Archive for März, 2011

Haiku und Tanka, Jotin, 28.03.2011 bis 24.04.2011: Die Aussendung von „Licht“ aus dem Kopf-Chakra!

Samstag, März 26th, 2011

Die Aussendung von „Licht“ aus dem Kopf-Chakra! 

In alten Mythen heißt es, dass Gottheiten den Himmel, dämonenhafte Wesenheiten die Unterwelt bewohnen. Die Erde als Lebensraum des Menschen erstreckt sich zwischen diesen beiden Welten, also zwischen Himmel und Unterwelt. Die Menschen stehen mit den Bewohnern beider Reiche in Verbindung und erhalten aus beiden Reichen Hilfe.

Heute ist man mehrheitlich der Auffassung, dass Gottheiten und Dämonen Symbole für die positiven bzw. negativen Energien sind, denen der Mensch ausgesetzt ist. Dies stimmt aber nur bis zu einem gewissen Grad. Wo Energien zur Verfügung stehen, da sind die Lebensräume von Geistwesen. Die Energien werden von Geistwesen genutzt. Um sie optimal zu nutzen haben sie sich an sie angepasst, wie z.B. die Wasser-Wesen, welche die Bewegungs-Energien der Wellen nutzen und sich dazu flach wie eine riesige Flunder an der Wasser-Oberfläche ausbreiten. Zum Teil werden die Bedingungen, unter denen die Energien auftreten, von den die sie nutzenden Wesen auch beeinflusst, wie z.B. bei den emotionalen und geistigen Energien von Menschen und Tieren: bei den negativen Energien von Menschen wie Zorn und Hass von dämonenhaften Wesenheiten, bei den positiven Energien wie Freundschaft und Menschenliebe von engelhaften Wesenheiten. Zorn und Hass können von negativen Wesenheiten, Mitgefühl und Liebe von positiven Wesenheiten verstärkt werden. Gottheiten, Dämonen und engelhafte Wesenheiten existieren und werden mitunter wahrgenommen. Man spürt ihre Anwesenheit oder kann sie sogar mit geistigen Augen sehen. Gottheiten und engelhafte Wesenheiten werden vornehmlich im Rahmen von religiösen Riten wahrgenommen, dämonenhafte Wesenheiten dann, wenn der Mensch z.B. von Hass und Zorn überwältigt, über Rachegedanken brütet. Hiervor ist kaum ein Mensch gefeit, insbesondere dann nicht, wenn ihm Unrecht zugefügt wird oder er meint, dass ihm Unrecht geschehe und er sich dagegen wehren müsse. Der Autor befand sich zweimal in einer solchen Extrem-Situation, in denen er glaubte, sich mit allen Mitteln wehren zu müssen. Einmal „sah“ er dabei die dämonenhafte Wesenheit, die er mit seinem Hass und Zorn angezogen oder vielleicht auch erzeugt hatte, wie manche meinen, zu seinem großen Erstaunen über sich schweben, das andere Mal wurde der Dämon von einer hellsichtigen Frau unter Ausstoßen eines Aufschreis wahrgenommen, als der Autor einen Seminar-Raum betrat. In dem Augenblick, in dem er selber die dämonenhafte Wesenheit über sich schweben „sah“, war sein ohnmächtiger Hass verflogen. Er war sehr amüsiert darüber, eine solche dämonische Kreatur  zu sehen, wie er sie von Abbildungen her kannte, und dieses Gefühl überwog. Bis dahin hatte er nicht im Traum daran gedacht, dass ein solch graues fledermausartiges Wesen tatsächlich existieren könnte. In dem gleichen Augenblick, als er das Wesen „sah“, war er sich auch im Klaren darüber, was er zu tun hatte, um zu seinem Recht zu kommen, ohne sich illegaler Mittel bedienen zu müssen. Moralisch hochstehend erschienen ihm diese Mittel allerdings später nicht mehr. Er fand später auch heraus, dass es ein für ihn zuständiger Engel zur Linken war, der ihm die Lösung eingegeben hatte. Diese engelhafte Wesenheit steht anscheinend in Kontakt mit der höheren dämonenhaften Wesenheit, die für das fledermausartige Wesen zuständig ist.

Wozu Menschen fähig sind und was bei ihnen beobachtet wird, wird auch Gottheiten zugeschrieben:

In der indischen Mythologie gilt Kali, die Göttin des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung, als die dunkle Seite der Göttin Durga bzw. Parvati. Als Durga in Zorn geriet, soll die schwarze Göttin Kali ihrer Stirn entsprungen und die Welt mit ihrem schrecklichen Brüllen erfüllt haben.

In den indischen Mythen entspringen den Gesichtern der Gottheiten aber nicht nur Dämonen. Die Gottheiten können auch ein helles Licht ausstrahlen, das sich zu einer Lichtgestalt verdichtet. Auf diese Weise erzeugen Shiva, Vishnu und andere Gottheiten nämlich die Göttin Durga. Nachdem sie sie mit ihren Waffen ausgestattet haben, erschlägt sie im Kampf den mächtigen Dämon Mahisasura in seiner Büffelgestalt mitsamt seiner Armee.

 

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Der Autor fragte sich, ob etwas Ähnliches wie die Aussendung von „Licht“ nicht auch Menschen möglich sein könnte. Wenn Menschen im Zorn und Hass fähig sind, Dämonen anzuziehen oder aus sich hervorzubringen, dann ist es ihnen in einem sehr positiven Gemüts- und  Geisteszustand vielleicht auch möglich, engelhafte Wesen oder Gottheiten anzuziehen.

Vielleicht geschieht dies beim Segnen oder in der Meditation bei langjährig Meditierenden, weil der Mensch dann über besondere Kräfte verfügt. Aus diesem Grund wird im Folgenden auf bestimmte Erscheinungen im Buddhismus eingegangen, die so etwas nahelegen.

Im Buddhismus werden bestimmte Bodhisattvas mit einem der fünf transzendenten Buddhas in Verbindung gebracht, die jenseits von Raum und Zeit existieren. (Bodhisattvas sind Erleuchtungswesen auf dem Weg zur Buddhaschaft. Sie können aber auch Erleuchtungswesen sein, welche die Buddhaschaft zwar erreicht, den Eintritt in Nirvana jedoch aufgeschoben haben, um allen fühlenden Wesen zu helfen.) Der einem Bodhisattva zugeordnete transzendente Buddha ist der geistige und spirituelle Führer oder Vater dieses Bodhisattva. Der Bodhisattva gilt als das spirituelle Kind seines transzendenten Buddhas. Einem Eingeweihten, der nach den Riten des tibetischen Buddhismus meditiert, soll der transzendente Buddha in der Meditation sichtbar werden.

 

 

   

 

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Der populärste und am häufigsten abgebildete Bodhisattva ist Avalokiteshvara (der Bodhisattva, der niederblickt und auf die Rufe der fühlenden Wesen hört) Er ist der Bodhisattva des unendlichen Mitgefühls. Der geistige Vater von Avaloktishvara ist der transzendente Buddha Amitabha, der Buddha des grenzenlosen Lichtes, der im Tempel des EKO-Hauses der japanischen Kultur in Düsseldorf verehrt wird.

In China entspricht dem Bodhisattva Avalokiteshvara die Mutter-Göttin Kuan Yin, in Japan die tausendarmige Kannon.

Avalokiteshvara tritt auch unter dem Namen Sadahsari-Lokeshvara auf und ist als solcher der „Herr der sechs Silben“. Mit diesen sechs Silben ist das Mantra „Om Mani Padme Hum“ gemeint. (Eine Übersetzung des Mantras lautet: „Oh, du Juwel in der Lotosblüte“)

Über einigen Darstellungen des Avalokiteshvara ist auch sein geistiger Vater, der transzendente Buddha Amitabha abgebildet, u.a. über Sadahsari-Lokeshvara sowie der tausendarmigen Kannon, der Manifestation des Avalokiteshvara in Japan.

Dass ein transzendenter Buddha, Bodhisattva oder eine andere für die Meditation zuständige Wesenheit über einem Meditierenden schwebt, ist nicht nur symbolisch zu verstehen, sondern kommt auch in Wirklichkeit vor. Bei langjährig Meditierenden scheint dies die Regel zu sein. Nachdem der Autor sich darauf eingestellt hatte, konnte er über ihm bekannten langjährig Meditierenden während der Meditation ein Geistwesen wahrnehmen, das sich als Buddha, Bodhisattva oder eine andere die Meditation unterstützende Wesenheit ansprechen ließ. Resonanz war vorhanden, wenn er sich auf den transzendenten Buddha Amitabha und Vairocana oder den Bodhisattva Avalokiteshvara einstellte. In der Mehrzahl der Fälle konnte er die Wesenheiten lediglich als Buddha, jedoch nicht mit ihrem weiteren Namen einordnen. Er erhielt immer Resonanz, wenn er die Wesenheiten als die Meditation „inspirierend“ und beschützend ansprach. Allem Anschein nach sind sie mit dem Kopf-Chakra verknüpft und vertiefen die Versenkung des Meditierenden. Außerdem verstärkt die über dem Kopf schwebende Wesenheit bestimmte Aktionen des Meditierenden oder Betenden, wie die Aussendung von Licht beim Segnen. Hierdurch verstärkt sich die Kraft des Segnens ganz beträchtlich. Pater Pio ist schon vor längerer Zeit auf die andere Seite gegangen. Über ihm schwebt jedoch immer noch der Christus und unterstützt ihn bei seiner Hilfe für die Menschen, die ihn anrufen. Auch mit anderen Chakren, wie z.B. dem Herz-Chakra, können während der Meditation höhere Geistwesen verknüpft sein. Diese nehmen jedoch andere Aufgaben wahr als die über dem Kopf schwebende Wesenheit. Die mit dem Herz-Chakra während der Meditation verknüpfte Wesenheit verstärkt die Aussendung von allgemeiner Menschen-Liebe und Heilungs-Energie um ein Vielfaches.

 

 

 

 

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Haiku und Tanka, Jotin, 07.03. bis 27.03. 2011: Störungen der Meditation durch sinnliches Verlangen und Gesichter, den Mitteln Maras, des Herrn der Welt, und wie man sich diesen Störungen entziehen kann.

Samstag, März 5th, 2011

Störungen der Meditation durch sinnliches Verlangen und Gesichter, den Mitteln Maras, des Herrn der Welt, und wie man sich diesen Störungen entziehen kann.

In der Morgen-Dämmerung des Vollmond-Tages im Monat Vesak, im Jahre 525 v.Chr., erkannte der Buddha der Überlieferung nach während seiner Erleuchtung die vier edlen Wahrheiten: das Leiden, der Grund des Leidens, die Aufhebung des Leidens und der Weg, der zur Aufhebung des Leidens führt. (Buddha erlangte seine Erleuchtung nach der Meditations-Lehre des Yoga. Es ist kein Zufall, dass dies zur Zeit des Vollmondes geschah. Allem Anschein bestand schon vor Buddha die Tradition, dass die zur Erleuchtung führenden Einweihungen – dies können viele sein – von jenseitigen Wesenheiten während des Vollmondes vorgenommen werden. So ist es heute immer noch.)

Als Buddha unter dem Bodhi-Baum sitzt und kurz davor steht, seine Erleuchtung zu erlangen, sucht einer Legende nach Mara, der Herr der Welt, ihn daran zu hindern. (Mara ist ein Sanskritwort, das von sterben abgeleitet ist.) Obwohl Mara in manchen Texten als Teufel bezeichnet wird, kann er nicht mit Luzifer im Christentum oder Loki in der germanischen Mythologie gleichgesetzt werden. Mara vertritt nicht das Prinzip des Bösen, sondern ist vielmehr der Herr über die „Werde- und Wandelwelt“ und damit Herr über die Geistwesen, die dem Menschengeschlecht und auch den höheren Tieren dabei helfen zu überleben. Er schickt seine schönen Töchter, die Buddha verführen sollen. Mara schlüpft hier in die Rolle eines Liebesgottes, ohne den das höhere Leben auf der Erde möglicherweise schon längst erloschen wäre. Das kontemplative Leben eines Mönches wird durch die Liebe zwischen den Geschlechtern gestört. Deshalb werden die Gottheiten der sinnliche Liebe von den buddhistischen Mönchen als dämonenhafte Wesenheiten gesehen, die es zu vertreiben gilt. Ähnlich sehen dies die christlichen Mönche. Buddha hat erkannt, dass auch die sinnliche Liebe Leiden ist bzw. zu Leiden führt. Er vergleicht die sinnliche Liebe mit dem Trinken von Salzwasser, das immer noch durstiger macht. Er sieht auch, dass die Schönheit des Körpers rasch dahinwelkt. Weil Buddha diese Erkenntnisse verinnerlicht hat, kann er den Versuchungen durch die Töchter Maras widerstehen.

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Es gibt eine Reihe von Faktoren, die es schwer machen, sich tiefer zu versenken, nachdem man zu meditieren begonnen hat. Dazu gehören aufwühlende Ereignisse, die man gesehen oder von denen man gehört hat, vor kurzem geführte Gespräche mit anderen Menschen, die einen bewegt haben, desweiteren Ärger, Sorgen, Hunger, sinnliches Verlangen nach der Frau, die man liebt. Das sind Störfaktoren der Meditation, die ihre Ursachen in der äußeren materiellen Welt haben. Wenn es gelingt, sich zu versenken, so verblassen die damit verbundenen Gefühle und  Gedanken allmählich. Man gewinnt Abstand zu seinen Problemen, erhebt sich sozusagen über sie. Sorgen, Ärger und Wünsche verringern sich während der Meditation allmählich immer mehr. Dies ist eine der segensreichen Wirkungen der Meditation, die im Verlauf jeder Meditation erfahren werden können. Bei regelmäßiger Versenkung stellen sich langfristig weitere positive Wirkungen ein.

 

 

 

 

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Die Meditation kann weiterhin auch durch Faktoren gestört werden, die ihre Ursachen im Feinstofflichen haben. Hierzu gehört z.B. das Auftauchen von (fratzenhaften) Gesichtern sowie unförmigen Gestalten, die in der Versenkung plötzlich mit dem inneren Auge „gesehen“ werden. In der Versuchung Buddhas durch Mara, den Herren der Welt, werden sie als eines der Mittel geschildert, mit dem Mara die Erleuchtung Buddhas zu verhindern sucht. Der Autor wurde, als er zu meditieren begann, häufig durch solche Bilder aus der Versenkung herausgerissen. Er kennt auch andere Personen, bei denen dies der Fall war. Anscheinend sind dies mitunter Gesichter von Geistwesen, von Verstorbenen z.B., die sich auf diese Weise bemerkbar machen wollen. Es kann sein, dass sie dies tun, weil sie Hilfe benötigen. In einem solchen Fall sollte man sie vielleicht wiederholt segnen, um ihnen auf diese Weise Kraft zu geben. Es gibt aber auch noch eine andere Methode, sich den Störungen durch plötzlich auftauchende Gesichter und Gestalten zu entziehen. Man muss sich hierzu nur durch einen Willensakt auf eine höhere Ebene begeben. Anscheinend tauchen diese Bilder hauptsächlich auf der erdnahen zweiten Ebene auf. Man kann sich auch durch einen Willensakt auf alle Ebenen gleichzeitig begeben, so seltsam das auch klingt. Vorbild hierfür sind für den Autor tibetische Mönche. Unsere feinstofflichen Körper für die verschiedenen Ebenen des Seins sind dann alle gleichzeitig aktiviert. Wenn man sich durch einen Willensakt auf eine der höheren Ebenen oder auf alle Ebenen gleichzeitig begibt, dann verschwinden die Gesichter und Gestalten vor dem inneren Auge sofort und man kann weiter meditieren, ohne durch sie gestört zu werden.  

 

 

 

 

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Der Buddhismus hat als Hintergrund Philosophie und religiöse Erfahrungen Indiens, neben der Meditationslehre des Yoga auch die vielfältige Götterwelt, die hier verehrt wird. Die indischen Göttinnen erscheinen darin mitunter in doppelter Gestalt, in lieblicher und in furchterregender, so wie das Leben mit uns umspringt. Die Gattin Shivas wird als hingebungsvolle und liebevolle Parvati (Berggöttin) oder Durga, aber auch als bluttrinkende Kali mit heraushängender Zunge, behängt mit Gliedmaßen und Totenschädeln verehrt. Aus der Verbindung von Shivas und Durgas Energie geht nach Armin Risi: „Gott und die Götter“ die materielle Welt hervor. Die Kombination Shiva-Durga soll unmittelbar bewirken, dass in der materiellen Welt alles aus polaren Kombinationen besteht. Vishnu selber, der Ursprung, befindet sich jenseits davon in der höchsten göttlichen Einheit und ist nicht Teil der Dualität.

Kali, die Parallelform von Parvati/Durga, ist die Personifikation von Kala, der „Zeit“ als des allesvernichtenden Aspektes Gottes in der materiellen Schöpfung. Yogis und die „Gottgeweihten“ (und natürlich auch Buddha sowie die Bodhisattvas, nachdem sie einen bestimmten Grad der Erleuchtung erlangt haben) sollen den Kala-Aspekt der Zeit überwinden, indem sie sich direkt mit dem Quell der spirituellen Energie, nämlich Gott, verbinden.

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