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Haiku und Tanka, Jotin, Sept. 2013: Was ist Erleuchtung? – Symbole des spirituellen Weges!

Freitag, September 20th, 2013

Was ist Erleuchtung? –
Symbole des spirituellen Weges

 

Kalligraphie Mitgefühl

 

Mitgefühl, Christine Lehmann, 2013,
Acryl auf Leinwand, 90x60cm

 

Ikone: Gemalt

als das „Herz Gottes, über-

strömend vor Liebe“!

 

 

Insbesondere die Anhänger des Buddhismus streben das Ideal des Erleuchteten Menschen (genauer des erwachten Menschen) an. Erleuchtung umfasst dabei nach der buddhistischen Überlieferung vor allem drei Aspekte:
1. eine Verfassung reinen, klaren Gewahrseins bzw. spiritueller Schauung, auch als Weisheit bezeichnet,
2. eine Verfassung überströmender Liebe und tiefen Mitgefühls und
3. eine Verfassung bzw. das Erleben unerschöpflicher mentaler und spiritueller Energie.
In fortgeschrittener Meditation ist es möglich, von diesen drei Aspekten der Erleuchtung einen Eindruck zu erhalten. Durch das reine, klare Gewahrsein wird die wahre Natur der Dinge erahnt. Es ist ein intuitives Erkennen. Mit einem Fortschreiten auf dem spirituellen Weg fühlt man sich in immer stärkerem Masse mit allen Lebewesen verbunden. Das Mitgefühl verstärkt sich. Je mehr das diskursive Denken in den Hintergrund tritt und verschwindet, umso mehr feinstoffliche Energie wird angesammelt, die dann für die Transformation zur Verfügung steht, welche den Meditierenden nach und nach in ein Erleuchtungswesen mit vielfältigen Eigenschaften und Fähigkeiten verwandelt.
Die größte Bedeutung wird im Mahayana-Buddhismus dem Mitgefühl zusammen mit Güte, dem passiven Teil des Mitgefühls, beigemessen. In den Erleuchtungswesen, den Bodhisattvas, ist Mitgefühl dabei untrennbar verbunden mit der höchsten Weisheit. Die Einheit von allumfassenden Mitgefühl und höchster Weisheit wird im Tantrismus symbolisch durch die Vereinigung von Mann und Frau dargestellt. Daher erhielten Buddhas und Bodhisattvas weibliche Entsprechungen.

 

Bodhisattva in Vereinigung mit Gefährtin als Symbol der Verschmelzung von Mitgefühl und Weisheit

Bodhisattva in Vereinigung mit Gefährtin als Symbol der Verschmelzung von Mitgefühl und Weisheit (eig. Foto)

 

 

(Der Tantrismus ist eine mystische Erkenntnislehre, welche die Verschmelzung mit dem Absoluten anstrebt. Er lehrt die Verwobenheit grob- und feinstofflicher Ebenen. Geistige Prinzipien werden mittels sexueller Symbolik dargestellt.)

 

Insbesondere das Avatamsaka Sutra, auch Blumenschmuck-Sutra genannt, (Sutra=Lehrrede Buddhas) aus der Mitte des vierten Jahrhunderts lehrt Mitgefühl zusammen mit Güte als fundamentale Prinzipien des Mahayana-Buddhismus. Zugleich demonstrieren der Buddha und Bodhisattvas in diesem Sutra ihre Weisheit und große Kraft. Suzuki hat das Sutra als die Summe buddhistischen Denkens, buddhistischen Empfindens und buddhistischer Erfahrung bezeichnet.
Das Sutra schildert (im zweiten Teil) die Wanderungen des Jünglings Sudhana, der auf den Rat des Bodhisattvas Manjushri überall gute Freunde aufsucht, um die für seine Erleuchtung notwendige höchste Erkenntnis zu finden. Auf seinem Weg begegnet er insgesamt 53 verschiedenen Lehrern, bevor er seinen Weg zum Bodhisattva vollendet. Darunter sind sehr unterschiedliche Personen wie z.B. Mönche, Nonnen, Laien, Heilkundige, eine Prinzessin und sogar ein kleiner Junge sowie mehrere übernatürliche Wesen. Eine Nacht-Göttin enthüllt Sudhana die Möglichkeit, alle Welten auf einmal zu sehen. Von all diesen Lehrern kann Sudhana das lernen, was für die Erreichung der nächsten Stufe auf seinem Weg zum Bodhisattva für ihn notwendig ist. Jeder Lehrer empfiehlt Sudhana das nächste Ziel seiner Reise.
Ein Höhepunkt ist seine Begegnung mit dem Boddhisattva Avalokiteshvara, dem Buddha des unendlichen Mitgefühls. Avalokiteshvara ist unter dem Namen Chenresi die Nationalgottheit Tibets. In China wird er als Guanyin und in Japan als Kannon verehrt. Guanyin und Kannon werden in Frauengestalt dargestellt. Avalokiteshvara wird mit dem Mantra OM MANI PADME HUM (O Juwel im Lotus) angerufen. Er ist derjenige, der auf die Rufe der Welt hört und soll  zu Hilfe eilen, wenn er angerufen wird und Mensch und Tier aus allen erdenklichen Notlagen befreien. Seine Hilfe soll bei Anrufung zumindest darin bestehen, dass er den Menschen die Angst vor ihrer Notlage und sogar vor dem Tode nimmt, wenn das Feuer einer Feuersbrunst sie  auch verbrennt, sie bei Schiffbruch im Wasser ertrinken oder sie ihr Leben auf eine andere Weise beenden. Die Furcht vor dem Tod soll ihnen durch die Anrufung Avalokiteshvaras genommen werden. Durch Wiederholung des oben genannten Mantras soll das Mitgefühl in einem selber erweckt werden.
John Blofeld, der Anfang des 20. Jahrhunderts längere Zeit in China unterwegs war und mit vielen Verehrern von Guanyin gesprochen und diskutiert hat, darunter vielen, die davon überzeugt waren, dass Guanyin ihnen geholfen hat, glaubt, dass Guanyin auch immer wieder Menschen nicht nur die Angst vor einer Notlage nimmt, sondern sie auch tatsächlich aus Notlagen befreit, wenn sie aus ganzem Herzen vertrauensvoll um Hilfe angerufen wird. Nachdem Blofeld anfangs nicht an die Existenz von Guanyin geglaubt hatte, bewiesen ihm seine Erfahrungen mit ihr das Gegenteil, so dass er selber auch einer ihrer Verehrer wurde.
Es gibt viele verschiedene Darstellungen von diesem Bodhisattva des Mitgefühls. Man spricht von 33, in Wirklichkeit sind es noch mehr. Eine der auffälligsten ist die mit elf Köpfen und eintausend Armen. Der Bodhisattva hat elf Köpfe, da es elf Richtungen im Raum gibt – das Zentrum, Norden, Süden, Osten und Westen, die vier dazwischenliegenden Richtungen, den Zenit und den gegenüberliegenden Punkt. Das Mitgefühl ist allgegenwärtig und sieht in alle Richtungen. Die Form hat tausend Arme, da es so viel zu tun gibt, um vom Leiden zu befreien.

 

000-armiger Avalokiteshvara Plakat Tibet-Ausstellung Villa Hügel 2006

1000-armiger Avalokiteshvara, Plakat Tibet-Ausstellung Villa Hügel 2006 (eig. Foto)

 

Avalokiteshvara hat eine Vielzahl von verschiedenen Formen. Eine der auffälligsten ist die mit elf Köpfen und eintausend Armen. Der Bodhisattva hat elf Köpfe, da es elf Richtungen im Raum gibt – das Zentrum, Norden, Süden, Osten und Westen, die vier dazwischenliegenden Richtungen, den Zenit und den gegenüberliegenden Punkt. Das Mitgefühl ist allgegenwärtig und sieht in alle Richtungen. Die Form hat tausend Arme, da es so viel zu tun gibt, um vom Leiden zu befreien.

1000-armige Guanyin im Jade-Buddha-Tempel in Shanghai (eig. Foto)

1000-armige Guanyin, Jade-Buddha Tempel Schanghai (eig. Foto)

 

Vielarmige Guanyin aus dem Jade-Buddha-Tempel in Shanghai (eig. Foto)

Vielarmige Guanyin, Jade-Buddha Tempel Schanghai (eig. Foto)

 

Guanyin aus Yungang-Grotte (eig. Foto)

Guanyin aus den Yungang-Grotten (China) (eig. Foto)

Guanyin, entsprung´n
dem Herzen Gottes, über-
strömend vor Liebe!

 

 

Gedanken sind Quantenobjekte

Der Autor nimmt in der Meditation mitunter Geistwesen wahr, insbesondere wenn er rituelle Musik hört, die in Tibet oder anderswo aufgenommen wurde. Die Wesen, die kommen, sind anscheinend mit dieser Musik bzw. den damit verbundenen Riten durch ihre Teilnahme daran irgendwie verknüpft.  Zuerst glaubte er, dass diese Geistwesen zu ihm kämen, später dann, dass er mit seiner Freiseele zu ihnen hinginge. Er beobachtete, dass die Art der Geistwesen, die er wahrnimmt, von der Art der Meditations-Musik abhängt bzw. von dem Ritus, an dem er teilnimmt. Insbesondere kann er beobachten, dass die Anzahl der Geistwesen, die er insgesamt wahrnimmt, umso größer ist, je tiefer er sich versenkt. Auch ist ihr Rang auf den tiefsten Versenkungsstufen am höchsten.
Die Buddhisten unterscheiden neun Meditationsstufen. Diese neun Stufen lassen sich unterschiedlichen Ebenen des Seins zuordnen. Der Autor unterscheidet sieben Ebenen des Seins. Die erste Ebene ist die materielle Ebene unseres grobstofflichen Körpers, die siebte die höchste Ebene, die Ebene des Göttlichen. Um auf die siebte zu gelangen, muss man sich am tiefsten versenken. Die höchste Meditationsstufe ist die, bei der man sich auf allen Ebenen gleichzeitig aufhält.
Da die Art Geistwesen, die er wahrnimmt, von der Art der Meditations-Musik, die er hört, von dem Ritus, an dem er teilnimmt bzw. der Zielsetzung seiner Meditation abhängt und ihre Gesamtzahl von der Tiefe seiner Versenkung abhängt, gelangte er schließlich zu der Auffassung, dass die Geistwesen weder zu ihm hinkommen, noch er mit seiner Freiseele zu ihnen hingeht. Es scheint ihm vielmehr so, dass auf den höheren Ebenen des Seins, die er in der Versenkung erreicht, der Raum (und in eingeschränktem Maß auch die Zeit) eine andere Struktur aufweisen, als wir sie auf der Erde kennen. Es scheint dort keine räumlichen Distanzen, wie wir sie gewohnt sind, mehr zu geben, sondern irgendwie alles am gleichen Ort (und mit Einschränkung auch zur gleichen Zeit) stattzufinden.
Als der Autor Ausschnitte aus dem letzten Teil des Avatamsaka-Sutra las, in dem die Wanderung des Jünglings Sudhana geschildert wird, stieß er auf die Beschreibung von Ereignissen, die  seine eigenen Erfahrungen bestätigen. Es beginnt mit der Eröffnungsszene. Sie spielt in Shravasti, wo der Buddha sich im Jetavana-Kloster inmitten vieler Bodhisattvas, Mönche, Könige und göttlichen Wesen aufhält. Buddha spürt,  dass die Anwesenden ein Wunder erwarten und tritt in den Versenkungszustand (Samadhi) der „Erscheinung des Löwen“ ein. Daraufhin weitet sich  das Gebäude plötzlich bis zu den fernsten Grenzen des Universums bzw. das ganze Universum geht in das Jetavana-Kloster ein. Unendlich viele Bodhisattvas kommen aus allen Richtungen und erweisen dem Buddha ihre Verehrung. Allerdings sind nicht alle Teilnehmer der Versammlung in der Lage diese Erscheinungen zu sehen, nur diejenigen, die dem Bodhisattva-Weg des Mahayana-Buddhismus folgen, der das Erwachen aller Lebewesen zum Ziel hat. An einer Stelle im Sutra wird auch gesagt, dass die Bodhisattvas weder kommen, noch dass man zu ihnen hingeht.
Dies stimmt mit der Beobachtung des Autors überein, dass man in einen bestimmten Meditationszustand, nicht unbedingt den tiefsten, eintreten muss, um auf eine Seins-Ebene zu gelangen, auf der die gewohnte Raumstruktur aufgehoben ist und alle Orte wie ein Ort erscheinen und man sich von Geistwesen umgeben sieht. Der Buddha verfügt offensichtlich über die Fähigkeit, diesen Meditationszustand auch auf seine Anhänger zu übertragen, so wie das (in abgeschwächter Form) auch bei heutigen spirituellen Lehrern der Fall ist.

 

 

Übereinstimmungen mit der Quantentheorie

In der Physik wird die Welt der Elementarteilchen, der Atome und Moleküle, durch die Quantentheorie beschrieben. Die Elementarteilchen haben sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter. Das gleiche gilt für die elektromagnetische Strahlung, von der Licht einen Ausschnitt darstellt. Bei dem bekannten Doppelspalt-Versuch tritt beim Durchgang von Licht hinter dem Doppelspalt ein Muster von abwechselnd hellen und dunklen Streifen auf. Dieses Interferenzmuster zeigt, dass Licht Wellencharakter hat. Wenn Wellenberg auf Wellenberg trifft, dann verstärkt es sich, trifft dagegen Wellenberg auf Wellental, so löschen sie sich gegenseitig aus und es entsteht Dunkelheit. Auf diese Weise entstehen die hellen und dunklen Streifen.

Ein Interferenzmuster zeigt sich auch dann, wenn statt Licht Elektronen durch die Spaltöffnungen geschickt werden. Das bedeutet, dass sich auch Elektronen wie Wellen verhalten. Das Interferenzmuster zeigt sich auch dann, wenn einzelne Elektronen mit einem so großen zeitlichen Abstand abgefeuert werden, dass das nächste Elektron erst losfliegt, wenn sein Vorgänger bereits auf der Fotoplatte aufgeschlagen ist. Der Physiker Daniel Kronick schreibt in seinem Buch „Das Quantengedächtnis“, Contessa Verlag, 2010, dass sich dies nur durch die Annahme erklären lässt, dass jedes Elektron durch beide Öffnungen gleichzeitig fliegt, was absurd sei und so nicht stimmen könne. Er fragt, wie die Realität beschaffen sein muss, dass es so scheint, als ob ein Elektron gleichzeitig durch beide Öffnungen geflogen sei. Er fordert, dass wir unsere Vorstellungen bezüglich der Struktur des Raumes ändern. Das Elektron sei nicht an verschiedenen Orten gleichzeitig, sondern die Orte seien alle identisch.
In der Quantentheorie gibt es desweiteren das Phänomen der Verschränkung, welches die augenblickliche Beeinflussung zwischen Elementarteilchen über beliebige Entfernungen beinhaltet, ein Phänomen, das experimentell sehr gut abgesichert ist. Auch dies lässt sich nach Kronick am besten dadurch verstehen, dass es in Quantenwelt keine räumlichen Distanzen gibt, wie wir sie aus der klassischen Welt kennen. Zwei Elektronen A und B, die miteinander verschränkt sind, wirken nicht aus der Ferne aufeinander, wie heute noch angenommen wird, sondern befinden sich in der Quantenwelt immer am gleichen Ort.

Dass die Raumstruktur anderswo anders ist, als wir sie aus der Welt, in der wir leben, kennen, dass sich alles irgendwie am gleichen Ort abspielen kann, ist, wie oben beschrieben, auch eine Erfahrung des Autors dieses Weblogs, wenn er in der Meditation auf höhere Ebenen des Seins gelangt. Und es ist offensichtlich auch eine Erfahrung der Autoren des Avatamsaka-Sutra.
Wegen des Wegfalls räumlicher Distanzen sowohl in der Quantenwelt als auch auf den höheren Ebenen der geistigen Welt kann man nun vermuten, dass auch geistige Strukturen so etwas wie Quantenobjekte sind und Quanten-Eigenschaften aufweisen, wie sie sich aus der Quantenphysik ergeben. Man kann nun in der Quantenphysik nach Eigenschaften suchen, wie sie aus der geistigen Welt bekannt sind und in der geistigen Welt nach Eigenschaften, wie sie aus der Quantenphysik bekannt sind und auf diese Weise möglicherweise zu neuen Erkenntnissen gelangen.
Es gibt auch die Beobachtung eines Radiästheten, die zeigen, dass Gedanken die Eigenschaften von Quantenobjekten aufweisen. Der Diplom-Ingenieur und Radiästhet Hartwig Fritze hat quantenmechanische Experimente mit Hilfe radiästhetischer Instrumente durchgeführt (Quantenphysik und Radiästhesie, raum u. zeit 160/2009). Dabei stellte er fest, dass sich „Gedanken-Dipole“ hinter einem Doppelspalt wie Licht verhalten, also ein Interferenz-Muster zeigen. Seine Ergebnisse machen es wahrscheinlich, dass Gedanken quantenmechanischen Gesetzen folgen. Zahlreiche Versuche hatten ihm gezeigt, dass Gedanken sich wie elektrische Schwingkreise verhalten. Aufgeschriebene Worte, also der Ausdruck von Gedanken, stellte er so dar, dass sie einen Dipol bildeten. Auf einen Kreis gelegt, erzeugt ein solcher Wort-Dipol ähnlich wie das Licht einer Kerze hinter einer Spaltwand mit Doppelspalt eine Strahlung, die wellenförmig wahrgenommen wird und hinter einer Spaltwand mit Einfachspalt eine Strahlung, die als materielle Strahlung mit Teilchenstruktur wahrgenommen wird und eine „Sandhaufenkurve“ bildet.

 

Der Vairochana-Turm – Symbol für den Dharmadhatu

Zum Schluss gelangt der Knabe Sudhana auf seinem spirituellen Weg in den Vairochana-Turm. Der Bodhisattva Maitreya lässt ihn eintreten. Hier ist Maitreya  zu Hause. Dieser Turm ist ein Symbol für den Dharmadhatu, die geistige Welt der Bodhisattvas. Hier ist Alles mit Allem verbunden. Das ist der Höhepunkt des Sutra. Sudhana wird zum Bodhisattva. Hier gilt:
Alles in Einem – Eines in Allem, d.h. jeder Gegenstand und jedes Lebewesen ist nicht allein für sich vorhanden, sondern mit jedem anderen verbunden. Jeder Gegenstand und jedes Lebewesen ist auch in jedem anderen Teil vorhanden. Alles ist in vollkommener Harmonie und Ordnung gegenseitig durchdrungen.
Der Autor kann diese Aussage bestätigen, allerdings nur für die siebte, die höchste Ebene des Seins. Wenn er in der Meditation (durch einen Willensakt) auf die tiefste Meditationsstufe geht, dann findet er in sich selber jeden beliebigen Gegenstand und jedes beliebige Lebewesen, das er sich vorstellt und in allen anderen Dingen findet er ebenfalls jeden Gegenstand und jedes Lebewesen, mit dem er sich geistig in Verbindung setzt. Allerdings kann er dies, wie oben gesagt, nur dann beobachten, wenn er in der tiefsten Meditationsstufe die siebte, die göttliche Ebene des Seins erreicht. Auf den anderen Ebenen ist dies für ihn nicht der Fall.
Die gegenseitige Durchdringung gilt nicht nur für den Raum, sondern auch für die Zeit, so dass alles, was irgendwann irgendwo geschehen ist (und geschehen wird?), auch in uns selber jetzt geschieht. Vergangenheit und Zukunft? werden im gegenwärtigen Augenblick sichtbar, der jedoch nicht still steht, sondern sich stetig fort bewegt.
Nach Thich Nhat Hanh bedeutet Dharmadhatu, für den der Turm Vairochanas ein Symbol ist, Einssein; es gibt keinen Hass oder Schuld, Leben und Tod sind eins. Hingelangen kann man in Dharmadhatu durch Achtsamkeit, d.h. in meditativer Versenkung.

 

Von der Beseelung der Dinge und der Bedeutung heiliger Symbole

Es ist altes schamanisches Wissen, dass alle Dinge beseelt sind. Welcher Art ist die Beseelung der Dinge? Heilige Objekte wie Ikonen, verehrte Statuen, Ritual-Gegenstände und Medizin-Bündel der Indianer weisen einen deutlich höheren Rang auf als Dinge des täglichen Gebrauchs. Es ist die (rituelle) Verehrung und auch das Segnen, welche der Beseelung von Dingen Heiligkeit und einen höheren Rang verleiht. Es kommt auch darauf an, mit welcher seelischen Grundhaltung diese Dinge hergestellt wurden, so wie das von der Ikonen-Malerei in der Ostkirche überliefert ist.

Ein Symbol oder Sinnbild bezeichnet eine Vorstellung von etwas, das nicht gegenwärtig sein muss und oft auch nicht rational erklärt werden kann. Insbesondere Symbole in der Religion und im Mythos haben oft eine Bedeutung, die über das rational Erfassbare hinausgeht und sich nur zum Teil rational interpretieren lässt. Sie verweisen auf eine Wahrheit jenseits des Bildhaften und der rationalen Beschreibung des Symbols.

Beispiel hierfür sind im Buddhismus das Rad der Lehre mit den acht Speichen, die an den achtfachen Weg zur Erlösung erinnern sowie die höheren Wesen der Bodhisattvas und Buddhas wie z.B. der Bodhisattva der Barmherzigkeit Avalokiteshvara, in China als Guanyin und in Japan als Kannon verehrt und insbesondere auch der Buddha Vairocana, der als die Verkörperung des universellen Naturgesetzes gilt und das ganze Universum durchstrahlt. Vairocana ist das zentrale Symbol des Avatamsaka-Sutra. Danach sind Geist und Materie eins und bedingen einander in unendlicher wechselseitiger Abhängigkeit voneinander.

 

Der Buddha Vairocana bzw. Dainichi Nyorai in jap., Kyoto (eig. Foto)

Vairocana, Kyoto, Japan (eig. Foto)

Buddha Vairocana –Dieser Buddha gilt als die Verkörperung des universellen Naturgesetzes und durchstrahlt das ganze Universum. Vairocana ist das zentrale Symbol des Avatamsaka-Sutra. Danach sind Geist und Materie eins und bedingen einander in unendlicher wechselseitiger Abhängigkeit voneinander.

 

Im Buddhismus stehen Symbole auch für etwas, zu dem man seine Zuflucht nehmen  bzw. das man um Hilfe in einer Notlage bitten kann, wie das ja insbesondere bei dem Bodhisattva Avalokiteshvara der Fall ist. In den Religionen sind die Symbole gewöhnlich heilig und natürlich auch Kunstwerke. Voraussetzung hierfür ist oft eine Weihung, muss es aber nicht sein. (Eine Weihung wurde bei den Ikonen z.B. erst in späteren Jahrhunderten vorgenommen.) In Tibet werden die meisten Arten religiöser Bildwerke als Repräsentationen von Körper, Sprache und Geist Buddhas verstanden. Sie sind dabei nicht nur Symbole, sondern in ihnen sind auch heilige Kräfte gegenwärtig, wie sie mit jeder heiligen Stätte und überhaupt allem Heiligem in Verbindung stehen. Wer auf sie bezogene Riten durchführt oder an ihnen teilnimmt, kann an diesen heiligen Kräften teilhaben.

 

4 der 8 buddhistischen Glückssymbole (eig. Foto)

 

Vier der acht Glückssymbole im Buddhismus (eig. Foto):

 

Rad der Lehre mit den acht Speichen, die an den achtfachen Weg zur Erlösung erinnern.

 

Der endlose Knoten symbolisiert mit seinen Überschneidungen ohne Anfang und Ende Buddhas unendliche Weisheit und Mitgefühl.

 

Halbgeschlossene Lotus-Blüte, ein Stadium auf dem Weg zur Erleuchtung. Obwohl die Lotuspflanze aus schlammigem Wasser erwächst, erblüht sie vollkommen rein. Die Lotusblüte ist daher ein Symbol vollkommener Reinheit.

 

Schatzvase als Sinnbild für eine hauptsächlich spirituelle, aber auch materielle Wunscherfüllung. Die Schatzvase enthält die spirituellen Juwelen der Erleuchtung.

 

Endlosschleife auf Säule auf dem Wutaishan (eig. Foto)

Endlosschleife auf Säule, Wutaishan (eig. Foto)

 

Gebetsmühl, buddh. Nonnen auf dem Wutaishan(eig. Foto)

 

Gebetsmühlen in einem Tempel auf dem Wutaishan (eig. Foto)

Gebetsmühlen gibt es in allen Grössen. Sie bestehen aus einem Hohlzylinder mit eingravierten Zeichen oder Gebeten. In dem Zylinder befinden sich auf Papier-Rollen geschriebene Gebete oder Formeln. Die Mühlen werden immer in Richtung des Sonnenlaufs in Bewegung gesetzt. Jede Drehung entspricht einer Lesung der im Innern befindlichen Gebete. Es wird durch die Drehung in die Welt hinaus getragen.

 

Das Triptychon

Heilige Symbole sind auch die drei folgenden Kalligraphien „danken“ (2012), „heilen“ (Anfang 2013) und „Mitgefühl“ (Mitte 2013). Das Triptychon stammt von Christine Lehmann. Alle drei Kalligraphien sind ästhetisch ausgewogen und insbesondere die beiden zuletzt entstandenen „heilen“ und „Mitgefühl“ voller Dynamik.
Christine Lehmann ist Zen-Schülerin bei dem katholischen Priester und Zen-Meister Pater Kopp in Essen und gleichzeitig geht sie mit ihren Kalligraphien den Weg des Schreibens, in Japan Sho-Do genannt. Wie Zen ist auch Sho-Do ein spiritueller Weg. Diese beiden Wege geht sie seit Jahrzehnten. Die spirituellen Stationen, die sie erreicht hat, sind nach Wahrnehmung des Autors dieses Weblogs unsichtbar in diesen drei Kalligraphien enthalten. In welchem Masse sie auch sichtbar darin enthalten sind, ist für den Autor schwieriger zu beurteilen. Die drei Bilder wurden von Christine Lehmann nach längerer Vorbereitung in meditativer Versenkung geschaffen. Bei dem zuletzt entstandenen Bild „Mitgefühl“ war ihre Versenkung am tiefsten. In dieser Versenkung gelangte sie auf die höchste, die göttliche Ebene des Seins. Das Bild enthält drei Zeichen, das Leben als keimende Pflanze und das Lebenselexier als Symbol der Unsterblichkeit, beides unten rechts und groß oben dreiviertel des Bildes ausfüllend, das Schriftzeichen Herz als Symbol der überfließenden Liebe Gottes zur Schöpfung, die das Leben erst möglich macht.
Nach ihren Worten war sie beim Kalligraphieren des Bildes ununterbrochen erfüllt von der Vorstellung und dem Gedanken an die Liebe Gottes, wie diese überfließt und sich hinunter in die  Schöpfung ergießt. Als der Autor das Bild zum ersten Mal sah, war er tief berührt und wusste sofort, dass hier etwas Außergewöhnliches entstanden war. Das gleiche geschah bei einer Freundin von ihr, als diese zu Besuch kam. Spontan bat ihre Freundin ebenso wie der Autor um eine Zweitausfertigung des Bildes.
Wenn man einmal von der äußeren Form des Bildes absieht, ist Christine Lehmann hier als Schülerin eines katholischen Priesters und Zen-Meisters sozusagen in die Fußstapfen eines ganz und gar von seiner heiligen Aufgabe erfüllten mittelalterlichen Mönch-Malers von Ikonen getreten. Ihre seelische Haltung ist die gleiche wie die eines idealen Ikonen-Malers und das Bild ist, ebenso wie das einer Ikone, auch nicht frei gestaltet, da ja Schriftzeichen die Vorgaben bilden.
Was sind nun die Elemente der unsichtbaren Wirklichkeit der höchsten, der göttlichen Ebene, die sich in diesem Bild verbergen? Im Allgemeinen gilt, wenn man Dinge einer bestimmten Ebene wahrnehmen will, dann muss man sich meditativ auf diese Ebene begeben, bei dem vorliegenden Bild also auf die Ebene des Göttlichen. Das Außergewöhnliche dieses Bildes lässt sich allerdings auch schon auf tieferen, viel leichter zu erreichenden Ebenen wahrnehmen. Man findet in diesem Bild alle Dinge dieser Welt. Was man sich auch vorstellt, man erhält aus diesem Bild ein Echo auf jede Vorstellung. Jeder kann sich selber darin finden und auch seine Charakter-Eigenschaften und die anderer Menschen. Man kann sich darin spiegeln, aber man erhält auch ein Echo bei der Vorstellung von Gold (eine leichte Aufgabe für Radiästheten) und es sind auch die Ereignisse vergangener Zeiten in dem Bild gespeichert (eine nicht so einfache Aufgabe für Historiker und Kriminologen). Das Echo mit der höchsten Intensität aber weist Mitgefühl auf. Das gleiche gilt für Harmonie.
Das alles hört sich etwas eigenartig an, aber es ist so. Auf der siebten Ebene, der göttlichen, ist alles mit allem verbunden und das hat sich in diesem Bild nieder geschlagen. Christine Lehmann hat den gesamten Kosmos in dieses Bild hereingeholt.
Wenn man Wesenheiten und Eigenschaften höherer Ebenen wahrnehmen will, dann muss man sich meditativ auf diese höheren Ebenen begeben. Die göttliche Liebe findet man auf der höchsten Ebene, der göttlichen und diese Ebene enthält auch die zukünftigen Ereignisse. Avalokiteshvara bzw. Guanyin und Kannon und ihr unendliches Mitgefühl findet man bereits auf einer tieferen Ebene, nach der Zählweise des Autors, der vierten, der Ebene des Herz-Chakras.
Versenken Sie sich in das Bild und lassen Sie sich von ihm Dinge enthüllen, die Sie auf Ihrem Weg weiterbringen!

 

Triptychon b

 

In der Versenkung,
da Raum und Zeit ausgelöscht,
fliegend  hingetuscht:
Himmels-Zeichen des Ew´gen,
schwarz auf weiß und unsichtbar.

 

Haiku und Tanka, Jotin, 07. August 2013: Warum gibt es das Böse? Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Engel und Dämonen!

Mittwoch, August 7th, 2013

Warum gibt es das Böse? Der Mensch im Spannungsfeld zwischen Engel und Dämonen!

Atman Mutter mit Höherem Selbst Marmorkirche Giske

Höheres Selbst als Engelskopf über Mutter mit Kindern an der Kanzel in der Marmorkirche auf der Insel Giske bei Alesund/ Norwegen (Altar-Jakob 12. Jahrh.)

Über der  Figur hält sich ein höheres Selbst als eine Art „Genius loci“ auf. (eigenes Foto)

 

Atman Dämon fährt aus dem  Nidaros Dom

Dämon an der Außenseite des Nidaros-Domes in Trondheim/Norwegen (eigenes Foto)

 

Das Leben auf der Erde ist lebensgefährlich. Die Elemente, auf denen das inkarnierte Leben auf der Erde beruht, können es auch vernichten: Wasser als Flutkatastrophe, Luft als Orkan, Feuer als Feuersbrunst und Erde als Erdbeben, Vulkanausbruch oder Absturz eines Asteroiden. Unfälle bedrohen das Leben, Wassermangel, Hunger, Krankheiten und die Gewalt von Menschen gegeneinander, wie sie im Krieg ihren Höhepunkt erreicht.
Es gibt das Böse, das Menschen einander antun. Der Mensch ist des Menschen Wolf, wie gesagt wurde. Um dieses Böse geht es hier. Warum gibt es dieses Böse? Ist die Ursache hierfür, dass wir uns aus der Tierreihe entwickelt haben, wo das Recht des Stärkeren gilt, wo der Stärkere den Schwächeren frisst und der Schwächere bei einigen Tierarten auch der eigene Nahverwandte sein kann? Oder ist die Ursache für das Böse im Menschen der Teufel, die „gefallenen Engel“, von denen die Katholische Kirche auch heute noch weiß, dass es sie gibt?

 

Atman Mann kämpft mit Dämon in Stavanger Kathedrale

Mann kämpft mit Dämon, St. Svithun-Kathedrale in Stavanger/Norwegen (eigenes Foto)

 

Atman a Heilung eines Besessenen

Heilung eines Besessenen durch den Hl. Adalbert, Geneser Tür, 12. Jahrh. (eigenes Foto)

Warum gibt es das Böse, das Menschen einander antun?

Gibt es das Böse, weil es den Teufel gibt oder gibt es Dämonen, weil das Böse existiert? Der Autor vertritt die letztere Auffassung. Das Böse war zuerst da und Dämonen haben sich entwickelt, um es zu nutzen, wobei sie dann natürlich an der Ausbreitung des Bösen sehr interessiert waren und auch weiterhin sind.
Der Neurochirurg Dr. Eben Alexander (Blick in die Ewigkeit, Ansata Verl. 2013) begründet die Existenz des Bösen aufgrund seiner intuitiven Erkenntnisse während eines Nahtod-Erlebnisses folgendermaßen:

„Ich sah die Erde als hellblauen Punkt in der unermesslichen Schwärze des physischen  Raumes. Ich konnte sehen, dass die Erde ein Ort war, wo sich Gut und Böse vermischten, und dass dies eines ihrer ganz besonderen Merkmale war. Selbst auf der Erde gibt es mehr Gutes als Böse, aber die Erde ist ein Ort, wo dem Bösen erlaubt wird, in einer Weise an Einfluss zu gewinnen, wie es auf den höheren Ebenen der Existenz vollkommen unmöglich wäre, Dass das Böse gelegentlich die Oberhand gewinnen kann, war dem Schöpfer bekannt und von ihm gewollt, und zwar als notwendige Konsequenz des freien Willens, den er Wesen wie uns gegeben hat. Über das ganze Universum wurden winzige Teilchen des Bösen verstreut, aber die Endsumme all dieses Bösen war nur ein Sandkorn in einem riesigen Strand im Vergleich zu der Güte, der Fülle, der Hoffnung und der bedingungslosen Liebe, von denen das Universum buchstäblich überflutet wurde. Der Stoff, aus dem diese andere Dimension besteht, Ist Liebe und Akzeptanz, und was immer diese Eigenschaften nicht hat, wirkt dort augenblicklich und offensichtlich fehl am Platz.“

Aufgrund der Wahrnehmungen von Eben Alexander existiert das Böse also deswegen, weil wir Menschen über den freien Willen verfügen. Das entspricht auch der jüdischen Auffassung, nach der der Mensch die Freiheit besitzt, gut oder böse zu handeln. Böse handelt ein Mensch aus Antrieben heraus, die er zum Überleben grundsätzlich braucht. Auch nach Augustinus kommt das Böse durch den freien Willen des Menschen in die Welt. Eben Alexander sagt auch etwas über die Bedeutung des freien Willens für das Leben der Menschen auf der Erde; durch den freien Willen hat der Mensch die Chance, dem Göttlichen entgegenzuwachsen. Nach der Bibel ist das Böse in die göttliche Planung der Welt einbezogen. Im Alten Testament heißt es:
„ …der Ich, der Herr, das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut“ (Jes. 45,7). In den Sprüchen Samomos (16,4) heißt es noch deutlicher: „Der Herr macht alles zu seinem Zweck, auch den Gottlosen für den bösen Tag.“

 

Die Entscheidung für das Böse trennt den Menschen vom Göttlichen!
Das Leben des Menschen auf der Erde vollzieht sich in dem Spannungsfeld von Gut und Böse. Ausgestattet mit der Verbindung zum Göttlichen durch seinen Heiligen Schutzengel oder treffender durch sein höheres Selbst, suchen Dämonen ihn vom Göttlichen zu trennen und  sich seiner Seele zu bemächtigen. Paulus weiß hierüber Bescheid: In einem Brief an die Epheser (6,12) formuliert er: „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“

 

Atman Höheres Selbst über 2 Pers. in Stavanger Kathedrale

Höheres Selbst als Engelskopf über jeder der beiden Personen an der Kanzel der St. Svithun-Kathedrale in Stavanger/Norwegen (Andreas Smith, 17. Jahrh.) (eigenes Foto)

 

Atman Zwei Personen mit Höherem Selbst Marmorkirche Giske

Höheres Selbst als Engelskopf über jeder der beiden Personen an der Kanzel der Marmorkirche auf der Insel Giske bei Alesund/Norwegen (Altar-Jakob, 12. Jahrh.) (eigenes Foto)

Der Kopf des Engels über den Figuren an der Kanzel der beiden Kirchen stellt bei jeder Person das Höhere Selbst dar. Über jeder der  beiden Figuren der Kanzel der Marmorkirche in Giske, die von Altar-Jakob geschnitzt wurden, hält sich auch tatsächlich ein höheres Selbst als eine Art „Genius loci“ auf. (eigenes Foto)

 

Wer sind die Engel, die sich zurückziehen, wenn sich der Mensch für das Böse entscheidet?

In dem Kampf gegen das Böse und die hieraus Nutzen ziehenden Dämonen unterstützen uns Engel, insbesondere Schutzengel, von denen jedem Menschen zumindest einer beigegeben ist. Wer sind diese Schutzengel? Nach Auffassung des Autors steht unter ihnen an erster Stelle der göttliche Teil seiner Seele, sein höheres Selbst. In der Bibel wird er Schutzengel genannt, die Kabbala aber kennt ihn als Neschamah. Neschamah ist identisch mit dem höheren Selbst. Er ist der Seelenteil im Menschen, der nach der Kabbala als einziger das Sagen vor Gott hat. Er hält die Verbindung zum Schöpfer und kann sie intensivieren. Die Energie, über die er verfügt, ist anscheinend unerschöpflich. Die alten Griechen nannten den persönlichen Schutzgeist, der jedem Menschen beigegeben ist, „Daimon“. Er wurde des Öfteren mit dem Bewusstsein und der Seele gleichgesetzt. Im Iran gibt es in der Religion des Zarathustra den Begriff des „transzendenten himmlischen Ichs“, als himmlischen Pol der irdischen menschlichen Persönlichkeit.
Nach den Erfahrungen altindischer Mystiker, wie sie in den Veden niedergelegt sind, ist der oberste Lenker des Menschen Atman oder das höhere Selbst. Es ist tief verborgen und viele Menschen lernen es nie kennen. Der gemeinsame Kern aller  Yoga-Methoden  ist es, das höhere Selbst zu erfahren. Wer  das höhere Selbst „kennt“ hat Anteil an seiner Furchtlosigkeit und unerschöpflichen Kraft und steht über den Wechselfällen des Lebens. Und es zu kennen, vermittelt auch Seligkeit, die sich über den ganzen Menschen ausbreitet. Regelmäßige Meditation ist nach den Erfahrungen des Autors die beste Methode, mit dem höheren Selbst in Verbindung zu treten.

In enger Verbindung mit dem höheren Selbst steht der Schöpfer bzw. Brahman, die Große Leere oder das Dao. Diese Verbindung nach oben lässt sich als Entfernung wahrnehmen. Sie ist umso kürzer, je weiter jemand auf dem spirituellen Weg fortgeschritten ist. Wenn die Entfernung einen bestimmten Wert unterschreitet, verbinden sich das höhere Selbst und das Göttliche darüber im Menschen.
(Diese Verbindung kann schon etwas früher herbei geführt werden, indem man um die Verschmelzung bittet. Dazu  muss man beide, das höhere Selbst und das Göttliche darüber wahrnehmen und das Göttliche in das höhere Selbst im Menschen überführen. Wahrnehmen heißt hier, mit seiner Freiseele zu beiden hingehen und mit ihnen in Verbindung treten. Durch die Verschmelzung des höheren Selbst mit dem Göttlichen darüber steigt die seelisch-geistige Kraft eines Menschen beträchtlich an, was sich u.a. in der Kraft seines Segnens bemerkbar macht.)

Wenn sich das höhere Selbst mit dem Göttlichen verbindet, dann sind wir unserem wahren spirituellen Selbst ein Stück näher gekommen. Was dann weiterhin dazu gehört, ist die Umsetzung im täglichen Leben, bei der Liebe und Mitgefühl eine entscheidende Rolle spielen.

Das Böse ist gottgewollt. Wir müssen damit leben. Es ist der Preis für unsere Freiheit, unseren freien Willen und unsere Annäherung an das Göttliche. 

Es gibt die verschiedenen Ebenen des Seins, die von unterschiedlichen Geistwesen bewohnt werden, die höheren von körperlosen Wesen, die als Lichtkugeln wahrgenommen werden können. Diese Ebenen können in der Meditation erreicht werden. Die Seele des Menschen ist nicht nur auf der materiellen Erde, sondern auch diesen Ebenen zu Hause, auch während der Zeit, in der er auf der Erde inkarniert ist. Seine Seele stammt von einer dieser Ebenen, viele von der dritten Ebene, wenige von höheren Ebenen. Die dritte Ebene, nach der Zählung des Autors,  ist für den Kampf von Dämonen und Engeln um die menschliche Seele von besonderer Bedeutung. Wenn der Autor sich in der Meditation auf diese Ebene begibt, sieht er an der linken und rechten Seite eines Menschen gewöhnlich einen Engel, über seinem Kopf aber sein höheres Selbst, drei Wesenheiten, die ihn beschützen. Hinter diesem Menschen aber sieht er ein Heer von Dämonen. Aber über einem Menschen, der sich für das Böse entschieden hat, erblickt er einen Dämon und das höhere Selbst und Engel hinter ihm. Das höhere Selbst verlässt auch den bösen Menschen nicht. Es wartet auf eine Gelegenheit zu ihm zurückkehren zu können. So wie das höhere Selbst auch weiterhin zu seinem Menschen hält, wenn dieser sich (vorübergehend) für das Böse entschieden hat, so sollten auch wir diesen Menschen, wie es die biblische Tradition verlangt, weiterhin mit Würde behandeln, auch wenn ihn unsere weltliche Gerichtsbarkeit verurteilen muss.

Stabkirche mit Dämonen

Stabkirche mit Dämonen

Stabkirche mit stilisierten Drachenköpfen, die an die Wikingerschiffe erinnern (eigenes Foto). Die Drachenköpfe wurden meist in Ost-West-Richtung (der Bewegung der Sonne) angebracht. Der Drache war ein Dämon. Bei den Wikingerschiffen war das Anbringen eines Drachenkopfes eine magische Handlung, die das Schiff in ein Ungeheuer verwandelte, um gegen feindliche Geistwesen gewappnet zu sein. Die Drachen in den Stabkirchen sollten die Kirche und die Menschen darin gegen Feinde des neuen Glaubens schützen. Der Autor fand in jeder der Kirchen, die er in Norwegen aufsuchte, auch in Kirchen, die keine Stabkirchen waren, ein Geistwesen, das sich als Schutz-Drache ansprechen ließ. Es war nicht mit den Drachenköpfen verbunden, sondern hielt sich im Innern der Kirche auf, auch in solchen, an denen keine Drachenköpfe angebracht waren.

 

Drachen flogen vom
Bug der Wikinger-Schiffe
zu den Stabkirchen –
hier Schutzgeleit für Seelen
zu ihrem neuen Walhall.

 

Nordseite der Stabkirche im Museum Trondheitm

Nordseite der Stabkirche im Museum Trondheim

Nordseite einer Stabkirche aus dem 12. Jahrhundert ohne Fenster und Eingänge, Anbau 1704,  im Trondelag Folkemuseum in Trondheim-Sverresborg (eigenes Foto). Die Nordseite der Kirchen war nach altem Glauben den Geistern der Nacht in besonderem Masse ausgesetzt und musste deshalb speziell geschützt werden. Das ist der Grund dafür, dass auf der Nordseite häufig Eingänge und Fenster fehlen.

Stabkirchen sind Kirchen in Holzkonstruktion, die in Skandinavien während der Übergangszeit von der heidnischen Religion zum Christentum vor allem im 12. und 13. Jahrhundert gebaut wurden. Die Wände bestehen aus senkrecht stehenden Stäben. Die Bauweise lehnt sich an den Schiffbau der Wikinger an, einmal bautechnisch und insbesondere aus ästhetischen und religiösen Gründen.

Bergkuppe mit ehemaligem Thor-Heiligtum

Bergkuppe mit ehemaligem Thor-Heiligtum

Fjord-Küste mit Berg in der Nähe von Stavanger/Norwegen (eigenes Foto). Auf dem Berg befand sich ein Heiligtum des germanischen Gottes Thor. Man erhält von einem Bereich oberhalb der Bergkuppe auch Resonanz, wenn man sich auf Thrudheim konzentriert. Thrudheim (Kraftheim) war die Himmelsburg Thors. Man beachte die Verwandtschaft des Namens Thrudheim mit dem Namen der Stadt Trondheim. Auf dem freien Platz vor dem Nidaros-Dom in Trondheim befand sich ein Tempel von Thor, der im Zuge der Christianisierung Norwegens zerstört wurde. Dass Thor die Zerstörung nicht verhinderte, galt als Beweis dafür, dass der Christengott mächtiger war als Thor. Die christlichen Missionare behaupteten auch, dass Christus Thor auf seiner Höllenfahrt nach seinem Kreuzestod besiegt habe. (Die germanischen Götter leben allerdings seit jeher auch in jedem von uns.)

Haiku und Tanka, Jotin, 05. Juli 2013: Trolle und andere Naturgeister im norwegischen Hochgebirge!

Freitag, Juli 5th, 2013

Trolle und andere Naturgeister im norwegischen Urgebirge

Norwegen ist das Land der Fjorde, der Gebirgsketten und kargen Hochebenen mit Gletschern und Schnee bis in den Juli. Es ist aber auch ein Land der fruchtbaren Täler mit milden Wintern und warmen Sommern. Gebirge und Hochebenen erstrecken sich nach Norden bis weit über den Polarkreis hinaus. Das skandinavische Gebirge hat eine Länge von etwa 1700 km und eine größte Breite von 320 km. Von Oslo bis zum Nordkap sind es etwa 2200 Straßenkilometer. Die Fjorde dringen als schmale und tiefe Buchten weit ins Landesinnere vor und lassen mit ihren steil aufragenden Felswänden Menschen und Menschenwerk klein erscheinen. An den Felswänden der Fjorde stürzen hohe Wasserfälle hinab ins Meer. Auch im Landesinneren rauschen Wasserfälle in die  Tiefe. Die Meeresküsten erstrecken sich über mehr als 20 000 Kilometer, wenn man die Fjorde mit einrechnet. Ungefähr 150 000 Inseln umgeben das Land, die meisten von ihnen sind unbewohnt.

Nur etwa fünf Millionen Menschen leben in Norwegen, der überwiegende Teil davon in den Städten im Süden und an den Küsten. Der Norden und das Hochland sind kaum besiedelt. Die Bevölkerungsdichte ist dort nur gering. Von der Landfläche Norwegens werden nur etwa 3,3 Prozent landwirtschaftlich genutzt. Die Flüsse und Seen sind zum Teil sehr fischreich. In den Wäldern leben Elche und Hirsche, auf der Hochfläche, dem Fjell, u.a. Rentiere, zahme und wilde. In den Lüften fliegen Möwen, Reiher und andere Vögel. Und es kreisen dort auch Adler.

Auf der Erde leben nicht nur Pflanzen, Tiere und Menschen, sondern auch Wesenheiten, die keinen grobstofflichen Körper besitzen. Sie haben einen feinstofflichen Körper, der für die meisten Menschen nicht sichtbar ist. Viele können jedoch ihre Anwesenheit spüren und hellsichtige Menschen sie auch sehen. Anderen begegnen sie in Träumen. Dies sind die Naturgeister, die in Norwegen gemeinhin als Trolle bezeichnet werden und im Volksglauben eine große Rolle spielen. Die Naturgeister gibt es viel länger schon als die Menschen, Tiere und Pflanzen. Feuerwesen z.B. gab es auf und in der Erde schon, als auf ihr noch jedes Wesen mit einem grobstofflichen Körper auf der Stelle verbrannt wäre.
Wie alle Lebewesen so benötigen auch die Naturgeister Energie, um ihre Lebensprozesse aufrecht erhalten zu können. Diese Energie erhalten einige von ihnen als die Hüter von Tieren und Pflanzen, für die sie zuständig sind, andere als den von ihnen nutzbaren Teil der Wärme-Energie, die frei wird, wenn sich an Verwerfungsspalten im Gebirge Erdschollen gegeneinander verschieben oder als Teil der Energien, die bei der Erosion und Abtragung des Gebirges anfallen. Diese von den Energien der festen Erde lebenden Wesen scheinen dem Autor die eigentlichen Trolle.

 

Wohnung eines Trolls in einem Spalt in einer Felswand

Ufer-Gebirge am Fjord mit einem Spalt in den Felsen, in dem sich ein Erd-Troll aufhält.
Anscheinend handelt es sich um einen Verwerfungsspalt und der Erdgeist bezieht seine Energie
aus den Verschiebungen von Erdschollen gegeneinander (eigenes Foto).

 

Zwei schluchtähnliche Spalten. In jeder von ihnen wohnt ein Troll

Ufer-Gebirge am Fjord mit zwei breiten schluchtähnlichen Einschnitten, anscheinend Verwerfungsspalten.

In jeder der beiden Einschnitte hält sich ein Erd-Troll auf, in der rechten der mit dem höheren Rang.
Dem Anschein nach beziehen die beiden Trolle die Energie, mit der sie ihre Lebensvorgänge aufrecht erhalten,
aus den Verschiebungen von Erdschollen gegeneinander (eigenes Foto).

 

 

Skulptur eines großen Trolls in dem Ort Geiranger am Ende des Geiranger Fjords

Skulptur eines Trolles in dem Ort Geiranger, am Ende des Geiranger-Fjords (eigenes Foto)

 

Der Norweger Edvard Grieg hat unter dem Titel “In der Halle des Bergkönigs“ ein Orchesterstück mit einer Musik komponiert, in welcher nach Auffassung des Autors etwas von den Prozessen im Innern der Berge eingefangen ist, aus denen Berggeister ihre Energien beziehen: In der Halle herrscht Aufruhr. Donnern ist unterbrochen von Momenten der Stille, Paukenwirbel folgen.
Andere Naturgeister beziehen ihre Energie aus dem Strömen und Niederstürzen von Wassermassen oder aus den Wellen-Bewegungen in den Fjorden und Seen oder anderen hier statt findenden Prozessen. Dies sind die Nixen, Nymphen und Nökks. Die Anzahl der im und über dem Wasser lebenden Naturgeister ist groß.

 

Wasserwesen in einem Wasserfall im Geiranger Fjord

Geiranger-Fjord mit Wasserfall, in dem sich ein Naturgeist des Wassers aufhält (eigenes Foto)

 

 

Wasserfall mit Wasser-Troll aus der Nähe

Wasserfall im Geiranger-Fjord aus der Nähe. Im rechten stärkeren Strang des Wasserfalls
hält sich am Ende des oberen Drittel ein Naturgeist des Wassers, ein Wasser-Troll auf.
Die Energie für seine Lebensvorgänge bezieht er aus dem niederstürzenden Wasser (eigenes Foto).

 

Weißer Wasser-Troll am Vöringsfossen

Skulptur eines weißen Wasser-Trolles vor dem Wasserfall Vöringsfossen (eigenes Foto)

 

 

Wasserfall Vöringsfossen, 182 m  Fallhöhe, mit Wasser-Troll

Wasserfall Vöringsfossen mit einer Fallhöhe von 182 m (eigenes Foto)
In dem Wasserfall hält sich ein Naturgeist des Wassers, ein Wasser-Troll auf, der die Energie
für die Erhaltung seiner Lebensvorgänge aus den niederstürzenden Wassermassen bezieht.

 

Nebelwesen wiederum leben von dem für sie nutzbaren Teil der Energie, der bei der Bildung von Wasser-Tröpfchen aus Wasserdampf in Wolken frei wird. Feuerwesen, auch Salamander genannt, leben von den Energien des Feuers und der Glutströme im Innern der Erde; Luftwesen, Sylphen genannt, leben von den Energien der Winde und Stürme und Gewitterwesen schließlich von einem Teil der Energien der Blitze. Es gibt noch viele weitere Arten von Wesen mit einem feinstofflichen Körper, denen man in der Natur begegnen kann. Eine Unterart der Feuerwesen sitzt z.B. in vermodernden Baumstämmen und nutzt die Energie, die bei der Zersetzung des Holzes frei wird. Eine bestimmte Art von Wasserwesen nutzt die Energie der Wellenbewegungen des Wassers, wie sie durch den Wind oder durch einen ins Wasser stürzenden oder geworfenen Gegenstand hervorgerufen werden. Um diese Energien vollständig zu nutzen, breiten sie sich, wie beobachtet werden kann, in dem Bereich der Wellenbewegung an der Oberfläche des Wassers wie eine Flunder aus.
Soweit der Autor dies feststellen konnte, sind die Naturgeister streng hierarchisch gegliedert. Sie nehmen unterschiedliche Ränge ein, hohe und niedrige. Ihre Machtbefugnisse und ihre Möglichkeiten auf Menschen einzuwirken sind verschieden. Dies hängt nicht nur von ihrem Platz in der Hierarchie, sondern auch von der Energie ab, über die sie verfügen. Manche von ihnen sind klein, andere groß und einige sogar riesig. Nicht wenige verstehen sich darauf, den Geist eines Menschen zu verwirren. Angst oder Panik aber kann an gefährlichen Orten wie dem Gebirge oder dem Wasser leicht zu einem Unglück führen. Andere bezaubern die Menschen, wie z.B. Schönholden die Männer, in Deutschland auch Schahollen genannt, die anscheinend verschieden sind von den Huldras der skandinavischen Sagen. Die Schönholden und auch andere nähern sich vorsichtig den Menschen, wenn diese in der Natur unterwegs sind und Lieder singen. Es reicht anscheinend aus, wenn man diese Lieder nur summt oder im Geiste singt, so als ob es vor allem auf die Gefühle ankäme. Eine große bezaubernde Kraft geht auch von manchen Wasserwesen aus, wie z.B. von den höherrangigen Nymphen, die in vielleicht zehn bis zwanzig Metern Höhe über einem See schweben. Eine kleine Nixe lässt sich leicht herbeilocken. Man muss sich nur vorstellen, dass vor einem eine Quelle aus der Erde sprudelt. Schon ist ein solches Wesen zur Stelle. Analog lässt sich auch ein Feuerwesen aus der Erde hervor locken, wenn man sich vorstellt, dass vor einem ein Feuer brennt. Es gibt Wesen, die haben von sich aus eine positive Wirkung auf Menschen, von bestimmten anderen hält man sich am besten fern. Ihr Energiefeld verträgt sich nicht mit dem der Menschen. Wenn man mit ihnen in Berührung kommt, erleidet man so etwas wie einen Hexenschuss. Am schnellsten geheilt werden kann man dann von einem Wesen, dessen Energiefeld mit dem des Menschen harmoniert.
Tagsüber halten sich die Naturgeister gewöhnlich an den Stellen auf, an denen sich die Energie-Quellen befinden, von denen sie leben. Nachts aber treffen sich viele von ihnen zum Kreistanz. (Hierüber hat der Autor in früheren Weblogs berichtet.)

Naturgeister leben in Norwegen noch weitgehend ungestört durch Menschen. In den von Menschen kaum genutzten Naturräumen stehen ihnen viel Platz und Energie zur Verfügung, so dass sie zahlreich sind und sich zu einer ziemlichen Größe entwickeln können. Da es in den weiten Naturräumen nur wenige Menschen und viel mehr Naturgeister als Menschen gibt, inkarnieren viele Naturgeister als Menschen. Dies sieht der Autor als einen der Gründe dafür an, dass die Norweger sehr naturverbunden sind, Outdoor-Aktivitäten bevorzugen und der Natur allem Anschein nach mehr Liebe entgegen bringen als die Mittel-Europäer.

Das skandinavische Gebirge erreicht eine Höhe von etwa 2470 m. Durch die Erosion von Wind und Wasser und den Gletscherschliff während der Kaltzeiten wurde es eingerumpft und ist heute eine mehr oder weniger flachwellige Rumpfflächen-Landschaft.
Die nacheiszeitliche Landerhebung (aufgrund des Abschmelzens der während der Kaltzeiten auf dem Gebirge lastenden Eismassen von etwa 1,5 km Mächtigkeit) beträgt heute noch maximal etwa 1 m pro Jahrhundert. Ehemals betrug sie 10 m pro Jahrhundert. Um etwa 1 m pro Jahrhundert wachsen auch die Alpen heute immer noch in die Höhe.
Das skandinavische Urgebirge ist uralt. Die an der Oberfläche liegenden Gesteine haben ein Alter von 3,5 bis 3,0 Milliarden Jahre und sind damit um mehr als den Faktor 10 älter als die in den jungen Gebirgen, wie z.B. den Alpen, an der Oberfläche zu Tage tretenden Gesteine. In dem hohen Alter des skandinavischen Urgebirges besteht sein größter Unterschied zu den anderen Hochgebirgen der Erde.
Die in dem skandinavischen Gebirge lebenden Naturgeister werden zum Teil etwas anders beschrieben als die in anderen Gebirgen und Naturräumen lebenden Naturgeister. Sie scheinen zum Teil irgendwie urtümlicher und auch größer zu sein als anderswo. Dies könnte mit dem hohen Alter des Gebirges zusammenhängen. Die Naturgeister, die aus den im Gebirge stattfindenden Prozessen ihre Energien beziehen, hatten dadurch die Möglichkeit, sich am gleichen Ort über Jahrmilliarden hinweg zu entwickeln. Hierfür spricht, dass der Autor die von ihrer Gestalt her am größten Berggeister im Nordosten des skandinavischen Gebirges findet, welcher den ältesten Teil  des Gebirges darstellt.
In der nordeuropäischen Mythologie spielen Riesen eine große Rolle. Sie leben in einer für Menschen und Götter überwiegend lebensfeindlichen Umgebung. Riesen sind älter als Götter und Menschen und sollen für zerstörerische Natur-Kräfte stehen,  aber auch für das Gleichgewicht in der Welt wichtig sein. Die Mythen, in denen Riesen eine Rolle spielen, könnten ihren Ursprung in Erfahrungen mit den Naturgeistern des skandinavischen Urgebirges haben. Jötunn bezeichnet wertfrei diese Riesen, Troll ist dagegen eine spätere negative Bezeichnung.
Auch die Fylgjen, die Folgegeister von Menschen und ihren Geschlechtern könnten zum Teil aus Berggeistern hervorgegangen sein, die sich den Menschen angeschlossen haben.

Die Fylgja ist ein weiblicher Folgegeist in der nordischen Mythologie, ein Schutzgeist und geistiger Führer, der einen Menschen in seinem Leben begleitet. Jeder Mensch hat seine eigene Fylgja und kann diese um Beistand und Kraft bitten. Die Fylgja sollen Naturgeistern vergleichbar sein, mitunter eine riesige Größe aufweisen und über große Macht verfügen. Manche dieser Folgegeister sollen auch an eine Sippe gebunden sein und beim Tode „ihres“ Menschen auf ein jüngeres Mitglied der Sippe übergehen. Von einer solchen Fylgja handelt der folgende Abschnitt aus der um das Jahr 1000 in Island niedergeschriebenen Erzählung
„Des Viga-Glum Aufgang“:
„Es wird erzählt, dass Glum eines Nacht träumte und es kam ihm vor, als stehe er draußen vor seinem Hause und sehe hinaus nach dem Fjord; da dünkte ihn, er sähe, wie ein Weib von draußen gegangen kam; sie schritt landeinwärts auf seinen Hof zu, und sie war so gewaltig groß, dass ihre Achseln die Gebirgswände zu beiden Seiten streiften. Und es dünkte ihn, er gehe aus seiner Umwallung ihr entgegen und lade sie zu sich ein; und indem erwachte er.
Alle dünkte der Traum wunderbar; er aber sagte so: „Der Traum ist so groß und merkwürdig, und so will ich ihn deuten: Vigfuß, meiner Mutter Vater
(in Norwegen) wird nun gestorben sein, und das Weib, das höher als die Berge war, wird seine Fylgja gewesen sein. Er war größer als andere an Besitz und Ehren. Und seine Fylgja wird sich nun hier eine feste Statt suchen, wo ich bin.“ Fylgja aber ist des Menschen Folgegeist, in dem sein Schicksal sitzt.
Um den Sommer, als die Schiffe herauskamen, erfuhr man, dass Vigfuß gestorben war.“

Welche Eigenschaften den Trollen in Norwegen zugeschrieben werden, geht nicht nur aus den Sagen hervor, sondern man kann es auch an der Bedeutung der Worte erkennen, in denen im Norwegischen das Wort Troll auftritt. Das Wort trollet steht für boshaft, hämisch oder schlimm. Das Wort trollbinde dagegen für bezaubernd, trolsk für zauberhaft. Naturgeister haben für also Menschen sowohl eine negative als auch eine positive Bedeutung. Diese Ambivalenz findet sich auch in Mitteleuropa. Boshafte Berggeister können Wanderer im Gebirge irreleiten, Schönholden und Nymphen und die Gesänge der Elfen die Herzen der Menschen verzaubern.
Das Wort trolle bedeutet zaubern, trolldom Zauberei, trolldomskraft Zauberkraft. Troll in den Worten mit dieser Bedeutung steht in Verbindung mit dem Glauben oder richtiger wahrscheinlich der Erfahrung, dass jemand nur dann wirklich übermenschliche Dinge bewirken kann, wenn das ein Troll für ihn macht oder er sich mit einem Troll verbindet. Priester und Priesterinnen in den Umbanda-Kulten Südamerikas können z.B. nur dann heilen, nachdem ihre Gottheit, die man sich auch als mächtigen Naturgeist vorstellen kann, in sie hineingegangen ist.
Elfen lieben die Natur über alles. Wenn wir eine Rose betrachten, uns für ihre Schönheit begeistern und einmal ihre Form, dann wieder ihre Farbe oder ihren Duft am schönsten finden und uns nicht entscheiden können, so schwebt die Rosen-Fee zu uns hin, verweilt bei uns eine Zeitlang und steigert dabei unsere Liebe zur Rose noch um ein Vielfaches.

Ein bekannter Trollmaler Norwegens ist Theodor Kittelsen (1857-1914), der zahlreiche Trollaquarelle und –zeichnungen schuf. Von seinen Malerkollegen behauptete er, dass sie keinen Troll malen könnten, weil sie im Gegensatz zu ihm nie auch nur einen Troll zu Gesicht bekommen hätten. Tatsächlich hat Kittelsen nach Wahrnehmung des Autors viele Naturgeister auf seinen Bildern dargestellt. Der Autor möchte hier auf zwei dieser Bilder eingehen. Eines der Bilder stellt einen Troll dar, der auf einem Pferd reitet. Tatsächlich lässt sich häufig beobachten, dass Gnome auf Pferden reiten, die auf einer Weide stehen oder auf ihr umher galoppieren. Vor etwa zwei Jahren erzählte ein irischer Pferdezüchter von der Westküste in einer Fernsehsendung über Irland, dass eine bestimmte Art von Naturgeistern immer wieder seine Pferde entführen und sie in dem unübersichtlichen Weide-Gelände verstecken würde, so dass er sie kaum finden könne.
Der Autor ging vor Jahren einmal zusammen mit anderen unter Führung einer Heilpraktikerin auf die Suche nach Heilkräutern. Es war im Voralpen-Land. Die Heilpraktikerin hatte einen Schäferhund dabei. Als die Gruppe den Waldrand erreichte, kam ein Gnom und setzte sich auf den Schäferhund. Während der gesamten Exkursion ritt der Gnom auf dem Schäferhund durch den Wald. Erst als die Gruppe nach beendeter Führung den Wald wieder verließ, hatte sich auch der Gnom verabschiedet.
Gnome reiten auch auf Schweinen, die im Morast wühlen.
Das andere Bild von Theodor Kittelsen, von dem hier die Rede sein soll, stellt einen Troll dar, der größer als ein dreistöckiges Haus ist und durch die Straßen einer Stadt wandert. In Übereinstimmung hiermit findet auch der Autor in norwegischen Städten Straßen, in denen in der Nacht riesige Trolle unterwegs sind. Sie waren an diesen Stellen schon unterwegs, lange bevor die Menschen dort ihre Straßen und Häuser bauten.

 

Die germanische Göttin Freya, Tochter einer Riesin und des Meeresgottes in Andalnes

Freyja (dargestellt von Gerh. Marcks, 1950) ist die schöne Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings, des Glücks und der Liebe.
Unter Freyja-Linden hielt man die Thing-Versammlungen ab. Der Wohnsitz Freyjas ist Folkwang in Asgard.
Freyja ist die Tochter des Meergottes Njörd und der Riesin Skadi. Hier ist sie aus Asgard herabgestiegen in den Fjord vor Andalsnes,
in das Element ihres Vaters, des Meergottes Njörd (eigene Fotos).

 

Troll b Haiku und Tanka

 

Haiku und Tanka, Jotin, 04. Juni 2013: Kann man seine Seele dem Teufel verkaufen?

Dienstag, Juni 4th, 2013

Kann man seine Seele dem Teufel verkaufen?

Die meisten heute lebenden Menschen glauben nicht daran, dass man seine Seele dem Teufel verkaufen kann. Im Mittelalter war das möglicherweise anders. Als Ursprung der Kräfte einer Hexe wurde z.B. ein Teufelspakt angesehen. Für die meisten heutigen Menschen ist das ein Märchen aus der Zeit der Hexenverbrennungen. Viele Menschen glauben heute auch nicht daran, dass man für begangene Untaten in diesem oder in einem zukünftigen Leben bestraft wird, außer natürlich im gegenwärtigen Leben durch die weltliche Gerichtsbarkeit. Den Begriff Sünde lehnen sie ab. Sie halten das für eine schlaue Erfindung der Theologen, um Macht auszuüben und ihre und die Taschen ihrer Oberen zu füllen. Der Autor gehörte auch zu diesen Ungläubigen. Es bedurfte über Jahrzehnte hinweg einer ganzen Reihe von Wahrnehmungen unterschiedlicher Ereignisse und Tatbestände der nicht alltäglichen Wirklichkeit, um zu erkennen, dass er einem Irrglauben anhing. Von der Existenz der meisten dieser Ereignisse und Tatbestände war er überrascht. Er hatte nicht erwartet, dass es sie gibt.

 

Umkehr Dämon, entsprungen dem Zorn Shiwas

 

Dämon, dem Zorn Shiwas entsprungen (eigenes Foto)

 

Tatsächlich verkaufen viele Menschen ihre Seele dem Teufel und dazu bedarf es noch nicht einmal einer ausdrücklichen Vereinbarung, weder mündlich noch schriftlich. Man muss nur einen falschen Weg, den Weg des Unrechtes, einschlagen, Menschen betrügen oder ihnen auf eine andere Weise Schaden zufügen. Die Stelle unseres Höheren Selbst nimmt dann ein Dämon ein, der unser unrechtes Tun noch effektiver macht. Die Anfänge hiervon hat der Autor bei sich zweimal erlebt. Einmal wurde dieser Dämon von einer hellsichtigen Frau wahrgenommen. Mit einem Aufschrei registrierte sie die Anwesenheit des Dämons über dem Kopf des Autors, als dieser den Raum betrat, in dem sie sich aufhielt und auch der Autor war sich der Anwesenheit dieses Wesens bewusst. In einer ihn sehr belastenden Situation hatte er sich einige Stunden zuvor vorgenommen, von jetzt an rücksichtsloser zu handeln. Sein Höheres Selbst aber hatte sich von ihm entfernt. Es war ein Dämon geringer Rangordnung, der den Platz des Höheren Selbst eingenommen hatte. Mitunter ergreifen aber auch Dämonen von hoher und sehr hoher Rangordnung von Menschen Besitz. Die Anwesenheit einer solchen Wesenheit können dann viele spontan wahrnehmen, vielfach ohne zu wissen, um was es sich handelt.

Menschen, die Unrecht tun, begleitet ihr Höheres Selbst nur noch aus der Entfernung. Es kehrt erst dann zurück, wenn sie den eingeschlagenen Weg des Unrechts nicht weiter verfolgen. Wenn sie in ihr falsches Tun schon zu sehr verstrickt sind, müssen sie den eingeschlagenen Weg als falsch erkennen, bereuen und „umkehren“. Vielfach geschieht dies erst in einem zukünftigen Leben. Das Unrecht, das wir begangen haben, müssen wir bereuen und Buße und Wiedergutmachung leisten. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Gesetzes, unter dem wir leben. Man kann sich gut vorstellen, dass die Evolution dies wie anscheinend auch das meiste andere, das einen Menschen ausmacht, hervor gebracht hat. Die Evolution und die Existenz von Engeln und Dämonen und auch von Gott, dem Schöpfer, stehen nicht im Widerspruch zueinander.

Buße leisten können wir anscheinend nur, wenn wir als Menschen inkarniert sind. Buße und Wiedergutmachen kann uns auch niemand abnehmen. Es wird uns allerdings Hilfe zuteil, wenn wir bereuen und den Weg der Umkehr einschlagen und Buße und Wiedergutmachung leisten.

Es wird gesagt, schlechten Menschen ginge es gut. Was den äußeren Schein angeht, Auto, Haus und Bankkonto, stimmt dies zum Teil auch. Wie es im Inneren ihrer Seele aussieht, ist eine andere Sache. Spätestens ist es mit dem „Gutgehen“ jedoch auf jeden Fall vorbei, wenn sie ihr Lebensende erreicht haben. Falls ihr schlechtes Karma ihr gutes überwiegt, geht es ab in die Höllenbereiche. Der Autor würde das nicht glauben, wenn er nicht Menschen kennen gelernt hätte, die von dort kamen und ängstlich darauf bedacht waren, sich in ihrem jetzigen Leben so zu verhalten, dass sie nach ihrem Tode nicht wieder dorthin zurück mussten.
Wenn der Autor weit genug in der Vergangenheit zurückgeht, dann findet er auch in seiner eigenen Aura eine Zeitspanne gespeichert, in der er in einem Höllenbereich eingesperrt war. Er war dort sehr unglücklich. Unglück der Seele ist ein Merkmal der Höllenbereiche, Glückseligkeit ein Merkmal der himmlischen. Man kann mitunter sehr schnell ausreichend schlechtes Karma anhäufen, um nach dem Tode in einen Höllenbereich zu gelangen; bei der Ausübung von Rache (in früheren Zeiten) überschritt man in maßlosem Zorn sehr leicht die Grenze des als Vergeltung Zulässigen. Heute kann das insbesondere noch im Krieg geschehen.

Unsere Vergehen in diesem und vergangenen Leben sind deutlich und markant in der Aura gespeichert. Sie sind Belastungen unterschiedlichen Grades, die, wenn sie ein bestimmtes Maß überschreiten, zu Krankheiten führen. Viele Menschen, die unter Krankheiten und Behinderungen leiden, tragen auf diese Weise ihr schlechtes Karma aus vergangenen Leben ab.

In jedem Zeitalter häufen Menschen schlechtes Karma an, in unserer Zeit vielleicht mehr Menschen als früher. Es sind heute insbesondere in der westlichen Welt weniger Krieg, Bürgerkrieg und Diktatur, die Menschen sich nicht richtig verhalten lassen, sondern vor allem das Streben nach Reichtum und einem „guten“ Leben. Viele meinen auch, sie kämen auf eine andere Weise nicht zurecht.

Der Autor nahm vor Jahren an einem Seminar teil, in dem es u.a. auch darum ging, die Aura zu „sehen“. Als der Autor an der Reihe war, „sah“ er in der Aura einer durchaus sympathischen Teilnehmerin, über die er Aussagen machen sollte, ein intensives glänzendes Schwarz. Ohne dass ihm eine Wertung in den Sinn kam, beschrieb er, was er wahrnahm. Die Teilnehmerin aber schlug ihre Hände vor ihr Gesicht. Erst da wurde dem Autor klar, dass er besser geschwiegen hätte. Die Teilnehmerin war Bank-Angestellte in einem Nachbarland und der Autor dachte sich, das hinge damit zusammen, dass sie Schwarzgeld ihrer Kunden anlegen müsse. Möglicherweise war dies auch der Fall, vielleicht hatte sie aber auch ihre Kunden zum Vorteil der Bank und ihrem eigenen nicht richtig beraten. Schwarz in der Aura fand der Autor später noch bei vielen anderen Menschen, ohne dies bei den meisten davon zu erwarten. Es waren Menschen darunter, von denen er annahm, dass sie Menschen zu ihrem eigenen Vorteil zu betrügen versuchen, wie z.B. ein Beerdigungsunternehmer, der Leistungen von mehreren tausend Euro einer Leidtragenden zweimal in Rechnung stellte. In vielen Fällen waren es aber auch Menschen, die sich in ihrem gegenwärtigen Leben korrekt verhalten, aber Belastungen aus vergangenen Leben mit sich schleppen.

Ein Gebiet, mit dem sich der Autor seit Jahrzehnten beschäftigt, ist die Transformation durch Meditation. Er fand immer wieder Menschen, die trotz jahrelanger anscheinend korrekter Versenkungs-Techniken nach den Kriterien des Autors keinerlei Fortschritte machten, d.h. bei deren Eigenschaften anscheinend keinerlei Annäherung an die Merkmale bekannter Yogis, tibetischer Mönche oder Zen-Meister stattfand. (Berücksichtigte Merkmale waren dabei insbesondere die Ausstrahlung von feinstofflichem Licht, spirituelle Intelligenz und der Grad der Verknüpfung von unterem, mittlerem und höherem Selbst.) Schließlich fand der Autor heraus, dass die Personen, die über lange Zeit anscheinend keine Fortschritte in der Meditation erzielten, die Farbe Schwarz in ihrer Aura aufwiesen und eine beträchtliche Menge an schlechtem Karma angehäuft hatten. Bei einigen von ihnen hatte sich die Menge an schlechtem Karma im Laufe der Zeit verringert. Anscheinend ist es so, dass zunächst einmal der Grad der seelischen Belastungen unter eine bestimmte Grenze sinken muss, ehe durch die Meditation eine Transformation einsetzen kann, die über die durchschnittlichen menschlichen Eigenschaften hinausgeht. Dem Autor scheint es auch, dass jemand am effektivsten oder vielleicht auch nur dann sein schlechtes Karma verringert, wenn er den Weg der Umkehr geht. Umkehr ist die Einsicht in den falschen Weg und das Einschlagen und Gehen des richtigen Weges. Dies schließt natürlich auch die Abkehr von der bisherigen Lebensführung ein.

 

Michael besiegt Satan als Drachen

Michael besiegt Satan als Drachen (eigenes Foto)

Der Erzengel Michael als Bezwinger Satans in Gestalt des Drachens

Michael – Sein Name bedeutet: Wer ist wie Gott!

ist ein Engel der hebräischen Überlieferung.
In der neutestamentlichen Offenbarung des Johannes
tritt er als der Bezwinger Satans auf,
den er in die Hölle hinabstürzt.
Im Volksglauben ist er es auch, der ein
Verzeichnis der guten und schlechten Taten
eines jeden Menschen erstellt.
Er soll auch der Seelenwäger sein
sowie die Seelen der Verstorbenen
auf ihrem Weg ins Jenseits geleiten.
Weiter gilt Michael auch als Heilkundiger,
himmlischer Arzt und Patron der Kranken.

 

Engel, Abteikirche Kloster Steinfeld (eigenes Foto)

Engel Abteikirche Kloster Steinfeld (eigenes Foto)

 

Umkehr Teufel Abteikirche Kloster Steinfeld (eigenes Foto)

Teufel Abteikirche Kloster Steinfeld (eigenes Foto)

 

In der Abteikirche von Kloster (Kall-)Steinfeld
(erbaut 1142) ist der rechte Vorderpfeiler
mit einem großen Gemälde
des heiligen Potentinus geschmückt.
Darüber sitzt auf einem Säulenstumpf
der Teufel. Er trägt in eine Schriftrolle
die Namen der zerstreuten Beter ein
und sieht sich, wie Pater Dorpinghaus
in einem Klosterführer
schreibt, nach neuen Opfern um.
Ihm gegenüber schreibt ein Engel
die Namen der Gerechten und Frommen auf.
Die beiden Gemälde sind Teil der um 1515
entstandenen spätgotischen Rankenmalereien,
die das Gewölbe der Kirche bestimmen.

 

Engel der Vergebung, Christchurch Dublin, Irland

Engel der Vergebung, Christchurch Dublin, Irland (eigenes Foto)

 

Im Judentum heißt es, die Schechina, die Präsenz Gottes, weilt nicht in der Gesellschaft von Sündern, wenn aber der Mensch sich um die Reinigung von seinen Sünden bemüht und Gott nahe sein möchte, dann ruht die Schechina auf ihm. 

Die Umkehr wird im Judentum Teschuwa genannt und nimmt einen wichtigen Platz in dieser Religion ein. Jom Kippur ist der heiligste und feierlichste Tag des jüdischen Jahres. Wie auch auf einer Reihe von Tagen davor liegt der Schwerpunkt an diesem Tag auf Reue und Versöhnung – mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit Gott. Auch in den aus dem Judentum hervorgegangenen Religionen Christentum und Islam nimmt die Umkehr einen wichtigen Platz ein, ebenso in anderen Religionen.

Im Buddhismus heißt es, dass nur eine vollständige Reue und Umkehr schlechtes Karma tilgen. 

Hollen-Richter in der chinesischen Mythologie (eigenes Foto)

Höllen-Richter in der chinesischen Mythologie (eigenes Foto)

Auch in der chinesischen Mythologie

kennt man die Hölle.
Sie ist allerdings nicht endgültig.
Sowohl die daoistische als auch die
buddhistische Hölle ähneln
dem katholischen Fegefeuer.
Im Unterschied zur christlichen Hölle
haben dort auch keine Teufel das Sagen,
sondern Gottheiten und Beamte,
die mit den himmlischen Gottheiten
zusammen arbeiten.
Als ein Höllenbeamter wird z.B. Yue Fei angesehen.
Dieser war ein berühmter General der Song-Dynastie,
der wegen seines Patriotismus bei Volk und Regierung
in hohem Ansehen stand.
Yue Fei leitet in der Unterwelt das Amt der
raschen ausgleichenden Gerechtigkeit,
in dem die guten und schlechten Taten der Verstorbenen
gegeneinander abgewogen werden.
Yue Fei spricht dann das Urteil.

 

Als der Autor diese Aussagen von Religionen über die Umkehr las und begriff, wurde ihm schlagartig klar, warum Menschen, die nicht den Weg der Umkehr genommen haben, keine Fortschritte in der Meditation erzielen. Der göttliche Teil im Menschen, die Präsenz Gottes im Menschen, ist das Höhere Selbst. Solange sich das Höhere Selbst nicht an der Meditation beteiligt, finden keine Fortschritte statt. Dies gehörte zu den ersten Erkenntnissen des Autors über die Meditation und er hat darüber auch in einem Blog berichtet. Die für eine Transformation erforderliche Ansammlung feinstofflicher Energie ist anscheinend nur mit Hilfe des Höheren Selbst möglich. Das Höhere Selbst verfügt über anscheinend unbegrenzte feinstoffliche Energie.
Bei Menschen, die sich viel schlechtes Karma aufgebürdet haben und (noch) nicht „umgekehrt“ sind, weilt nicht ihr Höheres Selbst – im Judentum wird von der Schechina gesprochen – und wird sich infolgedessen auch nicht an der Meditation beteiligen. Die Meditation ohne Höheres Selbst aber bleibt erfolglos und bewirkt keine Transformation und auch keine oder keine rasche Befreiung von seelischen Belastungen, wie sie für Gesundheit und Wohlergehen von ausschlaggebender Bedeutung sind.

Die Schöpfung ist so eingerichtet, dass auch das Böse und Dämonen darin ihren Platz und ihre Daseinsberechtigung haben. Wahrscheinlich gäbe es die Dämonen und ihre Wirkungsfeld nicht, wenn sie nicht für die Höherentwicklung der Menschheit von Bedeutung wären.
Es wird gesagt, dass jede Menschen-Seele einmal zum Ursprung zurückkehren muss. Dies setzt voraus, dass jeder Mensch mit schlechtem Karma einmal den Weg der Umkehr gehen wird. Für Menschen ohne Religion oder ohne Wissen um die nicht alltägliche Wirklichkeit und deren Bedeutung für das Leben auf der Erde dauert dies wegen ihres „Nichtwissens“ wahrscheinlich am längsten. Gerade für sie stehen Helferwesen bereit, ihnen zu helfen. Sie müssen nur um Hilfe bitten, sich zur Umkehr entschließen und dann den Weg der Umkehr auch gehen. Ihren Söhnen und Töchtern helfen auch die verstorbenen Mütter von der anderen Seite aus. Ihre Kinder ohne schlechtes Karma beschützen sie und suchen sie auch davor zu bewahren, einen schlechten Weg zu gehen.

 

Die Religion

erinnert uns daran, dass

wir Geistwesen sind

und uns´re eigentliche Heimat

die Ewigkeit ist!

 

Glockenblumen  (eigenes Foto)

Glockenblumen
(eigenes Foto)

 

Blütenfülle in

Bäumen auf grüner Wiese,

weiß getupft der Wald.

 

Blüten sind Knechte
im Dienste der Fortpflanzung,
jedoch Könige
der Harmonie und Schönheit
in den Herzen der Menschen.

 

Haiku und Tanka aus
Engel, der die Erde segnet.

 

 

Adresse mit Rabe

Haiku und Tanka, Jotin, Mai 2013: Pfingsten und die Gaben des Heiligen Geistes – Evolution des Menschen durch das nicht fassbare Göttliche!

Donnerstag, Mai 9th, 2013

Pfingsten und die Gaben des Heiligen Geistes – Evolution des Menschen durch das nicht fassbare Göttliche:

Die Taube als Symbol des Heiligen Geistes in einem Kirchenfenster  (eigenes Foto)

Die Taube als Symbol des Heiligen Geistes in einem Kirchenfenster
(eigenes Foto)

Herabk. Herabkunft des Heiligen Geistes auf einer Medaille

 

 

Die Christen fast aller Kirchen feiern 50 Tage nach Ostern Pfingsten als den Tag, an dem der Heilige Geist auf die Jünger Jesu ausgegossen wurde. Die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger wird in der Apostelgeschichte folgendermaßen beschrieben:

„Zu Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle Jünger wieder beieinander. Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten. Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederließ. So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten in fremden Sprachen, jeder so, wie der Geist es ihm eingab. Zum Fest waren viele fromme Juden aus aller Welt nach Jerusalem gekommen. Als sie das Brausen hörten, liefen sie von allen Seiten herbei. Fassungslos hörte jeder die Jünger in seiner eigenen Sprache reden…“

Der Autor fragte sich, ob nicht die Ausgießung des Heiligen Geistes vielleicht heute immer noch auf Teilnehmer am Pfingstfest stattfinden könnte, ohne dass diese gleich in fremden Sprachen reden. Als der Autor an einem Pfingst-Gottesdienst teilnahm, konnte er in der Höhe über dem Altar auf der zweiten Ebene des Seins die Anwesenheit eines Energiepunktes mit anscheinend unbegrenzter Energie feststellen, die sich als Heiliger Geist ansprechen ließ. (Bei Gottesdiensten zu Weihnachten und Ostern sowie anderen Tagen war dieser Energiepunkt nicht vorhanden.) Während der Messe senkte sich diese Energie auch auf in der Kirche Anwesende herab und füllte sie aus, allerdings in nur zwei von ihnen.

In Gottesdiensten der Pfingstbewegung, insbesondere in Amerika und Ländern der Dritten Welt, ist die Anzahl der Gläubigen, in die sich während des Gottesdienstes diese Energie herabsenkt, deutlich größer. Die Pfingstbewegung ist eine ekstatisch-religiöse Bewegung, die die höchste Stufe christlichen Lebens im Empfangen des Heiligen Geistes sieht. Die Bewegung umfasst mehrere hundert Millionen Menschen und ist heute der am stärksten wachsende Zweig des Christentums. Während der Gottesdienste in Pfingstgemeinden wird viel und begeistert gesungen. Es wird in die Hände geklatscht und teilweise bewegt man sich auch zur Musik. Als Gebetshaltung werden teilweise Arme und Hände erhoben. Eine formale Liturgie wird abgelehnt, da sie nach Auffassung überzeugter Pfingstler das Wirken des Heiligen Geistes behindern könnte.

Sollte man nun bedauern, dass sich zu Pfingsten während eines normalen Gottesdienstes in nur wenige Personen eine Energie herabsenkt, die sich als Heiliger Geist wahrnehmen lässt?  Man kann diese Auffassung vertreten, denn nach alttestamentarischer und christlicher Lehre gibt es sechs bzw. sieben oder sogar acht hervorragende Gaben, die ein Mensch durch den Heiligen Geist empfangen kann. Es gibt im Neuen Testament mehrere unterschiedliche Listen der Gaben des Heiligen Geistes. Zu den Gaben des Heiligen Geistes zählen laut 1. Kor. 12,8-10:

–       Mitteilung von Weisheit

–       Vermittlung von Erkenntnis

–       Glaubenskraft

–       Krankheiten heilen

–       Wunderkräfte

–       Prophetisches Reden

–       Unterscheidung der Geister

–       Zungenreden und deren Deutung

Der alttestamentliche Prophet Jesaja hat sechs Wesenszüge des Heiligen Geistes vorausgesagt:

„Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor… Der Geist des Herrn lässt sich auf ihm nieder: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.“ (Jes 11,2 EU)

Die Pfingstbewegung geht davon aus, dass jeder Christ Gaben des Heiligen Geistes hat. Die Gaben des Heiligen Geistes sind mehr als natürliche Begabungen. Sie sind ihnen aber nicht entgegengesetzt.

Ist es tatsächlich so, dass man durch den Heiligen Geist die oben genannten Gaben empfangen kann?

Um diese Frage zu beantworten, soll zunächst einmal darauf eingegangen werden, als wer oder was der Heilige Geist denn aufzufassen ist. Der Bibel ist u.a. folgendes zu entnehmen:

–       In der Schöpfungsgeschichte schwebt der Geist Gottes über den Wassern.

–       Maria empfängt Jesus durch den Heiligen Geist.

–       Der Heilige Geist kommt bei der Taufe auf Jesus herab.

Nach der vorherrschenden christlichen Lehre soll der Heilige Geist eine Person sein. Verbreitet ist aber auch die Auffassung, dass der Heilige Geist die Kraft oder Energie Gottes darstellt, vielleicht diejenige, die ein Mensch ertragen kann, ohne zu „verbrennen“. Nach Auffassung des Autors ist es müßig, darüber zu streiten. Wenn der Heilige Geist die Kraft Gottes ist, dann besitzt er auch die Fähigkeit, als Person zu erscheinen. Als Kraft oder Wesenheit der höchsten Ebene sollte sie aber von Natur aus keine Form aufweisen.

Man hält den Heiligen Geist für etwas typisch Christliches. Aber das ist er nicht. Wenn der Heilige Geist der Geist Gottes ist, dann ist er als der Geist Gottes heilig und daher ist der Name „Heiliger Geist“ unabhängig von der Religion richtig, d.h. auch Nicht-Christen sollten den Heiligen Geist empfangen und von seinen Gaben profitieren können. Im Hinduismus ist er nach Wahrnehmung des Autors identisch mit Brahman, wenn die Beschreibungen auch unterschiedlich sind.

Im Baum der Kabbala nach dem Buch des Sohar wird die nichtalltägliche Wirklichkeit in Form der kabbalistischen Sephirot dargestellt. Die Existenz des Menschen auf der Erde leitet sich von dieser nichtalltäglichen Wirklichkeit ab. Sie ist in ihr verwurzelt und ohne sie nicht möglich. Der Baum der Kabbala ist folgendermaßen aufgebaut: Aus den drei Schleiern der Gottheit, Ain (das Nichts), En Sof (das Grenzenlose, das Unendliche), En Sof Or (das grenzenlose Licht) treten zehn Sefiroth hervor. Die oberste Sephira stellt die Anwesenheit Gottes in der Schöpfung dar, während die unterste Sefira Malkuth die Materie beschreibt. Das absolute Wesen oder die Gottheit, die hinter allen Erscheinungsformen des Universums steht und aus der alles hervorgeht, wird als das Nichts – Ain – bezeichnet. Sie entspricht der Großen Leere im Buddhismus und letztlich auch dem DAO der Daoisten, so unterschiedlich die Beschreibungen auch sein mögen. Wie der Autor wahrzunehmen glaubt, liegt hinter Ain liegt noch ein weiterer Schleier der Gottheit, den er als das Namenlose bezeichnet. In ihm ist auch das Chaos noch enthalten und es fehlen die Naturgesetze. In Ain, dem Nichts, hat auch das Böse, Satan, seinen Platz, das nach einer Aussage von Friedrich Weinreb von Gott gerichtet (gerade gerückt) werden wird und dann nicht mehr böse ist. Der Heilige Geist ist eine Emanation des Ain. In ihm ist Ordnung und Harmonie.

In der buddhistischen und daoistischen Meditation wird die Verbindung mit der Großen Leere bzw. dem DAO angestrebt. Während einer solchen Verbindung, in der bei höchster Achtsamkeit das schlussfolgernde Denken weitgehend ausgeschaltet sein muss, kommt es zu intuitiven Erkenntnissen und einem bedeutenden Kraftzuwachs. Langfristig bewirkt eine solche Meditation außerdem eine spirituelle Reinigung, die u.a. Gesundheit bedeutet, sowie eine Transformation, die dem Meditierenden u.a. bewusst macht, dass alles mit allem verbunden ist. Meditation auf eine Wesenheit bewirkt, dass sich der Meditierende mit dieser Wesenheit verbindet und schließlich mit dieser Wesenheit eine Einheit bildet. Wenn diese Wesenheit Gott ist, dann entfalten sich in dem Meditierenden auch die Eigenschaften der Gottheit wie Weisheit, Barmherzigkeit, Gnade und die Fähigkeit zu heilen, um nur die wichtigsten zu nennen. Aus dem normalen Menschen wird der göttliche Mensch.

Das, was in fortgeschrittener Meditation geschieht, kann man auch als ein Empfangen der Gaben des Heiligen Geistes ansehen, wie sie im Alten und Neuen Testament beschrieben sind. Die Gaben des Heiligen Geistes sind deshalb real. Sie erhöhen die geistige Kapazität der daran Teilhabenden. Was man in der Meditation empfängt, stammt aus dem Ain, dem Nichts der Kabbala bzw. der „Großen Leere“ des Buddhismus, die nicht wirklich leer, sondern voller Energie ist. Der Heilige Geist aber ist eine Emanation dieses nichtfassbaren Göttlichen und verfügt über seine für den Menschen bedeutsamen Energien. Muss man nun der Pfingstbewegung beitreten und ein Pfingstler werden oder lange meditieren, um an den Gaben des Heiligen Geistes teilzuhaben. Der Autor ist nicht dieser Auffassung.

Die römisch-katholische Kirche kennt das Sakrament der Firmung. Darin empfängt der Firmling die sieben Gaben des Heiligen Geistes. Es wird Jugendlichen zwischen 11 und 16 Jahren durch einen Bischof gespendet. Die lutherischen Kirchen nennen dieses Sakrament Konfirmation. Die Formel, mit deren Hilfe die Einsegnung vollzogen wird, lautet: „Nimm hin den Heiligen Geist…“. Andere evangelische Kirchen bitten um das Kommen des Heiligen Geistes. Das Sakrament der Firmung sowie die Konfirmation stellen damit eine Verbindung zum Heiligen Geist und dessen Gaben dar. Das Sakrament ist eine Einweihung und in einem gewissen Sinn vergleichbar mit Reiki. Einweihungen funktionieren. Wer in Reiki eingeweiht ist und um Reiki bittet, der verfügt über die Heilkraft des Reiki und kann sie zu seiner oder der Heilung anderer verwenden. Auf seine Bitte um Reiki geht ein Energiefeld in ihn hinein, das sich als Reiki ansprechen und wahrnehmen lässt, und füllt seinen Körper aus. Er ist dann ein Kanal für die Heil-Energie Reiki und kann sie auf sich und andere übertragen. Der Autor konnte dies immer wieder bei sich und anderen beobachten. So kann auch jemand, der das Sakrament der Firmung bzw. Konfirmation als Einweihung erhalten hat, um den Heiligen Geist bitten, um dann mit Hilfe seiner Gaben Aufgaben wirkungsvoller zu erledigen. Wenn er um den Heiligen Geist bittet, geht ein Energiefeld in ihn hinein, das sich als Heiliger Geist wahrnehmen lässt und füllt seinen Körper aus. Er verfügt dann während des Zeitraumes, in dem dieser göttliche Geist in ihm ist, über die Gaben des Heiligen Geistes. Wenn man die Heilung mit Reiki abgeschlossen hat, dankt man für Reiki und das Reiki-Energiefeld verlässt den Körper wieder. Dem Heiligen Geist sollte man für seinen Beistand ebenfalls danken, nachdem die Aufgaben erledigt sind, für die man um seinen Beistand gebeten hat. Das Energiefeld, das sich als Heiliger Geist wahrnehmen lässt, verlässt dann den Körper wieder. Wer kein Christ ist, kann natürlich ebenfalls um den Heiligen Geist bitten. Da man dann ja nicht das Sakrament der Firmung bzw. Konfirmation erhalten hat, also nicht eingeweiht ist, wird eine einfache Bitte möglicherweise zunächst nicht ausreichen, seine Gaben zu empfangen. Wenn es wie bei Reiki ist, wird man seine Bitte am Anfang mehrfach wiederholen müssen, ehe man in Kontakt mit ihm kommt.

Viele Menschen können auf dem spirituellen Weg erst dann Fortschritte erzielen, nachdem sie „umgekehrt“ sind. Auch die Umkehr kann mit Hilfe des Heiligen Geistes geschehen. Je weiter ein Mensch auf dem spirituellen Weg fortgeschritten ist, umso mehr wird sein Handeln vom Heiligen Geist bestimmt, auch wenn er ihn nicht explizit um Hilfe bittet. Ein Heiliger, dessen Handeln fast ausschließlich vom Heiligen Geist bestimmt wurde, war Pater Pio. Jemand, dessen Handeln überwiegend aus dem Heiligen Geist heraus erfolgt, ist auch der Dalai Lama. Ein christlicher Würdenträger, dessen Handeln zu einem großen Teil vom Heiligen Geist inspiriert wurde, ist nach Wahrnehmung des Autors Johannes XXIII, der 1958 zum Papst gewählt wurde. Er gilt als guter Papst und war ein Reformer, der das zweite vatikanische Konzil einberief, in dem sich die Kirche nach außen öffnete. Das Heilige anderer Religionen wird seitdem von der katholischen Kirche anerkannt und so wurde Zen im Christentum möglich. Seitdem gibt es christliche Priester, die zugleich auch Zen-Meister sind. Auch deren Handeln erfolgt zu einem großen Teil aus dem Heiligen Geist heraus. Gebete von Mystikern und Heiligen sind oft vom Heiligen Geist inspiriert, so auch viele Predigten von Meister Eckehart. Dazu gehört u.a. die folgende Aussage von Meister Eckehart:

Ich habe eine Kraft in meiner Seele, die Gottes ganz und gar empfänglich ist. Ich bin des so gewiss, wie ich lebe, dass mir nichts so nah ist wie Gott. Gott ist mir näher als ich mir selber bin: mein Sein hängt daran, dass mir Gott „nahe“ und gegenwärtig sei.

Vom Heiligen Geist inspiriert ist auch die folgende Aussage von Angelus Silesius:

Die Gottheit ist mein Saft: Was aus mir grünt und blüht, das ist sein Heiliger Geist, durch den der Trieb geschieht.

Vom Heiligen Geist inspiriert ist ebenfalls der folgende Satz von Johannes vom Kreuz:

Ich weiß, dass nichts so schön sein kann wie sie (die Kraft des Heiligen Geistes), dass Himmel und Erde aus ihr trinken, obwohl es Nacht ist.

Beispiel für eine Ikone, deren Entstehung vom Heiligen Geist inspiriert wurde

Beispiel für eine Ikone, deren Entstehung vom Heiligen Geist inspiriert wurde

 

Beispiel für eine Darstellung Gottes, die durch den Heiligen Geist inspiriert wurde

Beispiel für eine Darstellung Gottes, die durch den Heiligen Geist inspiriert wurde

 

Beispiel für eine vom Heiligen Geist inspirierte ikonographische Darstellung des liegenden Buddha, bevor er die Erde verlässt.

Beispiel für eine vom Heiligen Geist inspirierte ikonographische Darstellung des liegenden Buddha, bevor er die Erde verlässt.

 

Beispiel für eine zeitgenössische Kalligraphie, deren Entstehung nach Auffassung des Autors vom Heiligen Geist inspiriert wurde.

 

Das Entstehen dieser Kalligraphie „Heilen“

von Christine Lehmann www.christinelehmann.eu 

wurde nach Auffassung des Autors vom Heiligen Geist inspiriert. Den Grund hierfür sieht der Autor darin, dass die Künstlerin seit mehr als 20 Jahren Zen praktiziert. Ihr Schaffen spiegelt ihr Fortschreiten auf dem spirituellen Weg der Meditation (eigenes Foto).

Zu einem großen Teil vom Heiligen Geist inspiriert sind natürlich auch die Heiligen Bücher der Menschheit, nicht nur im Abendland, sondern auch in Indien, China und Japan und anderswo auf der Erde. Die buddhistischen Sutren gehören ebenfalls dazu. Und natürlich sind auch die heiligen Riten der Völker sowie die ikonographischen Darstellungen ihrer Gottheiten,  Heiligen und heiligen Symbole zu einem großen Teil vom Heiligen Geist inspiriert. Beispiele hierfür sind die Abbildungen, die in diesem Aufsatz enthalten sind. Ein hervorragendes Beispiel für eine Ikone, deren Entstehen vom Heiligen Geist inspiriert wurde, ist die Heilige Dreifaltigkeit von Rubljov.

Herabk. Tanka Evolution

Herabk. Kirschblüte in Kyoto, Japan

Herabk. Haiku Im Kaisergarten...

Herabk. a Kerzen auf den Zweigen der Kastanie

Herabk.a Haiku Weiße Kerzen

 

Haiku und Tanka, Jotin, 8. April 2013: Ostern auf den einzelnen Meditations-Stufen bzw. Ebenen des Seins!

Dienstag, April 9th, 2013

 

Ostern auf den einzelnen Meditations-Stufen bzw. Ebenen des Seins!

Wahrnehmungen in meditativer Versenkung bei einem Oster-Gottesdienst

Christus mit starker Ausstrahlung (eigenes Foto)

Christus mit starker Ausstrahlung (eigenes Foto)

Ostern ist das bedeutendste Fest im christlichen Jahres-Zyklus. Es wird die Auferstehung Christi nach seinem Kreuzestod gefeiert. Die Flamme der brennenden Osterkerze in der Kirche neben dem Altar soll das Licht Christi darstellen. Während der vierzig Tage zwischen Ostern und Himmelfahrt soll sie als irdisches Zeugnis des auferstandenen Christus brennen.

Zu Ostern, dem Auferstehungsfest, treffen sich christliches und vorchristliches Brauchtum. Bei den Germanen war es die Feier des endgültigen Abschieds des Winters. Mehrere Tage lang nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche am 21. März wurde der Frühling gefeiert. (Das christliche Osterfest wird am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach dem Frühlings-Anfang am 21. März gefeiert. Es kann nie vor dem 22. März und nach dem 25. April liegen. 2013 fiel es auf den 31. März.)

O2013 Göttin der Morgenröte und des Frühlings

Ostara (Eostar), die Göttin der Morgenröte und des Frühlings von Rich. Scheibe (1897-1964). Ihr Beiname war die Früherwachende. Homer beschreibt sie als anmutige, schön gelockte, rosenarmige und rosenfingerige Gottheit. In der germanischen Mythologie wird sie auch als ein Aspekt von Freya, der schönen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit gesehen. (eigenes Foto der in der Gruga, Essen aufgestellten Skulptur)

Das germanische Osterfest wurde nach der germanischen Erd- und Frühlingsgottheit Ostara (Ostera, Eostar) benannt. Ostara gilt als die Schutzgottheit der wiederauflebenden Natur, der jungen grünenden Erde, der Morgenröte und des wieder ansteigenden Lichts, das durch die Morgenröte verdeutlicht wird. Die Tage sind nun wieder länger als die Nächte. Das Licht hat gesiegt. Die Germanen begingen das Fest mit Gesang, Tanz und Spiel Ostara zu Ehren, die auch als Aspekt der Liebes- und Fruchtbarkeits-Göttin Freya gesehen wird. Bei dem Frühlingsfest opferten sie ihr junge Märzhasen und Eier, beides Symbole der Fruchtbarkeit. Am Vorabend des Ostertages wurde und wird in vielen Gegenden auch heute noch das Osterfeuer entzündet, ursprünglich als Symbol dafür, dass die Tage nun wieder länger sind als die Nächte und das Licht gesiegt hat. War das Feuer heruntergebrannt, zogen die Festteilnehmer mit einer Fackel vom Osterfeuer auf ihre Felder, gingen um das Land und legten an den Ecken Opfergaben nieder, um so dem Land Fruchtbarkeit zu erwirken. Es wurde der Ostara-Segen gesprochen, der vor etwa 1000 Jahren niedergeschrieben, im Kloster Corvey gefunden wurde. Dann ging man mit der Fackel nach Hause und entzündete das Herdfeuer neu.

Ostara-Segen in Hochdeutsch:

Ostara, Ostara, Erdenmutter

Gönne diesem Acker

zu wachsen und zu werden,

blühen, Frucht bringen. Friede ihm!

Dass die Erde gefriedet sei

Und dass sie geborgen sei

wie die Heiligen (Gottheiten),

die im Himmel sind.

 

Die Original-Niederschrift beginnt wie folgt:

Eostar, Eostar, eordhan modor,

genne these acera veaxendra

 

Als der Autor in diesem Jahr an einem katholischen Oster-Gottesdienst teilnahm, versenkte er sich während der Messe meditativ und suchte wahrzunehmen, was während des Oster-Ritus auf den verschiedenen Ebenen der Wirklichkeit geschah, die er in der Versenkung in die unterschiedlichen Meditationsstufen erreichte. Es ist eine seiner Erfahrungen, dass man durch einen Willensakt mit zunehmender meditativer Versenkung auf immer höhere Ebenen des Seins gelangen kann, auf denen unterschiedliche  Wesenheiten zu Hause sind und auf denen bestimmte Dinge geschehen. Bestätigt werden seine Erfahrungen durch altindische und buddhistische Überlieferungen, nach denen es unterschiedliche Meditationsstufen gibt, die zugleich Ebenen des Seins sind und von unterschiedlichen Wesenheiten bewohnt werden. Abgesehen von der höchsten Ebene, der siebten nach der Zählung des Autors, gehören zu diesen Wesenheiten auch Menschen, die von dort kommen bzw. dort inkarnieren. Nach hinduistischer Vorstellung sind die unterschiedlichen Ebenen des Seins in drei kosmologische Regionen unterteilt, in

 

a) das Sinnenhafte – der sinnlichen Begierden unterworfene Bereich,

b) das Feinkörperliche – der Bereich feinstofflicher Devas und anderer Wesenheiten,

c) das Unkörperliche – der formlose in höherer Versenkung erfahrene Bereich.

 

Im unkörperlichen Bereich leben u.a. formlose, rein geistige Wesenheiten. Der Autor nimmt sie vorwiegend als Lichtwesen wahr. Insbesondere die siebte höchste Ebene ist nach seiner Wahrnehmung ausschließlich von Lichtwesen bewohnt. Die Einteilung in die drei Bereiche a) bis c) entspricht den mit diesen Welten verbundenen Versenkungsstufen. Die auf den Versenkungsstufen 5 bis 7 erreichten Ebenen 5 bis 7 entsprechen nach der Einteilung des Autors dem formlosen Bereich. Der Autor unterscheidet insgesamt sieben Ebenen des Seins und zugleich auch sieben Versenkungsstufen, die den sieben Haupt-Chakren des Menschen entsprechen. Die Meditation auf einer bestimmten Ebene bewirkt, dass sich der feinstoffliche bzw. unstoffliche geistige Körper des Meditierenden für diese Ebene allmählich entwickelt. Ab einem bestimmten fortgeschrittenen Grad der Entwicklung ist dann der für eine Ebene der Form entwickelte feinstoffliche Körper als Lichtkörper bzw. der für eine formlose Ebene entwickelte unstoffliche, rein geistige Körper im unstofflichen Bereich als Lichtquelle wahrnehmbar.

Welche Beobachtungen konnte der Autor in der meditativen Versenkung machen?

Als erstes war er beeindruckt von der großen, sehr großen Anzahl von Geistwesen, insbesondere Ahnengeistern bzw. Geistern von Verstorbenen, die sich über dem Altarraum aufhielten. Er nahm umso mehr Wesenheiten wahr, je tiefer er sich versenkte bzw. je höher die Versenkungsstufe und damit auch die Stufe des Seins war, auf die er gelangte. Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem, was er auf einer höheren Ebene wahrnahm und dem, was er von dieser höheren Ebene aus beobachten konnte. Die Wahrnehmung einer immer größeren Anzahl von Wesenheiten bezieht sich auf die Beobachtung von höheren Ebenen aus. Die größte Anzahl von Wesenheiten beobachtete er von der höchsten, der siebten Ebene aus, wobei diese Ebene selber seiner Wahrnehmung nach von keiner großen Anzahl von Wesenheiten bewohnt ist, von Ahnengeistern und Geistwesen Verstorbener z.B. überhaupt nicht. Von der siebten, der höchsten Ebene geht der Blick aus wie von einem hohen Berg in das darunter liegende Land.

Waren diese Wesenheiten nun alle über dem Altarraum des Domes versammelt, in dem der Autor an der Ostermesse teilnahm. Der Autor ist nicht dieser Auffassung. Einige davon, insbesondere Wesenheiten der unteren Ebenen, weilten seiner Auffassung nach tatsächlich nur in dieser Kirche, in der er an dem Oster-Ritus teilnahm, die große Mehrzahl der normalerweise unsichtbaren Wesenheiten aber dürfte in einem Raum an dem Ritus der Ostermesse teilgenommen haben, der nicht identisch ist mit dem physischen Raum. Es dürfte vielmehr ein Raum sein, der in allen Kirchen, in denen der Ritus der Ostermesse stattfand, der gleiche ist.

(Von den acht oder neun Meditationsstufen des Buddhismus, die mit den acht Ebenen des Seins nach dieser Einteilung identisch sind, wird die fünfte Stufe bzw. Ebene als „Raum-Unendlichkeit“ bezeichnet, die sechste als „Bewusstseins-Unendlichkeit“. Die neunte Meditationsstufe ist das Verweilen auf allen acht Meditationsstufen gleichzeitig.)

Neben den Ahnengeistern waren in deutlich geringerer Anzahl auch Naturgeister anwesend, insbesondere fand der Autor sie auf den unteren Ebenen. Auf den höheren Ebenen nahm der Autor zunehmend Lichtwesen wahr, die meisten auf der siebten Ebene, die anscheinend ausschließlich von Lichtwesen bewohnt wird. Auch in der Erde unter dem Altarraum fand der Autor Geistwesen: Ahnengeister, Erdgeister, Wasserwesen und in größerer Tiefe Feuergeister, die sich dort zur Teilnahme an dem Oster-Ritus versammelt hatten. (Luzifer fand er nicht in der Erde und auch auf keiner der genannten Ebenen. Auf seinen Herrschaftsbereich wird hier nicht eingegangen.)

Die den Autor am stärksten beeindruckende Wahrnehmung war folgende:

Auf allen Ebenen nahm er ein Licht wahr. Die Energie dieses Lichtes nahm von Ebene zu Ebene zu. Auf der siebten Ebene schließlich war die Energie des Lichtes unbegrenzt. Während das Licht unterhalb der siebten Ebene punktuell war, d.h. von einem einzigen Punkt ausging, den der Autor suchen musste, kam das Licht auf der siebten Ebene von allen Seiten. Alles war hier erfüllt von grenzenlosem Licht. Wie der Autor feststellte, sind Segnungen mit diesem Licht am wirkungsvollsten. Sie enthalten die meiste Kraft. Es scheint dem Autor, dass das grenzenlose Licht der siebten Ebene ein Aspekt Gottes bzw. des Dao ist, der als erstes von Menschen wahrgenommen werden kann, wenn er in der Meditation auf die siebte Ebene gelangt.

 

O2013 Jesus im Ölgarten (eigenes Foto)

Jesus im Ölgarten (eigenes Foto)

 

O2013 Schmerzensreicher Christus

Der schmerzensreiche Christus (eigenes Foto)

O2013 Engel am leeren Grab Christi, Exterstein

Engel am leeren Grab (Externsteine) (eigenes Foto)

 

Der Autor suchte auch nach Christus. Er nimmt ihn als sehr mächtiges Lichtwesen wahr. Weihnachten hatte er ihn auf der siebten Ebene gefunden, dort fand er ihn zu Ostern nicht, wohl aber auf der vierten Ebene, der Ebene der Glückseligkeit. Karfreitag findet er ihn auf der zweiten Ebene, der untersten feinstofflichen Ebene, auf der die Chi-Ströme im menschlichen Körper zirkulieren, Christi Himmelfahrt, vierzig Tage nach Ostern, dann wieder auf der siebten Ebene, die anscheinend die Ebene des Schöpfers ist. Christliches Heilsgeschehen scheint sich jedes Jahr auf den feinstofflichen und unstofflichen Ebenen zu wiederholen. Nach Karfreitag, seinem Todestag, steigt Christus zu Ostern von der zweiten, der untersten feinstofflichen Ebene, zur vierten Ebene, der Ebene der Glückseligkeit auf. Das ist seine Auferstehung. Christi Himmelfahrt aber steigt er von der vierten zur siebten Ebene, der Ebene des grenzenlosen Lichtes auf. Das ist seine Himmelfahrt.

Wie zu Weihnachten auch schienen dem Autor Christus und der germanische Gott Baldur die gleiche Wesenheit zu sein, jedenfalls nahm er sie beide an der gleichen Stelle wahr. Baldur ist der Licht- und Sonnengott. Er gilt als der beste der germanischen Götter, als der weiseste und mildeste.

Der Autor hatte noch ein anderes ihn stark beeindruckendes Erlebnis: Während der Ostermesse senkte sich ein Licht auf seinen Kopf herab. Es war goldfarben und hatte nach seiner Wahrnehmung eine heilende Wirkung. Erst musste er zustimmen, dann füllte das goldfarbene Licht für eine Weile seinen ganzen Körper aus. Es war sehr angenehm und schien ihm etwas Besonderes. Das Licht ging von einer Wesenheit über dem Altarraum aus, die dort auf der dritten Ebene weilte und sich als Eostar (Ostara), die germanische Göttin der erwachenden Vegetation, der Morgenröte und des Frühlings ansprechen ließ.

 

O2013a Schneeglöckchen Mitte März 2013

 

O2013a Drei Haiku

 

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin, März 2013: Wann ist jemand, der meditiert, von Lichtgestalten umgeben! Die geheime Macht der Riten.

Samstag, März 2nd, 2013

Wann ist jemand, der meditiert, von Lichtgestalten umgeben!

Die geheime Macht der Riten.

 

 Mönche meditieren oder beten in der Gemeinschaft. Wer aber z.B. im Beruf steht und einen spirituellen Weg gehen oder auch nur etwas für seine Gesundheit tun möchte, meditiert vielleicht einmal in der Woche oder einmal im Monat für einige Stunden in der Gemeinschaft und in der übrigen Zeit ein- oder zweimal am Tag für eine gewisse Zeit allein zu Hause. Ist er nun während seiner Meditation zu Hause wie sonst auch wirklich allein? Der Autor hat die Erfahrung gemacht, dass dies nicht der Fall ist. Unter bestimmten Bedingungen befindet er sich während seiner Meditation in der Gemeinschaft spirituell und sogar spirituell hoch entwickelter Geist-Wesen.

Wie das!

Bodhisattvas (Erleuchtungswesen) im Buddhismus werden mitunter mit einem über ihrem Kopf schwebenden Buddha oder Bodhisattva dargestellt. Diese Darstellung hat eine Entsprechung bei Meditierenden. Wenn der Autor mit einem Mantra von Manjushri, dem Bodhisattva der Weisheit meditiert, dann schwebt über ihm eine Emanation dieses Bodhisattvas. Wenn er mit einem Mantra von Avalokiteshvara (Guanshiyin in China, Kannon in Japan), dem Bodhisattva des Mitgefühls, meditiert, dann ist die über ihm befindliche Wesenheit Avalokiteshvara usw. Das gleiche kann er auch bei anderen Meditierenden feststellen. Wenn mehrere Personen gemeinsam meditieren, dann befindet sich über jeder von ihnen die Emanation des entsprechenden Bodhisattvas, bei Hindus ist es die hinduistische Gottheit, der sie ihre Meditation widmen, bei Zen-Buddhisten gewöhnlich der Patriarch Bodhidharma, der nach der Tradition des Zen im 6. Jh. Zen von Indien nach China gebracht haben soll. Bei japanischen  Zen-Buddhisten lässt sich die Wesenheit über ihrem Kopf beim Meditieren besser als „Daruma“ ansprechen. Bei Daruma ist die Resonanz größer als bei Bodhidharma. Daruma ist der japanische Name für Bodhidharma.

Als die Grundlage des Zen-Buddhismus gilt das Herz-Sutra, das nach der Überlieferung der Bodhisattva Avalokiteshvara in der Anwesenheit Buddhas dem Mönch Shariputra vorgetragen hat. In den japanischen Zen-Tempeln und Zendos (Meditationshallen) wird es in jeder Morgenzeremonie rezitiert. Während es rezitiert wird, schwebt über jedem der anwesenden Mönche eine Emanation von Avalokiteshvara.

 Guanshiyin, der Bodhisattva des Mitgefühls, mit einem Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Guanshiyin (Avalokiteshvara), Bodhisattva des Mitgefühls, im Ahnentempel Jin mit Meditations-Buddha über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Guanshiyin mit Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Guanshiyin (Avalokiteshvara), Bodhisattva des Mitgefühls, in einem Tempel auf dem Heiligen Berg Wutai-Shan mit Meditations-Buddha über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Guanshiyin mit Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Guanshiyin (Avalokiteshvara), Bodhisattva des Mitgefühls, im Jade-Buddha Tempel in Shanghai mit Meditations-Buddha über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Der Bodhisattva Manjushri mit Meditations-Buddha über dem Kopf

 

Manjushri, Bodhisattva der Weisheit, auf einem Thangka (Rollbild) mit dem Meditations-Buddha Amithaba (Grenzenloses Licht) über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 blog-marz-2013-manjushri-thangka-m-amithaba-uber-dem-kopf.jpg

 

Manjushri, Bodhisattva der Weisheit, auf einem Thangka (Rollbild) mit dem Meditations-Buddha Amithaba (Grenzenloses Licht) über dem Kopf (eigenes Foto)

 

 Die Anwesenheit einer solchen Wesenheit über einem Meditierenden ist schon wunderbar genug. Aber darum geht es dem Autor hier nicht:

Seit er anfing, regelmäßig zu meditieren, machte er von Zeit zu Zeit die Beobachtung, dass er nicht allein in dem Raum war, in dem er meditierte. Er befand sich vielmehr in einer Gemeinschaft von Meditierenden, die als Geistwesen um ihn herum waren. Als er sich nach Jahren näher mit dieser Wahrnehmung befasste, fand er heraus, dass er sich nur dann in einer solchen Gemeinschaft von meditierenden Wesenheiten bzw. Emanationen von meditierenden Wesen befand, wenn er während seiner Meditation Life-Aufnahmen von Gesang und Instrumental-Musik aus (tibetischen) Tempeln, hinduistischen wie buddhistischen (leise) abspielen ließ.

Als er im Laufe der Jahre mit Meditations-Praxis allmählich tiefere Versenkungs-Stufen der Meditation erreichte, konnte er außerdem noch etwas anderes feststellen: Je tiefer die Versenkungsstufe war, die er in der Meditation erreichte, umso mehr Geistwesen waren anwesend und umso höher war die spirituelle Entwicklungsstufe dieser Wesenheiten, insbesondere nahm die Anzahl der Lichtwesen überproportional zu. Nach der Auswertung eines Fotos waren diese höher entwickelten Wesenheiten schon von Anfang an anwesend, konnten von dem Autor jedoch erst wahrgenommen werden, nachdem er meditativ so tief versunken war, dass er die den spirituell entwickelten Wesen entsprechenden Seins-Ebenen erreichte.

Sri Chinmoy (geb. 1931 im heutigen Bangladesh), der als verwirklichter spiritueller Meister gilt, viele Bücher veröffentlicht hat und mehr als hundert Meditationszentren rund um die Welt leitet, unterscheidet zwischen drei Stufen der Versenkung (Samadhi), nämlich dem Savikalpa-Samadhi, dem Nirvikalpa-Samadhi und dem Sahaja-Samadhi.

Eine große Anzahl von Lichtwesen, die der Autor im Vorhergehenden erwähnte, war um ihn, als er nach einigem Bemühen vorübergehend das Nirvikalpa-Samadhi, wie er annimmt, erreichte. Das höchste Samadhi, das Sahaja-Samadhi auch nur kurz zu erreichen, gelang ihm zunächst nicht, bis ihm klar wurde, dass dieses Samadhi nach den Beschreibungen von Sri Chinmoy nur ein Samadhi der höchsten siebten Ebene, der Ebene des Göttlichen, ohne jegliches eigenes Denken außer höchster Achtsamkeit sein konnte. Mit den verschiedenen Ebenen des Seins aber ist der Autor  seit Beginn seiner regelmäßigen Meditation bis zu einem gewissen Grad vertraut. Man kann die einzelnen Ebenen in der Meditation durch einen Willensakt erreichen, wobei es am schwierigsten ist, auf die höchste Ebene, die Ebene des Göttlichen zu gelangen. Als er sich nun daran machte, von der Versenkungsstufe des Nirvikalpa auf die siebte Ebene, die Ebene des Göttlichen zu gelangen, war er nach einigen vergeblichen Versuchen schließlich auch erfolgreich und gelangte anschließend, wie er annimmt, auch für kurze Zeit auf die Versenkungs-Stufe des Sahaja-Samadhi. Was er dann wahrnahm, übertraf alle seine bisherigen Erfahrungen. Er fühlte sich in helles Licht getaucht und von Schöpfer-Wesenheiten umgeben, deren starkes Strahlungsfeld er mit großer Intensität körperlich wahrnahm.

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Buddhistische Mönche als Ton-Figuren in einem Tempel auf dem Heiligen Berg Wutai-Shan (eigenes Foto). Ähnlich nimmt der Autor buddhistische Mönche um sich herum wahr, wenn er in mittlerer meditativer Versenkung auf CD aufgenommene Live-Musik aus buddhistischen Tempeln in Tibet hört.

 

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Buddha umgeben von spirituell hoch entwickelten Bodhisattvas als Lichtwesen auf einem Relief, Große Wildgans-Pagode Xi´an (eigenes Foto). Ähnlich nimmt der Autor buddhistische Lichtgestalten um sich herum wahr, wenn er in tiefer meditativer Versenkung auf CD aufgenommene Live-Musik aus buddhistischen Tempeln in Tibet hört.

 Waren alle diese Wesenheiten nun zu ihm gekommen, um seine Meditation zu begleiten. Nein, der Autor ist nicht dieser Auffassung. Er nimmt vielmehr an, dass auf den höheren Ebenen des Seins der Raum und anscheinend bis zu einem bestimmten Grad auch die Zeit aufgehoben sind und er hierdurch in den Bereich der beschriebenen Wesenheiten gelangte, die mit dem Ritus des Gesangs und der instrumentellen Musik des Buddhismus bzw. Hinduismus verknüpft sind.

Der Autor fragte sich, welche Mythen Erfahrungen überliefern, die mit denen des Autors eine gewisse Übereinstimmung zeigen. Ihm fielen die australischen Aborigines ein, von denen berichtet wird, dass sie bei ihren Riten in die sogenannte Traumzeit eintauchen und dort Wesenheiten der Traumzeit begegnen, zu denen ihre Ahnen, aber auch Himmels- und ein Schöpferwesen gehören. Der Autor besitzt mehrere Audio-CDs mit ritueller Live-Musik australischer Eingeborener. Er legte eine von ihnen in einen CD-Player und als die Gesänge und Instrumental-Musik der Aborigines erklangen, versenkte er sich meditativ, um zu erfahren, welches Geschehen mit dieser rituellen Musik der Aborigines verbunden ist.

Ähnlich wie bei der zeremoniellen Musik aus tibetischen Tempeln nahm der Autor Wesenheiten wahr, zunächst Ahnen-Geister der Aborigines, einen Ältesten, einen Medizinmann, einen Stammesführer und andere, eine Gruppe von Kinder-Seelen, die auf ihre Inkarnation warteten und eine Landschaft. Die Landschaft, in welche die Aborigines hineingeboren werden, spielt in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Sie ist eine zentrale Traumzeit-Figur. Dann mit tiefer gehender Versenkung nahm der Autor Lichtwesen wahr und nachdem der Autor die siebte Seins-Ebene und die tiefste ihm zugängige Versenkungsstufe erreicht hatte, Himmelswesen und als Schöpfergestalt die Regenbogen-Schlange, welche der Autor bereits früher bei einem Ritus eines Aborigine wahrgenommen hatte. Sie ist als Einheit von Geist und Materie beschrieben worden. Die Regenbogen-Schlange schwebt auch bei anderen rituellen Musikstücken über dem Geschehen, ohne dass sonstige Traumzeit-Wesen wie Ahnen-Geister vorhanden sind. Bei Didgeridoo-Musik zu Ehren eines heiligen Flusses konnte der Autor z.B. nur einen Fluss und  darüber schwebend die Regenbogen-Schlange wahrnehmen.

Die Wesenheiten, welche der Autor bei seinen Meditationen mit ritueller tibetischer Musik wahrnimmt, sind offensichtlich die gleichen, die bei den Riten der australischen Aborigines erscheinen und von diesen wahrgenommen werden. Ein Ritus bewirkt offensichtlich, dass Wesenheiten der nichtalltäglichen Wirklichkeit, zu denen nicht nur Ahnen-Geister, Himmelswesen und ein Schöpferwesen, sondern auch die Landschaft, ein Fluss und die Sonne in ihren spirituellen Aspekten gehören können, in Erscheinung treten und in das Leben der am Ritus teilnehmenden Menschen hineinwirken. Die Aborigines sollen sich bei ihren Riten in die spirituelle Energie der Schöpfungszeit hinein versetzen und daraus Kraft ziehen. Ein Kraftgewinn ist nach der durch Erfahrung gestützten Auffassung des Autors der Nutzen aller Riten. Die dem Teilnehmenden zufließende Kraft ist dabei umso größer, je höher die Seins-Ebene ist, auf die er gelangt. Auf der höchsten Ebene, der Schöpfer-Ebene, ist der Kraft-Gewinn am größten. Auch die Aktionen, die er dann ausführt, wie z.B. das Segnen von Nahrung oder Menschen, sind dann am wirkungsvollsten.

Wie passt nun die Erfahrung, dass die nichtalltägliche Wirklichkeit aufgrund von Riten in Erscheinung tritt und in das Leben von Menschen hineinwirkt, in unser Weltbild hinein:

Das Bewusstsein des Menschen hat anscheinend Wesenheiten der nichtalltäglichen Wirklichkeit mit Riten verknüpft, so dass Emanationen dieser Wesen immer da auftreten, wo ihr Ritus durchgeführt wird.

Die Quantenphysik kennt die Verknüpfung von Elementar-Teilchen, Verschränkung genannt. Eine solche Verschränkung bleibt auch über große Entfernungen hinweg erhalten. Bestimmte Zustände, die das eine Quantenteilchen annimmt, nimmt zur gleichen Zeit auch das andere mit ihm verschränkte Quantenteilchen an, unabhängig von dem räumlichen Abstand der beiden. Anscheinend ist eine solche Verschränkung nicht auf Quantenteilchen beschränkt, sondern betrifft auch Riten und die mit diesen Riten verknüpfte Wesenheiten der nichtalltäglichen Wirklichkeit.

 

Haiku und Tanka, Jotin, Februar 2013: Wie wirkt Homöopathie?

Dienstag, Februar 5th, 2013

Wie wirkt Homöopathie?

 

 Aufgrund von Experimenten an sich und seinen Familienmitgliedern formulierte der Arzt Samuel Hahnemann 1796 das Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie („Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“). Der Autor fand, dass dieses Prinzip auch in anderen alten Heilungsmethoden verwendet wird. Es scheint dort eine wichtige Rolle zu spielen.

Nach dem Ähnlichkeitsprinzip von Hahnemann sollen Krankheiten durch Mittel geheilt werden, die bei einem Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen, wie sie bei dem Kranken beobachtet werden. Voraussetzungen für die Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips ist die Kenntnis der Wirkung der homöopathischen Mittel sowie die Kenntnis der Symptome des Patienten, genauer: das Stellen der richtigen Diagnose bzw. welches homöopathische Mittel in Resonanz zu der Krankheit des Patienten steht. Diese Resonanz kann u.a. mit Hilfe der Hand oder einem radiästhetischen Instrument erspürt werden. Zum Erspüren der Resonanz muss man zuerst das durch die Verletzung oder Krankheit verursachte Störfeld des Patienten erspüren und aufnehmen und dann aus einer Sammlung oder auch einer Liste von homöopathischen Mitteln dasjenige herausfinden, das die gleiche Schwingung aufweist, also mit der Verletzung oder Krankheit des Patienten in Resonanz steht. Das hört sich schwieriger an als es ist. Man kann es durch Üben lernen. Nach diesem Prinzip funktioniert die Radiästhesie, ob man nun Wasseradern sucht oder etwas anderes.

Das Ähnlichkeitsprinzip ist der Haupt-Grundsatz der Homöopathie.

Ein weiterer Grundsatz der Homöopathie ist die Verwendung „potenzierter“ Mittel. Als Potenzierung wird die Verdünnung der Urtinkturen bei gleichzeitiger „Dynamisierung“. Eine Dynamisierung ist z.B. die Verschüttelung von Hand. Die Urtinkturen können pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder chemischen Ursprungs sein, die Verdünnungsmittel z.B. Ethanol, destilliertes Wasser, Glycerin oder auch Milchzucker. Homöopathische Mittel werden flüssig, als Globuli und in tiefen Potenzen (höheren Konzentrationen) auch in Form von Tabletten eingenommen.

Dem Autor wurden im Laufe seines Lebens, als er krank war, mehrere Male homöopathische Mittel angeboten und er hat sie auch eingenommen, ohne groß an ihre Wirksamkeit zu glauben, jedenfalls früher. Im Nachhinein muss er jedoch zugeben, dass die Heilung anscheinend rascher erfolgte als in anderen vergleichbaren Fällen, in denen er keine homöopathische Mittel und auch keine anderen Arzneimittel einnahm. Bis vor kurzem hat er sich nicht die Frage gestellt, ob und auf welche Weise homöopathische Mittel wirken. Sein Interesse hieran wurde jedoch geweckt, als jemand bei einer Magenverstimmung ein entsprechendes homöopathisches Mittel der Verdünnung D12 einnahm und er feststellte, dass sich bald darauf in der Magengegend des Erkrankten ein starkes feinstoffliches Energiefeld ausbildete, das einige Stunden anhielt. Es klang schließlich allmählich ab und stieg wieder an, als mehrere Stunden später das Mittel erneut eingenommen wurde. Der Autor konnte auch wahrnehmen, dass dieses Energiefeld durch den Heilungs- und Energie-Aspekt des Höheren Selbst verursacht wurde, derjenigen der drei Seelen im Menschen, die göttlichen Ursprungs ist und über anscheinend unbegrenzte Energien verfügt. Desweiteren nahm auch die Energie des Herz-Chakra zu und blieb einige Stunden lang auf einem hohen Niveau.

 

Die Energie der Aura insgesamt, deren Niveau durch die Krankheit abgesunken war, nahm wieder einen nahezu normalen Wert an. Dies kann man als übereinstimmend mit Ergebnissen von Plasamprint-Aufnahmen der Kirlian-Fotografie von bioenergetischen Strahlungsfeldern der Fingerkuppen eines Patienten vor und nach der Behandlung mit einem homöopathischen Mittel ansehen, über die in der Literatur berichtet wird. Die Strahlungsfelder regenerieren sich durch die Behandlung.

Als einmal das falsche Mittel eingenommen wurde, konnte der Autor nirgendwo im Körper eine Energie-Erhöhung feststellen.

Der Autor experimentierte auch bei sich selber in einem Krankheitsfall mit homöopathischen Mitteln und konnte dabei ebenfalls die oben beschriebenen Wirkungen feststellen. Als er einmal bei einer Haut-Entzündung nacheinander das gleiche Mittel in unterschiedlich starken Verdünnungen einnahm, nämlich einmal als D12 und einmal als C30, war das Energiefeld im Bereich der Entzündung bei C30 stärker. Die Schwingungen waren bei C30 höher. Hierüber wird auch in der homöopathischen Literatur berichtet. Außerdem trat folgender Unterschied auf: Bei D12 wies das Herz-Chakra eine deutlich über das Normale hinausgehende Schwingungsstärke auf, bei C30 war es das Stirn-Chakra.

(Bei D-Potenzen handelt es sich um Dezimalpotenzen, bei denen 1 Teil der Urtinktur z.B. mit 10 Teilen Ethanol verdünnt wird. Diese erste Verdünnung ergibt eine D 1. Ein Teil der D 1 verdünnt mit 10 Teilen Ethanol ergibt eine D 2. So entsteht eine D12 durch die zwölfmalige Verdünnung. Je höher die Verdünnung, umso geringer ist der materielle Anteil der Urtinktur. Dennoch soll mit jeder Verdünnung ihre spezifische Wirkung zunehmen. Dies gilt auch für die C-Potenzen, die in einem Verhältnis 1/100 verdünnt werden.)

 Chakren, normale Größe

 Herz-Chakra bei der Einnahme eines homöopathischen Mittels der Verdünnung D12

 Stirn-Chakra nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels der Verdünnung C30

 Durch die erhöhten feinstofflichen Energien wird der Krankheitsbereich besser mit Energie versorgt, insbesondere bewirken die erhöhten Energien, dass Eindringlinge, wie sie nach indischer und schamanischer Vorstellung Krankheiten verursachen,  wieder aus dem Körper des Patienten hinausgeworfen werden. Krankheits-Erreger wie Bakterien und Viren sind der Körper der Eindringlinge. Sie können nur existieren, wenn sich der Eindringling, dessen Körper sie darstellen, bei ihnen selber oder in ihrer unmittelbaren Nähe aufhält. Andernfalls sterben sie allmählich ab. Durch die bessere Energie-Versorgung und das Hinauswerfen von Eindringlingen aus dem Körper des Patienten, werden die Bedingungen für seine Gesundung verbessert und eine Heilung in manchen Fällen auch erst eingeleitet.

 

Die Homöopathie hat Kritiker. Sie wird als unwissenschaftlich bezeichnet. Ihre Wirksamkeit soll nicht über die Wirkung von Placebos hinausgehen. Einer der Kritiker ist Prof. Dr. Martin Lambeck. Er schreibt sinngemäß:

Wenn die Wirkung der Homöopathie über die Wirkung von Placebos hinausgeht, „dann ist die Physik grob unvollständig, weil sie dieses Phänomen nicht kennt. Dabei bedeutet „grob“, dass die Vervollständigung der Physik, also die Schließung der Wissenslücke, nobelpreiswürdig wäre. Bei der Erfüllung der oben genannten Bedingungen handelt es sich nicht um geringfügige Ergänzungen, sondern um radikale Änderungen der gegenwärtigen Lehre, qualitativ vergleichbar z.B. mit der Entdeckung der Kernspaltung.“

 

Diese Kritik ist nicht stichhaltig. Sie läuft ins Leere, denn die Physik, wie sie heute an den Universitäten gelehrt wird, ist tatsächlich grob unvollständig, weil sie nämlich feinstoffliche Substanzen und Energien nicht in ihr System einbezieht. Die Existenz feinstofflicher Substanzen und in Verbindung damit unsichtbarer Ebenen und Naturgesetze wurde von dem Chemiker Dr. Klaus Volkamer schon vor Jahren mit modernen Wissenschaftsmethoden nachgewiesen (siehe Klaus Volkamer: Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes, Weißensee Verlag, Berlin 2008). Dies war möglich mit Hilfe sehr empfindlicher Waagen, deren Messungen von Computern kontinuierlich registriert werden. Warum die weitreichenden Entdeckungen von Dr. Volkamer bisher nicht entsprechend gewürdigt wurden, z.B. durch einen Nobelpreis, ist auf den dogmenartigen Charakter zurückzuführen, den das heutige offizielle physikalische Weltbild angenommen hat.

Es wird desweiteren auch gesagt, dass die Wirkung der Homöopathie nicht wirklich nachgewiesen werden kann. Hierzu ist die Auffassung des Autors, dass dabei nicht die richtigen Methoden angewandt wurden. Weiter möchte er hierauf nicht eingehen.

 

Abendstimmung im Winter über einem Kiefernwäldchen

 

Abendstimmung im Winter über einem Kiefern-Wäldchen  (eigenes Foto)

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin, Januar 2013: Kann Zen im Christentum die Menschheit auf ein höheres spirituelles Niveau bringen und damit auch auf eine höhere Stufe der Evolution?

Freitag, Januar 4th, 2013

Kann Zen im Christentum die Menschheit auf ein höheres spirituelles Niveau bringen und damit auch auf eine höhere Stufe der Evolution?

 

Neben den Meditationen im tibetischen Buddhismus ist die Meditation im Zen anscheinend die effektivste Art, durch die Menschen auf ein höheres spirituelles Niveau gelangen. Dies zeigen Vergleiche des Autors mit anderen ihm bekannten Gruppen von Menschen, die einen spirituellen Weg gehen. Es ist nicht anzunehmen, dass Zen jemals eine Massenbewegung wird. Doch glaubt der Autor, dass Zen bzw. Meditation auch einen größeren Teil der Menschheit auf ein höheres spirituelles Niveau bringen kann. Wie das! Bisher sind es lediglich einzelne Menschen bzw. kleine Gruppen von Menschen, welche durch regelmäßige Meditation allmählich auf ein höheres spirituelles Niveau gelangen, das ohne jeden Zweifel auch eine höhere Stufe der geistigen Entwicklung beinhaltet. Welche Möglichkeit gibt es, dass auch größere Gruppen von Menschen hiervon profitieren?

Zunächst einmal soll auf die Frage eingegangen werden, ob eine spirituelle Entwicklung durch Meditation überhaupt wünschenswert ist.

 

Buddha (eigenes Foto)

 

Buddha (eigenes Foto)

 

 Dass Meditation einen Menschen glücklicher machen kann, verraten schon die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlenden Bildnisse der Buddhas und Bodhisattvas (Erleuchtungswesen). Eine der Erfahrungen des Autors ist, dass in der Meditation feinstoffliche Energie angesammelt wird, und zwar in den Chakren, zu denen auch die Hand- und Fuß-Chakren gehören. Dass durch Meditation feinstoffliche Energie angesammelt wird, ist den Menschen in Indien und im Fernen Osten schon lange bekannt. Diese Energie gibt Meditierenden Kraft, verringert ihre seelischen Belastungen und bewirkt hierdurch (kultische) Reinheit und infolgedessen auch Gesundheit. (Wenn die seelischen Belastungen eines Menschen einen bestimmten Wert überschreiten, wird er krank.) Außerdem bewirkt diese Energie eine Transformation.

Bevor der Autor anfing, regelmäßig zu meditieren, hat er nur dann meditiert, wenn er beruflich oder familiär starken seelischen Belastungen ausgesetzt war. In der Meditation und auch danach nahm er sozusagen einen erhöhten Standpunkt ein, von dem aus er einen Überblick über die Schwierigkeiten und Probleme erhielt, denen er sich stellen musste. Durch Vergleich mit dem, was einem Menschen sonst noch alles zustoßen kann, schrumpften seine Probleme und verloren gewaltig an Bedeutung. Außerdem erhielt er in der Meditation die Intuition, wie er sie angehen und bewältigen konnte.

Es gibt viele Berichte darüber, dass spirituell entwickelte Menschen eine besondere Ausstrahlung haben, die sich auf die Menschen, die mit ihnen meditieren, aber auch auf diejenigen, die ihnen nur zuhören bzw. sich in ihrer Gegenwart befinden, überträgt. Tatsächlich hat diese Ausstrahlung auch bereits jemand, der sich erst am Anfang seines Meditationsweges befindet. Er muss sich lediglich auf die richtige Weise meditativ versenken, d.h. sein höheres Selbst muss sich an der Meditation mit möglichst vollem Einsatz beteiligen. Anfangs ist das gewöhnlich nicht der Fall. Sein höheres Selbst, seine Freiseele und seine Körperseele bzw. sein höheres, mittleres und unteres Selbst müssen sich miteinander verbinden. Dies kann zu einem unterschiedlichen Grad erfolgen. Je tiefer die Versenkung bzw. je enger die drei Seelen miteinander verbunden sind, umso mehr Energie wird angesammelt. Wenn man aus der Versenkung zurückkehrt, löst sich die Verbindung zwischen den drei Seelen wieder auf. Ausgenommen hiervon sind allerdings spirituell entwickelte Menschen. Bei diesen ist die Verbindung zwischen den drei Seelen bis zu einem gewissen Grad auch außerhalb der Meditation vorhanden. Je höher der Grad der spirituellen Entwicklung, umso enger sind die drei Seelen auch im nicht meditativen Zustand miteinander verbunden und umso größer ist die Wirkung dieser Meister auf andere Menschen, auch wenn sie nicht meditieren.

Als der Autor zu meditieren begann, hat er die Wirkung, die er in der meditativen Versenkung auf andere ausübte, bei allen möglichen Gelegenheiten untersucht, d.h. bei unterschiedlichen Versenkungsstufen und an unterschiedlichen Orten, wie z.B. im Park, im Cafe´ und in der Kirche. Und er hat auch die Wirkung von „Meditationsmeistern“ auf sich und andere untersucht. Der Autor beobachtete dabei folgendes:

Wenn er sich meditativ versenkte, gingen die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung ebenfalls in einen Versenkungszustand, der allerdings auf einen Grad beschränkt war, der weniger tief war als derjenige, den der Autor selber erreichte. Ausgenommen von dieser Wirkung waren nur diejenigen Menschen in seiner Umgebung, die mit Lesen beschäftigt waren, sich lebhaft unterhielten oder ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt hatten. Von den Anwesenden in größerer Entfernung wurden diejenigen von der Wirkung seiner Meditation erfasst, in deren Blickfeld er saß. Wer die Aufmerksamkeit auf jemand richtet, der meditiert oder ein spirituell entwickelter Mensch ist,  der wird auch noch in größeren Entfernungen von dessen besonderem Bewusstseinszustand erfasst, auch ohne dass er selber meditiert oder die Absicht hat zu meditieren. Er merkt nur, dass er sich gut fühlt, meist ohne zu wissen, warum. 

Der Jesuit und Zen-Meister Hugo Lassalle, der Zen ins Christentum einbrachte.

Der Jesuit und Zen-Meister Hugo Lassalle, der die Meditation des Zen ins Christentum einbrachte (eigenes Foto).

Wenn in Religions-Gemeinschaften der Vorbeter, Priester oder Prediger ein spirituell hoch entwickelter Mensch ist, bei dem sich die drei Seelen oder Selbste dauerhaft bis zu einem bestimmten Grad der vollständig miteinander verbunden haben, dann versenken sich auch die Teilnehmer an ihren Gottesdiensten bis zu einer bestimmten Tiefe meditativ und haben Teil an den Segnungen dieses besonderen Bewusstseinszustandes. Dies war u.a. in ganz besonderem Masse bei Pater Pio der Fall, bei dem sich alle drei Seelen praktisch vollständig dauerhaft miteinander verbunden haben. Auch unter den Lebenden kennt der Autor Menschen, die spirituell hoch entwickelt sind und in deren Gottesdiensten sich die Teilnehmer allein aufgrund der Anwesenheit dieser Menschen bis zu einem bestimmten Grad meditiv versenken. Es sind dies die Priester, die zugleich Zen-Meister sind. An erster Stelle stand dabei Hugo Makibi Enomiya-Lassalle, ein deutscher, in Japan tätiger Jesuit und Zen-Meister, der Zen ins Christentum einbrachte. Er fand im Zen Gemeinsamkeiten mit der christlichen Mystik. Von Lassalle für Zen gewonnen wurden u.a. die drei Theologen und Zen-Meister Willigis Jäger, Niklaus Brantschen und Johannes Kopp. Der Titel Zen-Meister wurde den Theologen von japanischen Zen-Meistern verliehen, als deren Schüler sie jahrelang meditierten. Alle drei sind heute Zen-Lehrer, an deren Kursen auch Theologen teilnehmen.

 

 Abendmahl

 Abendmahl (eigenes Foto)

 

 Über Lassalle schreibt Pater Kopp, dass dieser täglich die heilige Eucharistie feierte, „eine Liturgie, deren Ausstrahlung jeder, der daran teilnahm, sozusagen körperlich erfuhr“. Eine ähnliche Erfahrung machte der Autor, als er an einer Eucharistie-Feier von Pater Kopp teilnahm. Wenn ein spirituell entwickelter Priester die heilige Eucharistie feiert, so geschieht dabei etwas anderes als wenn diese Handlung von einem Priester vollzogen wird, der so „wissenschaftlich“ geprägt ist, dass er vielleicht nicht einmal mehr glaubt, geschweige denn wahrnimmt, dass bei der heiligen Eucharistie ein Einbruch der nichtalltäglichen Wirklichkeit stattfindet.

Es gibt auch Theologen, die es nicht für richtig halten, Zen ins Christentum einzubringen. Aber da sollten sie sich keine Sorgen machen. Das Christentum wurde bereits bei seiner Entstehung durch Elemente heidnischer Religionen bereichert, heute kann dies durch die Meditation im Zen geschehen, die Theologen wieder zur Kontemplation (= mit Gott in seinem Tempel sein) führen kann. Worauf es bei der Meditation wirklich ankommt, ist letztlich die Unterbrechung des schlussfolgernden Denkens. Auf diese Weise erfolgt eine Annäherung an den vom Verstand nicht zu erfassenden Urgrund allen Seins, der voller Energie ist. Dogmen gibt es im Zen keine. Es zählt nur die eigene Erfahrung.

Wie die oben aufgeführten Erlebnisse bei der heiligen Eucharistie zeigen, werden die Menschen in der Umgebung eines spirituellen Meisters nicht nur von dessen Ausstrahlung erfasst, sondern es geschehen auch noch andere Dinge.

Der Autor ist der Überzeugung, dass die Einbringung der Meditation des Zen in das Christentum dort eine bedeutende und wertvolle Transformation bewirken kann, so wie dies auch  der Schweizer Priester und Zen-Meister Niklaus Brantschen annimmt.

Zen gelangte von Indien über China nach Japan. Es wird in China Cha´n genannt und wurde dort vom Daoismus beeinflusst.

Die übliche Übersetzung für DAO, von dem der Daoismus seinen Namen hat, ist „Weg“.  Das DAO ist aber auch der Urgrund allen Seins. Man wusste, dass durch Meditation, d.h. durch Unterbrechung des schlussfolgernden Denkens, eine Annäherung an das DAO möglich ist und dass das DAO voll unerschöpflicher Energie ist, die in der Meditation aus ihm geschöpft werden kann. Mit Hilfe dieser Energie wird der Mensch in ein „Lichtwesen“ transformiert, das in der nichtalltäglichen Wirklichkeit über große Macht verfügt. Der Heiligenschein um den Kopf oder auch den gesamten Körper ist ein Merkmal eines Lichtwesens, der allerdings von den meisten Menschen nicht wahrgenommen werden kann.

 

 Buddha mit “Heiligenschein”

 

Buddha mit „Heiligenschein“ (eigenes Foto)

 

 Wang-Chung-Yang hat im 12. Jahrhundert folgendes gesagt: „Der Mensch, der DAO lebt, führt ein gewöhnliches Leben, doch seine Seele wohnt im Heiligen…“ „…Seine Geistnatur erfüllt das ganze Universum…“ „… Sein Leib bewohnt auf eine Spanne den Staub, aber sein Geist leuchtet jenseits aller Erscheinung…“ Als wie wertvoll die Annäherung an das DAO angesehen wurde, geht aus dem folgenden Vergleich eines altchinesischen Autors hervor: „Sich dem DAO annähern, ist mehr wert als tausend Wagenladungen Jade.“!  Die Rückkehr zum DAO wurde von Zhuangzi folgendermaßen gepriesen: „Sie zu erreichen (die Kraft des DAO) ist höchste Schönheit und höchste Seligkeit.“

 

 Vollmond Ende Dezember 2012

 

 Vollmond Ende Dezember 2012 (eigenes Foto)

Der Vollmond ist im Buddhismus das Symbol der Erleuchtung. Der wichtigste Feiertag der Buddhisten ist das sogenannte Vesakh-Fest. Es findet zu Vollmond im Mai statt. Zu Vesakh wird die Geburt, die Erleuchtung und Buddhas Eingehen ins Parinirvana gefeiert.

 

 Vergleich der Erleuchtung mit dem Vollmond, Gedicht von Zen-Meister Dogen.

Hochwasser statt Schnee!

 

 

Haiku und Tanka aus Engel, der die Erde segnet, www.epubli.de

Haiku und Tanka, Jotin, Dezember 2012:VAR knüpft ein Band zwischen zwei Menschen, die sich das Ja-Wort geben, und wacht darüber!

Samstag, Dezember 1st, 2012

VAR knüpft ein Band zwischen zwei Menschen, die sich das Ja-Wort geben, und wacht darüber!

Mjölnir, der Hammer Thors, als Amulett

Eine der grundlegenden Erfahrungen des Autors ist, dass nicht nur Pflanzen, Tiere, Menschen und Geistwesen natürlich, sondern alle Dinge beseelt sind. Mit der Beseelung von Gegenständen lässt sich sogar experimentieren. Man kann die Beseelung eines Gegenstandes z.B. durch einen Willensakt aus dem Gegenstand herausnehmen. Nach den Erfahrungen des Autors kann dann ein Radiästhet, ein Rutengänger, diesen Gegenstand nicht mehr wahrnehmen. Was ein Radiästhet von einem Gegenstand also wahrnimmt, ist hiernach nach (hauptsächlich) die Beseelung des Gegenstandes. (Bei Wasseradern, Verwerfungen usw. liegen die Verhältnisse etwas anderes. Sie strahlen eine Energie aus.)
Lebewesen sollen ihrer Seele beraubt werden können. Auch die Haupt-Organe des Menschen wie Herz, Leber, Lunge usw. weisen ebenso wie Arme, Hände, Beine und Füße eine Beseelung auf, die verloren gehen kann, die einfache Beseelung einer Hand z.B. durch Rheuma, die höhere Beseelung des Herzens u.a. durch großes Heimweh. Aufgabe der Schamanen war und ist es, verloren gegangene Seelen zurückzuholen. Das gehört zur Heilung.
Desweiteren gibt es auch Strukturen, die keine grobstoffliche Form aufweisen, also nicht sichtbar sind, wohl aber eine Beseelung aufweisen. Für viele Lebensformen wie z.B. Geistwesen gilt dies ja sowie so.
In einer Landschaft, die einmal Meeresboden war, wie z.B. das Rheinische Schiefergebirge oder die Westfälische Tieflands-Bucht, findet der Autor häufig senkrechte röhrenförmige Gebilde von bis zu zehn, zwanzig Meter Höhe, die nur im Feinstofflichen vorhanden sind, jedoch eine verblüffend hohe Intensität aufweisen und infolgedessen von Radiästheten gut wahrgenommen werden können. Er muss sich in einer Landschaft nur fragen, was es hier an Besonderheiten gibt. Dann findet er sie. Der Autor konnte sich lange Zeit keinen Reim auf diese Gebilde machen, bis er in einer Fernsehsendung die 1977 entdeckten sogenannten Schwarzen Raucher sah. Die unsichtbaren feinstofflichen Röhren, die er u.a. in großer Vielzahl im Bergischen Land wahrnimmt, sind seiner Meinung nach die feinstofflichen Überreste einschließlich ihrer Beseelungen der Kamine ehemaliger Schwarzer Raucher.
Schwarze Raucher, es gibt auch weiße, sind hydrothermale Quellen am Grunde der Tiefsee. Die Mündung wird durch eine röhren- oder kegelförmige mineralische Struktur, den Schornstein, gebildet, aus dem bis über 400 Grad heißes Wasser mit Sedimenten und gelösten Mineralien austritt. Die Schlote von Schwarzen Rauchern weisen im Mittel Höhen von 20 bis 25 m auf, können in Einzelfällen aber auch wesentlich größere Höhen erreichen. Schwarze Raucher und ihre Umgebung bilden ein eigenes Biotop mit einer reichhaltigen Tierwelt, die nur hier anzutreffen ist. Basis der Nahrungskette in diesem Biotop bilden Bakterien und Archaeen, die in der heißen Umgebung die Oxidation von Schwefelwasserstoff als Energiequelle nutzen, um organische Verbindungen aufzubauen, u.a. auch Kohlendioxid. Felder hydrothermaler Tiefseequellen sind etwa 20 Jahre aktiv, dann verstopfen die ausgefällten Mineralien die Röhren und die Quellen versiegen. Während man früher annahm, dass die Schwarzen Raucher nur in großen Entfernungen voneinander auftreten, weiß man heute, dass Dutzende kleiner Schwarzer Raucher auf einer Fläche von einem Quadratkilometer aktiv sein können.
Die Schwarzen Raucher sind zwar auf die Vulkan-Gebiete, wie z.B. den Mittelatlantischen Rücken, beschränkt, durch die Ozeanbodenspreizung gelangen ihre Überreste, wie die durch sie gebildeten Lagerstätten sowie ihre erhalten gebliebenen feinstofflichen Anteile und Beseelungen, aber auch in andere Gebiete und erstrecken sich im Laufe der Jahrmillionen über große Flächen. Die Ozeanbodenspreizung, durch die dies geschieht, ist ein geologischer Prozess, bei dem sich in den Vulkan-Gebieten durch aufsteigendes Magma neuer Meeresboden bildet, der sich langsam von dort fortbewegt.

Dem Autor stellte sich die Frage, warum die feinstofflichen Strukturen der Röhren der Schwarzen Raucher über die Jahrmillionen erhalten geblieben sind, während von den durch die Erosion abgetragenen Sedimenten rings um die Röhren, deren Mächtigkeit zum Teil beträchtlich war, jedoch anscheinend keine oder kaum noch feinstoffliche Anteile vorhanden sind. Die Ursache für den Unterschied scheint das ehemals sehr intensive Leben in den Röhren der Schwarzen Raucher zu sein, denn wenn der Autor sich die Röhren ohne Leben vorstellt, erhält er nur schwache Signale. Natürlich kann man jetzt noch weiter fragen, um welchen Aspekt des Lebens es sich dabei handelt, welcher die hohe Intensität verursacht. Hierauf hat der Autor allerdings noch keine Antwort gefunden.
Nur im Feinstofflichen vorhandene Dinge nebst ihrer Beseelungen gibt es viele. Schamanen-Schüler finden sie z.B. bei schamanischen Reisen ihrer Freiseele. Mitbringen dürfen sie diese Gegenstände allerdings nur dann, wenn sie ihnen von den Bewohnern der Nichtalltäglichen Wirklichkeit geschenkt werden.
Eine Krankenschwester begegnete bei einer schamanischen Reise Schamanen, die ihr eine Feder schenkten. Als sie von ihrer Reise in die Nichtalltägliche Wirklichkeit zurückkehrte, hatte sie die nur im Feinstofflichen vorhandene Feder mitgebracht. Wenn sie die für die meisten Menschen unsichtbare Feder in die Hand nahm, verband sich ihr Höheres Selbst mit der Feder und die Feder wurde zu einem Heilungs-Werkzeug, mit dem sich z.B. wirkungsvoll die Aura eines Menschen von negativen Einflüssen reinigen lässt. Später verband sie die feinstoffliche Feder mit der auch im Grobstofflichen vorhandenen Feder einer Eule.
Es gibt auch eine feinstoffliche Struktur, die gewissermaßen elastisch ist und sich in hohem Masse ausdehnen und wieder zusammenziehen kann, nämlich bis weit über die Erde und bei einer schamanischen Reise zur Sonne sogar bis dorthin. Bei der Rückkehr der Freiseele in den Körper zieht diese Struktur dann wieder zusammen. Die feinstoffliche Struktur, die dies leistet, ist die sogenannte Silberschnur, welche die Freiseele eines Menschen mit seinem grobstofflichen Körper verbindet. Wenn die Freiseele eines Menschen auf Wanderschaft geht, bleibt sie über die Silberschnur mit ihrem grobstofflichen Körper verbunden. Beim Tode eines Menschen zerreißt die Silberschnur und Spuren von ihr können an dem Ort wahrgenommen werden, an dem der Mensch gestorben ist.
Im Altenberger Dom im Bergischen Land schwebt über den Köpfen der Besucher eine nur im Feinstofflichen vorhandenen Rose, die in der heutigen Zeit bereits von einigen Radiästheten wahrgenommen wurde. Sie muss dort schon seit vielen Jahrhunderten vorhanden sein, denn sie wird bereits in einer alten Sage erwähnt.

Altar-Raum mit VAR, der Göttin der Treue, zu Beginn einer Trauung

Im Altenberger Dom finden mitunter Hochzeiten statt. Bei einer solchen Hochzeit machte der Autor zum ersten Mal eine Beobachtung, die zeigt, wie unsere Verbindung mit der Nichtalltäglichen Wirklichkeit und deren Bewohner an den Wendepunkten unseres Lebens sichtbar werden kann. Das Eheversprechen, das sich zwei Personen geben, hat ein Gegenstück im Feinstofflichen, welches das Eheversprechen in der Alltäglich Wirklichkeit stützt und absichert. Als der Hochzeit-Ritus stattfand, schwebte nämlich in der Mitte über dem Hochzeits-Paar, dem Geistlichen, der die Hochzeit vornahm, und den Trauzeugen eine mächtige Wesenheit, welche der Autor später als die germanische Göttin VAR identifizierte.
VAR ist die Schutzgöttin der Verpflichtungen, welche die Menschen miteinander eingehen. Sie nimmt an Hochzeiten teil und hört die Versprechen, die sich zwei Menschen geben. Als Göttin der Treue und Hüterin der Ehe überwacht sie die Verträge, die Mann und Frau bei der Hochzeit miteinander schließen. Sie soll auch heimliche Versprechen kennen, welche Mann und Frau sich geben.
In einem germanischen Heirats-Ritus heißt es:
„Legt Mjöllnir (der Hammer Thors) der Maid in den Schoß! Mit der Hand der VAR weiht uns zusammen.“
Die Katholische Kirche hat nicht nur viele germanische Kultplätze, sondern offensichtlich auch alte germanische Riten übernommen. Sie hat die Texte dazu zwar verändert, aber die Geistwesen, welche für die Riten zuständig waren, blieben die gleichen und kommen auch bei den textlich veränderten Anrufungen. Wahrscheinlich sind solche Änderungen nichts Neues für sie. VAR schwebte im Altenberger Dom nicht nur über dem Paar, dem Geistlichen und den Treuzeugen, sondern nahm auch aktiv an dem Hochzeits-Geschehen teil. Als das Paar sich nämlich das Ja-Wort gab, verband sie die beiden durch ein feinstoffliches Band. Man könnte nun vermuten, dass dieses Band von Herz zu Herz verlief. Das war aber nicht der Fall. Es verlief tiefer, etwa zwischen Hara und Hara im Unterbauch, dort, wo sich beim Menschen ein pulsierender Punkt befindet, den man auch bei vielen anderen Wesenheiten findet, nur die Frequenz ist unterschiedlich. Den gleichen Ablauf konnte der Autor später auch bei anderen Hochzeiten in Kirchen beobachten. VAR schwebt herbei, wenn das Paar nebeneinander im Altar-Raum sitzt und sonst noch niemand anwesend ist. Es schwebt etwa über der Mitte des Raumes in Richtung des Paares. Wenn dann wenig später der Geistliche den Altar-Raum betritt und in einiger Entfernung vor den beiden steht und betet, schwebt VAR etwa in der Mitte über den Dreien. Der Geistliche nähert sich dem Paar und schließlich kommen auch die Trauzeugen. VAR schwebt nun in der Mitte über allen Anwesenden. Wenn sich dann Mann und Frau vor dem Geistlichen das Ja-Wort gaben, schwebt VAR tiefer herab und verbindet das Paar im Bereich des Hara durch ein Band. VAR verlässt den Altar-Raum erst, nachdem die Trauzeugen und der Geistliche gegangen sind und sich nur noch das jetzt verheiratete Paar dort aufhält, das sich anschickt zu gehen. Anschließend dann das Aufleuchten der Blitzlichter der Fotografierenden.
Das von VAR geknüpfte Band verbindet die Ehepartner auch dann miteinander, wenn sie sich weit entfernt voneinander aufhalten. Die Entfernung spielt keine Rolle. Halten nun Ehen, bei denen die beiden Partner durch dieses Band miteinander verknüpft sind, über das eine mächtige Wesenheit der Nichtalltäglichen Wirklichkeit wacht, länger als Ehen, die „nur“ vor dem Standesbeamten geschlossen werden und vor allem, sind Männer und Frauen in diesen Ehen glücklicher? Der Autor ist der festen Überzeugung, dass beides der Fall ist.

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Die beiden Abbildungen oben sind impressionistisch verfremdete Fotos von zwei frisch vermählten jungen chinesischen Ehepaaren in Kunming, China. Jedes der beiden Paare ist durch ein Band miteinander verbunden, wie es auch von der germanischen Göttin VAR geknüpft wird. Auch die Intensität dieses Bandes ist in etwa die gleiche (Fotos Christine Lehmann).