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26.3.2010

Haikus und Tankas, Jotin, 30.03. bis 19.04. 2010: Wie erwirbt man die Macht des Bewusstseins! Teil 2

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Wie erwirbt man die Macht des Bewusstseins! Teil 2 

Die Person, die einen sehr bedeutenden Beitrag zur Erforschung der Macht des Bewusstseins geliefert hat, ist Dr. Hiroshi Motoyama, der sowohl Wissenschaftler als auch Shinto-Priester ist. Seine streng wissenschaftliche Vorgehensweise und die dabei gewonnenen Erkenntnisse hat er zusammen mit Rande Brown u.a. in dem Buch Chakra-Physiologie (Aurum Verlag, Freiburg im Breisgau, 1980) beschrieben. In dem Buch geht es um die nicht-physischen Grundlagen des Geistes und seine Heilwirkung auf den menschlichen Körper. Die sieben Chakren spielen dabei eine wichtige Rolle.

In dem Nachwort zu dem Buch, das von dem bedeutenden Psi-Forscher Harold Sherman (1898-1987) geschrieben wurde (Bei Google findet man unter seinem Namen 478 000 Einträge), heißt es:

„Dr. Motoyama sagt: Wir haben den schlüssigen Beweis erbracht, dass der Mensch mehr ist als nur ein Körper und ein begrenzter Intellekt. Er besitzt nicht-physische Eigenschaften und Energien, die der Wissenschaft noch weitgehend unbekannt sind. Der Mensch besitzt drei Körper, den physischen, den astralen und den kausalen. Diese Körper überlappen und durchdringen sich gegenseitig. Jede Ebene des Seins wird von derjenigen Energie aufrechterhalten, die in dieser Dimension vorkommt. In den höheren Dimensionen ist eine feinere Materie zu finden… Die Kräfte, mit denen wir umgehen, sind so subtil und so weit von dem, was wir als materielle Welt betrachten, entfernt, dass sie vollständig die Physik, die Medien und die Philosophie revolutionieren werden und ein tiefgreifende Änderung bei den menschlichen Wahrnehmungen der Realität bringen. Jede höhere Dimension scheint eine Welt für sich zu sein; diese liegt weit jenseits unseres Verständnisvermögens und unserer Fähigkeit, sie adäquat zu beschreiben.“

Soweit Harold Sherman!

Dr. Motoyama hat über 15 Jahre hinweg mit einer in die Tausende gehenden Anzahl von Personen experimentiert. Zu ihnen gehörten auch indischer Yogis. Nach einem Besuch bei zwanzig von ihnen, erklärte sich viele von ihnen bereit, mit ihm zusammen zu arbeiten. Motoyama unterteilte die Personen, mit denen er experimentierte, in drei Gruppen:

Gruppe A:

In der Gruppe A versammelte er, wie er schreibt, Individuen, die sich irgendeiner Form der asketischen oder spirituellen Disziplin unterzogen hatten und das Gefühl hatten, dass bei ihnen als Ergebnis davon eine Vereinigung mit dem Absoluten stattgefunden hatte.

Gruppe B:

Die Gruppe B umfasste Menschen, die eine gewisse Zeit meditiert hatten und subjektiv Veränderungen bei den physischen und psychischen Funktionen verspürten, jedoch noch nicht den Durchbruch zu anderen Dimensionen des Bewusstseins erlebt hatten.

Gruppe C:

Die dritte Gruppe war willkürlich aus Studenten der Universität, Freunden und Personen zusammengesetzt. Voraussetzung war, dass sie nicht besonders an den spirituellen oder außersinnlichen Bereichen des Lebens interessiert waren, sich jedoch in einem guten Gesundheitszustand befanden.

Motoyama wandte auch, wie er schreibt, ein empirisch-mystisches Verfahren an, um die Individuen zu klassifizieren. Dabei verließ er sich auf seine eigenen nicht-sinnlichen Wahrnehmungen und auf diejenigen der Mitglieder der Gruppe, die ähnliche nichtsinnliche Wahrnehmungen hatten:

Individuen, die ein aktives Herz-Chakra hatten, wurden in die Gruppe A gestellt. (Ein aktives Herz-Chakra wird entsprechend der hinduistischen Tradition durch relativ fortgeschrittene ASW- und PK-Fähigkeiten angezeigt. (PK = Psychokinese.)) Der Gruppe A gehörten auch Personen mit Aktivitäten in den höheren Chakren an, das sind neben dem Herz-Chakra das Hals-, Stirn- und Kronen-Chakra sowie das über dem Kopf liegende 8. Chakra.

Individuen mit Aktivitäten in einem der drei unteren Chakren (verbunden mit weniger starken paranormalen Fähigkeiten) kamen in die Gruppe B.

Diejenigen mit einer nicht wahrnehmbaren Chakra-Aktivität stellte Motoyama in die Gruppe C.

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Dr. Motoyama verglich dann die Individuen der Gruppe A mit Hilfe von standardisierten parapsychologischen und physiologischen Tests mit den Individuen der Gruppen B und C. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den drei Gruppen. Außersinnliche Wahrnehmungen (ASW) manifestierten sich bei den Mitgliedern jeder Gruppe verschieden stark. Gruppe A zeigte die größten ASW-Fähigkeiten. Die Trefferzahl, welche die Mitglieder der Gruppe A bei den ASW-Karten-Tests aufwies, war so hoch, dass kein Zufall im Spiel sein konnte. Motoyama gibt eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu einer Trillion dafür an, dass es sich um Zufall handelte. Gruppe B kam an zweiter Stelle und Gruppe C an dritter. Gruppe C hatte eine Trefferzahl, die dem Durchschnitt entspricht.

Diese Tests wurden im Laufe der Jahre in verschiedenen Formen wiederholt; die Ergebnisse blieben dabei immer die gleichen. Die Gruppe A mit den Individuen, die Meditation die längste Zeit praktiziert hatten, zeigte die besten ASW-Fähigkeiten. Es gab noch weitere bedeutsame Unterschiede zwischen den Psi-Fähigkeiten der Gruppen A, B und C. Die Psi-Fähigkeiten der Gruppe C mit einem entwickelten höheren Chakra umfassten auch psychokinetische Fähigkeiten sowie außergewöhnliche Fähigkeiten des Heilens.

Für Motoyama ist es anscheinend so, dass Chi diejenige Energieart ist, welche die meisten Heiler in den Körper des Patienten einströmen lassen, damit eine Heilung bewirkt wird. Mit  Chi bezeichnet er die Energie des astralen Körpers bzw. der drei unteren Chakren, die aus positiven und negativen Bestandteilen zusammengesetzt ist, die auch als Yin und Yang erfahren werden. Eine wirksamere Heilungsmethode besteht nach seiner Erfahrung darin, Energie des kausalen Köpers durch die Aktivierung des Herz-Chakra oder höherer Chakren anzuzapfen und diese Energieform in den Körper des Patienten einfließen zu lassen. Da die kausale Energie viel stärker ist als die Chi- oder astrale Energie, können hierdurch, wie er sagt, schwierige geistige und emotionale Heilungen bewirkt werden.

Wer über eine Meditation- oder Gebets-Praxis verfügt und Radiästhesie beherrscht d.h. mit Rute oder Pendel umzugehen versteht, kann die genannten Unterschiede zwischen astraler und kausaler Energie herausfinden, indem er Energie aus dem Manipura-Chakra (3. Chakra) in ein Glas Wasser einströmen lässt. Die Konzentration auf das Manipura-Chakra und ein Willensakt reichen hierfür aus. Die meiste Energie fließt, wenn das schlussfolgernde Denken bzw. das individuelle Bewusstsein aufgehoben ist. Wenn man dann das Glas Wasser mit dieser Energie radiästhetisch untersucht, stellt sich heraus, dass die Energie in dem Wasser Anteile von Yin und Yang enthält und dass sich der in dem Wasser enthaltenen Menge an feinstofflicher Energie und auch ihrer Stärke ein bestimmter Wert zuordnen lässt.Wenn man nun  im Vergleich hierzu  kausale Energie aus dem Herz-Chakra oder einem höheren Chakra in ein Glas Wasser einströmen lässt,  findet man, dass in dieser Energie keine Anteile von Yin und Yang enthalten sind, dass die Menge um Zehnerpotenzen größer und  auch viel stärker ist als die astrale Energie. Evtl. kann man ihrer Menge sogar überhaupt keinen Wert zuordnen kann, weil sie unendlich scheint. 

Über seine eigenen paranormalen Fähigkeiten sagt Motoyama, dass er sein ganzes Leben lang über Vorahnungen verfügt habe, die sich aber nur sporadisch und unkontrolliert manifestierten, bis er sich über Jahre hinweg meditativen und religiösen Übungen widmete. Seine paranormalen Fähigkeiten waren passiv in dem Sinne, dass er nicht fähig war, irgendeinen Einfluß auf einen Gegenstand oder ein Ereignis auszuüben. Das änderte sich jedoch, als, wie er schreibt, seine Zentren des paranormalen Bewusstseins zu erwachen begannen. Von da an entwickelte er allmählich die Fähigkeit, Veränderungen in der äußeren Umgebung zu bewirken, ohne sich dabei sinnlicher Mittel zu bedienen. Motoyama gibt ein Beispiel dafür an, wie er eine Heilung über mehr als 1000 km hinweg bewirken konnte. Dazu versenkte er sich in den Zustand des Samadhi (Einspitzigkeit des Bewusstseins, Zustand, der über Wachen, Träumen und Tiefschlaf hinausgeht und in dem das diskursive Denken aufhört) und versuchte Energie in die Richtung des kranken Kindes eines Freundes zu senden, das mit hohem Fieber bewusstlos im Bett lag und seit drei Tagen nichts gegessen und getrunken hatte. Er fühlte, wie sich seine Energie mit der des Kindes verband. Nach einer Weile spürte er, dass das Kind einen ausreichenden Betrag an Energie erhalten hatte und trat wieder in den normalen Bewusstseinszustand ein. Am nächsten Morgen rief ihn die Mutter an und teilte ihm mit, dass das Kind das Bewusstsein wieder gewonnen hatte. Dies war zu dem Zeitpunkt geschehen, als er sich mit seinem Bewusstsein von dem Kind getrennt hatte. Einige Tage später war das Kind wieder gesund.  Die subjektive Meinung von Motoyama zu einem solchen Fall von Heilung ist, dass eine gewisse Form von subtiler Energie von außen in seinen Körper eindringt und durch ihn hindurchfließt. Damit diese Fähigkeit funktioniert, muss er seinen Verstand von jeder Art von individuellem Bewusstsein freimachen. So lange wie das individuelle Bewusstsein aufgehoben wird, fungiert er als Kanal und die heilende Energie kann frei zu dem Patienten fließen. Die physische Entfernung scheint dabei keine Rolle zu spielen.  

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Der Autor dieses Weblogs sah sich Fotos von Hiroshi Motoyama an, wie sie das Internet zeigt  und suchte herauszufinden, welche der Chakren von Motoyama erweckt sind, die Motoyama als seine Zentren des paranormalen Bewusstseins bezeichnet. Natürlich musste es sich um eines oder mehrere seiner höheren Chakren handeln, aus denen bei der Heilung kausale Energie durch seinen Körper zu dem kranken Kind geflossen war. Der Autor nahm an, dass es sich um das Herz-Chakra handeln müsse, das ja von Motoyama herausgestellt wird und tatsächlich auch eine große Rolle bei paranormalen Heilungen spielt. Er nahm nun an, dass dieses Chakra bei Motoyama erweckt sei. Nach seinen Wahrnehmungen war dies jedoch nicht der Fall. Er fand vielmehr heraus, dass das Kronen-Chakra bei Hiroshi Motoyama erweckt ist. (Dieses Chakra befindet sich mit seinem Zentrum unter der Schädeldecke an der höchsten Stelle des Kopfes und erstrahlt in der Farbe violett.) Der Autor nimmt an, dass Motoyama mit Hilfe dieses Chakra die Heilung bewirkte. Warum aber ist gerade dieses Chakra bei Motoyama erweckt? Nach einigem Nachdenken wurde dem Autor klar, dass Heilung bei Motoyama nicht an erster Stelle steht, sondern vielmehr ein Bewusstseinswandel der Menschen und eine spirituelle Entwicklung als nächste Stufe der Evolution. Diese Ziele von Hiroshi Motoyama scheinen dem Autor mit der Erweckung seines Kronen-Chakra zu korrespondieren.

Von der großen Bedeutung des 8. Chakra! 

Das 8. Chakra liegt ca. eine Handbreit über dem Scheitelpunkt des Kopfes. Es wird auch als erstes transpersonales Chakra bezeichnet. (Auch unter den Füßen liegen Chakren. Diese haben mit Erdung zu tun.) Es ist kein Zufall, dass mit der Darstellung von Gottvater auf den Externsteinen durch die Weihung ein Geistwesen verknüpft wurde, dessen 8. Chakra erweckt ist, denn das 8. Chakra hat mit der Verbindung zum Göttlichen zu tun bzw. mit dem Seelenteil im Menschen und auch in Geistwesen, der nach der Kabbala als einziger vor Gott das Sagen hat. Dieser Seelenteil ist Neshamah oder das höhere Selbst. Die Verknüpfung des 8. Chakra mit dem höheren Selbst ist überaus eng, denn das 8. Chakra ist das Chakra des höheren Selbst. Wenn das höhere Selbst einen Menschen vorübergehend oder für längere Zeit verlässt, dann ist auch das 8. Chakra nicht mehr bei diesem Menschen zu finden. Das höhere Selbst hat es mitgenommen. Wenn das höhere Selbst in der Meditation in den pulsierenden Punkt oder das Chakra hineingeht, mit dem sich der Meditierenden verbindet, dann ist auch das 8. Chakra dort zu finden. Es dreht sich dann schneller. Wenn man weiß, dass das 8. Chakra das Chakra des höheren Selbst ist, dann verstehen sich viele seiner Eigenschaften von selber, wie z.B., dass das 8. Chakra für unsere Verbindung zum Göttlichen und für unsere innere Stimme wichtig ist. Das höhere Selbst hat Bewusstsein von unserem Eingebettetsein in die höhere geistige Welt und vom Auftrag der Seele vor allem in der gegenwärtigen Inkarnation. Wenn wir meinen, von den Schwierigkeiten und Lasten in unserem Leben erdrückt zu werden, dann hilft uns das höhere Selbst sie zu tragen. Wenn wir meinen, es geht nicht mehr, kann uns das höhere Selbst zum Lachen über unsere Sorgen bringen. Das höhere Selbst ist der Seelenteil, der uns ein Gefühl für die Leichtigkeit des Seins vermittelt. Die Verbindung mit dem höheren Selbst wird durch Meditation enger, auch wenn die Achtsamkeit nicht beim 8. Chakra ist. Bei der  Kommunikation mit dem Göttlichen spielt das 8. Chakra eine große Rolle.

 

 

Nachtrag: 

Gesetzmäßigkeiten in der Radiästhesie

Der Autor ist Diplom-Geophysiker und befasst sich seit Jahrzehnten mit Radiästhesie. Er hat immer wieder Lehrgänge absolviert und viele Beweise dafür erhalten, dass Radiästhesie funktioniert, bei Experimenten im Verein z.B., bei dem u.a. die Mutungsergebnisse der Radiästheten mit den Meßergebnissen eines Magnetometers verglichen wurden oder als er mit der L-Rute nach Metallen suchte und bevor er zu graben anfing, wenn er ein entsprechendes radiästhetisches Signal erhalten hatte, sich von einem Metallsuch-Gerät noch einmal bestätigen ließ, dass dort auch wirklich etwas in der Erde verborgen lag. Er fand dann z.B. eine große Schraube oder ein Metallseil. Die Ausdauer, solange zu suchen, bis er einen Edelmetall-Schatz entdeckte, brachte er nicht auf. Der wirkliche Schatz, den er entdeckte, schienen ihm die Erkenntnisse über die komplexe und großartige Beschaffenheit der Welt zu sein, die er zuvor viel platter gesehen hatte. Er erfuhr, dass alles beseelt ist und schloss Freundschaften mit einfachen und auch höheren Naturgeistern. Er landete großartige Treffer, musste aber auch Fehlschläge hinnehmen, die jedoch vielfach zu einem größeren Verständnis der in der Radiästhesie herrschenden Gesetzmäßigkeiten beitrugen. Wenn man nach Gegenständen sucht, kommt es auf die Beseelung dieser Gegenstände an. Worauf die L-Rute anspricht, jedenfalls bei dem Autor, ist die Beseelung des Gegenstandes. Aus einem kleinen Gegenstand lässt sich die Beseelung durch einen Willensakt ohne weiteres herausnehmen. Der Autor und auch andere können dann diesen Gegenstand radiästhetisch nicht mehr finden. Er ist ohne Signal. (Wenn man aus einem Nierenstein in der Niere oder im Harnleiter die Beseelung herausnimmt, scheint es so, dass dieser Stein nicht mehr wächst, sondern längerfristig zerfällt.) Andererseits gibt es in der Natur Gegenstände, z.B. alte Münzen, die längst zerfallen sind, nur die Beseelung hat sich erhalten. Um nicht auf solche Beseelungen ohne materiellen Körper hereinzufallen, muss man sich beim Rutengehen streng auf die physische Ebene konzentrieren und darf sich nicht von Signalen der geistigen Ebenen ablenken lassen. Dies führt dazu, dass man nach und nach zwischen unterschiedlichen Ebenen des Seins unterscheiden lernt. (Viele einfache Naturgeister existieren nur auf der zweiten geistigen Ebene, nicht jedoch auf höheren. Ein Wald ist voll von solch einfachen Wesen. Manche von ihnen inkarnieren auch in Menschen. Naturgeister, die auch auf höheren Ebenen bis hinauf zur vierten oder sogar fünften Ebene existieren, gibt es nur wenige. Über einem großen Waldgebiet schwebt vielleicht ein einziges oder vielmehr zwei Wesen, die bis hinauf zur fünften Ebene existieren, nämlich ein positives und ein negatives. Diese beiden stehen dann an der Spitze einer Hierarchie von Naturgeistern.)

So wie man von einem Gegenstand ohne Beseelung kein Signal mehr erhält, so gibt es andererseits auch Gegenstände, eine einzelne Münze z.B., von der ein Signal ausgeht, als ob es sich um riesigen Schatz handele. Das hängt davon ab, wo ein solcher Gegenstand liegt. Der Autor glaubte z.B. einmal, eine riesige Eisenmenge entdeckt zu haben. Als er dem Ausschlag der L-Rute zu dem Ort folgte, von dem das Signal ausging, entdeckte er dort allerdings nur eine aus dem Boden ragende Eisenstange. Der Ort, an dem sie in der Erde steckte, war jedoch ein Kreuzungspunkt von Energielinien. Als er die Stange aus der Erde zog, war das überwältigende Signal verschwunden, das eine riesige Eisenmenge vorgetäuscht hatte. Wenn man einen Gegenstand auf einem Kreuzungspunkt von Energie-Linien legt, dann geht von ihm ein wesentlich stärkeres Signal aus als es der Größe oder Art des Gegenstandes entspricht. Man kann damit seine Radiästhesie-Freunde verblüffen.

Energie-Linien spielen auch bei folgendem Experiment eine Rolle. Man wickelt ein 50 Cent-Stück in etwas Papier und klebt es zusammen, damit die Münze nicht so leicht wieder herausfällt. Das Papier bewirkt, dass die Münze weich fällt, nicht wegrollt und man sie leichter sehen kann. Dann nimmt man die Münze in die Hand und lädt sie mit feinstofflicher Energie auf, sonst ist das Signal, das von ihr ausgeht zu schwach und man kann man sie nicht muten. Anschließend geht man einen Waldweg, auf dem man einigermaßen allein ist, wirft die Münze über seinen Kopf hinweg nach rückwärts und trampelt mit den Füßen auf die Erde, damit man nicht hört, wo sie auftrifft. Anschließend geht man rückwärts und sucht sie mit der L-Rute z.B. zu finden. In der rechten Hand hält man die L-Rute, die linke Hand aber verwendet man als Antenne. Es kommt oft vor, dass man die Münze leicht findet, dass man z.B. genau weiß, dass sie beim nächsten Schritt rückwärts in der Mitte oder links oder rechts des Weges auftaucht, ebenso oft hat man aber auch Schwierigkeiten, sie zu finden. Man läuft an ihr vorbei, ohne ein Signal zu erhalten. Das Finden hängt davon ab, wo die Münze in Bezug auf das Gitternetz, das die Erdoberfläche überzieht, gelandet ist. Wenn die Münze auf einer Energie-Linie liegt, dann leitet diese Linie das Signal. Man erhält dann ein stärkeres Signal, wenn die Hand auf die Linie trifft und kann dann durch Schräghalten der linken Hand feststellen, aus welcher Richtung das Signal kommt. Wenn man Schwierigkeiten hat, die Münze zu finden, liegt dies vielfach daran, dass sie durch Energie-Linien abgeschirmt wird. Bei Labor-Versuchen dürften die dort vorhandenen Gitter-Linien ebenfalls eine Rolle spielen. Wenn man in dem einem Labor alles findet, heißt das nicht, dass dies in einem anderen Labor oder bei einem anderen Versuchsaufbau auch der Fall ist.

Es gibt relativ viele Leute, die in der Lage sind, mit der Wünschelrute oder dem Pendel elektrische Leitungen in der Erde zu finden. Baggerführer z.B., die Erdarbeiten durchführen, haben dies gelernt, damit sie nicht beim Ausheben der Erde eine elektrische Leitung zerstören. Wenn dies nun jemand wirklich zuverlässig kann, so heißt das noch lange nicht, dass er auch bei einem Labor-Versuch dazu in der Lage ist. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der Fall. Die Verhältnisse sind völlig anders. Allein schon deshalb, weil draußen längere Zeit Strom in der Leitung geflossen ist. Elektrischer Strom baut ein ringförmiges Magnetfeld um sich herum auf, das in der Erde einiges verändert haben dürfte. Zum anderen wurde dort, wo die Leitung in der Erde liegt, die Erde ausgehoben. Hohlräume und auch Stellen, an denen einmal Erde ausgehoben wurde, sind relativ leicht zu muten. Die ursprüngliche Erdschichtung ist dort nicht mehr vorhanden. (Der Autor hat desöftern  unter der Erdoberfläche verlaufende Fluchtstollen zum Teil mehrere km weit verfolgt. Einmal fand er einen Baum, der über dem Stollen gewachsen war, eingesackt in eine Mulde. Das Gewicht der mächtigen Buche hatte den Stollen hier zum Einsturz gebracht. Ein Fluchtstollen, der von Schloss Burg kommend unter der Wupper sowie einer alten Wallanlage herführt, hat in dem Wall, unter dem er verläuft, eine tiefe Einbuchtung hinterlassen. Offensichtlich ist der Fluchtstollen dort unter dem Gewicht des Erdwalles eingestürzt. In einem Fall wurde der Autor von einem Stollen zu einer alten Burg geführt, die verborgen im Wald lag und deren Lage dem Autor vorher nicht bekannt war.)

 Eine Rolle für das Versagen von Radiästheten bei Labor-Versuchen dürfte auch spielen, dass man mitunter nicht unterscheiden kann, ob irgendwo gerade Wasser oder Strom fließt oder ob dort Wasser oder Strom geflossen ist. Der Autor hat ein Beispiel dafür, dass eine Reihe von Radiästheten eine Wasserader muteten, die in der Regel auch Wasser führt, zum Zeitpunkt der Mutung allerdings nicht. Es herrschte Trockenheit. Auch der Autor erhielt ein starkes Wasser-Signal und war fest davon überzeugt, auf Wasser zu stoßen, als sie eine Probebohrung durchführten. Alle waren überrascht, dass sie kein Wasser fanden, wohl aber ein Signal erhielten, als ob dort Wasser vorhanden sei. Die Erde, in der normalerweise Wasser floss, schien das Signal gespeichert zu haben. Ein professioneller Wasser-Sucher hätte wahrscheinlich den Unterschied gekannt.

In der Parapsychologie gibt es neben Telepathie, Psychokinese usw. auch die Psychometrie. Das ist eine außersinnliche Wahrnehmung anhand eines Gegenstandes. Die Versuchsperson erhält z.B. einen Ring von einer Person, die sie nicht kennt. Sie nimmt den Ring und konzentriert sich darauf. Die Bilder, die dann vor ihrem geistigen Auge erscheinen, haben in der Regel mit den Erlebnissen der Person zu tun, die den Ring getragen hat. Psychometrie scheint relativ gut zu funktionieren und spielt auch eine Rolle in der Radiästhesie und kann dort zu Fehlleistungen, aber auch zu Treffern führen. Die Erlebnisse und Gedanken von Menschen, insbesondere emotional gefärbte, sind nämlich auch im Gelände sowie in Gegenständen gespeichert, die verborgen in der Erde liegen. Das ist etwas, was der Autor immer wieder über große Entfernungen hinweg gefunden hat. Alte Kultplätze, Orte, an denen eine Schlacht stattgefunden hat, und viele andere Dinge können aufgrund dessen leicht gefunden werden.

Wird fortgesetzt!

 

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6.3.2010

Haikus und Tankas, Jotin, 08.03. bis 29.03.2010: Wie erwirbt man die Macht des Bewusstseins!

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      Wie erwirbt man die Macht des Bewusstseins!

                                     

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Wie erwirbt man die Macht des Bewusstseins!

Das Bewusstsein ist mit der universellen Lebenskraft und der Materie verknüpft und besitzt eine große Macht. Diese Macht kann man sich nutzbar machen. Ein Königsweg hierzu ist, sein Hara zu entwickeln.

Wörtlich übersetzt bedeutet Hara im Japanischen Bauch und meint den Bereich vom Magen bis zum Unterleib. Darüber hinaus hat der Hara in Nippon noch eine wesentlich tiefergehende Bedeutung. Dies geht u.a. aus vielen Redewendungen hervor. In einem Sprichwort heißt es z.B.: „Was richtig geschieht, muss immer mit Hara geschehen.“ (Insbesondere in Aikido-Kampfkünsten ist damit der Hara im engeren Sinne gemeint, nämlich ein Punkt im Unterleib, zwei Finger breit unter dem Bauchnabel und eine Strecke weit in den Körper hinein.)Der Mann oder die Frau mit dem vollendeten Hara bezeichnet den Menschen mit Haltung, der fähig ist, sich im Leben zu bewähren. Eine große Bedeutung hat der Hara auch bei den eine fernöstliche Weg-Kunst betreibenden Menschen im Westen.

Warum hat der Hara eine so große Bedeutung!

Der Hara gilt als das Zentrum der geistigen und körperlichen Kräfte im Menschen und ist Quelle und Speicher der universellen Lebenskraft. In die „Große Leere“ einzutauchen und große Kraft zu schöpfen, ist  auch im Herz-Chakra möglich.

(Die Meditation auf das Herz-Chakra führt, wenn es erweckt ist, zu einer universellen Menschenliebe. Es gibt viele Frauen mit einem erweckten Herz-Chakra. Es wurde nicht durch Meditation im herkömmlichen Sinne, sondern anscheinend durch tätige Menschen- bzw. Tierliebe und Gebete erweckt.)

Energie aus dem Hara zu tanken, hat praktische Vorteile. Wer einen fertigen Hara besitzt, verfügt nämlich u.a. über ein großes Selbstvertrauen, beherrscht seine Emotionen und verfügt über viel zusätzliche Energie. Diese Eigenschaften waren bei den Samurai sehr gefragt und sind heute im Geschäfts- und Alltagsleben von großer Bedeutung. Wer über einen fertigen Hara verfügt, ist in seiner Mitte und bleibt auch in Katastrophen-Situationen darin, gleichgültig, was geschieht. 12-schriftzeichen-fur-mitte.jpg 

Wo liegt der Hara und als was kann man ihn wahrnehmen:

Der Hara im engeren Sinne liegt etwa drei Finger breit unter dem Bauchnabel und eine Strecke weit in den Körper hinein. Man kann ihn als pulsierenden Punkt im feinstofflichen Körper wahrnehmen. Der Hara pulsiert umso schneller, je höher der Entwicklungsgrad seines Trägers ist. (Auch die Tiere und Geistwesen weisen einen pulsierenden Punkt in ihrem feinstofflichen Körper auf. Bei Delphinen liegt die Frequenz anscheinend etwas höher als bei normalen Menschen. Bei einfachen Wesen wie z.B. einer Schnecke liegt die Frequenz sehr niedrig.)

Der fertige Hara erlaubt Wahrnehmungen, die über die fünf Sinne hinausgehen. Er beinhaltet ein Erkenntnisvermögen, das jenseits der fünf Sinne übergeordnete Zusammenhänge auf intuitive Weise erkennen kann. Dies schreibt Werner Lind sinngemäß in seinem Lexikon der Ostasiatischen Kampfkünste und es gehört auch zu den Erfahrungen des Autors.

Der vollendete Hara ist in der Regel zum größten Teil das Ergebnis jahrelanger Übung in einer Weg-Kunst wie Karate, Aikido oder einer anderen fernöstlichen Kampfkunst, der Meditation des Zen, der Kunst des Blumensteckens, des Teetrinkens oder der Kalligraphie. Allerdings gibt es auch Menschen, die bereits in früheren Inkarnationen ihr Hara entwickelt haben und die entsprechenden Eigenschaften in ihr jetziges Leben mitbringen. Der Autor ist solchen Menschen begegnet und war fasziniert. Mitunter scheinen tatsächlich „Engel auf die Erde zu fallen“, wie fernöstliche Mythen behaupten.  

Wie aus dem Hara oder aus einem Chakra Energie zu tanken ist!

Wenn man den pulsierenden Punkt im Unterbauch hält, was geübt werden muss, dann ist man sich von den Füßen bis zum Kopf und bis in die Fingerspitzen hinein seines gesamten physischen Körpers bewusst. Wenn darüber hinaus noch folgende Voraussetzungen erfüllt sind, kann sehr viel feinstoffliche Energie getankt werden: -     Das schlussfolgernde Denken muss in den Hintergrund treten und  schließlich möglichst ganz aufhören. „Der Verstand soll sich so stark wie möglich von jedem Gefühl der Persönlichkeit entleeren“ (Hiroshi Motoyama).

-     In Bezug auf die Beruhigung des Geistes, die für die Aufnahme von Chi notwendig ist, sagt Meister Eckhart folgendes: „Die Seele und all ihre Kräfte haben sich geteilt und zersplittert in die äußeren Dinge, je nach ihrer eigentümlichen Funktion. Das Sehvermögen in das Auge, das Hörvermögen in das Ohr, das Geschmackvermögen in den Geschmacksinn der Zunge und auf diese Weise sind sie weniger fähig, nach innen zu wirken, denn jede Kraft, die geteilt ist, ist unvollkommen. So muss die Seele, wenn sie nach innen wirken will, all ihre Fähigkeiten heimrufen und sie von all  den geteilten Dingen zu einem inwendigen Werk versammeln.“ 

-     Desweiteren muss sich das höhere Selbst an der Konzentration auf den Hara beteiligen. Bei Anfängern ist das gewöhnlich nicht der Fall und bei manchen Menschen anscheinend auch nie. Das höhere Selbst beteiligt sich anscheinend nur dann, wenn ein Mensch es mit seiner Meditation wirklich ernst meint. Man kann das höhere Selbst auch bitten, sich zu beteiligen. Wenn sich das höhere Selbst nicht beteiligt, passiert nichts und es passiert auch nichts, wenn das schlussfolgernde Denken nicht in den Hintergrund tritt und möglichst ganz verschwindet, auch wenn man dieses Denken für Kontemplation hält. Erst wenn sich das höhere Selbst beteiligt und man nicht mehr schlussfolgernd denkt, wird aus der Konzentration Meditation, und aus der „Großen Leere“, die man auch als ein höheres Bewusstsein ansehen kann, die universelle Lebens-Energie Chi geschöpft. Wie viel Chi sich in einer bestimmten Zeitspanne im Körper ansammelt, kann man radiästhetisch feststellen. Das sieht der Autor als eines der Maße für die Effektivität einer Meditation an, denn das Chi erhöht die Lebenskraft und bewirkt Gesundheit, Transformation und Höherentwicklung, die u.a. die Fähigkeit zur Heilung beinhaltet.

Der meditierende Mönch in dem Bild oben hält mit seinem Bewusstsein den pulsierenden Punkt und erfüllt auch die für eine erfolgreiche Meditation genannten Bedingungen. Er schöpft auf dies Weise Energie, die ihn auf seinem spirituellen Weg aufsteigen lässt und wie der Autor glaubt, auf eine höhere Stufe der Evolution führt.

Bei den beiden Mönchen vor der Halle der drei Buddhas des Rinno-ji Tempels des Tendai Buddhismus sind bei dem einen das goldfarbene Manipura-Chakra (3. Chakra), bei dem anderen das Manipura-Chakra und darüber hinaus das indigoblaue Ajna-Chakra (5. Chakra) zwischen den Augenbrauen erweckt. Das Ajna-Chakra pulsiert in einer höheren Frequenz als das Manipura-Chakra, was schon aus seiner Farbe hervorgeht und steht u.a. für Intuition, Weisheit und Erkenntnis. Die Erweckung dieser Chakren zeigt, dass die beiden Mönche erfolgreich einen spirituellen Weg gehen. Da Meditation im Tendai Buddhismus eine große Rolle spielt, dürfte die Erweckung der Chakren  u.a mit der Meditation zusammenhängen, in die sich die beiden Mönche bei ihren Übungen versenken.

(Siehe die beiden Fotos unten!)

 

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Wie der fertige Hara den Menschen verwandelt:

Das Chi, das mit Hilfe des Hara oder eines Chakra aus der „Großen Leere“ geschöpft wird, lässt sich im Unterbauch speichern. Bei den meisten Menschen, die auf den Hara meditieren, entwickelt sich, soweit der Autor dies feststellen konnte, als erstes das Manipura-Chakra in der Nähe des Sonnengeflechtes (Manipura = leuchtender Juwel), langfristig dann auch höhere Chakras. In den Bereich des Manipura-Chakras fällt u.a. der „Wille zur Macht“, Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen, Persönlichkeit, die Emotionen sowie große Teile des individuellen Unbewussten. Wenn das Chakra voll erweckt ist, gelangen diese Eigenschaften und die Gefühle unter Kontrolle. Man erlangt ein großes Selbstvertrauen und wird außerdem fortwährend mit zusätzlicher Energie versorgt. Das Manipura-Chakra erstrahlt dann wie eine kleine Sonne. Auch seine Farbe entspricht der der Sonne. (Physisch steht das Manipura-chakra u.a. in Verbindung mit Magen, Leber und Milz. Diese Organe werden, wenn das Chakra erweckt ist, zusätzlich mit feinstofflicher Energie versorgt.)

Menschen, die sich auf den Hara konzentrieren, halten allem Anschein nach vielfach nicht den pulsierenden Punkt im Unterbauch, sondern gehen mit ihrem Bewusstsein in den Hara im weiteren Sinne. Beispiele hierfür sind der Shinto-Priester der Reisgottheit Inari bei einem Schrein-Fest, der Teemeister Soshin Kuramoto bei der Durchführung einer Tee-Zeremonie und auch die Karate-Schwarzgurte bei ihren Schaukämpfen beim Sommerfest des EKO-Hauses. Der Autor konnte dies auch bei Zen-Meditierenden feststellen. Für die spirituelle Entwicklung scheint dies nicht entscheidend zu sein. Auch wenn das Bewusstsein des Meditierenden im Hara im weiteren Sinne weilt, kann Energie geschöpft werden und eine spirituelle Entwicklung stattfinden.

(Siehe die entsprechenden Abbildungen!)

(Ein bekannter russischer Politiker, der es im Judo-Sport schon früh zum Leningrader Stadtmeister brachte, hat nach Feststellung des Autors ein erwecktes Manipura-Chakra.)

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Die sieben Chakren!

Nach der Jahrtausende alten Yoga-Lehre gibt es sieben Chakren (oder Energie-Zentren und Zentren des Bewusstseins), die entlang der Wirbelsäule angeordnet sind. (Außerhalb der Wirbelsäule gibt es zumindest noch ein weiteres.) Jedes Chakra (im Sanskrit „drehendes Rad“) stimuliert, wenn es geweckt wird, Psi-Fähigkeiten. Es hat eine charakteristische Farbe, die als Lichtring auf nichtsinnliche Weise wahrgenommen wird. Wenn die Chakren noch unentwickelt sind, kann man sie z.B. radiästhetisch als kleine Kreise muten, sind sie jedoch erweckt, so sind es mehr als doppelt so große Miniatur-Sonnen. Bei vielen hinduistischen Sekten gibt es Lehrer, die auf nichtsinnliche Weise wahrnehmen, welche der Chakren ihrer Schüler aktiv ist und welche nicht. Sie verfolgen auf diese Weise den spirituellen Fortschritt ihrer Schüler.

Die ostasiatischen Weg-Künste, wie sie oben genannt wurden, beginnen mit der Konzentration auf den Hara, Yoga-Schulen in Indien und im Westen beginnen auch auf andere Weise: der Kundalini-Yoga z.B. mit der Konzentration auf das Wurzel-Chakra am unteren Ende des Körpers; die Bhakti-Schulen stellen sich auf das Herz-Chakra ein und die Inana-Schulen üben Konzentration auf die Schädeldecke mit dem Kronen-Chakra. Die Erweckung des Herz-Chakra steht dabei in Verbindung mit der universellen Liebe, mit einem von Interessen freien Mitgefühl. Bei jedem dieser Wege können sich dann  nach und nach auch die anderen Chakren entwickeln.

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Bei der Tee-Zeremonie, die der Teemeister Soshin Kuramoto durchführte, geschah in den Augen des Autors etwas höchst Wunderbares, aus dem die große Bedeutung des fertigen Hara für den Tee-Weg hervor geht. Weil der Teemeister den Tee aus seinem fertigen Hara heraus in einem meditativen Bewusstseins-Zustand zubereitete, wurde der Tee mit Lebens-Energie erfüllt, die dem Tee-Meister aus der „Großen Leere“ zuströmte. Der Tee wurde auf diese Weise zum Gesundheitstrank für alle Teilnehmer. Bei der Tee-Zeremonie füllt sich der Tee, der meditativ aus einem fertigen Hara heraus zubereitet wird, mit universeller Energie und wenn die Teilnehmer ihn trinken, harmonisiert und erhöht sich ihre Lebens-Energie.

(Siehe die Abbildung oben!)

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12.2.2010

Haikus und Tankas, Jotin, 15.02 bis 07.03. 2010: Spricht Gott durch Erdbeben zu den Menschen? Sind Naturkatastrophen Strafgerichte Gottes?

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Spricht Gott durch Erdbeben zu den Menschen? Sind Naturkatastrophen Strafgerichte Gottes?

Angefangen bei der minoischen Kultur, der ersten Hochkultur auf europäischem Boden, bei deren Untergang Erdbeben mitgewirkt haben (s. Abb.), zerstören immer wieder große Beben die Städte der Menschen und fordern Tausende von Menschenleben. Betroffen sind vor allem tektonisch unruhige Gebiete, in denen sich Erdplatten gegeneinander verschieben.

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Erdbeben haben natürliche Ursachen, viele Menschen glauben jedoch auch, dass Gott durch Erdbeben (und andere Katastrophen) zu ihnen spricht. Sie sind der Auffassung, dass Gott die Menschen durch Erdbeben bestraft, wenn sie von dem Weg abweichen, den sie für den einzig wahren halten. Wie berichtet wird, gilt dies u.a. für eine große Anzahl Christen auf Haiti, nachdem der Karibikstaat im Januar 2010 durch ein Erdbeben erschüttert wurde, das über 200 000 Toten und noch mehr Verletzte forderte. Diese Christen auf Haiti sehen das Erdbeben als ein Gericht Gottes. Es sind nicht nur die Christen auf Haiti, welche in dem Erdbeben den Zorn Gottes sehen. Auch der Patriarch von Moskau und Vorsteher der russisch orthodoxen Kirche Kyrill I. ist anscheinend dieser Auffassung, denn bei einem Besuch in Kasachstan sagte er:“… Haiti ist ein Land voller Sünde und Verbrechen und Gott hat das Erdbeben als Strafe geschickt.“

Der evangelikale US-Fernsehprediger Pat Robertson (Virginia Beach/Bundesstaat Virginia) sieht im Erdbeben von Haiti sogar die Folge eines „Pakts mit dem Teufel“. Die Bevölkerung habe diesen Pakt Ende des 18. Jahrhunderts mit Hilfe einer Vodun-Zeremonie ( Vodun, umgangssprachlich Voodoo) geschlossen, um von den französischen Kolonialherren befreit zu werden, sagte Robertson im TV-Sender Christian Broadcasting Network. Robertson gilt als einer der öffentlichkeitswirksamsten konservativen Protestanten in den USA.

2003 hat der damalige Staatspräsident Jean-Betrand Aristide den Vodun-Kult zur zweiten Staatsreligion neben dem Katholizismus erklärt. Vodun-Priester sollen darauf hin Haiti mit Tieropfern erneut dem Teufel geweiht haben. Hierbei muss man berücksichtigen, dass in der Sicht der christlichen Religion viele Wesenheiten Teufel sind, die in anderen Religionen durchaus nicht als negative Wesen gesehen werden. Der Name Vodun geht zurück auf die Gottheit Vodun des westafrikanischen Yoruba-Volkes, die möglicherweise schon vor 6000 Jahren in Afrika verehrt wurde. Mit den verschleppten Sklaven gelangte die Religion nach Haiti und zu den anderen Inseln Mittel-Amerikas, wo sie christliche Elemente aufnahm. Die meisten Erwachsenen Haitis sollen die Vodun-Religion praktizieren, auch wenn sie nominell Christen sind. 2004 hatten rund 100.000 Evangelikale aus Anlass des 200. Jahrestages der Unabhängigkeit den Staat Haiti Jesus Christus geweiht. Ziel war u.a., die Vorherrschaft des Vodun-Kultes zu brechen.

Weltweit praktizieren heute über 60 Millionen Menschen Vodun. Religionen ähnlich wie Vodun sind Umbanda, Quimbanda und Candomble. Letztere werden vor allem in Südamerika praktiziert.

Die Geistwesen im Vodun sind die Loa. In der Yoruba-Sprache bedeutet dies Mysterium. Es gibt außerdem Hunderte einfacher Geistwesen, die u.a. Rada genannt werden. Im folgenden sind einige der Loa mit ihren Eigenschaften aufgeführt: Ayza ist ein Schutzgeist, Baka ein negatives Geistwesen, das die Form eines Tieres annimmt. Baron Samedi ist der Wächter der Fiedhöfe, Erinle der Geist der Wälder, Ezili der weibliche Geist der Liebe, Ogou Balanjo der Geist des Heilens, Osun der Geist der Heilungsströme, Yemanja der weibliche Geist des Wassers. (Siehe die folgende Abb. eines einfachen Simbi genannten Wassergeistes aus dem Vodun sowie die Abb. einer afrikanischen Muttergottheit!)

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Zwei Naturgeister aus der germanischen Mythologie (Die “Nixe” gehört wie Simbi oben zur Kategorie der Wassergeister, steht allerdings in der Hierarchie weiter oben; sie fungiert als Schutzgeist) :

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Es gibt eine Reihe von Ähnlichkeiten zwischen dem römischen Katholizismus und Vodun: Beide Religionen glauben an ein höchstes Wesen

Die Loa gleichen christlichen Heiligen. Sie haben festgelegte Aufgaben und spezielle Attribute.

Beide Religionen glauben an ein Leben nach dem Tode.

Beide glauben an die Existenz von negativen Geistwesen und Dämonen.

Anhänger des Vodun glauben, dass jeder Mensch einen „Meister des Kopfes“ hat. Dieser korrespondiert mit dem Schutzgeist im christlichen Glauben.Anhänger des Vodun glauben, dass jeder Mensch eine Seele hat, die aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, nämlich einem „Großen Schutzgeist“ sowie einem „Kleinen Schutzgeist“.

Der Kleine Schutzgeist, der offensichtlich mit Freiseele identisch ist, verlässt den Körper während des Schlafes und wenn eine Person während eines Rituals einen Loa inkorporiert hat. Es besteht Übereinstimmung darüber, dass der „Kleine Schutzgeist“ durch Schwarze Magie verletzt oder gefangen werden kann, wenn er außerhalb des Körpers unterwegs ist.

Ein Vodun-Ritual

Bei den Vodun-Ritualen geht es hauptsächlich um Heilung. In einem bestimmten Rhythmus werden Trommeln geschlagen, bei deren Klängen die Tänzer in Ekstase geraten und in diesem Bewusstseinszustand ein Geistwesen (Loa im Vodun; Orisha im Macumba z.B.) inkorporieren, mit dem sie durch ihre Veranlagung und Ausbildung eine Verbindung eingegangen sind. Es wird gesagt, dass sie von ihrem Geist geritten werden. Das Benehmen und die Bewegungen eines Tänzers sind für den inkorporierten Geist charakteristisch. Wenn ein Wassergeist inkorporiert wurde, bewegt sich der Tänzer z.B. in fließenden, schlängelnden Bewegungen. Stampfende Bewegungen sind für die Erd- und Feuergeister typisch.

Wenn ein Medium einen Geist inkorporiert hat, kann es Gläubige, die sich an es wenden, heilen und auch beraten. Die Kräfte des Mediums und des Geistes verbinden sich. Sie sind zusammen größer. Typisch für ein Medium, das einen Geist inkorporiert hat, ist das Geben von Passes. Unter Passes werden  Praktiken verstanden, mit denen negative Fluide aus dem Körper der Gläubigen  entfernt werden. Dazu streicht das Medium mit den Händen je nach den Beschwerden an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen des Gläubigen entlang, um so die negativen, Krankheit verursachenden und mit Krankheit verbundenen Fluide aufzunehmen. Anschließend streift oder schüttelt es die negativen Fluide von seinen Händen ab. (Ähnliche Praktiken wie die Passes sind auch im Reiki und bei bestimmten Arten der Geistheilung üblich.)

Die Opfergaben im Vodun sind u.a. Lebensmittel, Alkohol, Blumen. Zu den Opfergaben gehören auch Tieropfer. Bei den Tieropfern nimmt der Geist die Lebensenergie des Tieres auf.

Ob aufgrund der Ausübung der Vodun-Religion bzw. aufgrund bestimmter Rituale tatsächlich ein Pakt mit dem Teufel geschlossen wird, erscheint dem Autor unwahrscheinlich. Bevor jemand ein Urteil fällt, sollte er noch folgendes bedenken, als erstes, dass die Vodun-Religion in den Voodoo Hollywood-Filmen in einer verzerrten Form dargestellt wird, die nicht der Wirklichkeit entspricht. Die Einwohner Haitis sind desweiteren überwiegend afrikanischer Abstammung. Als alte afrikanische Religion harmoniert Vodun wahrscheinlich recht gut mit ihrer Veranlagung. Abgesehen davon, dass Geistwesen, welche das Christentum als Teufel bezeichnet, in anderen Religionen keine Teufel sind, sondern den Menschen beim Überleben helfen, sollten auch noch die folgenden Ausführungen  berücksichtigt werden:

Nach den Untersuchungen von David Barret und seines Teams gibt es auf der Erde 19 große Religionsgruppen, die sich in 10 000 verschiedene Religionen aufgliedern. Allein im Christentum können 34 000 separate Gruppen unterschieden werden. Das Gebiet, auf dem sich die Religionen am meisten unterscheiden, betrifft die Natur der Gottheit. Es gibt den Atheismus, Animismus, Monotheismus, Pantheismus, Polytheismus, um nur einige Richtungen zu nennen. Innerhalb einer großen Spannweite liegen auch die Glaubensvorstellungen über das Schicksal des Menschen nach dem Tode. Darüber hinaus gibt es vor allem Unterschiede in der Ausübung der Religion sowie auch in den Auffassungen darüber, was erlaubt ist und was nicht. Die meisten religiösen Gruppen lehren, dass nur ihr eigener Glaube und die eigene Glaubenspraxis richtig sind, alle anderen aber Irrtümern enthalten. Diesen Anspruch vertritt auch die überwiegende Anzahl der Menschen, die in einem bestimmten Glauben erzogen und aufgewachsen sind, ob es sich nun um Hindus, Christen, Moslems oder Angehörige anderer Religionsgemeinschaften handelt.

Manche Menschen halten von diesem Absolutheits-Anspruch allerdings auch gar nichts. Mahatma Gandhi sagt z.B.:„Nach langem Studium und Erfahrung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass alle Religionen wahr sind; alle Religionen haben aber auch Irrtümer in sich; alle Religionen sind mir fast ebenso lieb wie meine eigene, der Hinduismus; alle menschliche Wesen sollten einem so viel wert sein wie die eigenen nahen Verwandten. Meine Verehrung für andere religiöse Überzeugungen ist die gleiche wie die für meinen eigenen Gauben; aus diesem Grunde ist kein Gedanke an einen Wechsel möglich.“(M. K. Gandhi, All Men Are Brothers, Paris, UNESCO 1958, S. 60)

John Shelby Spong (geb. 1931), ein pensionierter Bischof der Episcopal Kirchen Diözese in Newark, USA, vertritt eine ähnliche Ansicht:„Wahre Religion bedeutet nicht, die Wahrheit zu besitzen. Keine Religion tut dies. Sie ist eher eine Einladung zu einer Reise, die uns zu dem Mysterium Gott führt…“ (Bischof J. S. Spong „Q&A on The Parliament oft he World´s Religions,” weekly mailing, 05. Sept. 2007)

In seinem unten genannt Buch führt der Bischof aus, dass weder das Christentum noch ein anderes religiöses System ein Monopol im Blick auf die Erlösung oder den Zugang zum Heiligen hat. (J. S. Spong: Die Sünden der Heiligen Schrift  Wie die Bibel zu lesen ist, Patmos Verlag, Düsseldorf 2007)

Den Aussagen von Gandhi und Bischof Spong, wie sie im vorhergehenden aufgeführt sind, fügt der Autor folgendes hinzu:  Wenn kein religiöses System ein Monopol im Blick auf die Erlösung oder den Zugang zum Heiligen hat, dann hat auch keine Religion das Recht darauf, eine andere zu verdammen und damit steht es Christen auch nicht zu, die Anhänger des Vodun zu verteufeln. Man kann von den Religionen nur verlangen, dass sie die weltlichen Gesetze einhalten. Ihre Absolutheitsansprüche sollte man zurückweisen.

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Elia begegnet Gott auf dem Berg Horeb:

Auf die Frage, ob Gott durch Erdbeben zu den Menschen spricht, gibt es auch eine Antwort in der Bibel, die jeder akzeptieren kann, nämlich den Bericht, wie Gott dem Elia auf dem Berg Horeb begegnet (1. Könige 19). „…ein großer, gewaltiger Sturm, der Berge zerriss und Felsen zerbrach, kam vor dem Herrn her; aber der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm ein Erdbeben; aber der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Erdbeben ein Feuer; aber der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer das Flüstern eines leisen Wehens. Als Elia dies hörte, verhüllte er sein Angesicht mit dem Mantel, ging hinaus und trat an den Eingang der Höhle.“ 

Der Text sagt nicht, dass Gott in diesem Flüstern ist. Es zeigt nur die Umstände, in welchen Gott dem Menschen begegnet, nämlich in der Stille und dass er auch nicht die Feinde der Gläubigen durch Erdbeben oder Feuer vernichtet. Noch einmal bricht es aus Elia heraus: „Geeifert habe ich für den Herrn, den Gott der Heerscharen! … und jetzt trachten sie danach, auch mir noch das Leben zu nehmen.“
Aber dann schmelzen sein Zorn und seine Enttäuschung dahin. Er lässt Gott das Wort. Er nimmt einen neuen Auftrag entgegen: „Auf, zieh wieder deines Weges aus der Wüste nach Damaskus, geh hinein und salbe Hasael zum König über Syrien.“

Das Erdbeben von Haiti im Januar 2010 wirft auch wieder ein altes Problem neu auf: Wie kann ein allmächtiger und gütiger Gott ein so großes Unglück wie dieses zulassen?

Nach dem Erdbeben, das 1755 Lissabon zerstörte, wurde die gleiche Frage gestellt. Der sechsjährige Johann Wolfgang Goethe gab hierauf eine Antwort, die der Autor akzeptieren kann und viele Leser wahrscheinlich auch:

„Der sechsjährige Johann Wolfgang Goethe  besuchte 1755 zusammen mit seinem Großvater eine der vielen Gedenkpredigten, die in den meisten Kirchen gehalten wurden. Beeindruckt notierte seine Mutter, wie ihr Sohn heimgekehrt voller Weisheit kommentiert habe:

Am Ende mag alles noch viel einfacher sein, als der Prediger meint. Gott wird wohl wissen, dass der unsterblichen Seele durch böses Schicksal kein Schaden geschehen kann.“ (FAZ v. 30. Januar 2010, Nr. 25: Ein Porträt der Erde als das Bildnis unseres Jammers.)

Wie lautet nun die Antwort auf die eingangs gestellte Frage?

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Gott durch Erdbeben zu den Menschen spricht und Naturkatastrophen Strafgerichte Gottes darstellen. Mit großer, sehr großer Wahrscheinlichkeit läuft bei einem großen Erdbeben in der Regel alles nach Naturgesetzen ab. Aber völlig ausschließen kann man das Eingreifen höherer Mächte in Einzelfällen auch nicht und dies könnte dann auch noch nach Naturgesetzen geschehen, die heute allerdings noch unbekannt sind. Ob dies geschieht oder nicht geschieht, wir wissen es nicht; allerdings weisen gewisse Phänomene darauf hin, dass es möglich sein könnte. 95-fruhling-auf-leinwand-m-haikus.jpg

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24.1.2010

Haikus und Tankas, Jotin, 25.01. bis 14.02. 2010: Von Traumfängern und Fängern, der Alpträume verursachenden Dämonen und “Gottesnarren”!

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Von Traumfängern und Fängern, der Alpträume verursachenden Dämonen und “Gottesnarren”!

Dass die Nacht Dämonen anzieht und der aufkommende Tag sie verjagt,  war vor allem in der Vergangenheit eine weit verbreitete Vorstellung und ist auch heute noch nicht ganz vergessen, so sehr sich die „Aufklärerichte“  auch ins Zeug legen, dies alles als Aberglauben hin zu stellen. Ohne jede Erfahrung auf diesem Gebiet wissen sie von vorne herein schon, wie die Welt beschaffen sein muss. In Übereinstimmung mit dem überholten „materialistischen“ Weltbild „schließen sie messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Der Autor hat auch einmal zu diesen Leuten gehört. Bei den „Beweisen“, die sie anführen, waren sie in der Regel nicht in der Lage, das Netz eng genug zu knüpfen. Die Fische, die sie fangen wollten, sind ihnen durch die Maschen gegangen.

Wer die nichtalltägliche Wirklichkeit kennen lernen möchte, aber Schwierigkeiten hat, sie zu akzeptieren, sollte mit dem Ruten gehen anfangen. Das kann praktisch jeder erlernen, wenn er es nur wirklich will. Später können dann Kurse in Schamanismus hinzukommen.

Die Traumfänger der nordamerikanischen Indianer sowie die Dream-Eater (Traum-Esser) der Japaner sind die bekanntesten magischen Hilfsmittel, sich vor Alpträumen und den sie verursachenden Wesenheiten zu schützen. (Siehe die folgenden Abbildungen!)

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Welche Erfahrungen könnten der Vorstellung zugrunde liegen, dass die Nacht Dämonen anzieht? In der Nacht kann das menschliche Auge viele Dinge nicht mehr eindeutig erkennen. Die Dinge verschmelzen mit ihrer Umgebung und können Formen annehmen, die dem Menschen bedrohlich erscheinen und ihn erschrecken. Der Mensch ist ein Tagwesen. Die Nacht ist für viele Tagwesen eine gefährliche Zeit, denn dann sind die nächtlichen Jäger unterwegs auf der Suche nach Nahrung. Beute konnte in den langen Zeiträumen der Menschwerdung auch der Mensch sein. Immer noch ist deshalb für seine Instinkte die Nacht eine gefährliche Zeit und aus folgendem Grund ist sie es auch heute noch: Wenn der Mensch schläft, ist seine Freiseele gewöhnlich unterwegs und in dem schlafenden Körper bleibt nur eine „Stallwache“ zurück, die über die sogenannte Silberschnur mit der Freiseele verbunden ist. Die „Stallwache“ ohne Freiseele kann telepathische und geistige Angriffe anderer Art nicht so leicht abwehren wie ein Mensch im Wachzustand. Die Nacht ist denn auch die Zeitspanne, in der schwarzmagische Handlungen dem Angegriffenen am meisten Angst einflößen und eine besondere Wirksamkeit entfalten. Vielfach kann einem solchen Angriff nur begegnet werden, indem die Freiseele zurück in den Körper geht und der Schlafende erwacht. Auch die umherschweifende Freiseele ist mitunter in Kämpfe mit Feinden verwickelt. Glockengeläut unterstützt möglicherweise den Kampf der Seele mit ihren Feinden. (Siehe die entsprechenden Abbildungen mit Text!)

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Die Naturgeister treffen sich nachts zu  Kreistänzen, die sie harmonisieren und aus denen sie Energie beziehen. Allerdings treffen sich nicht alle zum Kreistanz. Es gibt auch Außenseiter, die umherschweifen und mit Menschenseelen in Konflikt geraten können. Wenn die Freiseele in einem Kampf zu unterliegen droht, geht sie zurück in den Körper.

Von den Geistern Verstorbener wird gesagt, dass sie des Nachts Ausgang haben. Aber vielleicht werden sie nachts auch nur eher wahrgenommen. In der Stille der Nacht erschrecken sich die „Lebenden“ auch eher vor ihnen, vor allem dann, wenn der Geist eines Verstorbenen dabei ist, ihnen feinstoffliche Energie zu entziehen, was mitunter vorkommt. Ein Zeichen dafür, dass einem von dem Geist eines Verstorbenen feinstoffliche Energie weggenommen wurde, ist, dass man sich plötzlich sehr schwach und schlapp fühlt, hinsetzen muss, wenn man unterwegs ist und sich dann langsam wieder erholt. Wenn man mit anderen unterwegs ist, wird gewöhnlich der Schwächste angegriffen. Der Autor konnte dies u.a. bei   Personen beobachten, mit denen er in Burgruinen unterwegs waren. Die entzogene Energie war jedes Mal in dem Geist eines Verstorbenen zu finden, der sich in oder in der Nähe der Burg-Ruine aufhielt. Einmal war der „Vampir“ der Geist des anscheinend letzten Burgherrn, das andere Mal anscheinend der Geist eines Geistlichen, der sich schon seit Jahrhunderten in der zerstörten Kapelle aufhielt. Ihm selber wurde mehrfach im Schlaf Energie entzogen. Als er aufstehen wollte, konnte er sich nicht auf den Beinen halten. Dies geschah durch eine Wesenheit, die durch unglückliche Umstände nach ihrem Tod noch für einige Monate auf der Erde festgehalten wurde. Nachdem sie sich „gesammelt“ hatte, verabschiedete sie sich im „Traum“ von dem Autor und ging ins Licht. (Dass Krankheitsgeister den Menschen feinstoffliche Energie entziehen, ist Gang und Gebe. Bei bestimmten schweren Erkrankungen verfügt der Patient anscheinend über keinerlei feinstoffliche Energie mehr. Das Schwächegefühl tritt dabei allerdings zumindest im Anfang häufig nicht  in der oben beschriebenen extremen Form auf.)

(Wenn man einem Naturgeist Alkohol vorsetzt und dieser ihn “trinkt”, dann findet man die Schwingungen des Alkohols in dem feinstofflichen Körper des Naturgeistes, wenn man diese Schwingungen mit der Wünschelrute anpeilt.)

Mitunter kann man einem Angriff auch nur widerstehen, wenn einem geholfen wird. Man kann sein höheres Selbst bitten, einen solchen Widerstand zu organisieren. Dazu sollte man dem höheren Selbst und seinen Helfern feinstoffliche Energie zur Verfügung stellen, die man durch Tiefatmung gewinnt. Die Tiefatmung ist eine gewisse Zeit lang, eine Viertelstunde vielleicht, durchzuführen, manchmal auch länger. Nach einiger Zeit wird man das Gefühl haben oder auch im „Traum“ wahrnehmen, dass der Angriff abgewehrt ist. (Siehe Abbildung)

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Manchmal kann es zweckmäßig und auch erforderlich sein, dass man ein höheres Geistwesen um Hilfe bittet, insbesondere für Christen kann dies der Erzengel Michael oder aber auch Jesus Christus selber sein, der ja auch während seines Erdenlebens Dämonen ausgetrieben hat. Buddhisten können Buddha oder den weiblichen Bodhisattva (Erleuchtungswesen)  Guanyin bzw. Kannon (jap.) anrufen. Guanyin ist diejenige, die auf die Laute der Welt hört. Nicht nur Guanyin, auch die anderen Bodhisattvas haben die Macht, Schutz zu gewähren. Nach dem Vimalakirti-Sutra z. B. sind sie sehr mächtige Wesen. (Ein Sutra ist eine Lehrrede Buddhas.)

Hindus können die achtköpfige, in Indien sehr beliebte Mangalchandi, die gütige und mitfühlende Verkörperung der Göttin Durga, um Hilfe bitten. (Siehe die folgenden Abbildungen!)

Ein Lied zur Kabbala beginnt damit, dass die Tore zu den höheren Welten immer offen sind. Am Schluss heißt es:

“Segen wird wie süßer Regen kommen: der lebendige Gott.”

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 Der Winter ist zurückgekehrt (eigene Fotos)

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3.1.2010

Haiku und Tanka, Jotin, 03.01. bis 23.01. 2011: Steigen Engel vom Himmel herab, um auf der Erde zu wirken?

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Steigen Engel vom Himmel herab, um auf der Erde zu wirken?

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Steigen Engel vom Himmel herab, um auf der Erde zu wirken?

Auf Jakobs Himmelsleiter steigen Engel auf und nieder. Wer Jakobs Vision für wahr hält, wird nicht daran zweifeln, dass Engel vom Himmel herabsteigen. Die Berichte der Bibel, in denen von Engeln die Rede ist, dürften zumindest zum Teil auf Erfahrung beruhen. Menschen, die Geistwesen „sehen“, begegnen mitunter auch Wesen, die sie als engelhafte Wesen wahrnehmen. Dies können Schutzgeister sein, Wesenheiten, die dem Menschen bei seiner Geburt in dieses Leben sowie bei seiner Rückkehr helfen, Wesenheiten, die mit religiösen Riten zu tun haben oder andere. Insbesondere bei seiner Rückkehr auf die andere Seite ist der Mensch allem Anschein nach in besonderem Masse auf die Hilfe engelhafter Wesenheiten angewiesen, wenn die Rückkehr gelingen soll. Hier auf der Erde stehen ihm auch andere Wesenheiten als Schutzgeister zur Seite. Wegen seines freien Willens sollen Engel dem Menschen nur helfen können, wenn sie darum gebeten werden. Auf keinen Fall werden sie ihm helfen, wenn er eine solche Hilfe ablehnt. Die Vereinbarung von Hilfe ist in von vielen, insbesondere religiösen Menschen schon grundsätzlich getroffen worden.

Die Frage nach den besonderen Merkmalen, durch die sich engelhafte Wesenheiten von anderen Geistwesen unterscheiden, ist nicht so einfach zu beantworten. Auf jeden Fall scheinen es Lichtwesen zu sein, also Wesen, die auf der feinstofflichen Ebene Licht ausstrahlen, sich also durch ihre Aura von anderen Geistwesen unterscheiden. Allerdings ist nicht jedes Lichtwesen auch ein Engel. Die höheren Hierarchien der Naturgeister nimmt der Autor allerdings als engelhafte Lichtwesen wahr.

Engel sind Helfer der Menschheit und überhaupt des Lebens auf der Erde. Die Planung des Geschehens auf der Erde erfolgt in großem Umfang durch engelhafte Wesenheiten auf der anderen Seite.

In der Bibel wird ein Kampf zwischen Erzengel Michael und seinen himmlischen Heerscharen mit Luzifer und dessen Anhängern geschildert. Aus diesem Kampf geht Michael als Sieger hervor und die Anhänger Luzifers gelten als besiegt. In Wirklichkeit dauert dieser Krieg jedoch immer noch an. Es sind vor allem Kämpfe zwischen  Engeln und Anhängern Luzifers um die Seele eines Menschen, also ein Krieg auf vielen Plätzen mit jeweils wenigen Kämpfern. An diesem Krieg sind insgesamt viele, sehr viele Engel beteiligt. Die Engel bilden sozusagen den Gegenpol zum Bösen. Mit dem Bösen ist nicht Nichtglauben gemeint, sondern Verstöße gegen das Moralgesetz in uns, insbesondere die grundsätzliche Abwendung davon. Das Böse ist notwendig, aber wenn es die Oberhand gewinnt und einen totalen Sieg davon trägt, ist die Existenz des Menschen auf der Erde wahrscheinlich gefährdet. Außerdem dürfte dann kaum noch eine spirituelle Höherentwicklung möglich sein.

Eine weitere Frage ist, ob engelhafte Wesen auch in Menschen inkarnieren. Wenn eine Weltreligion darauf beruht, dass Gottes Sohn Mensch geworden ist, dann sollten zumindest die Anhänger dieses Glaubens es für möglich halten, dass mitunter auch Engel als Menschen geboren werden. Wer in der Aura eines Menschen lesen kann, wird dort „Zwischenleben“ finden, die auf der anderen Seite, der Geistseite, stattgefunden haben. Wenn jemand auf der anderen Seite ein Engel war, dann ist dies in seiner Aura gespeichert. Man muss sich nur die Zwischenleben ansehen, was etwas schwierig sein kann, evtl. muss man nach verborgenen Informationen fragen. Durch Lesen in der Aura erfährt man, dass manche Menschen in einem oder mehreren Zwischenleben engelhafte Wesen waren. Dann gibt es auch Menschen, die vor ihrem Erdenleben nie etwas anderes als hochrangige Engel waren. Hierzu zählen nach Wahrnehmung des Autors Pater Pio, der heilige Hermann Josef, andere Heilige sowie Propheten des Alten Bundes wie Elia, sein Sohn Elisa und Henoch, der auch als Metatron bezeichnet wird, um nur einige zu nennen. Manche Sufis sowie fortgeschrittene Bodhisattvas aus dem Buddhismus nimmt der Autor ebenfalls als engelhafte Wesen wahr. Das scheint zu bedeuten, dass hier auf der Erde eine spirituelle Entwicklung bis hinauf zum Engel-Status und vielleicht noch darüber hinaus möglich ist. Eine spirituelle Höherentwicklung erfolgt übrigens auch mit Hilfe höherer engelhafter Wesenheiten.

 

 

 

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Man kann auch durch „spontanes Wissen“ erfahren, ob jemand ein engelhaftes Wesen war oder auch wenn sich eine engelhafte Wesenheit aus einer höheren Sphäre darauf vorbereitet bzw. darauf vorbereitet wird, in eine Familie hineingeboren zu werden, die sich ein Kind wünscht. Der Autor durfte dies in seinem Bekanntenkreis erleben. Wenn ein Engel als Mensch geboren wird, weiß er in der Regel nicht mehr, was er vorher war. Dieses Wissen kann jedoch später wiederkehren. Logisch erschließen zu wollen, ob jemand aus der Engel-Sphäre stammt, kann in die Irre führen. Andersartigkeit reicht nicht aus. Indigo-Kinder sind z.B. häufig in starkem Maße andersartig. Sich fremd unter den Menschen zu fühlen, kann darauf zurückzuführen sein, dass jemand zum ersten Mal als Mensch inkarniert ist und vorher ein Geistwesen des Meeres, eines Sees oder Flusses, der Luft oder der Berge war. Auch den starken Drang zu haben, anderen Menschen zu helfen und dies auch zu tun, reicht nicht aus. Der Autor konnte bei einigen Menschen in der Aura lesen, dass sie in ihren Zwischenleben Tierhüter-Geister waren. Diese Menschen zeichnen sich in der Regel durch eine große Liebe vor allem zu der Tierart aus, deren Hüter sie waren.

 

 

 

 

 

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Aber jetzt zu Elia, der nach der Wahrnehmung des Autors auf der anderen Seite ein hochrangiger Engel war, bevor er als Mensch geboren wurde:

 

Der Autor hat seit Jahrzehnten die Angewohnheit, auf Kultplätzen, uralten, alten und neuen, nach den Hüter-Geistern dieser Plätze zu fragen. Dabei kommt er auf jüdischen Kultplätzen, Gedenkstätten und Friedhöfen immer wieder mit einem Geistwesen oder auch einer Kraft in Verbindung, die sich als Elia ansprechen lässt. Es ist dies eine angenehme, aufbauende Schwingung, die sich nach dem Empfinden des Autors durch eine „aufrichtige, herzliche und gleichzeitig aufbauende Freundlichkeit“ von der Schwingung der Hüter-Geister anderer Plätze unterscheidet. Der Autor ist immer sehr von dieser besonderen Wirkung von Elia angetan und fragte sich, womit dies zusammenhängen könnte und insbesondere auch, warum die Schwingung über jüdischen Kultplätzen immer mit Elia in Resonanz ist, wo doch als der Hüter von Synagogen z.B. der Erzengel Michael gilt. Der Autor begann sich deshalb über Elia zu informieren. Je mehr er erfuhr, umso weniger wunderte er sich darüber, warum er auf jüdischen Kultstätten überall auf Elia stößt und warum seine Schwingung freundlich und aufbauend ist. Aber urteilen Sie selber:

Elia war ein biblischer Prophet, der im neunten Jahrh. v. Chr. in Israel (im Nordreich) wirkte. Sein Name bedeutet „Mein Gott ist der Herr JAHWE”. Er wirkte in einer Zeit der Auseinandersetzungen zwischen dem alten Baals-Kult und dem Glauben an Jahwe, den Gott Israels. Sein Anliegen war die ausschließliche Verehrung Jahwes. Nach der Bibel wird Elia in einem feurigen Wagen mit feurigen Rossen „gen Himmel” entrückt. Darum entstand im Judentum der Glaube, Elia sei nicht gestorben, sondern lebendig in den Himmel aufgenommen worden. Er gilt als der wichtigste Prophet nach Moses.

Elia wird als unsichtbarer Teilnehmer beim Havdalah Ritus am Ende des Sabbat sowie zum Passahfest und zu den Beschneidungsriten eingeladen. Es wird ein Stuhl für ihn bereitgestellt. Der Havdalah Ritus findet statt, wenn am Ende des Sabbat die Nacht anbricht und die neue Woche beginnt. Nach einem einleitenden Gebet werden vier Segen gesprochen, je ein Segen auf den Wein, die Gewürze und auf die Kerze, dann ein Segen auf die Trennung des Heiligen vom Weltlichen. Wenn man den Sabbat der Tradition gemäß gefeiert hat und den Übergang in den Alltag bewusst erlebt, dann soll man etwas von der geleisteten Seelenarbeit in die Routine des Alltags mit hinüber nehmen können und ihn so etwas erheben. Man soll daran arbeiten, die Verbindung zum Göttlichen auch im Alltagsleben aufrecht zu erhalten.

 Bei der Beschneidung ist Elia “wegen seines Eifers für den Bund des Herrn” als unsichtbarer Ehrengast anwesend. Seine Wiederkunft wird im Judentum sehnlichst erwartet, sie bedeutet den Anbruch der messianischen Zeit (Prophet Maleachi 3, 23 - 24). Der genannte Prophet sagt: „Elia kommt, ehe der Tag des Herrn anbricht.“ Dass dieser Tag bald kommen werde, war Israels tägliches Gebet. Es ging dabei vordergründig um die Erlösung und die Freiheit Israels, bei der die Befreiung von Fremdherrschaft an erster Stelle stand. Jahwe sollte über die ganze Erde herrschen. Zu der messianischen Zeit gehörte auch, dass Tote auferweckt werden. Man erwartet(e), dass Elia diese und auch alle anderen guten Botschaften bringt. Auch aus dem Neuen Testament geht diese Erwartung hervor: Jesus wird gefragt, ob er Elia sei, Johannes der Täufer wird oft mit Elia verglichen.

Um Elia ranken sich viele Legenden. In einer davon erweckt er den verstorbenen Sohn einer Witwe durch Fürbitte wieder zum Leben. Der körperliche Kontakt des toten Sohnes der Frau zu dem lebenden Elia, der über eine große Lebenskraft verfügt, führt dazu, dass der Sohn wieder lebendig wird.

Über die Bedeutung von Elia auf einer tieferen Ebene erfährt man etwas von dem Mystiker und Lehrer Friedrich Weinreb (Friedr. Weinreb: Der Weg durch den Tempel, Tauros Verlag Weiler im Allgäu, 2000). Weinreb sagt über Elia folgendes:

„Vom Propheten Elia, der die Erlösung ankündigt, wird erzählt, dass er immer neue Überraschungen bringt. Er kündigt nicht ein einziges Mal die Erlösung an und dann ist sie da. Diese Erlösung ist auch etwas, das jeden Tag aufs Neue erlebt werden muss, weil es ein ewiges Erlöst werden ist: dass man die Dinge ewig in die Form der Einheit bringt….Erlösen ist darum ein ewiges, ein ständiges Geschehen, von dem man nicht sagen kann: Jetzt liegt es hinter mir…“…beim Passahmahl dem „seder“, erlebt man jedes Mal wieder den Auszug aus Ägypten, weil dann der Augenblick dieses Auszugs wieder da ist. Der „ofan“, das Rad der Ewigkeit, dreht sich und berührt dann diese Erde am Punkt des 15. Nissan, des Tages des Auszugs. Am „seder“, dieser Mahlzeit des Übergangs, gibt es immer einen mit Wein gefüllten Becher, den niemand benutzt. Es ist der Becher für Elia, der Gast ist, weil das Neue kommen wird. Man ist an dem Punkt, die eine Welt zu verlassen und zur anderen Welt zu gehen. Darum ist Elia überall gleichzeitig anwesend. Als Kind fragst du dann: Wenn er doch bei uns ist, wie kann er dann bei Menschen in New York oder wo auch immer sein? Die Antwort lautet dann: So darfst du das nicht sehen, denn dort, wo dieser Tisch in Wirklichkeit steht, dort sitzen wir alle zusammen.“ (Dies ist eine Erfahrung, welche der Autor dieses Weblogs in anderen Zusammenhängen viele Male machen durfte. An der Richtigkeit dieser Aussage von Weinreb gibt es deshalb für den Autor keinerlei Zweifel.)

„Hier ist alles zersplittert“, sagt Weinreb dann weiter, „darum ist Elia hier in jedem Splitter anwesend…“ „…Nach der Mahlzeit wird sogar die Wohnungstür geöffnet um Elia hereinzulassen…“

„…So versteht man hoffentlich, dass man Elia hier an jedem Ort und zu jeder Zeit hören und sehen kann, wenn man von der Möglichkeit des Übergangs von der einen zur anderen Welt weiß…“

Der Autor kann bestätigen, dass Elia an jüdischen Kultplätzen und damit auch an jedem anderen Platz auch von Nichtjuden wahrgenommen werden kann. Wenn man sich Mühe gibt und nicht in Eile ist, kann man ihn auch an jedem Ort und zu jeder Zeit „hören“ und „sehen“. Mit seiner Hilfe kann eine Verbindung zum Göttlichen hergestellt und mit in das Alltagsleben hineingenommen werden.

 

 

Haikus und Tankas, Jotin, 04.01. bis 24.01. 2010: Die Art unserer Gedanken, Gefühle usw. bestimmt, ob uns positive Geistwesen fördern und helfen oder uns negative Wesen in Schwierigkeiten bringen!

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Die Art unserer Gedanken, Gefühle usw. bestimmt, ob uns positive Geistwesen fördern und helfen oder uns negative Wesen in Schwierigkeiten bringen.

Ob positive Geistwesen uns fördern und beistehen oder ob negative Wesen uns in Schwierigkeiten verstricken, hängt von der Art unserer Gedanken, Gefühle, Vorstellungen und Tätigkeiten ab.

Wenn sich ein Mensch in Hass verzehrt, zieht er dämonenhafte Wesenheiten an, die diesen Hass noch schüren, weil sie daraus Energien beziehen. Ein Mensch kann durch andauernde Emotionen von Hass und Zorn sogar von einer negativen Wesenheit besetzt werden, die Einfluss auf sein Handeln nimmt.

Wer aber nach dem Positiven strebt, wird hierbei von positiven Geistwesen  unterstützt. Die Anwesenheit positiver wie negativer Geistwesen kann wahrgenommen werden.

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Engel haben auch die Kraft, die Menschen von Negativem zu reinigen. Bei Jesaja geschieht dies durch einen Seraphim.

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Wer einen Segen ausspricht, dem hilft eine engelhafte Wesenheit, so dass sich die Kraft seines Segens verstärkt. Ein starker Segen kann dabei wie der von Pater Pio auch von der „anderen Seite“ aus erfolgen. Wenn eine Mutter ihr Kind segnet, dann hilft ihr dabei ein hochrangiger Engel der Mutter-Gottheit und beider Segen weist eine große Stärke auf. Je höher der Rang der engelhaften Wesenheit, der einem Menschen beim Segnen hilft, umso heiliger und stärker ist ihr gemeinsamer Segen. Wenn ein Mensch auf einem spirituellen Weg fortschreitet, dann helfen ihm immer höhere und stärkere engelhafte Wesenheiten.

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Wenn zu Weihnachten bei Gottesdiensten die Erzählung über die Geburt Jesu Christi in einem Stall bei Betlehem vorgelesen wird, wie sie vom Evangelisten Lukas überliefert ist, dann öffnet sich der Himmel und  hochrangige Engel schweben herab. Sie begleiten den Ritus und schenken den Teilnehmern eine beglückende Kraft. Sensitive spüren die Anwesenheit der Engel.

Das neugeborene Kind wird, so lautet die Erzählung, in eine Krippe gelegt. Hirten in der Nähe werden von einem Engel aufgesucht, der ihnen mitteilt, dass in Betlehem der Heiland (Messias) geboren worden sei. Nach dieser Verkündigung schwebt eine Schar von Engeln herbei. Sie lobpreisen Gott im Himmel und verheißen den Menschen, die guten Willens sind, Frieden auf Erden.

Ob höhere Wesenheiten kommen, hängt nicht davon ab ob eine Erzählung historisch richtig ist. Engel schweben herab, wenn die Weihnachts-Geschichte vorgelesen wird, weil Menschen durch diese Geschichte angeregt werden, das Göttliche zu verehren. An erster Stelle stehen dabei die Gefühle der Gläubigen.

Dem Evangelisten Matthäus waren anscheinend die Bedingungen bekannt, unter denen eine göttliche Wesenheit zu den Menschen kommt. Denn bei ihm heißt es:“… wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich (Christus) mitten unter ihnen.” (Mt 18,20)

Bei den Griechen der Antike war das Vorlesen von Homers Odyssee ein Ritus zu Ehren der Göttin Pallas Athene. In der Odyssee wird die gefahrvolle Heimkehr des Odysseus aus dem trojanischen Krieg geschildert. Athene, die wehrhafte Tochter des Zeus, behütet und begleitet Odysseus auf seinen Fahrten und bei der Rückkehr in den Palast. Mit der Hilfe der Göttin tötet er auch die Freier seiner Frau, die sein Gut verprassen und seinem Sohn nach dem Leben trachten. Mitunter erscheint die Göttin auch Personen der Handlung.

Athene war die Schutzgöttin der Stadt Athen in Griechenland. In der Antike hatte jede Stadt ihre Schutzgottheit. Insbesondere aus dem alten Ägypten ist dies überliefert. Die Jäger-Völker wussten, dass Hüter-Geister bzw. Schutzgottheiten über alle Tiere wachen. Wie die Tiere so haben auch die Menschen ihre Hüter-Geister bzw. Schutzgottheiten. Die Schutzgottheiten der Städte kann man als die höheren Hüter-Geister der Menschen ansehen, die in diesen Städten leben. Wenn die Odyssee vorgelesen wurde, kam die Göttin Athene oder einer ihrer Engel. Sensitive spüren beim Vorlesen der Odyssee auch heute noch, dass die Göttin anwesend ist, wenn von ihr gesprochen wird.

Die an der Ostsee-Küste lebenden Liven nahmen an, dass eine Meeres-Göttin sie als ihre Kinder betrachtet und ihnen die Fische zuteilt.

Wenn bei heiligen Riten höhere Wesenheiten teilnehmen, so kommen sie nicht ohne Gaben. Sie schenken uns Kraft, unser Leben besser zu meistern.

 

 

 

 

 

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Das Auge Gottes im Bild Weisheit - Chochma von Christine Lehmann 

Geistwesen kommen auch noch bei vielen anderen Gelegenheiten als heiligen Riten. Wer z.B. mit Gefühlen liebevoller Wertschätzung eine Rose in seinen Händen hält, kann von der zuständigen Rosen-Fee „umarmt“ und von ihrer Ausstrahlung verzaubert werden.

Wenn sich zwei Menschen in Liebe vereinigen, dann schwebt eine Tochter der schönen Aphrodite über den Liebenden. Erst die Anwesenheit der Liebesgöttin bewirkt, dass der Liebesakt seine volle ekstatische Höhe erreicht.

Zu den Zufalls-Entdeckungen des Autors, die er immer wieder bestätigt fand, gehört folgende: Wer sich vorstellt, dass an einer bestimmten Stelle eine Quelle aus dem Boden sprudelt, das kann sogar in einer Wohnung sein, dann stellt sich dort eine Quellnymphe ein. Und wer sich in einem Vulkan-Gebiet wie der Eifel vorstellt, dass vor ihm ein Vulkan in die Höhe wächst, erhält Gesellschaft von einem vulkanischen Feuergeist. Einfache Naturwesen sprechen so auf menschliche Vorstellungen von Natur-Erscheinungen an, aus denen sie Energie beziehen. Auf welche Weise aber kann man sich in die Gesellschaft eines höheren Engels, eines Seraphim z.B., dieses Licht- und Feuer-Wesens, begeben. Es ist möglich, mit einem Seraphim in Verbindung zu treten! Sich ein Feuermeer vorzustellen, ist dazu allerdings nicht geeignet. Dann kommen nur die Salamander genannten einfachen Naturgeister, die ihre Energie aus dem Feuer beziehen. Den Seraphim begegnet jedoch, wer in tiefer Meditation in die Große Leere eintaucht, die voller Energie ist. Die Große Leere ist auch der Aufenthaltsort von Seraphim, die wie bei Jesaja dem Meditierenden Reinheit (und Harmonie) schenken. (Siehe Abbildung oben!)

 

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Wer in tiefer Meditation in die Große Leere eintaucht, erhält dort als Haupt-Geschenk feinstoffliche Energie, die als Licht und Lebenskraft umschrieben werden kann. Die feinstoffliche Energie strahlt bei spirituell Fortgeschrittenen mit großer Stärke aus Kopf und Hara. Die von Kopf und insbesondere Hara des abgebildeten Buddha nach allen Seiten ausgehenden Strahlen stammen aus der Großen Leere – in der Kabbala sind dies die Hallen des Lichtes - und stellen Linien feinstofflicher Energie dar - ebenso wie der Strahlenkranz der aus dem 18. Jahrhundert stammenden goldenen Madonna mit Jesuskind (Siehe Abbildung).

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Desweiteren können auch Kult-Orte und Gegenstände feinstoffliche Energie abstrahlen wie z.B. geweihte Hostien (siehe Abbildung).

Durch Segnen und Riten erhöht sich die Energie heiliger Orte und Gegenstände, aber auch diejenige der Menschen, die an den Riten teilnehmen bzw. einen Segen empfangen. Die Anzahl ihrer Energie-Linien nimmt zu, wie in England aufgrund von Untersuchungen festgestellt wurde. (Nigel Pennick: Einst war uns die Erde heilig, Felicitas Hübner Verlag 1987, Kap. VII) Die Intensität der einzelnen Energie-Linien nimmt ebenfalls zu. Der Autor kann diese Beobachtungen bestätigen. 

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13.12.2009

Haikus und Tankas, Jotin, 14. Dez. 09 bis 03. Jan. 2010: Wo die Aufmerksamkeit eines Menschen hingeht, dorthin geht auch sein Geist, seine „Freiseele“.

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Wo die Aufmerksamkeit eines Menschen hingeht, dorthin geht auch sein Geist, seine „Freiseele“.

Wer gelernt hat, schamanisch zu reisen, tritt bei vollem Bewusstsein in die nichtalltägliche Wirklichkeit ein, um von dort z.B. für jemand die Seele oder einen Seelenteil zurückzuholen, der aufgrund eines traumatischen Erlebnissen verlorenging. Der Raum verändert sich dabei, doch die Orte bleiben verschieden. Dass ein Organ, wie das Herz z.B. seine verlorene Seele zurück erhält, ist eine Voraussetzung für seine Gesundheit. Es kann zwischen Reisen in die untere, die obere und die mittlere („unsere“ Welt) unterschieden werden. Der Autor hat öfters solche Reisen unternommen. Führer war dabei sein Krafttier, wie das in der Regel der Fall ist. (Die Abbildung zeigt einen Adler als Krafttier).

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Der Autor weiß, dass schamanische Reisen funktionieren. Beeindruckt hat ihn vor allem die Intensität der Erlebnisse, aber er hat auch Bestätigungen für ihr Funktionieren in der alltäglichen Wirklichkeit gefunden. Da der Autor auch Radiästhet (Rutengänger) (mit einer langjährigen Ausbildung) ist, hat er desweiteren versucht, seine schamanischen Erlebnisse in Beziehung zu seinen radiästhetischen Beobachtungen zu setzen. Dabei ergaben sich viele Übereinstimmungen.

Von Lebewesen geht eine Anzahl feinstofflicher Signale aus, die radiästhetisch wahrgenommen werden können. Für den Autor geht das Hauptsignal eines Menschen oder auch Tieres von seinem Geist aus. Auch Gegenstände weisen eine einfache Beseelung auf. Wenn ein Mensch nicht mehr dieses Hauptsignal aussendet, dann hat nach den Erfahrungen des Autors der auch als „Freiseele“ bezeichnete Geist seinen Körper verlassen. Dies ist bei Toten, aber auch bei Schlafenden der Fall sowie bei Schamanen oder Schamanen-Schülern, die auf einer schamanischen Reise unterwegs sind.

Das radiästhetische Hauptsignal, das von einem Menschen ausgeht, erhält der Autor aber auch bei einer Gelegenheiten nicht, bei der er dies nicht im Mindesten erwartet hatte.

Vor Jahren, als der Autor noch dabei war, sich in Radiästhesie zu üben, versuchte er einmal radiästhetisch herauszufinden, wie viele Personen sich in einem Pkw befanden, der sich ihm näherte. Als er den Pkw anpeilte, erhielt er zu seiner Überraschung überhaupt kein Signal. Das konnte nicht sein. Jemand musste das Fahrzeug doch steuern. Wurde das Signal durch das Fahrzeug abgeschirmt? Anscheinend war dies nicht der Fall, denn als er weiter nach dem Geist bzw. der Freiseele des Fahrers suchte, fand er ihn schließlich woanders. Die Freiseele des Fahrers eilte dem fahrenden Pkw um etwa 100 m voraus. Ähnliche Beobachtungen machte der Autor danach bei allen Fahrzeugen, die mit einer größeren Geschwindigkeit unterwegs waren (siehe Abbildung). Bei Piloten ist die Strecke größer, die ihr Geist dem Flugzeug vorauseilt.

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Auch die Vögel, Möwen z.B., eilen mit ihren Freiseelen ihrem Flug voraus (siehe die entsprechenden Abbildungen). Beim Balz-Flug ist die Aufmerksamkeit beim Partner (siehe Abbildung).

 

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Der Autor zog den Schluss, dass der Geist höherer Lebewesen, darunter auch der des Menschen, dorthin geht, wo seine Aufmerksamkeit (Achtsamkeit) ist. Dies wird u.a. ja auch in der buddhistischen Literatur behauptet: „Der Geist ist dort, wo seine Achtsamkeit ist.“ Dem Autor wurde klar, dass diese Aussage nicht im übertragenen Sinne zu verstehen ist, sondern wörtlich gilt. Es handelt sich wahrscheinlich um eine für das Überleben wichtige Fähigkeit, die sich im Laufe der Evolution entwickelt hat. Wenn seine Freiseele schon dorthin eilt, wohin ein höheres Lebewesen unterwegs ist, dann erhält es wahrscheinlich eine Ahnung davon, was es an seinem Ziel erwartet.

Die Entfernung spielt dabei anscheinend keine Rolle, möglicherweise bis in die entferntesten Winkel des Universums hinein. Vor diesem Hintergrund lassen sich auch Fernheilungen besser verstehen.

Wenn man weiß, dass der Geist tatsächlich dorthin geht, wo die Aufmerksamkeit ist bzw. wo die Gedanken sind, dann hat die Gedankenkontrolle bzw. Gedankenzucht eine viel größere Bedeutung, als gemeinhin angenommen wird.

Es verhält sich mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich so, wie das Prentice Mulford (1843-1891) als Lebensweisheit mitteilt:

„Wenn du helle Dinge denkst, ziehst du helle Dinge an dich heran!“

Und Albert Schweitzer sagt:

„Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.“

Auch der Apostel Paulus war sich allem Anschein nach dieser Zusammenhänge bewusst. Im Philipperbrief (4,8) heißt es nämlich:

Und nun, liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: „Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.“

Da der Geist tatsächlich dorthin geht, wo seine Aufmerksamkeit weilt, ist dieser Ratschlag des Paulus für Christen wie für Nicht-Christen von großem Wert.

Wenn wir ihn beherzigen, verändert dies nicht nur unser Denken, sondern  unser ganzes Leben zum Positiven hin.

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Bei der Tee-Zeremonie ist die Achtsamkeit des Teemeisters auf das Zubereiten und Servieren von Tee gerichtet. (siehe Abbildung) Die Tee-Zeremonie steht dem Zen nahe. Sie wurde auch als das Sakrament des Zen bezeichnet. Wie die Zen-Meditation stellt sie sowohl für den Teemeister wie die Gäste eine Übung von Achtsamkeit dar.

Auch unseren Gebeten und den Mantras, mit denen wir in die Meditation gehen, kommt eine größere Bedeutung zu, wenn sich unser Geist tatsächlich dorthin begibt, worauf seine Achtsamkeit gerichtet ist. Aber wo geht unser Geist hin, wenn wir das Denken so gut wir können ausschalten und uns auf das Hara zwei Finger breit unter dem Bauchnabel konzentrieren. Allem Anschein nach verbindet sich unser Geist dann mit dem kosmischen Bewusstsein des Universums und nimmt spontan und ohne zu denken die Wirklichkeit auf eine ganzheitliche Weise wahr, die das rationale Wissen überschreitet. Außerdem tritt er in die vom Buddhismus so bezeichnete „große Leere“ ein und schöpft dort große Mengen an feinstofflicher Energie, die seiner Transformation dienen. Damit diese beiden Dinge geschehen können, muss sich allerdings das höhere Selbst des Menschen an der Meditation beteiligen. (Siehe Abbildung mit meditierendem Mönch!)

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Neschamah, wie das höhere Selbst in der Kabbala genannt wird, hat anscheinend nicht nur als alleiniger Seelenteil das Sagen vor dem Allheiligen, sondern als einziger auch Zugang zum kosmischen Bewusstsein bzw. zur „großen Leere“, die voller Energie ist. Die „große Leere“ wird auch mit dem DAO, dem Weg bzw. Urgrund des Seins, gleich gesetzt. In gewisser Weise scheint das DAO bzw. die „große Leere“ dem Allheiligen in der Kabbala zu entsprechen.

 

Wer zum Hl. Geist betet, verbindet sich mit ihm und seinen Gaben (siehe Abbildung unten!).

 

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23.11.2009

Haikus und Tankas, Jotin, 23.11. bis 13.12. 2009: Ist die Spirale die Urfigur des mystischen Geheimnisses unserer Existenz?

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Ist die Spirale das Urbild des mystischen Geheimnisses unserer Existenz?

Inwiefern ist die Spirale ein Symbol für das Geheimnis menschlicher Existenz?

Eine Spirale besteht aus kreisförmigen Windungen, die zur Spitze hin immer enger werden. Dynamische Spiralen können eine große Kraft entfalten. Beispiele für Spiralen in der Natur sind die Schlange, die sich aufrichtet oder auch ein Schneckenhaus mit seinen Windungen, wie es das Bild „Windung“ von Christine Lehmann unten zeigt. Die untere große Windung entspricht dem Leben hier auf der Erde mit seinen Haupt-Elementen Raum und Zeit. Viele Menschen sind fest davon überzeugt, dass dies schon alles sei. Die oberen Windungen mit Gott an der Spitze sind uns normalerweise verborgen. Aber sie sind vorhanden und die menschliche Existenz reicht bis nach ganz oben in sie hinein. Das höhere Selbst des Menschen kommt aus der Sphäre nahe bei Gott, dem Ursprung und Schöpfer. In einer Spirale wiederholen sich die Windungen: „Wie oben so unten!“ ist eine alte Weisheit – doch die Windungen werden nach oben hin enger. Raum und Zeit schrumpfen; an der Spitze sind sowohl Raum als auch Zeit ohne jede Ausdehnung.

Der Mensch tritt bei seiner Geburt aus den oberen Windungen in die unterste Windung, das Leben auf der Erde ein. Dabei vergisst er, dass er vor allem ein Wesen der höheren Ebenen ist. Bei dem Tod seines grobstofflichen Körpers steigt er wieder in die nächsthöhere Windung auf, wo ihn seine Angehörigen, die ihm vorausgegangen sind, schon erwarten. Sein Wahrnehmungs-Vermögen wird dabei deutlich schärfer. Auch ist er im Allgemeinen viel glücklicher. Es ist die Rückkehr in seine eigentliche Heimat.

In welcher Verbindung stehen das Foto mit den fünf Büchern vor dem Altar und das als Altarbild verwendete Gemälde „Mystisches Geheimnis“, mit der Schneckenhaus-Spirale, wie sie von Christine Lehman kalligrafiert wurde:

Das Bild oben mit den fünf Büchern vor dem Altar wurde während eines ökumenischen Gottesdienstes fotografiert, der von einer evangelischen Pastorin und einem katholischen Pfarrer geleitet wurde. Das Gemälde „Mystisches Geheimnis“ stellt die Liturgie im byzantinischen Ritus dar. In beiden Fällen sind Rituale dargestellt, welche Menschen auf der untersten bzw. Seelen auf der zweiten Ebene der Spirale mit Wesenheiten der höheren Ebenen verbinden.

Ein wichtiges Ergebnis dieser Verbindung ist, dass aufgrund der Rituale höhere Wesenheiten Kräfte zur Verfügung stellen, welche für die Teilnehmer an den Ritualen auf den unteren Ebenen von großem Nutzen sind, gleichgültig mit welchen Glaubensvorstellungen diese Rituale durchgeführt werden. Reinheit und Harmonie können durch die Teilnahme an religiösen Ritualen erworben werden und sie können eine spirituelle Entwicklung initiieren, die zum Erwerb großer Kräfte führt. Gleichzeitig vermittelt die Teilnahme an religiösen Ritualen auf einer mehr unbewussten Ebene den Menschen ein Wissen darüber, dass sie mehr sind als nur ihr sichtbarer Körper und dass ihr Leben einen tiefen, letztlich unauslotbaren Sinn hat.

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Die Homepage der Künstlerin (Adresse oben rechts) zeigt einen Ausschnitt ihres durch Zen und die Mystik inspirierten Werkes!

 

        

Die vier Windungen des Schneckenhauses entsprechen den vier Welten:

                                                                                                

(Text bei anderer Zusammenstellung größtenteils wörtlich nach Friedrich Weinreb)

„Das Schneckenhaus ist eine Spirale. Die Spiralform kommt in der Welt, in der Biologie in vielen Arten vor. Sie ist wie ein Grundmodell in der Welt da, wie eine Aufforderung, den Weg weiter zu gehen. Nicht weiter gerade aus, sondern weiter in einer Spirale, bis wir an der Spitze bei Gott, im Allerheiligsten  anlangen. Und dann zurück. Ich glaube“, sagt Friedrich Weinreb, „die Spirale zeigt, was vor der Geburt und nach dem Tod ist. Das Wissen darum ist im Zentrum eines jeden von uns vorhanden.        

Der Tod nimmt uns in eine höhere Windung, von wo alles übersehen und freudig erlebt werden kann. Die Menschen oben sind ewig. Die Windungen dort sagen uns, dass alles dasselbe ist, aber höher, leichter, weniger gebunden an Materie und desto mehr frei sich bewegend. Die Windungen sind aus dem gleichen Stoff. Wir können diese Welt hier nur über die anderen Welten verstehen. So ist die Einheit der vier Welten mit Gott gegeben. Dieses Haus, worin wir leben, diese Welt, dieser Körper, alles lebt im Erscheinenden und im Verborgenen. Die Weisen sprechen in der Kabbala von vier Welten. Sie entsprechen den vier Windungen des Schneckenhauses. Die höchste, ganz oben ist die 

Olam Aziluth oder Welt der Ausströmungen, bestehend aus den Sephiroth Kether, Chokmah und Binah im Baum der Kabbala. Olam Atziluth entspricht der göttlichen Welt, der Seele und dem Geist: Neschamah. Dies ist die Welt bei Gott, die Welt im Schatten Gottes. Es ist die erste Welt, die zustande kommt. Dann kommt der Mensch in die nächste Phase in die

Olam Briah oder Welt der Schöpfung, bestehend aus den Sephiroth Chesed, Geburah und Tiphereth im Baum der Kabbala. Olam Briah entspricht der mentalen Welt, dem Intellekt: Ruach. In der Olam Briah lebt der Gedanke Gottes, die Schöpfung zu machen, dort sind alle Möglichkeiten noch in Gott da, so wie der Mensch in der Olam Briah weiß, dass alles in ihm lebt. Dort kann man selbst schöpfen,  erschaffen. Unsere Freude um der Freude anderer willen ist es, die dies alles hervorbringt. Denn während wir im Wege aufsteigen, steigen die Engel zu uns herab. An der Grenze zwischen Olam Briah und

Olam Jezirah, der zweiten Windung im Schneckenhaus, findet die Begegnung statt. Olam Jetzirah ist die  Welt der Formgebung, bestehend aus den Sephiroth Netzach, Hod und Jesod im Baum der Kabbala.
Olam Jetzirah entspricht der Astralwelt, dem Herzen: Nephesch.

Die unterste Windung ist die

Olam Assiah oder Welt der Handlung, bestehend aus der Sephira Malkuth im Baum der Kabbala. Olam Assiah entspricht der physischen Welt, dem Körper: Guph.“ 

Nach Michael Laitman wird die Anwesenheit Gottes in den vier Welten von oben nach unten allmählich verringert:

„Aziluth ist eine Welt, in der die dort Anwesenden vollkommen mit dem Schöpfer vereinigt sind;

Briah ist eine Welt, in der die dort Anwesenden eine Verbindung mit dem Schöpfer haben;

Jezirah ist eine Welt, in der die dort Anwesenden den Schöpfer wahrnehmen;

Assiah ist eine Welt, in der die dort Anwesenden den Schöpfer fast gar nicht oder überhaupt nicht wahrnehmen. Assiah ist die Welt, in der wir leben. Diese Welt ist am weitesten vom Schöpfer entfernt.“

 

(Michael Laitman leitet das Kabbala-Lernzentrum, das Online Kabbala Unterricht live veranstaltet. Dabei besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Am 23. Nov. 09 beginnt ein neuer Kurs. Die Adresse der Homepage ist oben rechts angegeben.)

                                                                                              

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1.11.2009

Haikus und Tankas, Jotin, 02.11. bis 22.11.2009: Hat sich ein sogenannter Atheist gegen Gott entschieden? Was die Entscheidung gegen Gott bedeutet:

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Hat sich ein sogenannter Atheist gegen Gott entschieden? Was die Entscheidung gegen Gott bedeutet:

Es wird gesagt, der Mensch habe insofern einen freien Willen, als dass er sich für oder gegen Gott entscheiden könne. Dies ist natürlich keine einmalige Entscheidung. Das ergibt sich schon daraus, dass es ja auch immer wieder die Möglichkeit der „Umkehr“, nämlich der Rückkehr zu Gott, gibt. Es erscheint dem Autor vielmehr so, dass es im Leben eines Menschen immer wieder Situationen gibt, in dem von ihm die Entscheidung für oder gegen Gott gefordert wird. („Sich für Gott entscheiden” bedeutet das gleiche wie “Sich für den rechten Weg entscheiden“.)

Wann entscheidet sich nun ein Mensch gegen Gott? Wenn er als Christ z.B. aus der Kirche austritt, um die Kirchensteuer zu sparen. Der Autor ist nicht der Auffassung, dass dies eine Entscheidung gegen Gott ist. (Aus anderen Gründen sollte man sich jedoch eine solche Entscheidung gut überlegen. Es spricht vieles dafür, nicht aus der Kirche auszutreten.)

Wenn jemand einen Mord begeht, so ist dies natürlich zunächst einmal eine Entscheidung gegen Gott. Ein Selbstmord oder Selbstmord-Versuch ist ebenfalls eine Entscheidung gegen Gott; es sei denn der Täter ist sehr krank und es gibt keine Hoffnung auf Besserung. Gegen Gott entscheidet sich auch, wer fortwährend andere Menschen betrügt oder bestiehlt, um zu Geld zu kommen. Zu dieser zuletzt genannten Kategorie gehörten immer schon viele Menschen. Entscheidungen gegen Gott schwärzen die Aura. Die Aura eines berufsmäßigen Betrügers nimmt eine immer dunklere Farbe an. (Der Autor war ganz überrascht, als er dies zum ersten mal bemerkte und konnte die betreffende elegante Person überhaupt nicht in Verbindung mit einem negativen Handeln bringen. Nach den Banken-Zusammenbrüchen kennt heute allerdings jeder solche Menschen. Wer sich darum bemüht, wird bald die Schwärze in ihrer Aura wahrnehmen.) Es gibt noch weitere Merkmale, an denen zu erkennen ist, ob sich ein Mensch auf längere Dauer gegen Gott entschieden hat. Eines davon ist grundlegend. Wenn sich ein Mensch auf Dauer gegen Gott entscheidet, so verlässt ihn nämlich sein höheres Selbst. Dies ist nicht allein eine Beobachtung des Autors, sondern schon im Sohar, dem heiligen Buch der Kabbala, beschrieben.

In dem Kapitel DIE SEELE, DIE DAS WORT BESITZT heißt es nämlich:

„Der Mensch ist eingebettet in heiliger Seele (das höhere Selbst)…(die sich herzieht vom Leben in der höheren Welt)… Und siehe: Solange jene heilige Seele dem Menschen verbunden ist, ist er geliebt von seinem Herrn und zahlreiche Wächter schirmen ihn von allen Seiten; verzeichnet ist er zum Guten so oben als unten und die heilige Schechina (die Gegenwart Gottes in der Welt) waltet über ihm. Wenn er aber falsche Pfade wandelt, hebt sich die Schechina (die Gegenwart Gottes in der Welt) von ihm, der heilige Seelenodem (das höhere Selbst) bleibt ihm nicht länger verbunden, und von der Seite der bösen Schlange, der mächtigen, erhebt sich ein Geist von denen, die die Welt durchschweifen, der nur an einem Ort herrschen kann, den eine heilige Macht verlassen hat; und dadurch wird der Mensch geschändet und in seinem Fleische geschlagen und entstellt in seinem Angesicht.

Jene belebte Seele aber, die von der himmlischen Erde angezogen und umschlossen wird, ist „Neschamah“ (Seelenodem) (das höhere Selbst) genannt. Sie ist es, welche die Höhe ersteigt und des Wortes mächtig ist vor dem heiligen König; sie dringt in alle Tore und niemand vermag sie zu hindern. Sie wird auch der „sprechende Geist“ genannt. Denn keine andere Seelenart hat die Befugnis des Wortes vor dem heiligen König.“

(Aus: Der Sohar, das Heilige Buch der Kabbala, Diederichs Gelbe Reihe, 1984)I

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Dem Sohar ist hier weiter zu entnehmen, dass mit dem Verlust des höheren Selbst der Mensch nicht länger gegen die Mächte des Bösen geschützt ist. Eine Entscheidung gegen Gott ist also, wenn sie von längerer Dauer ist, nach dem Sohar in vielen Fällen gleichzeitig auch eine Entscheidung für die Mächte des Bösen.

Wer in eine solche Lage geraten ist, muss nicht darin verweilen. Er kann sich für die „Umkehr“ entscheiden, sollte dies aber nicht auf die Zeit nach seiner Verrentung verschieben. Dann ist es vielleicht zu spät. Dem Autor ist nicht bekannt, dass es auch eine „Umkehr“ auf der „anderen Seite“ gibt. Der Mensch muss dafür erst wieder inkarnieren, nachdem er ein „Zwischenleben“ das sehr lang sein kann, allem Anschein nach, auf wenig angenehme Weise verbracht hat.

Das Böse gehört natürlich auch zur Schöpfung. Es heißt, dass wir die Berechtigung des Bösen erst dann erkennen, wenn wir eine höhere Stufe der Erkenntnis erreicht haben. Der Mystiker Jakob Böhme besaß anscheinend diese Erkenntnis, wie seine folgende Aussage nahelegt:

„Gut und Böse sind wie die beiden Schwingen eines Vogels, mit einer Schwinge allein kann er nicht fliegen!“

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11.10.2009

Haikus und Tankas, Jotin, 12. 10. bis 01.11. 2009: Was ist Erleuchtung wirklich!/ Die Bodhisattvas sind als Laien den Erleuchtungsweg gegangen; was können wir Heutigen von ihnen lernen?

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Was ist Erleuchtung wirklich!/ Die Bodhisattvas sind als Laien den Erleuchtungsweg gegangen; was können wir Heutigen von ihnen lernen?

Im Mahayana-Buddhismus sind es vor allem die Bodhisattvas, die Erleuchtung erlangen und Buddhas werden wollen. Wer aber sind diese Bodhisattvas? (abgesehen von den großen Bodhisattvas wie z.B. Avalokiteshvara (jap. Kannon), von dem die meisten unterschiedlichen Erscheinungsformen bekannt sind, oder Maitreya, der Buddha der Zukunft)

Die Bodhisattvas sind keine Mönche, sondern „Haushälter“, also Laien. Die Reichen unter ihnen behalten auch weiterhin ihr Vermögen, spenden einen Teil davon jedoch für wohltätige Zwecke. Nach dem Buddhologen Tilmann Vetter waren die Bodhisattvas anfangs die Leute, welche die Stupas mit den Reliquien Buddhas errichteten und für deren Erhalt sorgten. Da viele Menschen zu diesen Stupas mit den Reliquien Buddhas pilgerten, entstanden in der Nachbarschaft der Stupas auch buddhistische Klöster. Den Mönchen wurde von bedeutenden Bodhisattvas die Lehre Buddhas ausgelegt, wie dies u.a. aus dem Vimalakirti-Sutra hervorgeht. (Dieses Sutra wird jährlich im Herbst seit 657 (mit kurzen Unterbrechungen) im Kohukuzi-Tempel in Nara/Japan sieben Tage lang ununterbrochen vorgelesen.) Wie aus anderen Sutras (Lehrreden Buddhas) hervorgeht, lernten die Bodhisattvas auch von den Mönchen, z.B. die Prajnaparamita, die „Vollkommenheit der Einsicht“.

Auf welche Weise suchten die Bodhisattvas die Erleuchtung zu erlangen? Die Anbetung der Stupas galt als eine Möglichkeit, auf dem spirituellen Weg voranzuschreiten. Später kam die Verehrung himmlischer Bodhisattvas und Buddhas wie des Buddha Amida und des Buddha Vairocana (jap. Dainichi Nyorai) hinzu. Ein Leben als Mönch in einem Kloster wurde nicht angestrebt. Als eine Möglichkeit, die Buddhaschaft zu erwerben, galt auch die Vollkommenheit der Einsicht, dass alle Dinge leer sind. Am effektivsten aber erscheint dem Autor die von den Bodhisattvas verwendete Methode, während der Meditation in die „Leerheit“ einzutreten und in ihr zu verweilen, wobei die Rezitation von Mantras als hilfreich galt. Dies bedeutet nach der Erfahrung des Autors, sich von allem schlussfolgernden Denken leer zu machen und sich dann willlentlich mit der großen Leerheit bzw. dem DAO zu verbinden. Die große Leerheit bzw. das DAO ist voller feinstofflicher Energien, die dann in den Meditierenden hinein fließen.

Die Stupas, die angebetet wurden, enthielten in der Regel die Reliquien Buddhas, später auch die Reliquien anderer Buddhas oder auch heilige Bücher mit der Lehre Buddhas. An bedeutenden Plätzen wurden auch Stupas ohne Inhalt errichtet, z. B. an dem Platz, an dem der Buddha Shakyamuni erleuchtet wurde.

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Sangharakshita (geb. 1925 als Dennis Lingwood in London), der Gründer der „Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens, hat 1992 ein kleines Buch mit dem Titel „Erleuchtung“ veröffentlicht, das – wie er schreibt - aus seinen Vorträgen hervorgegangen ist. Darin sagt er, dass Erleuchtung nach der buddhistischen Überlieferung hauptsächlich drei Aspekte umfasst, nämlich

-      Reines klares Gewahrsein,

-      Eine Verfassung mitfühlenden Erbarmens sowie

-      Das Erleben unerschöpflicher mentaler und spiritueller Energie.

Der Autor dieses Weblogs hat die Erfahrung gemacht, dass diese drei Aspekte, die er ebenfalls als die wichtigsten ansieht, schon während der Meditation von Bedeutung sind und mit fortschreitender Meditations-Praxis eine immer größere Rolle spielen. Seine Erfahrungen zeigen, dass das wichtigste dabei das „Schöpfen“ feinstoffliche Energien ist - aus der „Großen Leere“ bzw. dem DAO. Es fließen dabei während der Meditation umso mehr Energien in den Meditierenden ein, je mehr das schlussfolgernde Denken in den Hintergrund tritt. Hier besteht eine starke Abhängigkeit. Wer es nicht schafft, das „Plappern“ in seinem Kopf während der Meditation weitgehend zu unterbinden, macht in der Meditation nur geringe oder überhaupt keine Fortschritte. (Der Autor kennt langjährige Zen-Meditierende, die über die Anfangsgründe nicht hinaus gekommen sind.) Da das „Schöpfen“ wirklich großer Energie-Mengen darüber hinaus nur mit Hilfe des höheren Selbst möglich ist, verbindet sich der Meditierende im Laufe der Zeit immer enger mit dem höheren Selbst, dem göttlichen Teil in sich. Schon als Anfänger gewinnt man durch die Meditation Abstand von seinen Problemen und kann dadurch besser mit ihnen umgehen. Durch die enge Verbindung mit dem höheren Selbst öffnet sich nach und nach das „Dritte Auge“ und man erlebt das „reine klare Gewahrsein“. Der Meditierende hat während der Versenkung, gewöhnlich zu Beginn der Meditation, intuitiv die richtige Einsicht in Zusammenhänge und Probleme, mit denen er zu tun hat. Dies hat der Verfasser dieses Weblogs immer wieder erlebt. Darüber hinaus fühlt und weiß der fortgeschrittene Meditierende, dass er mit allen Wesen eng verwandt ist, dass sie alle seine Geschwister sind, viele von ihnen im Verlauf seiner wiederholten Existenzen auch seine Eltern und Kinder waren.  Damit stellt sich fast automatisch eine „Verfassung mitfühlenden Erbarmens“ ein. Wer auf dem spirituellen Pfad fortschreitet, handelt in immer stärkerem Maße aus dem höheren Selbst heraus. Er verwandelt sich sozusagen in sein höheres Selbst; insbesondere in tiefer Versenkung sind er und sein höheres Selbst praktisch eins. Das höhere Selbst aber verfügt über unermessliche Energien. Diese strahlt dann auch der Meditierende aus und diese feinstofflichen Energien fließen auch in seine Handlungen ein, die natürlich dann viel effektiver sind.

Der Autor hat viele Beweise dafür, dass er in der Aura eines Menschen zu lesen vermag. (Er ist der begründeten Auffassung, dass dies die meisten Menschen lernen können.)  Der Autor ist auch in der Lage, die feinstoffliche Ausstrahlung eines Meditierenden wahrnehmen.  Hiermit hat er sich Jahrzehnte lang beschäftigt. Bestimmte Strukturen in der Aura verraten ihm, wie weit ein Meditierender fortgeschritten ist, bis dieser auch im nicht-meditativen Zustand feinstoffliche Energien auszustrahlen beginnt. Es lassen sich zehn markante Stufen unterscheiden, wie sie auch im Buddhismus bekannt sind. Wenn der Meditierende die 10. Stufe erreicht hat, beginnt er auch im nicht-meditativen Bewusstseins-Zustand  feinstoffliche Energien auszustrahlen. Im meditativen Bewusstseins-Zustand natürlich dann umso mehr. Er verwandelt sich sozusagen in eine Art „Lichtwesen“. Personen, die nach der Wahrnehmung des Autors ein solches Licht ausstrahlen, sind Pater Pio, viele christliche Heilige, praktisch alle Zen-Meister, ein Teil der Zen-Meditierenden, tibetische Lamas, der Dalai Lama, der dem Dalai Lama nahestehende buddhistische Mönch Matthieu Ricard und andere.  Matthieu Ricard ist im Westen durch seine Buch-Veröffentlichungen bekannt. Wie unterscheidet sich nun der Dalai Lama in Bezug auf die beschriebene feinstoffliche Ausstrahlung von dem Mönch Matthieu Ricard? Hier kommen die sieben Ebenen des Seins ins Spiel. (Es lassen sich auch mehr oder weniger Ebenen unterscheiden, z.B. vier.) Matthieu Ricard strahlt auf der zweiten Ebene ein feinstoffliches Licht aus, der Dalai Lama auf allen sieben. Außerdem weist der Dalai Lama ein bestimmtes Maß an Reinheit und Harmonie auf. Und es gibt noch einen weiteren bedeutsamen Unterschied, auf den weiter unten eingegangen wird. Die genannten Merkmale sieht der Autor als die am einfachsten zu beobachtenden Zeichen dafür an, dass der Dalai Lama einen höheren Grad an Erleuchtung erlangt hat, wie das ja wohl auch nicht weiter verwunderlich ist. Von den hier aufgeführten Personen, soweit dem Autor bekannt, sind in Bezug auf die genannten Punkte lediglich die tibetischen Lamas sowie Pater Pio mit dem Dalai Lama vergleichbar. Auch viele Lamas sowie Pater Pio strahlen auf allen sieben Ebenen des Seins feinstoffliche Energien aus. Die meisten Zen-Meister, die dem Autor bekannt sind, strahlen feinstoffliche Energien auf der zweiten Ebene aus, auf der auch die Chi-Ströme in den Lebewesen zirkulieren. Für die Gesundheit des Menschen ist dies wahrscheinlich die wichtigste Ebene. Der Autor kennt aber auch Zen-Meditierende, die nicht nur auf der zweiten, sondern auch auf höheren Ebenen, darunter auch der höchsten, der siebten Ebene, im nicht-meditativen Bewusstseins-Zustand Energien ausstrahlen.

Hier ist nur von Zen-Meistern, Zen-Praktizierenden, tibetischen Lamas und buddhistischen Mönchen die Rede, nicht jedoch von chinesischen und indischen Meistern. Tatsächlich verdankt der Autor jedoch in Bezug auf seine Meditation am meisten zwei chinesischen Lehrern. Der indischen Metaphysik fühlt er sich eng verbunden. Sie spielt in seiner Meditation eine große Rolle.

Die Ausstrahlung feinstofflicher Energien ist das Zeichen einer Erleuchtung oder beginnenden Erleuchtung. Menschen, die diese Ausstrahlung aufweisen, wurden vielfach mit einem „Heiligenschein“ um den Kopf und einer Aureole um den Körper dargestellt. Christus, christliche Engel und Heilige, der historische Buddha, kosmische Buddhas und bedeutende Bodhisattvas wurden mit einem solchen „Heiligenschein“ und mitunter auch einer Aureole um den Körper dargestellt.

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Ist das Wesentliche, der Kern einer Erleuchtung, nun die Ausstrahlung feinstofflicher Energie oder kommt es letztlich auf etwas anderes an. Weist jemand, der die meisten feinstofflichen Energien ausstrahlt, auch den höchsten Grad an Erleuchtung auf? Oder ist die Ausstrahlung feinstofflicher Energien nur eines der Merkmale einer Erleuchtung?

Das Hauptsächliche an einer Erleuchtung, wie der Autor sie versteht, ist tatsächlich noch etwas anderes als die Ausstrahlung und die Verfügung über feinstoffliche Energien sowie das „reine klare Gewahrsein“ und die „Verfassung mitfühlenden Erbarmens“. Worauf es wirklich ankommt, ist das Handeln aus dem höheren Selbst heraus, dem göttlichen Teil im Menschen, mit dem sich der Meditierende im Verlaufe seiner spirituellen Entwicklung immer mehr verbindet. Das Handeln nach göttlichem Willen ist das, was in dem Bewusstseins-Zustand der Erleuchtung nach Auffassung des Autors das höchste ist. Dass dies so ist, wird unterstützt von folgender Passage aus dem Sohar, dem bedeutendsten Buch der Kabbala:

„Wenn Neschamah (das höhere Selbst) die Herrschaft hat,wird der Mensch ein vollkommener Heiliger genannt; geeinten Willens Träger vor dem Allheiligen.“

Die Verfügung über große Mengen feinstofflicher Energien, die u.a. für die Heilung verwendet werden können, das reine klare Gewahrsein und die Verfassung mitfühlenden Erbarmens dienen vor allem der Unterstützung des Handelns nach göttlichem Willen.

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Von allen dem Autor bekannten Personen, die feinstoffliche Energien ausstrahlen, handelte und handelt Pater Pio (1887-1968) als einziger fast ausschließlich aus dem höheren Selbst heraus. (Pater Pio wurde 2002 heilig gesprochen.) An zweiter Stelle stehen tibetische Lamas und der Dalai Lama. Es gibt auch Menschen, die zum Teil aus dem höheren Selbst heraus handeln, ohne dass sie Energie ausstrahlen und als „Lichtwesen“ von Sensitiven zu erkennen sind. Und Erleuchtung, zumindest die Anfangsgrade, können anscheinend auch spontan erlangt bzw. verliehen werden. Verdienste könnten dabei eine Rolle spielen, darüber hinaus kommt es wahrscheinlich vor allem auf so etwas wie Gnade an.

Ist nun derjenige, der die vollkommene Erleuchtung erlangt hat, der perfekte Diener Gottes? Sind wir nur die Diener Gottes? Nein, das ist nicht der Fall. Wir sollen selber wie Gott werden (Die Betonung liegt auf „wie“.) So steht es schon in der Bibel.

  

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