Archive for Juni, 2008

Haikus und Tankas, Jotin, 28.06. bis 04.07.08: Reinheit ist Voraussetzung für den Empfang der Kraft der Heiligkeit bzw. das Heil-Sein!

Samstag, Juni 28th, 2008

Reinigungsbecken für rituelle Reinigung im Garten des Amida Tempels in Düsseldor!

Reinigungsbecken mit einem Wasserzulauf aus Bambusrohr im „Reine-Land“-Garten des EKO-Hauses der Japanischen Kultur in Düsseldorf! (eigenes Foto)

Auf der Vorderseite sind von links nach rechts die chinesischen Schriftzeichen für „rein“ und „Wasser“ – zusammen also „reinigendes Wasser“ eingraviert. Beim zeremoniellen Eintreten in den heiligen Bezirk spült man in der Regel den Mund und wäscht die Hände.

Reinigungsbecken vor dem Eingang zur Neuen Synagoge in Bochum!

Reinigungsbecken im Vorraum der Neuen Synagoge in Bochum! (eigenes Foto) Rechts oben steht in mehreren Sprachen:                     

                      Gelobt seist Du, Ewiger, unser G´tt,                            

                                      König der Welt,                     

                        der uns mit seinen Geboten geheiligt    

                                      und befohlen hat,       

                                   die Hände zu waschen.

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Neue Synagoge in Bochum!

Neue Synagoge in Bochum! (eigenes Foto)

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Feuer für ein Reinigungs-Ritual der Sioux-Lakota!

Feuer für ein Inipi-Ritual (Schwitzhütten-Ritual) des Sioux-Medizinmannes Archie Fire Lame Deer zur Reinigung und Heiligung! (eigenes Foto)

In dem Feuer wurde jeweils eine Anzahl von kindskopfgroßen Steinen aufgeheizt, bis sie rotglühend waren. Dann wurden sie von der „Feuerfrau“ mit einer großen Gabel in die Inipi-Hütte gebracht und dort in eine Grube gelegt. Sie wurden vom Medizinmann Mutter Erde, Wakan Tanka, dem Großen Geist, und bestimmten Geistwesen geweiht und dann mit Wasser übergossen. So wie das Wasser auf die rotglühenden Steine trifft, verwandelt es sich in Dampf. Dieser erfüllt die ganze Hütte und läßt die Hitze stark ansteigen. Die Körper der Teilnehmer beginnen Schweißtropfen zu bilden, die Poren öffnen sich und überall rinnt der Schweiß. Die Hitze wird unerträglich. Man glaubt zu verbrennen.

Bei den Teilnehmern an dem Ritual, das über mehrere Tage ging, vollzog sich zuerst eine körperliche und seelische Reinigung, die mit einer Harmonisierung verbunden war. Dann wurden ihre Seelen mit der Kraft der Heiligkeit erfüllt, die im Laufe der nächsten Wochen jedoch wieder verloren ging.

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Die heiligen Gegenstände des Sioux-Medizinmannes Archie Fire Lame Deer!

Die heiligen Gegenstände des Sioux-Medizinmannes Archie Fire Lame Deer! (eigenes Foto)

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Tabernakel in der Heilig Kreuz Kirche in Mülheim an der Ruhr!

Tabernakel in der Heilig Kreuz Kirche in Mülheim an der Ruhr! (eigenes Photo) 

Im Tabernakel werden die Hostien aufbewahrt. Das (ungesäuerte) Brot, das geweiht wird, liegt in der Form von runden Oblaten, Hostien genannt (Hostie = Opfer), auf dem Hostien-Teller. Die Hostien werden vor dem Backen mit einem heiligen Sinnbild geprägt wie dem Kreuz oder heiligen Monogramm IHS (Volkstümlich: Jesus, Heiland, Seligmacher).

Die Weihung von Wein und Brot inmitten des emporziehenden Weihrauchs und dem feierlichen Läuten der Glocken bildet als das Heilige Sakrament der Eucharistie den Mittelpunkt der christlichen Lehre und Verehrung Gottes.

Die geweihten Hostien werden von den Teilnehmern an der heiligen Kommunion empfangen und als der „Leib Christi“ wie Nahrung aufgenommen. Die Beichte, welche der Kommunion vielfach vorausgeht, ist eine Form der rituellen Reinigung. Der Empfang der Kommunion bewirkt eine Reinigung und Harmonisierung. 

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Von rechts nach links: Tabernakel, Kalligraphien Stille und Vertrauen!

Von rechts nach links: Tabernakel, Kalligraphien Stille und Vertrauen! in der zukünftigen Urnenbeisetzungs-Kirche Heilig Kreuz, Mülheim an der Ruhr, Tiegelstraße 100.

(Kalligraphien und Foto von Christine Lehmann)

Am 28. und 29. Juni jeweils von 12 bis 17 Uhr findet in der Kirche die Ausstellung AnDerStille der sieben AnDer-Künstlerinnen und-Künstler statt, zu denen auch Christine Lehmann zählt. Sie hat der Kalligraphie „Stille“ als Zeichen für Meditation und Gebet die Kalligraphie „Vertrauen“ zugeordnet. Stille braucht Vertrauen, ohne Vertrauen ist sie nicht auszuhalten.

Der Tabernakel, neben denen die beiden Kalligraphien die Wand einnehmen, ist gewöhnlich der stärkste Ort in einer Kirche, da hier die geweihten Hostien aufbewahrt werden.

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Reinheit ist Voraussetzung für den Empfang der Kraft der Heiligkeit bzw. das Heil-Sein!

Auf eine kurze Formel gebracht, bedeutet Heiligkeit heil sein, ganz sein. Heil, gesund sein, aber möchten wir doch alle. Vorstufen der Heiligkeit sind Reinheit und Harmonie. Man kann drei Stufen der Reinheit unterscheiden:

Reinheit von Schmutz,

Reinheit von Krankheit und

Reinheit von seelischen Belastungen, zu denen insbesondere Schuld gehört.

Seelische Belastungen werden im feinstofflichen Körper des Menschen gespeichert. Wer die den Menschen umgebende Aura „sieht“ oder auf andere Weise wahrnimmt, kann seelische Belastungen nach Art und Zeit der Entstehung aus der Aura ablesen. Der Autor hat sich in der Vergangenheit einige Jahre hierauf spezialisiert. Die Menschen brechen vielfach in Tränen aus, wenn sie an solche Belastungen erinnert werden. Sie haben sie in der Regel verdrängt und wenn sie daran denken, ist dies mitunter sehr schwer für sie.

Man kann seelischen Belastungen einen Wert zuordnen. Wenn dieser Wert eine bestimmte Grenze überschreitet, ist Krankheit die Folge.Die größte Schuld, die jemand auf sich laden kann, ist Mord. Die Vergeltung hierfür wie auch für andere moralische Verfehlungen kommt nicht nur von außen durch das Gesetz oder durch Verwandte des Ermordeten, sondern wird auch von den Genen des Täters in ihm selber in Form von Krankheiten geahndet. Der Mensch ist so von Gott geschaffen. Um der genetisch bedingten Vergeltung entgegen zu wirken, sind von einzelnen Völkern Entsühnungs-Maßnahmen überliefert, welchen man sich nach der Tötung eines Menschen im Kampf unterziehen musste.

Wirkung des indianischen Inipi-Rituals:

Der Autor nahm vor einigen Jahren an einem Inipi-Ritual  (Schwitzhütten-Ritual)mit dem Sioux-Medizinmann Archie Fire Lame Deer teil. Das Ritual zog sich über fast eine Woche hin. (Siehe auch die beiden Weblogs vom 06. bis 07. sowie 08. bis 10.03.08!) Das eigentliche Inipi-Ritual bestand aus zwei Teilen, die an den beiden letzten Tagen durchgeführt wurden. Die meisten „Durchgänge“ fanden am letzten Tag statt. Zwischen zwei Durchgängen verließen die Teilnehmer das Inipi-Zelt für einige Zeit und hielten sich draußen auf. Der Autor war dabei vor allem an den Vorgängen interessiert, die im Feinstofflichen abgelaufen waren. Er konnte folgendes feststellen:

Im ersten Teil des eigentlichen Inipi-Rituals am vorletzten Tag wurden die Teilnehmer, überwiegend junge Männer, nach und nach von seelischen Belastungen gereinigt und harmonisiert. Zu Beginn des Rituals waren seelische Belastungen und Disharmonie vorhanden. Doch diese verringerten sich von Durchgang zu Durchgang, bis sie schließlich ganz verschwunden waren. Am Ende dieses ersten Inipi-Rituals strahlten alle Teilnehmer, Harmonie und Reinheit aus.

Am letzten Tag mit den vielen Inipi-Durchgängen wuchs den Teilnehmern zu Reinheit und Harmonie die Kraft der Heiligkeit zu. Der Autor konnte praktisch bei jedem der Teilnehmer eine solche Kraft feststellen. Diese Kraft war nach jedem Durchgang weiter angewachsen. Am Ende des Inipi-Rituals insgesamt waren alle Teilnehmer von Reinheit, Harmonie und einer großen Kraft der Heiligkeit erfüllt. Sie war bei allen Teilnehmern etwa gleich groß. Leider verschwand sie im Laufe der nächsten Wochen wieder, jedenfalls soweit der Autor dies feststellen konnte.

Wirkung des Empfangs der heiligen Kommunion im Christentum:

Der Autor hat oftmals  am Ritus der heiligen Eucharistie teilgenommen. Als Jugendlicher hat er die heilige Kommunion regelmäßig empfangen. Nachdem er die Reinigungs- und Heiligungswirkung des Inipi-Rituals beobachtet hatte, fragte er sich, ob der Empfang der heiligen Kommunion nicht eine vergleichbare Wirkung haben könnte. Er war etwas enttäuscht, als er bei keinem der Gläubigen, die während einer Messe die Kommunion empfangen hatten und danach neben und vor ihm knieten, die Kraft der Heiligkeit finden konnte, so oft und intensiv er auch danach suchte. (Bei Priestern, die gleichzeitig auch Zen-Meister sind, war dies allerdings anders.) Als er mit der Frage nach dem „Geschehen bei den Gläubigen nach dem Empfang der Kommunion“  in eine tiefe Meditation ging, wusste er allerdings, wonach er suchen musste:

In den Gläubigen, die die Kommunion empfangen haben und im Gebet versunken in den Bänken knien, vollzieht sich eine Reinigung von seelischen Belastungen. Gleichzeitig tritt eine Harmonisierung ein.

Dies konnte der Autor immer wieder beobachten. Er stimmt ihn glücklich. Der Autor weiß, dass er damit eine bedeutungsvolle Entdeckung gemacht hat. Andere Sensitive werden diese Beobachtung bestätigen. Glauben kann zu Wissen werden.

Als sich der Autor fragte, wie die Reinigung und Harmonisierung nach dem Empfang der Kommunion zustande kommt, fand er die Ursache hierfür nicht in den Gläubigen selber, sonder er „sah“  einen Engel des Rituals, einen Christus-Engel, wenn man will, im Altarraum der Kirche schweben. Dieser ist es, welcher die Reinigung bewirkt. Ein Satz aus einem Gebet kam dem Autor in den Sinn:

„Lamm Gottes, der du hinweg nimmst die Sünden der Welt!“

In der Eucharistie-Feier wird zur Brechung des Eucharistie-Brotes „Agnus Dei – Lamm Gottes“ gesungen und damit dieses Brot dem Leib Christi gleichgesetzt. Christus nimmt die Sünden der Welt auf sich, um uns mit Gott zu versöhnen, heißt es. Dem Autor fiel es wie Schuppen von den Augen. Das ist doch genau das, was er beobachten darf: Die Christus-Kraft, welche der Kommunizierende in Form der Hostie aufnimmt, reinigt ihn von seinen seelischen Belastungen, zu denen insbesondere seine Schuld bzw. seine Sünden zählen.  

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967

Das „Lamm Gottes“ tilgt

die Sünden der Gläubigen

durch die Kommunion!

968

Wenn der Engel der

Eucharistie Sünden tilgt,

verdunkelt er sich!

969

Nur reine Seelen

gelangen in das Licht-Reich

des Allheiligen!

970

Nur wer rein ist, kann

auch die Kraft der Heiligkeit

in sich aufnehmen! 

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Mit Reinheit ist anscheinend in der Regel auch Harmonie verbunden. Wenn beide vorhanden sind, kann auch die Kraft der Heiligkeit empfangen werden.

Wie das Weisheitsbuch I-Ging verrät, galten Harmonie und Reinheit im alten China als die höchsten Werte. Dies geht auch aus den Namen für die bedeutendsten Paläste in der Verbotenen Stadt in Peking hervor, nämlich den Palästen der Harmonie und denen der Reinheit. Im I-Ging stellen die Hexagramme sowohl großer Harmonie als auch großer Reinheit ein Kreuz dar. Die Vertikale darin steht für die Verbindung zwischen Himmel und Erde, die Waagerechte für die „Vollendung“. (Nach „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging.“)

Thema m nächsten Weblog ist die Kraft der Heiligkeit.

Regelmäßige Chi-Gong-Übungen und Meditation reinigen im übrigen ebenfalls den feinstofflichen Körper von seelischen Belastungen, die zu Krankheiten führen können. Meditation dürfte dann besonders wirkungsvoll sein, wenn sich der Körper in tiefer Versenkung erhitzt. Von tibetischen Mönchen wurde magische Hitze in speziellen Meditationsübungen gezielt angestrebt.

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Haikus und Tankas, Jotin, 21. bis 27.06.08: Kraft des Heiligen im Menschen!

Samstag, Juni 21st, 2008

Heilige Agatha und heiliger Nepomuk!

Heilige Agatha und heiliger Nepomuk! (Klosterkirche Kamp Lintfort, eigene Photos)

Agatha und Johannes Nepomuk gelten beide als  Märthyrer, die wegen ihres christlichen Glaubens den Tod fanden. Agatha starb während einer Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian im 3. Jh., der Priester Johannes Nepomuk wurde im 14. Jh. vom böhmischen König gefoltert und von einer Brücke aus in die Moldau geworfen und gilt deshalb als Brücken-Heiliger.

Im Altar der Kirche befindet sich eine Reliquie der heiligen Agatha.

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Kraft des Heiligen im Menschen!

Christliche Heilige sind vor allem Vorbilder. Nicht wenige von ihnen haben jedoch auch bereits während ihres irdischen Lebens Heiligkeit erworben. Die Religionen der Welt, zu denen auch der Buddhismus gehört, bringen immer wieder Menschen hervor, die während ihres Lebens die Kraft der Heiligkeit erlangen. Im Christentum sind dies u.a. der Schweizer Mystiker Nikolaus von Flüe (1417-1487) (Jotins Weblog vom 02.06.-05.06.08) sowie die französische „Heilige des Schweigens“ Katharina Laboure´(1806-1876) (Jotins Weblog vom 17.05.-21.05.08), um die beiden zu nennen, mit denen sich der Autor näher befasst hat.

Tragen Heilige die Gebete der Menschen zu Gott empor oder helfen sie selber, wenn sie angerufen werden. Die Volksmeinung tendiert dahin, dass sie es selber sind, welche helfen. Diese Auffassung vertritt auch der Autor. Natürlich stehen ihnen engelhafte Wesen zur Seite, wenn sie uns helfen.

Hilfe ist in früheren Zeiten vor allem von den Ahnengeistern erwartet und auch geleistet worden. Diese sind natürlich in der überwiegenden Mehrzahl nicht heilig. Von Vorfahren, die auf der anderen Seite sind, wird den Menschen auch heute noch geholfen. Am besten können uns Verstorbene helfen, die sich spirituell entwickelt haben. Dazu zählen insbesondere diejenigen, die Heiligkeit erlangt haben. Sie besitzen die größeren Kräfte.

Nach dem buddhistischen „Sutra von der wunderbaren Erlösung“ verfügt ein Bodhisattva (Erleuchtungswesen), der die wunderbare absolute Befreiung erlangt hat, über große Weisheit, Hilfsmittel und Macht. Ebenso wenig, wird in dem Sutra gesagt, wie ein Esel dem Fußtritt eines Elefanten Widerstand leisten kann, so ein Laie der Kraft eines solchen Bodhisattva. Im Christentum dürfte es ebenfalls Heilige geben, die über die Weisheit, Macht und Kraft eines Bodhisattva verfügen, der die wunderbare absolute Befreiung erlangt hat.

Womit verbindet sich die Kraft der Heiligkeit in einem Menschen, der ein Leben führt, durch das er Heiligkeit erlangt? Heiligkeit kann in seinem Herzen und über seinem Kopf gespürt werden. Über dem Kopf und insbesondere das (feinstofflichen) Herz aber ist der Sitz der Seele. Heiligkeit verbindet sich in einem Menschen mit seiner unsterblichen Seele, die auch höheres Selbst und von den Chinesen Urgeist genannt  wird. (Wenn die Seele im Schlaf oder beim Tod den Körper verlässt, dann nimmt sie die Heiligkeit mit und der Körper ist ohne die Kraft der Heiligkeit.)

In der Kabbala wird die unsterbliche Seele Neschamah (Seelenodem) genannt. Sie ist höher als die anderen Seelenteile, sagt die Kabbala und nur sie erlebt die Gegenwart Gottes.  

Im nächsten Weblog: Wie kann ein „normaler“ Mensch „Vorstufen der Heiligkeit“ erlangen und welche Auswirkungen hat dies auf sein Leben?
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Sommer-Sonnenwende
Rundnische auf einem Felsen der Externsteine mit Loch, durch das am 21. Juni, dem Tag der Sommer-Sonnenwende, der Blick auf den Aufgangspunkt der Sonne fällt!

Rundbogen-Nische auf einem Felsen der Externsteine mit Loch, durch das am 21. Juni, dem Tag der Sommer-Sonnenwende, der Blick auf den Aufgangspunkt der Sonne fällt! (eigenes Photo)

Externsteine; auf dem Felsen links befindet sich die oben abgebildete rundbögige Nische! (eigenes Photo)

Externsteine; auf dem Felsen links befindet sich die oben abgebildete rundbögige Nische mit Sonnen-Loch! (eigenes Photo)

Am Fuß eines weiteren Felsens befindet sich ein mittelalterliches Kreuz-Abnahme-Relief. Die Externsteine haben eine heidnische Vorgeschichte. In nicht allzugroßer Entfernung links vor dem Kreuz-Abnahme-Relief läßt sich eine germanische Kultsäule muten, die hier einmal stand, hinter den Externsteinen ein Gräberfeld. Die Köpfe der Verstorbenen liegen in Richtung Norden; ihr Blick geht nach Süden. Nach starken Signalen, die von den Gräbern ausgehen, haben die Menschen, deren Körper  hier begraben liegen, den germanischen Hochgott Wodan verehrt bzw. Gott unter diesem Namen angerufen. 

Die Sommer-Sonnenwende im Bild der Hexagramme des I-Ging!

Bei der Winter-Sonnenwende sind die Linien vorwiegend nach unten zum Trigramm Erde gerichtet.

Das Sternbild, welches die Trigramm-Verteilung dieser Hexagramme der Sommer-Sonnenwende darstellt, ist der Dreibeinige Rote Rabe, das „Alter Ego“ der Sonne. Es stimmt exakt mit dem entsprechenden Sternbild in einer chinesischen Sternkarte aus der Tang-Zeit (618-906) überein. Es hat eine wechselvolle Geschichte und verrät etwas über das Entstehungs-Datum des I-Ging. Da der Dreibeinige Rote Rabe ein Emblem der vorangehenden Zhou-Dynastie war, wurde er vom Ersten Kaiser aus den Sternkarten gelöscht und durch ein Symbol für etwas Vorbeigegangenes ersetzt.

Nach  „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“

Sommer-Sonnenwende

Die als Mit-Sommer bezeichnete Sommer-Sonnenwende ist in Mittel-Europa und den USA erst der Beginn des kalendarischen Sommers. In Großbritannien und Irland beginnt der Sommer jedoch am 1. Mai und endet am 31. Juli. Die Sommer-Sonnenwende liegt hier also in der Mitte des Sommers. Auf die Mitte des kalendarischen Sommers fällt die Sommer-Sonnenwende auch nach dem  Weisheitsbuch I-Ging, wie es im „Dreifaltigen Himmelszelt…“ entschlüsselt ist. Das in Nord-China entwickelte I-Ging wurde ursprünglich nicht nur zur Schicksals-Beeinflussung, sondern auch als Kalender genutzt. In den zuletzt genannten Ländern ist also Mit-Sommer auch die Mitte des kalendarischen Sommers.

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Zauber der Vollmondnacht!Mond mit Jupiter am Morgen des 20.06.08!

Mond mit Jupiter am Morgen des 20.06.08! (eigenes Photo)

964

Im Licht des Vollmonds

verblassen alle Sterne,

nur Jupiter nicht!

965

Im Licht des Vollmonds

tanzen alle Elfen in

größeren Kreisen.

Gibt ihnen auch Jupiter

Kraft, ihr Schicksal zu meistern?

966

Drei Tage Vollmond!

Da singen und tanzen die

Elfen und Seelen

besuchen die Ahnen und

treffen Verabredungen.

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Haikus und Tankas, Jotin, 16. bis 20.06.06: Die Kraft des Heiligen ist mit einer engelhaften Wesenheit verknüpft!

Montag, Juni 16th, 2008

Ikone der Madonna! 

Ikone der Madonna! (Klosterkirche Kamp Lintfort, eigenes Photo)

Über der Ikone der Madonna schwebt eine engelhafte Wesenheit, welche das Signal der Heiligkeit ausstrahlt.

Die Haupt-Energie, welche die Wesenheit ausstrahlt, entspricht der Energie des I-Ging Hexagramms

24) FU / DIE WIEDERKEHR.

Walter Niesel hat ihr die Affirmation ICH ERNEUERE DEN NATÜRLICHEN FLUSS MEINES LEBENS zugeordnet.

Nach dem „Dreifaltigen Himmelszelt im…“ stellt Hexagramm 24 den Jahres-Ausklang dar. Es folgt der Jahres-Anfang, der gleichzeitig der Frühlings-Anfang ist. Hexagramm 23 ist der männliche Partner von Hexagramm 24.

Die meisten seelischen und körperlichen Heilungen werden mit Energien eingeleitet, welche denen dieses Hexagramm-Paares entsprechen. Diese aktivieren die Selbstheilungskräfte.

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Sieben Engel!

Sieben Engel mit höherem Selbst! (Klosterkirche Kamp Lintfort, eigenes Photo)

Das Chorgestühl der Liebfrauen-Abteikirche von Kloster Kamp von 1699 ist mit sieben individuell gestalteten Engelsköpfen ausgestattet. Warum sind es gerade sieben?

Im Buch Tobias (12,15) heißt es: „Ich bin Raphael, einer von den sieben heiligen Engeln, die die Gebete der Heiligen empor tragen und mit ihm vor die Majestät Gottes treten.“ Desweiteren finden sich bei Johannes von Patmos auch sieben Engel der Apokalypse. In der Ostkirche werden sieben Erzengel auf Ikonen gemalt.

Die Namen dieser sieben Erzengel sind Michael, Gabriel, Raphael, Uriel, Jehudiel, Barachiel und Salathiel.

In Deutschland gibt es vereinzelt Kirchen, in denen die 7 Erzengel dargestellt sind. So in der Kirche von Mettenheim bei Mühldorf (Bayern).

In der Kabbala werden sieben Hauptengeln bestimmte Wochentage, Farben und Planeten zugewiesen: Michael – Sonntag, Sonne und die Farbe Gold; Gabriel – Montag, Mond und Silbergrau; Samael – Dienstag, Mars und Rot; Raphael – Mittwoch, Merkur, das ganze Farben-Spektrum; Sedekiel – Donnerstag, Jupiter und Blau;  Barakiel – Freitag, Venus und Grün, Lichtrosa und Lichtblau; Sabbataios – Samstag, Saturn und Schwarz.

(Nach dem Aufsatz im Internet: „Die Engellehre anhand der liturgisch-kultischen Verehrung“)

Die Zahl Sieben ist im Alten Testament eine Vollkommenheitszahl. Man denke z. B. an den siebenarmigen Leuchter, an die sieben Tage der Woche und die sieben Ebenen des Seins. In Ägypten war die Zahl Sieben dem Osiris heilig. Im Buddhismus ist sie die Zahl des Aufstiegs.

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Warum werden Engel als Kinder dargestellt?

Dies entspricht dem weit verbreiteten Glauben, dass des Kindes Seele aus dem Himmel, aus der Gottesnähe stammt. In Übereinstimmung hiermit hat der Franziskaner-Prediger Berthold von Augsburg im 13. Jh. die Engel als langlockige Kinder beschrieben. Wenn ein Kind selber auch kein Engel ist, so soll es doch einen Engel aus der Gotteswelt mitbringen. Luther sagte: „Darum ist es gewiss, dass ein kleines Kindlein, sobald es geboren wird, einen eigenen Engel hat.“

Über den sieben Engel-Köpfen schwebt als ihr „Hüter“ eine engelhafte Wesenheit, welche das Signal der Heiligkeit ausstrahlt. Der Platz der „goldenen Sonne“ entspricht dem Ort, an dem sie sich gewöhnlich aufhält. Der Garten von Kloster Kamp - ein starker Ort!

Der Garten von Kloster Kamp – ein starker Ort! (eigenes Photo)

Der Kamper Terrassengarten wurde Mitte des 18. Jh. nach dem Vorbild italienischer (Terrassenform) und französischer (Flächen) Gärten errichtet. Friedrich II. von Preußen soll als Kronprinz am Kamper Terrassengarten vorbeigefahren sein, um sich auf Schloss Moyland bei Kleve mit Voltaire zu treffen, und daraufhin den Plan für Sanssouci entworfen haben.

Der Kamper Terrassengarten wurde als herausragendes Beispiel in die Straße der Gartenkunst an Rhein und Maas aufgenommen. (nach Wikipedia)

Etwa über der Mitte des Gartens schwebt in knapp hundert Meter Höhe ein hochrangiger (Garten-)Engel. Dieser strahlt das Signal der Heiligkeit aus. 

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Die Kraft des Heiligen ist mit einer engelhaften Wesenheit verknüpft!

Das wesentliche Merkmal des Heiligen ist das Erfüllt sein mit Kraft. Hierüber besteht in der Literatur Übereinstimmung. Wo aber ist diese Kraft zu finden? Der Autor findet sie nicht bei den Objekten der Heiligkeit selber, wie  geweihten Hostien, bedeutenden Ikonen, Reliquien und anderen heiligen Dingen. Das Signal der Heiligkeit kommt vielmehr von etwas „Unsichtbarem“, das über diesen Objekten schwebt. Dieses  normalerweise Unsichtbare, jedoch immer Spürbare ist eine engelhafte Wesenheit. Diese ist erfüllt mit der Kraft der Heiligkeit und strahlt sie aus.

(Wer sich eine halbe Stunde vor diese Wesenheit hinsetzt, sich auf sie konzentriert und sie zu sehen wünscht, erhält nach und nach immer deutlichere „optische“ Eindrücke.)

 Im nächsten Weblog „Heiligkeit von Menschen“!

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961

Als Menschen werden

Wesen der Erde, doch auch

des Himmels gebor´n.

962

Die Seele jedes

Menschen kommt von einem Ort

nahe beim Schöpfer!

963

Kraft des Heiligen

erfüllt die Seele, wenn sie

sich GOTT sehr nähert!  

Haikus und Tankas, Jotin, 11. bis 15.06.08: Ist die Heiligkeit bestimmter Momente, Dinge, Plätze und Personen ein Hinweis auf die Anwesenheit Gottes in der Welt? I

Dienstag, Juni 10th, 2008

Thora Rollen in der neuen Synagoge in Bochum!

Thora Rollen in der neuen Synagoge in Bochum! (eigenes Photo)

Die Thora ist der Hauptteil der hebräischen Bibel. Ihre Lesung bildet das Herzstück des jüdischen Gottesdienstes. Von König Salomon wurde sie mit Licht verglichen. Die Thora-Rolle – der Schrank enthält drei davon – ist eine Rolle aus Pergament, auf die die fünf  Bücher Mose in hebräischen Buchstaben von Hand aufgeschrieben sind. Wenn im Gottesdienst aus der Thora-Rolle in der Synagoge „gelesen“ wird, wird der Text üblicherweise nicht gesprochen, sondern gesungen. Am Thora-Freudenfest, dem 25./26.10., wird die Thora mit Singen und Tanzen gefeiert. Sie wird dabei umher getragen, wobei sich die Träger abwechseln. Danach beginnt die Lesung von neuem.  

Thora-Rollen, die durch langen Gebrauch unlesbar geworden sind, werden in einer Schatzkammer aufbewahrt oder auf einem jüdischen Friedhof begraben. Auf die gleiche Weise wurde (wird?) mit anderen Schriftstücken verfahren, die Gottesnamen enthalten. Sie dürfen nicht einfach weggeworfen werden.

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Krone!

Krone zur Bekrönung der Thora-Rolle! (Neue Synagoge Bochum, eigenes Photo)

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Siebenarmiger Leuchter!

Siebenarmiger Leuchter! (Neue Synagoge Bochum, eigenes Photo)

Der siebenarmige Leuchter ist eines der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums. Er soll die Erleuchtung symbolisieren. Die Zahl Sieben steht für die Weisheit Gottes. Wie der siebenarmige Leuchter, die Menora, anzufertigen ist, steht schon im 2. Buch Mose. Bei der Gründung Israels wurde er in das Staatswappen aufgenommen.

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Ist die Heiligkeit bestimmter Momente, Dinge, Plätze und Personen ein Hinweis auf die Gegenwart Gottes in der Welt?

In einer Kirche geht die größte Kraft gewöhnlich von der Stelle aus, an der geweihte Hostien aufbewahrt werden. Andere Stellen, von denen eine große Kraft ausgeht, sind Reliquien oder auch eine Ikone, vor der viel gebetet wird. Von welcher Stelle geht die größte Kraft in den Gotteshäusern anderer Religionen aus?

Das jüdische Zentralmuseum in Prag besteht u.a. aus einer Synagoge, in der Ritual-Gegenstände der Synagogen aufbewahrt werden, die während der Besatzungszeit durch das „Dritte Reich“ zerstört wurden. Mit der Sammlung dieser Gegenstände wurde Ende 1942, also noch während der Besatzungszeit, begonnen.

Als der Autor während eines Prag-Aufenthaltes diese als Museum eingerichtete Synagoge besuchte, fragte er sich, wie es seine Angewohnheit ist, wo hier der stärkste Platz sei. Daraufhin wurde er von einem Platz in der Mitte angezogen, der ihm in keiner Weise auffällig erschien. Als er näher heranging, bemerkte er, dass dort Rollen mit zwei Holzstäben in der Mitte aufgestellt waren. Es waren diese Rollen, von denen die Kraft ausging. Der Autor konnte sich keinen Reim darauf machen. Er wusste damals noch nicht, wie der Gottesdienst in einer Synagoge gefeiert wird.

Später erfuhr er, dass auf den Rollen, wie sie im Museum ausgestellt waren, die fünf Bücher Mose auf Pergament in hebräischen Buchstaben von Hand aufgeschrieben sind. Sie werden Thora-Rollen genannt und bilden das Herzstück eines jüdischen Gottesdienstes. Eine Thora-Rolle wird während des Gottesdienstes auf einem Pult aufgeschlagen und es wird aus ihr „gelesen“. Der Text wird dabei nicht gesprochen, sondern gesungen. Am Thora-Freudenfest, dem 25./26.10. wird die Thora mit Singen und Tanzen gefeiert und dabei von den Anwesenden umher getragen. Danach beginnt die „Lesung“ von neuem.

Die stärkste Kraft in einer Synagoge geht anscheinend deswegen von den Thora-Rollen aus, weil sie das Herzstück des Gottesdienstes bildet und sich die Frömmigkeit der Juden mit der Thora-Rolle verbindet. Aufgrund dessen dürfte sich die große Kraft in ihr ansammeln.

Der Autor war lange Zeit nur an starken Plätzen interessiert, an denen man mit Kraft aufgeladen wird, wenn man sich dort hinstellt. Wenn diese Plätze gleichzeitig auch heilig waren, hat er vielfach Scheu und Ehrfurcht empfunden, wie z.B. an Opferplätzen der Samen in Nord-Finnland. Er ist dann nicht näher herangegangen und hat sich auch nicht weiter damit befasst. (Ein starker heiliger Moment ist für ihn von jeher die während eines katholischen Gottesdienste gefeierte Eucharistie.)

Als er später etwas darüber zu erfahren suchte, was denn „Heiligkeit“ über die Kraft schenkende und Scheu und Ehrfurcht auslösende Wirkung hinaus bedeuten könnte, fand er die „Energien der Heiligkeit“ zunächst nicht, weder in geweihten Hostien, noch in Ikonen und Reliquien und auch nicht in Thora-Rollen. Er erhielt lediglich ein Signal von Stärke, wenn er sich für diese „heiligen  Dinge“ sensibilisierte. Er schien etwas falsch zu machen. Näherte er sich dem Heiligen nicht mit der diesem gebührenden Ehrfurcht? Wollte es sich von ihm nicht finden lassen? Schließlich kam er jedoch einen Schritt weiter. Das „Signal der Heiligkeit“ ging nie von dem „heiligen Objekt“ selber aus, sondern von etwas, das sich ein Stück darüber aufhielt. Der Autor war fasziniert. Das war eigenartig. Welche verborgenen Zusammenhänge taten sich hier auf?

Mehr hierüber im nächsten Weblog!  

956

Ehrfurcht und Scheu vor

SEINER großen Macht hemmt den

Schritt am heil´gen Ort!

957

Jude trägt Thora-

Widerschein des Heiligen

in Gesicht und Gang.

958

Wenn die Seele Gott

nahe kommt, kleidet sein Glanz

sie in Heiligkeit!

959

Der Allheilige

schenkt den Seelen Heiligkeit

in Ritualen!

960

Heiligkeit macht heil,

bis die Seele sie wieder

an die Welt verliert! 

Haikus und Tankas, Jotin, 06. bis 10.06.08: Mensch und Engel sind nach der Bibel fast gleichberechtigte Partner; doch der Mystiker Rumi behauptet: „Der Mensch wird einmal höher geflogen sein als die Engel!“

Freitag, Juni 6th, 2008

 Erzengel Gabriel!

Erzengel Gabriel als Engel der Verkündigung! (in einem Gemälde auf Schloss Burg; eigenes Photo)

Emblem des Erzengels Gabriel!

Der Mond-Zyklus als Emblem des Erzengels Gabriel!

(Dem Vollmond steht der in Wirklichkeit (fast) unsichtbare Schwarzmond unten gegenüber, dem zunehmenden Halbmond auf der linken Seite der abnehmende Halbmond auf der rechten Seite.)

Gabriel ist der Engel der Offenbarung. Er soll die Menschen u.a.  den Anbau des Getreides und die Buchstaben gelehrt haben. Nach Leuenberger „Engel Mächte“ soll eine Bewußtseinserweiterung durch den Erzengel Gabriel für die meisten Menschen am leichtesten möglich sein, weil diese Bewußtseinsebene vom nächtlichen Traum her bereits bekannt ist. 

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Gabriel „erstrahlt“ hauptsächlich in der I-Ging Energie von Hexagramm 24) FU / WIEDERKEHR, dem Walter Niesel die Affirmation

ICH ERNEUERE DEN NATÜRLICHEN FLUSS MEINES LEBENS

zugeordnet hat.  Die beiden etwas schwächeren Energien als die Hauptenergie des Engels entsprechen denen von Hexagramm 29) KAN / DAS ABGRÜNDIGE, DAS WASSER mit der Niesel-Affirmation

ICH TRETE ENTSCHLOSSEN DER GEFAHR ENTGEGEN

sowie von Hexagramm 30) LI / DAS AUSSTRAHLEN, ZUSAMMENWIRKEN mit der Niesel-Affirmation

ICH KOMME DURCH ZUSAMMENARBEIT ZUM ERFOLG.

Hexagramm 24 ist der Jahres-Ausklang im ersten Jahr zugeordnet. Auf Solarperiode 24 des Jahres-Ausklangs folgt Solarperiode 1 des Frühlings- und Jahres-Anfangs des zweiten Jahres.

Die Hexagramme 29 und 30 stellen den Frühlings-Ausklang im zweiten Jahr dar. Die beiden Hexagramme 29 und 30 sind Doppelzeichen und bilden ein Paar. Hexagramm 29 enthält zweimal das Trigramm DAS ABGRÜNDIGE; DAS WASSER und Hexagramm 30 zweimal das Trigramm DAS AUSSTRAHLEN, DAS LICHT.

Diese beiden Hexagramme stehen an der Spitze der Hexagramme „der anderen Seite der Gnade“.

In der Ordnungszahl 30 von Hexagramm 30 verbindet sich die Drei mit der Null. Die Drei ist die Zahl des Menschen, die Null die Zahl der Gottheit. Wenn sich der Mensch mit der Gottheit verbindet, wird wie in Hexagramm 30 DAS AUSSTRAHLEN (die Erleuchtung), DAS LICHT (der Welt, Jesus) geboren.

(Nach „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“) 

Seraphim - Wesenheit der höchsten Engel-Klasse! 

Seraphim – Wesenheit der höchsten Engel-Klasse! (Kloster der Ostkirche auf Zypern; eigenes Photo)

Thomas von Aquin unterscheidet neun Klassen von Engelwesen. Den höchsten Platz nehmen die Seraphim ein. Da sie Gottes Thron am nächsten stehen, weisen sie die höchsten Schwingungen auf. Ihr Glanz und ihre Herrlichkeit sind am größten.

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Der an der Spitze der Engel-Hierarchie stehende Seraphim „erstrahlt“ hauptsächlich in der Energie von Hexagramm 47) KUN / BEDRÄNGNIS, dem Walter Niesel die Affirmation 

ICH ÜBERWINDE SCHWIERIGKEITEN DURCH INNERE STÄRKE zugeordnet hat.

Die beiden folgenden, etwas schwächeren Neben-Energien entsprechen den Energien von Hexagramm 46) SCHONG / AUFSTIEG mit der Niesel-Affirmation

ICH STEIGE SCHRITT FÜR SCHRITT SICHER AUFWÄRTS

sowie Hexagramm 48) DSING / QUELLE mit der Niesel-Affirmation

ICH TRINKE AUS UNERSCHÖPFLICHEN QUELLEN.

Die beiden Hexagramme 47 und 48 sind dem Jahres-Ausklang im zweiten Jahr zugeordnet. Es folgt der Frühlings- und Jahres-Anfang des dritten Jahres bzw. der Beginn des dritten Lebens-Abschnittes.

(Nach „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“) 

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Engel und Mensch sind nach der Bibel fast gleichberechtigte Partner; doch „wird der Mensch einmal höher geflogen sein als die Engel“, wie der persische Mystiker Rumi behauptet?

Wie stehen Engel und Mensch zueinander?

In den Menschen inkarnieren die Wesen des Landes, sagen Australiens Aborigines. Dies dürfte stimmen. Zudem leben nach altem Wissen Menschen und Geistwesen, zu denen auch die Engel gehören, in Symbiose miteinander. Die einen sind auf die anderen angewiesen: Die Erzengel der vier Elemente sind in jedem Menschen tätig. Jeder Mensch hat mehrere Schutzgeister und vielfach auch einen Geistführer. Schutzgeister und Geistführer können Menschen die Mitarbeit aufkündigen und umgekehrt. Engel der Rituale versorgen und stärken die Menschen mit Lebens-Energie. Das Schicksal des Menschen wird weitgehend auf der anderen Seite, der Seite der Geistwesen, entschieden. „Niemand sieht den Abend, wenn die Norne sprach“, heißt es in der altgermanischen Spruchsammlung, der Edda. 

„Und doch hast du ihn (den Menschen) nur um ein Geringes unter die Engel gestellt“, heißt es in Psalm 8,6.

Völlig gleichberechtigte Partner sind also Engel und Mensch hiernach nicht. Andererseits verfügen die Menschen in höherem Maße über einen freien Willen als die Geistwesen, die streng in eine Hierarchie eingebunden sind. Von dem Theologen, Hans-Dieter Leuenberger wird in „Engel Mächte“, Hermann Bauer Verlag, 1991, angenommen, dass Engel „bildhaft-personifizierte kosmische Kräfte sind“. Bild und Name eines Engels sollen „lediglich“ eine spezifische Art der kosmischen Energie präsentieren. In diesem Zusammenhang vergleicht er die Engel mit hochentwickelten technischen Robotern. Leuenberger reduziert damit die Engel auf die Energieströme, welche diese Wesenheiten handhaben und über die sie verfügen.

Das ist etwa so, als ob man einen Minister auf das Amt reduzierte, das er innerhalb seiner Regierung ausübt und seine Persönlichkeit unberücksichtigt lässt. Eine solche Reduktion ist auch bei den Engeln nicht zulässig.

Mit jedem der kosmischen Energieströme ist nämlich eine intelligente Wesenheit verknüpft, mit der man in Kontakt treten kann, um sich von ihr beraten oder helfen zu lassen. Die spirituelle (intuitive) Intelligenz dieser Wesenheiten übersteigt die des Menschen gewöhnlich um ein Vielfaches.

Andererseits warnt Leuenberger mit Recht davor, dass die oberhalb von Tipharet, der sechsten Sephirot im Baum des Lebens der Kabbala, angesiedelten Engelmächte ihre Energie rücksichtslos durchsetzen, ohne sich von den ethischen oder moralischen Kriterien der Menschen leiten zu lassen. Die Engel von Tipharet und den darunter liegenden Sephirot sind demgegenüber auf Harmonie bedacht.

Auch die Naturgeister, die nicht als Engel bezeichnet werden, sind vielfach mit bestimmten Energieströmungen verknüpft, insbesondere deren Kreuzungen. Sie beziehen ganz oder teilweise ihre Lebenskraft aus diesen Energieströmungen. Auf das feinstoffliche Energiefeld des Menschen können diese Energien positiv, neutral oder negativ wirken. Auch die Naturgeister glaubte man schon, auf diese Energieströmungen reduzieren zu können.

Aufgrund des Gesagten ergibt sich: Engel und Mensch sind Gefährten mit unterschiedlichen Eigenschaften, wobei die höheren Grade der Engel höher stehen als der Mensch. Und dennoch ist die folgende Aussage eines Mystikers der Ekstase auf uns gekommen: „Einmal wird der Mensch höher geflogen sein als die Engel!“

Der bis in die Gegenwart hoch angesehene persische Mystiker Rumi, der im dreizehnten Jahrhundert lebte, behauptet dies in einem seiner Gedichte: „Einmal wird der Mensch höher geflogen sein als die Engel!“

Wie ist eine solche Vorhersage zu werten?

Alle hochrangigen Engel sind Energie ausstrahlende Lichtwesen. Der Mensch, der einen spirituellen Weg geht, z.B. in der Meditation, verwandelt sich mit der Zeit ebenfalls in ein „Lichtwesen“, das Energie ausstrahlt. In dieser Hinsicht ist er dann diesen Engeln gleich. (In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob Menschen, wie einzelne Heilige, auch die Aufgaben von Engel Mächten wahrnehmen können. Metatron, ein hoher Engelfürst, wird manchmal als identisch mit Henoch angesehen, der als Prophet wegen seines gerechten Lebenswandels von Gott entrückt wurde.)

Immer wieder inkarnieren Engel als Menschen, wenn sie auch nur von wenigen erkannt werden. Gewöhnlich wollen sie den Menschen helfen. Ihre Höherentwicklung dürfte durch eine Inkarnation als Mensch und die Dienste, die sie hier leisten, gefördert werden.

Nach dem zypriotischen Heiler und Weisheitslehrer Daskalos unterscheiden sich Mensch und Erzengel vor allem in ihrer „Selbstbewußtheit“ voneinander. Die des Menschen soll umfassender und für das Göttliche bei seiner Rückkehr von größerer Bedeutung sein als die des Engels. Sein Buch „Daskalos Esoterische Lehren“, Droemerische Verlagsanstalt München, 1991, ist zwar nicht einfach zu lesen, doch außerordentlich erhellend. Die von Daskalos getroffenen  Unterscheidungen, z.B. die zwischen gegenwärtiger und permanenter Persönlichkeit, wobei letztere alle früheren Inkarnationen einschließt, sind einleuchtend und bemerkenswert.

Ein Unterschied zwischen dem Menschen und den Erzengeln der Elemente Wasser (Gabriel), Feuer (Michael), Luft (Raphael) und Erde (Uriel) besteht auch darin, dass in den „Körpern“ dieser Erzengel hauptsächlich ihr eigenes Element vertreten ist und die Hauptrolle spielt, wohingegen sich im Menschen die vier Elemente mischen. Das Element des Elementarreiches, dem ein Mensch entstammt, ist lediglich mit einem etwas höheren Anteil vertreten als die anderen Elemente. 

Die Ausführungen des bedeutenden Weisheitslehrers Daskalos gehen also ebenfalls in die Richtung, „dass der Mensch einmal höher geflogen sein wird als die Engel.“

Wenn die Aussagen von Rumi und Daskalos richtig sind, dann kann man es ja wohl als Auszeichnung auffassen, als Mensch geboren zu werden. Wir müssen dann „nur noch“ das Beste aus unserem Leben machen.

(Die jenseitigen Wesen, denen der Mensch begegnet, die etwas mitteilen oder helfen, sind der Regel nur die Boten bzw. Kanäle der höheren Engel Mächte. Für den Weisheitslehrer Daskalos sind sie „Elementale“. Dies stimmt mit der biblischen Auffassung überein, dass jedes dieser Wesen in der Regel nur einen bestimmten Auftrag ausführt. Wenn die Aussage von Rilke „Jeder Engel ist schrecklich!“ auf Erfahrung beruht, dann kann sich das nur auf die höheren Engel Mächte selber beziehen, die ein so „blendendes Licht ausstrahlen“, dass der Mensch ihm nicht standhalten kann. Rilke ist ein Dichter, dessen Aussagen Gewicht haben. Vielleicht wollten die Engel Mächte das Bild, das die heutige Menschheit von ihnen hat, über ihn etwas korrigieren.)   

Fortsetzung im nächsten Weblog!

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Tine liest Weinreb!

Alte jüdische Weisheit

füllt ihre Seele!

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Geflügelt und mit

Blitzen gegürtet – Engel,

Boten der Gottheit.

953

Im Traum landete

neben mir ein Wesen, in

gleißend Licht gehüllt.

954

Auf alten Bildern

ein Lichtkreis um den Kopf – des

Lichtkörpers Zeichen.

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Die Engel helfen

Menschen in Not; sie müssen

sie nur d´rum bitten! 

Haikus und Tankas, Jotin, 01. bis 05.06.08: Müssen die Engel den Menschen dienen?

Sonntag, Juni 1st, 2008

Loreley in den Fluten des Rheinstroms!

Loreley in den Fluten des Rheinstroms! (Loreley vom Loreley-Felsen, eigene  Photos)

Wasserfall im Gebirge!

Wasserfall im Gebirge in Norwegen mit Berggeist und Nymphe! (eigenes Photo) Der Berggeist läßt sich in der Mitte des Bildes in der Erde spüren, die Nymphe rechts im breiten Wasserstrom.

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Müssen die Engel dem Menschen dienen?

Nach einem hebräischen Mythos hat Gott den himmlischen Heerscharen befohlen, Adam anzubeten. Der Erzengel Michael fügte sich sofort, doch Satan, der zu diesem Zeitpunkt noch Samuel genannt wurde, weigerte sich, ein Geschöpf zu verehren, das aus Staub gebildet wurde. (Tatsächlich besteht der Körper des Menschen aus Sternenstaub, nämlich aus Materie, die in Sternen „ausgebrütet“ wurde.) Samuel sagte: Ich will kein geringeres Wesen verehren. Als Adam erschaffen wurde, hatte ich bereits meine vollkommene Gestalt. Lieber soll er mich verehren.“ Samuels Engel stimmten ihm zu. Doch Gott sagte zu Samuel: „Obwohl dieses Geschöpf aus Staub erschaffen wurde, übertrifft es euch doch an Weisheit und Verstand.“ Dann gab er Adam Verstand und erleuchtete ihn. Gepackt von Eifersucht, weigerte Samuel sich weiterhin, Adam zu verehren. Er rebellierte und wurde von Michael aus dem Himmel vertrieben.

Dieser Mythos besagt, dass der Mensch mehr sei als die Engel und die Engel sich danach zu richten hätten. Wenn dies keine Hybris ist, welche Erfahrung könnte dann diesem Mythos zugrunde liegen. Psalm 91 steht in Übereinstimmung mit diesem Mythos. In diesem Psalm heißt es nämlich:

„Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“

Wie kann es zu einer solchen Aussage kommen?

Im folgenden wird versucht, die Gründe hierfür herauszufinden:

Zwischen Mensch und Gottheit liegt das sogenannte Zwischenreich, die Heimat der Engel und himmlischen Heerscharen. Die Engel sind die Boten der höheren Ränge, der Seraphim z. B. bei den Ritualen. Die höheren Ränge selber haben ein zu starkes Energie-Feld, als dass der Mensch es ertragen könnte. Zu den Bewohnern des Zwischenreiches gehören desweiteren auch die Naturgeister, Elfen, Elben und Alben. Die höheren Ränge der Naturgeister sind mit den Engeln vergleichbar. Das zeigt schon der Name. In Elf wie in Engel ist ein „el“ enthalten. „EL“ ist ein hebräischer Name für Gott. Der Name Micha-el ist ein Beispiel hierfür. Er bedeutet: Wer ist wie Gott! „EL“ ist ein altes Wort, das in der Sprache mehrerer Völker eine ähnliche Bedeutung hat:

Sumerisch       EL       „Helligkeit oder Leuchten“

Alt-Walisisch    ELLU   „ein leuchtendes Wesen“

Alt-Irisch         AILIL   „leuchtend“

Englisch          ELF     „leuchtendes Wesen“

Deutsch          ELBEN bzw. ALBEN   „Naturgeister“

(Tabelle nach Malcolm Godwin: „Engel eine bedrohte Art“, Verlag 2001, 1992)

Da die Elfen allem Anschein nach mit den Engeln verwandt sind, kann mit Einschränkung von den Eigenschaften der Elfen bzw. Elben auf die Eigenschaften der Engel geschlossen werden.

Über die Eigenschaften der Elben aber kann der Autor aus eigener Erfahrung berichten:

Am Anfang stehen die sogenannten Elementarwesen des Wassers, der Erde, der Luft und des Feuers. Sie sind überall da anzutreffen, wo ihnen Energie zur Verfügung steht, an Plätzen z.B., wo die Bewegungs-Energie fallenden Wassers, herabstürzender Steine oder vom Sturm gefällter Bäume in Wärme-Energie, d. h. in Bewegung der Moleküle umgewandelt wird. Dies ist eine der Nahrungsquellen der Elben. Die Feuerwesen aber nutzen das atomare Feuer der Sterne, das heiße Magma in Vulkanen und im Erdinnern sowie die Energien von Verbrennungs-Prozessen, bei denen durch chemische Umwandlungen Wärme erzeugt wird, wie beim Herdfeuer z. B.

Diese Wesen sind nicht auf Pflanze, Tier oder Mensch angewiesen und haben wahrscheinlich schon lange existiert, bevor Pflanzen und Tiere auf den Plan traten.

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Berggeist Meister Johannes!

Berggeist Meister Johannes im Riesengebirge! (eigenes Photo)

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Faun mit Kind!

Faun mit Kind! (von Klaus John in der Gruga, Essen; eigene Photos)

Der Faun ist ein altrömischer, gehörnter und bocksfüßiger Fruchtbarkeitsgott. Er entspricht dem griechischen Pan. Als Eltern von Pan werden Hermes und eine Nymphe genannt. Man sah Pan als den mächtigsten Bewohner der Wildnis, die er als Einzelgänger durchstreift. Die meisten Heiligtümer Pans lagen in Arkadien. Die eigentliche Stätte seiner Verehrung und Darbringung von Opfergaben war die Höhle. Hirten baten ihn um Fruchtbarkeit für die Herden, Jäger um einen guten Fang. Als Stunde seines Erscheinens gilt vor allem die sommerliche Mittagsstunde. Von Pan sind viele Skulpturen auf uns gekommen.

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Als sich dann das pflanzliche und tierische Leben entwickelte, wurden von den Naturgeistern auch die Pflanzen und Tiere als Energiequellen genutzt. Pflanze, Tier und auch der Mensch entwickelte sich in Symbiose mit den Naturgeistern, den Aphrodite-Wesen z.B., die für die Fortpflanzung zuständig sind, und insbesondere auch den Hüter-Geistern. Die Hüter-Geister und die von ihnen beschützten Pflanzen, Tiere und Menschen sind aufeinander angewiesen. Die Hüter-Geister erhalten Energie durch die Lebensprozesse in den inkarnierten Lebewesen und die inkarnierten Lebewesen sind auf den Schutz der Hüter-Geister angewiesen, einmal auf den Schutz vor ihren Fress-Feinden, nicht zuletzt aber auch, um schmarotzende Naturgeister in der Form von Krankheitsgeistern abzuwehren. Die Naturgeister haben desweiteren noch viele andere Aufgaben in Pflanze, Tier und Mensch übernommen. Ihre Existenz ist unauflösbar mit der von Pflanze, Tier und Mensch verwoben.

Es ist damit zu vermerken, dass die für den Menschen normalerweise unsichtbaren Bewohner der Zwischenwelt auf Energiequellen angewiesen sind, um existieren zu können und dass die Existenz eines Teils von ihnen eng mit der Existenz von Mensch, Tier oder Pflanze verwoben ist.

Desweiteren sind die Naturgeister in vielen Abstufungen hierarchisch gegliedert. Die im Rang höher stehende Wesenheit ist in der Regel auch größer und stärker als die im Rang unter ihr stehende Wesenheit. Die niedrigsten Ränge „arbeiten“ vor Ort. Die im Rang darüber stehende Wesenheit kommt in relativ kurzen Abständen vorbei und holt einen Teil der „Ernte“ ab. Einen Teil des Eingesammelten gibt sie an die über ihr stehende Wesenheit ab usw. An der Spitze einer solchen Kette steht eine Deva. Eine hierarchische Gliederung gibt es auch bei den himmlischen Heerscharen, wie sie Thomas von Aquin z. B. beschrieben hat.

Ein weiteres Merkmal der Naturgeister ist neben ihrer Angewiesenheit auf Energiequellen, ihrer Symbiose mit Mensch, Tier und Pflanze und ihrer streng hierarchischen Gliederung ihr nächtlicher Kreistanz.

Der nächtliche Kreistanz der Naturgeister dient ebenfalls der Energie-Versorgung, wahrscheinlich aber auch noch anderen Zwecken wie z. B. der Harmonisierung und Heilung. Der Autor hat über lange Zeit nächtliche Kreistänze unterschiedlicher Naturgeister beobachtet und hierüber auch in einem Weblog berichtet.

Der Tanz ist möglicherweise auch für die Engel wichtig. Thomas von Aquin sagt: „Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen!“

Natürlich haben die Naturgeister noch weitere Eigenschaften, die sie von Mensch, Tier und Pflanze unterscheiden: Ihre wesentlich längere Lebensspanne z. B., ihre Fähigkeit, Gedanken zu lesen, große Entfernungen innerhalb von Sekunden zurückzulegen usw.

Aufgrund der geschilderten Zusammenhänge werden schon einige Gründe erkennbar, warum die Engel den Menschen dienen. Dieser Frage soll im nächsten Weblog weiter nachgegangen werden. Wie aus einem seiner Gedichte hervorgeht, war für Rilke anscheinend jeder Engel schrecklich. Warum?

IRosenstrauch!

Rosenstrauch im Rosengarten der Gruga, Essen. (eigenes Photo) Nach den Tulpen sind nun die Rosen erblüht. Für den Rosengarten ist eine Rosen-Fee zuständig, die über dem Rosen-Garten schwebt.

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Sinnbetörend sind

die  Farben und die Düfte

im Rosengarten!

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Auf grüner Weide

lagern die Kühe im Kreis

auf gutem Platz!

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Der Körper spürt sie,

das inn´re Auge „sieht“ sie –

die Unsichtbaren!

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Stark wie ein Stier kreist

ein Erdgeist auf seiner Bahn

um den Berg-Gipfel.

Er sammelt die Energien

herabfallender Steine!