Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Haikus und Tankas, Jotin, 16.01.08: Wie man widrige Ereignisse abwendet!

Mittwoch, Januar 16th, 2008

Magisches Udjat Auge aus dem Land der Pharaonen

Das magische Udjat-Auge aus dem Land der Pharaonen!

697

Udjat-Auge aus

dem Land der Pyramiden

für Unversehrtheit!

I

Im Alten Ägypten wurden am häufigsten Amulette in Form des Horus-Auges getragen. Das Horus-Auge ist eine stilisierte Form des Falken-Auges des Himmelsgottes Horus. Es war dies das Auge, das Horus bei seinem Kampf mit Seth, dem „ägyptischen Teufel“ verloren hatte. Thot, der Gott der Schrift und der Weisheit setzte es wieder zusammen. Udjat bedeutet gesundes Auge. Es sollte seinem Träger körperliche Unversehrtheit und Fruchtbarkeit verleihen.

In der oben abgebildeten Form ist u.a. eine Spirale enthalten.

Nach Untersuchungen des Dipl. Ingenieurs und Radiästheten Hartwig Fritze (Das Kraftfeld der Symbole, Omega Verlag Düsseldorf, 1999) weist das Udjat Amulett ein ähnliches Kraftfeld auf wie das Ankh-Kreuz unten, nur dass es deutlich stärker ist.

Das Udjat-Symbol wird nach Angaben von Hartwig Fritze heute dazu verwendet, bei esoterischen Kultgegenständen wie z.B. Pyramiden als Verstärker zu wirken. Zu diesem Zweck soll das Udjat z.B. auf der Seitenfläche des Modells einer Cheopspyramide angebracht werden.

Ankh-Kreuz

Das altägyptische Ankh-Kreuz, Symbol des Lebens!

698

Die Macht widriger

Ereignisse bereits nachts

im Traum bekämpfen!

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Isis – Hüterin

der magischen Worte – hilft,

im Traum geschaute

widrige Ereignisse

nicht eintreten zu lassen!

I

Die alten Ägypter wussten wie auch der Autor, dass sich wichtige Ereignisse in Träumen gewöhnlich ankündigen und dass man die widrigen davon durch Bewusstseinsarbeit wie Gebete oder auf andere Weise abwenden kann. Wer nicht beten möchte, kann sein höheres Selbst und seine Schutzgeister bitten, diese Aufgabe zu übernehmen und sie dafür durch Tiefatmung mit feinstofflicher Energie  versorgen. Auf diese Weise kann er natürlich auch widrige Ereignisse abwenden oder zumindest mildern, von denen er nicht durch Träume, sondern auf andere Weise erfahren hat. Diese hier zuletzt beschriebene Methode wurde im alten Hawai angewandt.

700

Träume kündigen

Schicksals-Entwürfe an, die

abänderbar sind!

701

Es regnet und stürmt,

doch nass regnen muss man sich

deshalb nicht lassen!

Haikus und Tankas, Jotin, 15.01.08: …übersät mit Sternen…

Dienstag, Januar 15th, 2008

Regenwolken über dem Rhein

Regenwolken über dem Strom!

690

Im Himmels-Rosa

türmen  düstere Wolken

ein Gebirge auf!

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Wolken bilden sich

und Tefnuts Kinder finden

Nahrung in Fülle!

692

Als Nebel-Hexe

verschrieen, Tefnut, Göttin

des süßen Taues!

693

Wolken zeugen von

Tefnuts Gegenwart; ihre

Strahlkraft ist spürbar!

I

Wenn sich aus Wasserdampf Wassertröpfchen als Wolken oder Tau bilden, wird Wärme frei. Die Moleküle des Wassers bewegen sich schneller. Mit dem Anfangs-Impuls, den die Moleküle erhalten, ist eine feinstoffliche Energie verknüpft, die von einer Klasse von Naturgeistern genutzt wird, an deren Spitze Tefnut steht. Tefnut ist in der altägyptischen Mythologie die Göttin der Feuchtigkeit. Ihr Gemahl ist der Luftgott Shu.

Regen auf dem Steinweg

Regen auf dem Steinweg!

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Nach Regen spiegeln

die Steinplatten Wolken und

Farben des Himmels!

695

Regen enthüllt der

Blätter und auch der Steine

schimmernde Schönheit!

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Nachtschwarzer Himmel

übersät mit Sternen in

kalter Polarluft!

Haikus und Tankas, Jotin, 14.01.08: Freude der Menschen ist diejenige Gottes an seiner Schöpfung; …Urkraft der Spirale!

Montag, Januar 14th, 2008

Den Baumwipfeln nahe

Den Baumwipfeln nahe!

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Wipfel der Bäume

von geneigtem Fußboden

zum Greifen nahe!

I

Vom „Baum-Cafe´“ des Neandertal-Museums aus!

Spirale im Stein

Spirale im Stein! (eigenes Photo)

I

Spiralen sind neben konzentrischen Kreisen der häufigste Typ „megalithischer Petroglyphen“, der schon in grauer Vorzeit auftaucht. Auf der Kanaren-Insel La Palma finden sich z.B. Spiralen, wie sie im Neandertal dargestellt sind, in großer Zahl.

Eine Spirale ist das Abbild einer rotationsförmigen Bewegung, wie sie als Wasser- oder Luftwirbel oder als Bewegung der Galaxien beobachtet wird. Sie findet sich außerdem in Schneckenhäusern, Seemuscheln, im Ohr, in Tannenzapfen und vielen anderen Dingen.

In den Chakren von Mensch und Tier finden ebenfalls rotationsförmige Bewegungen statt. Chakren sind keine Räder, sondern Spiralen. Ein Chakra nimmt eine kurze Zeit (im Sekundenbereich) spiralförmig feinstoffliche Energie auf und gibt dann wieder spiralförmig Energie ab. Beim Herzchakra sind diese Zeitspannen umso kürzer, erfolgt der Wechsel umso rascher, je schneller das Herz schlägt (Aufregung, Gehen, Laufen).

Die Symbolik der Spirale ist vielfältig. So hat sie Teil an der Symbolik des Labyrinths als der Rückkehr zum Zentrum, der Initiation sowie von Tod und Wiedergeburt. Im Weltbild des Tantra ist die Spirale die kosmische Kundalini, ein Ausbruch von Energie, durch welche die Ebenen des Seins, die Welt und die Dinge entstehen!

Für den Autor ist die Spirale nicht nur ein Symbol, sondern auch ein „Kraftwerk“, aus dem Energie strömt. Die Energie kommt aus der Öffnung der Spirale nach außen. Man kann diese Energie aufnehmen, wenn man sich vor die Öffnung der Spirale stellt. Dort hält sich auch ein Naturgeist auf, der diese Energie nutzt. Dies ist auch bei den Spiralen im Neandertal der Fall. Wenn jemand die Energie aufnehmen möchte, die dort aus den Spiralen strömt, wird der Naturgeist ihm Platz machen!

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Spirale, ein Kreis,

der sich stets höher windet,

Sinnbild der Schöpfung!

I

Bäume und ihre Schatten am Steilhang!

Bäume und ihre Schatten am Steilhang!

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Flüstern des Baches

über die grüne Wiese

bis hier zu hören.

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Freude der Menschen

ist diejenige Gottes

an seiner Schöpfung!

Haikus und Tankas, Jotin, 12. u. 13.01.08: …Rückkehr der Seele in ihre Heimat…

Samstag, Januar 12th, 2008

Merkur Mitte bis Ende Januar in der Abenddämmerung (SW)

Merkur kann ab 8. bis Ende Januar für kurze Zeit in der Abenddämmerung im SW mit etwas Glück beobachtet werden, die längste Zeit am 22.01. Danach verkürzt sich seine Sichtbarkeitsdauer bis Monatsende immer mehr (eigenes Photo, bearbeitet).

Merkur ist der sonnennächste Planet und läuft daher am schnellsten durch die Sternbilder. Er taucht immer nur für kurze Zeit in der Abend- und Morgendämmerung auf und erhebt sich nur ein kurzes Stück über den Horizont. Den Griechen und Römern erschien er deshalb wie ein Bote zwischen Himmel und Erde, den Göttern und den Menschen. Der griechische Name des „Götterboten“ ist Hermes. Der Hermes/Merkur zugeordnete Wochentag ist der Mittwoch. Im Französischen ist dies noch an dem Namen „Mercredi“ zu erkennen.

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Warum denk´ich jetzt

an den Urlaub an der See?

Draußen heult der Wind!

681

Wenn der Wind einschläft,

stehen die Wälder schweigend.

Vögel singen schon.

I

Hermes, der Götterbote (eigenes Photo einer antiken Statue):

Hermes, Bote der Götter

Da Hermes mit dem Planeten Merkur in Verbindung gebracht wurde, weist die Büste auch die Schwingungen dieses Planeten auf. 

Hermes war im alten Griechenland ursprünglich ein Gott der Herden. Er wurde mit einem Widder in den Armen oder auf den Schultern dargestellt und galt als der gute Hirte. Sein Name (der vom Steinhaufen) bezieht sich auf die zur Orientierung an Wegkreuzungen errichteten Steinhaufen (Herme). Beim Wettkampf in den Gymnasien war er der Schutzpatron des Sieges. Zur Wiedergutmachung des Diebstahls von 50 Rindern aus der Herde des Apollon, schenkte er diesem die aus einer Schildkröte gefertigte Leier. Von Apollon erhielt er als Gegengeschenk einen goldenen Zauberstab, mit dem er einschläfern und Träume verleihen konnte. Als Bote der Götter nahm er eine unentbehrliche Stellung ein. Er half auch den Menschen, wenn diese ihn darum baten und war um keine List verlegen.

Als Psychopompos holt er die Seelen von Verstorbenen von der Erde ab und geleitet sie an den ihnen zukommenden Platz im Jenseits. Bei erdgebundenen Seelen kann dies sehr nützlich sein. Allerdings reicht es nicht aus, die Gottheit darum zu bitten, die erdgebundene Seele muß auch damit einverstanden sein. Man muߠdieser „verlorenen Seele“ klar machen, dass das Geleit zu ihrem Nutzen geschieht. Auf der anderen Seite findet sie Gefährten und kann sich weiter entwickeln.

682

Der Tod ist Rückkehr

der Seele in ihre Heimat –

Land, aus dem sie kam,

als sie in das Leben hier

als Mensch geboren wurde!

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Hermes ist jemand,

der die Wege kennt, auch die

Pfade ins Jenseits!

684

Tod ist Neugeburt,

die Einbringung der Ernte

des Erdenlebens.

I

Das jetzige Selbst wird mit dem permanenten Selbst vereinigt.

I

Warum Hermes/Merkur existiert!

Mensch, Tier und Pflanze können nur dort leben, wo ihnen Nahrung zur Verfügung steht. Desweiteren muss die Umgebung stimmen. Im Feuer können sie nicht existieren. Auch Naturgeister können nur dort leben, wo sie Nahrung finden. Nur dass die Naturgeister sowohl in Bezug auf die Nahrung als auch in Bezug auf die Umgebung weniger anspruchsvoll sind. Sie haben anscheinend alle Nischen besetzt, in denen für sie nutzbare Energie vorhanden ist, nicht nur diejenige von Pflanzen, Tieren und Menschen, sondern auch die in Vulkanen, Wasserfällen und Stürmen. Wenn sich Bewegungs-Energie in Wärme umwandelt, wie z.B. bei Bergstürzen, Wellenbewegungen oder Reibung, dann gibt es dort einen feinstofflichen Anteil, von dem sie leben können. Feinstoffliche Energien in Lebewesen stehen am anderen Ende der Skala.

Viel stärker als die Menschen sind Naturgeister hierarchisch gegliedert. Aphrodite/Venus steht in den oberen Rängen einer Klasse von Naturgeistern, die von der Energie der Liebe leben. Ares/Mars an der Spitze von Naturgeistern, welche von den Energien leben, die frei werden, wenn Lebewesen sich streiten. Aus diesem Grund versuchen sie natürlich, auch Streit zu entfachen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Ob uns das nun paßt oder nicht. Die Menschen haben sich in Symbiose mit diesen Naturgeistern entwickelt und sind untrennbar mit ihnen verbunden.

Hermes/Merkur steht an der Spitze von Naturgeistern, welche von Engergien leben, die frei werden, wenn Lebewesen, insbesondere Menschen, Wege und Straßen gehen oder fahren, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Auch hier verwandelt sich Bewegungs-Energie in Wärme-Energie. Aber es dürfte auf den Straßen auch noch andere Energien geben, die von Hermes/Merkur und seinem Volk genutzt werden. Autobahnen werden heute wohl zu seinen ergiebigsten Energiequellen gehören.

Es steht jetzt noch die Frage offen, wer die Seelengeleiter sind, Engel der Planeten-Gottheit des Merkur oder Engel des „Herrn der Wege“ auf der Erde. Die Engel der Planeten-Gottheit Merkur haben Forschern geholfen, Fragen der Alchemie klären. Die Planeten-Gottheit Merkur ist sozusagen einer der Väter der modernen Chemie. Das Geleit von Menschen-Seelen fällt jedoch mehr in die Zuständigkeit von  Hermes/Merkur als dem „Herrn der Wege“ auf der Erde, unter welchen Namen seine Engel heute auch angerufen werden.

685

Funkelnde Pracht der

Sterne begeistert das Herz

fernab der Städte!

Haikus und Tankas, Jotin, 10.01.08: …funkelt der helle Brillant…

Freitag, Januar 11th, 2008

Stern aus Halb-Edelsteinen

Stern aus Halb-Edelsteinen (eigenes Photo, eigene Zusammenstellung)

Acht Halb-Edelsteine umringen einen Rosenquarz. Die Acht bildet eine Einheit. Das I-Ging Hexagramm Nr. 8 bedeutet „Das Zusammenhalten“: „Das Wasser auf der Erde läuft zusammen, wo immer es kann.“ Die Acht demonstriert Symmetrie; sie strahlt Ruhe und Harmonie aus. Das Rad der Erlösung der Lehre Buddhas hat acht Speichen. Der hinduistische Gott Vishnu wird mit acht Armen dargestellt. Mit seinen acht Armen erhält er die Welt. Acht Menschen sollen die Sintflut überlebt haben. In Chinas Pantheon gibt es die Acht Unsterblichen. In der hebräischen und christlichen Tradition gilt die Acht als Glückszahl. 

Mit dem Rosenquarz im Mittelpunkt weist der Stern oben neun Steine auf. Die Neun hat ebenfalls große Bedeutung. Das Kind wächst neun Monate lang im Mutterleib heran. Die Anzahl der Musen, der Schutzgöttinnen der Künste, beträgt neun. In der Edda heißt es:

Neun Welten kenn ich,

neun Hölzer weiß ich

Mächtigen Mittelbaums

im Staube der Erde.

Die Neun hat auch eine magische Bedeutung. Rituelle Handlungen müssen oft neunmal wiederholt werden. In China ist die Neun eine himmlische Macht und die glückbringendste aller Zahlen!

In dem Stern sind Schwingungen der 6. Ebene des Seins eingefangen, von der Impulse für die spirituelle Entwicklung ausgehen. Über dem Stein oben finden sich Schwingungen der 7., unterhalb des Steins unten Schwingungen der 5. Ebene.

Sie können Ihr höheres Selbst bitten, sich mit dem Stern zu verbinden. In vielen wird es ihn schon von allein mit bestimmten Aspekten ausfüllen. Die Schwingungen des Sterns werden sich dann beträchtlich erhöhen. Von dem Stern können auch Heilschwingungen ausgehen. Dies war bei dem Autor (vor mehr als 20 Jahren) der Fall und hat eine große Rolle gespielt.

Sie können den Stern auch zum Anlaß nehmen, sich selber einen Stern mit „ihren“ Steinen auszulegen. Lassen Sie sich bei der Auswahl der Steine, der Form des Sterns und dem, was sie sonst noch darstellen wollen, von Ihrem Unbewußten leiten. Viel Erfolg!

676

Wirkkraft der Zahlen:

Fünfzehn Objekte wirken

stärker als siebzehn,

denn fünf plus zehn ist die Zahl

des allmächtigen Gottes.

I

Im Hebräischen ist Fünfzehn die Zahl Gottes. Arithmetisch ist sie die Summe der Zahlen 1 bis 5 (1+2+3+4+5=15).

Magisches Quadrat um die Heilige 5

Wie kamst Du hierher;

warst Stein, Tier, Pflanze, jetzt Mensch.

Was wirst Du morg´n sein?

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Zwei Jade-Kugeln

umkreisen sich in der Hand,

warm und lebendig!

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Im breiten Goldring

funkelt der helle Brillant

wie ein kleiner Stern!

I

Mit Brillanten sind in der Regel starke Geistwesen verknüpft. Sie reflektieren nicht nur das Licht, sondern haben auch im Feinstofflichen eine starke Ausstrahlungskraft.

Haikus und Tankas, Jotin, 10.01.08: Die heilbringende Phase…

Donnerstag, Januar 10th, 2008

Mondsichel auf kosmischem Ei

Mondsichel auf kosmischem Ei (eigenes Photo, bearbeitet)

Ein Halbmond, der Fruchtbarkeit und Erneuerung bedeutet, auf der Spitze eines Eis, das den Kosmos darstellt.

Der zunehmende Mond ist die heilbringende Phase des Mondes. Sie hat am 09.01., einen Tag nach Schwarzmond,  begonnen und währt zum 21.01. Am 22.01. ist dann Vollmond und der Mond nimmt wieder ab.

Der zunehmende Mond verstärkt, der abnehmende vermindert. Die Phase des zunehmenden Mondes eignet sich nach alter Vorstellung für die Herstellung von Mond-Talismanen, die ihren Besitzern Glück bringen, wie das Ei mit der Mondsichel oben. Rituale, die mit Verringerung (des Körpergewichts z. B.) zu tun haben, sollen bei abnehmendem Mond praktiziert werden.

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Schmale Mondsichel,

das volle Rund erkennbar

im Licht der Erde!

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Drei Tage Schwarzmond.

von schmaler Sichel dann zu

drei Tagen Vollmond,

um bei Festen zu leuchten,

der Erde und Menschen Freund!

I

Wie alle anderen Himmelskörper, zu denen auch die Erde gehört, ist der Mond beseelt. Da Menschen häufig freundlich seiner gedenken, dürfte er sie ebenfalls in „sein  Herz geschlossen“ haben. Wahrscheinlich liegt es sogar in seiner Macht, Wünsche zu erfüllen, wie behauptet wird.

Als Himmelskörper stabilisiert er die Rotationsachse der Erde und schafft damit erst die Bedingungen für höheres Leben auf diesem Planeten, wie es heute hier anzutreffen ist.

673

Am späten Abend

sah ich im Fenster den Mond:

Er nimmt wieder zu.

Wenn er in achtzehn Jahren

dort steht, was werd´ich dann schau´n?

I

Die gleiche zunehmende Phase an der gleichen Stelle am Himmel nimmt der Mond das nächste mal in 18,6 Jahren ein.

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Wann Venus aufgeht,

verrät mir der Computer

schon um Mitternacht!

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Das helle Licht im

Südosten, bevor es hell

wird, ist kein Flugzeug!

Signaculum des Mondes und ihres Daemoniums

Signaculum des Mondes und ihres Daemoniums (nach Agrippa von Nettesheim (1486-1535))

Amulette und Talismane sind beseelt. Die mit ihnen verknüpften Geistwesen können sehr stark sein. Wenn ein solches Geistwesen mit dem Träger des Amuletts in Harmonie steht, d.h., wenn sie beide z.B. Erdwesen sind und die gleichen Interessen haben, wird es das Energiefeld des Trägers beträchtlich verstärken und dem Träger auf diese Weise Schutz geben. Der Autor kennt hierfür Beispiele.

Haikus und Tankas, Jotin, 09.01.08: …schwere Süße der Liebe!

Mittwoch, Januar 9th, 2008

Mondsichel abends am westlichen Himmel am 09.01.08

Mondsichel heute Abend am westlichen Himmel 

Am 09.01.08 ist der zunehmende Mond noch etwa eine Stunde nach Sonnen-Untergang am westlichen Himmel zu sehen, bevor er untergeht.

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Hauchdünn die Sichel

des neuen Mondes früh

am Abend und so blass!

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Mondsichel malt sich

mit geborgtem Licht schmal, gelb

zwischen die Sterne!

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Wie Sterne und Mond,

so verblasst am hellen Tag

das Wissen der Nacht!

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Du zeigst mir die Welt:

alten Hund in der Pfütze,

Katze im Versteck,

Gans gekrault von einem Mann,

schwere Süße der Liebe!

Haikus und Tankas, Jotin, 08.01.08: Aphrodite schlüpft beim Liebesakt in die Liebenden…

Dienstag, Januar 8th, 2008

Venus am 07.01.08 gegen 8 Uhr morgens

Venus gegen 8 Uhr morgens am 07.01.08 (eigenes Photo, bearbeitet)

Der Planet Venus ist nach der Göttin der Liebe und Schönheit benannt, wahrscheinlich weil er nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel ist. Er ist Morgen- oder Abendstern und zeitweise auch gar nicht sichtbar, dafür manchmal aber sogar auch am Tageshimmel zu sehen. (Wegen seiner Nähe zur Sonne ist er nie mehr als drei Stunden vor Sonnenaufgang und nie länger als drei Stunden nach Sonnenuntergang sichtbar.)

Der Planet ist etwa so groß wie die Erde, die Oberfläche jedoch viel heißer. Seine Atmosphäre ist extrem dicht. Weite Teile der Oberfläche sind von Lavaflüssen bedeckt.

In fast allen vorderasiatischen Kulturen galt Venus als weibliche Naturgottheit und trug Namen wie Ischtar, Astarte, Cybele, Isis, Aphrodite im Alten Griechenland und Venus bei den Römern. Sie war die Göttin der Liebe, des süßen Verlangens und der sinnlichen Lust und gleichzeitig ein Symbol für Fruchtbarkeit und Fortpflanzung. In Griechenland war sie die „Meerschaum Geborene“. Den Römern galt sie als Urahnin und Schutzgöttin.

Geburt der Venus von Botticelli

Geburt der Venus von Botticelli (eigenes Photo einer Venus-Statue) 

Für die Babylonier, Griechen und Römer waren die Planeten Gottheiten. Die alten Vorstellungen hinterließen nicht nur ihre Spuren in der Kunstgeschichte, sondern prägten auch die Zeitrechnung. Die siebentägige Woche, von den Babyloniern vor etwa 4000 Jahren eingeführt, beruht auf der Anzahl der Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn plus Sonne und Mond. Die Namen der Wochentage verraten, wem sie zugeordnet sind, der Sonntag der Sonne, der Montag dem Mond usw.

Der Freitag ist der germanischen Liebesgöttin Freya gewidmet, die der römischen Venus entspricht. Für die Germanen war Freya, „Frau Herrin“, die schöne und mächtige Göttin der Fruchtbarkeit, der Liebe und der Zärtlichkeit. Ihre Attribute sind kostbarer Schmuck und ein Feder- oder Falkengewand. Freya hilft auch den gebärenden Frauen und auch noch in anderen Fällen. Ihr Tag, der Freitag, war ein Glückstag, an dem man sich vergnügte und Ehen schloss.

Die Griechen wussten, dass die Naturgottheiten, nach denen die Planeten benannt waren, eine wichtige Rolle im menschlichen Leben spielen. Die Wesenheit, die sie Aphrodite nannten, geht beim Liebesakt in den menschlichen Körper hinein und macht den Akt wahrhaft göttlich.

Der Kriegsgott Ares findet Gefallen an Kampf, Massakern und Zerstörung. Er mischt sich in die Gefechte der Sterblichen ein und stachelt ihren Kampfgeist weiter auf. Wem er letztlich zum Sieg verhilft, ist ihm egal. Wenn er auch unbeliebt ist, so ist er doch wie Aphrodite letztlich für das Leben auf der Erde unentbehrlich.

So wie Aphrodite von den Liebenden Besitz ergreift und den Liebesakt zu Rausch und Ekstase steigert, so „ergreift Ares von den Kriegern im Schlachtgetümmel Besitz“ und steigert die Kampfeslust zum Kampfesrausch. Fliehende verlässt er. „Wie wechselt er (Ares) Leiber im Getümmel der Schlacht“, heißt es in einem altgriechischen Gedicht.

664

Aphrodite schlüpft

in Liebende, verwandelt 

sie in Gottheiten!

665

Aphrodite schlüpft

in die Liebenden, Ares

in Kämpfende, dass

sie den Tod gering achten

gegen das, was sie lieben!

666

Göttin der Liebe –

Dämon der Unzucht dem Mönch –

schenkt´ ihm sein Leben!

I

Die Zahl 666 als Symbol und Archetyp

Man erhält die  Zahl 666, wenn man die Zahlen 1 bis 36 addiert, also die Rechenoperation 1+2+3…+36 durchführt.  Im I-Ging lautet der Name von Hexagramm 36: „Die Verfinsterung des Lichts.“ In der Kombination von Ordnungszahl und Bezeichnung könnte  Hexagramm 36 auf die 36 Tage im Jahr hinweisen, in denen das Licht des Mondes quasi verfinstert ist, nämlich auf die Tage des Schwarzmonds, der in diesem Januar heute am 08.01.08 sein Licht völlig verliert. Der Zahlenwert 666 ist im Hebräischen dem Saroszyklus von etwas mehr als 18 Jahren zugeordnet.  Die 18 Jahre entsprechen 6+6+6.  666 ist die Zahl von Sorath, dem solaren Dämon, der dem Erzengel Michael gegenübersteht. Der Saros-Zyklus war schon den Babyloniern bekannt. Saros heißt auf babylonisch: „Der Abfall  des Lichts zur Finsternis.“

I

Zur Wirkkraft von Zahlen:

667

 Die Zahlen haben

eine Rangordnung und Kraft,

mit der sie wirken

wie die Elektrizität

und die Gravitation.

Aus „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“, Seite 354

Haikus und Tankas, Jotin, 07.01.08: In der Burgruine hält sich der Geist eines Raubritters auf!

Montag, Januar 7th, 2008

Burgruine, in der sich der Geist eines Raubritters aufhält!

In der Burgruine hält sich der erdgebundene Geist eines Raubritters auf, der negatives Karma auf sich geladen hat. Er ist mit im Bild. Beten Sie für ihn!

661

Der Altar zerstört,

doch nachts kommt immer noch ein

Engel her und singt!

Krähe im Baum

Krähe im Baum

Gibt es Raben, die einmal Menschen waren, und Menschen, die als Raben gelebt haben? Die Erfahrungen von Tieren im Permanenten Selbst eines Menschen sind oft von großem Nutzen für ihn.

662

Früh morgens landen

Krähen in kahlen Bäumen,

krächzen und krächzen!

663

Vogel, groß und schwarz,

spreizt auf Stein im Fluss

die nassen Flügel!

Haikus und Tankas, Jotin, 04. und 05. 01. 08: Wie kann man sich von der Existenz von Engeln und Teufeln überzeugen?/ Die Ebenen des Seins!

Samstag, Januar 5th, 2008

Der dreifachen Brigit geweihte Weißtanne

Der dreifachen Brigit geweihte Weißtannen (eigenes Photo)

Zweig einer Weißtanne

Zweig einer Weißtanne

Die Weißtanne ist der Baum der dreifachen Brigit, der keltischen Mutter-Göttin, die mit drei Antlitzen abgebildet wird: dem der jungfräulichen Braut, dem der liebevoll nährenden Mutter, die dem Sommer und der Fruchtbarkeit zugeordnet ist; und dem der alten weisen Frau der Wintermonate.

Kerze mit Symbol der keltischen Muttergöttin Brigit              

Kerze mit Symbol der keltischen Muttergöttin Brigit

Engel mit Weltkugel

Christlich orthodoxer Engel mit Weltkugel (eigenes Photo)

Von dem evangelischen Theologen Rudolf Bultmann sollen Engel als „methaphysische Fledermäuse“ kategorisiert worden sein, wie seiner Lebensgeschichte zu entnehmen ist. „Man kann nicht elektrisches Licht in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben“, behauptete er.

Die Teufel müssen in hämisches Gelächter ausgebrochen sein, als diese Verlautbarungen eines „Fachmannes“ zu ihnen drangen, denn, wenn man annimmt, dass es keine Teufel gibt, können sie viel ungestörter ihre Fallstricke auslegen. Die Engel aber dürften traurig gewesen sein. Natürlich wußten die Oberteufel und die Erzengel, dass das Pendel bald wieder in in die andere Richtung ausschlagen würde.

Wie kann man sich von der Exstenz von Engeln und Teufeln überzeugen!

Hierzu muߠder Autor etwas weiter ausholen: Man kann sieben Ebenen des Seins unterscheiden. Die erste ist die materielle Ebene; die zweite die Ebene vieler feinstofflicher Energieströmungen und der meisten Naturgeister. Insbesondere auf der dritten Ebene sind Himmel und Hölle, Engel und Teufel zu finden. Die vierte Ebene gilt als die des Himmels der Glückseligkeit, auf der fünften und sechsten Ebene finden sich das Mentale und Spirituelle.  Die siebte Ebene ist die des Göttlichen. Die höheren Selbste sind hier zu Hause. Jeder Ebene entsprechen bestimmte Teile des feinstofflichen Körpers eines Menschen. Diese können stärker oder schwächer entwickelt sein.

Manche Dinge existieren nur auf der zweiten feinstofflichen Ebene.  Vielfach waren sie ursprünglich auch in materieller Form vorhanden. Diese hat sich jedoch aufgelöst, wenn sie z.B. aus Holz oder Metall waren. In feinstofflicher Form existieren sie jedoch weiter. Dies gilt insbesondere für Ritual-Objekte. Radiästheten Anfänger kann das sehr in Verwirrung stürzen. Sie müssen dann lernen, zwischen der ersten und der zweiten Seins-Ebene zu unterscheiden. Alte Sagen ranken um solche „Objekte“, die nur (noch) auf der feinstofflichen Ebene vorhanden sind. Diese können zum Teil heute noch „gesehen“ oder mit Wünschelruten gemutet werden, wie z.B. eine große goldene Kanne in den Müggelbergen bei einem nicht mehr vorhandenen Stein, der als Teufelsaltar bezeichnet wurde, oder die rote Rose im Altenberger Dom. Die Stelle, an der sie in der Luft schwebt, lässt sich genau angegeben. (Die unsichtbare Rose kann man auch an eine andere Stelle bringen; wahrscheinlich trägt der für sie zuständige Engel sie aber wieder auf ihren ursprünglichen Platz zurück.) Die Rose soll ursprünglich weiß gewesen sein und  Mönchen den Tod angekündigt haben. Wer sie auf seinem Betpult vor sich liegen sah, wusste, dass er in Kürze sterben musste.

656

Rose der Sage

im Altenberger Dom; ein

Engel hütet sie!

Von der sechsten Ebene sollen starke Impulse für die spirituelle Entwicklung der Menschheit ausgehen. Von dort inkarnieren mitunter auch engelhafte Wesen auf der Erde. Die meisten Menschen sind anscheinend auf der dritten Ebene zu Hause, von der vierten kommen auch noch relativ viele, dann reduziert sich die Zahl drastisch. Ab der fünften Ebene sollen die Wesen nicht mehr auf der Erde inkarnieren müssen, sondern freiwillig kommen. Lessing ist nach Auffassung des Autors eine der Wesenheiten, die auf der fünften Ebene zu Hause sind. Bekanntlich hat Lessing die Ringparabel verfaßt, um die Feindschaften zwischen den drei großen Religionen des Abendlandes zu verringern.

Wie kann man auf die einzelnen Ebenen gelangen? Musik ist eine der Möglichkeiten. Die meisten Opern entführen uns auf die dritte Ebene, Opern von Wagner sowohl auf dämmerlichtige dämonische (Tannhäuser, die Nibelungen) als auch auf sehr hohe Ebenen (Lohengrin und Parzival). Es genügt, die Musik ungestört zu hören, um auf die entsprechenden Ebenen zu gelangen.

657

Wurzelnd im Himmel,

verbindet Yggdrasil die

Ebenen des Seins!

Man kann auch durch einen Willensakt auf die einzelnen Ebenen gelangen. Auf die unteren Ebenen gelangt man auf diese Weise relativ leicht. Man muss sich nur in einen etwas meditativen Bewußtseinszustand versetzen. Dieser Zustand ist ähnlich wie beim Beten. Wenn man sich in diesem Zustand durch einen Willensakt von einer Ebene zur nächsten begibt, stellt man fest, dass sich bei jedem „Sprung“ die Umgebung verändert. (Wenn man Opern hört, ist die Umgebung durch diese vorgegeben.) Natürlich bleibt der Körper weiterhin an der gleichen Stelle, es verändert sich jedoch die feinstoffliche Umgebung und man begegnet anderen Wesenheiten. Insbesondere verändert sich auch die gefühlsmäßige Atmosphäre sehr stark. Im allgemeinen ist sie umso angenehmer, je höher die Seinsebene ist, auf der man sich aufhält. Zum Teil kann man die Schwingungen der höheren Ebenen aber auch nicht gut längere Zeit ertragen. Man kann dies alles selber beobachten, wenn man auf die beschriebene Weise von einer Ebene zur nächsten reist, aber auch jemand bitten, die „Umgebung des Reisenden“ zu beobachten. Das letztere können nach Erfahrung des Autors erstaunlich viele Menschen, insbesondere Frauen.

658

In der Versenkung

besucht meine Seele heut´

Himmel und Hölle!

Auf der dritten Ebene treten Engel und Teufel in größerer Zahl auf. Der Autor sah sich jedesmal, wenn er auf dieser Ebene war, von Engeln umringt, die ihn in ihre Mitte nahmen. Er hielt sich schon für ihren vielgeliebten Freund, bis er feststellte, dass dies auch bei allen anderen Menschen der Fall war, mit denen er diese Experimente durchführte. Sein Hochmut wurde noch stärker gedämpft, als man ihm sagte, dass man zwar Engel an seiner Seite und über ihm sehe, hinter ihm aber auch teuflische Gestalten. Das musste ein Irrtum sein! Aber wen er auch bat, die Situation zu beobachten: Sie berichteten alle das gleiche. Engel waren in der Überzahl vertreten und schienen ihn zu beschützen, doch unmittelbar hinter ihm standen auch gefährlich aussehende Teufel.  Der Autor beruhigte sich erst wieder, als er feststellte, dass dies auch bei den anderen Personen der Fall war, die ihm zu Gefallen die dritte Ebene besuchten.

Spätestens ab der fünften Ebene gibt es anscheinend die Polarität von Gut und Böse nicht mehr. Jedenfalls hat der Autor dort noch keine Teufel angetroffen.

659

Neben uns Engel,

hinter uns Teufel müssen

wir uns´ren Weg gehn!

660

Benötigt der Mensch

den Teufel, um in der Welt

zu überleben?