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Haiku und Tanka, Jotin, März 2013: Wann ist jemand, der meditiert, von Lichtgestalten umgeben! Die geheime Macht der Riten.

Samstag, März 2nd, 2013

Wann ist jemand, der meditiert, von Lichtgestalten umgeben!

Die geheime Macht der Riten.

 

 Mönche meditieren oder beten in der Gemeinschaft. Wer aber z.B. im Beruf steht und einen spirituellen Weg gehen oder auch nur etwas für seine Gesundheit tun möchte, meditiert vielleicht einmal in der Woche oder einmal im Monat für einige Stunden in der Gemeinschaft und in der übrigen Zeit ein- oder zweimal am Tag für eine gewisse Zeit allein zu Hause. Ist er nun während seiner Meditation zu Hause wie sonst auch wirklich allein? Der Autor hat die Erfahrung gemacht, dass dies nicht der Fall ist. Unter bestimmten Bedingungen befindet er sich während seiner Meditation in der Gemeinschaft spirituell und sogar spirituell hoch entwickelter Geist-Wesen.

Wie das!

Bodhisattvas (Erleuchtungswesen) im Buddhismus werden mitunter mit einem über ihrem Kopf schwebenden Buddha oder Bodhisattva dargestellt. Diese Darstellung hat eine Entsprechung bei Meditierenden. Wenn der Autor mit einem Mantra von Manjushri, dem Bodhisattva der Weisheit meditiert, dann schwebt über ihm eine Emanation dieses Bodhisattvas. Wenn er mit einem Mantra von Avalokiteshvara (Guanshiyin in China, Kannon in Japan), dem Bodhisattva des Mitgefühls, meditiert, dann ist die über ihm befindliche Wesenheit Avalokiteshvara usw. Das gleiche kann er auch bei anderen Meditierenden feststellen. Wenn mehrere Personen gemeinsam meditieren, dann befindet sich über jeder von ihnen die Emanation des entsprechenden Bodhisattvas, bei Hindus ist es die hinduistische Gottheit, der sie ihre Meditation widmen, bei Zen-Buddhisten gewöhnlich der Patriarch Bodhidharma, der nach der Tradition des Zen im 6. Jh. Zen von Indien nach China gebracht haben soll. Bei japanischen  Zen-Buddhisten lässt sich die Wesenheit über ihrem Kopf beim Meditieren besser als „Daruma“ ansprechen. Bei Daruma ist die Resonanz größer als bei Bodhidharma. Daruma ist der japanische Name für Bodhidharma.

Als die Grundlage des Zen-Buddhismus gilt das Herz-Sutra, das nach der Überlieferung der Bodhisattva Avalokiteshvara in der Anwesenheit Buddhas dem Mönch Shariputra vorgetragen hat. In den japanischen Zen-Tempeln und Zendos (Meditationshallen) wird es in jeder Morgenzeremonie rezitiert. Während es rezitiert wird, schwebt über jedem der anwesenden Mönche eine Emanation von Avalokiteshvara.

 Guanshiyin, der Bodhisattva des Mitgefühls, mit einem Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Guanshiyin (Avalokiteshvara), Bodhisattva des Mitgefühls, im Ahnentempel Jin mit Meditations-Buddha über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Guanshiyin mit Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Guanshiyin (Avalokiteshvara), Bodhisattva des Mitgefühls, in einem Tempel auf dem Heiligen Berg Wutai-Shan mit Meditations-Buddha über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Guanshiyin mit Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Guanshiyin (Avalokiteshvara), Bodhisattva des Mitgefühls, im Jade-Buddha Tempel in Shanghai mit Meditations-Buddha über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Der Bodhisattva Manjushri mit Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Manjushri, Bodhisattva der Weisheit, auf einem Thangka (Rollbild) mit dem Meditations-Buddha Amithaba (Grenzenloses Licht) über dem Kopf (eigenes Foto)

 

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Manjushri, Bodhisattva der Weisheit, auf einem Thangka (Rollbild) mit dem Meditations-Buddha Amithaba (Grenzenloses Licht) über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Die Anwesenheit einer solchen Wesenheit über einem Meditierenden ist schon wunderbar genug. Aber darum geht es dem Autor hier nicht:

Seit er anfing, regelmäßig zu meditieren, machte er von Zeit zu Zeit die Beobachtung, dass er nicht allein in dem Raum war, in dem er meditierte. Er befand sich vielmehr in einer Gemeinschaft von Meditierenden, die als Geistwesen um ihn herum waren. Als er sich nach Jahren näher mit dieser Wahrnehmung befasste, fand er heraus, dass er sich nur dann in einer solchen Gemeinschaft von meditierenden Wesenheiten bzw. Emanationen von meditierenden Wesen befand, wenn er während seiner Meditation Life-Aufnahmen von Gesang und Instrumental-Musik aus (tibetischen) Tempeln, hinduistischen wie buddhistischen (leise) abspielen ließ.

Als er im Laufe der Jahre mit Meditations-Praxis allmählich tiefere Versenkungs-Stufen der Meditation erreichte, konnte er außerdem noch etwas anderes feststellen: Je tiefer die Versenkungsstufe war, die er in der Meditation erreichte, umso mehr Geistwesen waren anwesend und umso höher war die spirituelle Entwicklungsstufe dieser Wesenheiten, insbesondere nahm die Anzahl der Lichtwesen überproportional zu. Nach der Auswertung eines Fotos waren diese höher entwickelten Wesenheiten schon von Anfang an anwesend, konnten von dem Autor jedoch erst wahrgenommen werden, nachdem er meditativ so tief versunken war, dass er die den spirituell entwickelten Wesen entsprechenden Seins-Ebenen erreichte.

Sri Chinmoy (geb. 1931 im heutigen Bangladesh), der als verwirklichter spiritueller Meister gilt, viele Bücher veröffentlicht hat und mehr als hundert Meditationszentren rund um die Welt leitet, unterscheidet zwischen drei Stufen der Versenkung (Samadhi), nämlich dem Savikalpa-Samadhi, dem Nirvikalpa-Samadhi und dem Sahaja-Samadhi.

Eine große Anzahl von Lichtwesen, die der Autor im Vorhergehenden erwähnte, war um ihn, als er nach einigem Bemühen vorübergehend das Nirvikalpa-Samadhi, wie er annimmt, erreichte. Das höchste Samadhi, das Sahaja-Samadhi auch nur kurz zu erreichen, gelang ihm zunächst nicht, bis ihm klar wurde, dass dieses Samadhi nach den Beschreibungen von Sri Chinmoy nur ein Samadhi der höchsten siebten Ebene, der Ebene des Göttlichen, ohne jegliches eigenes Denken außer höchster Achtsamkeit sein konnte. Mit den verschiedenen Ebenen des Seins aber ist der Autor  seit Beginn seiner regelmäßigen Meditation bis zu einem gewissen Grad vertraut. Man kann die einzelnen Ebenen in der Meditation durch einen Willensakt erreichen, wobei es am schwierigsten ist, auf die höchste Ebene, die Ebene des Göttlichen zu gelangen. Als er sich nun daran machte, von der Versenkungsstufe des Nirvikalpa auf die siebte Ebene, die Ebene des Göttlichen zu gelangen, war er nach einigen vergeblichen Versuchen schließlich auch erfolgreich und gelangte anschließend, wie er annimmt, auch für kurze Zeit auf die Versenkungs-Stufe des Sahaja-Samadhi. Was er dann wahrnahm, übertraf alle seine bisherigen Erfahrungen. Er fühlte sich in helles Licht getaucht und von Schöpfer-Wesenheiten umgeben, deren starkes Strahlungsfeld er mit großer Intensität körperlich wahrnahm.

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Buddhistische Mönche als Ton-Figuren in einem Tempel auf dem Heiligen Berg Wutai-Shan (eigenes Foto). Ähnlich nimmt der Autor buddhistische Mönche um sich herum wahr, wenn er in mittlerer meditativer Versenkung auf CD aufgenommene Live-Musik aus buddhistischen Tempeln in Tibet hört.

 

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Buddha umgeben von spirituell hoch entwickelten Bodhisattvas als Lichtwesen auf einem Relief, Große Wildgans-Pagode Xi´an (eigenes Foto). Ähnlich nimmt der Autor buddhistische Lichtgestalten um sich herum wahr, wenn er in tiefer meditativer Versenkung auf CD aufgenommene Live-Musik aus buddhistischen Tempeln in Tibet hört.

 Waren alle diese Wesenheiten nun zu ihm gekommen, um seine Meditation zu begleiten. Nein, der Autor ist nicht dieser Auffassung. Er nimmt vielmehr an, dass auf den höheren Ebenen des Seins der Raum und anscheinend bis zu einem bestimmten Grad auch die Zeit aufgehoben sind und er hierdurch in den Bereich der beschriebenen Wesenheiten gelangte, die mit dem Ritus des Gesangs und der instrumentellen Musik des Buddhismus bzw. Hinduismus verknüpft sind.

Der Autor fragte sich, welche Mythen Erfahrungen überliefern, die mit denen des Autors eine gewisse Übereinstimmung zeigen. Ihm fielen die australischen Aborigines ein, von denen berichtet wird, dass sie bei ihren Riten in die sogenannte Traumzeit eintauchen und dort Wesenheiten der Traumzeit begegnen, zu denen ihre Ahnen, aber auch Himmels- und ein Schöpferwesen gehören. Der Autor besitzt mehrere Audio-CDs mit ritueller Live-Musik australischer Eingeborener. Er legte eine von ihnen in einen CD-Player und als die Gesänge und Instrumental-Musik der Aborigines erklangen, versenkte er sich meditativ, um zu erfahren, welches Geschehen mit dieser rituellen Musik der Aborigines verbunden ist.

Ähnlich wie bei der zeremoniellen Musik aus tibetischen Tempeln nahm der Autor Wesenheiten wahr, zunächst Ahnen-Geister der Aborigines, einen Ältesten, einen Medizinmann, einen Stammesführer und andere, eine Gruppe von Kinder-Seelen, die auf ihre Inkarnation warteten und eine Landschaft. Die Landschaft, in welche die Aborigines hineingeboren werden, spielt in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Sie ist eine zentrale Traumzeit-Figur. Dann mit tiefer gehender Versenkung nahm der Autor Lichtwesen wahr und nachdem der Autor die siebte Seins-Ebene und die tiefste ihm zugängige Versenkungsstufe erreicht hatte, Himmelswesen und als Schöpfergestalt die Regenbogen-Schlange, welche der Autor bereits früher bei einem Ritus eines Aborigine wahrgenommen hatte. Sie ist als Einheit von Geist und Materie beschrieben worden. Die Regenbogen-Schlange schwebt auch bei anderen rituellen Musikstücken über dem Geschehen, ohne dass sonstige Traumzeit-Wesen wie Ahnen-Geister vorhanden sind. Bei Didgeridoo-Musik zu Ehren eines heiligen Flusses konnte der Autor z.B. nur einen Fluss und  darüber schwebend die Regenbogen-Schlange wahrnehmen.

Die Wesenheiten, welche der Autor bei seinen Meditationen mit ritueller tibetischer Musik wahrnimmt, sind offensichtlich die gleichen, die bei den Riten der australischen Aborigines erscheinen und von diesen wahrgenommen werden. Ein Ritus bewirkt offensichtlich, dass Wesenheiten der nichtalltäglichen Wirklichkeit, zu denen nicht nur Ahnen-Geister, Himmelswesen und ein Schöpferwesen, sondern auch die Landschaft, ein Fluss und die Sonne in ihren spirituellen Aspekten gehören können, in Erscheinung treten und in das Leben der am Ritus teilnehmenden Menschen hineinwirken. Die Aborigines sollen sich bei ihren Riten in die spirituelle Energie der Schöpfungszeit hinein versetzen und daraus Kraft ziehen. Ein Kraftgewinn ist nach der durch Erfahrung gestützten Auffassung des Autors der Nutzen aller Riten. Die dem Teilnehmenden zufließende Kraft ist dabei umso größer, je höher die Seins-Ebene ist, auf die er gelangt. Auf der höchsten Ebene, der Schöpfer-Ebene, ist der Kraft-Gewinn am größten. Auch die Aktionen, die er dann ausführt, wie z.B. das Segnen von Nahrung oder Menschen, sind dann am wirkungsvollsten.

Wie passt nun die Erfahrung, dass die nichtalltägliche Wirklichkeit aufgrund von Riten in Erscheinung tritt und in das Leben von Menschen hineinwirkt, in unser Weltbild hinein:

Das Bewusstsein des Menschen hat anscheinend Wesenheiten der nichtalltäglichen Wirklichkeit mit Riten verknüpft, so dass Emanationen dieser Wesen immer da auftreten, wo ihr Ritus durchgeführt wird.

Die Quantenphysik kennt die Verknüpfung von Elementar-Teilchen, Verschränkung genannt. Eine solche Verschränkung bleibt auch über große Entfernungen hinweg erhalten. Bestimmte Zustände, die das eine Quantenteilchen annimmt, nimmt zur gleichen Zeit auch das andere mit ihm verschränkte Quantenteilchen an, unabhängig von dem räumlichen Abstand der beiden. Anscheinend ist eine solche Verschränkung nicht auf Quantenteilchen beschränkt, sondern betrifft auch Riten und die mit diesen Riten verknüpfte Wesenheiten der nichtalltäglichen Wirklichkeit.

 

Haiku und Tanka, Jotin, Februar 2013: Wie wirkt Homöopathie?

Dienstag, Februar 5th, 2013

Wie wirkt Homöopathie?

 

 Aufgrund von Experimenten an sich und seinen Familienmitgliedern formulierte der Arzt Samuel Hahnemann 1796 das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie („Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“). Der Autor fand, dass dieses Prinzip auch in anderen alten Heilungsmethoden verwendet wird. Es scheint dort eine wichtige Rolle zu spielen.

Nach dem Ähnlichkeitsprinzip von Hahnemann sollen Krankheiten durch Mittel geheilt werden, die bei einem Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen, wie sie bei dem Kranken beobachtet werden. Voraussetzungen für die Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips ist die Kenntnis der Wirkung der homöopathischen Mittel sowie die Kenntnis der Symptome des Patienten, genauer: das Stellen der richtigen Diagnose bzw. welches homöopathische Mittel in Resonanz zu der Krankheit des Patienten steht. Diese Resonanz kann u.a. mit Hilfe der Hand oder einem radiästhetischen Instrument erspürt werden. Zum Erspüren der Resonanz muss man zuerst das durch die Verletzung oder Krankheit verursachte Störfeld des Patienten erspüren und aufnehmen und dann aus einer Sammlung oder auch einer Liste von homöopathischen Mitteln dasjenige herausfinden, das die gleiche Schwingung aufweist, also mit der Verletzung oder Krankheit des Patienten in Resonanz steht. Das hört sich schwieriger an als es ist. Man kann es durch Üben lernen. Nach diesem Prinzip funktioniert die Radiästhesie, ob man nun Wasseradern sucht oder etwas anderes.

Das Ähnlichkeitsprinzip ist der Haupt-Grundsatz der Homöopathie.

Ein weiterer Grundsatz der Homöopathie ist die Verwendung „potenzierter“ Mittel. Als Potenzierung wird die Verdünnung der Urtinkturen bei gleichzeitiger „Dynamisierung“. Eine Dynamisierung ist z.B. die Verschüttelung von Hand. Die Urtinkturen können pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder chemischen Ursprungs sein, die Verdünnungsmittel z.B. Ethanol, destilliertes Wasser, Glycerin oder auch Milchzucker. Homöopathische Mittel werden flüssig, als Globuli und in tiefen Potenzen (höheren Konzentrationen) auch in Form von Tabletten eingenommen.

Dem Autor wurden im Laufe seines Lebens, als er krank war, mehrere Male homöopathische Mittel angeboten und er hat sie auch eingenommen, ohne groß an ihre Wirksamkeit zu glauben, jedenfalls früher. Im Nachhinein muss er jedoch zugeben, dass die Heilung anscheinend rascher erfolgte als in anderen vergleichbaren Fällen, in denen er keine homöopathische Mittel und auch keine anderen Arzneimittel einnahm. Bis vor kurzem hat er sich nicht die Frage gestellt, ob und auf welche Weise homöopathische Mittel wirken. Sein Interesse hieran wurde jedoch geweckt, als jemand bei einer Magenverstimmung ein entsprechendes homöopathisches Mittel der Verdünnung D12 einnahm und er feststellte, dass sich bald darauf in der Magengegend des Erkrankten ein starkes feinstoffliches Energiefeld ausbildete, das einige Stunden anhielt. Es klang schließlich allmählich ab und stieg wieder an, als mehrere Stunden später das Mittel erneut eingenommen wurde. Der Autor konnte auch wahrnehmen, dass dieses Energiefeld durch den Heilungs- und Energie-Aspekt des Höheren Selbst verursacht wurde, derjenigen der drei Seelen im Menschen, die göttlichen Ursprungs ist und über anscheinend unbegrenzte Energien verfügt. Desweiteren nahm auch die Energie des Herz-Chakra zu und blieb einige Stunden lang auf einem hohen Niveau.

 

Die Energie der Aura insgesamt, deren Niveau durch die Krankheit abgesunken war, nahm wieder einen nahezu normalen Wert an. Dies kann man als übereinstimmend mit Ergebnissen von Plasamprint-Aufnahmen der Kirlian-Fotografie von bioenergetischen Strahlungsfeldern der Fingerkuppen eines Patienten vor und nach der Behandlung mit einem homöopathischen Mittel ansehen, über die in der Literatur berichtet wird. Die Strahlungsfelder regenerieren sich durch die Behandlung.

Als einmal das falsche Mittel eingenommen wurde, konnte der Autor nirgendwo im Körper eine Energie-Erhöhung feststellen.

Der Autor experimentierte auch bei sich selber in einem Krankheitsfall mit homöopathischen Mitteln und konnte dabei ebenfalls die oben beschriebenen Wirkungen feststellen. Als er einmal bei einer Haut-Entzündung nacheinander das gleiche Mittel in unterschiedlich starken Verdünnungen einnahm, nämlich einmal als D12 und einmal als C30, war das Energiefeld im Bereich der Entzündung bei C30 stärker. Die Schwingungen waren bei C30 höher. Hierüber wird auch in der homöopathischen Literatur berichtet. Außerdem trat folgender Unterschied auf: Bei D12 wies das Herz-Chakra eine deutlich über das Normale hinausgehende Schwingungsstärke auf, bei C30 war es das Stirn-Chakra.

(Bei D-Potenzen handelt es sich um Dezimalpotenzen, bei denen 1 Teil der Urtinktur z.B. mit 10 Teilen Ethanol verdünnt wird. Diese erste Verdünnung ergibt eine D 1. Ein Teil der D 1 verdünnt mit 10 Teilen Ethanol ergibt eine D 2. So entsteht eine D12 durch die zwölfmalige Verdünnung. Je höher die Verdünnung, umso geringer ist der materielle Anteil der Urtinktur. Dennoch soll mit jeder Verdünnung ihre spezifische Wirkung zunehmen. Dies gilt auch für die C-Potenzen, die in einem Verhältnis 1/100 verdünnt werden.)

 Chakren, normale Größe

 Herz-Chakra bei der Einnahme eines homöopathischen Mittels der Verdünnung D12

 Stirn-Chakra nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels der Verdünnung C30

 Durch die erhöhten feinstofflichen Energien wird der Krankheitsbereich besser mit Energie versorgt, insbesondere bewirken die erhöhten Energien, dass Eindringlinge, wie sie nach indischer und schamanischer Vorstellung Krankheiten verursachen,  wieder aus dem Körper des Patienten hinausgeworfen werden. Krankheits-Erreger wie Bakterien und Viren sind der Körper der Eindringlinge. Sie können nur existieren, wenn sich der Eindringling, dessen Körper sie darstellen, bei ihnen selber oder in ihrer unmittelbaren Nähe aufhält. Andernfalls sterben sie allmählich ab. Durch die bessere Energie-Versorgung und das Hinauswerfen von Eindringlingen aus dem Körper des Patienten, werden die Bedingungen für seine Gesundung verbessert und eine Heilung in manchen Fällen auch erst eingeleitet.

 

Die Homöopathie hat Kritiker. Sie wird als unwissenschaftlich bezeichnet. Ihre Wirksamkeit soll nicht über die Wirkung von Placebos hinausgehen. Einer der Kritiker ist Prof. Dr. Martin Lambeck. Er schreibt sinngemäß:

Wenn die Wirkung der Homöopathie über die Wirkung von Placebos hinausgeht, „dann ist die Physik grob unvollständig, weil sie dieses Phänomen nicht kennt. Dabei bedeutet „grob“, dass die Vervollständigung der Physik, also die Schließung der Wissenslücke, nobelpreiswürdig wäre. Bei der Erfüllung der oben genannten Bedingungen handelt es sich nicht um geringfügige Ergänzungen, sondern um radikale Änderungen der gegenwärtigen Lehre, qualitativ vergleichbar z.B. mit der Entdeckung der Kernspaltung.“

 

Diese Kritik ist nicht stichhaltig. Sie läuft ins Leere, denn die Physik, wie sie heute an den Universitäten gelehrt wird, ist tatsächlich grob unvollständig, weil sie nämlich feinstoffliche Substanzen und Energien nicht in ihr System einbezieht. Die Existenz feinstofflicher Substanzen und in Verbindung damit unsichtbarer Ebenen und Naturgesetze wurde von dem Chemiker Dr. Klaus Volkamer schon vor Jahren mit modernen Wissenschaftsmethoden nachgewiesen (siehe Klaus Volkamer: Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes, Weißensee Verlag, Berlin 2008). Dies war möglich mit Hilfe sehr empfindlicher Waagen, deren Messungen von Computern kontinuierlich registriert werden. Warum die weitreichenden Entdeckungen von Dr. Volkamer bisher nicht entsprechend gewürdigt wurden, z.B. durch einen Nobelpreis, ist auf den dogmenartigen Charakter zurückzuführen, den das heutige offizielle physikalische Weltbild angenommen hat.

Es wird desweiteren auch gesagt, dass die Wirkung der Homöopathie nicht wirklich nachgewiesen werden kann. Hierzu ist die Auffassung des Autors, dass dabei nicht die richtigen Methoden angewandt wurden. Weiter möchte er hierauf nicht eingehen.

 

Abendstimmung im Winter über einem Kiefernwäldchen

 

Abendstimmung im Winter über einem Kiefern-Wäldchen  (eigenes Foto)

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin, Januar 2013: Kann Zen im Christentum die Menschheit auf ein höheres spirituelles Niveau bringen und damit auch auf eine höhere Stufe der Evolution?

Freitag, Januar 4th, 2013

Kann Zen im Christentum die Menschheit auf ein höheres spirituelles Niveau bringen und damit auch auf eine höhere Stufe der Evolution?

 

Neben den Meditationen im tibetischen Buddhismus ist die Meditation im Zen anscheinend die effektivste Art, durch die Menschen auf ein höheres spirituelles Niveau gelangen. Dies zeigen Vergleiche des Autors mit anderen ihm bekannten Gruppen von Menschen, die einen spirituellen Weg gehen. Es ist nicht anzunehmen, dass Zen jemals eine Massenbewegung wird. Doch glaubt der Autor, dass Zen bzw. Meditation auch einen größeren Teil der Menschheit auf ein höheres spirituelles Niveau bringen kann. Wie das! Bisher sind es lediglich einzelne Menschen bzw. kleine Gruppen von Menschen, welche durch regelmäßige Meditation allmählich auf ein höheres spirituelles Niveau gelangen, das ohne jeden Zweifel auch eine höhere Stufe der geistigen Entwicklung beinhaltet. Welche Möglichkeit gibt es, dass auch größere Gruppen von Menschen hiervon profitieren?

Zunächst einmal soll auf die Frage eingegangen werden, ob eine spirituelle Entwicklung durch Meditation überhaupt wünschenswert ist.

 

Buddha (eigenes Foto)

 

Buddha (eigenes Foto)

 

 Dass Meditation einen Menschen glücklicher machen kann, verraten schon die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlenden Bildnisse der Buddhas und Bodhisattvas (Erleuchtungswesen). Eine der Erfahrungen des Autors ist, dass in der Meditation feinstoffliche Energie angesammelt wird, und zwar in den Chakren, zu denen auch die Hand- und Fuß-Chakren gehören. Dass durch Meditation feinstoffliche Energie angesammelt wird, ist den Menschen in Indien und im Fernen Osten schon lange bekannt. Diese Energie gibt Meditierenden Kraft, verringert ihre seelischen Belastungen und bewirkt hierdurch (kultische) Reinheit und infolgedessen auch Gesundheit. (Wenn die seelischen Belastungen eines Menschen einen bestimmten Wert überschreiten, wird er krank.) Außerdem bewirkt diese Energie eine Transformation.

Bevor der Autor anfing, regelmäßig zu meditieren, hat er nur dann meditiert, wenn er beruflich oder familiär starken seelischen Belastungen ausgesetzt war. In der Meditation und auch danach nahm er sozusagen einen erhöhten Standpunkt ein, von dem aus er einen Überblick über die Schwierigkeiten und Probleme erhielt, denen er sich stellen musste. Durch Vergleich mit dem, was einem Menschen sonst noch alles zustoßen kann, schrumpften seine Probleme und verloren gewaltig an Bedeutung. Außerdem erhielt er in der Meditation die Intuition, wie er sie angehen und bewältigen konnte.

Es gibt viele Berichte darüber, dass spirituell entwickelte Menschen eine besondere Ausstrahlung haben, die sich auf die Menschen, die mit ihnen meditieren, aber auch auf diejenigen, die ihnen nur zuhören bzw. sich in ihrer Gegenwart befinden, überträgt. Tatsächlich hat diese Ausstrahlung auch bereits jemand, der sich erst am Anfang seines Meditationsweges befindet. Er muss sich lediglich auf die richtige Weise meditativ versenken, d.h. sein höheres Selbst muss sich an der Meditation mit möglichst vollem Einsatz beteiligen. Anfangs ist das gewöhnlich nicht der Fall. Sein höheres Selbst, seine Freiseele und seine Körperseele bzw. sein höheres, mittleres und unteres Selbst müssen sich miteinander verbinden. Dies kann zu einem unterschiedlichen Grad erfolgen. Je tiefer die Versenkung bzw. je enger die drei Seelen miteinander verbunden sind, umso mehr Energie wird angesammelt. Wenn man aus der Versenkung zurückkehrt, löst sich die Verbindung zwischen den drei Seelen wieder auf. Ausgenommen hiervon sind allerdings spirituell entwickelte Menschen. Bei diesen ist die Verbindung zwischen den drei Seelen bis zu einem gewissen Grad auch außerhalb der Meditation vorhanden. Je höher der Grad der spirituellen Entwicklung, umso enger sind die drei Seelen auch im nicht meditativen Zustand miteinander verbunden und umso größer ist die Wirkung dieser Meister auf andere Menschen, auch wenn sie nicht meditieren.

Als der Autor zu meditieren begann, hat er die Wirkung, die er in der meditativen Versenkung auf andere ausübte, bei allen möglichen Gelegenheiten untersucht, d.h. bei unterschiedlichen Versenkungsstufen und an unterschiedlichen Orten, wie z.B. im Park, im Cafe´ und in der Kirche. Und er hat auch die Wirkung von „Meditationsmeistern“ auf sich und andere untersucht. Der Autor beobachtete dabei folgendes:

Wenn er sich meditativ versenkte, gingen die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung ebenfalls in einen Versenkungszustand, der allerdings auf einen Grad beschränkt war, der weniger tief war als derjenige, den der Autor selber erreichte. Ausgenommen von dieser Wirkung waren nur diejenigen Menschen in seiner Umgebung, die mit Lesen beschäftigt waren, sich lebhaft unterhielten oder ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt hatten. Von den Anwesenden in größerer Entfernung wurden diejenigen von der Wirkung seiner Meditation erfasst, in deren Blickfeld er saß. Wer die Aufmerksamkeit auf jemand richtet, der meditiert oder ein spirituell entwickelter Mensch ist,  der wird auch noch in größeren Entfernungen von dessen besonderem Bewusstseinszustand erfasst, auch ohne dass er selber meditiert oder die Absicht hat zu meditieren. Er merkt nur, dass er sich gut fühlt, meist ohne zu wissen, warum. 

Der Jesuit und Zen-Meister Hugo Lassalle, der Zen ins Christentum einbrachte.

Der Jesuit und Zen-Meister Hugo Lassalle, der die Meditation des Zen ins Christentum einbrachte (eigenes Foto).

Wenn in Religions-Gemeinschaften der Vorbeter, Priester oder Prediger ein spirituell hoch entwickelter Mensch ist, bei dem sich die drei Seelen oder Selbste dauerhaft bis zu einem bestimmten Grad der vollständig miteinander verbunden haben, dann versenken sich auch die Teilnehmer an ihren Gottesdiensten bis zu einer bestimmten Tiefe meditativ und haben Teil an den Segnungen dieses besonderen Bewusstseinszustandes. Dies war u.a. in ganz besonderem Masse bei Pater Pio der Fall, bei dem sich alle drei Seelen praktisch vollständig dauerhaft miteinander verbunden haben. Auch unter den Lebenden kennt der Autor Menschen, die spirituell hoch entwickelt sind und in deren Gottesdiensten sich die Teilnehmer allein aufgrund der Anwesenheit dieser Menschen bis zu einem bestimmten Grad meditiv versenken. Es sind dies die Priester, die zugleich Zen-Meister sind. An erster Stelle stand dabei Hugo Makibi Enomiya-Lassalle, ein deutscher, in Japan tätiger Jesuit und Zen-Meister, der Zen ins Christentum einbrachte. Er fand im Zen Gemeinsamkeiten mit der christlichen Mystik. Von Lassalle für Zen gewonnen wurden u.a. die drei Theologen und Zen-Meister Willigis Jäger, Niklaus Brantschen und Johannes Kopp. Der Titel Zen-Meister wurde den Theologen von japanischen Zen-Meistern verliehen, als deren Schüler sie jahrelang meditierten. Alle drei sind heute Zen-Lehrer, an deren Kursen auch Theologen teilnehmen.

 

 Abendmahl

 Abendmahl (eigenes Foto)

 

 Über Lassalle schreibt Pater Kopp, dass dieser täglich die heilige Eucharistie feierte, „eine Liturgie, deren Ausstrahlung jeder, der daran teilnahm, sozusagen körperlich erfuhr“. Eine ähnliche Erfahrung machte der Autor, als er an einer Eucharistie-Feier von Pater Kopp teilnahm. Wenn ein spirituell entwickelter Priester die heilige Eucharistie feiert, so geschieht dabei etwas anderes als wenn diese Handlung von einem Priester vollzogen wird, der so „wissenschaftlich“ geprägt ist, dass er vielleicht nicht einmal mehr glaubt, geschweige denn wahrnimmt, dass bei der heiligen Eucharistie ein Einbruch der nichtalltäglichen Wirklichkeit stattfindet.

Es gibt auch Theologen, die es nicht für richtig halten, Zen ins Christentum einzubringen. Aber da sollten sie sich keine Sorgen machen. Das Christentum wurde bereits bei seiner Entstehung durch Elemente heidnischer Religionen bereichert, heute kann dies durch die Meditation im Zen geschehen, die Theologen wieder zur Kontemplation (= mit Gott in seinem Tempel sein) führen kann. Worauf es bei der Meditation wirklich ankommt, ist letztlich die Unterbrechung des schlussfolgernden Denkens. Auf diese Weise erfolgt eine Annäherung an den vom Verstand nicht zu erfassenden Urgrund allen Seins, der voller Energie ist. Dogmen gibt es im Zen keine. Es zählt nur die eigene Erfahrung.

Wie die oben aufgeführten Erlebnisse bei der heiligen Eucharistie zeigen, werden die Menschen in der Umgebung eines spirituellen Meisters nicht nur von dessen Ausstrahlung erfasst, sondern es geschehen auch noch andere Dinge.

Der Autor ist der Überzeugung, dass die Einbringung der Meditation des Zen in das Christentum dort eine bedeutende und wertvolle Transformation bewirken kann, so wie dies auch  der Schweizer Priester und Zen-Meister Niklaus Brantschen annimmt.

Zen gelangte von Indien über China nach Japan. Es wird in China Cha´n genannt und wurde dort vom Daoismus beeinflusst.

Die übliche Übersetzung für DAO, von dem der Daoismus seinen Namen hat, ist „Weg“.  Das DAO ist aber auch der Urgrund allen Seins. Man wusste, dass durch Meditation, d.h. durch Unterbrechung des schlussfolgernden Denkens, eine Annäherung an das DAO möglich ist und dass das DAO voll unerschöpflicher Energie ist, die in der Meditation aus ihm geschöpft werden kann. Mit Hilfe dieser Energie wird der Mensch in ein „Lichtwesen“ transformiert, das in der nichtalltäglichen Wirklichkeit über große Macht verfügt. Der Heiligenschein um den Kopf oder auch den gesamten Körper ist ein Merkmal eines Lichtwesens, der allerdings von den meisten Menschen nicht wahrgenommen werden kann.

 

 Buddha mit “Heiligenschein”

 

Buddha mit „Heiligenschein“ (eigenes Foto)

 

 Wang-Chung-Yang hat im 12. Jahrhundert folgendes gesagt: „Der Mensch, der DAO lebt, führt ein gewöhnliches Leben, doch seine Seele wohnt im Heiligen…“ „…Seine Geistnatur erfüllt das ganze Universum…“ „… Sein Leib bewohnt auf eine Spanne den Staub, aber sein Geist leuchtet jenseits aller Erscheinung…“ Als wie wertvoll die Annäherung an das DAO angesehen wurde, geht aus dem folgenden Vergleich eines altchinesischen Autors hervor: „Sich dem DAO annähern, ist mehr wert als tausend Wagenladungen Jade.“!  Die Rückkehr zum DAO wurde von Zhuangzi folgendermaßen gepriesen: „Sie zu erreichen (die Kraft des DAO) ist höchste Schönheit und höchste Seligkeit.“

 

 Vollmond Ende Dezember 2012

 

 Vollmond Ende Dezember 2012 (eigenes Foto)

Der Vollmond ist im Buddhismus das Symbol der Erleuchtung. Der wichtigste Feiertag der Buddhisten ist das sogenannte Vesakh-Fest. Es findet zu Vollmond im Mai statt. Zu Vesakh wird die Geburt, die Erleuchtung und Buddhas Eingehen ins Parinirvana gefeiert.

 

 Vergleich der Erleuchtung mit dem Vollmond, Gedicht von Zen-Meister Dogen.

Hochwasser statt Schnee!

 

 

Haiku und Tanka aus Engel, der die Erde segnet, www.epubli.de

Haiku und Tanka, Jotin, Dezember 2012:VAR knüpft ein Band zwischen zwei Menschen, die sich das Ja-Wort geben, und wacht darüber!

Samstag, Dezember 1st, 2012

VAR knüpft ein Band zwischen zwei Menschen, die sich das Ja-Wort geben, und wacht darüber!

Mjölnir, der Hammer Thors, als Amulett

Eine der grundlegenden Erfahrungen des Autors ist, dass nicht nur Pflanzen, Tiere, Menschen und Geistwesen natürlich, sondern alle Dinge beseelt sind. Mit der Beseelung von Gegenständen lässt sich sogar experimentieren. Man kann die Beseelung eines Gegenstandes z.B. durch einen Willensakt aus dem Gegenstand herausnehmen. Nach den Erfahrungen des Autors kann dann ein Radiästhet, ein Rutengänger, diesen Gegenstand nicht mehr wahrnehmen. Was ein Radiästhet von einem Gegenstand also wahrnimmt, ist hiernach nach (hauptsächlich) die Beseelung des Gegenstandes. (Bei Wasseradern, Verwerfungen usw. liegen die Verhältnisse etwas anderes. Sie strahlen eine Energie aus.)
Lebewesen sollen ihrer Seele beraubt werden können. Auch die Haupt-Organe des Menschen wie Herz, Leber, Lunge usw. weisen ebenso wie Arme, Hände, Beine und Füße eine Beseelung auf, die verloren gehen kann, die einfache Beseelung einer Hand z.B. durch Rheuma, die höhere Beseelung des Herzens u.a. durch großes Heimweh. Aufgabe der Schamanen war und ist es, verloren gegangene Seelen zurückzuholen. Das gehört zur Heilung.
Desweiteren gibt es auch Strukturen, die keine grobstoffliche Form aufweisen, also nicht sichtbar sind, wohl aber eine Beseelung aufweisen. Für viele Lebensformen wie z.B. Geistwesen gilt dies ja sowie so.
In einer Landschaft, die einmal Meeresboden war, wie z.B. das Rheinische Schiefergebirge oder die Westfälische Tieflands-Bucht, findet der Autor häufig senkrechte röhrenförmige Gebilde von bis zu zehn, zwanzig Meter Höhe, die nur im Feinstofflichen vorhanden sind, jedoch eine verblüffend hohe Intensität aufweisen und infolgedessen von Radiästheten gut wahrgenommen werden können. Er muss sich in einer Landschaft nur fragen, was es hier an Besonderheiten gibt. Dann findet er sie. Der Autor konnte sich lange Zeit keinen Reim auf diese Gebilde machen, bis er in einer Fernsehsendung die 1977 entdeckten sogenannten Schwarzen Raucher sah. Die unsichtbaren feinstofflichen Röhren, die er u.a. in großer Vielzahl im Bergischen Land wahrnimmt, sind seiner Meinung nach die feinstofflichen Überreste einschließlich ihrer Beseelungen der Kamine ehemaliger Schwarzer Raucher.
Schwarze Raucher, es gibt auch weiße, sind hydrothermale Quellen am Grunde der Tiefsee. Die Mündung wird durch eine röhren- oder kegelförmige mineralische Struktur, den Schornstein, gebildet, aus dem bis über 400 Grad heißes Wasser mit Sedimenten und gelösten Mineralien austritt. Die Schlote von Schwarzen Rauchern weisen im Mittel Höhen von 20 bis 25 m auf, können in Einzelfällen aber auch wesentlich größere Höhen erreichen. Schwarze Raucher und ihre Umgebung bilden ein eigenes Biotop mit einer reichhaltigen Tierwelt, die nur hier anzutreffen ist. Basis der Nahrungskette in diesem Biotop bilden Bakterien und Archaeen, die in der heißen Umgebung die Oxidation von Schwefelwasserstoff als Energiequelle nutzen, um organische Verbindungen aufzubauen, u.a. auch Kohlendioxid. Felder hydrothermaler Tiefseequellen sind etwa 20 Jahre aktiv, dann verstopfen die ausgefällten Mineralien die Röhren und die Quellen versiegen. Während man früher annahm, dass die Schwarzen Raucher nur in großen Entfernungen voneinander auftreten, weiß man heute, dass Dutzende kleiner Schwarzer Raucher auf einer Fläche von einem Quadratkilometer aktiv sein können.
Die Schwarzen Raucher sind zwar auf die Vulkan-Gebiete, wie z.B. den Mittelatlantischen Rücken, beschränkt, durch die Ozeanbodenspreizung gelangen ihre Überreste, wie die durch sie gebildeten Lagerstätten sowie ihre erhalten gebliebenen feinstofflichen Anteile und Beseelungen, aber auch in andere Gebiete und erstrecken sich im Laufe der Jahrmillionen über große Flächen. Die Ozeanbodenspreizung, durch die dies geschieht, ist ein geologischer Prozess, bei dem sich in den Vulkan-Gebieten durch aufsteigendes Magma neuer Meeresboden bildet, der sich langsam von dort fortbewegt.

Dem Autor stellte sich die Frage, warum die feinstofflichen Strukturen der Röhren der Schwarzen Raucher über die Jahrmillionen erhalten geblieben sind, während von den durch die Erosion abgetragenen Sedimenten rings um die Röhren, deren Mächtigkeit zum Teil beträchtlich war, jedoch anscheinend keine oder kaum noch feinstoffliche Anteile vorhanden sind. Die Ursache für den Unterschied scheint das ehemals sehr intensive Leben in den Röhren der Schwarzen Raucher zu sein, denn wenn der Autor sich die Röhren ohne Leben vorstellt, erhält er nur schwache Signale. Natürlich kann man jetzt noch weiter fragen, um welchen Aspekt des Lebens es sich dabei handelt, welcher die hohe Intensität verursacht. Hierauf hat der Autor allerdings noch keine Antwort gefunden.
Nur im Feinstofflichen vorhandene Dinge nebst ihrer Beseelungen gibt es viele. Schamanen-Schüler finden sie z.B. bei schamanischen Reisen ihrer Freiseele. Mitbringen dürfen sie diese Gegenstände allerdings nur dann, wenn sie ihnen von den Bewohnern der Nichtalltäglichen Wirklichkeit geschenkt werden.
Eine Krankenschwester begegnete bei einer schamanischen Reise Schamanen, die ihr eine Feder schenkten. Als sie von ihrer Reise in die Nichtalltägliche Wirklichkeit zurückkehrte, hatte sie die nur im Feinstofflichen vorhandene Feder mitgebracht. Wenn sie die für die meisten Menschen unsichtbare Feder in die Hand nahm, verband sich ihr Höheres Selbst mit der Feder und die Feder wurde zu einem Heilungs-Werkzeug, mit dem sich z.B. wirkungsvoll die Aura eines Menschen von negativen Einflüssen reinigen lässt. Später verband sie die feinstoffliche Feder mit der auch im Grobstofflichen vorhandenen Feder einer Eule.
Es gibt auch eine feinstoffliche Struktur, die gewissermaßen elastisch ist und sich in hohem Masse ausdehnen und wieder zusammenziehen kann, nämlich bis weit über die Erde und bei einer schamanischen Reise zur Sonne sogar bis dorthin. Bei der Rückkehr der Freiseele in den Körper zieht diese Struktur dann wieder zusammen. Die feinstoffliche Struktur, die dies leistet, ist die sogenannte Silberschnur, welche die Freiseele eines Menschen mit seinem grobstofflichen Körper verbindet. Wenn die Freiseele eines Menschen auf Wanderschaft geht, bleibt sie über die Silberschnur mit ihrem grobstofflichen Körper verbunden. Beim Tode eines Menschen zerreißt die Silberschnur und Spuren von ihr können an dem Ort wahrgenommen werden, an dem der Mensch gestorben ist.
Im Altenberger Dom im Bergischen Land schwebt über den Köpfen der Besucher eine nur im Feinstofflichen vorhandenen Rose, die in der heutigen Zeit bereits von einigen Radiästheten wahrgenommen wurde. Sie muss dort schon seit vielen Jahrhunderten vorhanden sein, denn sie wird bereits in einer alten Sage erwähnt.

Altar-Raum mit VAR, der Göttin der Treue, zu Beginn einer Trauung

Im Altenberger Dom finden mitunter Hochzeiten statt. Bei einer solchen Hochzeit machte der Autor zum ersten Mal eine Beobachtung, die zeigt, wie unsere Verbindung mit der Nichtalltäglichen Wirklichkeit und deren Bewohner an den Wendepunkten unseres Lebens sichtbar werden kann. Das Eheversprechen, das sich zwei Personen geben, hat ein Gegenstück im Feinstofflichen, welches das Eheversprechen in der Alltäglich Wirklichkeit stützt und absichert. Als der Hochzeit-Ritus stattfand, schwebte nämlich in der Mitte über dem Hochzeits-Paar, dem Geistlichen, der die Hochzeit vornahm, und den Trauzeugen eine mächtige Wesenheit, welche der Autor später als die germanische Göttin VAR identifizierte.
VAR ist die Schutzgöttin der Verpflichtungen, welche die Menschen miteinander eingehen. Sie nimmt an Hochzeiten teil und hört die Versprechen, die sich zwei Menschen geben. Als Göttin der Treue und Hüterin der Ehe überwacht sie die Verträge, die Mann und Frau bei der Hochzeit miteinander schließen. Sie soll auch heimliche Versprechen kennen, welche Mann und Frau sich geben.
In einem germanischen Heirats-Ritus heißt es:
„Legt Mjöllnir (der Hammer Thors) der Maid in den Schoß! Mit der Hand der VAR weiht uns zusammen.“
Die Katholische Kirche hat nicht nur viele germanische Kultplätze, sondern offensichtlich auch alte germanische Riten übernommen. Sie hat die Texte dazu zwar verändert, aber die Geistwesen, welche für die Riten zuständig waren, blieben die gleichen und kommen auch bei den textlich veränderten Anrufungen. Wahrscheinlich sind solche Änderungen nichts Neues für sie. VAR schwebte im Altenberger Dom nicht nur über dem Paar, dem Geistlichen und den Treuzeugen, sondern nahm auch aktiv an dem Hochzeits-Geschehen teil. Als das Paar sich nämlich das Ja-Wort gab, verband sie die beiden durch ein feinstoffliches Band. Man könnte nun vermuten, dass dieses Band von Herz zu Herz verlief. Das war aber nicht der Fall. Es verlief tiefer, etwa zwischen Hara und Hara im Unterbauch, dort, wo sich beim Menschen ein pulsierender Punkt befindet, den man auch bei vielen anderen Wesenheiten findet, nur die Frequenz ist unterschiedlich. Den gleichen Ablauf konnte der Autor später auch bei anderen Hochzeiten in Kirchen beobachten. VAR schwebt herbei, wenn das Paar nebeneinander im Altar-Raum sitzt und sonst noch niemand anwesend ist. Es schwebt etwa über der Mitte des Raumes in Richtung des Paares. Wenn dann wenig später der Geistliche den Altar-Raum betritt und in einiger Entfernung vor den beiden steht und betet, schwebt VAR etwa in der Mitte über den Dreien. Der Geistliche nähert sich dem Paar und schließlich kommen auch die Trauzeugen. VAR schwebt nun in der Mitte über allen Anwesenden. Wenn sich dann Mann und Frau vor dem Geistlichen das Ja-Wort gaben, schwebt VAR tiefer herab und verbindet das Paar im Bereich des Hara durch ein Band. VAR verlässt den Altar-Raum erst, nachdem die Trauzeugen und der Geistliche gegangen sind und sich nur noch das jetzt verheiratete Paar dort aufhält, das sich anschickt zu gehen. Anschließend dann das Aufleuchten der Blitzlichter der Fotografierenden.
Das von VAR geknüpfte Band verbindet die Ehepartner auch dann miteinander, wenn sie sich weit entfernt voneinander aufhalten. Die Entfernung spielt keine Rolle. Halten nun Ehen, bei denen die beiden Partner durch dieses Band miteinander verknüpft sind, über das eine mächtige Wesenheit der Nichtalltäglichen Wirklichkeit wacht, länger als Ehen, die „nur“ vor dem Standesbeamten geschlossen werden und vor allem, sind Männer und Frauen in diesen Ehen glücklicher? Der Autor ist der festen Überzeugung, dass beides der Fall ist.

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Die beiden Abbildungen oben sind impressionistisch verfremdete Fotos von zwei frisch vermählten jungen chinesischen Ehepaaren in Kunming, China. Jedes der beiden Paare ist durch ein Band miteinander verbunden, wie es auch von der germanischen Göttin VAR geknüpft wird. Auch die Intensität dieses Bandes ist in etwa die gleiche (Fotos Christine Lehmann).

Haiku und Tanka, Jotin 31. Oktober 2012: Der Brocken, ein Versammlungsort von „Geisterwesen“ (insbesondere in der Walpurgisnacht und zu Halloween)?

Mittwoch, Oktober 31st, 2012

Der Brocken, ein Versammlungsort von „Geisterwesen“ (insbesondere in der Walpurgisnacht und zu Halloween)?

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Brocken-Plateau mit Tanzplätzen von Naturgeistern und den Freiseelen von Menschen (eigenes Foto)

Der Brocken, die höchste Erhebung des Harzes, ist seit der Wiedervereinigung wieder für die Allgemeinheit zugänglich und wie schon früher erneut zu einem beliebten Reiseziel insbesondere für Ost- und Westdeutsche geworden. Der Berg ist 1142 m hoch und bietet bei schönem Wetter einen weiten Rundblick in die deutschen Lande und man kann ihn auch von weither sehen. Schönes Wetter ist allerdings auf dem Brocken nicht gerade häufig. Er ist der niederschlagreichste Ort im nördlichen Mitteleuropa. An über 300 Tagen im Jahr tritt Nebel auf, der aufgrund der vielfach sehr hohen Windgeschwindigkeiten allerdings auch aufreißen kann. Die Sommer sind kurz, die Winter lang mit durchschnittlich etwa 170 Schneetagen. Die Schneehöhe kann bis über 3 m ansteigen. Das Klima entspricht einer alpinen Lage von 1600 bis 2200 m. Das Gipfelplateau liegt infolgedessen oberhalb der Waldgrenze mit einer Flora und Fauna, wie man sie von Island her kennt. Rings um den Gipfel breiten sich Hochmoore aus, in denen Wollgras und Zwergbirken wachsen. Außerhalb der Hochmoore wächst unterhalb des Gipfels nur sehr langsam uralter niedriger Fichten-Urwald, erst in tieferen Lagen gedeiht Buchenwald. Die Natur-Energien bieten Natur-Wesenheiten Bedingungen, aufgrund derer sie größer und mächtiger sind als anderswo.

Blick vom Brocken ins Umland

Blick ins Umland vom Brocken-Plateau (eigenes Foto)
Mit dem Brocken und seinem Umland sind viele Sagen verknüpft, die im Umland zum Teil auf die Begegnungen der Bergleute mit Erdgeistern untertags zurückgehen, auf dem Brocken aber wahrscheinlich vor allem auf die Wahrnehmung mächtiger Naturwesenheiten durch hellsichtige Menschen. Anlass für Sagen können auch ungewöhnlichen Lichterscheinungen sein, wie das sogenannte Brockengespenst, ein heller von der Sonne her rührender kreisrunder Lichtkreis (evtl. mit farbigen konzentrischen Ringen weiter außerhalb) auf einer Wolken- oder Nebelwand, die Glorie. Der Lichtkreis ist vergleichbar mit dem Regenbogen, nur dass sich das Licht hier nicht an Regentropfen, sondern an den viel feineren Nebeltröpfchen bricht. Wenn die Wolken- oder Nebelwand nicht allzu weit entfernt ist, dann sieht man inmitten der Glorie den riesenhaften Schatten seines eigenen Körpers, da man die Sonne im Rücken hat. Wenn sich die Nebelwand bewegt, dann bewegt sich auch das riesige Schattenbild, ohne dass man selber etwas unternimmt. Dieses Schattenbild ist das sogenannte Brockengespenst, das am Brocken relativ häufig zu beobachten ist. Wenn man z.B. seinen Arm bewegt, dann sieht man, dass das Brockengespenst der eigene Schatten ist.
Bereits um 1300 wird der Brocken in einem Gedicht als Sammelplatz von Geisterwesen genannt, von Hexen war zu dieser Zeit noch nicht die Rede. Tatsächlich sind auf dem Brocken u.a. mächtige Nebelgeister zu Hause, welche die Umwandlung von Wasserdampf in Nebel-Tröpfchen als Energie-Quelle nutzen. Bei dieser Umwandlung wird nämlich Wärme frei, deren feinstofflicher Anteil von den Nebel-Wesen (Nebel-Hexen?) genutzt wird. Im Alten Ägypten trug die Chefin dieser Wesen den Namen Tefnut. Mächtige Sturmgeister beziehen ungeheure Energien aus den hohen Windgeschwindigkeiten. In den Hochmooren und Urwäldern aber finden sich urtümliche, mit den Menschen wenig vertraute Moor- und Wald-Geister, die Menschen als Störenfriede empfinden und die Wanderer ängstigen können wie im Riesengebirge Meister Johannes. Meister Johannes ist unter einem anderen Namen besser bekannt. Diesen Namen sollte man allerdings nicht nennen, insbesondere nicht, wenn man im Gebirge unterwegs ist, um nicht seinen Zorn herauf zu beschwören. Geistwesen der Art wie Meister Johannes können Macht über das Bewusstsein eines Menschen gewinnen, seinen Geist verwirren und so bewirken, dass er in die Irre geht, was in früheren Zeiten auf dem Brocken auch außerhalb der Moore den Tod bedeuten konnte.

Fabelwesen auf einer Schierker Hauswand

Fabelwesen auf einer Hauswand in Schierke (eigenes Foto)
In den sprudelnden Quellen und über die Felsklippen schießenden Bächen aber halten sich Wassergeister in großer Vielfalt und Zahl auf, von denen viele, wenn auch nicht alle, den Menschen wohlgesonnen sind. Und man trifft hier auch gnomenhafte Wesenheiten, die wie „normale“ Gnome mit den großen Granitblöcken verknüpft sind und anscheinend nur im Harz vorkommen. Unmittelbar unterhalb des Brocken Plateaus konnte der Autor auch zwei hochrangige Lichtwesen wahrnehmen und über einer nicht zugängigen Stelle auf dem Plateau auch den Hüter-Geist eines Tanz- und Versammlungsplatzes der Freiseelen von Menschen, Lebenden wie Verstorbenen. Er hütet diesen Platz hier anscheinend schon seit mehr als 2000 Jahren und sollte wissen, was hier stattgefunden hat. Vielleicht wird er es dem Autor ja verraten. Mehrere Tanzplätze von Naturgeistern sind hier ebenfalls vorhanden. Je hochrangiger die Elben der Luft, umso höher über dem Boden liegt ihr Tanzplatz. Unterhalb der Erdoberfläche liegen die Tanzplätze von Erdgeistern, tiefer darunter und etwas abseits, die von Feuer-Geistern.
Die Naturgeister treffen sich in der Nacht zu einem Kreistanz, in den drei Vollmondnächten auf größeren Plätzen und in größerer Anzahl. Dies ist eines ihrer Merkmale und in der entsprechenden Literatur häufiger beschrieben worden. Der Autor durfte diese Tänze über Jahre hinweg beobachten. Nachdem er die kleine Elfe sicher wahrnehmen konnte, die für seine Blumenbank zuständig war, stellte er fest, dass sie, als es am Abend dunkel geworden war, ihren Bereich verlassen hatte und bei den Blumen nicht mehr aufzufinden war. Der Autor dachte schon, es sei deswegen, weil er sie sein Untersuchen und Betasten als Vergewaltigung empfunden hätte und sie nicht mehr bei ihm bleiben wollte. Er bekam ein schlechtes Gewissen. Aber wo war sie denn jetzt? Im Zimmer hielt sie sich nicht mehr auf, also war sie vielleicht draußen im Vorgarten irgendwo. Ohne große Hoffnung, sie zu finden, begann er nach ihr zu suchen. Plötzlich erhielt er ein Signal aus einer bestimmten Richtung, dann verlor er es wieder. Er suchte woanders, aber ohne Erfolg. Da richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Stelle, an der sie sich kurz aufgehalten hatte und tatsächlich tauchte sie nach kurzem Warten dort wieder auf. Immer wieder hielt sie sich kurz an dieser Stelle auf. Das war seltsam. Also ging der Autor nach draußen und suchte sich an Ort und Stelle ein Bild davon zu machen, was dort geschah. Die kleine Elfe war nicht allein. Mit zwei anderen bewegte sie sich ununterbrochen im Kreis, wie der Autor jedes Mal feststellen konnte, wenn er in der Nacht nach ihr „sah“. Am Morgen, als die Morgendämmerung einen bestimmten Grad erreichte, wurde sie „unruhig“ und kehrte zu ihren Blumen zurück. Als der Autor freundlich an sie dachte, schwebte sie zu ihm hin. Der Autor stellte dann fest, dass der Kreistanz offensichtlich ein Merkmal aller Naturgeister ist. In den drei Vollmondnächten fand er die kleine Elfe mit ihren beiden Gefährten, anscheinend ihrer Familie, nicht an ihrem gewohnten Platz, sondern etwas weiter entfernt auf einem etwas größeren. Dort bewegten sich auch nicht nur drei, sondern fünf oder mehr Elfen im Kreistanz.
Der Autor las dann irgendwo, dass die Bezeichnung „Ball“ für eine festliche Tanzveranstaltung von dem Energieball herrühre, den die Elfen bzw. besser Elben in Vollmond-Nächten über der Mitte ihres Tanz-Kreises formen. Zu diesem Ball sollen sie hochschweben. Der Autor glaubte das nicht, es schien ihm zu märchenhaft, aber irgendwann hielt er doch Ausschau nach diesem Ball, denn beim Zählen der Elfen, die sich im Kreis bewegten, hatte er immer Schwierigkeiten. Einmal zählte es eine mehr, einmal eine weniger. Und tatsächlich konnte er in einer Vollmondnacht eine ballähnliche Struktur über der Mitte des relativ großen Tanzkreises feststellen. Und es schwebte auch eine Elfe zu diesem „Ball“ hoch. Von dieser Elfe ging dann eine starke Schwingung aus, der „Ball“ aber verschwand und die Elfe schwebte wieder nach unten. In relativ kurzer Zeit begann sich wiederum eine ballähnliche Struktur über der Mitte des Tanzkreises zu entwickeln und nachdem diese eine gewisse Höhe und Stärke erreicht hatte, schwebte eine andere Elfe zu ihr hoch und während die Elfe starke Impulse aussandte, brach der „Ball“ zusammen und löste sich auf. Dies wiederholte sich immer wieder. So ging es anscheinend die ganze Nacht. Die Elfe, die zu dem „Ball“ hochgeschwebt war, hatte anscheinend die Energie des „Balles“ in sich aufgenommen. Er fand dann auch heraus, dass dieser Energie-Ball nur annähernd kreisförmig ist. In Wirklichkeit stellt er den Umkehrpunkt von feinstofflichen Energieströmungen dar, die vertikal in der Mitte des Tanz-Kreises nach oben laufen und in einer gewissen Höhe, die von Rang und Anzahl der Elben abhängt, die sich im Kreis bewegen, nach allen Seiten umbiegen. Man kann das Phänomen des sich aufbauenden und dann zusammen brechenden Energie-Balles in erster Annäherung auch mit der Kuppe einer Wasserfontäne vergleichen, die allmählich emporsteigt und dann plötzlich zusammenbricht. Der Autor fand weiter heraus, dass dieses Ball-Phänomen in jeder Nacht stattfindet und nicht nur in den drei Vollmond-Nächten. Der Ball ist außerhalb der Vollmondnächte lediglich schwächer und schwerer zu beobachten. Anlass für die vertikalen Energieströmungen ist mit großer Wahrscheinlichkeit der Kreis-Tanz der Elben. Der Tanz der Elben stellt damit u.a. wahrscheinlich so etwas wie eine Energie-Versorgung für die Elben dar. Da die Elben in der Nacht nicht schlafen, sondern tanzen, bringt ihnen ihr Tanz möglicherweise die Erholung, welche Tiere und Menschen im Schlaf finden.
(Oder sollten die Freiseelen der Menschen sich ebenfalls in der Nacht zum Tanz zusammenfinden und die Erholung im Schlaf auf diese Weise zustande kommen? Der Autor konnte nicht beobachten, dass sich die Freiseelen der Menschen in jeder Nacht zum Tanz treffen, wohl aber in vielen Nächten, wenn die meisten Menschen auch nichts davon wissen.)
Wie Professor Walter Niesel demonstrierte, lässt sich ein Energiefeld wie das der Elben bei ihrem nächtlichen Kreistanz auch durch Kreisbewegungen mit der Hand aufbauen. Wenn man mit der Hand oder einem anderen Energiefeld eine Anzahl ausreichend großer Kreise zieht – etwa 10 mit einem Radius von 50 cm reichen aus -, so entsteht ein vergleichbarer doppelter Energiewirbel wie im Tanz-Kreis der Elben. Er besteht aus Ring- und Toroid-Feld und bleibt mehrere Stunden lang bestehen. Ein Energiestrom fließt längs der Bahn, entlang derer sich die Hand bewegt hat, und die Komplementär-Energien zu diesen Energien fließen senkrecht durch die Mitte des Kreises, biegen um und verlaufen nach außen ringförmig um den Kreis, der mit der Hand gezogen wurde. Ein durch Kreisbewegungen der Hand entstandener Doppelwirbel baut desweiteren Achsen in den Haupt- und Zwischenhimmels-Richtungen auf. (Diese könnten also mit der Rotation der Erde zusammenhängen.) Solche Achsen gehen auch von den Tanz-Kreisen der Elben aus. Ihre Breite entspricht etwa dem Durchmesser des Tanz-Kreises. Ihre Höhe entspricht in der Mitte etwa der Höhe, welche der Energie-Ball erreicht.
Die Wirkung des Tanzes schildert Xokonoschtletl Gomora aus Mexiko, ein traditioneller Azteke und Leiter einer aztekischen Tanzgruppe in seinem Buch: „Unser einziger Gott ist die Erde“, erschienen im Aurum Verlag, u.a. folgendermaßen: „…Wenn wir tanzen, erzeugen wir Energie…Die Energie, die bei unseren Tänzen entsteht, ist sehr stark. Sie ist so gewaltig, dass wir ohne weiteres Regen erzeugen können oder es der Sonne an einem seit Tagen bewölkten Himmel gelingt, durchzukommen. Wir können Menschen durch die Tänze heilen. In Mexiko kommen oft die Bauern mit ihrem Samen, der gepflanzt werden soll, zu uns, und wir legen das Saatgut in die Mitte, wo wir stets einen kleinen Altar aufgebaut haben, oft nur ein Ozelotfell mit dem Muschelhorn und der Weihrauchschale. Nach den Tänzen kommen die Bauern und nehmen ihren Samen wieder mit. Die Energie der Tänze wird die Pflanzen, die aus ihm entstehen, größer und kräftiger werden lassen…“

Junge Hexe auf einer Hauswand in Schierke

Junge Hexe auf einer Hauswand in Schierke am Fuß des Brockens (eigenes Foto)
Und nun zu den Hexen, die ja vom Brocken in besonderem Masse angezogen werden sollen. Zumindest gilt das seit Erscheinen von Goethes Faust für Personen, die sich gerne als Hexen verkleiden und auf diese Weise den Frühlings-Anfang in der Walpurgis-Nacht oder Halloween mit Tänzen feiern. Galt dies aber auch für die Hexen früherer Jahrhunderte bzw. die weisen Frauen, Heilerinnen und Seherinnen der germanischen Stämme des Altertums und frühen Mittelalters? Das soll im Folgenden untersucht werden.
Unter den im Namen des Christentums verteufelten Hexen versteht der Autor dieses Weblogs Anhänger der Alten vorchristlichen Religionen sowie weise Frauen und auch Männer, die noch in der schamanistischen Tradition standen und deswegen verfolgt wurden. Praktizierende der Alten Religionen hatte ja schon Karl der Große mit dem Tode bedroht. Papst Innozenz VIII hat dann mit seiner „Hexen-Bulle“ 1484 die schon 50 Jahre vorher begonnenen Hexenverfolgungen gerechtfertigt und dadurch vielerorts erst möglich gemacht. Insbesondere betont die Hexenbulle, dass gegen Personen, die vom Glauben abgefallen seien, rücksichtslos vorgegangen werden solle.
In den Protokollen der bekannter weise häufig durch Folter erzwungenen Geständnisse ist immer wieder die Rede davon, dass die angeklagten Personen an Feierlichkeiten und Tänzen mit erotisch orgiastischem Charakter teilgenommen hätten. Orgiastische Fruchtbarkeitsfeiern zu Beginn des Frühlings waren in vorchristlichen Zeiten üblich. Die Angeklagten gestanden vielfach auch, dass sie sich durch den sogenannten „Hexenflug“ an den Ort der Feierlichkeiten begeben hätten. Hierfür gibt es folgende Erklärung: Unter dem Hexenflug kann man eine schamanistische Reise verstehen, die von der Freiseele unternommen wird, die jeder Mensch besitzt. Sie geht im Allgemeinen dorthin, wohin die Aufmerksamkeit eines Menschen geht. Siehe auch das Weblog des Autors vom 13.12.2009: „Wo die Aufmerksamkeit eines Menschen hingeht, dorthin geht auch sein Geist, seine Freiseele.“ Insbesondere im Schlaf verlässt die Freiseele den Körper, wie der Autor bei sich und anderen beobachten konnte. Sie hat auch ein Gewicht. Wie der Chemiker Dr. Klaus Volkamer feststellen konnte, verringert sich das Gewicht eines Menschen beim Einschlafen um einen bestimmten Betrag, um sich dann beim Erwachen wieder um diesen Betrag zu erhöhen. Der Schamane unternimmt solche Reisen bewusst, während das bei den meisten Menschen nicht der Fall ist. Bei den in den alten Traditionen Bewanderten kann man vermuten, dass viele diese Fähigkeit des Menschen kannten und sie bewusst einsetzten. Die Schamanen werden bei einer schamanischen Reise gewöhnlich von einem Hilfsgeist begleitet, auf dem sie auch reiten und dem sie nur das Ziel vorgeben müssen, worauf er sie dann sicher hinbringt. Der Hilfsgeist oder Verbündete des Schamanen tritt in der Regel als Tier auf. Der entsprechende Hilfsgeist der sogenannten Hexen könnte mitunter eine Katze gewesen sein – dies ist mitunter den Protokollen zu entnehmen – oder aber ein Hilfsgeist, der mit dem Wala genannten Zauberstab der Priesterinnen der germanischen Religion verknüpft war. Das könnte zu der Vorstellung geführt haben, dass der sogenannte Hexenflug, die schamanische Reise der Freiseele, auf einem magischen Besen unternommen wurde.

Trudenstein bei Schierke vom Mittelpunkt des Kultplatzes aus, der sich vor dem Trudenstein befindet
Trudenstein bei Schierke, fotografiert vom Mittelpunkt des Kraft- und Kultplatzes aus, der sich vor dem Trudenstein befindet (eigenes Foto)

Schnarcher Klippen

Schnarcher-Klippen bei Schierke, auch vor diesen Klippen befindet sich ein Kraft- und Kultplatz (eigenes Foto)

Altenröder Steinkreis bei Wernigerode, ein Kraft- und Kultplatz, der von den Germanen als Thing-Stätte genutzt wurde

Altenröder Steinkreis bei Wernigerode im Harz, ein Kraft- und Kultplatz, der von den Germanen als Thing-Stätte genutzt wurde (eigenes Foto)

Man kann zwei Arten von Zusammenkünften der Anhänger der Alten Religionen sowie der Weisen Frauen und traditionellen Heilerinnen und Heiler unterscheiden, und zwar solche, die am Erdboden stattfanden und zu denen sie hin pilgerten und solche, die in den Lüften stattfanden und zu denen sie sich mit ihrer Freiseele mit oder ohne verbündeten Hilfsgeist hin schwebten. Die ersteren waren starke Plätze, insbesondere der Erd-Kraft und solche unter sogenannten Einstrahlpunkten. Beide Kräfte sind vielfach am gleichen Ort vorhanden. Es konnten auch heilige Bäume sein, welche die Erd-Kraft abstrahlten oder aber auch heilige Quellen mit rechtsdrehendem heilenden Wasser. (Einstrahlpunkte sowie rechtsdrehendes Wasser sind in der Radiästhesie bekannt.) Durch die Riten, die an solch starken Plätzen stattfanden, wurden diese Orte zu Kultplätzen.
Die Stellen, an denen sich die Freiseelen der Menschen insbesondere zum Tanz treffen, liegen in der Luft, vielleicht zehn bis zwanzig Meter oberhalb der Erdoberfläche und sind ebenfalls starke Plätze, über die der Autor aber sonst nichts weiß, außer dass für sie wie für andere Kult-Orte auch ein Hüter-Geist zuständig ist. Wie bereits erwähnt, findet sich auf dem Brocken-Plateau wie auf vielen anderen Bergkuppen neben den Tanzplätzen der Naturgeister auch ein Tanz- und Versammlungs-Platz der Freiseelen von Menschen. Was waren das für Menschen, deren Freiseelen sich hier zum Tanz trafen. Wenn der Autor in die Vergangenheit zurückgeht, dann war die größte Betriebsamkeit hier in den Vollmondnächten des Frühlingsanfangs von etwa 300 vor bis 800 nach Chr. Vor allem trafen sich zu dieser Zeit hier die Freiseelen der Priester, der Goden, sowie der Priesterinnen und Seherinnen der hier siedelnden germanischen Stämme. Zwischen 800 und 1200 n. Chr. ging ihre Anzahl zurück. Danach kamen nur noch wenige, am wenigsten aber zur Zeit der Hexen-Verfolgungen und danach. Das heißt nicht, dass die Freiseelen der Menschen sich nicht immer wieder in der Nacht zum Tanz treffen und dort auch mit ihren verstorbenen Angehörigen zusammenkommen. Das geschieht wie eh und je. Dabei wird Wiedersehen gefeiert und es werden Abmachungen getroffen und es finden dort noch viele andere Dinge statt, die für das Leben der inkarnierten Menschen von großer Bedeutung sind. Die Treffen finden nur nicht mehr auf dem Brocken-Plateau statt, sondern wie immer schon hauptsächlich in der Nähe der Siedlungen, in denen die sich Treffenden zu Hause sind. Der Brocken war ja auch vor allem ein Versammlungs- und Tanzplatz der Freiseelen spirituell entwickelter Menschen der Alten Religionen. Der Brocken war für sie der höchste Berg ihres Siedlungsgebietes, den sie, auch wenn sie als Priester, Heiler oder Krieger unterwegs waren, von weither aus allen Richtungen erblicken konnten, ein wenig vergleichbar mit dem heiligen Berg Fuji in Japan. Auch über dem Brocken-Plateau findet der Autor die „Spur der Heiligkeit“. Der Brocken war für die germanischen Priester und Priesterinnen ein heiliger Berg. Während der Fuji immer noch ein heiliger Berg ist und vielleicht auch bleiben wird, hat der Brocken heute seine Heiligkeit verloren. Aber der Brocken wird wieder ein heiliger Berg werden. Der Autor wagt eine Vorausschau: In etwa 300 Jahren wird der Brocken wieder ein heiliger Berg sein und bleiben.

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Die Bode bei Schierke am Fuß des Brockens (eigenes Foto)

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Haiku und Tanka, Jotin, Oktober 2012: Heilen mit Mana!

Samstag, Oktober 6th, 2012

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Polynesische Trommel, die Mana gespeichert hat (eigenes Foto).

Heilen mit Mana!

Es gibt zwei Arten von feinstofflicher Energie bzw. Substanz, die sehr unterschiedlich sind. Die eine ist Chi in seinen gröberen und feineren Formen, die andere das deutlich schwerere und Materie-ähnlichere  Mana, wie diese Energie in der polynesischen Tradition bezeichnet wird. Die Kung im südlichen Afrika  nennen sie Num. Mana bzw. Num ist auch die Energie, mit denen die Schamanen arbeiten. Sie wird frei, wenn diese beim Trommeln und Tanzen in Trance fallen. Mana lässt sich aber auch ansammeln, indem man sich mit der Absicht, Mana zu sammeln, in der Meditation auf den Atemstrom konzentriert. Konzentration auf den Atemstrom ist auch eine Yoga-Disziplin, genannt Pranayama. Mana stammt aus der Erde und ist eine bedeutende Heilungs-Energie, mit ihr lässt sich auch„Schicksal“ abändern, segnen und noch viele andere Dinge bewirken. Wie Chi so bewirkt auch Mana eine spirituelle Entwicklung, die aber bei Schamanen und den Kung anders verläuft als z.B. in der buddhistischen Tradition. Das Endziel ist jedoch das gleiche, nämlich die Verschmelzung des Mittleren Selbst mit dem Unteren und Höheren Selbst. Wenn sich diese drei Selbste des Menschen miteinander verbinden, so überleben sie als Einheit Tod und Verfall des grobstofflichen Körpers und der Mensch wird allem Anschein nach zu einem Unsterblichen, wie man ihn im Daoismus kennt. (Normalerweise überlebt das Untere Selbst den Tod des grobstofflichen Körpers nicht.)

Das Heilen mit Mana ist wirkungsvoller als das Heilen mit Chi, jedenfalls nach Auffassung und Erfahrung des Autors, allerdings auch deutlich aufwendiger.

Wie der Autor herausfand, dass man zwischen diesen beiden Arten von feinstofflicher Energie bzw. Substanz unterscheiden muss:

Der Autor ist Schamanenschüler in der Tradition des Anthropologen und Schamanismus-Forschers Michael Harner. Dies zur Einführung. In einem Völkerkunde-Museum fragte der Autor in einem Raum nach dem hier vorhandenen stärksten Objekt. Dies war eindeutig ein kleiner eiserner Vogel, den ein sibirischer Schamane bei Heilungen verwendet hatte. Mit diesem eisernen Vogel war ein starker Hilfsgeist verknüpft, der den Schamanen bei seinen Heilungen unterstützt hatte. Da dieser Hilfsgeist ja hier arbeitslos sei, bat er ihn mitzukommen und wies ihm auf der Fensterbank seiner Wohnung einen Mammutknochen als Stützpunkt an. Im Neo-Schamanismus nennt man Hilfsgeister Verbündete. Sie sind die eigentlichen Experten bei schamanischen Reisen und für Heilungen.

Eine dem Autor nahestehende Person litt über längere Zeit hinweg an einer Trigeminus-Neuralgie, einem äußerst schmerzhaften Gesichtsschmerz, welcher die davon Betroffenen mitunter Selbstmord begehen lässt. Um ihr zu helfen, nahm der Autor ein schamanisches Heilungs-Ritual vor, ohne ihr etwas davon zu sagen. Er bat den Hilfsgeist des sibirischen Schamanen aus dem Völkerkunde-Museum, ihm dabei zu helfen und begann ihn mit Chi zu versorgen. Soweit er sich erinnert, bat er dabei auch um die feinstoffliche Heilungs-Energie Reiki.  Aber kaum hatte er sich auf den schamanischen Hilfsgeist, seinen Verbündeten, wie er annahm, eingestellt und ihn um Hilfe gebeten, konnte er nicht länger sitzen bleiben. Es drängte ihn unwiderstehlich zu trommeln und zu tanzen. Er holte seine Schamanentrommel und begann sie zu schlagen und sich auf Strümpfen in seiner Wohnung zu drehen und zu tanzen. Sein Sinn war dabei darauf gerichtet, dem schamanischen Verbündeten die benötigte Energie zur Heilung des Patienten zuzuführen. Er tanzte lange Zeit und geriet allmählich in einen herabgesetzten ekstatischen Bewusstseinszustand. Er bemerkte, dass der sibirische Schamane gekommen war, der mit dem Hilfsgeist zusammen gearbeitet hatte, und erschrak. Aber der Schamane war anscheinend gekommen, um ihm zu helfen und der Autor tanzte, die Trommel schlagend, weiter und steigerte sich immer mehr in sein Trommeln und Tanzen. Plötzlich bemerkte er, dass eine seltsam glitzernde Energie an ihm hochstieg. Er hatte das Gefühl einer großen Gefahr und bekam ziemliche Angst. Dem Impuls abzubrechen stand jedoch sein unbedingter Wunsch entgegen, der unter der Trigeminus-Neuralgie leidenden Person zu helfen. So tanzte er, die Trommel schlagend, weiter. Ununterbrochen stieg die seltsam glitzernde Energie weiter an ihm hoch und plötzlich gab es in seinem Kopf eine Art Explosion. Er taumelte und stürzte zu Boden. Gleichzeitig trat er in einen stark veränderten Bewusstseins-Zustand ein. Neben dem Schamanen bemerkte er nun auch noch andere Wesenheiten, die bei ihm waren. Sein Bewusstsein war offensichtlich erweitert. Er war verwirrt und blieb eine Zeitlang liegen, aber anscheinend hatte er sein Ziel erreicht. Der Hilfsgeist erhielt jetzt, da der Autor in seinem erweiterten Bewusstseins-Zustand am Boden lag, von ihm die notwendige Energie für die Heilung. Er hatte das Gefühl, dass die Heilung in diesem Zeitraum ziemlich rasch stattfand und erhielt später auch die Bestätigung dafür, dass eine Heilung erfolgt war.

Was war das für eine Erfahrung, die der Autor gemacht hatte? Von der glitzernden Energie, die gegen Schluss des Heilungs-Rituals an ihm hochgestiegen war, hatte er noch nie etwas gehört oder gelesen. Jahre später fiel ihm das Buch „Num, Heilen in Ekstase“ von Richard Katz, Dozent für Psychologie an der Harvard Medival School, in die Hände. Das Buch erschien 1985 im Ansata-Verlag. Dort fand er Parallelen zu seinen Erfahrungen.

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Im Vordergrund halb unter den Felsen ehemaliger Tanzplatz der Kung in Namibia (eigenes Foto). Die Felsen haben  die Heilkraft Num bzw. Mana in starkem Masse gespeichert. Den Schwingungen nach zu urteilen, wurde auch hier der Dwe oder Giraffen-Tanz getanzt. Man erhält Resonanz bei der Konzentration auf „Dwe“.

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Die Felsmalerei „Weiße Dame“ am Brandberg in Namibia (eigenes Foto). Alle vier menschlichen Gestalten haben Num bzw. Mana gespreichert, jedoch keines der Tiere (Oryx-Antilopen). Die menschliche Gestalt rechts unten, deren Unterkörper weiß gezeichnet ist, ist die sogenannte „Weiße Dame“. Sie hat das meiste Num bzw. Mana gespeichert. Sie ist ein Num kausi, ein Meister des Num. Bei der Konzentration auf „Num kausi“ erhält man Resonanz. Das Alter der Zeichnungen wird auf zwei- bis viertausend Jahre geschätzt.

Katz beschreibt in seinem Buch die Ergebnisse seiner Feldforschungen bei den Kung-San, einem Jäger-und Sammlervolk in der Kalahari im südlichen Afrika. Der Schwerpunkt seiner Feldforschungen lag auf dem Heiltanz der Kung-San. Der Heiltanz ist ein zentrales Erlebnis im Leben der Kung und findet im Mittel etwa viermal im Monat statt. Der Tanz dauert normalerweise von der Abend- bis zur Morgendämmerung. Die Männer, denen sich zeitweise auch einige Frauen anschließen, tanzen um eine Gruppe von Frauen herum, die um ein Feuer sitzen und singen und dabei rhythmisch in die Hände klatschen. Die Männer tragen zum Teil Tanzrasseln an den Knöcheln. Die Lieder, die gesungen werden, sind Num- und Heilungs-Lieder. Nach und nach wird der Tanz intensiver und ein oder zwei der Tanzenden beginnen zu schwanken. Ihre Beine fangen an zu zittern und einer von ihnen fällt vielleicht auch hin. Sie zittern am ganzen Körper und winden sich schmerzvoll. Anfänger können auch ganz die Kontrolle verlieren. Jetzt sind sie in den Zustand eingetreten, in dem sie heilen können. Allein oder von jemand geführt, gehen sie zu den Anwesenden hin und beginnen sie zu heilen. Dabei ziehen sie die Krankheiten mit den Händen aus dem Körper heraus und werfen sie in Richtung des freien Geländes.

Wie erfahrene Heiler Katz berichteten, steigt beim Num-Tanz eine Energie an der Wirbelsäule entlang hoch, bis sie einen Punkt erreicht, der etwa an der Schädelbasis liegt. Dadurch treten sie in einen veränderten Bewusstseinszustand ein, eine Bewusstseins-Erweiterung, die sie Kia nennen. Wenn sie dabei sind, in diesen Zustand einzutreten, empfinden sie Todesangst und es ist ihnen, als ob sie sterben müssten. Sobald sie in diese  Bewusstseins-Erweiterung erlangt haben, erkennen sie die Krankheiten, von denen ihre Stammesbrüder geplagt werden und verfügen über die Heil-Energie Num, mit der sie diese Krankheiten heilen können. In diesem sogenannten Kia-Zustand können sie auch mit Geistwesen und Gottheiten Kontakt aufnehmen und von ihnen Informationen über die Krankheiten erhalten, die sie heilen wollen. Alle Anwesenden werden von den Heilern behandelt. Vor der Num empfinden die Kung eine ehrfürchtige Scheu.

Nicht alle der Tänzer erreichen den Kia-Zustand, in dem sie heilen können. Bis sie erwachsen sind, gelingt dies jedoch mehr als der Hälfte der Männer und etwa zehn Prozent der Frauen.

Schamanen wie z.B. die sibirischen Völker besitzen die Kung nicht, wohl aber „Num kausi“, das sind Meister oder Besitzer der Num.

Die Num der Kung ist für den Autor dieses Weblogs die gleiche Energie, über welche die Schamanen der zircumpolaren Nordhalbkugel aufgrund ihrer Trance-Tänze verfügen und welche auch der Autor, wie oben beschrieben, einem schamanischen Hilfsgeist zur Verfügung stellte, damit dieser die beschriebene Heilung durchführte. Bei den Polynesiern wird  diese Energie Mana genannt. Die Polynesier haben sie u.a. auch dazu verwandt, um „Schicksal“ abzuändern. Sie lässt sich auch durch Konzentration auf den Atemstrom ansammeln. Mana stammt aus einer tieferen Erdschicht als die Energien der Erd-Mutter, von der im letzten Weblog die Rede war. Dies stimmt damit überein, dass Schamanen vielfach (mit ihrer Freiseele) in der Erde unterwegs sind, um z.B. Verbündete zu finden.

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Die Drei Nornen, Abb. aus „Engel, der die Erde segnet!“ Dort ist auch angegeben, wie sich „Schicksal“ abändern lässt. Das Buch kann als Begleiter auf dem spirituellen Weg angesehen werden.

Haiku und Tanka, Jotin, Sept. 2012: Wo heute das Kolumba-Museum steht, war der „Altar für den Kaiserkult“, von dem das antike Köln seinen Namen hat. Der Altar wurde über einem Ort großer Erdkraft errichtet, die Gesundheit, Wachstum und Fruchtbarkeit fördert!

Samstag, September 1st, 2012

Ausgrabungs-Raum im Kolumba-Museum mit starkem Platz! (eig. Foto)

 Ort großer Kraft im Ausgrabungs-Raum des Kolumba-Museums (eig, Foto)

Wo heute das Kolumba-Museum steht, war der „Altar für den Kaiserkult“, von dem das antike Köln seinen Namen hat.

Der Altar wurde über einem Ort großer Erdkraft errichtet, die Gesundheit, Wachstum und Fruchtbarkeit fördert!

Wenn der Autor zum ersten Mal eine Kirche oder ein Museum aufsucht, dann fragt er sich seit Jahrzehnten, wo hier die Stelle oder das Objekt ist, das die größte Heiligkeit oder die größte Kraft ausstrahlt. Die Lage einer solchen Stelle oder eines solchen Objektes kann er dann, sofern vorhanden, angeben. In einer katholischen Kirche sind es in der Regel der Tabernakel mit den geweihten Hostien oder (und) die Reliquien von (wirklichen) Heiligen. In einem Museum waren es einmal die Knochen eines vor Jahrtausenden verstorbenen Schamanen, welche die größte Kraft ausstrahlen, in einem anderen ein kleiner eiserner Vogel, mit dem ein sibirischer Schamane geheilt hatte und der immer noch der Stützpunkt eines seiner Hilfsgeister war. In einer Synagoge strahlen die Thora-Rollen die größte Heiligkeit aus. Als der Autor dies zum ersten Mal in einem jüdischen Museum in Prag beobachte, war er verwirrt und traute seinen Wahrnehmungen nicht, bis er sich darüber informiert hatte, dass es Thora-Rollen waren, die um einen Stab gewickelt aufgereiht dastanden, und welche große Bedeutung die Thora-Rollen im Judentum besitzen. Es wird nicht nur während der Messe daraus vorgelesen, sondern einmal im Jahr, wenn der Text, das „Wort Gottes“ zu Ende gelesen ist und der Rabbiner mit der Lesung wieder von vorne beginnt, hält man die Thora-Rollen auch im Arm und tanzt mit ihnen und zumindest früher wurden unleserlich gewordenen Thora-Rollen auch rituell beerdigt.

 Kürzlich besuchte der Autor das Kolumba-Museum in Köln, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Es ist über der Kriegsruine der Pfarrkirche St. Kolumba errichtet, die erstmals im Jahre 980 erwähnt wurde. Das Museum, dessen Architekt Peter Zumthor ist, stellt etwas Besonderes dar und ist nicht mit einem normalen Museum zu vergleichen. Hier hat auch das Sakrale einen Platz, wo es wirken kann. Ein Besuch ist unbedingt zu empfehlen. Hinzu kommt noch, dass hier eine starke und segensreiche Naturkraft wirksam ist, die für jeden von Nutzen ist:In dem Ausgrabungs-Raum mit Mauer-Resten, die bis in das römische Köln zurückgehen, fragte sich der Autor, welche Stelle hier die größte Heiligkeit und (oder) Kraft aufweist. Er fand eine Stelle sehr großer Kraft und Heiligkeit. Es ist auf dem Foto oben in der Apsis eine große Kraft unterhalb der runden Steinplatte im Zentrum der Apsis. Ein Bereich der Heiligkeit erstreckt sich desweiteren nach oben bis etwa zur Mitte des Fotos. Der Autor fragte sich, wer hier verehrt wurde, Christus, die Gottesmutter oder vielleicht die Heilige Kolumba. Aber bei keinem dieser Namen erhielt er eine Resonanz. Es scheint nichts Christliches zu sein, was hier eine große Heiligkeit aufweist, wenn auch die Mauerreste der Apsis einer karolingischen Saalkirche vor 850 zugeordnet werden. Ah, dann war es wohl eine römische Gottheit, die hier verehrt worden war. Er ging die Namen dieser Gottheiten durch, aber auch bei keinem ihrer Namen, die ihm einfielen, stieß er auf Resonanz. Dann hatte er plötzlich die Intuition, dass hier ein Altar der römischen Kaiser gestanden haben könnte. Er konzentrierte sich auf „Altar für den Kaiserkult“  und erhielt eine starke Resonanz. Er ließ die Namen Augustus, Cäsar, Nero durch seinen Geist wandern. Da war jedoch nichts. Aber dann wurde er fündig. Bei dem Namen Claudius erhielt er eine starke Resonanz, nur bei diesem und bei keinem der anderen Kaiser. Es war so, als ob Claudius hier allein verehrt worden sei. Es wurde ihm klar, was das für ein Bereich war, den er als heilig wahrnahm. Hier hatte eine Statue des Kaisers Claudius gestanden. Die Statue war seit vielleicht 1500 Jahren nicht mehr vorhanden, ihr feinstoffliches Double aber war erhalten geblieben. Dieses feinstoffliche Double ist es, welches er als heilig wahrnimmt. Die große Kraft aber kommt woanders her. In einem Lexikon las er dann später noch, dass die Basiliken der römischen Kaiserzeit häufig an einem Ende eine Apsis für die Kaiserstatue haben. Für die Apsiden soll sich allmählich eine Ost-West-Ausrichtung durchgesetzt haben, wie sie auch hier vorhanden ist. Von den Basiliken der römischen Kaiserzeit leitet sich der christliche Kirchenbau ab, der die Apsis übernommen hat. Aber die Gebete und rituellen Handlungen, welche römische und germanische Priester  Kaiser Claudius gewidmet haben, sind nicht allein für die Kraft verantwortlich, welche der Autor wahrnimmt. Die Statue des Claudius hat auf einem sehr starken Platz im Ausgrabungs-Raumes gestanden: Unter ihrem Platz ist das Zentrum, an dem sich zwei gewaltige Ströme der Erdkraft kreuzen, die von einer mächtigen Tochter der Erdmutter gelenkt werden. Die Statue des Claudius hat diese Erdkraft ausgestrahlt. Als hier noch keine Gebäude standen, sondern Wald wuchs, haben gewaltige, dicht an dicht wachsende Bäume einen über den Ausgrabungs-Raum hinausgehenden Bereich als Gebiet großer Fruchtbarkeit gekennzeichnet. Wie der Autor später herausfand, wird die Erdkraft heute wieder wie vor mehr als 2000 Jahren von einem Baum abgestrahlt, der in dem an den Ausgrabungs-Raum angrenzenden Hof wächst und dem Zentrum der Erdkraft am nächsten ist. Wer sich in den Bereich dieses Baumes begibt, kann die Erdkraft, wenn er sich darauf einlässt, in sich aufnehmen und von ihren segensreichen Wirkungen gesundheitlich und auf andere Weise profitieren. Allem Anschein nach war von dem Stamm der Ubier, den die Römer von der rechten auf die linke Rheinseite umgesiedelt hatten, in geringer Entfernung bereits ein heiliger Baum verehrt worden, der damals die große Erdkraft ausstrahlte.

Wie vereinbaren sich nun die Beobachtungen des Autors mit der Geschichte des antiken Köln. Stehen sie im Widerspruch hierzu oder werden seine Wahrnehmungen durch die Überlieferung bestätigt?

Das antike Köln verdankt seinen Aufschwung vor allem Agrippina der Jüngeren, die im Jahre 15 n. Chr. als Tochter des Germanicus hier geboren wurde. Ihr Gemahl war Kaiser Claudius. Sie brachte ihn dazu, dass Claudius im Jahre 50 n. Chr. ihre Geburtsstadt zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium (abgekürzt CCAA), d.h. zur Claudischen Kolonie und Opferstätte der Agrippinensier erhob. Frei übersetzt bedeutet CCAA: „Stadt römischen Rechtes und Stadt der Agrippinenser, unter Kaiser Claudius gegründet am Ort des Altars für den Kaiserkult“.  Ein Altar für den Kaiserkult war nämlich bereits hier vorhanden, als Claudius den Ort zu Colonia erhob. Eine Colonia verfügte über weit reichende Rechte und umfangreiche Privilegien. Insbesondere besaßen ihre Bewohner die römischen Bürgerechte. Mit der Erhebung der Siedlung zu einer Colonia begann die Entwicklung des antiken Köln. Eine umfangreiche Bautätigkeit setzte ein und das Stadt-Gebiet wurde wahrscheinlich auch erweitert. Die CCAA wurde zu einer der bedeutendsten Städte des römischen Imperiums und war lange dessen größte Stadt nördlich der Alpen.

Bereits in der Regierungszeit des Kaisers Augustus war die Ara Ubiorum („Altar der Ubier“) im Stadtgebiet Kölns errichtet worden. Dieser dem Kaiserkult gewidmete Altar war möglicherweise als zentrales Heiligtum für das gesamte Germanien einschließlich der noch zu erobernden rechtsrheinischen Gebiete vorgesehen. Für das Jahr 9 n. Chr. ist der aus der Familie des Arminius stammende cheruskische Adelige Sigimundus als Priester dieses Altars schriftlich bezeugt. Der Kaiserkult war eine kultische Verehrung der Kaiser des römischen Reiches. Man brachte ihnen Opfer dar und betete ihr Bildnis an. Für die lebenden Kaiser gab es in Rom nach einer von Augustus gesetzten Norm keinen staatlichen Kult. (Auch Nero, der Sohn der Agrippina und Nachfolger des Claudius, hat keinem staatlichen Kult für seine Person in Rom zugestimmt. Als ein Konsul nämlich einen Tempel auf Staatskosten für den von ihm als Divus bezeichneten Nero errichten lassen wollte, „verhinderte Nero dies u.a. mit der Begründung: „… göttliche Ehren genießt ein princeps erst, wenn er aufgehört hat, unter den Menschen zu weilen.“)Ein staatlicher Kult zu Ehren verstorbener Kaiser aber war für die Kaiser vorgesehen, die nach ihrem Tod vergöttlicht worden waren. In den Provinzen galt der Kaiserkult als Ausdruck der Loyalität gegenüber Rom. Claudius war der erste Kaiser nach Augustus, der nach seinem Tode durch die dafür erforderliche Zeremonie vergöttlicht wurde. Auch Konstantin, der etwa 300 Jahres später regierte und die Religionsfreiheit eingeführt hatte, wurde, nachdem er gestorben war, noch unter die Staatsgötter aufgenommen. In der Vergöttlichungs-Zeremonie wurde der Leichnam des Kaisers verbrannt. Seine Seele aber sollte zum Himmel aufsteigen. Bei der zeremoniellen Verbrennung wurde ein Adler, das Symboltier Jupiters, freigelassen, welcher die Seele des Kaisers in das Reich der Götter bringen sollte. Die Zeremonie musste amtlich bezeugt werden. Der Senat erkannte dann den Stand des Kaisers als Divus an. Der vergöttlichte Kaiser bekam eigene Tempel und eine eigene Priesterschaft. Lebende Kaiser konnten zwar nicht vergöttlicht werden, ihr Genius genannter Schutzgeist wurde jedoch schon zu Lebzeiten des Kaisers verehrt. Claudius starb im Jahre 54 nach Christus. Vier Jahre, nachdem er das spätere Köln, den „Ort des Altars für den Kaiserkult“ zur Colonia erhoben hatte, wurde Claudius also bereits an diesem Altar als vergöttlichter Kaiser verehrt. Da die Kölner ihm die römischen Bürgerrechte verdankten, dürften sie dieser Pflicht über mehrere Jahrhunderte hinweg gewissenhaft nachgekommen sein. Die Christen, die bis zur Herrschaft von Kaiser Konstantin etwa 300 Jahre später immer wieder Verfolgungen ausgesetzt waren, konnten dies nicht verhindern. Man hätte sie zu „Feinden der Menschheit“ erklärt, so wie das zuvor schon geschehen war. Wo stand nun dieser bereits von Kaiser Augustus gegründete Altar für den Kaiserkult?

Die CCAA gab es zum Zeitpunkt seiner Gründung noch nicht, nur der Hauptort bzw. die Stadt der Ubier. Die Erhebung zur Colonia führte zu einer Neubebauung und wahrscheinlich auch zu einer Erweiterung des Stadtgebietes. Die Mehrzahl der Großbauten entstand in der zweiten Hälfte des 1. Jh. n. Chr. Der würdige Ort eines Altars für den Kaiserkult war das Forum. Wo aber lag das Forum der Stadt der Ubier? Das Forum der späteren CCAA befand  sich wie in jeder größeren römischen Stadt am Schnittpunkt der beiden sich senkrecht kreuzenden Hauptstraßen von Cardo und Decumanus maximus. Man nimmt an, dass das Forum etwa 6 Wohnblocks umfasste. Die beiden heutigen Straßen, die sich aus diesen beiden Hauptstraßen entwickelten, sind die Hohe Straße und senkrecht dazu die Schildergasse.  Der von dem Autor im Kolumba-Museum wahrgenommene Altar für den Kaiserkult hat einen etwas anderen Standort. Er liegt am Schnittpunkt von Hoher und Breiter Straße, knapp 200 m westlich der Hohen Straße und etwa 100 m südlich der Breiten Straße. Die Breite Straße ist neben den beiden Hauptachsen eine der ältesten Straßen der antiken CCAA und dem Namen nach die ursprüngliche „Ehrenstraße“ dieser Zeit. Es ist möglich, dass am Schnittpunkt dieser beiden Straßen das Forum der wahrscheinlich kleineren Ubier-Stadt gelegen hat, weil die Breite Straße die Decumanus maximus der Ubier-Stadt war, über die man sehr wenig weiß. Aber selbst wenn dies auch nicht der Fall war, der Schnittpunkt von Cardo maximus,  der heutigen Hohen Straße, und der damaligen Ehrenstraße, der heutigen Breiten Straße,  war zentral und prominent genug, um als Ort des Altars für den Kaiserkult infrage zu kommen. Die Wahrnehmung des Autors, dass sich der Altar für den Kaiserkult im antiken Köln dort befand, wo heute das Kolumba-Museum ist, steht also nicht im Widerspruch zur Geschichte der Stadt Köln. Wenn man berücksichtigt, dass der Autor nicht mit der Geschichte der Stadt Köln vertraut war, als er seine Beobachtungen machte, kann man die geschichtlichen Überlieferungen auch als eine gewisse Bestätigung seiner Wahrnehmungen ansehen.

 Pingsdorfer Muttergottes Köln(?) um 1170 (eig. Foto) 

Muttergottes (um 1170) aus dem Kolumba-Museum (eig. Foto)

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Ehemalige Sakristei mit der Skulptur: Die Untergegangenen und die Geretteten, Richard Serra

Unterhalb der Sakristei befindet sich eine Gruft mit den Gebeinen, die während der archäologischen Grabung in den Grüften von St. Kolumba geborgen wurden. (eig. Foto)

 

 

Blick auf den Dom vom Kolumba Museum aus (eig. Foto

 

Blick auf den Dom vom Kolumba Museum (eig. Foto)

 

 

 

 

Titelbild des Buches “Engel, der die Erde segnet!”

 

 

Titelbild eines Buches, das im August 2012 im epubli-Verlag, Berlin erschienen ist.

Das Buch enthält Haiku und Tanka, normale und solche, in denen die Erfahrungen des Autors mit Natur-Wesenheiten eingeflossen sind. Das Haiku und die beiden Tanka unten sind ein Beispiel hierfür. Kommentare erläutern die Wahrnehmungen, einer beschreibt, wie man eigene Kräfte aktiviert, um „Schicksal“ abzuändern.

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Haiku und Tanka, Jotin, 10. Juli 2012: Kann Gaia, die Erd-Göttin, einem Paar Kindersegen verleihen?

Dienstag, Juli 10th, 2012

Kann Gaia, die Erd-Göttin, einem Paar Kindersegen verleihen?

Auf der Erde kreuzen sich an vielen Stellen das Wachstum fördernde Leylines bzw. geomanische Zonen. Sie verlaufen teils unterhalb, teils oberhalb der Erde. Im Wald kann man sie häufig daran erkennen, dass dort Bäume von oft großem Umfang besonders dicht und hoch wachsen. Unter dem Kreuzungspunkt dieser Leylines lässt sich ein Erdgeist wahrnehmen, eine Tochter der Erdmutter. Diese Wesenheit ist umso mächtiger, je breiter die Leylines sind. Bis vor einiger Zeit war der Autor der Auffassung, dass die  Leylines unabhängig von der Wesenheit in der Erde existieren. Genauere Beobachtungen zeigen jedoch, dass die Wesenheit unter dem Kreuzungspunkt die Leylines selber erzeugt und über sie und schmalere Verzweigungen der Energie-Linien mit allem Leben, dem pflanzlichen wie  dem tierischen und menschlichen in ihrem Einflussbereich unter und über der Erde verbunden ist. Es ist eine symbiotische Verbindung mit einem wechselseitigen Geben und Nehmen. Man kann auf den Kreuzungspunkten, aber auch auf den Leylines bis zu einer bestimmten Entfernung von den Kreuzungspunkten Kraft tanken. Schlafplätze auf diesen Leylines in diesem Bereich wirken lebensverlängernd. Man soll dabei mit dem Kopf in Richtung des Kreuzungspunktes schlafen.

An manchen dieser Stellen wurde die Erdmutter verehrt und später über ihnen christliche Kirchen errichtet. So wurden diese Stellen auch heilig. Wenn ein Baum über einem solchen Kreuzungspunkt wächst, so strahlt er die wachstumsfördernde, stärkende und auch heilende Energie der Erdmutter aus (siehe auch das Weblog vom 12.05.2012).  In der Jungsteinzeit wurden an einigen dieser Kreuzungspunkte auch Menhire und Steinkreise errichtet. Ein Menhir über dem Kreuzungspunkt mit einer Tochter der Erdmutter in der Tiefe strahlt ebenso wie ein Baum die Energie der Erdmutter aus.

Menhir von Champ-Dolent (Schmerzensfeld) 

 

Menhir von Champ-Dolent in der Bretagne (eigenes Foto).Der Menhir von Champ-Dolent (Champ-Dolent = Schmerzensfeld) in der Nähe der Stadt Dol-de-Bretagne westlich des Mont Saint-Michel erhebt sich etwa 9,5 m über den Erdboden. Er ist damit einer der größten Menhire der Bretagne. Wie tief er in den Erdboden reicht, ist nicht bekannt. Die Flächen des Granitpfeilers sind geglättet. Links lässt sich in einiger Entfernung ein großes Gräberfeld wahrnehmen. Der Menhir steht über dem Sitz einer Tochter der Erdmutter und strahlt die Energien der Erdmutter aus. Er diente als vorübergehender Aufenthaltsort der Seelen von Verstorbenen.

 

Die Erdmutter umfasst vor allem den Boden und die Quellen, aber auch das Feuer der Vulkane. Sie hat die Kraft, Früchte zu tragen. In der Antike wurde sie sehr verehrt,  in China auf dem Land und in Japan in Gestalt der Reisgöttin Inari auch heute noch. Der altgriechische Dichter Homer hat ihr eine Hymne gewidmet. Darin heißt es: „Die Erde will ich besingen, Mutter von allem, die alles nährt, was da ist… Dir gehört es zu, das Leben zu geben und wieder zu nehmen, der sterblichen Menschen…“ Gaia wurde auch mit anderen Namen angerufen und wird auch durch andere Gottheiten vertreten, in Griechenland z.B. durch Demeter, die Göttin des Ackerbaus. Bei den Germanen ist Frigg die Göttin der Fruchtbarkeit und in Irland ist Brigid die Göttin der Erde, ihrer Pflanzen, der Heil- und Schmiedekunst, der Barden sowie der Wiedergeburt. In Irland besitzt Brigid auch heute noch eine große Bedeutung, als Schutzgöttin und bei Christen als mittelalterliche Heilige. Sie ist eine Gottheit, die von den Menschen in Westeuropa über Jahrtausende hinweg angerufen wurde, wie u.a. Ortsnamen verraten. In Irland ist ihr Name häufig mit heiligen Quellen verknüpft. In Kildare, Irland, brannte ihr zu Ehren ein ewiges Feuer. Diese Tradition hielt sich lange. Noch im 16. Jahrhundert, bis Heinrich VIII. die Klöster auflöste, hüteten 19 Nonnen, welche die Göttin jetzt als christliche Heilige mit Namen Brigid verehrten, ein Feuer, das nie verlöschen durfte und magische Kräfte besitzen sollte. Heute steht an der Stelle des Klosters eine normannische Kathedrale. Unter dem Feuerloch, das bis heute erhalten ist, kann der Autor eine Tochter der Erdmutter mit Energieströmen in allen vier Himmelsrichtungen wahrnehmen. Kildare bedeutet „Kirche der Eichen“. Der Ort war in vorchristlicher Zeit ein „Nemeton“, ein heiliger Hain gewesen.

In Japan steht die Reisgöttin Inari in Verbindung mit der Erdmutter. Vom Ursprung her ist Inari die Gottheit der Landwirtschaft, insbesondere der Reis-Ernte und der Fruchtbarkeit und als solche wird sie auch heute von vielen Menschen verehrt, die von der Landwirtschaft leben. Sie wird auch angerufen als die Wünsche-Erfüllende-Inari, als die Gottheit des Glücks und der Prosperität. Sie ist eine Gottheit mit Tausenden von Schreinen. Der Fushimi Inari Taisha Schrein in Kyoto ist der Hauptschrein der Reisgöttin Inari. Das Haupt-Erkennungszeichen eines jeden Kami-Schreines ist ein symbolisches Tor, das Torii. Wer durch das Torii hindurch geht, tritt in den heiligen Bereich des Schreines ein. Torii gibt es auf dem Fushimi Inari Berg in großer Zahl. Tausende von scharlachroten Torii bilden Alleen, insgesamt vier Kilometer lang, die auf den Berg hinaufführen. An der Spitze ist ein heiliges Objekt des Inari-Schreines, ein Spiegel, öffentlich einsehbar. Wie auch in vielen kleineren Inari-Schreinen gilt der Spiegel als der Leib der Göttin. In der Erde unter dem Spiegel lässt sich eine Tochter der Erdmutter mit Energieströmen in allen vier Himmelsrichtungen wahrnehmen. Der Spiegel strahlt die Energie der Erdgottheit aus.

 Allee von Torii im Schrein der Reisgöttin Inari in Kyoto

 

Allee von scharlachroten Torii auf dem Fushimi Inari Berg, dem Schrein der Reisgöttin Inari in Kyoto, Japan (eigenes Foto). Die Alleen von Torii sind insgesamt 4 km lang und führen auf die Spitze des Berges. Am Ende der Allee ist unter einem Spiegel, der als Leib der Reisgöttin Inari gilt, der Sitz einer Tochter der Erdmutter. Der Spiegel strahlt die Energien der Erdmutter aus.

Bereits die Menschen der Jungstein-Zeit kannten Plätze, an denen Töchter der Erdmutter ihre fruchtbarmachenden Energien in vermehrtem Masse spendeten und stellten an einigen von ihnen lange Steine, die Menhire, auf. Der Menhir von Gollenstein im Saarland steht an einem solchen Platz, in Frankreich u.a. der Menhir von Champ-Dolent (siehe Foto) und in Irland jeweils ein Menhir in anscheinend jedem Steinkreis, von denen es viele in Irland gibt. An den zahlreichen heiligen Quellen in Irland strahlt vielfach ein Baum die Energie der Erdmutter aus. Unter dem ca. 5000 Jahre alten Hügelgrab von New Grange (nördlich von Dublin), das ein bedeutendes spirituelles Zentrum war, residiert ebenfalls eine Tochter der Erdmutter. Im Inneren, 22 m vom Eingang entfernt, ist eine ca. sieben Meter hohe kreuzförmige Kammer, die ganz mit den Schwingungen der Erdmutter ausgefüllt ist. Die Führerin, welche sehr engagiert die Anlage erklärte, war ebenfalls ganz von den Schwingungen erfüllt. Aber auch die Besucher nahmen etwas von den segensreichen Schwingungen der Erdmutter mit. An etwa 13 Tagen jedes Jahres dringt um die Wintersonnenwende bei Sonnenaufgang ein Lichtstrahl durch eine Öffnung über dem Eingang (siehe Foto) für ca. 15 Minuten in den Gang und die Kammer. Für die Besucher wird dieser Einfall des Sonnenlichtes durch künstliches Licht nachgestellt. Es war sehr bewegend, als die schwarze Dunkelheit in der Kammer allmählich durch einen Lichtstrahl erhellt wurde.

 

Eingang zum vorgeschichtlichen Zentrum von New Grange

 

 

Eingang zu dem ca. 5000 Jahre alten Hügelgrab von New Grange (nördlich von Dublin) (eigenes Foto). Hier residiert ebenfalls eine Tochter der Erdmutter. Im Inneren ist eine kreuzförmige Kammer ganz mit den Schwingungen der Erdmutter ausgefüllt. Die Führerin, welche sehr engagiert die Anlage erklärte, war ebenfalls ganz von den Schwingungen erfüllt. Aber auch die Besucher nahmen etwas von den segensreichen Schwingungen der Erdmutter mit.

In Knowth, einer Ansammlung von vorzeitlichen Megalith-Anlagen ein Kilometer nordwestlich von Newgrange bezeichnete die Führerin einen ca. eineinhalb Meter hohen Menhir als Stein, der Wünsche erfülle, wenn man ihn berühre (siehe Foto). Auf der Rückseite des wunscherfüllenden kleinen Menhirs fühlt sich im oberen Bereich eine Stelle sehr glatt an, als der Autor wie die meisten anderen Besucher auch dort seine Hand über den Stein gleiten ließ. Das rühre von dem vielen Anfassen her, erklärte die Führerin. Eine Tochter der Erdmutter hatte ihren Sitz unter dem Erdhügel hinter dem Stein und nicht unter dem Stein selber. Der Stein strahlte infolgedessen auch nicht die Energien der Erdmutter aus, war jedoch von ihren Energien erfüllt und die Besucher, die ihn berührten nahmen etwas von ihrer Kraft mit.

Wunscherfüllender Stein von Menhir

Wunscherfüllender Menhir von Knowth, Irland (eigenes Foto)

Von Menhiren und anderen großen Steinen ist bekannt, dass Paare, deren Kinderwunsch noch unerfüllt war, diese Steine in bestimmten Nächten umrundeten, sich an ihnen rieben und dort auch den Geschlechtsakt vollzogen und sterile Frauen auch über bestimmte Steine der Länge nach hinweg rutschten. Zu diesem letzteren Zweck hat allem Anschein nach einer der vier Teile des umgestürzten Grand Menhir Brise in Locmariaquer in der Bretagne gedient, das zweite Teilstück vom Rand des Bildes her (siehe Foto). Dieser Stein strahlt die Kraft der Erdmutter aus und er hat auch die Schwingungen von Frauen gespeichert, die den Stein von dem Wunsch nach einem Kind beseelt, hinunterglitten.

Der in vier Teile zerbrochene Grand Menhir Brise in der Bretagne

Der umgestürzte und in vier Teile zerbrochene „Grand Menhir Brise´“ von Locmariaquer im Morbihan in der Bretagne ist mit 21m der längste bekannte Menhir (eigenes Foto). Der zweite Teil von unten her strahlt die Energien der Erdmutter aus. In ihm sind auch die Schwingungen von Frauen gespeichert, die sich beseelt von dem Wunsch nach Kindern, den Stein hinuntergleiten ließen.

 

 

Wenn es Steine wie dieser waren, welche die fruchtbar machenden Energien der Erdmutter ausstrahlten, dann dürfte der Kinderwunsch vieler der sich nach einem Kind sehnenden Menschen auch erfüllt worden sein.In der Umgebung von Menhiren, die an diesen besonderen Stellen stehen, wurden von Archäologen Gräber gefunden. Wie sich von sensitiven Menschen feststellen lässt, war der Menhir dann vorübergehend auch der Aufenthaltsort der Seelen von Verstorbenen, allerdings anscheinend jeweils nur von einer und auch nur so lange, bis diese sich „gereinigt“ hatte und ihren Weg auf der „anderen Seite“ fortsetzen konnte.Als vorübergehender Aufenthaltsort von Seelen lässt sich ebenfalls das Muiredach´s Kreuz aus dem 10. Jahrhundert im Klosterbezirk Monasterboice wahrnehmen. Das über 5m hohe und reich verzierte Kreuz strahlt die Energien der Erdmutter aus. Das Kloster von Monasterboice (nördlich von Dublin) wurde um 500 gegründet und ist für seine Hochkreuze berühmt (siehe Foto).

 

Muiredachs Kreuz

 

 

Muiredach´s Kreuz aus dem 10. Jahrhundert im Klosterbezirk Monasterboice nördlich von Dublin (eigenes Foto). Unter dem Kreuz residiert eine Tochter der Erdmutter. Das Kreuz, das die Energien der Erdmutter ausstrahlt, war und ist vorübergehender Aufenthaltsort der Seelen von Verstorbenen.

Im Zentrum des Kreuzes ist Christus dargestellt. Er hält in der linken Hand das Kreuz, in der rechten den Lebensbaum, wie er auch von den Externsteinen her bekannt ist (siehe Foto). Der Lebensbaum kann hier als Symbol für die Energien der Erdmutter angesehen werden.

Christus mit Kreuz und Lebensbaum

Im Zentrum von Muiredach´s Kreuz ist Christus dargestellt (eigenes Foto). Er hält in der linken Hand das Kreuz, in der rechten den Lebensbaum, wie er auch von den Externsteinen her bekannt ist. Der Lebensbaum kann hier als Symbol für die lebensspendenden Energien der Erdmutter angesehen werden.

In der Whitefriar Street Church in Dublin in der Nähe von Stephen´s Green (-Park) wird eine Schwarze Madonna verehrt, „Our Lady of Dublin“ genannt (siehe Foto). Sie wurde im frühen 16. Jahrhundert der Überlieferung nach von einem Schüler Albrecht Dürers aus Eichenholz geschnitzt. Die Statue wurde erst 1915 an der Stelle, an der sie jetzt steht, für dauernd aufgestellt. Damit hat sie den richtigen, ihr zustehenden Platz gefunden, denn unter ihr in der Erde residiert eine Tochter der Erdmutter mit heilenden und fruchtbarmachenden Energie-Strömen in jede der vier Himmelsrichtungen. Our Lady of Dublin aber erfüllt wie die Schwarze Madonna in Altötting, Bayern, die sie anrufenden Menschen mit ihren segensreichen Energien. (Persephone, die Tochter der Erntegöttin Demeter und Gattin des Hades, wird mitunter als schwarze Göttin dargestellt. Die Übereinstimmung mit den Schwarzen Madonnen ist aber vielleicht eher zufällig.)

 Our Lady of Dublin, auch Schwarze Madonna genannt

„Our Lady of Dublin“ In der Whitefriar Street Church in Dublin in der Nähe von Stephen´s Green (-Park) (eigenes Foto). Unter ihr in der Erde residiert eine Tochter der Erdmutter mit segensreichen Energie-Strömen in jede der vier Himmelsrichtungen. Die Schwarze Madonna, wie „Our Lady of Dublin“ auch genannt wird, strahlt die Energien der Erdmutter aus.

Viele andere Kirchen stehen ebenfalls an Stellen großer Erdkraft. Ein Beispiel bildet das Gallarus Oratoy, eine sehr alte Steinkirche (siehe Foto) auf der Halbinsel Dingle im Südwesten Irlands, zu der ein Wallfahrtsweg führt. Die Kirche wurde im 8. Jahrhundert (aus Sandstein ohne Mörtel) errichtet und hat die Form eines umgedrehten Bootes, was zu ihrer Lage in der Nähe des Meeres passt (siehe Foto). Das Gebäude ist etwa 8 m lang, 5m breit und 5m hoch.
Beleuchtet wird die Kirche durch den Eingang und ein kleines Fenster, dem Eingang gegenüber auf der Ostseite.
Unter der Kirche hat eine mächtige Tochter der Erdmutter ihren Sitz. Wer die kleine Kirche mit ihren (1,2m) mächtigen Steinmauern betritt, wird von den heilenden Energien der Erdmutter angefüllt, ohne sich dies extra zu wünschen.

 

Gallarus Oratory mit einer mächtigen Tochter der Erdmutter darunter

 

 

 

Gallarus Oratory aus dem 8. Jahrhundert auf der Halbinsel Dingle im Südwesten Irlands (eigenes Foto).Unter der Kirche hat eine mächtige Tochter der Erdmutter ihren Sitz. Wer die kleine Kirche mit ihren (1,2m) mächtigen Steinmauern betritt, wird von den heilenden Energien der Erdmutter angefüllt, ohne sich dies extra zu wünschen.

 

 

Meerblick in der Nähe des Gallarus Oratory

Meerblick auf der Halbinsel Dingle in der Nähe des Gallarus Oratory (eigenes Foto).

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Haiku und Tanka, Jotin, Juni 2012: Was es im Daoismus bedeutet, ein Unsterblicher zu sein und worauf es bei der Erleuchtung wirklich ankommt!

Sonntag, Mai 27th, 2012

Was es im Daoismus bedeutet, ein Unsterblicher zu sein und worauf es bei der Erleuchtung wirklich ankommt!

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Statue eines Mönches am Eingang zu den Yungang-Grotten in China (eigenes Foto)

Die Statue ist ein Stützpunkt der unsterblichen Seele des Mönches, wie sie insbesondere im Daoismus angestrebt wird.

Die drei Seelen des Menschen!

Um die oben aufgestellten Behauptungen zu beweisen, muss man zunächst einmal etwas über die verschiedenen Seelen des Menschen wissen. Nach den Erkenntnissen chinesischer Weiser besteht ein Mensch aus mehreren Seelen. Sie unterschieden zwischen Hun- und P’o-Seelen, den Hauch- und Körper-Seelen. Der Tod tritt ein, wenn sich Hun und P’o voneinander lösen. Die Hun-Seelen werden auch als himmlische Seelen, die P’o-Seelen als Erdseelen bezeichnet. Die himmlischen Seelen sollen den Tod des grobstofflichen Körpers überleben, die Erdseelen aber wie der grobstoffliche Körper dem Verfall unterliegen. Von den himmlischen Seelen kommt der Wanderseele eine besondere Bedeutung zu. Die Erfahrungen des Autors beschränkten sich lange Zeit bei sich selber, anderen Menschen und auch bei Tieren auf die Wahrnehmung der Wanderseele. Sie verlässt nachts im Traum, aber auch bei vielen anderen Gelegenheiten den Körper. Sie geht dorthin, worauf die Aufmerksamkeit gerichtet ist. Beim Autofahren eilt die Wanderseele des Fahrers dem Auto eine Strecke voraus. Der Autor findet sie an den Stellen, auf welche die Aufmerksamkeit des Fahrers gerichtet ist. Wenn Verstorbene zu Besuch kommen, so ist es vor allem deren Wanderseele, die wahrgenommen wird.

 

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Pyramide von Gizeh (eigenes Foto)

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Vitalseele (Mensch mit erhobenen Armen) und Wanderseele (Vogel) im Alten Ägypten (eigenes Foto)

Auch die Alten Ägypter schrieben dem Menschen mehrere Seelen zu, von denen eine wie im Alten China die Wanderseele war. Sie wurde auch als Exkursions-Seele bezeichnet. Ihr Hauptmerkmal war ihre große Beweglichkeit. Die Wanderseele wurde im Alten Ägypten vielfach als Vogel mit Menschenkopf dargestellt. Sie kann aber auch andere Gestalten annehmen, darunter auch die menschliche des Eigners. Die Wanderseele ist es auch, mit der Seelenreisen unternommen werden, wie sie im Schamanismus üblich sind. Hinzu kommen dann noch Hilfsgeister, mit denen der Schamane die Seelenreisen unternimmt. Sie sind die eigentlichen Experten bei diesen Reisen. Der Schamane vertraut sich ihnen an. Mit zunehmender Erfahrung und dem Bestreben, etwas zu bewirken, wie z.B. Heilung, nehmen dann noch weitere Seelen des Schamanen an der Seelenreise teil, wie insbesondere das Höhere Selbst, das über anscheinend unbegrenzte Energie verfügt. Das höhere Selbst ist der göttliche Teil im Menschen. Das Höhere Selbst und die Wanderseele können nicht die einzigen Seelen des Menschen sein, denn der Mensch lebt ja weiter, wenn diese beiden Seelen den Körper des Menschen im Traum und bei anderen Gelegenheiten verlassen. Ob diese Schlussfolgerung nun zwingend ist oder nicht, jedenfalls besitzt der Mensch neben der Wanderseele und dem Höheren Selbst noch eine weitere Seele, nämlich die Vitalseele, die den Körper belebt. Dieser Seele kommt auch im Spirituellen eine Bedeutung zu. Desweiteren besitzen auch die wichtigsten Organe des Menschen ihre speziellen Organseelen. Die Organseelen können verloren gehen, durch Krankheit und traumatische Erlebnisse z.B. und auch durch andere ersetzt werden. Der menschliche Körper ist darüber hinaus Stützpunkt für mehrere Schutzgeister. Diese können zum Teil im Laufe des Lebens wechseln.

Die Wanderseele ist anscheinend identisch mit dem Astralkörper bzw. der Astralseele. Der Astralkörper umhüllt den menschlichen Körper und füllt ihn bis in seine feinsten Teile aus. Der pulsierende Punkt im Hara (zwei Finger breit unter dem Bauchnabel und eine Strecke in den Körper hinein) gehört dazu ebenso die Chakren, die sieben Hauptchakren nebst den Nebenchakren.   Nach der Kabbala stirbt die Vitalseele (in der Regel) beim Tode eines Menschen ab. Sie erleidet das gleiche Schicksal wie der physische Körper bzw. wie die Erdseelen nach chinesischer Tradition. Nach Beobachtungen des Autors geschieht dies in den ersten Tagen nach dem Tod eines Menschen. Nach gnostischen Lehren hat die Vitalseele normalerweise keine Verbindung  zum Höheren Selbst. Mit Hilfe der Astralseele kann jedoch eine Verbindung zwischen Vitalseele und Höherem Selbst hergestellt werden. Durch die Tätigkeit der Astralseele kann dann nach diesen Lehren aufgrund der Verbindung zwischen Vitalseele und Höherem Selbst die „tierische“ Vitalseele in die „göttliche“ Vitalseele umgewandelt werden. Dies geschieht bei den Menschen, die mit großer Hingabe einen spirituellen Weg gehen. Die in die göttliche Vitalseele umgewandelte Vitalseele überlebt nach den gnostischen Lehren den Tod des grobstofflichen Körpers. Im Alten Ägypten wurde ebenfalls zwischen drei Seelen unterschieden. Die bedeutungsvollste dieser drei Seelen war die Ach-Seele. Sie wurde auch als die verklärte Seele bezeichnet. Das ägyptische Wort „Ach“ leitet sich von dem Stammwort „Leuchten“ ab. Die Ach-Seele enthält das Höhere Selbst. Es ist die Seele, welche (nach dem Tod) die volle Verfügungsgewalt hat. Es bestand die Vorstellung, dass die Ach-Seele aus der Verschmelzung der Vitalseele mit der Wanderseele hervorgeht. Damit sich der Verstorbene die Ach-Kraft aneignete und damit eine götterähnlichen Existenzform erlangte, wurden die magisch-rituellen Maßnahmen der Verklärungsriten vollzogen. Die Verklärungsriten verhinderten den Zerfall der Vitalseele unmittelbar nach dem Tod und auch die Wanderseele, also die Astralseele, sollte durch diese Riten unbegrenzt weiterleben. In vielen Museen findet man prächtige altägyptische Sarkophage. Sie stehen vielfach aufrecht und zeigen das Portrait der mumifizierten Person, die in dem Sarkophag ist. Jedes Mal, wenn der Autor in einem Museum vor einem solchen Sarkophag stand und das Portrait betrachtete, spürte er, dass er hier etwas Lebendigem begegnete, offensichtlich der Person, die auf dem Sarkophag abgebildet war. Das stimmt damit überein, dass sich die Ach-Seele nach altägyptischer Vorstellung in unserer Welt zeigen und hier etwas bewirken kann. Die Wesenheiten, denen der Autor hier begegnete, wirkten sehr souverän und wenn es so etwas wie göttlichen Stolz gibt, dann sind sie davon erfüllt. Dem Autor schien das Schicksal dieser mit ihrem toten Körper verknüpften Wesenheiten zunächst durchaus nicht beneidenswert, bis ihm klar wurde, dass der Sarkophag ja nur ein Stützpunkt für die Ach-Seele ist und sie ansonsten ihren Aufgaben (in den geistigen Welten) nachgehen kann. Allein schon mitunter bei ihrem Sarkophag zu verweilen, um dafür empfänglichen Personen bewusst zu machen, dass etwas im Menschen den Tod überlebt, scheint dem Autor in unserem materialistischen Zeitalter eine äußerst bedeutsame Aufgabe. Stützpunkt einer Ach-Seele kann im Übrigen auch eine Skulptur des Inhabers sein.Wie oben erwähnt, bestand im Alten Ägypten die Vorstellung, dass die Ach-Seele aus der Verschmelzung der Vitalseele mit der Wanderseele (der Astralseele) hervorgeht. Nicht nur, weil in der Ach-Seele das Höhere Selbst, die spirituelle Seele, enthalten ist, auch von ihrer Führungsposition her muss die spirituelle Seele maßgebend daran beteiligt sein. Auch im Daoismus wird die unsterbliche Seele durch Verschmelzung zweier grundlegender Bestandteile des Menschen geschaffen, nämlich durch die Verschmelzung der den Geist formenden Urenergie Neiqi mit der gröberen Lebenskraft Ching. Wenn man die Lebenskraft Ching mit der Vitalseele und die den Geist formende Urenergie Neiqi mit der Wanderseele bzw. der Astralseele gleichsetzt, wird die unsterbliche Seele der Daoisten auf die gleiche Weise geschaffen wie die Ach-Seele im Alten Ägypten. Der Prozess der Verschmelzung der beiden Energien wird auch hier nicht ohne die Beteiligung der spirituellen Seele, des Höheren Selbst, ablaufen. Es bestehen auch Unterschiede in dem Entstehen der Ach-Seele im Alten Ägypten und dem Entstehen der unsterblichen Seele bei den Daoisten. Im Alten Ägypten entstand die Ach-Seele erst nach dem Tod durch Verklärungs-Riten, bei den Daoisten entsteht die unsterbliche Seele durch fortgesetztes eigenes Bemühen, nämlich das Gehen eines spirituellen Weges zu Lebzeiten.Wenn das Ergebnis das gleiche sein soll, dann könnten auch die Skulpturen von daoistischen Meistern ebenso wie Sarkophage und Skulpturen aus dem Alten Ägypten Stützpunkte von Ach-Seelen derjenigen sein, die Unsterblichkeit erlangt haben. Das sollten dann die Skulpturen und Bilder von Unsterblichen sein, die in Tempeln und auf dem sie umgebenden Gelände aufgestellt sind. Nach Wahrnehmung des Autors ist tatsächlich der Fall. U.a. ist das Relief mit den acht Unsterblichen bei den Yungang-Grotten ein Stützpunkt von sieben der acht Unsterblichen siehe das Weblog vom 02.03.2012. „Das DAO erlangen II“ . Warum er nicht alle acht findet, ist dem Autor nicht bekannt. Im Folgenden werden weitere Skulpturen von spirituellen Meistern gezeigt, deren Skulpturen ein Stützpunkt ihrer Ach-Seele ist. Ein Stützpunkt seiner Ach-Seele ist auch das Bild des Zen-Meisters Bodhidharma, der im 6. Jahrhundert Zen von Indien nach China brachte. Das Bild hängt in einem Tempel in Kyoto. Das Finden der Ach-Seele in einem Zen-Meister stimmt damit überein, dass auch der buddhistische Weg zu dem gleichen Ziel führt wie derjenige der Daoisten. Erleuchtung kann damit nur die Strahlkraft der Ach-Seele sein, nachdem sie erlangt wurde. Sie erweitert auf unvorstellbare Weise den Wirkungskreis derjenigen, die sie erlangt haben und befähigt sie, Dinge zu tun, die anderen verschlossen sind. Die Ach-Seele und ihre Strahlkraft bleiben über den Tod hinaus erhalten. Und natürlich verfügen auch christliche Heilige über die Ach-Seele und ihre Strahlkraft.

 

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Zwei Statuen in einer buddhistischen Halle aus der Tang-Zeit im Ahnentempel Jin Ci, China (eigene Fotos)

Die beiden Statuen sind Stützpunkte der Ach-Seelen der dargestellten Mönche.

 

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Der heilige Hermann Josef aus der Basilika von Steinfeld, Eifel;Pater Pio, 2002 heilig gesprochen, der populärste Heilige Italiens (eigene Fotos)

Beide Heilige verfügen über die Ach-Seele und ihre große Strahlkraft.

Die Figur des heiligen Hermann Josef ist auch ein Stützpunkt der

Ach-Seele des Heiligen.

 

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Der Mönch Bodhidharma, der Zen im 6. Jahrh. n. Chr. von Indien nach China brachte, Abbildung aus einem Tempel in Kyoto, Japan (eigenes Foto)

Die Abbildung ist ein Stützpunkt der Ach-Seele des Mönches

Die Cliffs of Moher in West-Irland bei Regen.

Die Cliffs of Moher in Westirland bei Regen (eigenes Foto)

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Haiku und Tanka, Jotin 01.05 bis 31.05.2012: Meditation mit der Hilfe von Guanyin und Manjushri -ein Vergleich! Und warum Beten hilft!

Samstag, Mai 12th, 2012

Meditation mit der Hilfe von Guanyin und Manjushri -ein Vergleich! Und warum Beten hilft!

Guanshiyin ist die mächtige Wesenheit der Barmherzigkeit. Ihr Name bedeutet, „die auf die Notrufe der Welt hört“. Guanyin hat viele Augen, damit sie überall auf der Welt das Leid sieht und viele Arme, damit sie überall helfen kann. Ein Mantra, mit dem sie in China angerufen wird, lautet:

Mano GUANSHIYIN Pusa! 

Das Mantra bedeutet: Verehrung der Bodhisattva Guanshiyin!

 

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Manjushri ist ein Bodhisattva der höchsten Stufe, der die Weisheit verkörpert. Mit seinem Flammenschwert durchtrennt er die Unwissenheit und bringt Licht in die Dunkelheit. Ein Mantra, mit dem er angerufen wird, lautet:

Mano Mahasattva MANJUSHRI!

Das Mantra bedeutet: Verehrung dem Bodhisattva Manjushri!

Wenn man sich auf eines dieser beiden Mantras in der Meditation konzentriert, es wiederholt und sich dabei mit der angerufenen Wesenheit verbindet, entweder mit der Guanyin, der Wesenheit der Barmherzigkeit oder mit Manjushri, dem Bodhisattva der Weisheit, dann ist die Wirkung sehr unterschiedlich, und zwar sowohl von dem sich einstellenden Gefühl und Denken als auch von der angesammelten feinstofflichen Energie her. Die Wirkung ist in beiden Fällen positiv, doch die sich einstellenden Gefühle sind verschieden und auch die Chakren, die durch die Meditation mit feinstofflichen Energien aufgeladen werden.

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Bevor die unterschiedliche Art der positiven Wirkungen bei der Meditation mit der Hilfe von Guanyin und Manjushri auf den Meditierenden näher erläutert wird, werden die Orte beschrieben, an denen die oben abgebildeten Statuen aufgestellt sind. Der Altar von Manjushri mit dem Flammenschwert steht auf dem Wutai Shan, dem Berg, dessen Schutzpatron Manjushri ist und wo er seinen geistigen Wohnsitz hat. (eigenes Foto) Der Wutai Shan ist mit seinen fünfzig existierenden Klöstern Chinas wichtigster buddhistischer Wallfahrtsort.

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Pavillon auf dem Wutai Shan (eigenes Foto)

Während Manjushri als der Bodhisattva Chinas schlechthin gilt, ist Guanyin die beliebteste. Die Statue von Guanyin mit den beiden sie begleitenden Kindern, wie sie oben abgebildet ist, steht in einer buddhistischen Halle aus der Tang-Zeit von 622 n. Chr. im Ahnentempel Jin Ci bei Taiyuan (in der Nähe des Haupteingangs). (eigenes Foto) Der Ahnentempel der Jin ist ein weitläufiges Gelände mit vielen Hallen und Gebäuden, die in unterschiedlichen Epochen errichtet wurden. Er soll bereits im 11. Jh. v. Chr. gegründet worden sein. Vor der Halle der Heiligen Mutter, einer daoistischen Göttin, die auch als Himmelskönigin bezeichnet wird, entspringt die Hauptquelle des Jinshui Flusses. Desweiteren kreuzen sich hier zwei Leylines, breite geomantische Zonen und machen den Ort zu einem geomantischen Zentrum mit vielfältigen feinstofflichen Energien, welche die Besucher aufladen und stärken.  Hier ist eine Art Akupunktur-Punkt der Erde, ein Wohnort mächtiger Naturgeister.

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Hauptquelle des Jinshui-Flusses vor der Halle der Heiligen Mutter (eigenes Foto)

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In dem  buddhistischen Tempel aus der Tang-Zeit in der Nähe des Haupteingangs zum Ahnentempel befinden sich auch die fünf Gottkaiser Wu ti. Sie sind u.a. für die Himmelsrichtungen zuständig. Vier von ihnen wurden bereits in der Zhou-Zeit (1066 bis 221 v. Chr.) verehrt. Der fünfte, wohl der jüngere lächelnde, kam in der frühen Han-Zeit ( 202 vor bis 6 nach Chr.) hinzu. Jeder der fünf Gottkaiser trägt auf seiner Kopfbedeckung das chinesische Schriftzeichen für Wang, das König bzw. Macht bedeutet. (eigene Fotos)

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Die Halle der Heiligen Mutter enthält eine daoistische Heilige, die auch als Himmelskönigin bezeichnet wird. Wie Guanyin wird sie von Frauen und Ehepaaren um Kindersegen angerufen und deshalb auch mit dieser buddhistischen Wesenheit der Gnade verglichen. Umgeben von Bediensteten, sitzt die Heilige Mutter auf einem reichgeschmückten Thron. Die insgesamt 43 Skulpturen aus Ton wurden während des Tempelbaus (1023 bis 1032) modelliert und bemalt. (eigenes Foto)

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Rechts von der Halle der Heiligen Mutter stehen zwei alte Bäume, eine um 50 Grad aus der Senkrechten über das Dach der Halle geneigte Zypresse, die zwischen dem 11. und 8. Jahrhundert v. Chr. gepflanzt worden sein soll sowie ein über 1000 Jahre alter Japanischer Schnurrbaum aus der Sui-Dynastie. (eigenes Foto) Der Schnurrbaum strahlt die Energie eines mächtigen Erdgeistes aus, der seinen Sitz in der Erde hat. Die Verehrung der Erdgottheit hatte im Alten China John Lagerwey (China Der Kontinent der Geister) zufolge eine große Bedeutung. Jedes Dorf und jedes Stadtquartier soll sich einer Erdgottheit zugehörig fühlen bzw. gefühlt haben. Mitunter soll ein chinesisches Dorf um den Baum des Erdgeistes herum gebaut worden sein. Der Erdgottheit war also mitunter ein bestimmter Baum zugeordnet, wahrscheinlich derjenige, der über seinem unterirdischen Sitz wuchs und infolgedessen seine Energie ausstrahlte. Die Erdgottheit wird als eine Wesenheit gesehen, die eine spirituelle Energie spendet, welche belebt und befruchtet. Rechts von der Halle der Heiligen Mutter ist dies heute der Japanische Schnurrbaum, der die Energie der Erdgottheit ausstrahlt. In früheren Zeiten war es anscheinend die schon seit 1000 Jahren geneigte Zypresse.

Ein Baum, der ebenfalls die Energien eines mächtigen Erdgeistes in der Tiefe ausstrahlt, wächst in Paphos/Zypern oberhalb des Eingangs einer Grotte, die ursprünglich ein vorchristliches Heiligtum war. Der Baum, ein Pistazienbaum, wird als heilig angesehen. In Byzantinischer Zeit wurde die Grotte als Kirche genutzt, die der Heiligen Salomoni gewidmet war. Die Katakombe von Agia Solomoni, wie sie genannt wird, wurde in der hellenistischen Periode erbaut. Sie besteht aus einem Hof, der von fünf in den Felsen gehauenen Räumen umgeben ist. In einem der Räume befindet sich eine Quelle. An dem heiligen Baum hängen Taschentücher und Stoffstreifen. Dem überlieferten Glauben nach wird man von Krankheiten geheilt, wenn man etwas von sich (als Weihegabe) an die Zweige des Baumes hängt.

Energien von Erdgeistern werden nicht nur von Bäumen, sondern auch von anderen Objekten ausgestrahlt, die sich über der Wesenheit in der Erde befinden.

An den Externsteinen ist dies z.B. die Felsengruppe rechts, in der unten die Grotte und oben der Altar und die Altarnische aus dem Fels herausgearbeitet wurden.

In der Gnadenkapelle in Altötting strahlt die Schwarze Madonna auf dem Altar die Energien der Erdgöttin aus.

 

 

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Links von der Halle der Heiligen Mutter liegt der zweistöckige Tempel der Wassergöttin aus dem Jahres 1563. (eigenes Foto) 

Was sind nun die Unterschiede in der Wirkung der Meditation, wenn einmal mit der Hilfe von Guanyin und zum anderen mit der Hilfe von Manjushri meditiert wird und warum Beten hilft:

Als erstes spürt man, dass die Bewusstseinszustände, die sich während der Meditation und danach einstellen, sehr unterschiedlich sind. Während der Meditation mit der Hilfe von Guanyin, der Bodhisattva der Barmherzigkeit, stellt sich ein starkes Gefühl der Liebe zur Schöpfung ein. Man spürt Mitgefühl, Sympathie und Liebe zu allem, was existiert. Dieses Gefühl hält auch nach der Meditation noch lange an. Man begegnet allem, Belebtem wie Unbelebtem, mit mehr Freundlichkeit, Achtung und Verständnis.

Während der Meditation mit der Hilfe von Manjushri stellt sich demgegenüber vor allem das Gefühl einer höheren Einsicht ein. Die Struktur der Welt, der man sich ebenfalls liebevoll verbunden fühlt, erscheint durchschaubar. Und tatsächlich erhält man auch auf Fragen und Probleme, die einen bewegen, während der Meditation und auch danach noch intuitiv die richtige Antwort. Eine der Fragen, die dem Autor beantwortet wurden, war z.B. die nach einer guten Gestaltung der Meditation.

Als der Autor dann den Grad der feinstofflichen Energie untersuchte, die sich aufgrund der Meditation in den einzelnen Chakren angesammelt hatte, war er sehr überrascht über die großen Unterschiede. Diese machen es verständlich, warum sich die Bewusstseinszustände so stark unterscheiden. Während sich bei der Meditation mit Hilfe von Guanyin die feinstoffliche Energie fast ausschließlich im Herz-Chakra ansammelt und Liebe zur Schöpfung bewirkt, findet der Autor nach der Meditation mit Hilfe von Manjushri  jedes Mal sehr viel Energie im Hals-, Stirn- und Kopf-Chakra. Dem entspricht, dass Manjushri auch als der Meister der Rede bezeichnet wird. Darüber hinaus aber findet der Autor bei der Meditation mit der Hilfe von Manjushri nach jeder Meditation den gleichen Grad an feinstofflicher Energie wie im Hals-, Kopf- und Stirn-Chakra auch im Herz-Chakra sowie den drei darunter liegenden Chakren.

Bei jeder Meditation mit Hilfe von Manjushri wird bei ihm durch die Meditation in jedem der sieben Chakren die gleiche Menge an feinstofflicher Energie angesammelt. Im Herz-Chakra ist dies Shen, in den drei darunter liegenden Chakren Chi und die gröberen Formen von Chi und im Hals-, Stirn- und Kopf-Chakra eine Energie, die sich als Yang-Shen, Leerheit und verfeinerte Leerheit ansprechen  lässt.

Einen derart hohen Grad an angesammelter feinstofflicher Energie und eine derart gleichmäßige Verteilung auf alle Chakren hatte der Autor bisher noch bei keiner seiner Meditationen erlebt.

In einigen Sutren (Lehrreden Buddhas), wie z.B. dem Avatamsaka Sutra wird Manjushri eine  große Bedeutung beigemessen. (Im Avatamsaka Sutra begegnet der Knabe Sudhana 53 verschiedenen Lehrern. Von diesen lernt Sudhana das, was für das Erreichen der nächsten Stufe auf seinem Weg zum Bodhisattva notwendig ist. Der erste Lehrer und der Ausgangspunkt seiner Reise ist Manjushri. In der Gegenwart von Manjushri erwacht in Sudhana der Erleuchtungsgeist.  Manjushri ermutigt Sudhana, die Reise anzutreten und sich verschiedenen Lehrern anzuvertrauen.)

Akira Hirakawa vertritt die Auffassung, dass Beschreibungen von Manjushri auf die Erfahrungen in der Meditation mit Hilfe von Manjushri zurückzuführen sein könnten. Dem kann der Autor dieses Weblogs nur zustimmen. Die Bedeutung von Manjushri dürfte  aus den positiven Erfahrungen mit ihm in der Meditation erwachsen sein.

Die unterschiedlichen Erfahrungen in der Meditation mit der Hilfe von Guanyin und Manjushri, geben auch eine Antwort darauf, wie die Anrufung höherer Geistwesen, wie z.B. die Buddhas der Heilung oder daoistischer, christlicher oder Heiliger anderer Religionen, also das Beten, helfen kann:

Meditation bzw. Beten verändert die körperliche Verfassung sowie das Denken. Durch die Verbindung mit höheren Wesenheiten treten Bewusstseinszustände auf, die denen dieser höheren Wesen ähnlich sind.

 Es gilt: „Wer helle Dinge denkt, zieht helle Dinge an sich heran!“

Und desweiteren auch, dass Menschen, die höhere Wesenheiten anrufen, unter dem Schutz dieser Wesenheiten stehen.

Intuitiv gehen sie Gefahren aus dem Weg und erkennen intuitiv, wie sich die Dinge verwirklichen lassen, um die sie gebeten haben. Und wahrscheinlich wirken auch noch andere Kräfte.

Und was zunächst wie ein großes Unglück erscheint, ist aus der Sicht eines höheren Bewusstseins letztlich nur der Wandel, dem alles unterliegt und der uns auf unserem Weg fortschreiten lässt.

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Glockenturm im Tempel-Garten des Eko-Hauses der Japanischen Kultur in Düsseldorf (eigenes Foto)

Wie im Christentum auch, so hat das Läuten der Glocke religiösen Charakter. Es wird von Buddhisten als die Stimme Buddhas verstanden.

Wer sich im Mai mit der Erdmutter verbindet, dem stiehlt sie das Herz!

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