Haikus und Tankas, Jotin, 25.01. bis 14.02. 2010: Von Traumfängern und Fängern, der Alpträume verursachenden Dämonen und „Gottesnarren“!

Von Traumfängern und Fängern, der Alpträume verursachenden Dämonen und „Gottesnarren“!

Dass die Nacht Dämonen anzieht und der aufkommende Tag sie verjagt,  war vor allem in der Vergangenheit eine weit verbreitete Vorstellung und ist auch heute noch nicht ganz vergessen, so sehr sich die „Aufklärerichte“  auch ins Zeug legen, dies alles als Aberglauben hin zu stellen. Ohne jede Erfahrung auf diesem Gebiet wissen sie von vorne herein schon, wie die Welt beschaffen sein muss. In Übereinstimmung mit dem überholten „materialistischen“ Weltbild „schließen sie messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Der Autor hat auch einmal zu diesen Leuten gehört. Bei den „Beweisen“, die sie anführen, waren sie in der Regel nicht in der Lage, das Netz eng genug zu knüpfen. Die Fische, die sie fangen wollten, sind ihnen durch die Maschen gegangen.

Wer die nichtalltägliche Wirklichkeit kennen lernen möchte, aber Schwierigkeiten hat, sie zu akzeptieren, sollte mit dem Ruten gehen anfangen. Das kann praktisch jeder erlernen, wenn er es nur wirklich will. Später können dann Kurse in Schamanismus hinzukommen.

Die Traumfänger der nordamerikanischen Indianer sowie die Dream-Eater (Traum-Esser) der Japaner sind die bekanntesten magischen Hilfsmittel, sich vor Alpträumen und den sie verursachenden Wesenheiten zu schützen. (Siehe die folgenden Abbildungen!)

7-indianischer-traumfanger-text.jpg

9-dream-eaters-verspeisen-alptraume-und-die-sie-verursachenden-damonen.jpg

Welche Erfahrungen könnten der Vorstellung zugrunde liegen, dass die Nacht Dämonen anzieht? In der Nacht kann das menschliche Auge viele Dinge nicht mehr eindeutig erkennen. Die Dinge verschmelzen mit ihrer Umgebung und können Formen annehmen, die dem Menschen bedrohlich erscheinen und ihn erschrecken. Der Mensch ist ein Tagwesen. Die Nacht ist für viele Tagwesen eine gefährliche Zeit, denn dann sind die nächtlichen Jäger unterwegs auf der Suche nach Nahrung. Beute konnte in den langen Zeiträumen der Menschwerdung auch der Mensch sein. Immer noch ist deshalb für seine Instinkte die Nacht eine gefährliche Zeit und aus folgendem Grund ist sie es auch heute noch: Wenn der Mensch schläft, ist seine Freiseele gewöhnlich unterwegs und in dem schlafenden Körper bleibt nur eine „Stallwache“ zurück, die über die sogenannte Silberschnur mit der Freiseele verbunden ist. Die „Stallwache“ ohne Freiseele kann telepathische und geistige Angriffe anderer Art nicht so leicht abwehren wie ein Mensch im Wachzustand. Die Nacht ist denn auch die Zeitspanne, in der schwarzmagische Handlungen dem Angegriffenen am meisten Angst einflößen und eine besondere Wirksamkeit entfalten. Vielfach kann einem solchen Angriff nur begegnet werden, indem die Freiseele zurück in den Körper geht und der Schlafende erwacht. Auch die umherschweifende Freiseele ist mitunter in Kämpfe mit Feinden verwickelt. Glockengeläut unterstützt möglicherweise den Kampf der Seele mit ihren Feinden. (Siehe die entsprechenden Abbildungen mit Text!)

9a-glocke-zar-kolokol-u-glocke-im-toshogu-schrein.jpg

                                                

                                                                                                                                                      

                                                                                                                         

         

7-basilius-kathedrale-m-text-ok-1.jpg

9-turme-der-basilius-kathedrale-in-moskau.jpg

 

  

83-willibert-pauels-buttenredner-und-diakon.jpg 

Die Naturgeister treffen sich nachts zu  Kreistänzen, die sie harmonisieren und aus denen sie Energie beziehen. Allerdings treffen sich nicht alle zum Kreistanz. Es gibt auch Außenseiter, die umherschweifen und mit Menschenseelen in Konflikt geraten können. Wenn die Freiseele in einem Kampf zu unterliegen droht, geht sie zurück in den Körper.

Von den Geistern Verstorbener wird gesagt, dass sie des Nachts Ausgang haben. Aber vielleicht werden sie nachts auch nur eher wahrgenommen. In der Stille der Nacht erschrecken sich die „Lebenden“ auch eher vor ihnen, vor allem dann, wenn der Geist eines Verstorbenen dabei ist, ihnen feinstoffliche Energie zu entziehen, was mitunter vorkommt. Ein Zeichen dafür, dass einem von dem Geist eines Verstorbenen feinstoffliche Energie weggenommen wurde, ist, dass man sich plötzlich sehr schwach und schlapp fühlt, hinsetzen muss, wenn man unterwegs ist und sich dann langsam wieder erholt. Wenn man mit anderen unterwegs ist, wird gewöhnlich der Schwächste angegriffen. Der Autor konnte dies u.a. bei   Personen beobachten, mit denen er in Burgruinen unterwegs waren. Die entzogene Energie war jedes Mal in dem Geist eines Verstorbenen zu finden, der sich in oder in der Nähe der Burg-Ruine aufhielt. Einmal war der „Vampir“ der Geist des anscheinend letzten Burgherrn, das andere Mal anscheinend der Geist eines Geistlichen, der sich schon seit Jahrhunderten in der zerstörten Kapelle aufhielt. Ihm selber wurde mehrfach im Schlaf Energie entzogen. Als er aufstehen wollte, konnte er sich nicht auf den Beinen halten. Dies geschah durch eine Wesenheit, die durch unglückliche Umstände nach ihrem Tod noch für einige Monate auf der Erde festgehalten wurde. Nachdem sie sich „gesammelt“ hatte, verabschiedete sie sich im „Traum“ von dem Autor und ging ins Licht. (Dass Krankheitsgeister den Menschen feinstoffliche Energie entziehen, ist Gang und Gebe. Bei bestimmten schweren Erkrankungen verfügt der Patient anscheinend über keinerlei feinstoffliche Energie mehr. Das Schwächegefühl tritt dabei allerdings zumindest im Anfang häufig nicht  in der oben beschriebenen extremen Form auf.)

(Wenn man einem Naturgeist Alkohol vorsetzt und dieser ihn „trinkt“, dann findet man die Schwingungen des Alkohols in dem feinstofflichen Körper des Naturgeistes, wenn man diese Schwingungen mit der Wünschelrute anpeilt.)

Mitunter kann man einem Angriff auch nur widerstehen, wenn einem geholfen wird. Man kann sein höheres Selbst bitten, einen solchen Widerstand zu organisieren. Dazu sollte man dem höheren Selbst und seinen Helfern feinstoffliche Energie zur Verfügung stellen, die man durch Tiefatmung gewinnt. Die Tiefatmung ist eine gewisse Zeit lang, eine Viertelstunde vielleicht, durchzuführen, manchmal auch länger. Nach einiger Zeit wird man das Gefühl haben oder auch im „Traum“ wahrnehmen, dass der Angriff abgewehrt ist. (Siehe Abbildung)

9-das-hohere-selbst-die-gottliche-seele-im-menschen-vertreibt-einen-damon.jpg

Manchmal kann es zweckmäßig und auch erforderlich sein, dass man ein höheres Geistwesen um Hilfe bittet, insbesondere für Christen kann dies der Erzengel Michael oder aber auch Jesus Christus selber sein, der ja auch während seines Erdenlebens Dämonen ausgetrieben hat. Buddhisten können Buddha oder den weiblichen Bodhisattva (Erleuchtungswesen)  Guanyin bzw. Kannon (jap.) anrufen. Guanyin ist diejenige, die auf die Laute der Welt hört. Nicht nur Guanyin, auch die anderen Bodhisattvas haben die Macht, Schutz zu gewähren. Nach dem Vimalakirti-Sutra z. B. sind sie sehr mächtige Wesen. (Ein Sutra ist eine Lehrrede Buddhas.)

Hindus können die achtköpfige, in Indien sehr beliebte Mangalchandi, die gütige und mitfühlende Verkörperung der Göttin Durga, um Hilfe bitten. (Siehe die folgenden Abbildungen!)

Ein Lied zur Kabbala beginnt damit, dass die Tore zu den höheren Welten immer offen sind. Am Schluss heißt es:

„Segen wird wie süßer Regen kommen: der lebendige Gott.“

9-kopf-mit-heiligenschein.jpg

9-erzengel-michael-als-drachentoter.jpg

                                                                                                                                  

                                                                                                                                        

8-achtkopfige-gottin-mangalchandi-die-aus-der-bedrangnis-fuhrt.jpg

9-mowen-auf-dem-eis-enten-grasen.jpg

 122-tauben-u-fichte-amsel-an-futterball.jpg

 Der Winter ist zurückgekehrt (eigene Fotos)

9-adresse.jpg

Comments are closed.