Archive for Januar, 2012

Haiku und Tanka, Jotin 01.02. bis 29.02.2012: Das DAO erlangen!

Dienstag, Januar 31st, 2012

Das DAO erlangen!

Teil I

Chinas eigene Religion ist der Daoismus. Das Ziel der Anhänger dieser Religion ist es, das DAO zu erlangen. DAO wird mit Weg und Sinn übersetzt und ist der Urgrund, aus dem alles entsteht und in den auch wieder alles zurückkehrt. Im Daodejing, der wichtigsten der heiligen Schriften des Daoismus, wird gesagt, dass das ewige DAO nicht das DAO ist, das benannt werden kann. Das DAO kann also nicht sprachlich erfasst werden, wohl aber kann man es erlangen. Das ist kein Widerspruch. (Das Daodejing ist  das am häufigsten übersetzte chinesische Buch.)

Die Ursprünge des Daoismus liegen im Schamanismus und in der Verehrung von Geistwesen und Gottheiten.

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Es besteht eine Verwandtschaft mit dem Shintoismus, der Verehrung von Geistwesen und Gottheiten in Japan, aber auch mit dem Zen-Buddhismus. Die daoistischen Techniken zur Erlangung des DAO  sind verwandt mit denjenigen, welche im Zen-Buddhismus Erleuchtung bewirken. Die Erlangung des DAO scheint dem Autor identisch mit der Erleuchtung zu sein. Aber die spirituelle Entwicklung verläuft unterschiedlich. Im Daoismus heißt es, dass das DAO durch Reinheit und Stille (des Geistes) erlangt wird. Ebenso wie im Zen-Buddhismus wird der Meditation, aus der bei höchster Aufmerksamkeit alles schlussfolgernde Denken verbannt werden soll, eine große Bedeutung für die spirituelle Entwicklung beigemessen.

Wenn der Autor aufgrund seiner Wahrnehmungen auch annimmt, dass die Erlangung des DAO letztlich identisch mit der Erleuchtung ist, so der daoistische Weg dorthin nicht der gleiche wie der zen-buddhistische. Bei daoistischen Mönchen konnte er feststellen, dass sie bereits auf dem ersten Drittel ihres Weges einen hohen Grad an kultischer Reinheit aufweisen, den er bei den Zen-Praktizierenden in diesem Stadium vergeblich suchte. Dafür verwandeln sich die Zen-Praktizierenden jedoch viel eher in „Lichtwesen“, d.h. in jemand, um dessen Kopf hellsichtige Menschen eine „feinstoffliche Lichtkugel“, einen „Heiligenschein“, wahrnehmen können, wie ihn die Darstellungen von buddhistischen Erleuchteten und christlichen Heiligen zeigen.

Als der Autor sich näher mit dem daoistischen Heilsweg befasste, fand er auch sofort den Grund für die größere kultische Reinheit, die sich übrigens bei denen, die sie erworben haben, von anderen mitunter als eine Art Unschuld spüren lässt.

 

 

 

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Kultische Reinheit ist eines der großen daoistischen Ziele. Die Daoisten wissen, dass sie ohne diese Reinheit das DAO nicht erlangen können und praktizieren deshalb in großem Umfang Reinigungs-Riten. Alle Zeremonien werden durch Reinigungs-Riten eingeleitet. Die Reinigung betrifft dabei nicht nur die Teilnehmer, sondern auch den Platz und die verwendeten Objekte. Eine der Arten der Reinigung für Zeremonien besteht darin, die Emotionen zu beruhigen und den Geist von Begierde und negativen Gedanken zu befreien. Der Ritus der Reinigung durch Leiden beinhaltet schwere Arbeit und den Dienst am Nächsten. Es gibt auch Reinigungs-Riten für Verstorbene.

Von besonderer Bedeutung sind die daoistischen Feste (Chai), bei denen das Bekennen von Sünden im Mittelpunkt steht. Sünden gelten als die Ursache aller Krankheiten. Durch die Beichte und magische Zeremonien sollen die Krankheiten geheilt werden. Außerdem ist eine Sühne erforderlich. Sünden können durch gute Taten gesühnt werden. Gute Taten sind z.B. Arbeiten für die Gemeinschaft.

Wu-wei, das Wunsch- und Begierde-freie Handeln innerhalb der Grenzen des Natürlichen und Notwendigen, ist das Handeln eines daoistischen Heiligen. Er ahmt damit das DAO nach, dass jedem die Möglichkeit gibt, sich gemäß seiner eigenen Natur frei zu entfalten. Durch Wu-wei bleibt die erworbene Reinheit erhalten.

Kultische Reinheit kann insbesonders auch durch Meditation erworben werden. Meditation beginnt mit einer Klärung und Beruhigung des Geistes. Es folgt eine Ansammlung von feinstofflichem Chi, das langfristig eine Transformation bewirkt, die u.a. auch einen immer höheren Grad an Reinheit beinhaltet. Dass durch Meditation Chi angesammelt wird, das den Meditierenden spirituell transformiert und entwickelt, ist eine der grundlegenden Erkenntnisse des Daoismus. Hieraus folgen noch weitere, bedeutsamere.

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin 01.01. bis 31.01.2012: Zauber der Messe in der Weihnachts-Nacht!

Sonntag, Januar 1st, 2012

Zauber der Messe in der Weihnachts-Nacht!

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Seit Urzeiten wird die Winter-Sonnenwende mit ihrer Rückkehr der Sonne und Neugeburt des Lichtes von den Menschen gefeiert. Bei den Germanen war es das Julfest. Jul bedeutet Sonnenrad und Besprechung mit den Toten. Das Julfest galt nicht allein der Sonnen-Verehrung, sondern war auch ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest, bei dem die Gottheiten und vergöttlichte Ahnen angerufen wurden. Den Angehörigen auf der anderen Seite wurde im Norden ein Tisch mit Speisen gedeckt. Das Backen des zauberkräftigen Sonnenbrotes ist heute noch üblich. In einigen Gegenden hatte und hat? es die Form des Sonnenrades, wie die Düsseldorfer Schnecke.

 

 

 

 

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Während der Jultage (21./22, Dezember bis erste Januar-Woche) wurden die Jul-Eide, die Gemeinschaftsbindungen und Bündnisse betrafen,  neu geschworen, damit sie auch im neuen Jahr galten. Von den Gottheiten wurden insbesondere Frey und Odin/Wotan verehrt. Der letzte Tag des Julfestes war der Frigg oder Freya gewidmet. Weihnachten als die Geburt Christi wird seit dem 2. Jahrhundert gefeiert. Auf den 25. Dezember, also auf das Julfest und die Sonnenwendfeiern wurde es 354 von Papst Liberius gelegt, In dem Masse, in dem das Christentum in Europa an Macht gewann, wurden die Sonnenwend- und Jul-Feiern von der Kirche bekämpft und verboten. So ersetzte im Zuge der Christianisierung der germanischen Stämme das christliche Weihnachtsfest das Julfest. Von Karl, dem Großen, wurden im Zuge der Sachsenkriege im 8. Jahrhundert Gesetze erlassen, welche die Anrufung germanischer Gottheiten mit der Todesstrafe bedrohten. Ein halbes Jahrhundert nach Karls Tod kehrten die Sachsen allerdings eine Zeitlang zum Heidentum zurück. Sogar in den fränkischen Gebieten wurden Jahrhunderte später noch alte Gottheiten angerufen, vielfach jedoch unter anderen Namen. So wird angenommen, dass Frigg bzw. Freya, die Göttin der Fruchtbarkeit und der Schönheit, unter ihrem Beinamen „Die Huldvolle“ angerufen wurde, weil es nach der Christianisierung gefährlich war, den Namen einer germanischen Göttin zu nennen. Aus der „Huldvollen“ soll dann später Frau Holle geworden sein. (Frau Holle wird im Neu-Heidentum als Göttin verehrt.) Es wird auch angenommen, dass mit „Frau Holle“ die Totengöttin Hel gemeint ist.Eine ähnliche Umbenennung von Gottheiten fand auch bei der Zwangstaufe der schwarzen Sklaven in Amerika statt  Die aus Afrika mitgebrachten Gottheiten werden unter dem Namen von Heiligen angerufen, denen sie in einer oder mehreren Eigenschaften entsprechen.Der Mensch ist aus dem Menschen geboren und lebt in einer Gemeinschaft. Für sich allein kann er nicht existieren. Zu der Gemeinschaft, deren Mitglied er ist, gehören nicht nur Menschen aus Fleisch und Blut, sondern auch Geistwesen, seine Ahnen auf der anderen Seite, Schutzgeister unterschiedlicher Art und Ranges und andere Wesenheiten. Diejenigen mit hohem Rang wurden und werden von ihm als Gottheiten verehrt.  Geistwesen helfen ihm dabei, auf der Erde zu überleben. Sie begleiten ihn in den Übergangsphasen von Geburt und Tod, schenken ihm Lebens-Energie und helfen ihm, gesund zu bleiben. Mit ihrer Hilfe geht er Gefahren aus dem Weg und in Notsituationen spenden sie ihm Kraft und Trost. Sie lassen ihn außerdem die Welt aus ihrer Perspektive wahrnehmen. Höhere Geistwesen sehen die Welt und die Wesen darin liebevoller, als wir es gewöhnlich tun und sie können diese Sicht und die damit verknüpften Gefühle auch auf die Menschen übertragen, mit denen sie in Verbindung stehen. Sie lassen die Menschen auch die Freude und das Glück der Himmelswelt spüren.Die Verbindung zur Geisterwelt wird durch Riten gestärkt. Diese Riten haben je nach Volk und Religions-Zugehörigkeit unterschiedliche Formen. Die Form des Ritus kann wechseln, aber so wie die Menschen die gleichen bleiben, so bleiben auch die Geistwesen, die ihnen helfen, die gleichen. Die Ahnen auf der anderen Seite sowieso und die anderen nichtmenschlichen Wesenheiten, mit denen die Menschen in einer Art Symbiose leben, ebenfalls, nur dass sie jetzt unter neuen Namen angerufen werden und etwas andere Eigenschaften haben sollen. Wenn auch die Verkünder einer neuen Religion die alten Gottheiten mitunter als Dämonen verteufeln, so hat dies auf die andere Seite anscheinend in vielen Fällen keine oder nur geringe Auswirkungen, abgesehen davon, dass die Namen wechseln und man die höheren Wesenheiten nun unter etwas anderen Aspekten sieht. Ein solcher Wechsel fand schon häufiger statt, für Geistwesen ist dies nichts Neues. Einige der alten Gottheiten werden allerdings auch von den Menschen vergessen.Riten, welche die Verbindung zur Geisterwelt intensivieren, werden bevorzugt an heiligen Orten und zu heiligen Zeiten  durchgeführt.  Es gibt auf der Erde starke Orte. Dazu gehören diejenigen, auf denen sich das Wachstum fördernde Leylines bzw. geomanische Zonen kreuzen. Im Wald kann man sie daran erkennen, dass dort Bäume von oft großem Umfang besonders dicht und hoch wachsen. Man kann dort Energie tanken. An solchen Orten leben auch hochrangige Naturgeister. An vielen starken Orten werden seit uralter Zeit Gottheiten verehrt. Auf diese Weise erlangen diese Orte auch die Ausstrahlung der Heiligkeit. Die heiligen Orte sind nicht immer gleichbleibend heilig. Sie haben ihre heiligen Zeiten, an denen ihre Heiligkeit bzw. ihre feinstoffliche Kraft größer ist als in der übrigen Zeit. Viele Kirchen wurden an Orten erbaut, die bereits heilig waren, bevor es das Christentum gab. Ein Ritus von besonderer Heiligkeit ist das Weihnachtsfest, das an die Stelle des Julfestes getreten ist. Es findet zu einer sehr heiligen Zeit statt, nämlich der Zeit der Winter-Sonnenwende, die seit uralter Zeit in besonderem Masse durch die Anrufung der Ahnen-Geister und Gottheiten sowie den Dank für das wiederkehrende Licht geheiligt ist.Was geschieht vor diesem Hintergrund während einer nächtlichen Messe in der Weihnachts-Nacht!In der Höhe über den Gläubigen, die das Weihnachtsfest feiern, ist eine große Anzahl von Geistwesen versammelt. Sie schweben in der Krone und im Geäst des Lebensbaumes Yggdrasil, der  groß und gewaltig in jeder alten Kirche anzutreffen ist. Dieser Baum verbindet nach der germanischen Mythologie die unterschiedlichen Ebenen des Seins miteinander und holt Lebenskraft auf die Erde herab.  

 

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Dort in der hohen und weit ausgebreiteten Krone des Lebensbaumes feiern die Geistwesen die Geburt des neuen Lichtes, das für die Gläubigen in den Bänken unten Christus ist. Wer sich auf die Anwesenheit dieser Wesenheiten konzentriert, kann ihren Glanz und ihre Kraft spüren. Es kommen viele Ahnengeister. Auch die Anzahl der Fylgien, der persönlichen Folge- bzw. Schutzgeister, die sich einfinden, ist groß. Eine Wesenheit lässt sich als Sibylle ansprechen, eine von den Germanen hoch angesehene Seherin. Auch die Schicksalsgöttinnen, die drei Nornen, nehmen an dem Fest teil. Es wird nicht nur gefeiert, es werden auch Vereinbarungen zwischen Ahnengeistern und den Fylgien getroffen. Es geht u.a. darum, welcher von ihnen als persönlicher Schutzgeist einem Ahnengeist ins nächste Leben folgt, wenn dieser wieder als Mensch aus Fleisch und Blut inkarniert.     weihnacht-i-ein-seraphim-schwebt-uber-dem-lebensbaum-in-der-kirche.jpg

Über dem Lebensbaum und den Wesenheiten darin schwebt ein mächtiger Seraphim, ein Engel der Nähe Gottes. Eine andere mächtige Wesenheit zwischen den Geistwesen lässt sich als Christus ansprechen, eine weitere Wesenheit als Gottes-Mutter. Der Autor beginnt nach germanischen Gottheiten zu suchen. Er findet mehrere von ihnen, unter anderem auch Loki, den Vater gottfeindlicher Mächte. Er nimmt auch die Anwesenheit von Baldur und Frigg/Freya wahr.Baldur ist ein Sohn des höchsten Gottes Wotan. Seine Mutter ist Frigg, die Gattin Wotans, die vielfach mit Freya, der Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit, gleichgesetzt wird. Baldur ist der Glänzende, eine Lichtgestalt, die für Reinheit, Schönheit, Gerechtigkeit und das Licht steht. Der Trickster Loki verursacht seinen Tod. Nach dem Weltuntergang Ragnarök soll Baldur aus dem Totenreich zurückkehren und eine bessere Welt schaffen, in der es weder Verrat noch Lüge gibt. Baldur ist auch der germanische Frühlingsgott. Er steht für Sterben und Auferstehung.

 

 

 

 

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Der Autor findet Baldur an exakt der gleichen Stelle, an der er auch Christus gefunden hat und Freya an der Stelle, an der sich auch die Gottesmutter aufhält. Das erscheint ihm seltsam und er überprüft einige Male seine Wahrnehmungen. Es bleibt dabei: Die Wesenheit, die er unter dem Namen „Christus“ findet, ist die gleiche Wesenheit, die auch auf den Namen „Baldur“ anspricht. Und bei der Gottesmutter und Freya ist es das gleiche. Was bedeutet das? Zwangsweise Christianisierte könnten Baldur unter dem Namen „Christus“ angerufen haben, damit nicht auffällt, dass sie noch die alten Gottheiten verehren. Es gibt ja auch eine Reihe von Ähnlichkeiten. Wie Christus so weist auch Baldur eine sehr große Reinheit auf. Wie Christus gilt Baldur als gerecht und milde. Beide sind Lichtgestalten und stehen für das Licht sowie für Sterben und Auferstehung. Aber warum trägt die hochrangige Wesenheit heute immer noch diese beiden Namen und vielleicht auch noch andere. Wer ist die Wesenheit, die der Autor wahrnimmt, in Wirklichkeit? Eine Frage, auf die er wahrscheinlich keine Antwort finden wird. Das Mysterium unseres Lebens und noch mehr diejenigen der Geisterwelt sind groß und letzten Endes von Menschen nicht zu begreifen.

Seine Wahrnehmungen scheinen dem Autor weniger mit Jesus von Nazareth als mit dem kosmischen Christus zu tun zu haben. In der Literatur über den kosmischen Christus las er dann später, dass Augustinus in seinem Alterswerk geschrieben hat:  „Das, was wir heute die christliche Religion nennen, bestand schon vom Ursprung des menschlichen Geschlechtes an. Als dann Christus im Fleische erschien, wurde es die christliche Religion genannt, aber es bestand schon vorher.“ Diese Aussage erscheinen dem Autor wie eine Basis für seine Wahrnehmungen.

Der Grad der Unreinheit hat sich bei den Gläubigen unten in der Kirche während der nächtlichen Christmesse  um ein paar Punkte verringert, der Grad der Reinheit bei einigen wenigen, die schon einen gewissen Grad an Reinheit aufweisen, erhöht. Das Wirken der Geistwesen hat die Widerstandskraft der Teilnehmer an der Messe gegen Krankheiten gestärkt.

(Die Unreinheit muss erst bei Null sein, ehe sich Reinheit entwickeln kann. In der chinesischen Mythologie heißt es, der Himmel sei rein, die Erde dagegen nicht. Dies scheint damit zusammenzuhängen, dass positive Geistwesen in viel stärkerem Masse Reinheit aufweisen als Menschen. Reinheit entwickelt sich in einem Menschen im übrigen auch durch Meditation. Der Wert der Reinheit liegt natürlich nicht nur in ihrer Bedeutung für die Gesundheit, sondern  in viel stärkerem Masse noch in ihrer Bedesutung für eine spirituelle Entwicklung.)

Der Autor tritt nach der Messe nachdenklich den Heimweg an. Er spürt in der Höhe und um sich herum eine große Kraft, eine Art Zauberkraft. Jetzt hält er es für möglich und wundert ihn nicht mehr, dass manche Menschen in dieser Nacht die Tiere sprechen hören.

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