Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Haikus und Tankas, Jotin, 28.01.08: Das Herz-Chakra besitzt die größte Kraft! /Seelentausch als Weg zur Stärkung eines Organs!

Montag, Januar 28th, 2008

Kormoran mit gespreizten Flügeln im Fluss

Kormoran mit gespreizten Flügeln im Fluss (eigenes Photo)

742

Schwarzer Kormoran,

stehst mit ausgebreiteten

Flügeln auf Steinen

mitten im Fluss und sonnst dich!

Schreckt dich das Hochwasser nicht?

743

Die schwarzen Häupter

der Kormorane tauchen

jetzt unter Wasser.

Fischjäger treiben Wölfen

gleich einander Beute zu!

Rohrkolben (Pompesel)

Rohrkolben (Pompesel) (eigenes Photo)

Steinernes Herz

Steinernes Herz (eigenes Photo)

744

Jeder Mensch trägt in

seinem Herzen einen Stern,

der vom Himmel stammt!

745

Dieses Herz ist nicht

das Herz des Blutkreislaufes.

Es ist feinstofflich

und liegt mehr in der Mitte.

Es ist der Sitz der Seele!

746

Dieses Herz ist der

Sitz der Gefühle: von Furcht,

Trauer und Freude

und es ist der Sitz einer

großen grenzenlosen Kraft!

I

Die Frömmigkeit wird in vielen Religionen mit dem Herzen verbunden, z. B. die Verehrung der Herzen Jesu und Maria im katholischen Christentum. Das Herz-Chakra besitzt die größte Kraft. Wer sich beim Gebet oder in der Meditation darauf konzentriert, wird am meisten erreichen!

Seelenverlust, Seelentausch als Weg zur Stärkung eines Körper-Organs

Das Herz ist wie andere Organe auch beseelt. Organ-Seelen können verloren gehen; die Herz-Seele z.B. bei Krankheit oder großem Heimweh. Eine schamanische Aufgabe besteht dann darin, sie wieder zurück zu holen und in den Körper einzuhauchen. Eine Organ-Seele kann auch schwach sein, von Anfang an oder durch äußere Umstände. Sie kann dann auf schamanische Weise durch eine andere stärkere ersetzt werden. Dies führt auch zu einer Stärkung des Organs selber. Diese Methode ist wenig bekannt, kann jedoch sehr erfolgreich sein!

Haikus und Tankas, Jotin, 26.u.27.01.08: Farben und Aufgaben der Zaubernuss-Fee im Winter!/ Lass nie eine Nixe in dich hinein!

Samstag, Januar 26th, 2008

Zaubernuß

Die Zaubernuss blüht im Winter (eigenes Photo aus der Gruga, Essen vom 25.01.08)

738

Mit gold´nen Sternen

übersät ist Zaubernuss

im Winter erblüht!

War der Himmel ihr Vorbild

oder ist sie gar von dort?

I

Die Zaubernuss-Fee erledigt die Aufgaben, für die im Baumvolk Spezialisten zuständig sind, alle selber. Sie ist Chefin, Heilerin, Abwehrchef usw. der goldenen und roten Zaubernuss-Sträucher und ihrer Wesenheiten in einem. Wer sie „sehen“ kann, wird bemerken, dass sie die Farben rot und gelb der Blüten ihrer Sträucher trägt.

Blütenduft-Elfen schwirren auch umher, denn die Zaubernuss verbreitet auch einen starken Duft.

Zweig der Zaubernuß

Zweig der Zaubernuss

Bambus am Weg

Bambus am Weg (eigenes Photo v. 25.01.08)

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Sonnenlicht und Wind

im grünen Bambus am Weg

verzaubern das Herz!

740

Bambus zählt mit Mond,

Wasser, Kiefer und Pflaume

zu den fünf Reinen!

Pelikane vor dem Cafe´

Pelikane vor dem Cafe´ (eigenes Photo)

Wenn im Sommer Stühle und Tische draußen stehen, dann zählen  auch sie zu den Gästen. Aber jetzt dürfen sie nicht hinein. Sie finden das gar nicht gut.

741

An dem Springbrunnen

im Cafe´überlass´ich

der Nixe meinen

Körper, bis ich aufspringen

und den Kellner küssen will!

I

Der Experimentator ist ein Mann und normal veranlagt!

Die Inkorporation – das in den Körper hineinlassen – von Geistwesen ist in der Umbanda Religion Mittelamerikas und Brasiliens ein zentrales Geschehen. Die Rituale dieser Religion drehen sich um Medien (Priesterinnen, Priester oder andere), in denen sich Geistwesen während der Kulthandlungen verkörpern. Das können Gottheiten, aber auch Geister von Verstorbenen sein, die vergöttlicht wurden. Diese übernehmen den Körper des Mediums in unterschiedlichem Grad. Sie sprechen und handeln dann durch den von ihnen vorübergehend in Besitz genommenen Menschen. Manche haben auch noch keine Lust, am Ende des Rituals wieder zu gehen. Dann muss die Haupt-Priesterin oder der Haupt-Priester ein Machtwort sprechen. Es gibt spezielle Gesänge, mit denen die Geistwesen gerufen und andere, mit denen sie wieder verabschiedet werden.

Haikus und Tankas, Jotin, 25.01.08: Einen Naturvorgang zum Anlaß nehmen, sein seelisches Gleichgewicht zu stärken! / Du, Bruder Amsel?

Freitag, Januar 25th, 2008

Bagua mit den Hexagrammen 63 und 64!

Bagua mit den 8 Trigrammen und den Hexagrammen 63 und 64

Italienische 1 Euro Münze mit Zeichnung v. Leonardo da Vinci

Italienische 1 Euro Münze mit vitruvianischem (wohlgeformtem) Mann – eine Zeichnung von Leonardo da Vinci (eigenes Photo)

Wenn man zwei Trigramme miteinander verbindet, so erhält man ein Hexagramm, von denen es im I-Ging 64 gibt. Ein Trigramm besteht aus drei Linien, von denen jede entweder Yin (gebrochen) oder Yang (durchgehend) sein kann. Ein Hexagramm besteht aus sechs dieser Linien.

Wenn man im Bagua oben zwei der Trigramme durch eine Linie verbindet, so erhält man die graphische Darstellung eines Hexagramms. Die Verbindung zwischen den beiden Trigrammen Wasser und Feuer ist eine Waagerechte. Wasser und Feuer, Mond und Sonne, Nacht und Tag halten sich wie bei einer alten Waage das Gleichgewicht.

Die beiden Waagerechten, die zwischen Wasser und Feuer in das Bagua eingezeichnet sind, entsprechen den Hexagrammen 63) Vor der Vollendung  und 64) Nach der Vollendung. In Hexagramm 63 hat das Trigramm Feuer unten und das Trigramm Wasser oben seinen Platz. In Hexagramm 64 ist es umgekehrt. Die beiden Hexagramme stehen für die Tagundnachtgleiche (Herbst-Tagundnachtgleiche im 3. Jahr), da dann Tag und Nacht gleich lang sind und sich ebenfalls die Waage halten.

Zusammen mit den beiden Hexagramm-Paaren der Herbst-Tagundnachtgleiche für das 1. und 2. Jahr stellt das Hexagramm-Paar 63/64 (die Trigramm-Verteilung dieser drei Hexagramm-Paare) das Boot Tianchuan in der Milchstraße dar. Dies ist ein chinesisches Sternbild.

Auch ein Boot muß sein Gleichgewicht wahren, sonst kentert es. Da Wasser und Feuer auch für Gefühl und Verstand stehen, wird den Menschen empfohlen, sich die Tagundnacht-Gleichen zum Vorbild zu nehmen. Wie Tag und Nacht bei  Annäherung an die Tagundnacht-Gleichen immer mehr zu einem Gleichgewicht kommen, so soll der Mensch daran arbeiten, sein seelisches Gleichgewicht, das Gleichgewicht zwischen Verstand und Gefühl, zu stärken. Einer der Wege zu einem stabilen seelischen Gleichgewicht ist regelmäßige Meditation!

Boot Tianchuan in der Milchstraße als altchinesisches Sternbild und als I-Ging Diagramm

Boot Tianchuan in der Milchstraße als altchinesisches Sternbild und als I-Ging Diagramm

Es handelt sich um Sterne aus dem Sternbild Perseus. Die altchinesischen Sternbilder haben im allgemeinen nur wenig Ähnlichkeit mit unseren abendländischen. Bei uns sind die Sterne in 88 Sternbildern zusammengefaßt. Für die frühe Han-Zeit heißt es, dass 783 helle Sterne in 118 Konstellationen zusammengefaßt waren. Anfang des vierten Jahrhunderts n. Chr. waren es in China 1464 Sterne in 283 Sternbildern.

Die Übereinstimmung zwischen altchinesischem Sternbild und I-Ging Diagramm ist frappierend. Das gleiche gilt für eine Reihe weiterer altchinesischer Sternbilder. Diese Übereinstimmung zusammen mit den anderen Aufgaben, welche die I-Ging Hexagramme zu leisten hatten, zeigt die überragenden Fähigkeiten der altchinesischen Mathematiker und Logiker.

732

Muster der Sterne,

Abbild allen Geschehens

bei vielen Völkern!

733

Heil´ge Trigramme

als Plan von Stern-Palästen

im Fuxi-Himmel!

734

Boot Tianchuan

muß sein Gleichgewicht wahren,

ebenso der Mensch!

I

Aus „Das Dreifaltige Himmelszelt im…“

Grünes Moos im Winter

Grünes Moos im Winter (eigenes Photo)

735

Grünes Moos gedeiht

üppig im Dauer-Regen

warmer Winterzeit!

736

Ein schwarzer Schatten

huscht gedankenschnell vorbei!

Du, Bruder Amsel?

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In der Dämmerung

treten Rehe zum Äsen

auf die Waldwiese!

Haikus und Tankas, Jotin, 24.01.08: Abendstimmung am Fluss!/ Prophezeiung der Wasserfrauen, dass…

Donnerstag, Januar 24th, 2008

Abendstimmung am Fluss

Abendstimmung am Fluss (eigene Aufnahme)

728

Die grauen Fluten

glitzern, gleißen im Licht der

sinkenden Sonne!

729

Am Fluss begleiten

mich Nixen. Meine Freude

am Strom ist ihre!

I

Nixen oder Nymphen sollen nach germanischer Mythologie weissagen können. Weissagende Wasserfrauen treten u.a. im mittelalterlichen Nibelungen Lied auf. Hagen wird auf seiner Reise donauabwärts an Etzels Hof von ihnen gewarnt. „Niemand kehre lebend nach Worms zurück“, sagen sie, „nur der Kaplan“. Um die Weissagung zu widerlegen, wirft Hagen den Geistlichen, der nicht schwimmen kann, in die Hochwasser führende Donau. Doch dieser kann sich ans Ufer retten. Da weiß Hagen, dass sich die Prophezeiung erfüllen wird.

Vollmond hinter Ästen

Vollmond hinter Ästen (eigene Aufnahme)

Die Aufnahme oben und diese hier sind vom gleichen Tag, nämlich dem 22.01.08, dem Tag des vollen Mondes und einen Monat nach der Winter-Sonnenwende.

730

Auge des Tages –

die Sonne, Auge der Nacht –

heut´der volle Mond!

731

Die dunkle Stelle

dort auf dem Mond – der Schatten

eines Berggipfels

oder ein großer Krater?

Nein, in diesem Fall ein Ast!

I

In der chinesischen Mythologie ist „Der Alte Mann unter dem Mond“ ein Mann, der die Akten von Männern und Frauen in Gewahrsam hat und darin feststellen kann, welcher Mann welche Frau heiraten wird.

Heiraten ist wahrscheinlich tatsächlich vom Schicksal vorbestimmt, wie das auch die Alten Chinesen glaubten. Um dieses Thema ranken sich viele Novellen.

Auch in der germanischen Mythologie glaubte man an unabwendbares Schicksal:

„Niemand sieht den Abend, wenn die Norne sprach“, heißt es in der Edda.

Mond, Wasser und Gefühle werden einander gleichgesetzt. Wie Himmel und Erde so bilden auch Feuer und Wasser entgegengesetzte Pole, wie das insbesondere aus dem Bagua unten hervorgeht, auf dem die acht Trigramme des I-Ging in der Reihenfolge des „frühen Himmels“ angeordnet sind. Feuer bedeutet dabei auch Sonne, den Tag und Klarheit des Verstandes und Wasser steht nicht nur für Mond und Gefühle, sondern auch für die Nacht.

Bagua mit den 8 Trigrammen des I-Ging

Bagua mit den 8 Trigrammen des I-Ging

Die durchgezogenen Linien sind Yang, die gebrochenen Yin.

Haikus und Tankas, Jotin, 23.01.08: In einem Dorf der Kiefern in der Vollmond-Nacht!

Mittwoch, Januar 23rd, 2008

Kiefernwald von fern

Ein „Dorf der Kiefern“ von fern (Photo Christine Lehmann)

Kiefernwald am Meer nah

Das „Dorf der Kiefern“ oben nah (Photo Christine Lehmann)

Ein „Dorf der Kiefern“ mit Oberhaupt, Priester, Heiler und Abwehrchef und anderen bedeutenden Wesenheiten des Baumvolkes. In der Mitte für das normale Auge unsichtbar Yggdrasil, der Baum des Lebens bei den Kiefern.

Der Heilerbaum hält Heil-Energie für verletzte Bäume bereit. Diese Heil-Energie ist in den Verletzungen von Kiefern zu finden sowie als Vorrat bei dem Baum (als kleine „Wolke“ etwa in halber Höhe des Stammes), dessen Geist für Heilungen zuständig ist.

Der Abwehrchef hält negative Energie zur Abwehr von Freßfeinden bereit. Der Autor bat den ihm bekannten Abwehrchef eines Buchenwaldes, ihm seine Energie vorübergehend zur Verfügung zu stellen. Der Abwehrchef hatte keine Einwände. Der Autor setzte sich darauf hin mit der negativen Energie gedanklich in Verbindung, leitete sie in sein Badezimmer und richtete sie gegen die Spinnen dort. Diese sollten das Badezimmer verlassen. Nach etwa einer halben Stunde hatten sich alle Spinnen im Badezimmer von der Decke aus mehr als einen Meter nach unten bewegt. Nach etwa einer weiteren Stunde hatten alle Spinnen das Badezimmer verlassen. Der Autor konnte kaum glauben, was er sah und hatte diesen Auszug der Spinnen eigentlich auch gar nicht erwartete. Aber der Auszug der Spinnen fand auf die geschilderten Aktivitäten hin statt. Andere gab es nicht. 

(Aus schamanischer Sicht geschah folgendes: Der Autor unternahm eine schamanische Reise zu dem Abwehrchef und seiner negativen Energie und brachte etwas von dieser Energie mit in sein Bad, damit die Spinnen  das Badezimmer verließen. Schamanische Reisen sind eine der Grundlagen des Schamanismus. Kurse im Neo-Schamanismus beginnen mit diesen Reisen. Sie werden immer wieder eingeübt, ehe schwierigere Dinge wie z.B. die Seelen-Rückholung auf dem Lehrplan steht. Auch der Autor unterzog sich unter Anleitung diesen Übungen)

In keltischen Ländern mit druidischer Tradition ist überliefert, dass Magie nur mit Hilfe von Naturgeistern möglich sei. Der Autor hat sich hier einen Beweis  dafür erbracht, dass diese Überlieferung wohl richtig ist. Er fand später noch weitere Beispiele hierfür.  

Im Kiefernwald

In dem „Dorf der Kiefern“ von oben (Photo Christine Lehmann)

Mond in Kiefer

Der Vollmond in der Kiefer in einem anderen, weniger geschlossenen Dorf der Kiefern (eigenes Photo) (Heute, am 23.01.08 ist der letzte der drei Vollmond-Tage)

Auch Baumgeister finden sich in der Nacht zum Reigentanz zusammen und treffen sich in den drei Vollmond-Nächten in größeren Kreisen mit mehr Teilnehmern. Ihre Tanzplätze liegen im Wald selber, an den Wald-Rändern und über den Wipfeln der Kiefern. (Siehe auch den Weblog vom 23.u.24.11.07: Ein „himmlisches Reh“…/ Tanz der Elben

725

Heute hab´ich den

aufgehenden Mond begrüßt –

mit der Kamera –

und sein fleckiges Antlitz

mit Kiefernzweigen umrahmt!

726

Schatten in der Nacht –

Die Wolken haben den Mond

doch freigegeben!

727

Wolken ziehen schnell,

geben den Blick auf den Mond

immer nur kurz frei!

Haikus und Tankas, Jotin, 22.01.08:…hab´wilde Kirschen im Baum gepflückt und auch ganz süße!/ „Heiliger Baum“ am Grab des Erzbischofs Makarios auf Zypern!

Dienstag, Januar 22nd, 2008

Baum auf Zypern, an dessen Äste Tücher geknotet sind.

„Heiliger Baum“ beim Grab des Erzbischofs Makarios (1913-1977) auf Zypern, an dessen Äste Tücher geknotet sind. Das Grab liegt auf einem Hügel nahe dem Kloster Kykko, wo Makarios als junger Mönch gelebt hat. Das Kloster ist ein Wallfahrtsort, der viele Besucher anzieht. Diese besuchen dann auch das Grab von Makarios. (eigenes Photo)

Bäume in heiligen Hainen und Säulen der Tempel

Bäume im Wald und Säulen im Tempel (eigenes Photos)

Die Säulen der Tempel und Kirchen sind den Bäumen in heiligen Hainen nachgebildet.

Heilige Bäume werden auch heute noch in vielen Kulturen verehrt. Mit der Einführung des Christentums wurden in Europa die heiligen Bäume gefällt. Die Heiligen-Legenden übertrugen die Verehrung auf Maria. Ihr Bild wurde im Stamm gefunden, wie z.B. im Bergischen Land in Marialinden, oder die Gottesmutter wurde im Wipfel „gesehen“.

Zwischen Xanten und Kalkar am Niederrhein liegt der Wallfahrtsort Marienbaum. Wie man schon aufgrund des Namens vermuten kann, geht dieser Wallfahrtsort ebenfalls auf die Verehrung eines Baumes zurück. Dieser wurde ursprünglich Treppenbaum genannt. Ein Schäfer, der lebenslang an einer Lähmung litt, sah eines Nachts einen hohen Baum, dessen Stamm treppenartig geformt war. Im Astwerk stand eine Muttergottes-Statue. Eine Stimme forderte ihn auf, zu diesem Baum zu gehen und das Marienbild zu verehren. Der Schäfer folgte dem Rat und wurde gesund. Als Jahreszahl wird 1430 genannt. Das wunderbare Ereignis sprach sich herum und nach und nach kamen immer mehr Menschen, um hier Heilung zu suchen. Wenig später wurde hier eine Kapelle und auch ein Kloster errichtet, das nach der Regel der heiligen Birgitta eingerichtet war. (Der Name der dreifachen keltischen Muttergöttin ist Brigit. Ihr ist die Weißtanne geweiht. Siehe Wegblog vom 04. und 05.01.08)  Das Kloster wurde Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst.

Die Stelle des „Treppenbaums“ läßt sich „sehen“ und muten und auch der Baum selber, der von dem Schäfer im Traum gesehen wurde. Es ist Yggdrasil, der feinstoffliche Lebensbaum, der Himmel und Erde verbindet und wie an vielen anderen Orten auch hier gedeiht. (Dem Autor war es ebenfalls vergönnt, Yggdrasil im „Traum“ zu besuchen.)

721

Älterer Bruder

des Menschen ist das Tier,

des Tiers die Pflanze.

Ältere Brüder von allen

aber sind die Geistwesen!

722

Wipfel harziger

Fichten hab´ich erklettert

und glatte Buchen,

hab´wilde Kirschen im Baum

gepflückt und auch ganz süße.

723

Freundlich und schützend,

nährend, heilend, heilig und

mächtig – das Baumvolk!

724

Hoher Baumfürsten

Macht ist die Macht Yggdrasils,

des Lebensbaumes!

Haikus und Tankas, Jotin, 21.01.08: Kiefern am Meer!

Montag, Januar 21st, 2008

Kiefern am Strand

Kiefern am Strand (Photo Christine Lehmann)

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Sturm zerrt an uns´ren

Kleidern und dem buschigen

Astwerk der Kiefern!

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Wir stemmen uns dem

Sturm vom Meer entgegen. Die

Kiefern beugen sich!

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Boote tanzen in

wogender Brandung, Kiefern

im brausenden Sturm!

Windschiefe Kiefer am Meer

Windschiefe Kiefer am Meer (Photo Christine Lehmann)

Kiefern um einen Menhir

Kiefern um einen Menhir (Photo Christine Lehmann)

719

Kiefern, bewohnt von

Gottheiten, sind Nachbarn

großer Menhire!

720

Auch Kiefern beten.

Unter ihnen sind Fürsten,

Priester und Ärzte!

I

Der japanischen, Shinto genannten Mythologie zufolge wohnen allen Naturerscheinungen Gottheiten inne, so auch den Bäumen. Die Gottheiten werden Kami, „die Höherstehenden“ genannt. Bäume werden auch heute noch in vielen Kulturen verehrt. Man opfert ihnen und behängt sie mit Weihegaben. Vor dem Christentum war dies auch in Europa der Fall. Hier übertrug man die Verehrung vielfach auf die die Gottesmutter. In Japan kann man seinen Papierstreifen an einen Baum im Schrein knüpfen, damit die Schreingottheit sich des Problems, das man hat, annimmt. Wo Bäume verehrt werden oder wurden, ist nach Erfahrungen des Autors auch der feinstoffliche Baum Yggdrasil anzutreffen, der über das Gedeihen der Natur wacht. Es gibt viele davon.

Haikus und Tankas, Jotin, 19. und 20.01.08: Die Ikone des I-Ging!

Samstag, Januar 19th, 2008

Das Dreifaltige Himmelszelt, die Ikone des I-Ging

Die elf “Reinen” Hexagramm-Paare des Himmels bilden im I-Ging das Dreifaltige Himmelszelt, die Ikone des I-Ging!

Die Zahl 11 war in der Zahlen-Symbolik des Alten China eine außerordentlich heilige Zahl. Reinheit war die wichtigste Eigenschaft des Himmels. Den Säulen  des Tempels entsprechen Hexagramme der strengen Hand des Himmels. Sie tragen den Tempel wie das Gesetz die Ordnung auf der Erde.

712

Dreifaltiges Zelt

gleich dreigipfligem Berg und

dreistuf´gem Tempel

dem reinen Himmel geweiht,

Harmonie zu erneuern!

I

Der Himmel galt als rein, nicht jedoch die Erde. Für die Erde wünschen sich die Chinesen auch heute noch Harmonie. Zu diesem Zweck riefen die Herrscher in Gebeten und Ritualen den Himmel an.

Die spannende Entdeckung des Dreifaltigen Himmelszeltes, der Ikone des I-Ging, wird auf der Homepage wilhelmjosefgiebels.info seit vorgestern geschildert. Der Titel des Aufsatzes lautet:

„Das Dreifaltige Himmelszelt repräsentiert die Kraft und die Macht eines Heiligen Ortes!“

Sechseck und sechsflügeliger Seraphim

Sechseck und sechsflügeliger Seraphim entsprechen einander. (Eigenes Photo) Sechs ist der Archetyp des Gleichgewichts und der Harmonie; die vollkommene Zahl innerhalb der Gruppe: 1 + 2 + 3 = 6. Sie wird durch die beiden ineinander verschränkten Dreiecke repräsentiert, das aufwärts weisende stellt das Männliche, das Feuer, den Himmel und das abwärts weisende das Weibliche, das Wasser und die Erde dar.

713

Ein nach oben und

ein nach unten weisendes

Dreieck – der Sechsstern,

Sinnbild von Schöpfungskräften

des Himmels und der Erde!

Doppelaxt im I-Ging und auf antikem Relief

Doppelaxt im I-Ging und auf antikem Relief (Eigenes Photo)

Von der Form her ähnlich wie im I-Ging wurde die Doppelaxt als Stein-Monument im Alten Ägypten und im Alten Kreta errichtet. Diese steinernen Doppel-Axt Monumente sind dort heute noch zu besichtigen.

714

Die Doppelaxt in

der strengen Hand des Himmels,

Symbol höchster Macht

und richterlicher Gewalt,

zerstörend und aufbauend!

I

Die 64 Hexagramme des chinesischen Weisheitsbuches I-Ging unterteilen sich in Hexagramme der schöpferischen, der erhaltenden und der auflösenden Kräfte des Kosmos. Die letzteren sind auch die Hexagramme der strengen Hand des Himmels.

Wenn man die Hexagramme der schöpferischen bzw. der erhaltenden Kräfte des Kosmos graphisch darstellt, so ist darin je ein Sechseck enthalten. Ein nach oben zum Himmel und ein nach unten zur Erde weisendes Dreieck  sind ineinander verschränkt. Dies ist ein altes Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde und die einander bedingenden Schöpfungskräfte von Himmel und Erde, eine Verbindung, bei der Engel, die Boten des Himmels, eine große Rolle spielen.

Die Hexagramme der auflösenden Kräfte des Kosmos aber stellen eine Doppelaxt dar, das Zeichen der Macht, der Gerichtsbarkeit und des Kampfes. Als Zimmermanns-Axt ist die Doppelaxt ein Zeichen des Aufbaus ebenso wie die Macht der Herrscher und die Gerichtsbarkeit Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Ordnung notwendig sind. Auflösung ist unvermeidbar. Überholtes muß dem Neuen Platz machen.

715

Feuer und Wasser

lösen die Formen auf und

geben den Seelen

ihre Reinheit zurück, so

dass sie heimkehren können!

Der Dreifachstern der Harmonie

Der Dreifachstern der Harmonie im I-Ging

I

Die Diagramme und Tankas wurden dem Buch das „Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“ entnommen.

Kiefer

Die Kiefer ist der am häufigsten dargestellte Baum in der chinesischen Kunst. Das Rauschen der Kiefer gilt als die Musik der Nadelbäume!

Die Kiefer zählt zu den fünf Reinen. Die anderen vier sind Mond, Wasser, Bambus und Pflaume.

Kiefern trotzen den Stürmen am Meer

Kiefern trotzen den Stürmen am Meer (Photo Christine Lehmann)

Haikus und Tankas, Jotin, 18.01.08: Macht der „Anderen Wirklichkeit“!

Freitag, Januar 18th, 2008

Amaryllis

  Amaryllis

Ikone der Heiligen Dreifaltigkeit des Andrej Rublew

Ikone der Heiligen Dreifaltigkeit des Andrej Rublew, 1411

Das Original wurde vom Autor in der Tretjakov Gallerie in Moskau bewundert, nachdem er die Ikone schon lange vorher schätzen gelernt hatte.

Diese Ikone ist nach Erfahrung des Autors eines der „heiligen“ Dinge, mit denen sich das höhere Selbst vieler Menschen wie von selbst verbindet.

Die Macht des höheren Selbstes in Bezug auf Heilung

Bei jemand war eine beginnende Krebserkrankung festgestellt worden. „Kein Problem“, sagte er zum Autor, „ich werde mein höheres Selbst bitten, die Stelle besetzt zu halten, bis sie wieder heil ist!“ Na, dachte dieser, „ob das hilft? Da bin ich aber gespannt.“ Tatsächlich ließ sich nach einiger Zeit kein Krebs mehr bei dem Betreffenden feststellen. Dies war eine der grundlegenden Erfahrungen des Autors, die er in anderen Fällen bestätigt fand.

Auf einem Schamanen-Kurs wurden Reisen in die „Andere Wirklichkeit“ durchgeführt. Eine der Teilnehmerinnen, eine Krankenschwester, begegnete dort unter einem Baum einem Kreis von Schamanen und erhielt zu ihrer großen Freude die Feder eines Vogels geschenkt. Mit ihr sollte sie heilen können. (Indianische Medizinmänner reinigen mit einer Feder die Aura um den Körper des Menchen, indem sie mit der Feder durch sie hindurchfahren und sie sozusagen „kämmen und glätten“ ähnlich wie das auch zum Abschluß einer Reiki-Behandlung mit den Händen geschieht. Bei Heilungen in den Umbanda Kulten Mittel- und Südamerikas fahren die Medien ebenfalls mit Händen durch die Aura ihrer Patienten, um diese zu heilen.) Die Feder war natürlich feinstofflich und auf „normale“ Weise nicht zu sehen. Der Autor bat die Teilnehmerin, sich doch einmal vorzustellen, dass sie die Feder in der Hand hielt. Dies tat sie. Zur Verblüffung des Autors verband sich im gleichen Augenblick ihr höheres Selbst mit der feinstofflichen Feder. Später fand die Krankenschwester eine große Feder aus den Schwingen eines Vogels in der „normalen“ Wirklichkeit. Mit dieser verband sich dann die feinstoffliche Feder, die ihr von Schamanen der anderen Seite geschenkt worden war, und auch ihr höheres Selbst, wenn sie die Feder zum Heilen benutzte.

707

Das Geheimnis Mensch

wurzelt tief im Verborg´nen;

niemand kennt es ganz.

Einmal werden wir höher

geflogen sein als Engel.

708

Das höhere Selbst –

Quelle großer Weisheit und

unendlicher Kraft!

709

Meditation:

In die erlösende Kraft

des Wortes gehen!

I

Bedeutung des Begriffes Meditation vom Ursprung her.

710

In Stille sitzen

und einspitziges Denken

konzentriert üben!

I

Das ist Samadhi.

711

Als wir heute den

Vortrag über Buddhismus

hörten, haben wir

da wieder ein „Becherchen

klares Wasser“ mehr getrunk´n?

Haikus und Tankas, Jotin, 17.01.08: … wird allmählich golden!

Donnerstag, Januar 17th, 2008

Halbmond zunehmend in einer Baumkrone

Halbmond zunehmend im Ästegewirr der Bäume! (eigenes Photo mit wirklichem Mond in der Abend-Dämmerung des 16.01.08)

702

Abend-Dämmerung!

Hinter den kahlen Wipfeln der

zunehmende Mond!

703

Nacht dämmert herauf;

der anfangs bleiche Mond wird

allmählich golden!

704

Es muss mein Mond sein,

denn wo ich auch hingehe,

er begleitet mich!

Stark aufgefächerte weiße Wolke

Stark aufgefächerte weiße Wolke, wahrscheinlich Kühltürmen-Fahnen; eigene Aufnahme vom 13.01.08 gegen 13 Uhr bei stärkerem Wind und Inversions-Wetterlage von der Hochfläche über dem Neandertal Richtung Niederrhein.

Die aufgefächerte weiße Wolke verjüngt sich in Richtung der Quelle immer mehr!

Kühlturmfahnen bei Inversions-Wetterlage mit niedriger Windgeschwindigkeit

Kühlturmfahnen bei Inversions-Wetterlage mit niedriger Windgeschwindigkeit (eigene Aufnahme vom 01.01.08 gegen Mittag)

An beiden Tagen (01.01. und 13.01. 08) stiegen die Kühlturmfahnen aufgrund von Inversionen nur bis zu der zu beobachtenden Höhe in die Atmosphäre empor. Die Auffächerung am 13.01.08 erfolgte aufgrund höherer Windgeschwindigkeit.

Die Kinder der Tefnut halten sich nicht weit entfernt von den Kühlturm-Mündungen auf, dort, wo die Hauptmasse des unsichtbaren Wasserdampfes zu Wassertröpfchen weißen Nebels kondensiert. Dort tanken sie Energie, von dem sie in kurzen Abständen einen Teil an ihre „Mutter“ abliefern. Diese liefert wiederum einen Teil von dem, was sie erhält, an die Wesenheit über ihr ab usw.  

705

Tochter der Tefnut

nutzt die Wasserdampf-Fahne,

wo sie kondensiert!

706!

Vertrauensvolle

Stille! Wir sitzen mit dem

Gesicht Richtung Wand.

I

Vertrauensvolle Stille im Rücken beim Zen-Sesshin, in dem „man sich bewußt Zeit nimmt, Intensität und Wachheit einzubringen“. Die Teilnehmer meditieren mit dem Gesicht zur Wand.