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Haiku und Tanka, Jotin, April 2012:Erschließung des höchsten geistigen Potentials im Menschen durch veredeltes Chi!

Mittwoch, April 4th, 2012

Erschließung des höchsten geistigen Potentials im Menschen durch veredeltes Chi.

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Pavillon der Drei Reinen in den Westbergen bei Kunming/Süd-China, errichtet in der Yuan-Dynastie (1271-1368) (Foto Christine Lehmann).

 

 

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Kleiner Tempel in den Westbergen bei Kunming/Süd-China (eigenes Foto). Die Westberge erstrecken sich über 40 km, liegen zwischen 1900 und 2350 Meter über Meeresspiegel und bestehen aus Hängen, Hochflächen und aufragenden Bergspitzen. In diese mit üppigem Grün bedeckte Bergwelt fügen sich daoistische Tempel und Klausen ein. Hier wurde und wird das Dao in der Natur gesucht und gefunden.

Erschließung des höchsten geistigen Potentials im Menschen durch veredeltes Chi.

Das feinstoffliche Chi durchdringt Erde und Kosmos und ist Basis des Lebens und aller seiner Bereiche. In keinem anderen Land der Erde hat man darüber so viel herausgefunden wie im Alten China. Ko Hung, ein chinesischer Daoist aus dem vierten Jahrhundert, hat folgendes hierzu gesagt: „Der Mensch ist im Chi, Chi ist im Menschen. Vom großen Kosmos bis herab zu jedem einzelnen Gegenstand kann nichts ohne Chi existieren.“

Es gibt das Chi im Körper und es gibt das Chi außerhalb des Körpers. Vom Chi in der Nahrung, dem Fließen des Chi am Schlafplatz und vom richtigen Zirkulieren des Chi im menschlichen Körper hängt die Gesundheit ab. Wie hauptsächlich von den Daoisten herausgefunden wurde, sind das Chi und die verfeinerten Formen von Chi auch bei jeder spirituellen Entwicklung am Werk. Damit eine spirituelle Transformation stattfinden kann, ist es unumgänglich, dass während der Meditation oder auf andere Weise Chi angesammelt wird. Im letzten Weblog wurde gesagt, dass das während der Meditation angesammelte Chi die feinstofflichen Körper des Menschen für die verschiedenen Ebenen des Seins hervorbringt. Eine spirituelle Entwicklung lässt sich aber auch dadurch charakterisieren, dass sich das während der Meditation aufgenommene Chi im menschlichen Körper veredelt und dabei die feinstofflichen Körper hervorbringt. Es ist  eine Rückkopplung vorhanden: Mit fortschreitender Transformation wird das Chi immer mehr veredelt bzw. werden während der Meditation immer höhere Formen von Chi angesammelt.

Die Veredelung des Chi soll in drei Stufen erfolgen, erstens, von den groben Formen des Ching, Chi und Shen zu ihren subtilen Entsprechungen, zweitens, das Shen zu reinem Yang-Shen und drittens, das Yang-Shen zu der Chi-Form der Leerheit.

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Berge am Li-Fluss in Süd-China (eigenes Foto). In der daoistischen Dichtung sind Nebel-Schleier ein Symbol für die  Wahrnehmung der grenzenlosen Leere, des DAO in seiner undifferenzierten Gestalt

Das Chi, mit dem der Mensch geboren wird, ist das Neiqi. Es verringert sich im Laufe des Lebens, wird aber auch durch die Aufnahme von Chi von außerhalb des Körpers genährt, so dass es sich langsamer verringert. Im Verlaufe einer spirituellen Entwicklung nimmt die spirituelle Reinheit eines Menschen immer mehr zu. Beides zusammen, das Nähren des Neiqi sowie die spirituelle Reinheit wirken lebensverlängernd. Für das Nähren von Chi soll lediglich das „Verweilen in Stille“ erforderlich sein.Wenn jemand zu meditieren beginnt, ist die erste Voraussetzung für die Ansammlung von Chi in seinem Körper, dass sich sein höheres Selbst an der Meditation beteiligt. Es wird sich nur dann beteiligen, wenn der Mensch seine Meditation ernsthaft betreibt. Vielfach wird sich das höhere Selbst erst nach Wochen oder Monaten teilnehmen. In welchem Umfang Chi angesammelt wird, hängt dann weiterhin davon ab, ob sich das höhere Selbst mit vollem Einsatz oder nur halbherzig an der Meditation beteiligt.

 

 

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„Der spirituelle Stein, die Perle der Wesensnatur, ist rund“, heißt es im Xingming guizhi, dem alchemistischen Buch von innerem Wesen und Lebensenergie (eigenes Foto). Speziell die Trigramme Himmel (drei Yang-Linien), Wasser (zwei (durchbrochene) Yin-Linien und in der Mitte eine Yang-Linie und Feuer (zwei Yang-Linien und in der Mitte eine Yin-Linie) dienen als Symbole für die Erweckung des ursprünglichen Geistes. Feuer steht für das sich nach Außenwenden der Sinne, bei Wasser geht die Aufmerksamkeit nach innen. Es kommt dabei auf die mittleren Linien der Trigramme Feuer und Wasser an, denn diese sollen dem frühen Himmel entstammen. Sie gelten als der Erscheinungswelt übergeordnet. Die Yin-Linie des Trigramms Feuer wird durch die Yang-Linie des Trigramms Wasser ersetzt und so das Trigramm Himmel, das dem frühen Himmel angehört, wieder hergestellt. „Etwas vom Wasser nehmen, um das Feuer zu füllen“, heißt es und bedeutet das nach Innenwenden der Sinne. Der Bereich des frühen Himmels, der auf diese Weise in Erscheinung tritt, wird mit der uranfänglichen Einheit gleichgesetzt, in der die Kräfte und Mächte noch nicht in Yin und Yang aufgeteilt sind. Er steht für das ursprünglich Schöpferische, das sich bei der Erweckung des ursprünglichen Geistes im Menschen manifestiert.

 

 

 

Meditation ist das „Verweilen in Stille“ ohne schlussfolgerndes bzw. unterscheidendes Denken bei ununterbrochener höchster Aufmerksamkeit. Das Denkvermögen soll leer sein, aber dennoch nicht abwesend. Die  Aufmerksamkeit soll man nach der Erfahrung der Daoisten auf den ursprünglichen Geist richten, um ihn wieder zu gewinnen und zu verfeinern. Im Zen sucht man sich mit der „Großen Leere“ zu verbinden, die alles enthält. Beides führt zum Ziel. Die Daoisten unterscheiden zwischen ursprünglichem und bewusstem Geist. Der bewusste Geist ist in Raum und Zeit angesiedelt. Der ursprüngliche Geist aber ist im Ewigen beheimatet, im Formlosen, dort, wo die Aufspaltung des Chi in Yin und Yang noch nicht erfolgt ist. Deshalb wird der ursprüngliche Geist auch Quelle und Essenz des Bewusstseins genannt. Und wenn er da ist, sammelt sich während der Meditation auch das Chi an. Er gilt als der eigentliche Herr des Bewusstseins. Aber seine Herrschaft ist bei den Menschen, deren Gedanken von einem Objekt zum nächsten springen, allem Anschein nach verloren gegangen. Das Ziel der Daoisten ist es, dem ursprünglichen Denken wieder zur Herrschaft über das bewusste Denken zu verhelfen. Dies soll erreicht werden durch das „Herumdrehen des Lichtes“. Das Herumdrehen des Lichtes bedeutet, dass man seine Aufmerksamkeit in der Meditation, aber auch in anderen Lebenslagen nach innen auf die Quelle des Bewusstseins, den ursprünglichen Geist, richtet, der heilig und rein ist. Auf diese Weise wird der der ursprüngliche Geist erweckt.

Ist seine Herrschaft durch stetiges Üben gefestigt, so wird er zur unerschöpflichen Quelle von Intuition, Kreativität und Inspiration. (Die Ansammlung von Chi sowie die Anfänge von Intuition und Inspiration kann der Autor bei sich selber beobachten.) Auf diese Weise  rückt der Mensch nach daoistischer Überlieferung zum „Partner der Schöpfung“ auf und muss ihr nicht mehr, wie das sonst in der Regel der Fall ist, als Knecht dienen.

(Siehe auch „Das Geheimnis der Goldenen Blüte“ in der Übersetzung von Thomas Cleary, Aurinia Verlag 2011!)

(Man kann ein Gefühl für das höhere Selbst bekommen, wenn man es bittet, mit seinem Energie-Aspekt in die rechte oder linke Hand hineinzugehen. Die Hand, in die es mit seinem Energie-Aspekt hineingeht, fühlt sich dann etwas wärmer an als die andere. Bei Krankheiten und Verletzungen kann man es bitten, die kranke oder verletzte Stelle so lange mit seinem Energie-Aspekt besetzt zu halten, bis Heilung eingetreten ist. Das kann die Heilung beschleunigen und in manchen Fällen auch die Heilung einleiten, was sonst vielleicht erst viel später oder auch nie der Fall gewesen wäre. Die Energie des höheren Selbst ist unerschöpflich. Dies hat es mit dem ursprünglichen Geist gemeinsam. Es stellt sich die Frage, wie das höhere Selbst und der ursprüngliche Geist zusammenhängen. Die Antwort scheint dem Autor, dass der ursprüngliche Geist der ursprüngliche Geist des höheren Selbst ist.)Wenn sich das höhere Selbst an der Meditation beteiligt und man das Denken bei höchster Aufmerksamkeit leer macht, sammelt sich im Hara, auf jeden Fall dann, wenn die Meditation auf das Hara gerichtet ist, während der Meditation Chi an.(Das Hara liegt etwa zwei Finger breit unter dem Bauchnabel und ein Stück in den Körper hinein. Vom Hara aus verlaufen Energiebahnen in alle Bereiche des grob- und der feinstofflichen Körper. Hier findet sich auch ein pulsierender Punkt, wie jeder mit etwas Ausdauer bei sich selber feststellen kann. Dieser pulsierende Punkt findet sich auch in anderen Lebewesen, in einem Tier oder einer Pflanze z.B., aber auch in Geistwesen. Je höher ein Lebewesen entwickelt ist, umso rascher pulsiert dieser Punkt.)

Nach einer erfolgreichen Meditation hat sich dort in der Regel eine größere Menge Chi angesammelt, verschwindet dann jedoch allmählich wieder von dort, ohne aber verloren zu gehen. Es wird nur an einer „tieferen“, für die Beobachtung schwieriger zugängigen Stelle gespeichert. Dieses Chi oder ein Teil davon wird für die Transformation verwendet, die mit einer spirituellen Entwicklung einhergeht.

Die Transformation wird anscheinend von höheren Wesen zu bestimmten Zeitpunkten vorgenommen, vielfach bei Vollmond. Einige der mit der spirituellen Transformation einhergehende Veränderungen können, wie bekannt, mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden. Nach einer gewissen Zeit, Monaten oder Jahren, lässt sich dann auch eine höhere Form von Chi im Körper beobachten, nämlich das Chi, das Shen genannt wird. Es tritt im mittleren Tandien zwischen den Brustwarzen auf. Die Daoisten sagen, das während der Meditation angesammelte Chi habe sich zu Shen veredelt. Gleichzeitig kann der Autor auch unterhalb des Hara Ching, eine gröbere Form von Chi, im Bereich des zweiten Chakra beobachten. Bei Menschen, die keinen spirituellen Weg gehen, findet er es nicht. Möglicherweise nährt dieses gröbere Chi das ursprüngliche Chi im Menschen, das Neiqi, das er bei der Geburt mitbringt. Das grobe Chi wird auch als das Hauptmedium bezeichnet, mit dessen Hilfe das subtile Chi im Körper transportiert wird.

Bei Menschen, die auf dem spirituellen Weg weiter fortgeschritten sind, kann der Autor im Bereich des Hals-Chakra das Yang-Shen beobachten und bei noch weiter Fortgeschrittenen im Bereich des oberen Dantien auch das Chi, das u.a. Leerheit genannt wird. Der Schwerpunkt dieses Leerheit genannten Chi liegt zwischen den Augen, wo das obere Dantien angesiedelt ist. Im Bereich des Kopf-Chakra kann dann noch ein höher veredeltes Chi gefunden werden. Während Ching, das normale Chi und Shen in Yin und Yang unterteilt werden können, ist dies bei dem „Leerheit“ genannten veredelten Chi nicht mehr der Fall. Das „Leerheit“ genannte Chi im oberen Dantien und Kopfbereich kann der Autor nicht mehr in Yin und Yang unterteilen, obwohl es mitunter auch als Yang-Chi bezeichnet wird. Es ist anscheinend das ursprüngliche Chi, das bereits vor der Schöpfung vorhanden war. Es ist das dem ursprünglichen Geist zugeordnete Chi.

Wenn dieses höchste Chi erst einmal in einer größeren Menge vorhanden ist, so stellen sich Achtlosigkeit und Ablenkung während der Meditation nur noch am Anfang und in Ausnahmefällen ein. Die Präsenz des ursprünglichen Geistes evtl. in Verbindung mit einer Meditations-Gottheit ist zu überwältigend. Wenn diese Form des Chi auftritt, ist der Mensch nicht mehr weit davon entfernt, sich in einen spirituell Unsterblichen zu verwandeln, wenn er es nicht schon ist. Auf jeden Fall aber steht ihm aber dann bereits seit längerem schon ein sehr hohes Potential an geistigen Fähigkeiten zur Verfügung.

Wenn die Aufmerksamkeit während der Meditation nicht auf den ursprünglichen Geist, sondern auf eine Meditations-Gottheit gerichtet ist, so ergeben sich je nach der Art der Meditations-Gottheit andere Ansammlungen und Verteilungen von Chi. Hierauf wird im nächsten Weblog eingegangen.

 

 

 

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Daostischer Einsiedler in den Westbergen bei Kunming/Süd-China (Foto Christine Lehmann). Ob er das Dao schon gefunden hat? Jedenfalls strahlt er Reinheit und Frieden aus und macht einen sehr glücklichen Eindruck.

 

 

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Haku und Tanka, Jotin, 1. bis 31. März 2012: Das DAO erlangen II

Freitag, März 2nd, 2012

Das DAO erlangen II/

Wie sich durch die „richtige“ Meditation der Heilige Embryo ausgewogen entwickelt!

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Man kann zwischen grob- und feinstofflicher Materie unterscheiden. Die grobstoffliche Materie ist diejenige, die wir mit unseren Augen sehen. Die feinstoffliche Materie, Chi genannt, aber auch mit vielen anderen Namen wie Prana, Od und Orgon bezeichnet wird, ist für uns normalerweise unsichtbar, spielt aber im im Leben aller Lebewesen sowie im gesamten Universum eine große Rolle. Sie baut die feinstofflichen Körper der Lebewesen auf und ist in guter Nahrung enthalten, im Universum aber bildet sie die unterschiedlichen Ebenen des Seins und baut Raum und Zeit auf, auch diejenige der grobstofflichen Materie. Der Chemiker Dr. Volkamer hat nachgewiesen, dass Chi eine Masse hat und in Portionen oder Quanten von etwas über 20 Mikrogramm auftritt. Dies gelang ihm mit Hilfe einer Waage mit mit einer Messgenauigkeit von 1 Mikrogramm. Die Waage war an einen Computer angeschlossen, welcher die Messwerte kontinuierlich registrierte. U.a. konnte er das Gewicht des von einem Heiler übertragenen Chi messen. Er hat aus seinen Messungen Schlüsse gezogen, die viele Dinge, die bisher rätselhaft waren, zwanglos erklären.

Die feinstoffliche Materie macht mit großer Wahrscheinlichkeit die überwiegende Masse des Universums aus. Dr. Volkamer beziffert ihre Masse auf etwa 96 %.

Die feinstoffliche Materie baut die höher dimensionalen Welten auf, die über der irdisch sichtbaren Welt liegen bzw. sie durchdringen. Einige dieser Welten korrespondieren mit den feinstofflichen Hüllen des Menschen, d.h. man kann in derjenigen feinstofflichen Welt unterwegs sein, für die man einen feinstofflichen Körper ausgebildet hat. Je besser dieser ausgebildet ist, umso mehr ist man dort „präsent“. In den feinstofflichen Welten gelten die physikalischen Gesetze der grobstofflichen Materie nicht mehr. Die Fortbewegung erfolgt blitzartig und es existieren andere Zeit-Dimensionen. Im alten Indien war schon lange vor Albert Einstein bekannt, dass Zeit nicht unabhängig existiert, sondern von der Art des Raumes abhängt. Die feinstofflichen Welten sind hierarchisch gegliedert. Die größten Unterschiede bestehen im Ablauf der Zeit. Je höher die Ebene, umso langsamer vergeht die Zeit. Mitunter inkarnieren Wesenheiten von höheren Ebenen als Menschen auf der Erde. Einige davon werden auch schon als Lichtwesen geboren. Wenn sie dann nach einem langen Menschenleben in ihre Heimat zurückkehren, sind dort erst ein paar Jahre vergangen.

Nach altindischer Überlieferung wird bei den feinstoffliche Welten zwischen sieben Haupt-Ebenen unterschieden. In der Meditation kann man Erfahrungen mit diesen Ebenen oder einigen dieser Ebenen machen. Im meditativen Zustand kann man sich willentlich auf eine Ebene begeben, für die man bereits einen feinstofflichen Körper ausgebildet hat oder für die man einen feinstofflichen Körper ausbilden möchte. Der Autor hat sich eine Zeitlang intensiv hiermit befasst.

Wie sind die verschiedenen Ebenen beschaffen:

Die erste Ebene ist die grobstoffliche Ebene. Auf der zweiten Ebene findet er in jedem Waldgebiet und in und über jedem See eine große Anzahl einfacher Naturgeister, die auf dieser Ebene zu Hause sind. Auf der dritten Ebene ist die Vielzahl dieser Wesen dann verschwunden. Es bleiben nur diejenigen übrig, die einer höheren Hierarchie angehören. Wenn er sich auf der dritten Ebene auf sich selber konzentriert, dann findet er sich links und rechts von engelhaften Wesen umgeben und fühlte sich anfangs sehr geschmeichelt, bis er herausfand, dass dies bei anderen Menschen ebenso ist und sich zudem noch hinter ihm eine große Anzahl dämonenhafter Wesen aufhält. Die dritte Ebene ist deshalb für den Autor die Ebene, auf welcher der Gegensatz von Gut und Böse am stärksten ausgebildet ist. Von dieser Ebene aus inkarnieren die meisten Menschen. Die vierte Ebene scheint dem Autor die Ebene der Glückseligkeit. Von der fünften Ebene kommen Wesenheiten, welche den Menschen klar zu machen versuchen, dass sie nicht der Körper sind, sondern geistige Wesen, die sich in einem grobstofflichen Körper inkarniert haben und was für sie auf der Erde wirklich von Bedeutung ist. Die sechste Ebene ist die Ebene der Buddhas und die siebte Ebene die Ebene Gottes sowie der Seelen der Menschen.

Viele Menschen gehen in der Meditation bevorzugt auf die Ebene, von der sie herkommen. Dies bewirkt, dass sich derjenige Teil ihres feinstofflichen Körpers, welcher dieser Ebene entspricht, am stärksten entwickelt. Ihre Seele, die ja mit dem feinstofflichen Körper verbunden ist, geht ebenfalls dorthin. Dies ist eine der grundlegenden Erfahrungen des Autors, dass die durch die Meditation angesammelte Energie bzw. feinstoffliche Materie dazu verwendet wird, denjenigen  Teil des feinstofflichen Körpers zu entwickeln, der für die Ebene zuständig ist, auf welcher sich der Meditierende während der Meditation aufhält. Das ist die Entwicklung des Heiligen Embryos in der daoistischen Tradition für diese Ebene. Heiler von Naturvölkern gehen übrigens bevorzugt auf die zweite Ebene und verwandeln sich in „Lichtwesen“ dieser Ebene.

Es erscheint dem Autor einseitig, wenn ein Meditierender hauptsächlich einen feinstofflichen Körper für eine bestimmte Ebene entwickelt, selbst, wenn diese Ebene die siebte ist, wie dies mitunter auch vorkommt. Bei tibetischen Mönchen fand der Autor allerdings eine solche Einseitigkeit nicht. Es ist vielmehr so, dass sich diese vielfach während der Meditation auf „allen“ Ebenen gleichzeitig aufhalten und dadurch auch für „jede“ Ebene eine feinstoffliche Hülle entwickeln. Um auf alle Ebenen gleichzeitig zu kommen, reicht es aus, wenn man während der Meditation innerlich sagt: „Auf alle Ebenen gleichzeitig!“. Jedenfalls funktioniert dies bei dem Autor. Auf alle Ebenen gleichzeitig zu gehen, hat auch den Vorteil, dass dann Störungen durch Geistwesen verschwinden. Die Entwicklung des Heiligen Embryo erfolgt dann gleichmäßig. Der Autor versucht meistens, auf diese Weise zu meditieren. Er tut dies, seit ihm eine mächtige jenseitige Wesenheit erschien und sagte, er solle auf diese Weise meditieren. Es war dies für ihn ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Viel später fand der Autor dann heraus, was es bedeutet, wenn man auf diese Weise meditiert und sich auf allen Ebenen gleichzeitig befindet:

Der Meditierende ist dann mit der Großen Leere, dem Nichts, verbunden, das auch DAO genannt wird. Hier ist die Energie unerschöpflich.  

 

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Buddha mit Heiligenschein aus den Yungang-Grotten bei Daton/China

 

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Haiku und Tanka, Jotin 01.02. bis 29.02.2012: Das DAO erlangen!

Dienstag, Januar 31st, 2012

Das DAO erlangen!

Teil I

Chinas eigene Religion ist der Daoismus. Das Ziel der Anhänger dieser Religion ist es, das DAO zu erlangen. DAO wird mit Weg und Sinn übersetzt und ist der Urgrund, aus dem alles entsteht und in den auch wieder alles zurückkehrt. Im Daodejing, der wichtigsten der heiligen Schriften des Daoismus, wird gesagt, dass das ewige DAO nicht das DAO ist, das benannt werden kann. Das DAO kann also nicht sprachlich erfasst werden, wohl aber kann man es erlangen. Das ist kein Widerspruch. (Das Daodejing ist  das am häufigsten übersetzte chinesische Buch.)

Die Ursprünge des Daoismus liegen im Schamanismus und in der Verehrung von Geistwesen und Gottheiten.

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Es besteht eine Verwandtschaft mit dem Shintoismus, der Verehrung von Geistwesen und Gottheiten in Japan, aber auch mit dem Zen-Buddhismus. Die daoistischen Techniken zur Erlangung des DAO  sind verwandt mit denjenigen, welche im Zen-Buddhismus Erleuchtung bewirken. Die Erlangung des DAO scheint dem Autor identisch mit der Erleuchtung zu sein. Aber die spirituelle Entwicklung verläuft unterschiedlich. Im Daoismus heißt es, dass das DAO durch Reinheit und Stille (des Geistes) erlangt wird. Ebenso wie im Zen-Buddhismus wird der Meditation, aus der bei höchster Aufmerksamkeit alles schlussfolgernde Denken verbannt werden soll, eine große Bedeutung für die spirituelle Entwicklung beigemessen.

Wenn der Autor aufgrund seiner Wahrnehmungen auch annimmt, dass die Erlangung des DAO letztlich identisch mit der Erleuchtung ist, so der daoistische Weg dorthin nicht der gleiche wie der zen-buddhistische. Bei daoistischen Mönchen konnte er feststellen, dass sie bereits auf dem ersten Drittel ihres Weges einen hohen Grad an kultischer Reinheit aufweisen, den er bei den Zen-Praktizierenden in diesem Stadium vergeblich suchte. Dafür verwandeln sich die Zen-Praktizierenden jedoch viel eher in „Lichtwesen“, d.h. in jemand, um dessen Kopf hellsichtige Menschen eine „feinstoffliche Lichtkugel“, einen „Heiligenschein“, wahrnehmen können, wie ihn die Darstellungen von buddhistischen Erleuchteten und christlichen Heiligen zeigen.

Als der Autor sich näher mit dem daoistischen Heilsweg befasste, fand er auch sofort den Grund für die größere kultische Reinheit, die sich übrigens bei denen, die sie erworben haben, von anderen mitunter als eine Art Unschuld spüren lässt.

 

 

 

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Kultische Reinheit ist eines der großen daoistischen Ziele. Die Daoisten wissen, dass sie ohne diese Reinheit das DAO nicht erlangen können und praktizieren deshalb in großem Umfang Reinigungs-Riten. Alle Zeremonien werden durch Reinigungs-Riten eingeleitet. Die Reinigung betrifft dabei nicht nur die Teilnehmer, sondern auch den Platz und die verwendeten Objekte. Eine der Arten der Reinigung für Zeremonien besteht darin, die Emotionen zu beruhigen und den Geist von Begierde und negativen Gedanken zu befreien. Der Ritus der Reinigung durch Leiden beinhaltet schwere Arbeit und den Dienst am Nächsten. Es gibt auch Reinigungs-Riten für Verstorbene.

Von besonderer Bedeutung sind die daoistischen Feste (Chai), bei denen das Bekennen von Sünden im Mittelpunkt steht. Sünden gelten als die Ursache aller Krankheiten. Durch die Beichte und magische Zeremonien sollen die Krankheiten geheilt werden. Außerdem ist eine Sühne erforderlich. Sünden können durch gute Taten gesühnt werden. Gute Taten sind z.B. Arbeiten für die Gemeinschaft.

Wu-wei, das Wunsch- und Begierde-freie Handeln innerhalb der Grenzen des Natürlichen und Notwendigen, ist das Handeln eines daoistischen Heiligen. Er ahmt damit das DAO nach, dass jedem die Möglichkeit gibt, sich gemäß seiner eigenen Natur frei zu entfalten. Durch Wu-wei bleibt die erworbene Reinheit erhalten.

Kultische Reinheit kann insbesonders auch durch Meditation erworben werden. Meditation beginnt mit einer Klärung und Beruhigung des Geistes. Es folgt eine Ansammlung von feinstofflichem Chi, das langfristig eine Transformation bewirkt, die u.a. auch einen immer höheren Grad an Reinheit beinhaltet. Dass durch Meditation Chi angesammelt wird, das den Meditierenden spirituell transformiert und entwickelt, ist eine der grundlegenden Erkenntnisse des Daoismus. Hieraus folgen noch weitere, bedeutsamere.

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin 01.01. bis 31.01.2012: Zauber der Messe in der Weihnachts-Nacht!

Sonntag, Januar 1st, 2012

Zauber der Messe in der Weihnachts-Nacht!

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Seit Urzeiten wird die Winter-Sonnenwende mit ihrer Rückkehr der Sonne und Neugeburt des Lichtes von den Menschen gefeiert. Bei den Germanen war es das Julfest. Jul bedeutet Sonnenrad und Besprechung mit den Toten. Das Julfest galt nicht allein der Sonnen-Verehrung, sondern war auch ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest, bei dem die Gottheiten und vergöttlichte Ahnen angerufen wurden. Den Angehörigen auf der anderen Seite wurde im Norden ein Tisch mit Speisen gedeckt. Das Backen des zauberkräftigen Sonnenbrotes ist heute noch üblich. In einigen Gegenden hatte und hat? es die Form des Sonnenrades, wie die Düsseldorfer Schnecke.

 

 

 

 

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Während der Jultage (21./22, Dezember bis erste Januar-Woche) wurden die Jul-Eide, die Gemeinschaftsbindungen und Bündnisse betrafen,  neu geschworen, damit sie auch im neuen Jahr galten. Von den Gottheiten wurden insbesondere Frey und Odin/Wotan verehrt. Der letzte Tag des Julfestes war der Frigg oder Freya gewidmet. Weihnachten als die Geburt Christi wird seit dem 2. Jahrhundert gefeiert. Auf den 25. Dezember, also auf das Julfest und die Sonnenwendfeiern wurde es 354 von Papst Liberius gelegt, In dem Masse, in dem das Christentum in Europa an Macht gewann, wurden die Sonnenwend- und Jul-Feiern von der Kirche bekämpft und verboten. So ersetzte im Zuge der Christianisierung der germanischen Stämme das christliche Weihnachtsfest das Julfest. Von Karl, dem Großen, wurden im Zuge der Sachsenkriege im 8. Jahrhundert Gesetze erlassen, welche die Anrufung germanischer Gottheiten mit der Todesstrafe bedrohten. Ein halbes Jahrhundert nach Karls Tod kehrten die Sachsen allerdings eine Zeitlang zum Heidentum zurück. Sogar in den fränkischen Gebieten wurden Jahrhunderte später noch alte Gottheiten angerufen, vielfach jedoch unter anderen Namen. So wird angenommen, dass Frigg bzw. Freya, die Göttin der Fruchtbarkeit und der Schönheit, unter ihrem Beinamen „Die Huldvolle“ angerufen wurde, weil es nach der Christianisierung gefährlich war, den Namen einer germanischen Göttin zu nennen. Aus der „Huldvollen“ soll dann später Frau Holle geworden sein. (Frau Holle wird im Neu-Heidentum als Göttin verehrt.) Es wird auch angenommen, dass mit „Frau Holle“ die Totengöttin Hel gemeint ist.Eine ähnliche Umbenennung von Gottheiten fand auch bei der Zwangstaufe der schwarzen Sklaven in Amerika statt  Die aus Afrika mitgebrachten Gottheiten werden unter dem Namen von Heiligen angerufen, denen sie in einer oder mehreren Eigenschaften entsprechen.Der Mensch ist aus dem Menschen geboren und lebt in einer Gemeinschaft. Für sich allein kann er nicht existieren. Zu der Gemeinschaft, deren Mitglied er ist, gehören nicht nur Menschen aus Fleisch und Blut, sondern auch Geistwesen, seine Ahnen auf der anderen Seite, Schutzgeister unterschiedlicher Art und Ranges und andere Wesenheiten. Diejenigen mit hohem Rang wurden und werden von ihm als Gottheiten verehrt.  Geistwesen helfen ihm dabei, auf der Erde zu überleben. Sie begleiten ihn in den Übergangsphasen von Geburt und Tod, schenken ihm Lebens-Energie und helfen ihm, gesund zu bleiben. Mit ihrer Hilfe geht er Gefahren aus dem Weg und in Notsituationen spenden sie ihm Kraft und Trost. Sie lassen ihn außerdem die Welt aus ihrer Perspektive wahrnehmen. Höhere Geistwesen sehen die Welt und die Wesen darin liebevoller, als wir es gewöhnlich tun und sie können diese Sicht und die damit verknüpften Gefühle auch auf die Menschen übertragen, mit denen sie in Verbindung stehen. Sie lassen die Menschen auch die Freude und das Glück der Himmelswelt spüren.Die Verbindung zur Geisterwelt wird durch Riten gestärkt. Diese Riten haben je nach Volk und Religions-Zugehörigkeit unterschiedliche Formen. Die Form des Ritus kann wechseln, aber so wie die Menschen die gleichen bleiben, so bleiben auch die Geistwesen, die ihnen helfen, die gleichen. Die Ahnen auf der anderen Seite sowieso und die anderen nichtmenschlichen Wesenheiten, mit denen die Menschen in einer Art Symbiose leben, ebenfalls, nur dass sie jetzt unter neuen Namen angerufen werden und etwas andere Eigenschaften haben sollen. Wenn auch die Verkünder einer neuen Religion die alten Gottheiten mitunter als Dämonen verteufeln, so hat dies auf die andere Seite anscheinend in vielen Fällen keine oder nur geringe Auswirkungen, abgesehen davon, dass die Namen wechseln und man die höheren Wesenheiten nun unter etwas anderen Aspekten sieht. Ein solcher Wechsel fand schon häufiger statt, für Geistwesen ist dies nichts Neues. Einige der alten Gottheiten werden allerdings auch von den Menschen vergessen.Riten, welche die Verbindung zur Geisterwelt intensivieren, werden bevorzugt an heiligen Orten und zu heiligen Zeiten  durchgeführt.  Es gibt auf der Erde starke Orte. Dazu gehören diejenigen, auf denen sich das Wachstum fördernde Leylines bzw. geomanische Zonen kreuzen. Im Wald kann man sie daran erkennen, dass dort Bäume von oft großem Umfang besonders dicht und hoch wachsen. Man kann dort Energie tanken. An solchen Orten leben auch hochrangige Naturgeister. An vielen starken Orten werden seit uralter Zeit Gottheiten verehrt. Auf diese Weise erlangen diese Orte auch die Ausstrahlung der Heiligkeit. Die heiligen Orte sind nicht immer gleichbleibend heilig. Sie haben ihre heiligen Zeiten, an denen ihre Heiligkeit bzw. ihre feinstoffliche Kraft größer ist als in der übrigen Zeit. Viele Kirchen wurden an Orten erbaut, die bereits heilig waren, bevor es das Christentum gab. Ein Ritus von besonderer Heiligkeit ist das Weihnachtsfest, das an die Stelle des Julfestes getreten ist. Es findet zu einer sehr heiligen Zeit statt, nämlich der Zeit der Winter-Sonnenwende, die seit uralter Zeit in besonderem Masse durch die Anrufung der Ahnen-Geister und Gottheiten sowie den Dank für das wiederkehrende Licht geheiligt ist.Was geschieht vor diesem Hintergrund während einer nächtlichen Messe in der Weihnachts-Nacht!In der Höhe über den Gläubigen, die das Weihnachtsfest feiern, ist eine große Anzahl von Geistwesen versammelt. Sie schweben in der Krone und im Geäst des Lebensbaumes Yggdrasil, der  groß und gewaltig in jeder alten Kirche anzutreffen ist. Dieser Baum verbindet nach der germanischen Mythologie die unterschiedlichen Ebenen des Seins miteinander und holt Lebenskraft auf die Erde herab.  

 

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Dort in der hohen und weit ausgebreiteten Krone des Lebensbaumes feiern die Geistwesen die Geburt des neuen Lichtes, das für die Gläubigen in den Bänken unten Christus ist. Wer sich auf die Anwesenheit dieser Wesenheiten konzentriert, kann ihren Glanz und ihre Kraft spüren. Es kommen viele Ahnengeister. Auch die Anzahl der Fylgien, der persönlichen Folge- bzw. Schutzgeister, die sich einfinden, ist groß. Eine Wesenheit lässt sich als Sibylle ansprechen, eine von den Germanen hoch angesehene Seherin. Auch die Schicksalsgöttinnen, die drei Nornen, nehmen an dem Fest teil. Es wird nicht nur gefeiert, es werden auch Vereinbarungen zwischen Ahnengeistern und den Fylgien getroffen. Es geht u.a. darum, welcher von ihnen als persönlicher Schutzgeist einem Ahnengeist ins nächste Leben folgt, wenn dieser wieder als Mensch aus Fleisch und Blut inkarniert.     weihnacht-i-ein-seraphim-schwebt-uber-dem-lebensbaum-in-der-kirche.jpg

Über dem Lebensbaum und den Wesenheiten darin schwebt ein mächtiger Seraphim, ein Engel der Nähe Gottes. Eine andere mächtige Wesenheit zwischen den Geistwesen lässt sich als Christus ansprechen, eine weitere Wesenheit als Gottes-Mutter. Der Autor beginnt nach germanischen Gottheiten zu suchen. Er findet mehrere von ihnen, unter anderem auch Loki, den Vater gottfeindlicher Mächte. Er nimmt auch die Anwesenheit von Baldur und Frigg/Freya wahr.Baldur ist ein Sohn des höchsten Gottes Wotan. Seine Mutter ist Frigg, die Gattin Wotans, die vielfach mit Freya, der Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit, gleichgesetzt wird. Baldur ist der Glänzende, eine Lichtgestalt, die für Reinheit, Schönheit, Gerechtigkeit und das Licht steht. Der Trickster Loki verursacht seinen Tod. Nach dem Weltuntergang Ragnarök soll Baldur aus dem Totenreich zurückkehren und eine bessere Welt schaffen, in der es weder Verrat noch Lüge gibt. Baldur ist auch der germanische Frühlingsgott. Er steht für Sterben und Auferstehung.

 

 

 

 

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Der Autor findet Baldur an exakt der gleichen Stelle, an der er auch Christus gefunden hat und Freya an der Stelle, an der sich auch die Gottesmutter aufhält. Das erscheint ihm seltsam und er überprüft einige Male seine Wahrnehmungen. Es bleibt dabei: Die Wesenheit, die er unter dem Namen „Christus“ findet, ist die gleiche Wesenheit, die auch auf den Namen „Baldur“ anspricht. Und bei der Gottesmutter und Freya ist es das gleiche. Was bedeutet das? Zwangsweise Christianisierte könnten Baldur unter dem Namen „Christus“ angerufen haben, damit nicht auffällt, dass sie noch die alten Gottheiten verehren. Es gibt ja auch eine Reihe von Ähnlichkeiten. Wie Christus so weist auch Baldur eine sehr große Reinheit auf. Wie Christus gilt Baldur als gerecht und milde. Beide sind Lichtgestalten und stehen für das Licht sowie für Sterben und Auferstehung. Aber warum trägt die hochrangige Wesenheit heute immer noch diese beiden Namen und vielleicht auch noch andere. Wer ist die Wesenheit, die der Autor wahrnimmt, in Wirklichkeit? Eine Frage, auf die er wahrscheinlich keine Antwort finden wird. Das Mysterium unseres Lebens und noch mehr diejenigen der Geisterwelt sind groß und letzten Endes von Menschen nicht zu begreifen.

Seine Wahrnehmungen scheinen dem Autor weniger mit Jesus von Nazareth als mit dem kosmischen Christus zu tun zu haben. In der Literatur über den kosmischen Christus las er dann später, dass Augustinus in seinem Alterswerk geschrieben hat:  „Das, was wir heute die christliche Religion nennen, bestand schon vom Ursprung des menschlichen Geschlechtes an. Als dann Christus im Fleische erschien, wurde es die christliche Religion genannt, aber es bestand schon vorher.“ Diese Aussage erscheinen dem Autor wie eine Basis für seine Wahrnehmungen.

Der Grad der Unreinheit hat sich bei den Gläubigen unten in der Kirche während der nächtlichen Christmesse  um ein paar Punkte verringert, der Grad der Reinheit bei einigen wenigen, die schon einen gewissen Grad an Reinheit aufweisen, erhöht. Das Wirken der Geistwesen hat die Widerstandskraft der Teilnehmer an der Messe gegen Krankheiten gestärkt.

(Die Unreinheit muss erst bei Null sein, ehe sich Reinheit entwickeln kann. In der chinesischen Mythologie heißt es, der Himmel sei rein, die Erde dagegen nicht. Dies scheint damit zusammenzuhängen, dass positive Geistwesen in viel stärkerem Masse Reinheit aufweisen als Menschen. Reinheit entwickelt sich in einem Menschen im übrigen auch durch Meditation. Der Wert der Reinheit liegt natürlich nicht nur in ihrer Bedeutung für die Gesundheit, sondern  in viel stärkerem Masse noch in ihrer Bedesutung für eine spirituelle Entwicklung.)

Der Autor tritt nach der Messe nachdenklich den Heimweg an. Er spürt in der Höhe und um sich herum eine große Kraft, eine Art Zauberkraft. Jetzt hält er es für möglich und wundert ihn nicht mehr, dass manche Menschen in dieser Nacht die Tiere sprechen hören.

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Haiku und Tanka, Jotin 01.12. bis 31.12.2011: Wer die Existenz des Paranormalen, Außersinnlicher Wahrnehmungen z.B., akzeptieren kann, hat die Chance, die Welt realistischer zu sehen und sich sinnvollere Lebensziele zu setzen! /Das Geheimnis der Wildgänse!

Dienstag, November 29th, 2011

Wer die Existenz des Paranormalen, Außersinnlicher Wahrnehmungen z.B., akzeptieren kann, hat die Chance, die Welt realistischer zu sehen und sich sinnvollere Lebensziele zu setzen!/Das Geheimnis der Wildgänse! 

Der Vater des Autors dieses Weblogs besaß das Zweite Gesicht. In der Kriegsgefangenschaft hatte er den Tod von Kameraden vorher gesehen,  die im Lager starben, aber auch, wer als nächster nach Hause entlassen wurde und was es am nächsten Tag zu essen gab. Zu denen, die starben, sah er den Todes-Engel kommen.

Nachdem er wieder zu Hause war, sprach es sich herum, dass er das Zweite Gesicht besaß und Auskünfte gab, wenn man ihn aufsuchte, bei der Garten-Arbeit z.B., sein Anliegen vorbrachte und geduldig lange genug auf eine Antwort wartete. Nach und nach kamen immer mehr Leute, in der unmittelbaren Nachkriegszeit insbesondere solche, die etwas über das Schicksal ihrer vermissten Söhne zu erfahren hofften. Sie kamen oft von weither. Manche fragten ihn auch um Rat wegen verlorener oder gestohlener Sachen und in Partnerschafts-Angelegenheiten. Einmal besuchte ihn auch jemand, mit dem er zusammen in Kriegsgefangenschaft war. Der Autor erinnert sich auch daran, dass ihn bestimmte Personen, u.a. aus  der nächsten Großstadt, immer wieder einmal aufsuchten, um ihn in geschäftlichen Angelegenheiten um Rat zu fragen. Sie bezeichneten seine Ratschläge als wertvoll und weiterführend.

Anfangs hat er sich sehr gegen seine Rolle als Seher gesträubt. Nach der Arbeit wollte er lieber im Garten arbeiten, bei der ihm seine Kinder helfen mussten. Außersinnliche Wahrnehmungen erfordern Nervenkraft. Nach längeren „Sitzungen“ war er nervös und reizbar. Im Laufe der Jahre hat er seine Seherrolle akzeptiert und war sogar stolz auf sie. Er sah oft Dinge, nach denen er gar nicht gefragt worden war und auf normale Weise nicht wissen konnte. Einmal sagte er zu jemand, der von weither wegen einer anderen Sache gekommen war, dass bei seinem Haus Wasser in großen Mengen aus der Erde hervorsprudele. Der Besucher bejahte dies erstaunt. Es handelte sich, soweit sich der Autor erinnert, um einen Rohrbruch.

Der Autor dieses Weblogs, der später etwa 100 km entfernt vom Wohnort seines Vaters wohnte und arbeitete, geriet einmal beim Überholen eines Busses auf gepflasterter ansteigender Strecke voller Herbstblätter mit seinem Auto gewaltig ins Schleudern. Das Heck brach aus und es fehlte nur wenig, und der Wagen wäre gegen den Bus geprallt. Er kam jedoch mit dem Schrecken davon. Von seinem Beinahe-Unfall erzählte er niemand etwas.

Als er einige Zeit später seine Eltern besuchte, sagte sein Vater, er habe ihn in großer Gefahr gesehen und nicht gewusst, ob er mit dem Leben davonkommen würde. Nur einmal hat er dem Autor in seinem Leben so etwas gesagt  und nur einmal hat dem Autor bisher etwas einen solchen Schrecken eingejagt wie dieser Beinahe-Unfall. Der Autor dieses Weblogs ist der Auffassung, dass es vor allem Wahrnehmungen dieser Art waren, welche die Menschen davon überzeugten, dass er wirklich das Zweite Gesicht besaß und verborgene und sogar zukünftige Dinge und Ereignisse sehen konnte. Seine Erfolge bei der Aufklärung von Diebstählen vor allem waren es jedoch, die sich herumsprachen und ihn bekannt machten. Einmal machte er auch eine vermisste Person ausfindig, die ohne seine Angaben vermutlich gestorben wäre.

Von manchen seiner Wahrnehmungen war der Seher fasziniert und sprach häufiger darüber. In seinen Gesichtern sah er Menschen mitunter als Bäume, ihre Krankheit z.B. als die Fäulnis gefällter Baumstämme, die am Straßenrand lagen. Eine Parallel hierzu ist, dass in Mythen, die über die ganze Welt verbreitet sind, der Mensch aus dem Baum hervorging. Nach Auffassung des Autors könnte dies u.a. damit zusammenhängen, dass die Geistwesen, die heute als Menschen inkarnieren, in den Jahrmillionen, in denen es keine Menschen und nur wenige Tiere gab, immer wieder in Bäumen inkarnierten. Der Autor dieses Weblogs kann dies in der Aura vieler Menschen lesen. Er muss nur weit genug in der Zeit zurückgehen.

Der Seher – in diesem Aufsatz wird der Vater des Autors dieses Weblogs als Seher bezeichnet – löste Aufsehen erregende Fälle, über die in Zeitungen berichtet wurde, und sah Ereignisse voraus, die man auf normalem Wege nicht wissen kann, wie z.B. die Ermordung J. F. Kennedys, was von mehreren Personen bezeugt wurde. In Zeitungsberichten wurde er als das Orakel über dem Agger-Tal bezeichnet. Der Ort seines Wirkens war Overath-Marialinden, ein Marien-Wallfahrtsort im Bergischen Land oberhalb des Aggertals, von weitem schon erkennbar an seiner Kirche mit den beiden Türmen. Einmal berichtete die Bildzeitung über ihn. Daraufhin erreichten ihn Säcke mit Briefen, die er unmöglich alle beantworten konnte. Er verweigerte die Annahme und die Briefe gingen an die Absender zurück.

In einem Prospekt zu einem 2011 in Marialinden aufgeführten Theaterstück wurde Jahrzehnte nach seinem Tod noch einmal seiner gedacht. Der Autor Werner Pütz stellt darin die Aufklärung von Diebstählen in den Vordergrund. Werner Pütz ist der Auffassung, dass die Aufklärungs-Erfolge des Sehers nichts mit Außersinnlichen Wahrnehmungen zu tun hatten, sondern ihre Ursache „in dem besonderen Geschick in der Klärung der Sachverhalte hatten“, indem er die Leute, die zu ihm kamen, ausführlich befragte und dann seine Schlüsse aus ihren Aussagen zog. Der Vater des Autors dieses Weblogs soll also nach Auffassung von Werner Pütz keine schamanistische, sondern eine kriminalistische Begabung gehabt haben. Tatsächlich besaß er beides, darüber gibt es unter den Personen, die ihn näher kannten, keinen Zweifel. Die schamanistische Begabung stand dabei im Vordergrund. Wenn es z.B. um das Schicksal von Vermissten ging, dann war nur sie gefragt. Bei der Aufklärung von Diebstählen unterstützte seine kriminalistische Begabung seine schamanistische und verhalf ihm zu verwertbaren Ergebnissen, da er durch „Klärung der Sachverhalte“ erst in der Lage war, sich selber die richtigen Fragen zu stellen. Die Antwort darauf erhielt er dann auf außersinnlichem Wege. Die Fragen hatten als erstes den Zweck, sich mit der Situation vertraut zu machen.

Werner Pütz bedient mit seiner Leugnung der Existenz paranormaler Wahrnehmungen Leute, zu denen er vielleicht auch selber gehört, welche die Existenz paranormaler Phänomene nicht akzeptieren können, weil das Paranormale ihr Weltbild, der Boden, auf dem sie fest zu stehen glauben, ins Wanken bringt. Die scheinbare Realität, die sie sich im allgemein akzeptierten, stark eingeschränkten „wissenschaftlichen Weltbild“ geschaffen haben, löst sich auf. Sie glauben, dass der Mensch mit Hilfe seines Verstandes und der „wissenschaftlichen Methoden“, wie sie heute angewandt werden, letztlich alles erklären kann. Eine verborgene Wirklichkeit, aus welcher die sichtbare hervorgeht, gibt es für sie nicht.

Durch die Anerkennung der Existenz des Paranormalen müssten sich viele Menschen eingestehen, dass sie ihr bisheriges Leben unter falschen Voraussetzungen geführt haben. Sie könnten nicht so weitermachen wie bisher. Ihre Wertvorstellungen würden sich ändern, die Ziele, die sie zu erreichen suchen, an Wert verlieren. Sie müssten ihre Art zu leben ändern, wenn sie diese andere, normalerweise verborgene Seite der Wirklichkeit nicht aus ihrer Weltsicht ausklammerten. Je realistischer im wirklichen Sinne und je ehrlicher jemand ist, umso mehr wäre er gezwungen, dies zu tun.

Die Religionen mit ihrer Wertschätzung nichtmaterieller Dinge erhalten einen höheren Stellenwert. Das Haben tritt hinter einem unabhängigen Sein zurück, wie es u.a. durch Meditation erreicht werden kann.

Der Autor dieses Weblogs kann diese feindselige Einstellung sehr gut verstehen. In seiner Jugend musste er sich von Zeit zu Zeit seine überzeugendsten, hieb- und stichfesten Wahrträume ins Gedächtnis rufen, um die Existenz des Paranormalen akzeptieren zu können. Insbesondere die paranormale Wahrnehmung von zukünftigen, auf normale Weise  unmöglich vorher zu wissenden oder zu erschließenden  Ereignissen zeigt, dass unsere Welt im Kern völlig anders strukturiert ist, als wir gewohnt sind, sie uns vorzustellen. In einer Welt, in der das Paranormale existiert, ist auch Platz für Geister und eine jenseitige Welt, der die größere Bedeutung zukommt. Wer weiß, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, der weiß auch, dass das Weiterleben nach dem Tod des grobstofflichen Körpers nicht unabhängig davon ist, welches Leben man hier im grobstofflichen Körper geführt hat. Es scheint eine Sphäre zu geben, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (bzw. zumindest bestimmte zukünftige Ereignisse) zusammenfallen. Es ist dies anscheinend die Ewigkeit.

Auch Werner Pütz führt Fälle an, die man durch Schlussfolgerungen nicht lösen kann, wie z.B. die von mehreren Personen bezeugte Vorhersage der Ermordung J.F. Kennedys. Der Seher könnte in telepathische Verbindung mit den Verschwörern gekommen sein. Wahrscheinlicher scheint dem Autor jedoch, dass es sich um eine Zukunftsschau handelte. Er sah auch voraus, dass das Attentat noch weitere Morde nach sich ziehen würde. Auch die Vorhersage des Sehers, über die Werner Pütz berichtet, dass ein gestohlener Motor unter dem Sägemehl eines Sägewerkes verborgen sei, wo er dann auch gefunden wurde, ist weniger kriminalistisch als schamanistisch zu erklären.

Im Krieg und in der Gefangenschaft hatte der Seher ein Gespür dafür entwickelt, ob jemand noch hier im Grobstofflichen weilte oder bereits auf die „andere Seite“ gegangen war. Wenn ihm das Foto eines Vermissten vorgelegt wurde, sah er es sich eine Zeitlang an, bis allem Anschein nach eine Verbindung zustande gekommen war. Am erfreulichsten war es dann, wenn er sagen konnte, dass der Vermisste noch lebe und dass es ihm gut gehe. Als nächstes stellte sich dann die Frage, ob und wann er heimkehren würde. „Er kehrt heim, wenn die Kirschbäume blühen“, lautete einmal eine sich später als richtig herausstellende Prognose. Einem Vater, dem Lehrer des Autors, bestätigte er immer wieder mit großer Zuversicht, dass seine beiden Söhne gesund und unversehrt heimkehren würden. Nachrichten über sie lagen nicht vor. Eines Tages kehrten aber dann zuerst der jüngere und einige Zeit später auch der ältere Sohn heim, beide unversehrt. Wenn der auf dem Foto Abgebildete gefallen oder in Gefangenschaft gestorben war, antwortete er ausweichend oder schüttelte ernst den Kopf. Aus seinem Verhalten war dann zu erkennen, dass sich der Fragesteller keine allzu großen Hoffnungen machen sollte, den Vermissten wieder zu sehen. Dem Autor dieses Weblogs erläuterte er mitunter später, was er gesehen hatte, dass der Vermisste z.B. von einer Granate zerfetzt wurde. Auf diese Weise hatte er auch einen Verwandten ums Leben kommen sehen, der bereits zu Beginn des Krieges als vermisst gemeldet wurde und auch nicht wieder heimkehrte.

Es war für den Seher nichts Besonderes, die Geister Verstorbener wahrzunehmen. Wenn Seelenmessen für Leute gelesen wurden, die auf die andere Seite gegangen waren, dann sah er in der Kirche Verstorbene, die mit der Person, für welche die Messe gelesen wurde, verwandt oder bekannt waren. Als seine älteste Schwester starb, sagte er, sie habe nicht im Sarg gelegen, als sich der Begräbniszug zum Friedhof bewegte, sondern sei an der Spitze der Trauernden hinter dem Sarg her geschritten. Der Sarg enthalte nur ihren toten Körper. Die andere Seite der Wirklichkeit, in welcher Geister von Verstorbenen und Engel, aber auch negative Wesen beheimatet sind, lag für ihn weniger als eine Handbreit von der für alle wahrzunehmenden Seite der Wirklichkeit entfernt und leicht zu erreichen. Ihm fielen auch besondere Menschen auf, die „Licht“ ausstrahlen und unerkannt zum Wohle anderer wirken und hat dem Autor zwei von ihnen bezeichnet.

Als der Autor ihm als Heranwachsender sagte, dass er die christliche Lehre in Vielem nicht akzeptieren könne, sagte er sinngemäß, dass er dann doch versuchen solle, die Punkte, die dem Autor missfielen, durch etwas Besseres zu ersetzen. Der Autor wusste, dass in diesem Augenblick eine andere Wesenheit durch ihn sprach.

Das zukünftige Europa sah der Seher als gepanzertes Schiff mit Deutschland im Bug. Auch die Erde insgesamt nahm er als Schiff wahr, als ein Schiff auf hoher See.

Der Tod des Sehers kündigte sich dem Autor in einem Traum an. Er sah einen gewaltigen Urwaldbaum niederstürzen, wie er in den Tropen auf mehreren Stockwerken unterschiedliche Lebensformen beherbergt. Noch während der Baum niederstürzte, wusste er, dass der Sturz des Baumriesen den Tod seines Vaters bedeutete. Er war traurig, dass dieser auf die andere Seite ging, aber auch erschrocken über den Sturz eines so gewaltigen Baumes. Ihm  wurde schlagartig klar, dass er ihn und sein Wirken unterschätzt hatte. Sein Traumbewusstsein schätzte ihn wesentlich höher ein als seine Tageslogik.

Nach seinem Tod fühlte sich der Autor enger mit ihm verbunden als vorher. Wenn er an ihn dachte, war er sozusagen gegenwärtig.

Vor einigen Jahren nahm der Autor an einem Jahres-Kurs des englischen Mediums Doris Forster teil. In dem Kurs ging vor allem um den Kontakt mit Verstorbenen. Der Autor wollte wissen, ob dies grundsätzlich möglich sei. Die Antwort, die sich ihm nach und nach erschloss, war ein uneingeschränktes „Ja“.

Eines Morgens kam eine Teilnehmerin aus Süddeutschland zu ihm und sagte: „Heute Nacht ist mir dein Vater erschienen.“ Der Autor war überrascht. Es war noch nicht vorgesehen, dass ein solcher Kontakt außerhalb des Seminar-Raumes zustande kam.

„Hast du drei Kinder?“ Ich nickte. „Du vernachlässigst eines von ihnen und behandelst es nicht wie die beiden anderen.“ „Das stimmt“, sagte ich. „Es  wohnt einige 100 km entfernt. Es ist selber schuld. Wenn ich bei ihm anrufe, ist da nur der Anrufbeantworter und niemand ruft zurück. Wenn ich ihm schreibe, ist es ähnlich.“ Sie schüttelte den Kopf. „Du musst dir mehr Mühe machen, den Kontakt aufrecht zu erhalten. Du solltest keines deiner Kinder vernachlässigen. Das ist es, was ich dir von deinem Vater ausrichten soll.“

„War es überhaupt mein Vater, den du gesehen hast!“ fragte ich. „Wie sah er aus?“ „Sehr groߓ, war die Antwort. Ich nickte. „Da er sehr schlank war, wirkte er groß.“ „Er hat etwas aufgezeichnet, drei Bilder. Richtig verstanden habe ich seine Zeichnung aber nicht. Nur dass die drei Bilder deine drei Kinder bedeuteten.“ Ich lachte, „das war mein Vater. Es ist immer wieder vorgekommen, dass die Leute nicht verstanden haben, was er da gezeichnet hatte. U.a. waren es oft Himmelsrichtungen. Die Zeichnungen sollten das darstellen, was er sah. Jedenfalls hat er meist nie nur etwas gesagt, sondern auch immer etwas dazu gezeichnet. Manchmal waren die Zeichnungen klar, manchmal aber schienen sie nur ein Gekritzel, aus dem man kaum schlau werden konnte, selbst wenn er es interpretierte.“

Der Autor bedankte sich und war bewegt. Ein Vierteljahrhundert nach seinem Hinübergehen auf die andere Seite hatte sein Vater wie zu seinen Lebzeiten den wunden Punkt in seiner Lebens-Situation erfasst und ihn angestoßen, sich richtig zu verhalten.

 

Das Geheimnis der Wildgänse! 

Der Hüter-Geist der Graugänse

Die Jägervölker im nordeurasischen Raum wussten, dass jede Tierart ihren  Hüter-Geist hat. Bei den Samen am Inari-See in Nordfinnland hatten z.B. die verschiedenen Fischarten je ihren Fischältesten, ein riesiges Wasserwesen, das ein ähnliches Aussehen hatte wie die betreffende Fischart. Der Fischälteste beschützt seine Fische. In ähnlicher Weise haben die Vögel ihre Vogelmutter oder Vogelälteste, die ihre Schützlinge jedes Frühjahr in den Norden führt und jedes Jahr wieder mit sich in die Überwinterungs-Gebiete zurücknimmt. Wohin sich der Hüter-Geist begibt, dahin begeben sich auch seine Schützlinge. (nach Die Religionen Nordeurasiens und der amerikanischen Arktis, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1962) Wenn eines seiner Schützlinge krank oder verletzt ist, dann schwebt der Hüter-Geist  zu ihm hin und hilft ihm.

Auf den Zaubertrommeln der Samen sind „übernatürliche“ Wesen und mythische Gestalten der Religion der Samen abgebildet, darunter auch die Hüter-Geister verschiedener Tierarten. Die folgende Abbildung zeigt ein aus Knochen geschnitztes Amulett, das der Autor in Nordfinnland erwarb.

Es zeigt die auf das Trommelfell einer Zaubertrommel der Samen gemalten Wesenheiten der Religion der Samen. Sie gruppieren sich um ein zentrales Sonnenzeichen. Rechts ist ein Hornherrscher abgebildet, ein Hüter-Geist der Rentiere, darüber anscheinend die Vogelmutter. Ganz oben könnte eine himmlische Gottheit in Menschengestalt dargestellt sein.

  Samen-Amulett aus Knochen mit Abbildungen mythischer Wesen, wie sie auch auf den Zaubertrommeln abgebildet sind.

  

Die folgenden Fotos zeigen Wildgänse auf einem See am Niederrhein. Sie kommen wahrscheinlich aus ihren sibirischen Brutgebieten und haben einen Flug von rund 6000 km hinter sich. Dieser hat sie mit mehreren Zwischenstopps über Osteuropa an den Niederrhein geführt, wo sie auf feuchten wassernahen Wiesen überwintern, um dann im Frühjahr nach Sibirien zurück zu kehren.

 

 

 

Auf ihren Hüter-Geist ausgerichtete Wildgänse, Ausschnitt

 

 

 

 

Kleinere Gruppe von Wildgänsen, die auf ihren Hüter-Geist ausgerichtet ist.

 

 

 

 

Weiter Gruppe von Wildgänsen, die auf ihren Hüter-Geist ausgerichtet ist.

 

 

 

 

In Keilform fliegende Willgänse mit einem Hüter-Geist an der Spitze.

 

 

Keilförmig fliegende Wildgänse mit ihrem Hütergeist an der Spitze!

 

 

Die Gänse hier auf dem See gehen nicht der Nahrungs-Suche nach, sondern sind in ihren kleineren Verbänden über einen längeren Zeitraum (Stunden?) hinweg auf ihren Hüter-Geist ausgerichtet, die einzelnen Hüter-Geister wiederum auf ihren übergeordneten Hüter-Geist höherer Rangordnung am Ende des Sees. Der ranghöhere Hüter-Geist ist in Aktion. Es findet etwas Bedeutungsvolles statt, allem Anschein nach eine Neuordnung unter seinem Volk, den Wildgänsen, nachdem während des vergangenen Sommers und des anstrengenden langen Fluges Individuen auf die „andere Seite“ gewechselt sind und jüngere das Erwachsenen-Alter erreicht haben. Bei den Tieren „besitzt“ nicht jedes Individuum ein höheres Selbst, sondern in einer Gruppe jeweils nur eines der Tiere. Dieses höhere Selbst ist für die gesamte Gruppe zuständig. Es scheint dem Autor, dass hier auf dem See bei einzelnen Gruppen das höhere Selbst neu zugeordnet wird. Wahrscheinlich geht es auch noch um andere Dinge, wie z.B. um eine Neuordnung hinsichtlich  anderer Aspekte.

 

 

 

 

 

 

 

Spiegelbild von Bäumen im Fluss!

 

Haiku und Tanka, Jotin 01.11. bis 30.11. 2011: Die segensreichen Wirkungen eines Mandalas, das im Herbst 2011 von buddhistischen Mönchen aus Bhutan in der Jahrhundert-Halle in Bochum/Ruhrgebiet gestreut wurde.

Freitag, Oktober 28th, 2011

Die segensreichen Wirkungen eines Mandalas, das im Herbst 2011 von buddhistischen Mönchen aus Bhutan in der Jahrhundert-Halle in Bochum/Ruhrgebiet gestreut wurde.

Sicht auf das halbferiige Mandala am Nachmittag des 02. Oktober 2011

Die Ruhrtriennale 2009 bis 2011 endete am 09. Oktober 2011 mit der Zerstörung eines Mandalas. Ein Mandala ist das zweidimensionale Abbild eines Altars oder Palastes, in dem sich Buddhas und mächtige Gottheiten niederlassen und die Meditation der Mönche, die das Mandala streuen, wirksamer werden lässt. Wenn ein Mandala gestreut wird, baut sich darin und in seinem Umkreis ein Kraftfeld auf, das umso größer und stärker wird, je länger die Mönche an dem Mandala arbeiten und je mächtiger die Gottheit ist, die sich während des Streuens herabsenkt. In der Jahrhundert-Halle in Bochum wurde ein besonders großes Mandala einer besonders mächtigen Gottheit gestreut.

 

 

 

Die Jahrhundert-Halle in Bochum - Anfang Oktober 2011 Ort eines bedeutenden spirituellen  Geschehens

 

 

 

 

 

 

Als das Mandala fertig war, betrug sein Durchmesser 5 Meter. Auf den hier im Weblog gezeigten Fotos vom 02. Oktober 2011 ist es etwa halb fertig. Innerhalb der folgenden Woche wurde es fertiggestellt. (Das Fotografieren des fertigen Mandalas und seine Zerstörung waren verboten.) Vier Mönche arbeiteten zwei Wochen jeden Tag mehrere Stunden lang an der Streuung des Mandalas. Ein fünfter Mönch war für die kultische Reinigung der Mönche sowie des Platzes zuständig, an dem das Mandala entstand. (Insgesamt waren sechs Mönche gekommen. Der sechste sprach Englisch und beantwortete Fragen.) In aller Frühe wurde jeden Morgen ein Reinigungs-Ritus durchgeführt, bei der Instrumente geblasen und Gebete rezitiert wurden.

 

 

 

Vier Mönche aus Bhutan streuen in der Jahrhundert-Halle in Bochum ein Mandala

 

 

 

 

 

Mönch, zuständig für die Reinigung der das Mandala streuenden Mönche sowie des Platzes

 

 

 

Fragen beantwortender Mönch

 

 

 

 

Priester, Mönche und andere Personen können sich Gottheiten nur im Zustand der Reinheit nähern und auch der Ort muss rein sein, zu dem sie eingeladen werden. Das ist altes Wissen. Die Gottheit, deren Mandala gestreut wurde, gilt als besonders mächtig. Sie ist teils zornvoll, teils friedlich. Ihr Name ist Chakrasamvara. Die Gottheit kommt in Vereinigung mit ihrer Gefährtin Vajrayogini sowie 60 Begleitern. Chakrasamvara wird im Zentrum des Mandalas als blaue Silbe, seine Gefährtin als rote Silbe dargestellt. Kleine Kegel auf dem Mandala stehen für seine Begleiter, Kreise für Buddhas und Bodhisattvas. In Indien soll Chakrasamvara Shiva und Vajrayogini Uma sein.

Der Autor konnte die kultische Reinheit der Mönche und auch des Platzes  feststellen. Nicht nur der Platz war rein, auf dem das Mandala gestreut wurde, sondern am 02. Okt. auch die nähere Umgebung bis etwa zur zweiten Sitzreihe. Das Kraftfeld des Mandalas reichte an diesem Tag nicht so weit. Seine Stärke war innerhalb des Mandala am größten und nahm nach außen rasch ab. Die Meditationsgottheit Chakrasamvara schwebte zusammen mit ihrer Gefährtin in einigen Metern Höhe über dem Mandala. Als sich eine große Anzahl Zuschauer herandrängten, schwebten beide in eine etwas größere Höhe hinauf. Die Kraft von Chakrasamvara in Vereinigung mit Vajrayogini konnte der Autor im Herzen aller Mönche wahrnehmen, in geringerem Masse auch in einigen wenigen der Zuschauer. In den gleichen Herzen fand der Autor auch die  Kraft des Mandalas in vergleichbarer Stärke.

Eine Woche später, am 09. Oktober, wurde das Mandala fertiggestellt und am gleichen Tag auch zerstört. Als der Autor die Jahrhundert-Halle an diesem Tag aufsuchte, war die Kraft des Mandalas gewaltig angestiegen. Ihr Wirkungsfeld hatte sich sehr weit ausgedehnt. Das Energiefeld des  Mandalas füllte nicht nur die Jahrhundert-Halle aus, sondern reichte über den Platz vor der Halle bis hin zu dem Glockenturm in mehr als 100 Meter Entfernung.

 

 

“Glockenturm” ca. 100 m von der Jahrhundert-Halle entfernt

 

 

 

 

 

In der Halle war ein Zen-Meister mit zweien seiner Schüler anwesend. Auch in ihren Herz-Chakras war die Kraft von Chakrasamvara und seiner Gefährtin sowie die Kraft des Mandalas wahrzunehmen. Der Zen-Meister wies einen großen Grad an Reinheit auf und das schien dem Autor der Grund dafür zu sein, das in seinem Herz-Chakra die Kraft des Chakrasamvara und seiner Gefährtin sowie die Kraft des Mandala sehr groß waren. Hatte nun die überwiegende Mehrheit der Anwesenden, die sich vor dem Eingang zur Halle mit dem fertigen Mandala drängte, keinen Anteil an der Segenskraft des Mandalas! Zwar konnte der Autor die Kraft von Chakrasamvara sowie die Kraft des Mandalas nur in einigen wenigen von ihnen wahrnehmen, doch bemerkte er etwas anderes. Die 60 Begleiter des Chakrasamvara kümmerten sich um sie. Jeweils einer der 60 Begleiter schwebte eine Zeitlang über einem dieser Anwesenden und verringerte seinen Grad an Unreinheit.

Man kann sich fragen, warum dies geschah und was für einen Nutzen die Verringerung von „Unreinheit“ bei einem durchschnittlichen Menschen haben soll, wenn er nicht mit Gottheiten in Verbindung treten will. Die Menschen scheinen ja doch auch ohne so etwas in ihrem Leben zurecht zu kommen. Aber hat Unreinheit, wie sie hier verstanden wird, tatsächlich keine Auswirkungen auf einen Durchschnitts-Menschen! Um diese Frage zu beantworten, muss geklärt werden, was  „Unreinheit“ denn überhaupt bedeutet. Die Antwort lautet: Unreinheiten sind unverarbeitete seelische Belastungen und Anhaftungen, zu denen insbesondere Schuldgefühle zählen. (Die Buddhisten sprechen von der Ich-Anhaftung, die als die Ursache allen Leidens angesehen wird. Der Ritus des Mandala-Streuens wird vorgenommen, um die Ich-Anhaftung aufzulösen.) Wenn unverarbeitete seelische Belastungen einen bestimmten Grad überschreiten, brechen Krankheiten aus bzw. treten unübersehbar in Erscheinung, wie schon von Siegmund Freud nachgewiesen wurde. Der Autor hat sich in der Vergangenheit eine Zeitlang sehr intensiv mit dieser Frage befasst. Die Verringerung von seelischen Belastungen bzw. des Grades von Unreinheit bei einem Menschen bedeutet infolgedessen auch einen Schritt in Richtung der Gesunderhaltung seines Körpers bzw. dessen Heilung.

Am Abend des 09. Oktober wurde das gerade fertiggestellte wunderschöne Mandala zerstört, allerdings nur das grobstoffliche, aus geriebenem und gefärbtem Stein, ein Schicksal, das allen gestreuten Mandalas zugedacht ist. Es existiert aber auch ein feinstoffliches Mandala, das nur mit den Augen der Seele gesehen werden kann. Der Hauptteil des Sandes dieses speziellen grobstofflichen Mandalas in der Jahrhundert-Halle in Bochum wurde später in die Emscher gestreut, einen Fluss im Ruhrgebiet, welcher der Heilung am meisten bedarf, ein kleiner Teil in die Teiche hinter der Jahrhundert-Halle.

Mit dem feinstofflichen Mandala geschah etwas anderes. Als das grobstoffliche Mandala aus farbigem Sand am Abend des 09. Oktober 2011 zerstört wurde, konnte der Autor zusammen mit einer anderen Person beobachten, wie das feinstoffliche Mandala, das deutlich größer war als das grobstoffliche aus farbigem Sand, unzerstört sich um sich selber drehend in großer Farbenpracht zum Himmel aufstieg und anscheinend auf die Ebene des Seins gelangte, auf der die Buddhas weilen. Das feinstoffliche Mandala und sein Geist kommen von hier aus der ganzen Erde zugute. Sie verwandeln die Erde in einen Ort größerer Spiritualität.

Der oben erwähnte Zen-Meister sagte später seinen Schülern, dass er bei der Zerstörung des Mandalas so bewegt war, dass ihm die Tränen kamen. Den Raum der Jahrhundert-Halle empfand er als „erfüllt von einer geistigen, ortlosen Präsenz“. Das Mandala berührte sein Herz. Siehe auch http://zen-kontemplation.de/aktuelles/

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin 13.09. bis 12.10.2011: Ist die Empfindung von „Göttlichem Stolz“ eine Aufblähung des Ego oder aber ein unverzichtbarer Bestandteil jeden spirituellen Weges?

Dienstag, September 13th, 2011

Ist die Empfindung von „Göttlichem Stolz“ eine Aufblähung des Ego oder aber ein unverzichtbarer Bestandteil jeden spirituellen Weges?

 

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Wer meditiert, empfindet das in der Regel als sehr wohltuend, körperlich und noch mehr seelisch. Der Blutdruck sinkt und man gewinnt Abstand von seinen Problemen. Man überblickt seine Probleme von einer höheren Warte aus. Von der „größeren Höhe“ aus schrumpfen sie und nehmen die Winzigkeit an, die sie tatsächlich haben. Man gewinnt einen größeren Überblick, sieht sie evtl. vor dem Hintergrund der kurzen Zeitspanne des Lebens auf der Erde aus, bedenkt vielleicht auch, welche Bedeutung sie für das Leben auf der anderen Seite haben. Dann geht man auf eine andere, bedachtsamere Weise mit seinen Problemen um.  Intuitiv sieht man Wege, sie zu lösen. Wenn man dann aus der Meditation zurückkehrt, haben die Probleme eine weitaus geringere und auch andere Bedeutung, als sie vorher hatten.Wer über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig meditiert, verändert sich sogar dauerhaft. Bei ihm erlangen die Probleme überhaupt nicht mehr die Bedeutung, die sie für andere Menschen haben können und die sie für ihn hatten, bevor er anfing zu meditieren.Wer über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig meditiert, kann darüber hinaus sehr positive Erfahrungen machen, mit denen er überhaupt nicht gerechnet hatte. Es können die Erfahrungen eines spirituellen Weges sein. Wer die buddhistischen Sutren des Mahayana (Buddha zugeschriebene Lehrreden) studiert, erhält einen Einblick in die Dimensionen, die sich über die Jahrhunderte hinweg den Laien und Mönchen auf ihrem spirituellen Weg im Buddhismus geöffnet haben. Buddha soll gesagt haben: „Meditiere und sieh, was geschieht“! Zum Buddhismus gehören im Übrigen auch Riten und die Einhaltung von Vorschriften.

In der Form des Buddhismus, die als Tantra bezeichnet wird und vor allem in Tibet viele Anhänger besitzt, wird die Verschmelzung mit dem Absoluten angestrebt und die Vorgehensweise und die Erfahrungen, die hier gemacht werden, gehen noch über die sonstigen des Mahayana hinaus. Im Tantra ist es üblich, Meditationen mit der Vorstellung zu beginnen, dass sich Gottheiten wie insbesondere die Göttin Tara vor einem aufhalten und sie dann in sich hineinzubitten, indem man ihre Energien über das Kronen-Chakra über dem Kopf in sich hineinfließen lässt. Ihre Energien breiten sich dann im grobstofflichen und auch in den feinstofflichen Körpern aus und die Energien der Gottheit vermischen sich mit denjenigen des Meditierenden. Die seelische Struktur des Meditierenden verändert sich. Die Chakren beginnen auf einem hohen Niveau Energien aufzunehmen und auszustrahlen. Das Bewusstsein des Meditierenden verändert sich. Der Lama Thubten Yeshe sagt, dass es dann von Mitgefühl, Liebe und Weisheit erfüllt ist und alle negativen Vorstellungen abgebaut werden. Er spricht von „Göttlichem Stolz“. Auch Ken Wilber vertritt diese Auffassung. Er sagt: „Man macht die Praxis erst richtig, wenn man diesen „göttlichen Stolz“ in sich erfährt. Nun wird Stolz insbesondere im Christentum als etwas Negatives angesehen.  Dabei handelt es sich allerdings um menschlichen Stolz, nicht um den göttlichen Stolz, von dem hier die Rede sein soll. Der göttliche Stolz ist ein nichtverblendeter Stolz, bei dem man eine Annäherung an das Göttliche und die Ausstrahlung des Göttlichen erfährt.

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Eigene Erfahrungen

Der Autor verfügt über eine längere Meditationspraxis. Insbesondere, wenn sich in der Meditation seine Energien mit denjenigen höherer Geistwesen wie denen von Guanshiyin vermischen, nimmt er Empfindungen wahr, von denen er meint, dass sie sich als „Göttlicher Stolz“ bezeichnen lassen. Er empfindet diese Bezeichnung zwar nicht als besonders glücklich, weiß aber auch keine bessere. Was sind das für Empfindungen, die sich auch seiner Auffassung nach als „Göttlicher Stolz“ benennen lassen. Es beginnt damit, dass er in der Meditation über mehr als eine Stunde hinweg nicht die geringste Schwierigkeit hat, absolut aufrecht zu sitzen. Außerhalb der Meditation gelingt ihm dies nicht, ohne sich anzulehnen. Natürlich hat dies noch nichts mit „Göttlichem Stolz“ zu tun. Es ist lediglich ein Zeichen dafür, dass während der Meditation besondere Energien fließen. Wenn sich seine Energien in tiefer Meditation mit den Energien wie denjenigen von Guanshiyin, der Göttin der Barmherzigkeit mischen, bemerkt er, dass er dann den Dingen gegenüber achtsamer wird. (Tara gilt als eine Vorläuferin von Guanshiyin, dem Bodhisattva bzw. der Göttin der Barmherzigkeit, die auf die Notrufe der Welt achtet.) Er wird dann ein Buch, das er auf den Boden legen möchte, nicht mehr dorthin werfen, sondern es dorthin legen. Wesenheiten gegenüber ist er freundlicher und liebevoll. Die Begegnung mit ihnen erfreut ihn. Seine Empfindungen der Welt gegenüber lassen sich mit einem Satz beschreiben, der für das DAO charakteristisch sein soll. „Das DAO liebt (und nährt) alle Dinge, ohne sich zum Herren über sie zu erheben.“  Anscheinend ist er dann tatsächlich von Mitgefühl, Liebe und Weisheit erfüllt und ohne jede negative Vorstellung, wie der Lama Thubten Yeshe sagt.Etwas sehr Bemerkenswertes tritt ein, wenn er sich in diesem Zustand auf eine oder eine Gruppe von Wesenheiten konzentriert. Sie sind dann plötzlich von Licht und Liebe erfüllt. Für die Beobachtungen, die der Autor dann empfindet, gilt wahrscheinlich die folgende Aussage von Lama Thubten Yeshe für einen ähnlichen Zustand:„Stell dir vor, dass Tara(, eine Vorläuferin von Guanshiyin,) vor dir im Raum ist. Dann sinkt Tara in dich und du wirst Tara. Von deinem Tara-Herzen aus geht Licht in alle 10 Richtungen. Es reinigt die ganze Umgebung und alle Lebewesen von ihrem Leiden. Sie werden alle zu Tara und sinken in dein Herz.“ 

Sri Chinmoy, ein bekannter spiritueller Lehrer, vergleicht den menschlichen Stolz mit dem göttlichen Stolz.

Er sagt: „Mein menschlicher Stolz fühlt, dass ich alles kann. Mein göttlicher Stolz, der Stolz, der sich dem Willen Gottes überantwortet hat, weiß, dass ich nur dann alles kann, wenn der Supreme mich inspiriert, mich führt und mir hilft.
Mein menschlicher Stolz will, dass die Welt mich, meine Liebe, meine Hilfe und mein Opfer versteht. Mein göttlicher Stolz, der das Gefühl des Einsseins aller in Gott ist, wünscht sich nicht, dass die Welt meine selbstlosen Aktivitäten versteht. Er fühlt, dass es keine größere Belohnung geben kann, als wenn Gott mich versteht und meine Motive kennt…
Mein menschlicher Stolz fürchtet sich viele Dinge zu sagen und schämt sich viele Dinge zu tun. Mein göttlicher Stolz fürchtet sich nicht, irgendetwas zu sagen und schämt sich nicht irgendetwas zu tun, denn er weiß, dass Gott zugleich Handelnder und Handlung ist. Wovor sollte ich mich fürchten? Worüber sollte ich mich schämen?
Mein menschlicher Stolz zertritt die Menschheit mit vom Menschen erworbener Kraft. Mein göttlicher Stolz befreit die Menschheit mit gottgegebener Macht.
Wenn ich sage, dass Gott mein ist und ich Ihn nach Belieben benutzen kann, so hege ich meinen menschlichen Stolz. Wenn ich aber sage, dass ich Gottes bin und mein Dasein gehorsam Ihm zu Füßen liegt, dann hege ich göttlichen Stolz.
Die materielle Welt spricht zu meinem menschlichen Stolz: „Jeder von uns wird entweder siegen oder scheitern und vergehen.” Die spirituelle Welt spricht zu meinem göttlichen Stolz: “Wir werden uns gemeinsam bemühen und gemeinsam den Sieg erringen.”
 

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Haiku und Tanka, Jotin, 15.08. bis 11.09. 2011: Eine Stimmung friedvoller und glücklicher Ruhe herrscht im Jade Buddha Tempel in Schanghai – ein Abglanz der Glückseligkeit von Amithabas Reinem Land, einem buddhistischen Paradies!

Freitag, August 5th, 2011

Eine Stimmung friedvoller und glücklicher Ruhe herrscht im Jade Buddha Tempel in Schanghai – ein Abglanz der Glückseligkeit von Amithabas Reinem Land, einem buddhistischen Paradies!

 

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Der Jade Buddha Tempel mit seinem reichen religiösen Leben ist der bekannteste und einer der am meisten besuchten buddhistischen Tempel in Shanghai. Er ist eine spirituelle Oase inmitten von Hochhäusern und lässt die Menschen die unsichtbare Wirklichkeit jenseits der sichtbaren spüren. Gegründet Ende des 19. Jahrhunderts, wurde er 1928 an seinem jetzigen Platz im westlichen Teil von Shanghai errichtet

 

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Er ist im klassischen architektonischen Stil der Song-Zeit (900–1279) erbaut. Drei Haupthallen liegen hintereinander, die Devajara Halle, Mahavira Halle und der Jade Buddha Turm. Mit zwei Innenhöfen bilden sie die Grundstruktur des Tempels. Die Devajara Halle enthält die Statuen der vier himmlischen Könige mit dem Buddha der Zukunft Maitreya in der Mitte (siehe Abb.).

 

 

 

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In der Mahavira Halle befinden sich drei große, vergoldete Buddha-Statuen: der Buddha der Vergangenheit (Bhaisajya-guru),  der Buddha der Gegenwart (Shakyamuni) und und der Buddha der Zukunft (Maitreya). Der in der Mitte ist der historische Shakyamuni, der vor etwa zweieinhalbtausend Jahren in Nordindien wirkte, östlich davon ist der Buddha der Vergangenheit und im Westen Maitreya, der Buddha der Zukunft. Achtzehn vergoldete Luohan Statuen stehen um sie herum. In dieser Halle halten die Mönche oft Zeremonien mit meditativen Gesängen ab. An den Seiten der beiden großen Hallen und des Jade Buddha Turms befinden sich die Guanshiyin Halle, die Amitabha Halle, die Zen Tang Halle, und die Liegende Buddha Halle. Guanshiyin ist der weibliche Bodhisattva der Barmherzigkeit, der auf die Notrufe der Welt hört, wie schon der Name besagt. Der berühmte Sitzende Jade Buddha befindet sich im Obergeschoss des Jade Buddha-Turms. Um ihn herum wurde sozusagen der Jade Buddha Tempel errichtet.  Der Jade Buddha Turm  enthält außerdem mehr als 7.000  buddhistische Sutren  (Lehrreden Buddhas). Von dem Jade Buddha und den Sutren geht eine große Kraft der Heiligkeit aus. Die Sutren sind vergleichbar mit der Thora, die im Judentum den Mittelpunkt der religiösen Aktivitäten bildet und eine große Kraft der Heiligkeit ausstrahlt. Das Herzstück des Jade Buddha Tempels ist nicht nur der sitzende Jade Buddha, von dem keine Fotos gemacht werden dürfen, sondern zusätzlich eine liegende Jade Buddha-Statue (siehe Foto). Beide Statuen wurden Ende des 19. Jahrhunderts aus Birma  importiert. Sie sind das Geschenk eines Auslands-Chinesen an einen buddhistischen Mönch namens Huigen, der auf einer Pilgerreise, die ihn auch über den heiligen Berg Wutai Shan geführt haben soll, nach Birma gelangte. Beide Statuen, der Sitzende Buddha (mit einer Höhe von 1,95 Meter und einem Gewicht von 205 kg) sowie der kleinere Sich Zurücklehnende  Buddha sind je aus einem Block weißer Jade geschnitzt. Sie sind sowohl kulturelle Schätze als auch herausragende Kunstwerke. Der Sitzende Buddha ist zum Zeitpunkt seiner Erleuchtung in der Meditation dargestellt. Der Sich Zurücklehnende Buddha repräsentiert Buddhas Tod und sein Eintritt in das sogenannte Pari-Nirvana. Die klare glänzende Jade erhöht die Lebendigkeit der Buddha-Statuen und ist auch ein Symbol für ihre Ausstrahlung des Heiligen.

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Der Sich Zurücklehnende Buddha ruht auf der rechten Seite und unterstützt mit der rechten Hand den Kopf. Seine linke Hand ist auf dem linken Bein plaziert. Sein Gesicht strahlt eine friedvolle Ruhe aus.

Eine Stimmung friedvoller und glücklicher Ruhe war der Wahrnehmung des Autors nach das Kennzeichen des gesamten Tempels, welche durch Besucher im Kern nicht beeinträchtigt wurde.

Im Jade Buddha Tempel leben und arbeiten etwa 70 buddhistische Mönche. Sie beten, meditieren und singen oder lesen Sutren, die Lehrreden Buddhas. Das Zelebrieren von Riten für Verstorbene ist ebenfalls eine ihrer Aufgaben. Von Buddhisten erhalten Mönche den Auftrag, sieben Wochen lang an sieben Tagen der Woche für einen oder eine Verstorbene(n) zu beten, um schlechtes Karma aufzuheben und Verdienste anzuhäufen. Der Übergang einer Seele auf die „andere Seite“ wird dadurch in schwierigen Fällen sehr erleichtert. Gebetet werden kann am Grab, im Hause des Verstorbenen oder im Jade Buddha Tempel. Zu Buddhas Geburtstag (hier in Abhängigkeit vom Mondkalender im April, Mai oder auch im Juni) suchen Tausende von Gläubigen den Tempel auf.

Gleich vielen buddhistischen Tempeln im heutigen China so ist auch der Jade Buddha Tempel sowohl der Tradition des Reines Landes als auch der des Chan (Zen) Buddhismus gewidmet.

 

 

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Auf dem ersten Hof waren immer wieder Personen damit beschäftigt, Weihrauchstäbchen und Papier-Objekte zu verbrennen, so dass die Luft zwischen den Tempel-Gebäuden des Öfteren mit Rauch erfüllt war. Schon die Flammen verrieten, dass es sich nicht nur um Weihrauchstäbchen handelte. Insbesondere die Verbrennung von Papier-Objekten ist dem Andenken von Verstorbenen gewidmet. Wenn ein Verstorbener Hunde sehr geliebt hat, dann wird z.B. das Bild eines Hundes für ihn verbrannt. Die Papier-Objekte repräsentieren Dinge, von denen man annimmt, dass die Verstorbenen sie gebrauchen können – vielleicht in der ersten Phase ihres Jenseits-Aufenthaltes, zumindest ist es eine freundliche Geste des Gedenkens. Mitunter wird auch sogenanntes „Höllen Geld“ verbrannt, von dem man glaubt, dass es sich u.a. dazu verwenden lässt, Wächter und Beamten in der Unterwelt zu bestechen.

Es ging auch ein Mann über den Hof, welcher das Foto einer älteren Frau vor seiner Brust trug, vielleicht das Foto seiner verstorbenen Mutter. (Eines der wichtigsten Elemente im chinesischen Totenkult ist die Anfertigung einer „Seelen-Tafel“ mit dem Namen der oder des Verstorbenen. Diese Seelen-Tafel wird bei allen Riten zu Ehren der(s) auf der Tafel verzeichneten Angehörigen benutzt.)

Als sich der Autor nach einem Rundgang im ersten Vorhof auf einer Treppenstufe niederließ, wurde er sich wieder der Stimmung friedvoller und glücklicher Ruhe bewusst, die im Tempel herrschte. Als er sich fragte, wo diese Schwingungen herrührten, wurde ihm klar, dass sie ihren Ursprung in Amithabas Reinem Land hatten, einem buddhistischen Paradies, das sich in der Höhe als ein Ort großer Glückseligkeit wahrnehmen ließ. Amithaba ist der Buddha des Reinen, Grenzenlosen Lichtes sowie der Umfassenden Liebe. In seiner Darstellung als segnender Buddha arbeitet er für die Erleuchtung aller Wesen. Indem man selber ebenfalls allen Wesen Licht sendet und sie sich glücklich wünscht, kann man an seinem Erleuchtungswerk teilnehmen. In seinem Reinem Land, dem westlichen Paradies, wieder geboren zu werden, ist das Ziel vieler buddhistischer Gläubiger und anscheinend gelangen sie nach Ablegen ihres grobstofflichen Körpers auch dorthin.

 

 

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Im Herzen der Menschen, die auf dem Tempelhof Räucherkerzen und Papier-Objekte verbrannten, konnte der Autor die Schwingungen des Bodhisattvas der Barmherzigkeit Guanshiyin wahrnehmen. Sie ist es, welche den Hinterbliebenen der Verstorbenen Trost spendet und den fühlenden Wesen, zu denen auch die Tiere gehören, auch in allen anderen Notsituationen zur Seite steht. Guanshiyin ist die geistige Tochter von Amithaba, der oft auf ihrem Kopf in Miniaturform dargestellt ist, d.h. Amitabha war der Lehrer von Guanyin. Sie wurde in einem seiner Leben geboren und erreichte den gleichen Zustand wie ihr Lehrer.

Eine sehr ansprechende Statue von Guanshiyin befindet sich in der Guanshiyin  Halle. Ihr Gesicht strahlt allumfassendes Mitgefühl aus. (Siehe Foto oben!) Desweiteren steht eine große goldene Statue des Guanyin am nördlichen Eingang der ersten Halle.

 

 

 

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Ein großer Fisch  trägt sie und symbolisiert die Hilfe Guanshiyins für Menschen in Seenot. In ihrer Hand hält sie eine Vase mit dem Nektar des Lebens, der Menschen unsterblich machen soll. Guan Yin hat zwei Begleiter, zu ihrer Rechten ein Mädchen mit einer Perle und auf der linken Seite ein Junge mit aneinander gelegten Händen. Der Name des Jungen ist Shan Cai bzw. Sudhana, „der mit den guten Fähigkeiten“ aus dem Avatamsaka-Sutra (siehe vorgehendes Weblog!). Er widmete sein Leben dem Erwerb der Buddhaschaft. Im Hintergrund sind Skulpturen zu erkennen, welche die 53 Lehrer in ihrem wie auch dem Leben des jungen Mönches Sudhana darstellen.

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin, 18.07. bis 14.08. 2011:Ist die in Ostasien tief verehrte Wesenheit der Barmherzigkeit Guanshiyin nur so etwas wie eine Idee oder ist sie fähig, sich als konkrete Person und Energie zu manifestieren und den Menschen zu helfen, die sie anrufen?

Samstag, Juli 16th, 2011

Ist die in Ostasien tief verehrte Wesenheit der Barmherzigkeit Guanshiyin nur so etwas wie eine Idee oder ist sie fähig, sich als konkrete Person und Energie zu manifestieren und den Menschen zu helfen, die sie anrufen?

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Die Wesenheit, deren Abbildungen der Autor in China in Tempeln, Klöstern, kleinen Altären und auch in Hotelräumen immer wieder begegnete, war Guanshiyin, abgekürzt Guanyin. In den ihr gewidmeten Hallen der Barmherzigkeit nimmt sie den Mittelpunkt ein. Ihr Name bedeutet „Diejenige, die auf die Rufe der Welt achtet“. Sie ist die chinesische Entsprechung des Bodhisattva Avalokiteshvara, der in Ostasien seit mehr als 1000 Jahren als Frau verehrt wird. (In Japan ist ihr Name Kannon.) Die wohl bedeutendste Anrufungsformel – ein Mantra – lautet: Om mani padme hum. Das Mantra wird übersetzt als „Oh, du Juwel in der Lotusblüte“. Das Juwel steht für allumfassendes Mitgefühl. Die sechs Silben des Mantras sollen vom Leid der sechs Daseinsbereiche befreien. Die Silben für vier Bereiche davon sind im Folgenden angegeben: OM soll vom Leid der Götterbereiche, NI vom Leid der menschlichen Lebensbereiche, PAD vom Leid der Tierbereiche und HUM vom Leid der Höllenbereiche befreien. Ein anderes Guanyin gewidmetes Mantra lautet: Namo Guanshiyin Pu’sa. Es bedeutet „Verehrung dem Bodhisattva Guanyin“. Guanyin wird oft mit vielen Armen dargestellt als Zeichen dafür, dass sie fähig ist, allen leidenden Wesen gleichzeitig zu helfen. In der linken Hand hält sie häufig einen weißen Lotus, in der rechten eine Gebetskette. Sie wird auch mit einer Flasche mit himmlischem Nektar in den Händen dargestellt. Im Lotus-Sutra werden 33 Erscheinungsformen genannt.Wer Avalokiteshvara bzw. Guanyin ist  und was seine bzw. ihre Tätigkeit ist, wird insbesondere in zwei Sutras beschrieben – ein Sutra gilt als eine Lehrrede Buddhas -, und zwar im 25. Kapitel des Lotus-Sutra sowie im letzten Teil des umfangreichen Avatamsaka-Sutra. (Nach dem Avatamsaka-Sutra ist alles nur Geist, Alles existiert in Einem und Eines in Allem.) Die Teile der beiden Sutras den Bodhisattva der Barmherzigkeit betreffend sollen im ersten Jahrhundert entstanden sein.  

Das Lotus-Sutra sagt, wer Guanyin ist und beschreibt ihre Tätigkeit 

Im Lotus-Sutra heißt es u.a.: „… Habt keine Furcht! Ihr müsst nur mit ganzem Herzen den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara (Namo Bodhisattva Avalokiteshvara; Verehrung dem Bodhisattva Avalokiteshvara!) anrufen. Denn dieser Bodhisattva, der es vermag furchtlos zu sein, überträgt dies auf die Menschen.“ Im weiteren Verlauf des Lotus-Sutra wird noch einmal die Fähigkeit dieses Bodhisattva angesprochen, Menschen, die in Gefahr schweben, furchtlos zu machen: „Dieser Bodhisattva Avalokiteshvara ist fähig, denen die in Angst sind und in drohender Gefahr schweben, Furchtlosigkeit zu verleihen. Deshalb nennen ihn alle in dieser Saha-Welt, den „Der Furchtlosigkeit verleiht“…“ Avalokiteshvara bzw. Guanyin macht aber nicht nur fuchtlos, sondern kann auch auf andere Weise helfen und aus Gefahren erretten, indem der Bodhisattva z.B. Kraft gibt und den ihn Anrufenden auffordert, bestimmte Dinge zu seiner Errettung zu unternehmen.  

Die Errettung des Mönches Xuanzang durch Guanyin

 

 

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Ein schönes Beispiel hierfür scheint mir die Errettung des Mönches Xuanzang vor dem Verdursten auf seinem Weg von China nach Indien. Xuanzang lebte im siebten Jahrhundert und war mit den in China vorhandenen Übersetzungen der buddhistischen Sutras höchst unzufrieden. Er litt darunter, dass ihm bestimmte Aussagen äußerst widersprüchlich erschienen. Eine Klärung schien ihm nur mit Hilfe der Originaltexte möglich. So machte er sich auf den Weg nach Indien. Da ihm der Kaiser die Reise verboten hatte, musste er an der Seidenstraße einen chinesischen Grenzposten umgehen. Dabei verirrte er sich in der Wüste. Sein Wasservorrat ging zu Ende und von Durst gequält, hatte er schließlich nicht mehr die Kraft, weiterzugehen. „Vier Nächte und fünf Tage lang netzte nicht ein Tropfen Wasser seine Kehle“, schreibt Rene´Grousset in seinem Buch „Die Reise nach Westen“, das sowohl auf einer Autobigraphie als auch einer Biographie des in China sehr berühmten Mönches beruht. „Ein verheerendes Feuer brannte in seinen Eingeweiden und um ein Haar wäre er umgekommen. Außerstande sich von der Stelle zu bewegen, legte er sich auf den Sand nieder und, obwohl vor Schwäche ermattet, rief er unablässig den Namen Avalokiteshvara an… So betete er mit unermüdlicher Inbrunst bis in die Mitte der fünften Nacht, als plötzlich eine köstliche Brise all seine Glieder durchfuhr und sie ebenso geschmeidig und munter machte, als hätte er sich in einem erfrischenden Wasser gebadet. Sogleich erlangten seine glanzlosen Augen ihr Sehvermögen wieder, und sein Pferd bekam die Kraft, sich selbst zu erheben. Auf solche Weise neu belebt, konnte er ein wenig Schlaf nehmen. Aber während er schlief, erblickte er im Traum einen riesigen Geist von mehreren chang Länge (1 chang = 3,33 m), der eine Lanze und Standarte haltend ihm mit einer furchtbaren Stimme zurief: „Warum schläfst  Du noch immer, anstatt mit Eifer auszuschreiten?“Aus dem Schlafe hochgeschreckt, machte sich der Meister des Gesetzes auf den Weg. Er hatte beinahe sechs Kilometer zurückgelegt, als sein Pferd auf einmal die Richtung änderte, ohne dass er es zurückhalten oder auf den ursprünglichen Weg zurückführen konnte. Während er sich so von dem Instinkt des Tieres leiten ließ, gewahrte er bald mehrere Tagewerk grünes Weideland, stieg ab und ließ das Pferd nach Belieben weiden. In der Nähe schimmerte ein Teich, dessen Wasser rein und klar wie ein Spiegel war…“ Xuanzang war gerettet. Er gelangte nach Indien und kehrte nach 17 Jahren mit zwanzig Pferden, 657 buddhistischen Texten und 150 Reliquien  nach Chang‘ an in China, dem heutigen Xian, zurück. Mit Genehmigung des Kaisers übersetzte er die buddhistischen Texte. Wie von dem bedeutenden zweiten Tang-Kaiser gewünscht, verfasste er auch einen  detaillierten Bericht über die Länder, die er durchquert hatte. Die Große Wildgans-Pagode wurde u.a. errichtet, um die von ihm mitgebrachten und übersetzten Sutras aufzubewahren. (Siehe Foto!) Zum Andenken an Xuanzang steht hinter der Pagode eine große Bronze-Skulptur des Mönches. 

Begegnung des Knaben Sudhana mit Guanyin  

Im letzten Teil des umfangreichen Avatamsaka-Sutra sucht der junge Mönch Sudhana, „der mit den guten Fähigkeiten“, 53 Lehrer auf, um von ihnen zu lernen, wie „der Bodhisattva die Werke des Bodhisattva aufrichtet und auf dem Weg des Bodhisattva forschreitet“. Seine Reise führt nach Süden, tatsächlich aber findet sie, wie sich am Schluss herausstellt,  nur in seinem Innern statt. Einer der Lehrer, den er aufsucht, ist Avalokiteshvara bzw. Guanshiyin. Als Sudhana den Bodhisattva auf dem westlichen Abhang des Berges des glänzenden Lichts erblickt hatte, wie dieser, umgeben von vielen Bodhisattvas, mit zusammengelegten Beinen überkreuz dasitzt, „sprang und hüpfte er voller Freude auf, so dass er sich nicht mehr bezähmen konnte… Der Knabe schritt laufend an Bodhisattva „Allschauend“ heran, feierte ihn, indem er sich verneigte, bis sein Kopf dessen Füße berührte, umkreiste ihn unendliche Male, betete zu ihm mit gefalteten Händen und trat auf die Seite. Der Knabe Sudhana sprach: „Großer Heiliger! Ich habe mich entschlossen, nach der obersten Weisheit zu streben. Aber ich weiß noch nicht, wie der Bodhisattva die Werke des Bodhisattva aufrichtet und auf dem Wege des Bodhisattva fortschreitet.“Bodhisattva „Allschauend“ sprach zu dem Knaben: Wunderbar! Wunderbar! Mein Lieber! Du hast dich entschlossen, nach der obersten Weisheit zu streben! Ich habe die „Lehre der großen Barmherzigkeit zusammen mit den Taten und Werken der Strahlung“ zu Ende gebracht. Ich lehre und vollende alle Lebewesen. Ich wohne  in der „Wohnung Buddhas“ und erscheine immer gern allen Lebewesen vor Augen. Bald errette ich sie durch Almosenpflege, bald durch die gemeinsame Arbeit. Bald lasse ich einen wunderbaren Leib hervortreten, bald strahle ich viele große Strahlungsnetze aus, um die dunklen Leidenschaften auszutreiben. Bald bringe ich wunderbare Stimmen hervor, bald predige ich mit Anmut und Würde. Bald erwecke ich mit göttlicher Kraft und geschickter Methode. Bald bringe ich Schein-Leiber hervor, besonders den Leib, der völlig dem des Lebewesens gleich ist, um so mit dem Lebewesen zusammenzuleben und es zu erretten. Mein Lieber! Wenn ich  die „Lehre der großen Barmherzigkeit zusammen mit den Taten und Werken der Strahlung“ ausübe, schwöre ich hoch und heilig das große Verlangen „Aufnahme aller Lebewesen“ zu erfüllen. Ich will die Lebewesen von allen Arten der Furcht befreien, als da sind: Die Furcht vor dem gefährlichen Wege. Die Furcht vor der fieberhaften Krankheit. Die Furcht vor der Torheit. Die Furcht vor der Gefangenschaft. Die Furcht vor dem Mord. Die Furcht vor der Armut, die Furcht vor der Lebensnot. Die Furcht vor dem Streit. Die Furcht vor der Menge. Die Furcht vor dem Tode. Die Furcht vor der Hölle.  Die Furcht vor dem Schicksal. Die Furcht vor dem Widerstand. Die Furcht vor Liebe und Hass. Die Furcht vor allen Bösen. Die Furcht vor der Verfolgung. Die Furcht vor der geistigen Verfolgung. Die Furcht vor der Trübsal. Mein Lieber! Ich bringe die „Lehre der andächtigen Besonnenheit“ namens „Lehre der Worte und Symbole“ hervor und lasse dadurch so viele Leiber wie die sämtlichen Lebewesen hervortreten, um mit geschickten Methoden alle die verschiedenen Arten der Furcht zu vernichten und die Lebewesen durch die Predigt und Überredung im Streben nach der obersten Wahrheit unerschütterlich zu machen….“Das ist das, was der Bodhisattva von sich sagt und was der Knabe Sudhana von ihm lernen kann. Avalokiteshvara bzw. Guanyin schickt Sudhana dann weiter zu dem Bodhisattva „Überall Gehend“ damit er von diesem als nächstem unterwiesen wird. Ist Guanyin nur eine Idee oder kann sie sich als Person und Energie manifestieren! Materialistisch eingestellte Menschen behaupten, Guanyin sei nichts weiter als so etwas wie eine Idee, nämlich das als Wesenheit gedachte Mitleid der Menschen. Mitleid ist jedoch wie Aggression eine Energie bzw. ein Energiefeld, in dem konkrete feinstoffliche Wesenheiten existieren. Dies ist eine der grundlegenden Erfahrungen des Autors dieses Weblogs. Buddhisten vertreten ebenfalls die Auffassung, dass Guanyin Gestalt annehmen kann. Dies soll in dem sogenannten Samboghakaya geschehen. In der Form dieses „Körpers der Freude“ sollen sich alle Buddhas und Bodhisattvas zeigen, um zu lehren. Deshalb ist auch für diese Buddhisten Guanyin nicht nur eine Idee, sondern fähig, sich als eine konkrete Person (und Energie) zu manifestieren. Wie lässt sich erfahren, dass Guanyin als konkrete Person bzw. als die Energie der Barmherzigkeit in Erscheinung tritt?  

Erfahrungen des China-Reisenden John Blofeld mit Guanshiyin:

 

 

 

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Der Engländer John Blofeld, der vor der Kulturrevolution mehrfach China bereiste, beschreibt in seinem Buch „Bodhisattva of Compassion“ seine Erfahrungen mit Orten der Verehrung von Guanyin, die nahelegen, dass Guanyin sich als eine konkrete Person bzw. Energie manifestiert:“Now and then, when left to my own devices in some house where I was a guest, I would be struck by a sudden intimation of Guanyin’s presence and know without looking that, behind a screen or in some recess of corner partly concealed from the rest of the room, stood a shrine to her. Perhaps it would prove to be a trifling affair – just a foot-wide altar-shelf or a glass and black-wood cabinet no larger than a fair-sized tea caddy containing a small statue of her in snowy porcelain, a miniature incense-burner, a pair of tiny candlesticks and a couple of little flower-vases to match, flowers and a few pretty trifles reminiscent of the sea such as ornaments of pearl or corals. Even if smoke were still arising from an incense stick lit for morning or evening devotions, I would know that that was not the reason for my apprehension of her presence, since house shrines contain a likeness of any one of Chinas’s innumerable deities and yet arouse no sense of brooding presence.  At times the experience would be so powerful that, had she suddenly materialized, I would have deemed that almost less miraculous than the fact of her actually being there and yet not palpable to my senses. This occured more than once during my visits to places known as „halls of virtue“ – a great feature of South China.” „Hin und wieder, wenn ich in einem Haus, in dem ich als Gast weilte, meinen eigenen Vorrichtungen überlassen war, hatte ich plötzlich eine Ahnung von Guanyins Präsenz. Ich wusste, ohne hinzusehen, dass hinter einem Schirm oder teilweise verdeckt in einer Ecke ein Schrein für sie vorhanden war, vielleicht nur ein Altar-Regal, ein Meter breit oder ein schwarzes Holzgehäuse nicht größer als ein Teewagen, das eine kleine Statue von ihr in schneeweißem Porzellan enthielt, ein Miniatur-Weihrauch-Brenner, ein Paar kleine Leuchter und ein paar kleine Blumenvasen, Blumen oder ein paar hübsche Kleinigkeiten, die an das Meer erinnern, wie Schmuck aus Perlen oder Korallen. Auch wenn Rauch von Räucherstäbchen für Morgen- oder Abend-Andachten noch in der Luft hing, wusste ich, dass dies nicht der Grund für meine Wahrnehmung ihrer Anwesenheit war, da Haus-Schreine auch ein Abbild einer anderen von Chinas unzähligen Gottheiten enthalten können, die mich keine Präsenz wahrnehmen ließen.
Mitunter war die Erfahrung der Gegenwart von Guanyin so mächtig, dass, hätte sie sich plötzlich materialisiert, ich dies als fast weniger wunderbar empfunden hätte als meine Gewissheit, dass sie wirklich anwesend war und doch nicht greifbar für meine Sinne. Dies geschah mehr als einmal während meiner Besuche an Orten, die „Hallen der Tugend“ genannt werden – ein tolles Feature von Süd-China…“ 

Erfahrungen des Autors mit Guanshiyin:

 

 

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Der Autor dieses Weblogs suchte auch selber herauszufinden, ob Guanyin nur eine Idee ist oder ob sie sich auch als Person und Energie manifestiert. Schon seit langem besitzt er eine kleine Guanyin-Statue. Vor ihr zündete er eine Kerze an und sagte: „Die ist für Dich, Guanyin!“ und weiter „Namo Guanshiyin Pu’sa!“ (Verehrung dem Bodhisattva Guayin!) Dieses Mantra wiederholte er viele Male. In dem Augenblick, in dem er, nachdem er die Kerze angezündet hatte, sagte: „Die ist für Dich, Guanyin!“ war Guanyin schon anwesend (in ihrem Samboghakaya, dem Körper der Freude). Der Autor untersuchte dann, wie sich die Geschwindigkeit, mit der sich seine (7) Chakren drehen, verändert hatte. Die Geschwindigkeit, mit der sich sein Herz-Chakra drehte, hatte sich verdoppelt, die Dreh-Geschwindigkeit der übrigen sechs Chakren aber war gleich geblieben. Der Autor erinnerte sich daran, dass es im lamaistischen Buddhismus, der vor allem in Tibet praktiziert wird, üblich ist, Buddhas und Bodhisattvas zu visualisieren und dann in den eigenen Körper hineinzubitten, sie also in sich aufzunehmen, zu inkorporieren, so wie Priesterinnen und andere in den Macumba-Kulten Süd- und Mittelamerikas dort verehrte Gottheiten in ihren Körper aufnehmen und ihnen eine Zeitlang ganz oder teilweise die Kontrolle über ihren Körper überlassen. Um zu sehen, was geschah, bat der Autor deshalb jetzt auch Guanyin, in seinen Körper hineinzugehen. Da sie keine Einwände zu haben schien, sog er sie durch sein Kopf-Chakra in seinen Körper hinein, so wie er das in Bezug auf andere Wesenheiten gelernt hatte, und ließ Guanyin ihn ganz ausfüllen. Was nun geschah, nachdem er Guanyin in seinen Körper hinein gebeten hatte, verblüffte ihn sehr: Die Dreh-Geschwindigkeit seines Herz-Chakras verzehnfachte sich nämlich, die Drehgeschwindigkeit der übrigen Chakren ebenfalls etwas, aber im Vergleich zu der des Herz-Chakras nur wenig. Da die lamaistischen Buddhisten nach einer solchen Inkorporation meditieren, also „keine Gedanken erheben und in der Leere gehen“, tat dies auch der Autor. Nachdem er in die Samadhi-Zustände eingetreten war, erschienen in seiner Aura feinstoffliche Skulpturen von Guanshiyin und er konnte er auch die beiden anderen Körper von Guanyin, von denen die Buddhisten sprechen, in sich wahrnehmen, den Dharmakaya und den Nirmanakaya. Diese beiden letzteren Körper erschienen ihm formlos. Je tiefer das Samadhi war, in das er eintrat, umso mehr erhöhte sich die Dreh-Geschwindigkeit des Herz-Chakras. Gleichzeitig erhöhte sich auch die Dreh-Geschwindigkeit der übrigen Chakren. Die des Herz-Chakras lag jedoch immer um etwa den Faktor 10 höher. Nach etwa zwanzig Minuten beendete er seine Meditation, bedankte sich bei Guanyin und verabschiedete sich von ihr. Er hatte in diesem Zeitraum deutlich mehr Energie angesammelt als bei seinen sonstigen Meditationen.

Indische Yogis behaupten, wenn das Chi im menschlichen Körper eine bestimmte relativ große Menge überschreitet, dann tritt Verjüngung ein. Der Autor ist der Auffassung, dass zumindest der Altersprozess verlangsamt wird.

Lamaistische Buddhisten sagen zur Inkorporation von Buddhas und Bodhisattvas Folgendes: „Sich als ein Buddha zu erleben, bedeutet die Buddha-Qualitäten zu erwecken.
Dazu gehören Mitgefühl, Geistesruhe, Furchtlosigkeit, Freude usw.“

Dem Autor wurde klar, dass er möglicherweise auf den Hauptgrund dafür gestoßen war, warum die Anhänger des lamaistischen Buddhismus anscheinend rascher als  andere, ausgenommen die Chan- bzw. Zen-Buddhisten,   spirituell vorankommen. Die seelische Verfassung des Autors hatte sich eigenartig verändert und dies hielt auch den ganzen Tag über an. Er war mitfühlender und freundlicher geworden, gegenüber den Menschen und Geistwesen und auch gegenüber den Pflanzen und sogar gegenüber den Insekten und auch Gegenständen. Die Welt erschien ihm wunderbarer und tiefer. Er war in enge Berührung mit dem Barmherzigkeits- und Liebes-Aspekt der Schöpfung gekommen. Die Aussage dass „Gott die Liebe ist“ schien ihm plötzlich richtig. Was er als schönstes Geschenk von Guanyin erhalten hatte, nahm der Autor allerdings erst später wahr. Bestimmte Ängste, die ihn beunruhigt hatten, waren verschwunden, wobei ihm nicht sofort bewusst war, dass es Guanyin war, welche diese Ängste aufgelöst hatte. Der Groschen fiel erst später. Guanyin hatte ihn furchtloser gemacht, obwohl er sie nicht wegen seiner Ängste angerufen hatte. Dies entsprach ihrem Gelöbnis, alle, die sie anrufen, von Furcht und Angst zu befreien. Selbstverständlich bedankte sich der Autor bei ihr dafür, dass sie alle Ängste von ihm genommen hatte.

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin 20.06. bis 17.07. 2011:Wie sich dem Autor auf dem Wutai Shan (Nordchina) die Macht des Bewusstseins erschloss!

Freitag, Juni 17th, 2011

Wie sich dem Autor auf dem Wutai Shan (Nordchina) die Macht des Bewusstseins erschloss!

Dyani-Buddhas in der Aura von Meditierenden

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Im Wenshu-Pusa-Tempel des Klosters Xiantong (der Name Xiantong bedeutet klares Verständnis) auf dem Wutai Shan ist eine tausendarmige Figur von Manjushri, dem Bodhisattva der Weisheit, aufgestellt. Die etwas ungewöhnliche Figur hat mehrere Köpfe und reitet auf einem blauen Löwen. Manjusri wird oft als Reiter auf einem blauen Löwen oder sitzend auf der Haut eines Löwen dargestellt. Der Löwe kann als Symbol für die Instinkte aufgefasst werden, die mit Hilfe von Weisheit bezwungen und gezähmt werden können. Von den 1000 Armen des Manjushri halten 994 je eine kleine, in einer Bettelschale sitzende Buddha-Figur in der Hand. Die Buddha-Figuren könnten anzeigen, dass viele Wesenheiten durch die Hilfe Manjushris Erleuchtung und Buddhaschaft erlangen, denn Manjushri soll der älteste und weiseste aller Bodhisattvas sein, der selber schon lange ein Buddha ist. Gleichzeitig wird mit den vielen Buddha-Figuren in der Aura des Manjushri aber auch ein Phänomen veranschaulicht, das die Macht des Bewusstseins demonstriert.

 

 

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Lama A. Govinda schreibt in seinem Buch „Grundlagen tibetischer Mystik“, Seite 279, Aquamarin-Verlag 2008 hierüber folgendes:

„In tibetischen Darstellungen von Buddhas im Zustand der Meditation oder der Lehrverkündung besteht die Aura, die den Körper des Erhabenen umgibt, aus unzähligen Dhyani (Meditations)-Buddhas. Dies bedeutet, dass die wirkende Kraft höchster Erleuchtung (und, in geringerem Grade, in jeder schöpferischen Schauung im Vorgang konzentrativer Versenkung) nicht nur ein subjektiver Vorgang ist, sondern eine machtvolle geistige Ausstrahlung…, die die Schranken des Individuellen durchbricht und… in allen hierfür empfänglichen Bewusstseinszentren ähnliche Schwingungen und Gestaltungskräfte hervorruft.“

Was Govinda hier sagt, legt nahe, dass die Dhyna-Buddhas in der Aura des Buddha und in Meditation (Samadhi) versunkenen buddhistischen Mönchen, Nonnen und sonstigen Anhängern als real aufgefasst werden und nach außen ausstrahlen.

 

 

 

 

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Die Wände der metallenen Pagode des Dailuoding-Tempels auf dem Wutai Shan sind ebenfalls von kleinen Dhyani-Buddha-Figuren bedeckt.

Eine Pagode ist ein Symbol für Buddha und den Buddhismus. In größeren Pagoden findet man vielfach Darstellungen von Buddha, Bodhisattvas und Himmelswächtern sowie Reliquien. In den kleinen Dhyani-Buddha-Figuren, welche die Außenwände dieser Pagode auf dem Dailuoding bedecken, ist wahrscheinlich ebenfalls die Erfahrung dargestellt, dass die Aura von Buddhas, Bodhisattvas und überhaupt von Anhängern des Buddhismus, die in Meditation versunken sind, von einer großen Anzahl feinstofflicher Dhyani-Buddhas erfüllt ist. Diese Buddha-Figuren treten im tantrischen (tibetischen) Buddhismus in allen Arten von Kunstwerken auf. Sie werden dort als Wiederholungen der fünf Dhyani-Buddhas aufgefasst, von denen jeder eine bestimmte Eigenschaften repräsentiert, das sind Weisheit, Zuverlässigkeit, Gleichmut, Mitgefühl bzw. Furchtlosigkeit. Tatsächlich können diese fünf feinstofflichen Meditations-Buddhas in vielen Wiederholungen auch in der Aura von Mönchen und Nonnen wahrgenommen werden. Ihre Anzahl, Intensität und Art korrespondiert allem Anschein nach mit der spirituellen Entwicklungsstufe, die ein Mönch bzw. eine Nonne erreicht hat. In der Aura der abgebildeten buddhistischen Nonnen und einiger Mönche weist der Buddha des Mitgefühls, Amitabha, eine höhere Intensität auf als die der anderen vier Dhyani- bzw. Meditations-Buddhas. Sie wirken dadurch sehr sympathisch. In der Aura eines der abgebildeten Mönche weiter unten finden sich auch die Schwingungen der Glückseligkeit. (Siehe die folgenden Abbildungen meditierender buddhistischer Mönche und Nonnen auf dem Wutai Shan!) 

 

 

 

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Der Autor ist tief beeindruckt davon, in welch hohem Maße die Mönche  und Nonnen die Eigenschaft des Mitgefühls und der Barmherzigkeit entwickelt haben und ihn beeindruckt auch das hohe Maß an Furchtlosigkeit, das selbst die Nonnen aufweisen. Die Wirkung der sich mit großem Ernst ihrem spirituellen Weg widmenden Mönche und Nonnen auf den Autor war einer der Höhepunkte seiner China-Reise.

In dem barfuß gehenden älteren Mönch auf dem Dailuoding fand er auch die Schwingungen der Glückseligkeit, wie sie typisch für bestimmte Klassen höherer Naturgeister sind. Auch der dickbäuchige Maitreya, der am Eingang die Besucher des Pagoden-Klosters, des Klosters Xiantong sowie des lamaistischen Pusading-Klosters begrüßt, strahlt Glückseligkeit aus. Nach Auffassung des Autors ist Glückseligkeit ebenso wie die anderen fünf Eigenschaften Weisheit, Zuverlässigkeit, Gleichmut, Mitgefühl und Furchtlosigkeit etwas Wertvolles, das zu entwickeln sich für alle Wesenheiten lohnt.

 

 

 

 

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Wasser spiegelt das Bewusstsein

Der Japaner Masaru Emoto fotografiert seit Jahren Eiskristalle. In den sechseckigen Eiskristallen, die gutes Wasser mehr oder weniger vollkommen ausbildet, zeigt sich ihm das Gesicht des Wassers. Je nach Herkunft und Verschmutzungsgrad des Wassers oder ob es positiv oder negativ beeinflusst wurde, sind die Eiskristalle entweder unvollständig und hässlich oder aber gut ausgebildet und wunderschön. Masaru Emoto fand heraus, dass Wasser durch Gedanken beeinflusst werden kann. Bei auf Wasser gerichteten positiven Gedanken bzw. Worten ergeben sich schöne, bei negativen Gedanken bzw. Worten hässliche Eiskristalle. Als Reverend Kato Hoki, Oberpriester eines Kami-Tempels, am Damm eines Sees eine Stunde lang betete, wurden Bilder von dem Wasser des Sees aufgenommen. Die Eis-Kristallbilder, die entstanden, waren wunderschön, ganz im Gegensatz zu den Kristallbildern des Wassers aus dem See zuvor. Unter den Kristallbildern des Wassers während des Gebetes befanden sich auch einige siebeneckige Kristalle. Siebeneckige Eiskristalle wurden zuvor noch keinmal beobachtet. Bekanntlich sind Eiskristalle normalerweise sechseckig. Reverend Kato sagte, er habe im Gebet die Göttin Benten (Sarasvathi) angerufen, die im Shinto zu den sieben Glückgottheiten zählt. ( Sarasvathi ist vom Ursprung her eine Fluss-Göttin.)

Wenn Gedanken außerhalb des Körpers befindliches Wasser beeinflussen – und dies zeigen die Experimente von Masaru Emoto – , dann wahrscheinlich auch das Wasser im Körperinnern – bekanntlich besteht der menschliche Körper zu 70% aus Wasser – und es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass sich in der Aura eines meditierenden Anhängers des Buddhismus Dhyani-Buddhas bilden.  Schwingungen in der Aura von Rutengehern (Radiästheten)!

Der Autor hat die Formkraft des Bewusstseins beim Rutengehen kennen gelernt.

Wenn ein Rutengeher Wasser sucht, so stellt er sich auf Wasser-Adern ein und schreitet mit seinem Instrument das Gelände bzw. Zimmer ab, das er auf Wasser-Adern untersuchen will. In der Aura des Rutengängers lassen sich dann die Schwingungen von Wasser muten. Das gleiche gilt für die Atem-Luft, die er ausatmet. Man kann mit der Wünschelrute alles Mögliche suchen, z.B. Verwerfungen (Verschiebungen von Erdschollen gegeneinander), verlorene Gegenstände – dann muss er sich auf die Schwingungen des Besitzers einstimmen – oder auch Gold – in der Aura des Rutengängers und in seiner Atemluft, die Wasserdampf, also kleine Wasser-Tropfen enthält, lassen sich, wenn er auf Gold eingestimmt ist, die Schwingungen von Gold wahrnehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass er sich auf Gold geeicht hat bzw. etwas aus Gold in seiner Hand hält. Am besten ist beides.

Dese Beobachtungen zeigen:

Nicht nur in Wasser, sondern auch in der Aura eines Menschen spiegelt sich sein Bewusstsein und das gilt nicht nur für meditierende buddhistische Gläubige, sondern auch für Rutengänger und sehr wahrscheinlich für jeden Menschen, der sich lange genug auf eine bestimmte Sache konzentriert.

Wenn ein Rutengänger sich auf Gold eingestimmt hat und seine Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Ort richtet, dann schlägt seine Rute aus, wenn an diesem Ort die Schwingungen von Gold vorhanden sind. Der Ort kann durchaus weit entfernt liegen. (Ob dort auch tatsächlich Gold vorhanden ist als Ursprung der Schwingungen, die er wahrnimmt, das ist noch eine andere Sache.) Die Wünschelrute ist beim Rutengehen nur der Anzeiger, Messinstrument ist der Mensch selber.

Der Autor stellte sich die Frage, was in Analogie zum Rutengehen passiert, wenn sich ein Meditierender auf Barmherzigkeit einstimmt und seine Aufmerksamkeit auf den Dhyani-Buddha Amitabha richtet, den Buddha der Barmherzigkeit? Der Meditierende wird sich mit Amitabha verbinden und beim sehr viel Mitgefühl und Barmherzigkeit finden. Und was passiert weiterhin? Er wird selber auch eine große Barmherzigkeit empfinden und dies könnte seine eigene stärken. Amitabha könnte sein Vorbild werden, dem er nachzueifern wünscht. Das gleiche könnte auch für Gleichmut, Zuverlässigkeit und Furchtlosigkeit gelten, wenn der Meditierende sich auf diese Gefühle einstimmt und den entsprechenden Buddha anruft, d.h. seine Aufmerksamkeit auf ihn richtet.  Aber wie ist es mit Weisheit? Für Weisheit ist der Buddha Vairocana, der Sonnengleiche, zuständig. Der Bodhisattva Manjushri, der in fast allen Klöstern des Wutai Shan verehrt wird, ist sein geistiges Kind. Kann man weise werden, indem man einem großen Weisen nacheifert? Ein wenig vielleicht. Tiefergründige Weisheit erlangt man vielleicht eher, wenn man einen Einblick in die Zusammenhänge erhält, die das Leben bestimmen. Aber der Autor bezweifelt auch in diesem Fall, dass dies zur Erlangung wahrer Weisheit ausreicht, jedenfalls solange ein solcher Einblick nur intellektueller Art ist.

Die Eigenschaften der fünf Dhyani-Buddhas entwickeln sich auch bei Meditierenden, die nicht diese Buddhas anrufen, wie z.B. bei Zen-, in China Chan-Mönchen. Langjährige Meditation muss also an und für sich schon eine große Wirkung haben. Diese verborgene Wirkung könnte damit zusammenhängen, dass ein langjährig Meditierender in immer stärkerem Masse verinnerlicht, dass Alles mit Allem verbunden ist, dass  unermesslich viele Einfluss-Faktoren seine Existenz bedingen und sein Ich letzten Endes nur eine Illusion ist. Diese Verinnerlichung ist nicht nur ein intellektuelles Erkennen – das würde nicht ausreichen -, sondern eine Um- und Neu-Gestaltung der Persönlichkeit, die für Menschen, die einen spirituellen Weg gehen, ein sehr kostbares, verborgenes Geschenk der Schöpfung darstellt.

 

 

 

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