Haikus und Tankas, Jotin, 21. u. 22.02.08: Der Verstorbene hielt ihm ein Bild entgegen!

Weidenkätzchen

Weidenkätzchen (Eigenes Photo)

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang (Eigenes Photo)

Vollmond

Vollmond (Eigenes Photo)

813!

Abendrot, und dort

wie ein leuchtender Spiegel

steht er schon, mein Mond!

814!

Noch glüht der Himmel,

aber schon prunkt der Mond wie ein

leuchtender Spiegel!

815!

Versinkendes Gold

glüht noch am Abend-Himmel

und dort schon der Mond!

I

Heute Nacht, am 21.02.08, ist Vollmond und von 4.01 Uhr bis 4.53 Uhr eine totale Mondfinsternis! 

816

In kahlen Bäumen

sitzen Vögel und zwitschern

fremde Gesänge!

I

Singvögel auf der Durchreise!

I

I

817

Geister zu rufen

ist einfach, schwierig jedoch,

sie zu verstehen!

I

Erfahrung afrikanischer Schamanen

818

Geistwesen können

auf Fragen antworten, wenn

man durch Tiefatmung

überschüss´ge Energie

sammelt und ihnen gibt!

I

Erfahrung englischer Medien. Man führt Tiefatmung durch und sagt oder denkt: „Die überschüssige Energie ist für dich!“ Natürlich gehört auch noch etwas mehr dazu. Englische Medien, wie Doris Forster, vermitteln das notwendige Wissen und führen einen sozusagen auch bei den Geistern ein. Die Verbindung läuft über Geistführer.

I

I

Odysseus beschwört den verstorbenen Seher Teiresias, damit dieser ihm über den weiteren Verlauf der Reise Auskunft gibt. Durch frisches Tier-Blut, das ihnen Odysseus zur Verfügung stellt, erhalten die Geister die Kraft, auf Fragen zu antworten. Andere Totenopfer waren Wein, Milch und Honig. Teiresias muss sich erst am Blut der Opfertiere stärken, bevor er mit Odysseus reden kann.

Odyssee, 11. Gesang

I

Der Autor nahm an einem Kurs des englischen Mediums Doris Forster teil, in dem er lernte, mit Geistern Verstorbener in Verbindung zu treten. Damit die Geistwesen auf Fragen antworten  können, sollte man tief atmen und ihnen die dadurch freiwerdende überschüssige (Nahrungs-)Energie zur Verfügung stellen.

Bei einer Übung erhielt der Autor von dem Geist eines Verstorbenen eine Durchsage, die für eine der Teilnehmerinnen bestimmt war. „Wer bist du?“ fragte er in Gedanken. „Wie kann ich dich der Empfängerin der Botschaft beschreiben?“ Keine Antwort! Da fiel ihm ein, dass er dem Verstorbenen ja Energie durch Tiefatmung zur Verfügung stellen sollte, damit dieser in Lage war zu antworten. 

Dies tat der Autor. Daraufhin sah er den Verstorbenen, einen älteren Mann, in einem Lehnstuhl sitzen. „Ob das reicht?“ zweifelte er. „Kann ich nicht noch mehr Informationen bekommen?“ bat er. Der Verstorbene hob ein großes Bild mit beiden Händen hoch. „Ich weiß zwar nicht, was das bedeutet“, sagte der Autor, „aber vielleicht reicht es ja.“

Er übermittelte die Botschaft, nachdem er die Empfängerin gefragt hatte, ob er ihr das, was er empfangen hätte, mitteilen dürfe. Er sagte, die Botschaft käme von einem Mann, der in einem Lehnstuhl saß und ihm ein Bild entgegenhielt. „Ah“, sagte die Dame, „dann weiß ich, wer das ist. Es ist mein verstorbener Schwiegervater. Er war die letzten Jahre seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt und hat Bilder gemalt.“ 

Comments are closed.