Archive for Februar, 2009

Haikus und Tankas, Jotin, 16. Febr. bis 01. März 2009: Wie erhält man mehr Lebenskraft, um länger und gesünder zu leben! / Wege der Seele!

Montag, Februar 16th, 2009

Re-Harmachis, Verschmelzung von Sonnengott Re und Horus-Falke mit Sonnen-Symbol und Ankh-Kreuzen

Re-Harmachis, Verschmelzung von Sonnengott Re und Horus-Falke mit Sonnen-Symbol und Ankh-Kreuzen (eigenes Foto)

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Aus Stein gemeißelte Statuen des Falkengottes Horus vor dem fast gänzlich erhaltenen Tempel des Horus in Edfu

Aus Stein gemeißelte Statuen des Falkengottes Horus vor dem fast gänzlich erhaltenen Tempel des Horus in Edfu/Ägypten (eigenes Foto).Der Tempel wurde zwischen dem 3. und 1. Jahrh. v. Chr. von den Ptolemäern erbaut. Bei der Statue links hat sich der kleine Mensch in den Schutz des großen Gottes begeben.

Edfu war der wichtigste Kultort des Horus. Hier wurde er zusammen mit seiner Frau Hathor und dem gemeinsamen Sohn als Dreiheit verehrt. Horus ist einer der ältesten und bedeutendsten Gottheiten Ägyptens. In vorgeschichtlicher Zeit stellte er ein Totem dar, das von Nomadenstämmen in Oberägypten verehrt wurde. Anfangs war er ein Himmelsgott in Gestalt eines Falken. Seine Augen waren Sonne und Mond. Bereits seit Beginn der Vordynastischen Zeit wurde der König mit dem Himmelsgott Horus gleichgesetzt. Die Könige nahmen den Titel „Lebender Horus“ an. Horus offenbarte sich in der Person des Königs.  

Isis mit dem Horus-Knaben

Isis mit dem Horus-Knaben (eigenes Foto)

Rituelle Reinigung des „toten“ Pharao durch den ibisköpfigen Thot und den falkenköpfigen Horus mit Hilfe von Wasser

Rituelle Reinigung des „toten“ Pharao durch den ibisköpfigen Thot und den falkenköpfigen Horus mit Hilfe von Wasser (eigenes Foto). Es gibt auch Darstellungen, in denen die Reinigung mit Hilfe von Ankh-Kreuzen erfolgt, die auf den Pharao herab regnen. Nach Pyramiden-Texten ist die rituelle Reinigung des Verstorbenen eine der Voraussetzungen für ein neues Leben auf der anderen Seite.

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Wie erhält man mehr Lebenskraft, um länger und gesünder zu leben! / Wege der Seele!

Wege der Seele:

Die alten Ägypter besaßen ein großes Wissen über den Weg der Seele nach dem „Tode“ und die Geisterwelt. Ihr Wissen könnte zum Teil in die Bibel eingeflossen sein und hat wahrscheinlich auch das Christentum beeinflusst, denn das Christentum hat seinen Weg über Ägypten nach Europa genommen. In Ägypten gab es die ersten christlichen Mönche. Isis mit dem Horusknaben auf dem Schoß (siehe Abbild.) entspricht der christlichen Gottesmutter mit dem Jesuskind. Die Geburt des göttlichen Kindes Horus wurde einmal im Jahr gefeiert. In Pyramiden-Texten steht folgendes geschrieben, das heute auch in den heiligen Büchern der orthodoxen Christen zu lesen ist:

 „Ruhm und Ehre den Gerechten, denn die Gerechten werden im Paradies erglänzen wie Lichter!“

Wie die Bibel so haben auch die alten Ägypter dem Wort eine große Bedeutung beigemessen. Der Schöpfergott soll die Dinge durch Benennung mit ihrem Namen erschaffen haben. Die alten Ägypter wussten auch, dass das Leben hier auf der Erde von der anderen Seite aus gelenkt wird. Jedesmal, wenn der Autor in einem Museum einen Sarkophag mit einer Mumie darin betrachtete, spürte er unmissverständlich, dass hier etwas Lebendiges und sehr Bewusstes anwesend ist, eine souveräne Persönlichkeit, der mit Respekt zu begegnen ist. Er verstand, warum  griechische Philosophen eine solche Hochachtung vor dem verborgenen Wissen der alten Ägypter hatten, dass sie sich jahrelang in Ägypten aufhielten und sich in die Mysterien einweihen ließen, wie u.a. Plutarch, Pythagoras und Platon, der dreizehn Jahre lang unter ägyptischen Priestern gelebt hat. Der Mystiker Plotin konnte die Hieroglyphen übersetzen und kannte auch ihren verborgenen Sinn. Im Britischen Museum in London versuchte der Autor einmal, eine Wesenheit, die er bei ihrem Sarkophag antraf, mit Hilfe des Seelengeleiters ANDON in eine, wie er meinte, ihr mehr angemessene Sphäre zu schicken. Die Wesenheit begab sich auch mit ANDON auf den Weg und war zunächst einmal verschwunden, aber als der Autor seinen Rundgang beendet hatte und den Raum mit den Sarkophagen vor dem Verlassen des Museums noch einmal aufsuchte, schwebte die Wesenheit wieder über ihrem Sarkophag. Dem Autor wurde klar, dass es ihm weder vom Verständnis noch von der Kraft her zustand, sich hier einzumischen. Nach altägyptischer Vorstellung nahm die gereinigte und gerechtfertigte Seele in der Sonnenbarke Platz, um mit ihr in die Gefilde der Seligen zu gelangen. Der altgriechische Philosoph Iamblichos deutet dies in seinem Werk Über die Mysterien der Ägypter folgendermaßen: „Wer in einer Sonnenbarke Platz nimmt und in ihr fährt, versinnbildlcht einen Aspekt jener Kräfte, die die Welt beherrschen.“Literatur: Albert Champdor „Das ägyptische Totenbuch“ Knaur Taschenbuch-Ausgabe 1977II

Chephren-Pyramide mit Ankh-Kreuzen Chephren-Pyramide mit Ankh-Kreuzen (eigenes Foto). Hinter dem Kreuzungspunkt von Waagerechter und Senkrechter in dem hell gekennzeichneten Ankh-Kreuz liegt im Inneren der Pyramide eine Stelle, welche die Lebens-Energie ausstrahlt, die das Ankh-Kreuz darstellt. Die Chephren-Pyramide ist mit 143,5 m sowohl die zweithöchste Pyramide von Gizeh als auch von Ägypten und soll um 2550 v. Chr. erbaut worden sein. Ursprünglich war sie um 3 m niedriger als die Cheops-Pyramide (rechts im Hintergrund), wirkt allerdings höher als diese, da der Untergrund, auf dem sie errichtet wurde, um etwa 10 m höher gelegen ist. Das markanteste Kennzeichen der Chephren-Pyramide ist die gut erhaltene Spitze, die noch zu einem großen Teil ihren Außenmantel trägt. Der Name der Pyramide lautet: Cha-ef-Re ist groß.  Das Ankh-Kreuz oder Henkelkreuz stellt die Lebenskraft dar. Es gibt alte ägyptische Darstellungen, in denen eine Gottheit dem Pharao das Ankh-Kreuz als Zeichen des Lebens entgegen hält. Das Ankh-Kreuz ist bereits eingraviert in die Tempelanlagen von Sakkara, wurde also schon in der Zeit der Stufenpyramide von Dyoser (ca. 2650 v. Chr.) verwendet.

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Wie erhält man mehr Lebenskraft, um länger und gesünder zu leben!

Eine Darstellung der Lebenskraft im Menschen (und im Tier) ist das seit Anfang der ägyptischen Geschichte überlieferte Ankh-Kreuz. Der Autor findet die diesem Kreuz entsprechende Lebens-Energie im Herzen der Menschen, und zwar in der Höhe des Herzens etwas über die Längsachse des Körpers hinaus nach rechts verschoben. Die Lebenskraft scheint mit dem feinstofflichen Herzen verknüpft zu sein, das sich mehr auf der rechten Seite befindet. Das Signal, das von der Lebenskraft ausgeht, wenn sie vorhanden ist, ist stark und eindeutig.

Junge gesunde Menschen verfügen in hohem Maße über diese Kraft. Mit zunehmendem Alter nimmt sie dann allmählich ab. Bei sehr alten Menschen ist diese Lebenskraft in der Regel überhaupt nicht mehr zu finden. Es gibt jedoch Ausnahmen. Die Menge an Lebenskraft oder Lebens-Energie ist auch ein Maß für die Gesundheit eines Menschen. Wenn sie bei einem jungen Menschen überhaupt nicht oder in nur geringer Menge vorhanden ist, so ist dies ein Anzeichen für eine schwere Krankheit, die dann zu diagnostizieren ist. Krebs- und Aids-Kranke verlieren diese Kraft bereits vollständig in jungen Jahren. Bei Heilung kehrt sie allerdings wieder zurück.

Eine Erhöhung dieser Lebens-Energie ist durch Empfang der Lebenskraft Reiki, aber auch durch Meditation und durch „Segnen“ möglich. Manche Menschen haben die Fähigkeit bzw. das Potential, diese Lebenskraft bei sich selber und anderen zu erhöhen. Im alten Ägypten waren dies bestimmte Priester, in der heutigen Zeit sind es Heilige wie  Pater Pio, aber auch langjährig Meditierende und damit auch Buddhas, Bodhisattvas und buddhistische Mönche.  

Die Zen-Praktizierende, von der in den beiden vorangegangenen Weblogs die Rede war, gehört auch zu ihnen. Das Potential für die Übertragung der Lebenskraft findet der Autor über dem Kopf der genannten Personen. Sie können diese Lebenskraft durch Segnen, aber auch auf andere Weise auf sich selber und andere übertragen, so dass sich die Lebenskraft im Herzen erhöht.

Die Lebenskraft im Herzen geht beim Tode des grobstofflichen Körpers verloren, nicht jedoch die Fähigkeit, Lebenskraft zu übertragen, wenn das Potential dafür vorhanden ist. Als die Zen-Praktizierende „starb“, war ihre Lebenskraft im Herzen erloschen, nicht jedoch das Potential über ihrem Kopf, diese Lebenskraft zu übertragen. Wie bei Pater Pio blieb es in anscheinend vollem Umfang erhalten. Wie Pater Pio verfügt auch sie weiterhin darüber.

Im übrigen ist die Zen-Praktizierende, die im Dezember 2008 auf die andere Seite ging, immer noch mit großem Ernst dabei, ihr vergangenes Leben aufzuarbeiten. Inzwischen scheint sie etwa die Hälfte geschafft zu haben. Die alten Ägypter schrieben insbesondere ihren Gottheiten die Fähigkeit zu, ihnen diese Lebenskraft zu spenden, wenn sie diese Gottheiten anriefen. Siehe die beiden fogenden Abbildungen, in denen ägyptische Gottheiten das Ankh-Kreuz in den Händen tragen!

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Fünf Gottheiten, von denen vier ein Ankh-Kreuz in der Hand tragen 

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Fünf Gottheiten, von denen vier ein Ankh-Kreuz in der Hand tragen (eigenes Foto).

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Eine der fünf Gottheiten mit einem Ankh-Kreuz in der rechten Hand

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Eine der fünf Gottheiten mit einem Ankh-Kreuz in der rechten Hand. Die Kopfbedeckung ist die Doppelkrone von Ober- und Unterägypten. Der Kopfbedeckung nach ist es Horus bzw. der Pharao als Horus.

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Durch die Anrufung von Buddhas, Heiligen, der Gottesmutter, Jesus, Gott kann ebenfalls erreicht werden, dass diese Lebenskraft auf den Anrufenden übertragen. Eine Möglichkeit besteht auch darin, regelmäßig zu meditieren und dadurch selber das Potential zu erwerben, Lebenskraft auf sich und andere durch Segnen z.B. zu übertragen. Wer als Christ das Kreuzzeichen über sich schlägt, segnet sich selber.

Was bedeutet es, diese Lebenskraft, die durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird, in hohem Maße zu besitzen?

Diese Lebenskraft in hohem Maße zu besitzen, bedeutet vor allem, über eine deutlich erhöhte Vitalität zu verfügen, in viel stärkerem Maße gegen Krankheiten geschützt zu sein und viele andere positive Dinge mehr.    

I-Ging-Energien der Lebenskraft, die durch das Ankh-Kraft dargestellt wird: Die Haupt-Energie der durch das Ankh-Kreuz dargestellten Lebens-Energie entspricht der von Hexagramm 23) BO / DIE ZERSPLITTERUNG mit der Walter Niesel-Affirmation: ICH WEICHE DESTRUKTIVEN KRÄFTEN AUS.

Die Energie von Hexagramm 23 ist die Heilungs-Energie, die überall da anzutreffen ist, wo seelische und körperliche Heilung stattfindet. Hexagramm 23 bildet mit Hexagramm 24) FU / DIE WIEDERKEHR  ein Paar. (Hexagramm 24 trägt die Walter Niesel-Affirmation ICH ERNEUERE DEN NATÜRLICHEN FLUSS MEINES LEBENS.)

Nach dem „Dreifaltigen Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“ entsprechen die Hexagramme 23 und 24 den beiden Solarperioden des Winter-Ausklangs, in dem sich verborgen in der Erde bereits das neue Leben des  bevorstehenden Frühjahrs entfaltet.

Die erste Neben-Energie der durch das Ankh-Kreuz dargestellten Lebens-Energie entspricht der von Hexagramm 16) YÜ / EINKLANG mit der Walter Niesel Affirmation:  ICH WACHSE IM EINKLANG MIT KOSMISCHEN KRÄFTEN. Auf Hexagramm 16 fällt nach dem „Dreifaltigen Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“ die Herbst-Tagundnachtgleiche, der Tag, an dem sich Tag und Nacht das Gleichgewicht halten. Zu Hexagramm 15, das mit Hexagramm 16 ein Paar bildet und den Monatsabschnitt darstellt, welcher der Tagundnachtgleiche vorangeht, schreibt  Richard Wilhelm zum „Bild“ des Hexagramms: „…So verringert der Edle, was zu viel ist, und vermehrt, was zu wenig ist. Er wägt die Dinge und macht sie gleich.“Die zweite Neben-Energie der durch das Ankh-Kreuz dargestellten Lebens-Energie entspricht der von Hexagramm 14) DA YU / SOUVERÄNITÄT oder DER BESITZ VON GROSSEM mit der Walter Niesel-Affirmation ICH SETZE SOUVERÄN MEINE POSITIVEN KRÄFTE EIN.Hexagramm 14 gehört zu den 22 Hexagrammen der Reinheit und großen Reinheit, welche das Dreifaltige Himmelszelt bilden. Das Dreifaltige Himmelszelt strahlt ebenfalls an dem durch den Stern bezeichneten Punkt die Lebens-Energie aus, welche durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird.

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Das “Dreifaltige Himmelszelt”, die Quintessenz des I-Ging, strahlt die Lebensenergie aus!

Auch das Dreifaltige Himmelszelt strahlt an dem durch den Stern bezeichneten Punkt die Lebens-Energie aus, die durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird. Es gibt zwei Gründe, die dafür infrage kommen könnten. Einmal stellt das Dreifaltige Himmelszelt die Qintessenz des I-Ging dar. Zum anderen ist das Dreifaltige Himmelszelt das Abbild eines Tempels.

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Wo kommt die Lebenskraft her, die durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird:

Die Lebenskraft, die durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird, ist allem Anschein nach eine Energie, die vom Menschen von außen durch seine Chakren aufgenommen wird. 

Welche Bedeutung für das Leben hat die Lebenskraft, die durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird, im Vergleich zu anderen Energien, die für das Leben von Bedeutung sind:

Man kann die Nahrungsmittel, die das Leben eines Menschen in Gang halten, in folgende drei Kategorien einteilen:

a)   Wasser b)   Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine usw.c)   Die feinstoffliche Energie Chi in der Nahrung, die sich bei längerer Lagerung verringern und verloren gehen kann.d)   Die durch das Ankh-Kreuz dargestellte feinstoffliche Lebens-Energie, die durch die Chakren von außen aufgenommen wird. Die Lebensdauer des Menschen ohne eine der oben genannten Nahrungsmittel-Kategorien beträgta)   ohne Wasser einige Tage, b)   ohne Eiweiße, Kohlehydrate, Fette usw. einige Wochen,c)   ohne die feinstoffliche Energie Chi in der Nahrung vielleicht einige Jahre, möglicherweise auch weniger oder mehr.d)   ohne die durch das Ankh-Kreuz dargestellte Lebens-Energie wahrscheinlich 10 bis 20 Jahre oder mehr. (Das ist daran zu erkennen, dass alte oder kranke Menschen durchaus noch eine Reihe von Jahren leben können, ohne dass man die durch das Ankh-Kreuz dargestellte Lebens-Energie in ihrer Herzgegend findet.)Die Lebensdauer ohne die Lebens-Energie, die durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird, beträgt maximal wahrscheinlich weniger als 30 Jahre, die Lebensdauer mit dieser Lebens-Energie und den anderen unter a) bis c) genannten Nahrungsmitteln jedoch etwa 90 Jahre. Vor allen aus dieser letzten Abschätzung, die der Autor für relativ sicher hält, geht die große Bedeutung der durch das Ankh-Kreuz dargestellten Lebens-Energie für das Menschenleben hervor.Damit jemand noch älter wird als etwa 90 Jahre, muss noch eine weitere Energie hinzukommen, die mit bestimmten Orten verbunden ist. (Durch den Altmeister der Radiästhesie Reinhard Schneider (1925 bis 2001) angeregt, hat sich der Autor über Jahre hinweg mit dieser lebensverlängernden Energie befasst, die an bestimmten Orten fließt. Man weiß davon, weil es alte Häuser gibt, in denen die Menschen immer ein hohes Alter erreicht haben.)

Ägyptische Gottheiten!

 

Haikus und Tankas, Jotin, 02. Febr. bis 15. Febr. 2009: Die Heilung von Krebs mit Hilfe des höheren Selbst. In den Hallen des Lichtes!

Montag, Februar 2nd, 2009

Der Medizin-Buddha; er heilt durch Segnen!

Medizin-Buddha (eigenes Foto)

Der Medizin-Buddha ist ein Buddha der Heilung, der besonders im tibetischen sowie chinesischen und japanischen Buddhismus und in der tibetischen Medizin bekannt ist. Seine linke Hand ist in der Meditations-Geste, seine rechte Hand in der Geste des Gebens ausgestreckt als Zeichen dafür, dass er Schutz vor Krankheiten gewährt. In der linken Hand hält er außerdem eine Schale mit heilendem Nektar, in seiner Rechten die in der indischen Medizin bekannte Heilpflanze Myrobalane. Die Heilwirkung dieser Pflanze soll sich auf Körper und Geist gleichermaßen erstrecken.

Wenn man sich auf die Schale mit göttlichem Nektar in seiner linken Hand konzentriert, kann man ihre große Heilkraft spüren. Über die Abbildung wird mit einer der Heil-Energien, über welche der Medzin-Buddha verfügt, Kontakt aufgenommen.

Der heilende Nektar weist folgende I-Ging Energien auf:

Seine Haupt-Energie entspricht der von 

Hexagramm 23) BO / DIE ZERSPLITTERUNG mit der Walter Niesel-Affirmation: ICH WEICHE DESTRUKTIVEN KRÄFTEN AUS,

seine erste Neben-Energie der von 

Hexagramm 16) YÜ / EINKLANG mit der Walter Niesel Affirmation:  ICH WACHSE IM EINKLANG MIT KOSMISCHEN KRÄFTEN,

seine zweite Neben-Energie der von 

Hexagramm 7)  SCHI / GESAMMELTE KRAFT mit der Walter Niesel Affirmation: ICH NUTZE MEINE GESAMMELTE KRAFT.

Der Medizin-Buddha heilt äußere und innere Krankheiten vor allem durch Segnungen. Diese Segnungen erhält, wer ihn mit Hilfe einer der beiden folgenden Mantras anruft.

Ein Mantra des Medizin-Buddha lautet:

„Tayatha Om Bekandze Bekandze Maha Bekandze Radza Samungate Svaha“.

Bekandze bedeutet Heilung von Schmerzen,
Maha Bekandze große Heilung von Schmerzen

Das Mantra fördert auch das Gehen eines spirituellen Weges.

Das Mantra „O Herr, Meister des Heilens, Buddha im Lapislazuli-Glanz“ soll gleichgültig zu welcher Zeit und an welchem Ort man es ausspricht, die göttlichen Heilkräfte des Buddha und seine schützenden Fähigkeiten erwecken.

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Die Heilung von Krebs mit Hilfe des höheren Selbst!

Viele Krankheiten greifen auch den feinstofflichen Körper an. Nach dem Tode des grobstofflichen Körpers werden die Verletzungen des feinstofflichen Körpers jedoch von Geistwesen innerhalb kurzer Zeit geheilt. Wahrscheinlich werden dabei auch die altersbedingten Veränderungen korrigiert, die im feinstofflichen Körper stattgefunden haben. Ein Indiz hierfür könnte sein, dass „Verstorbene“ wieder jung gesehen werden, so auch die an Krebs „verstorbene“ Zen-Praktizierende von ihrer Zen-Kollegin. „Verstorbene“ werden häufig in dem Alter gesehen, in dem sie auf der Höhe ihrer Kraft standen oder auch in dem Alter, in dem sie am glücklichsten waren. Wenn man im „Traum“ einen älteren Menschen wieder jung sieht, so kann dies ein Zeichen dafür sein, dass er bald sterben wird.

Wenn engelhafte Wesenheiten den feinstofflichen Körper eines Verstorbenen heilen können, warum dann nicht auch den feinstofflichen Körper im Leib eines Menschen aus Fleisch und Blut! Tatsächlich heilen Reiki und andere Formen der Geistheilung zunächst einmal den feinstofflichen Körper.

Krankheiten beginnen häufig mit Blockaden des Energieflusses im feinstofflichen Körper. Wenn eine Blockade über längere Zeit hinweg den feinstofflichen Energiefluss unterbricht, führt dies zu einer Krankheit.

Ein wesentlicher Teil einer zukünftigen Gesundheits-Fürsorge könnte darin bestehen, derartige Blockaden frühzeitig zu erkennen und aufzulösen. Um Blockaden des Energieflusses im feinstofflichen Körper zu lokalisieren, bedarf es in der Regel einer Schulung. Nach Erfahrung des Autors kann praktisch jeder Mensch, der sich darauf einlässt, ein Gespür für Blockaden entwickeln, z. B. spüren, an welcher Stelle im Körper eine Blockade auftritt, wie stark sie ist und auch wie man sie auflösen kann. Am besten geht beides, Wahrnehmung und Auflösung, in herabgesetztem bzw. meditativem Bewusstseinszustand. Mit jedem Versuch wächst die Fähigkeit, Blockaden wahrzunehmen und auch aufzulösen. Man kann zur Wahrnehmung von Blockaden auch die Hand oder ein radiästhetisches Instrument wie Pendel, L-Rute oder Biosensor benutzen. Man sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn man anfangs nichts wahrzunehmen glaubt. Eine hilfreiche Übung kann darin bestehen, sich offen zu machen für die feinstofflichen Energieflüsse im Körper eines jungen gesunden Menschen und sie auf sich wirken zu lassen. Anschließend sucht man ein Gespür für die Energieflüsse im Körper eines erkrankten Menschen zu bekommen, dessen Krankheit man kennt. Man spürt die Unterschiede und lernt zu differenzieren. Wer sich intensiv darum bemüht, lernt nach und nach, blockierte Energieflüsse wahrzunehmen. Die Fähigkeit, Blockaden wahrzunehmen, entwickelt sich mit jedem Versuch.

Als nächstes geht es darum, diese Blockaden aufzulösen. Das ist u.a. mit Hilfe von Reiki möglich, indem man z.B. mit der Reiki-Kraft in die Blockade hineingeht und sich vorstellt, dass die Energien wieder zu fließen beginnen. Vorstellungen nehmen im Feinstofflichen Gestalt an. Mit Hilfe  der Vorstellung kann man die Energiebahn wieder durchlässig machen. Dabei ist es hilfreich, wenn man in der Vorstellung ein passendes Instrument hierfür verwendet. Man kann sich eine Blockade z. B als einen Erdrutsch vorstellen, der einen Fluss blockiert und dessen Wasser aufstaut. Diesen Damm gilt es nun wieder zum Verschwinden zu bringen und durch das Wasser wegschwemmen zu lassen. Man kann z. B. damit anfangen, die Steine aus dem Damm herauszubrechen.

Heiler können vielfach auch ohne Reiki Blockaden auflösen. Im meditativen Bewusstseinszustand besitzen praktisch alle Menschen die Kraft hierzu.

Diese Dinge funktionieren nur, wenn das höhere Selbst oder ein Heiler-Geist beteiligt ist. Man kann sein höheres Selbst aber auch ganz bewusst darum bitten, diese Aufgabe mit Hilfe seines Energie-Aspektes zu übernehmen und dazu mit dem Energie-Aspekt des höheren Selbst in die Blockade hineingehen.

Ein Kennzeichen des höheren Selbst ist, dass seine Energie anscheinend unendlich ist. Bei praktisch allen Dingen und Wesenheiten lässt sich die Menge oder das  Potential an feinstofflicher Energie abfragen. Man fängt mit einem kleinen Wert an und spürt dann, dass mehr da ist. Irgendwann erreicht man aber eine Grenze und weiß, mehr Energie ist nicht da. Das kann wenig oder viel, eine dauerhafte oder vorübergehende Energie sein. Wenn man diese Abfragen jedoch beim höheren Selbst durchführt, findet man keine Grenze. Es verfügt immer noch über mehr Energie, gleichgültig, wie hoch der Wert ist, den man ansetzt. Anfangs ist man darüber sehr verblüfft. Aber es bleibt dabei. Für das  feinstoffliche Energie-Potential des höheren Selbst findet man keine Grenze.

Ebenso wie man lernen kann, Blockaden zu erspüren, so kann man auch lernen, mit seinem höheren Selbst in Kontakt zu treten und den Energie-Aspekt des höheren Selbst zu erspüren.

Um eine Blockade mit Hilfe des höheren Selbst aufzulösen, geht man am besten mit dem Energie-Aspekt seines höheren Selbst in die Blockade hinein und bittet es, die Blockade aufzulösen. Dazu muss man ein Gespür für Blockaden und ein Gespür für den Energie-Aspekt des höheren Selbst entwickelt haben. Beides ist durch Übung möglich. Wenn die Energie wieder zu fließen beginnt, wird dies gar nicht so selten von den Menschen in der Umgebung des Patienten deutlich bis massiv als körperliche Reaktion wahrgenommen.

Ebenso wie man Blockaden erspüren kann, so kann man auch ein Gespür für eine beginnende Krebserkrankung im Körper eines Menschen entwickeln.

Eine beginnende Krebserkrankung ist gewöhnlich zunächst auf eine relativ kleine Stelle im Körper beschränkt. Heilung mit Hilfe des höheres Selbst kann erfolgen, indem man über sein höheres Selbst mit dem höheren Selbst des Patienten Kontakt aufnimmt und dann das höhere Selbst des Patienten bittet, die an Krebs erkrankte Stelle mit Hilfe seines Energie-Aspektes solange zu besetzen, bis die Heilung erfolgt ist. (Natürlich muss der Patient hiermit einverstanden sein und es auch wirklich wollen.) Man lenkt dazu den Energie-Aspekt des höheren Selbst des Patienten  zu der erkrankten Stelle hin und sagt dem höheren Selbst des Patienten, dass seine Energie hier die Gesundung bewirken soll. In manchen Fällen kann es angebracht sein, bis zur Gesundung täglich oder in größeren zeitlichen Abständen zu kontrollieren, ob das höhere Selbst des Patienten die erkrankte Stelle mit seinem Energie-Aspekt noch besetzt hält. Dies ist aus der Entfernung möglich ebenso wie bei Reiki II Heilung aus der Entfernung möglich ist. Wenn das höhere Selbst des Patienten die erkrankte Stelle nicht mehr besetzt hält, kann man es wieder dort hin leiten.

Die Heilung von Krebs mit Hilfe des höheren Selbst, wie sie hier beschrieben wird, ist nicht theoretisch. Sie funktioniert.

Krebs-Erkrankungen heilen in vielen Fällen „von selbst“. Dies zeigen die Obduktionen „Verstorbener“, bei denen man Stellen mit geheilten Krebserkrankungen findet, die der „Verstorbene“ allem Anschein nach nicht wahrgenommen hat. Die Heilung von Krebs im Anfangsstadium ist also eigentlich nichts Besonderes.

Bis zu welchem Stadium einer Krebs-Erkrankung Heilung mit Hilfe des höheren Selbst möglich ist, ist dem Autor nicht bekannt. Man sollte es seiner Auffassung nach auch dann noch versuchen, wenn schon Metastasen vorhanden sind. Voraussetzung ist natürlich, dass der Patient dies auch wirklich wünscht.

Eine Krebs-Erkrankung zu akzeptieren, ist eine gute Vorbereitung auf den Tod und auch von Nutzen für das nachtodliche Schicksal eines Menschen. Ein Teil der Reinigung im „Fegefeuer“ kann hierdurch schon auf der Erde abgeleistet werden.

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Heilige Brücke über den Daiya Fluss in Nikko/Japan

Heilige Brücke in Nikko/Japan (eigenes Foto)

Die heilige Brücke überquert den Daiya-Fluss am Eingang zur Nikko-Bergregion mit den Mausoleen von Tokugawa Ieyasu und seinem Enkel Tokugawa Iemitsu. Die Brücke wurde 1636 in der gegenwärtigen Form errichtet.

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 Steinlaternen innerhalb des Tokugawa-Schreines in Nikko/Japan

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Zehn von 121 Laternen innerhalb der Grenzen des Tokugawa-Schreines in Nikko/Japan, einem gewaltigen Mausoleum, errichtet zu Ehren des Reichs-Einigers Tokugawa Ieyasu (1542-1616). (eigenes Foto)

Bei speziellen Anlässen und Zeremonien werden alle Laternen entzündet. Von dem Mausoleum wird gesagt, dass es die „Spirits“ von Buddha, den Shinto-Gottheiten sowie den vergöttlichten Geist von Tokugawa Ieyasu beherbergt. Nikko wird seit alter Zeit als das Heim von Gottheiten und übernatürlichen Wesen angesehen und war immer schon ein Zentrum für Berg-Anbetung.

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Brunnen zur rituellen Reinigung von Händen und Mund!

Brunnenhaus zur rituellen Reinigung von Händen und Mund am Eingang zum Tokugawa Iemetsu-Schrein in Nikko/Japan (eigenes Foto)

Der Brunnen mit fließendem Wasser und Schöpflöffeln aus der Nähe!

Der Brunnen mit fließendem Wasser und Schöpflöffeln zur rituellen Reinigung von Händen und Mund aus der Nähe (eigenes Foto)

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Weg der Zen-Praktizierenden nach ihrem Wechsel auf die andere Seite – in den Hallen des Lichtes:

Nachdem die Wesenheit, die hier mehr als 20 Jahre lang Zen-Meditation Praktizierende war, auch auf der anderen Seite weitgehend Reinheit erlangt hatte, begann sie ab etwa Mitte Januar, ca. 5 Wochen nach ihrem Seiten-Wechsel, mit der Aufarbeitung ihres vergangenen Erden-Lebens. Eine engelhafte Wesenheit schwebt über ihr, zwei vor ihr. Diese führen ihr Einzelheiten ihres vergangenen Lebens vor Augen. Ihre Zen-Kollegin sah in der Meditation, wie sie lachte, sich die Hände vor das Gesicht schlug und sagte, „dass ich das nicht begriffen hatte. Das war also dafür.“ Ihre Zen-Kollegin sieht sie auch wieder jung. Immer noch geht sie dem Licht entgegen, doch eine Woche später hat sie die Anfangsbereiche des Lichtes erreicht: Sie wandert durch die „Hallen des Lichtes“, wie die hebräische Überlieferung diese nachtodliche Phase nennt. Ihre Erlebnisse intensivieren sich; ihre Freude und ihr Erstaunen sind sehr groß. Freude war auch ihre vorherrschende Gemütsbewegung während ihres gesamten bisherigen Weges auf der anderen Seite. Die Freude hat sich nun gesteigert und hinzu gekommen ist ein großes Erstaunen über die Wunder des Himmels. Die Verstorbene hatte bereits auf der Erde eine gewisse spirituelle Erkenntnisfähigkeit besessen. Diese Erkenntnisfähigkeit hat sich nun verdoppelt. Relativ rasch hat sie knapp die Hälfte ihres Erdenlebens aufgearbeitet, weiter geht diese Aufarbeitung jedoch langsamer vor sich. Durch die Aufarbeitung ihres vergangenen Erdenlebens löst sie sich weiter von ihrem vergangenen Leben ab, gleichzeitig – und das ist wohl der Hauptzweck – wird die Ernte ihres vergangenen Lebens in ihre Gesamt-Persönlichkeit integriert. Die Gesamt-Persönlichkeit umfasst alle bisherigen Leben, auch die Zwischenleben.

Wer ist die „Verstorbene“ im Vergleich zu einem Durchschnittsmenschen? Die Menschen unterscheiden sich auf der anderen Seite noch viel mehr voneinander als hier auf der Erde. Bei ihrer Inkarnation kamen sie aus unterschiedlichen Bereichen, auch aus Höllenbereichen und von unterschiedlichen Seins-Ebenen. Desweiteren unterscheiden sie sich aufgrund ihrer vorhergehenden Inkarnationen voneinander. Es gibt alte und junge Seelen, solche mit spiritueller Erkenntnisfähigkeit und solche ohne. Die größte Rolle bezüglich des nachtodlichen Schicksals spielt wahrscheinlich das Verhalten im vergangenen Erdenleben, aufgrund dessen es nun u.U. hinab in die Höllenbereiche geht – wahrscheinlich eine sehr wichtige Erfahrung – oder aber ob nach der Reinigung ein Aufstieg erfolgt. Viele Reinigungen nehmen im Gegensatz zu dem hier betrachteten Fall lange Zeiträume in Anspruch. Die Wesenheit, um die es hier geht, kannte in etwa den Zeitpunkt ihres Wechsels auf die andere Seite und hatte infolgedessen hier alles geregelt und alle ihre Verpflichtungen erledigt. Nicht erledigte Dinge behindern den Weg auf der anderen Seite. Im Verlauf ihrer langen Krankheit hatte sich die „Verstorbene“ auch bereits weitgehend von ihrem Erdenleben gelöst. Durch ihre langjährige Meditation hatte sie sich in ein „Lichtwesen“ verwandelt und hierdurch ihr nachtodliches Schicksal positiv beeinflusst. Spirituelle Fähigkeiten, die jemand auf der Erde besessen hat, ob nun aus vergangenen Leben mitgebracht oder im letzten Leben erworben, gehen beim Übergang auf die andere Seite nicht verloren, sondern intensivieren sich vielfach noch. Der Autor „sieht“ die Zen-Meditierende auch auf der anderen Seite mit den Merkmalen eines Lichtwesens ausgestattet. Ihre spirituelle Erkenntnisfähigkeit hat sich verdoppelt.  

Ein Beispiel dafür, dass spirituelle Fähigkeiten beim Wechsel auf die andere Seite nicht verloren gehen, bildet auch die Beschwörung des Propheten Samuel durch die Hexe von Endor im Auftrag von König Saul. Der aus der Erde heraufgestiegene Geist des Samuel verkündet Saul, dass er am nächsten Tag mit seinen Söhnen in der Schlacht fallen wird.

Ein weiteres Beispiel bildet die Beschwörung des Sehers Teiresias durch Odysseus. Teiresias sagt Odysseus (= derjenige der den Hass kennt) eine glückliche Heimkehr voraus. Damit Teiresias sich mitteilen kann, muss ihm feinstoffliche Energie zur Verfügung gestellt werden, hier geschieht das durch das Blut geschlachteter Opfertiere. (Die Odyssee ist im übrigen der Text zu einem Ritual zu Ehren der Göttin Pallas Athene.) Beide, der Prophet Samuel wie der Seher Teiresias, haben beim Übergang auf die andere Seite offensichtlich ihre Seher-Fähigkeiten behalten und verfügen auch weiterhin darüber. Ebenso hat auch die „Verstorbene“ die positiven Eigenschaften behalten, die sie aufgrund ihrer Zen-Praxis erworben hat.  

I Rotes Ahornblatt auf schwarzen Steinen!Rotes Ahornblatt auf schwarzen Steinen (Foto Christine Lehmann)

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