Archive for Januar, 2010

Haikus und Tankas, Jotin, 25.01. bis 14.02. 2010: Von Traumfängern und Fängern, der Alpträume verursachenden Dämonen und „Gottesnarren“!

Sonntag, Januar 24th, 2010

Von Traumfängern und Fängern, der Alpträume verursachenden Dämonen und „Gottesnarren“!

Dass die Nacht Dämonen anzieht und der aufkommende Tag sie verjagt,  war vor allem in der Vergangenheit eine weit verbreitete Vorstellung und ist auch heute noch nicht ganz vergessen, so sehr sich die „Aufklärerichte“  auch ins Zeug legen, dies alles als Aberglauben hin zu stellen. Ohne jede Erfahrung auf diesem Gebiet wissen sie von vorne herein schon, wie die Welt beschaffen sein muss. In Übereinstimmung mit dem überholten „materialistischen“ Weltbild „schließen sie messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“ Der Autor hat auch einmal zu diesen Leuten gehört. Bei den „Beweisen“, die sie anführen, waren sie in der Regel nicht in der Lage, das Netz eng genug zu knüpfen. Die Fische, die sie fangen wollten, sind ihnen durch die Maschen gegangen.

Wer die nichtalltägliche Wirklichkeit kennen lernen möchte, aber Schwierigkeiten hat, sie zu akzeptieren, sollte mit dem Ruten gehen anfangen. Das kann praktisch jeder erlernen, wenn er es nur wirklich will. Später können dann Kurse in Schamanismus hinzukommen.

Die Traumfänger der nordamerikanischen Indianer sowie die Dream-Eater (Traum-Esser) der Japaner sind die bekanntesten magischen Hilfsmittel, sich vor Alpträumen und den sie verursachenden Wesenheiten zu schützen. (Siehe die folgenden Abbildungen!)

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Welche Erfahrungen könnten der Vorstellung zugrunde liegen, dass die Nacht Dämonen anzieht? In der Nacht kann das menschliche Auge viele Dinge nicht mehr eindeutig erkennen. Die Dinge verschmelzen mit ihrer Umgebung und können Formen annehmen, die dem Menschen bedrohlich erscheinen und ihn erschrecken. Der Mensch ist ein Tagwesen. Die Nacht ist für viele Tagwesen eine gefährliche Zeit, denn dann sind die nächtlichen Jäger unterwegs auf der Suche nach Nahrung. Beute konnte in den langen Zeiträumen der Menschwerdung auch der Mensch sein. Immer noch ist deshalb für seine Instinkte die Nacht eine gefährliche Zeit und aus folgendem Grund ist sie es auch heute noch: Wenn der Mensch schläft, ist seine Freiseele gewöhnlich unterwegs und in dem schlafenden Körper bleibt nur eine „Stallwache“ zurück, die über die sogenannte Silberschnur mit der Freiseele verbunden ist. Die „Stallwache“ ohne Freiseele kann telepathische und geistige Angriffe anderer Art nicht so leicht abwehren wie ein Mensch im Wachzustand. Die Nacht ist denn auch die Zeitspanne, in der schwarzmagische Handlungen dem Angegriffenen am meisten Angst einflößen und eine besondere Wirksamkeit entfalten. Vielfach kann einem solchen Angriff nur begegnet werden, indem die Freiseele zurück in den Körper geht und der Schlafende erwacht. Auch die umherschweifende Freiseele ist mitunter in Kämpfe mit Feinden verwickelt. Glockengeläut unterstützt möglicherweise den Kampf der Seele mit ihren Feinden. (Siehe die entsprechenden Abbildungen mit Text!)

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Die Naturgeister treffen sich nachts zu  Kreistänzen, die sie harmonisieren und aus denen sie Energie beziehen. Allerdings treffen sich nicht alle zum Kreistanz. Es gibt auch Außenseiter, die umherschweifen und mit Menschenseelen in Konflikt geraten können. Wenn die Freiseele in einem Kampf zu unterliegen droht, geht sie zurück in den Körper.

Von den Geistern Verstorbener wird gesagt, dass sie des Nachts Ausgang haben. Aber vielleicht werden sie nachts auch nur eher wahrgenommen. In der Stille der Nacht erschrecken sich die „Lebenden“ auch eher vor ihnen, vor allem dann, wenn der Geist eines Verstorbenen dabei ist, ihnen feinstoffliche Energie zu entziehen, was mitunter vorkommt. Ein Zeichen dafür, dass einem von dem Geist eines Verstorbenen feinstoffliche Energie weggenommen wurde, ist, dass man sich plötzlich sehr schwach und schlapp fühlt, hinsetzen muss, wenn man unterwegs ist und sich dann langsam wieder erholt. Wenn man mit anderen unterwegs ist, wird gewöhnlich der Schwächste angegriffen. Der Autor konnte dies u.a. bei   Personen beobachten, mit denen er in Burgruinen unterwegs waren. Die entzogene Energie war jedes Mal in dem Geist eines Verstorbenen zu finden, der sich in oder in der Nähe der Burg-Ruine aufhielt. Einmal war der „Vampir“ der Geist des anscheinend letzten Burgherrn, das andere Mal anscheinend der Geist eines Geistlichen, der sich schon seit Jahrhunderten in der zerstörten Kapelle aufhielt. Ihm selber wurde mehrfach im Schlaf Energie entzogen. Als er aufstehen wollte, konnte er sich nicht auf den Beinen halten. Dies geschah durch eine Wesenheit, die durch unglückliche Umstände nach ihrem Tod noch für einige Monate auf der Erde festgehalten wurde. Nachdem sie sich „gesammelt“ hatte, verabschiedete sie sich im „Traum“ von dem Autor und ging ins Licht. (Dass Krankheitsgeister den Menschen feinstoffliche Energie entziehen, ist Gang und Gebe. Bei bestimmten schweren Erkrankungen verfügt der Patient anscheinend über keinerlei feinstoffliche Energie mehr. Das Schwächegefühl tritt dabei allerdings zumindest im Anfang häufig nicht  in der oben beschriebenen extremen Form auf.)

(Wenn man einem Naturgeist Alkohol vorsetzt und dieser ihn „trinkt“, dann findet man die Schwingungen des Alkohols in dem feinstofflichen Körper des Naturgeistes, wenn man diese Schwingungen mit der Wünschelrute anpeilt.)

Mitunter kann man einem Angriff auch nur widerstehen, wenn einem geholfen wird. Man kann sein höheres Selbst bitten, einen solchen Widerstand zu organisieren. Dazu sollte man dem höheren Selbst und seinen Helfern feinstoffliche Energie zur Verfügung stellen, die man durch Tiefatmung gewinnt. Die Tiefatmung ist eine gewisse Zeit lang, eine Viertelstunde vielleicht, durchzuführen, manchmal auch länger. Nach einiger Zeit wird man das Gefühl haben oder auch im „Traum“ wahrnehmen, dass der Angriff abgewehrt ist. (Siehe Abbildung)

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Manchmal kann es zweckmäßig und auch erforderlich sein, dass man ein höheres Geistwesen um Hilfe bittet, insbesondere für Christen kann dies der Erzengel Michael oder aber auch Jesus Christus selber sein, der ja auch während seines Erdenlebens Dämonen ausgetrieben hat. Buddhisten können Buddha oder den weiblichen Bodhisattva (Erleuchtungswesen)  Guanyin bzw. Kannon (jap.) anrufen. Guanyin ist diejenige, die auf die Laute der Welt hört. Nicht nur Guanyin, auch die anderen Bodhisattvas haben die Macht, Schutz zu gewähren. Nach dem Vimalakirti-Sutra z. B. sind sie sehr mächtige Wesen. (Ein Sutra ist eine Lehrrede Buddhas.)

Hindus können die achtköpfige, in Indien sehr beliebte Mangalchandi, die gütige und mitfühlende Verkörperung der Göttin Durga, um Hilfe bitten. (Siehe die folgenden Abbildungen!)

Ein Lied zur Kabbala beginnt damit, dass die Tore zu den höheren Welten immer offen sind. Am Schluss heißt es:

„Segen wird wie süßer Regen kommen: der lebendige Gott.“

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 Der Winter ist zurückgekehrt (eigene Fotos)

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Haiku und Tanka, Jotin, 03.01. bis 23.01. 2011: Steigen Engel vom Himmel herab, um auf der Erde zu wirken?

Sonntag, Januar 3rd, 2010

Steigen Engel vom Himmel herab, um auf der Erde zu wirken?

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Steigen Engel vom Himmel herab, um auf der Erde zu wirken?

Auf Jakobs Himmelsleiter steigen Engel auf und nieder. Wer Jakobs Vision für wahr hält, wird nicht daran zweifeln, dass Engel vom Himmel herabsteigen. Die Berichte der Bibel, in denen von Engeln die Rede ist, dürften zumindest zum Teil auf Erfahrung beruhen. Menschen, die Geistwesen „sehen“, begegnen mitunter auch Wesen, die sie als engelhafte Wesen wahrnehmen. Dies können Schutzgeister sein, Wesenheiten, die dem Menschen bei seiner Geburt in dieses Leben sowie bei seiner Rückkehr helfen, Wesenheiten, die mit religiösen Riten zu tun haben oder andere. Insbesondere bei seiner Rückkehr auf die andere Seite ist der Mensch allem Anschein nach in besonderem Masse auf die Hilfe engelhafter Wesenheiten angewiesen, wenn die Rückkehr gelingen soll. Hier auf der Erde stehen ihm auch andere Wesenheiten als Schutzgeister zur Seite. Wegen seines freien Willens sollen Engel dem Menschen nur helfen können, wenn sie darum gebeten werden. Auf keinen Fall werden sie ihm helfen, wenn er eine solche Hilfe ablehnt. Die Vereinbarung von Hilfe ist in von vielen, insbesondere religiösen Menschen schon grundsätzlich getroffen worden.

Die Frage nach den besonderen Merkmalen, durch die sich engelhafte Wesenheiten von anderen Geistwesen unterscheiden, ist nicht so einfach zu beantworten. Auf jeden Fall scheinen es Lichtwesen zu sein, also Wesen, die auf der feinstofflichen Ebene Licht ausstrahlen, sich also durch ihre Aura von anderen Geistwesen unterscheiden. Allerdings ist nicht jedes Lichtwesen auch ein Engel. Die höheren Hierarchien der Naturgeister nimmt der Autor allerdings als engelhafte Lichtwesen wahr.

Engel sind Helfer der Menschheit und überhaupt des Lebens auf der Erde. Die Planung des Geschehens auf der Erde erfolgt in großem Umfang durch engelhafte Wesenheiten auf der anderen Seite.

In der Bibel wird ein Kampf zwischen Erzengel Michael und seinen himmlischen Heerscharen mit Luzifer und dessen Anhängern geschildert. Aus diesem Kampf geht Michael als Sieger hervor und die Anhänger Luzifers gelten als besiegt. In Wirklichkeit dauert dieser Krieg jedoch immer noch an. Es sind vor allem Kämpfe zwischen  Engeln und Anhängern Luzifers um die Seele eines Menschen, also ein Krieg auf vielen Plätzen mit jeweils wenigen Kämpfern. An diesem Krieg sind insgesamt viele, sehr viele Engel beteiligt. Die Engel bilden sozusagen den Gegenpol zum Bösen. Mit dem Bösen ist nicht Nichtglauben gemeint, sondern Verstöße gegen das Moralgesetz in uns, insbesondere die grundsätzliche Abwendung davon. Das Böse ist notwendig, aber wenn es die Oberhand gewinnt und einen totalen Sieg davon trägt, ist die Existenz des Menschen auf der Erde wahrscheinlich gefährdet. Außerdem dürfte dann kaum noch eine spirituelle Höherentwicklung möglich sein.

Eine weitere Frage ist, ob engelhafte Wesen auch in Menschen inkarnieren. Wenn eine Weltreligion darauf beruht, dass Gottes Sohn Mensch geworden ist, dann sollten zumindest die Anhänger dieses Glaubens es für möglich halten, dass mitunter auch Engel als Menschen geboren werden. Wer in der Aura eines Menschen lesen kann, wird dort „Zwischenleben“ finden, die auf der anderen Seite, der Geistseite, stattgefunden haben. Wenn jemand auf der anderen Seite ein Engel war, dann ist dies in seiner Aura gespeichert. Man muss sich nur die Zwischenleben ansehen, was etwas schwierig sein kann, evtl. muss man nach verborgenen Informationen fragen. Durch Lesen in der Aura erfährt man, dass manche Menschen in einem oder mehreren Zwischenleben engelhafte Wesen waren. Dann gibt es auch Menschen, die vor ihrem Erdenleben nie etwas anderes als hochrangige Engel waren. Hierzu zählen nach Wahrnehmung des Autors Pater Pio, der heilige Hermann Josef, andere Heilige sowie Propheten des Alten Bundes wie Elia, sein Sohn Elisa und Henoch, der auch als Metatron bezeichnet wird, um nur einige zu nennen. Manche Sufis sowie fortgeschrittene Bodhisattvas aus dem Buddhismus nimmt der Autor ebenfalls als engelhafte Wesen wahr. Das scheint zu bedeuten, dass hier auf der Erde eine spirituelle Entwicklung bis hinauf zum Engel-Status und vielleicht noch darüber hinaus möglich ist. Eine spirituelle Höherentwicklung erfolgt übrigens auch mit Hilfe höherer engelhafter Wesenheiten.

 

 

 

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Man kann auch durch „spontanes Wissen“ erfahren, ob jemand ein engelhaftes Wesen war oder auch wenn sich eine engelhafte Wesenheit aus einer höheren Sphäre darauf vorbereitet bzw. darauf vorbereitet wird, in eine Familie hineingeboren zu werden, die sich ein Kind wünscht. Der Autor durfte dies in seinem Bekanntenkreis erleben. Wenn ein Engel als Mensch geboren wird, weiß er in der Regel nicht mehr, was er vorher war. Dieses Wissen kann jedoch später wiederkehren. Logisch erschließen zu wollen, ob jemand aus der Engel-Sphäre stammt, kann in die Irre führen. Andersartigkeit reicht nicht aus. Indigo-Kinder sind z.B. häufig in starkem Maße andersartig. Sich fremd unter den Menschen zu fühlen, kann darauf zurückzuführen sein, dass jemand zum ersten Mal als Mensch inkarniert ist und vorher ein Geistwesen des Meeres, eines Sees oder Flusses, der Luft oder der Berge war. Auch den starken Drang zu haben, anderen Menschen zu helfen und dies auch zu tun, reicht nicht aus. Der Autor konnte bei einigen Menschen in der Aura lesen, dass sie in ihren Zwischenleben Tierhüter-Geister waren. Diese Menschen zeichnen sich in der Regel durch eine große Liebe vor allem zu der Tierart aus, deren Hüter sie waren.

 

 

 

 

 

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Aber jetzt zu Elia, der nach der Wahrnehmung des Autors auf der anderen Seite ein hochrangiger Engel war, bevor er als Mensch geboren wurde:

 

Der Autor hat seit Jahrzehnten die Angewohnheit, auf Kultplätzen, uralten, alten und neuen, nach den Hüter-Geistern dieser Plätze zu fragen. Dabei kommt er auf jüdischen Kultplätzen, Gedenkstätten und Friedhöfen immer wieder mit einem Geistwesen oder auch einer Kraft in Verbindung, die sich als Elia ansprechen lässt. Es ist dies eine angenehme, aufbauende Schwingung, die sich nach dem Empfinden des Autors durch eine „aufrichtige, herzliche und gleichzeitig aufbauende Freundlichkeit“ von der Schwingung der Hüter-Geister anderer Plätze unterscheidet. Der Autor ist immer sehr von dieser besonderen Wirkung von Elia angetan und fragte sich, womit dies zusammenhängen könnte und insbesondere auch, warum die Schwingung über jüdischen Kultplätzen immer mit Elia in Resonanz ist, wo doch als der Hüter von Synagogen z.B. der Erzengel Michael gilt. Der Autor begann sich deshalb über Elia zu informieren. Je mehr er erfuhr, umso weniger wunderte er sich darüber, warum er auf jüdischen Kultstätten überall auf Elia stößt und warum seine Schwingung freundlich und aufbauend ist. Aber urteilen Sie selber:

Elia war ein biblischer Prophet, der im neunten Jahrh. v. Chr. in Israel (im Nordreich) wirkte. Sein Name bedeutet „Mein Gott ist der Herr JAHWE”. Er wirkte in einer Zeit der Auseinandersetzungen zwischen dem alten Baals-Kult und dem Glauben an Jahwe, den Gott Israels. Sein Anliegen war die ausschließliche Verehrung Jahwes. Nach der Bibel wird Elia in einem feurigen Wagen mit feurigen Rossen „gen Himmel” entrückt. Darum entstand im Judentum der Glaube, Elia sei nicht gestorben, sondern lebendig in den Himmel aufgenommen worden. Er gilt als der wichtigste Prophet nach Moses.

Elia wird als unsichtbarer Teilnehmer beim Havdalah Ritus am Ende des Sabbat sowie zum Passahfest und zu den Beschneidungsriten eingeladen. Es wird ein Stuhl für ihn bereitgestellt. Der Havdalah Ritus findet statt, wenn am Ende des Sabbat die Nacht anbricht und die neue Woche beginnt. Nach einem einleitenden Gebet werden vier Segen gesprochen, je ein Segen auf den Wein, die Gewürze und auf die Kerze, dann ein Segen auf die Trennung des Heiligen vom Weltlichen. Wenn man den Sabbat der Tradition gemäß gefeiert hat und den Übergang in den Alltag bewusst erlebt, dann soll man etwas von der geleisteten Seelenarbeit in die Routine des Alltags mit hinüber nehmen können und ihn so etwas erheben. Man soll daran arbeiten, die Verbindung zum Göttlichen auch im Alltagsleben aufrecht zu erhalten.

 Bei der Beschneidung ist Elia „wegen seines Eifers für den Bund des Herrn“ als unsichtbarer Ehrengast anwesend. Seine Wiederkunft wird im Judentum sehnlichst erwartet, sie bedeutet den Anbruch der messianischen Zeit (Prophet Maleachi 3, 23 – 24). Der genannte Prophet sagt: „Elia kommt, ehe der Tag des Herrn anbricht.“ Dass dieser Tag bald kommen werde, war Israels tägliches Gebet. Es ging dabei vordergründig um die Erlösung und die Freiheit Israels, bei der die Befreiung von Fremdherrschaft an erster Stelle stand. Jahwe sollte über die ganze Erde herrschen. Zu der messianischen Zeit gehörte auch, dass Tote auferweckt werden. Man erwartet(e), dass Elia diese und auch alle anderen guten Botschaften bringt. Auch aus dem Neuen Testament geht diese Erwartung hervor: Jesus wird gefragt, ob er Elia sei, Johannes der Täufer wird oft mit Elia verglichen.

Um Elia ranken sich viele Legenden. In einer davon erweckt er den verstorbenen Sohn einer Witwe durch Fürbitte wieder zum Leben. Der körperliche Kontakt des toten Sohnes der Frau zu dem lebenden Elia, der über eine große Lebenskraft verfügt, führt dazu, dass der Sohn wieder lebendig wird.

Über die Bedeutung von Elia auf einer tieferen Ebene erfährt man etwas von dem Mystiker und Lehrer Friedrich Weinreb (Friedr. Weinreb: Der Weg durch den Tempel, Tauros Verlag Weiler im Allgäu, 2000). Weinreb sagt über Elia folgendes:

„Vom Propheten Elia, der die Erlösung ankündigt, wird erzählt, dass er immer neue Überraschungen bringt. Er kündigt nicht ein einziges Mal die Erlösung an und dann ist sie da. Diese Erlösung ist auch etwas, das jeden Tag aufs Neue erlebt werden muss, weil es ein ewiges Erlöst werden ist: dass man die Dinge ewig in die Form der Einheit bringt….Erlösen ist darum ein ewiges, ein ständiges Geschehen, von dem man nicht sagen kann: Jetzt liegt es hinter mir…“…beim Passahmahl dem „seder“, erlebt man jedes Mal wieder den Auszug aus Ägypten, weil dann der Augenblick dieses Auszugs wieder da ist. Der „ofan“, das Rad der Ewigkeit, dreht sich und berührt dann diese Erde am Punkt des 15. Nissan, des Tages des Auszugs. Am „seder“, dieser Mahlzeit des Übergangs, gibt es immer einen mit Wein gefüllten Becher, den niemand benutzt. Es ist der Becher für Elia, der Gast ist, weil das Neue kommen wird. Man ist an dem Punkt, die eine Welt zu verlassen und zur anderen Welt zu gehen. Darum ist Elia überall gleichzeitig anwesend. Als Kind fragst du dann: Wenn er doch bei uns ist, wie kann er dann bei Menschen in New York oder wo auch immer sein? Die Antwort lautet dann: So darfst du das nicht sehen, denn dort, wo dieser Tisch in Wirklichkeit steht, dort sitzen wir alle zusammen.“ (Dies ist eine Erfahrung, welche der Autor dieses Weblogs in anderen Zusammenhängen viele Male machen durfte. An der Richtigkeit dieser Aussage von Weinreb gibt es deshalb für den Autor keinerlei Zweifel.)

„Hier ist alles zersplittert“, sagt Weinreb dann weiter, „darum ist Elia hier in jedem Splitter anwesend…“ „…Nach der Mahlzeit wird sogar die Wohnungstür geöffnet um Elia hereinzulassen…“

„…So versteht man hoffentlich, dass man Elia hier an jedem Ort und zu jeder Zeit hören und sehen kann, wenn man von der Möglichkeit des Übergangs von der einen zur anderen Welt wei߅“

Der Autor kann bestätigen, dass Elia an jüdischen Kultplätzen und damit auch an jedem anderen Platz auch von Nichtjuden wahrgenommen werden kann. Wenn man sich Mühe gibt und nicht in Eile ist, kann man ihn auch an jedem Ort und zu jeder Zeit „hören“ und „sehen“. Mit seiner Hilfe kann eine Verbindung zum Göttlichen hergestellt und mit in das Alltagsleben hineingenommen werden.

 

 

Haikus und Tankas, Jotin, 04.01. bis 24.01. 2010: Die Art unserer Gedanken, Gefühle usw. bestimmt, ob uns positive Geistwesen fördern und helfen oder uns negative Wesen in Schwierigkeiten bringen!

Sonntag, Januar 3rd, 2010

Die Art unserer Gedanken, Gefühle usw. bestimmt, ob uns positive Geistwesen fördern und helfen oder uns negative Wesen in Schwierigkeiten bringen.

Ob positive Geistwesen uns fördern und beistehen oder ob negative Wesen uns in Schwierigkeiten verstricken, hängt von der Art unserer Gedanken, Gefühle, Vorstellungen und Tätigkeiten ab.

Wenn sich ein Mensch in Hass verzehrt, zieht er dämonenhafte Wesenheiten an, die diesen Hass noch schüren, weil sie daraus Energien beziehen. Ein Mensch kann durch andauernde Emotionen von Hass und Zorn sogar von einer negativen Wesenheit besetzt werden, die Einfluss auf sein Handeln nimmt.

Wer aber nach dem Positiven strebt, wird hierbei von positiven Geistwesen  unterstützt. Die Anwesenheit positiver wie negativer Geistwesen kann wahrgenommen werden.

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Engel haben auch die Kraft, die Menschen von Negativem zu reinigen. Bei Jesaja geschieht dies durch einen Seraphim.

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Wer einen Segen ausspricht, dem hilft eine engelhafte Wesenheit, so dass sich die Kraft seines Segens verstärkt. Ein starker Segen kann dabei wie der von Pater Pio auch von der „anderen Seite“ aus erfolgen. Wenn eine Mutter ihr Kind segnet, dann hilft ihr dabei ein hochrangiger Engel der Mutter-Gottheit und beider Segen weist eine große Stärke auf. Je höher der Rang der engelhaften Wesenheit, der einem Menschen beim Segnen hilft, umso heiliger und stärker ist ihr gemeinsamer Segen. Wenn ein Mensch auf einem spirituellen Weg fortschreitet, dann helfen ihm immer höhere und stärkere engelhafte Wesenheiten.

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Wenn zu Weihnachten bei Gottesdiensten die Erzählung über die Geburt Jesu Christi in einem Stall bei Betlehem vorgelesen wird, wie sie vom Evangelisten Lukas überliefert ist, dann öffnet sich der Himmel und  hochrangige Engel schweben herab. Sie begleiten den Ritus und schenken den Teilnehmern eine beglückende Kraft. Sensitive spüren die Anwesenheit der Engel.

Das neugeborene Kind wird, so lautet die Erzählung, in eine Krippe gelegt. Hirten in der Nähe werden von einem Engel aufgesucht, der ihnen mitteilt, dass in Betlehem der Heiland (Messias) geboren worden sei. Nach dieser Verkündigung schwebt eine Schar von Engeln herbei. Sie lobpreisen Gott im Himmel und verheißen den Menschen, die guten Willens sind, Frieden auf Erden.

Ob höhere Wesenheiten kommen, hängt nicht davon ab ob eine Erzählung historisch richtig ist. Engel schweben herab, wenn die Weihnachts-Geschichte vorgelesen wird, weil Menschen durch diese Geschichte angeregt werden, das Göttliche zu verehren. An erster Stelle stehen dabei die Gefühle der Gläubigen.

Dem Evangelisten Matthäus waren anscheinend die Bedingungen bekannt, unter denen eine göttliche Wesenheit zu den Menschen kommt. Denn bei ihm heißt es:„… wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich (Christus) mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20)

Bei den Griechen der Antike war das Vorlesen von Homers Odyssee ein Ritus zu Ehren der Göttin Pallas Athene. In der Odyssee wird die gefahrvolle Heimkehr des Odysseus aus dem trojanischen Krieg geschildert. Athene, die wehrhafte Tochter des Zeus, behütet und begleitet Odysseus auf seinen Fahrten und bei der Rückkehr in den Palast. Mit der Hilfe der Göttin tötet er auch die Freier seiner Frau, die sein Gut verprassen und seinem Sohn nach dem Leben trachten. Mitunter erscheint die Göttin auch Personen der Handlung.

Athene war die Schutzgöttin der Stadt Athen in Griechenland. In der Antike hatte jede Stadt ihre Schutzgottheit. Insbesondere aus dem alten Ägypten ist dies überliefert. Die Jäger-Völker wussten, dass Hüter-Geister bzw. Schutzgottheiten über alle Tiere wachen. Wie die Tiere so haben auch die Menschen ihre Hüter-Geister bzw. Schutzgottheiten. Die Schutzgottheiten der Städte kann man als die höheren Hüter-Geister der Menschen ansehen, die in diesen Städten leben. Wenn die Odyssee vorgelesen wurde, kam die Göttin Athene oder einer ihrer Engel. Sensitive spüren beim Vorlesen der Odyssee auch heute noch, dass die Göttin anwesend ist, wenn von ihr gesprochen wird.

Die an der Ostsee-Küste lebenden Liven nahmen an, dass eine Meeres-Göttin sie als ihre Kinder betrachtet und ihnen die Fische zuteilt.

Wenn bei heiligen Riten höhere Wesenheiten teilnehmen, so kommen sie nicht ohne Gaben. Sie schenken uns Kraft, unser Leben besser zu meistern.

 

 

 

 

 

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Das Auge Gottes im Bild Weisheit – Chochma von Christine Lehmann 

Geistwesen kommen auch noch bei vielen anderen Gelegenheiten als heiligen Riten. Wer z.B. mit Gefühlen liebevoller Wertschätzung eine Rose in seinen Händen hält, kann von der zuständigen Rosen-Fee „umarmt“ und von ihrer Ausstrahlung verzaubert werden.

Wenn sich zwei Menschen in Liebe vereinigen, dann schwebt eine Tochter der schönen Aphrodite über den Liebenden. Erst die Anwesenheit der Liebesgöttin bewirkt, dass der Liebesakt seine volle ekstatische Höhe erreicht.

Zu den Zufalls-Entdeckungen des Autors, die er immer wieder bestätigt fand, gehört folgende: Wer sich vorstellt, dass an einer bestimmten Stelle eine Quelle aus dem Boden sprudelt, das kann sogar in einer Wohnung sein, dann stellt sich dort eine Quellnymphe ein. Und wer sich in einem Vulkan-Gebiet wie der Eifel vorstellt, dass vor ihm ein Vulkan in die Höhe wächst, erhält Gesellschaft von einem vulkanischen Feuergeist. Einfache Naturwesen sprechen so auf menschliche Vorstellungen von Natur-Erscheinungen an, aus denen sie Energie beziehen. Auf welche Weise aber kann man sich in die Gesellschaft eines höheren Engels, eines Seraphim z.B., dieses Licht- und Feuer-Wesens, begeben. Es ist möglich, mit einem Seraphim in Verbindung zu treten! Sich ein Feuermeer vorzustellen, ist dazu allerdings nicht geeignet. Dann kommen nur die Salamander genannten einfachen Naturgeister, die ihre Energie aus dem Feuer beziehen. Den Seraphim begegnet jedoch, wer in tiefer Meditation in die Große Leere eintaucht, die voller Energie ist. Die Große Leere ist auch der Aufenthaltsort von Seraphim, die wie bei Jesaja dem Meditierenden Reinheit (und Harmonie) schenken. (Siehe Abbildung oben!)

 

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Wer in tiefer Meditation in die Große Leere eintaucht, erhält dort als Haupt-Geschenk feinstoffliche Energie, die als Licht und Lebenskraft umschrieben werden kann. Die feinstoffliche Energie strahlt bei spirituell Fortgeschrittenen mit großer Stärke aus Kopf und Hara. Die von Kopf und insbesondere Hara des abgebildeten Buddha nach allen Seiten ausgehenden Strahlen stammen aus der Großen Leere – in der Kabbala sind dies die Hallen des Lichtes – und stellen Linien feinstofflicher Energie dar – ebenso wie der Strahlenkranz der aus dem 18. Jahrhundert stammenden goldenen Madonna mit Jesuskind (Siehe Abbildung).

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Desweiteren können auch Kult-Orte und Gegenstände feinstoffliche Energie abstrahlen wie z.B. geweihte Hostien (siehe Abbildung).

Durch Segnen und Riten erhöht sich die Energie heiliger Orte und Gegenstände, aber auch diejenige der Menschen, die an den Riten teilnehmen bzw. einen Segen empfangen. Die Anzahl ihrer Energie-Linien nimmt zu, wie in England aufgrund von Untersuchungen festgestellt wurde. (Nigel Pennick: Einst war uns die Erde heilig, Felicitas Hübner Verlag 1987, Kap. VII) Die Intensität der einzelnen Energie-Linien nimmt ebenfalls zu. Der Autor kann diese Beobachtungen bestätigen. 

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