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Haiku und Tanka, Jotin, 24.01. bis 13.02. 2011: An Kultstätten wirkende Geistwesen und Gottheiten am Beispiel der Externsteine, einem ehemals germanischen Heiligtum.

Samstag, Januar 22nd, 2011

An Kultstätten wirkende Geistwesen und Gottheiten am Beispiel der Externsteine, einem ehemals germanischen Heiligtum.

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An Kultstätten wirkende Geistwesen und Gottheiten am Beispiel der Externsteine, einem ehemals germanischen Heiligtum.

Der Autor kennt aufgrund eigener Erfahrungen einige Eigenschaften und Verhaltensweisen von Geistwesen und höheren Geistwesen, die für ihn unumstößliche Fakten darstellen. An den Anfang möchte er dabei seine Erfahrung stellen, dass alle Dinge beseelt sind, auch die angeblich tote Materie. Diese Beseelungen bestehen zum Teil auch weiterhin, nachdem sich die Dinge aufgelöst haben, deren geistiger Bestandteil sie waren. Beseelungen können aber auch verloren gehen, die Beseelung eines Armes oder anderen Körperteiles z.B. durch eine Krankheit wie Rheuma. Einfache Beseelungen kann man aus den Dingen auch per Willensakt herausnehmen. Bei einem Nierenstein besteht dann die Chance, dass er sich auflöst. Die danach unbeseelten Dinge können mit den grobstofflichen Sinnesorganen zwar noch wahrgenommen werden, nicht jedoch mehr oder jedenfalls nicht mehr so einfach mit den Wahrnehmungsorganen für feinstoffliche Dinge bzw. für Geistwesen. Beseelungen können auch wieder in die Dinge zurückgebracht werden, die ursprüngliche oder eine andere. Dies spielt eine Rolle bei schamanischen Heilungen. Fast jedes der Organe von Mensch und Tier hat eine eigene Seele. die auch schon einen gewissen Rang aufweist. Diese Organseelen können ebenfalls durch Krankheit oder auf andere Weise wie Schock, Heimweh oder große Sehnsucht vorübergehend oder auch für dauernd verlorengehen. Durch Heimweh oder große Sehnsucht z.B. die Herzseele. Da ein Organ ohne seine Seele nicht die volle Funktionsfähigkeit besitzt, gehört es zu den Aufgaben der Schamanen, verlorene Organ-Seelen oder Seelenteile zurückzuholen und wieder mit ihrem Organ zu verbinden. Dies wird auch im Neo-Schamanismus gelehrt, wie er u.a. auf Prof. Harner zurückgeht. Ein Organ kann auch besser funktionieren, wenn eine zu schwache Organ-Seele durch eine starke ersetzt wird. Verloren gegangene oder stärkere Organ-Seelen oder Seelenteile aufzuspüren, überträgt der Schamane einem seiner hierfür geeigneten Hilfsgeister. So wie sich Organ-Seelen austauschen lassen, so auch Schutzgeister. Jeder Mensch hat gewöhnlich mehrere „Schutzgeister“, die entweder ein ganzes Leben lang bei ihm bleiben oder aber im Laufe seines Lebens durch andere ersetzt werden, wie z.B. der sogenannte Geist des Berufes. Mittelalterliche Gelehrte wussten hierüber Bescheid. Damit ein Mensch ein harmonisches Leben führen kann, also glücklich ist und nicht innerlich zerrissen, müssen die unterschiedlichen Schutzgeister miteinander harmonieren. Das ist nicht immer der Fall. Man kann ein Gespür dafür entwickeln, ob ein bestimmter Schutzgeist nicht mit den anderen harmoniert und dann darum bitten, dass ein geeigneterer Schutzgeist ihn ersetzt. Bei einer solchen Aufgabe können höhere Geistwesen helfen, wie sie insbesondere auf Kultstätten, christlichen, buddhistischen, germanischen oder anderen angesprochen werden können.

Eine ihm wichtig erscheinende Erkenntnis gewann der Autor auch durch folgende Erfahrung: Er schenkte einmal einige Halbedelsteine einem höheren Geistwesen, das über einem Kraftplatz sein Domizil hat. Er legte die Steine dort an einer Stelle in die Erde, die ihm gezeigt wurde. Bevor er dies tat, wandte er sich mit den Steinen in den Händen zu dem Geistwesen in der Höhe und sagte: „Diese Steine sind für dich!“ Im gleichen Augenblick wurde zu seiner großen Überraschung die Beseelung aus den Halbedelsteinen herausgenommen und nach oben gebracht, wo der Autor sie dann auch wahrnehmen konnte. Der Autor konnte dies auf einem japanischen Kultort auch bei Speisen beobachten, welche der Reisgöttin Inari geopfert wurden. Ein Geistwesen nahm das Chi aus den Speisen, Reis, Fisch, Sake und Früchten heraus und legte dafür seine Kraft in die Speisen hinein. Als die Opfergaben dann später von den Gläubigen verzehrt wurden, kam ihnen diese Kraft zugute. Die von der Reisgöttin in Opfergaben hinein gelegte Kraft wirkt kultisch reinigend und gesunderhaltend. Etwas Ähnliches geschieht auch, wenn im Christentum Brot und Wein geopfert werden und die Gläubigen anschließend die geweihten Hostien empfangen.

Auch die Seelen von Menschen, die Gottheiten geopfert wurden, scheinen zu den Gottheiten gelangt zu sein, denen sie geopfert wurden. Sie mussten diesen dann eine Zeitlang dienen. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, wurden sie mit bestimmten Fähigkeiten ausgestattet, die sie wieder aktivieren konnten, als sie wieder als Menschen inkarnierten. Dies lässt sich jedenfalls der Aura mancher Menschen entnehmen. Der Autor findet auch Menschen, die „Sonnen-Engel“ waren, in Mittel-Amerika wie zu erwarten viel mehr als anderswo. Manche Menschen sind auch freiwillig in den Dienst höherer Geistwesen und Gottheiten getreten.

 

 

 

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Erhellend war für den Autor auch folgende Erfahrung:

Der Autor kannte recht gut einen Heiler, der immer laut verkündete, dass er im Namen der Gottesmutter heile. Tatsächlich schwebte über dem Heiler, wenn er Patienten behandelte, nach der Wahrnehmung des Autors auch eine Wesenheit, die sich als “Engel der Gottesmutter” ansprechen ließ. Der Autor war beeindruckt. Der Rang dieses Helfers von der anderen Seite wuchs in dem Maße, in dem die Fähigkeiten des Heilers zunahmen. Einem Impuls folgend, sprach der Autor diesen optisch unsichtbaren Helfer auch einmal als „Freya“ bzw. „Engel der Freya“ an. Zur seiner Verblüffung war die Resonanz bei der Nennung dieser Namen deutlich größer. Der Autor probierte es dann auch noch mit anderen Namen. Auch bei “Engel der Isis” war Resonanz vorhanden. Keine Reaktion kam jedoch, als er als er den Namen „Engel der Jungfrau Maria“ nannte, so oft er es auch versuchte. Dass die Resonanz bei “Engel der Freya”  am größten war, hängt nach Auffassung des Autors wahrscheinlich damit zusammen, dass diese Wesenheit unter dem Namen „Freya“ oder „Engel der Freya“ am häufigsten angerufen worden ist. Sie hat wahrscheinlich schon den Menschen der Megalith-Kultur und den Jägervölkern davor geholfen. Damals scheint sie als „Große Mutter“ angerufen worden zu sein, denn auch auf diesen Namen sprach sie an.

Eine Wesenheit, die sich als Freya ansprechen lässt, findet der Autor auch in der Höhe über dem Bereich vor den Externsteinen.

 

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Freya spielt in bestimmten Texten der Edda eine bedeutende Rolle. Sie ist die Gattin des höchsten germanischen Gottes Wodan/Odin und entstammt dem Göttergeschlecht der Wanen, das dem der Asen voranging. Sie gilt als die Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings, des Glücks und der Liebe, sowie als Lehrerin magischer Fähigkeiten. Ihr unterstehen die Walküren. welche die Hälfte der auf dem Schlachtfeld heldenhaft gefallenen Kämpfer in ihr Reich geleiten. Die andere Hälfte erhält Wodan/Odin, der auch der Gott des Krieges ist.

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Über dem Bereich hinter den Externsteinen – das ist die westliche Richtung, die Richtung der untergehenden Sonne, spricht eine Wesenheit auf den Namen Hel an. Hinter den Externsteinen lassen sich auch germanische Gräber muten. Sie sind Richtung Norden ausgerichtet. Hel ist Herrscherin über das Totenreich. Zu ihr gelangen diejenigen, die den „Stroh-Tod“ gestorben sind.

Hinter den Externsteinen findet der Autor auch eine Wesenheit, die auf den Namen Nerthus anspricht, und zwar in der Erde. Nach Tacitus ist sie Mutter Erde. Auch sie ist wie Freya eine Fruchtbarkeitsgöttin. Tacitus schreibt, dass sie am Leben der Menschen teilnehmen soll und (im Frühjahr) zu den Stämmen gefahren kommt Alle Kriegshandlungen ruhen dann.

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In der Höhe über dem Bereich vor den Externsteinen, also in östlicher Richtung, in Richtung der aufgehenden Sonne, spricht eine Wesenheit auf den Namen Ostara an.

 

 

 

 

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Vor den Externsteinen lassen sich in der Erde Wesenheiten als Drachen ansprechen, am tiefsten in der Erde ein Feuerdrache.

In der Höhe über dem Bereich vor den Externsteinen hat auch der oberste Gott der Germanen Wodan/Odin sein Domizil. Er ist der König und Vater der Götter und Gott der Weisheit und Magie, der sich mit den Runen auskennt. Als wilder Jäger ist er der Anführer der Seelen der Verstorbenen, die mit dem Sturm im Herbst über das Land brausen. Desweiteren findet man hier in der Höhe auch Thor (Donar), den Donnerer. Nach der Edda ist es seine Aufgabe, Midgard, die Welt der Menschen, zu beschützen.

Es gibt hier auch die Wesenheit der germanischen Mythologie, die auf den Namen Loki anspricht. Man findet Loki-ähnliche Wesenheiten auch an vielen anderen Orten. Viele höhere Wesenheiten treten als Zweiheit auf, als eine „positive“ und als eine „negative“.

Loki soll bekanntlich dem christlichen Teufel entsprechen. Er hat wie das Feuer eine ambivalente Natur. In der Edda heißt es von ihm:

„Loki ist schmuck und schön von Gestalt,
aber bös von Gemüt und sehr unbeständig.
Er übertrifft alle andern in Schlauheit und in jeder Art von Betrug.”
 

Loki kann Schlechtes wie auch Gutes bewirken. Oft muss Loki für andere Gottheiten einen Ausweg aus anscheinend aussichtslosen Situationen finden, was ihm auch immer gelingt. Dabei kommt ihm zugute, dass er außerordentlich kreativ ist und die Fähigkeit besitzt, sich in die verschiedensten Tiere und Menschen zu verwandeln.

Die Götter können nicht auf ihn verzichten. Wodan/Odin hat sogar Blutsbrüderschaft mit ihm geschlossen. Letzteres entspricht der Auffassung der Römer, dass der Teufel die Rückseite Gottes darstellt. Am meisten stimmen die Eigenschaften Lokis mit denen von Exu (gesprochen Eschu) in den südamerikanischen Umbanda-Kulten überein. Exu ist unberechenbar und wird von allen gefürchtet, aber er besitzt große Macht. Man kann bei den Kultveranstaltungen nicht auf ihn verzichten. So gibt er z.B. Auskunft darüber, warum er in bestimmten Fällen Krankheit und Elend bringt. Seine Forderungen für den Fall, dass er seine Aktivitäten einstellen soll, sind gewöhnlich ohne übertriebenen Aufwand erfüllbar.

Es stellt sich die Frage, wie Loki selber zu dem steht, was ihm angedichtet wurde. Welche Antworten erhält man, wenn man sich auf ihn einstimmt und wie sehen ihn die anderen Geistwesen, die sich als Wodan/Odin, Freya und Thor ansprechen lassen?

Der Autor wird versuchen, diese Fragen im nächsten Weblog zu beantworten.

 

 

 

 

 

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