Archive for Mai, 2009

Haikus und Tankas, Jotin, 25. Mai bis 07. Juni 2009; Hat der Mensch einen „Nutzen“ davon, wenn er sich selber segnet?

Sonntag, Mai 24th, 2009

Hat der Mensch einen „Nutzen“ davon, wenn er sich selber segnet?

Ist die schöne Aphrodite die Nachfolgerin der steinzeitlichen Venus von Willendorf?

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Ist die schöne Aphrodite die Nachfolgerin der Venus von Willendorf?

(Die neu entdeckte „Hohle-Fels“-Venus – eine Vorgängerin der Venus von Willendorf!)

Etwa Mitte Mai 2009 berichtete die Presse in fast sensationeller Weise über einen steinzeitlichen Venusfund auf der schwäbischen Alb. Bei dem Fund handelt es sich um eine 6 cm große Frauen-Figur, die vor etwa 35000 bis 40000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt wurde. Diese sogenannte „Hohle Fels“-Venus ist damit die älteste bekannte Menschen-Darstellung. Die Steinzeit-Venus weist überdimensionierte Brüste, ein ausgeprägtes Gesäß und deutlich hervorgehobene Geschlechtsteile auf. Ihre Beine sind kurz und spitz. Auf den Schultern befindet sich anstelle eines Kopfes ein geschnitzter Ring. Es besteht Ähnlichkeit mit der aus Kalkstein gefertigten 11 cm großen Venus von Willendorf, die oben abgebildet ist. Bei ihr sind die Geschlechtsmerkmale und das Gesäß ähnlich überbetont. Die im Naturhistorischen Museum von Wien aufbewahrte Venus von Willendorf ist jedoch um etwa 10000 Jahre jünger. Insgesamt sind bisher mehr als 200 ähnliche steinzeitliche Venus-Figuren bekannt. Man nimmt an, dass sie im Zusammenhang mit Fruchtbarkeits-Riten verwendet wurden, die von den Steinzeit-Menschen der Eiszeit über Jahrtausende hinweg in ähnlicher Form durchgeführt wurden.

Tatsächlich weisen die „Hohle-Fels“-Venus sowie die Venus von Willendorf auch heute noch die Schwingungen von Kultobjekten auf. Dies zeigt, dass sie bei kultischen Riten verwendet wurden.

Bei diesen Riten wurden jenseitige Wesenheiten angerufen. Ein Schamane oder eine Schamanin tanzte, schlug die Trommel und rief die jenseitige Wesenheit an, für welche die Venus-Figur ein „Stützpunkt“ war. Ein „Engel“ dieser jenseitigen Wesenheit schwebte herbei, wurde von der Energie des Tanzes und des Trommelns genährt und versorgte im Gegenzug die Teilnehmer mit Lebensenergie. Ihre Hilfe dürfte aber noch darüber hinaus gegangen sein. Ein „Extrakt“ dieser Lebensenergie, welche die angerufene Wesenheit den Teilnehmern zukommen ließ, ist immer noch in den Venus-Figuren gespeichert und den Figuren lässt sich auch entnehmen, dass sie Stützpunkte angerufener Wesenheiten waren. Desweiteren lässt sich auch herausfinden, wie die Kultveranstaltungen in etwa abliefen. Letzteres wird in der Parapsychologie als Psychometrie bezeichnet. Psychometrie ist eine paranormale Wahrnehmung mit Hilfe eines Gegenstandes, die von allen paranormalen Wahrnehmungen vielleicht am besten gelingt.

Die Venus-Figuren sind auch heute noch ein Stützpunkt jenseitiger Wesenheiten, welche die Menschen mit Lebensenergie versorgen und ihnen auch auf andere Weise helfen. Diese jenseitigen Wesenheiten können auch heute noch über die Venus-Figuren und ihre Replikate angerufen und um Hilfe gebeten werden.

Welcher Art aber ist die Hilfe, die sie gewähren?

Wenn die Venus-Figuren bei Fruchtbarkeitskulten von Jägervölkern der Altsteinzeit im eiszeitlichen Europa und Sibirien eine Rolle spielten, dann ging es bei diesen Kulten vor allem um die Vermehrung von Mensch und Tier, aber auch um das Gedeihen der Weidegründe für das Wild, von dem die Menschen hauptsächlich lebten.

Mensch, Tier und Pflanze können sich nur vermehren, wenn die Umweltbedingungen dafür vorhanden sind. Das Eis war zeitweise auf dem Vormarsch und engte die Lebensräume ein. Menschen können sich nur vermehren, wenn sie genug zu essen haben und sich gegen die Kälte schützen können. Die Versorgung mit Nahrung war bei Jägervölkern, insbesondere denjenigen der letzten Eiszeit mit ihren wechselnden Klima-Verhältnissen, häufig nicht gegeben. Dann hungerten die Menschen.

Wohl genährte Frauen, wie die Venus von Willendorf, waren ein Zeichen dafür, dass ihre Sippe es verstand, sich Nahrung im Überfluss zu beschaffen. Bei ausreichender Nahrung wurden die Frauen schwanger, die Kinder wuchsen in ihrem Leib heran und wenn sie geboren wurden, hatten die Frauen genügend Milch, um sie zu säugen. Die mächtigen Brüste der Venus von Willendorf sollten dies beschwören.

Damit sich eine Sippe im eiszeitlichen Europa  vermehrte und nicht ausstarb, mussten ihre Aktivitäten als erstes darauf gerichtet sein, dass sie genug zu essen hatte und sich mit den Fellen von Tieren wie dem Rentier z.B. ausreichend gegen die Kälte schützen konnte, so dass die schwangeren Frauen gesund blieben und ihre Kinder austragen konnten. Letzten Endes ging es um eine Art eiszeitlicher Schwangerschaftsvorsorge und, wenn es soweit war, um eine Geburt mit glücklichem Ausgang.

Das ist in den Augen des Autors der Hauptzweck, welchem der Ritus im Zusammenhang mit den Venus-Figuren diente. Die mit den Venus-Figuren verbundene Wesenheit kann man deshalb als eine Art Muttergottheit ansehen, als eine Vorläuferin der germanischen Freya, der ostasiatischen Guanyin und der römischen Venus und griechischen Aphrodite und den Muttergottheiten anderer Kulturen, inssbesondere auch der griechischen Göttin der Niederkunft Eileithyia, die schon eine jungsteinzeitliche Vorläuferin gehabt haben soll.

Es wird angenommen, dass Aphrodite ursprünglich eine Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttin war. In vielen antiken Kulturen nimmt die Mutter-Göttin eine zentrale Stellung ein. Bei Homer erscheint Aphrodite, die Göttin der Liebe, der Schönheit und der Fruchtbarkeit, auch als Herrin der wilden Tiere. Auf ihren Wink hin sollen sie sich paaren. Aphrodite galt auch als die Beschützerin der Ehe. Beschützerin der Ehe war vor allem aber auch Hera, die Götterkönigin. Hera war auch die Göttin der Geburt. Ihr Attribut war wie bei Guanyin, der ostasiatischen Muttergöttin, der Pfau. Als Eileithyia stand sie den Gebärenden bei.

Eileithyia, „die zu (Hilfe) Kommende war in der griechischen Mythologie die Göttin der Niederkunft und der Schwangerschaftsvorsorge. Eileithyia wurde als Beschützerin gebärender Frauen besonders auf Kreta in der Eileithyia-Höhle bei Amnisios verehrt.  

Nachfolgerinnen hat die eiszeitliche Venus also viele. Geistwesen, welche den Frauen in der Steinzeit bei der Geburt ihrer Kinder beistanden, helfen auch heute noch den werdenden Müttern und sie werden dies solange tun, wie es Menschen gibt, gleichgültig, unter welchen Namen sie angerufen werden, welche Gestalt die Menschen ihnen verleihen und welche Legenden sie mit ihnen verbinden. Das einzige, was möglicherweise erforderlich ist, ist, dass sie um Hilfe gebeten werden. 

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Im Dreifachstern der Harmonie aus dem „Dreifaltigen Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“ befinden sich Schöpfung, Erhaltung und Auflösung im Gleichgewicht, wie es letztlich ein Fruchtbarkeitskult anstrebt.

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Eiszeit-Jäger und Venus, stilisiert!

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Wer eine Venus-Figur als Anhänger trug, stärkte seine Lebens-Energien!

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Eos, die Göttin der Morgenröte, segnet die Erde!

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Hat der Mensch einen „Nutzen“ davon, wenn er sich selber segnet? 

Es wird die Auffassung vertreten, dass man sich nicht selber segnen kann. Andererseits schlagen Christen aber das Kreuzzeichen über ihrem Oberkörper. Damit segnen sie sich doch anscheinend selber. Im Folgenden soll versucht werden, herauszufinden, ob der Mensch einen „Nutzen“ davon hat, wenn er sich selber segnet.

Was geschieht, wenn jemand segnet, einen anderen Menschen, ein Tier, Nahrung, die Erde oder auch irgendeinen beliebigen Gegenstand? Ein Ergebnis ist, dass sich das feinstoffliche Energie-Niveau von Menschen, Tieren und Gegenständen erhöht, die gesegnet werden. Es wird eine Kraft in ihnen erhöht, die in der Religion der Irokesen Orenda, bei polynesischen Völkern Mana und bei den germanischen Völkern Od genannt wird, um nur einige Namen dieser Kraft zu nennen. Wenn das feinstoffliche Energie-Niveau von Menschen und Tieren angehoben wird, so erhöht sich deren Lebenskraft. Hierdurch werden Heilungen eingeleitet. Dies ist eines der sehr positiven Dinge, welche Segnen bewirken. Es geschehen auch noch andere Dinge, die jedoch nicht so leicht zu verifizieren sind. U.a. kann Unglück abgewendet werden. Durch Segnen können unseren Schutz- und Hilfsgeistern Energien zur Verfügung gestellt werden, mit denen sie  Ereignisse abwenden können, die als Schicksal aufgefasst werden.

 Was geschieht nun, wenn man sich selber segnet?

Was man zweifelsfrei feststellen kann, ist, dass sich dann das eigene feinstoffliche Energie-Niveau erhöht, mit allen positiven Folgen, wie sie auch zu beobachten sind, wenn man andere segnet. Der Autor hat dies viele Male beobachtet.

Aber wie das? Wie kann man mit seinen eigenen Energien sein Energie-Niveau erhöhen! Dies scheint fast so, als ob man sich an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf zöge. Dies ist anscheinend ein Widerspruch, allerdings nur so lange, wie man sich mit seinen eigenen Energien segnet.

(Das Segnen von anderen mit seinen eigenen Energien sollte auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben. Bei vielem Segnen führt dies zu einem Energie-Verlust, der sich negativ auf den Segnenden auswirkt.)  

Tatsächlich ist es so, dass dem Segnenden in der Regel feinstoffliche Energien von höheren Mächten zur Verfügung gestellt werden.

Wer sind diese höheren Mächte?

Als erstes ist das Höhere Selbst zu nennen. Das Höhere Selbst hat Zugriff auf ein unerschöpfliches feinstoffliches Energie-Potential. Wer mit Hilfe des Höheren Selbst segnet, wird zu einem Kanal für diese feinstofflichen Energien und überträgt sie durch sein Segnen. Das höhere Selbst schaltet sich vielfach nicht von selber beim Segnen ein. Es muss darum gebeten werden. Ein einmaliges Bitten reicht am Anfang gewöhnlich nicht aus.

Einweihungen gewähren vielfach einen unmittelbaren Zugriff auf große Mengen feinstofflicher Energien. Dies ist z.B. bei einer Reiki-Einweihung der Fall. Wer die Reiki-Einweihung erhalten hat und um Reiki bittet, wird zu einem Kanal für Heil-Energien. Wer dann segnet, überträgt mit seinem Segen auch diese Heil-Energien. Bei Reiki ist bekannt, dass man sich Reiki auch selber geben kann. Langjährige Meditation, wie z.B. die Zen-Meditation, führt ebenfalls dazu, dass der Meditierende an feinstoffliche Energiequellen angeschlossen wird. Das können die feinstoffliche Lebens-Energie, desweiteren auch die feinstofflichen Energien höherer Ebenen sein. Die „Zugriffsmöglichkeiten“ auf die Art der feinstofflichen Energien sind in der Aura (eines Zen-Praktizierenden z.B.) über dem Kopf „gespeichert“, die Zugriffsmöglichkeit auf Reiki allerdings nur, wenn jemand, der die Reiki-Einweihung erhalten hat, auch um Reiki bittet. Man kann diese Zugriffsmöglichkeiten in der Aura über dem Kopf bei einiger Übung wahrnehmen.

Alle diese feinstofflichen Energien, die jemand zur Verfügung stehen, kann er auch sich selber mit den gleichen Wirkungen wie bei anderen zukommen lassen.

Um zum Schluss zu kommen: Die Frage, ob es auch sinnvoll ist, sich selber zu segnen, ist unbedingt zu bejahen. Der Nutzen, der hiervon insbesondere für die Gesundheit ausgeht, kann sehr groß sein. 

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Die Pusteblume löst sich auf. Wind ist Sämann für den Löwenzahn!

Haikus und Tankas, Jotin, 11. Mai bis 24. Mai 2009: Priester-Segen und Mutter-Segen!

Sonntag, Mai 10th, 2009

Priester-Segen und Mutter-Segen!

Der segnende Papst bei der Schwarzen Madonna in Altötting!

Der segnende Papst bei der Schwarzen Madonna in Altötting!

Von den Päpsten ist Papst Pius X (1835 bis 1914) der erste heilig gesprochene Papst seit Pius V. im 16. Jahrhundert. Da der Autor bei ihm die Kraft der Heiligkeit festzustellen glaubt, war und ist seine Kraft des Segnens größer als die der anderen neuzeitlichen Päpste.

Pius X. war insgesamt 11 Jahre Papst. 17 Jahre lang war er einfacher Landpfarrer in Italien gewesen. Als Papst führte er Reformen von bleibendem Wert durch, die insbesondere bewirkten, dass heute mehr Gläubige an der heiligen Eucharistie teilnehmen als vor seiner Amtszeit. Die Eucharistie ist das bedeutendste christliche Ritual mit wirkungsvollen Segnungen. Bereits bei seinem Ableben war seine Umgebung davon überzeugt, einen heiligen Papst erlebt zu haben. Schon zu Lebzeiten soll Pius X. „Wunder“ gewirkt haben. So soll der belgische Konsul Karl Lubois, dessen Körper mit Furunkeln bedeckt war, durch das Gebet des Papstes spontan geheilt worden sein. Weitere „Wunder“ wirkte Pius X. nach seinem Tode.

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Ist schon alles gesegnet?

Es gibt die Auffassung, dass Segnen nicht nötig sei, weil schon alles gesegnet ist. In einem tieferen Sinn dürfte tatsächlich schon alles gesegnet sein, wie auch alles schon heilig ist, denn alles ist ja Gottes Schöpfung. Es gibt aber Unterschiede in der „Heiligkeit“ von Menschen, Dingen und Orten. Sonst könnte ja z.B. Gott auf dem Berg Horeb nicht zu Moses sagen: „Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! …“

In der Natur gibt es normal starke und starke Orte, desweiteren Orte, an denen man feinstoffliche Energie verliert. (Heute werden an Orten, an denen der Mensch feinstoffliche Energie verliert, Häuser gebaut mit negativen Folgen für die Bewohner. An solchen Orten breiten sich Pilzkrankheiten aus. In den Lungen z.B. der dort wohnenden Menschen können sich „optisch“ wunderschöne Pilzgeflechte entfalten. In früheren Zeiten kamen solche Orte für eine Bebauung nicht infrage.) Starke Orte kann man im Wald gewöhnlich daran erkennen, dass die Bäume dort sehr dicht stehen und sich überdurchschnittlich gut entwickeln. Starke Orte im größeren Maßstab sind gewöhnlich auch die Wallfahrtsorte, insbesondere die bedeutenden, wie z.B. Altötting.

Mit starken Orten sind Plätze gemeint, die für Menschen gut sind. Ein Platz, der für Menschen gut ist, muss nicht unbedingt auch gut für eine Katze sein. Und es ist auch nicht jeder Platz für jeden Menschen gleich gut. Man kann Menschen und auch Tiere von ihrer Struktur, Herkunft und Hauptschutzgeist, wie der Autor ihn nennt, in Luft-, Wasser-, Erd- und Feuerwesen unterscheiden. Die Orte, an denen sich Menschen und Tiere mit der „Struktur von Luftwesen“ gut fühlen, müssen nicht unbedingt auch gut für Menschen und Tiere mit einer anderen Struktur sein.

(Auf einer Weide lagern vielfach die meisten Kühe, wenn sie nicht weiden, im Kreis an einer bestimmten Stelle, die sie immer wieder aufsuchen. Das sind die Tiere mit der „Struktur von Luftwesen“. Sie sind in der Mehrzahl. Auf vielen Weiden gibt es zumindest eine Stelle, an der sie sich gut fühlen. Zwei oder drei Tiere halten sich jedoch abseits auf. Das sind gewöhnlich Kühe mit einer anderen Struktur.)

Durch Segnen wird ein Ort zum starken Ort, durch einmaliges Segnen vorübergehend, durch häufiges Segnen u.U. für Jahrtausende. Wer in einem Hotel einen schlechten Bettplatz erhält, kann ihn durch Segnen vorübergehend zu einem guten und sogar sehr guten machen, an dem er hervorragend schläft. Das Segnen ist evtl. jeden Abend zu wiederholen.

Es gibt Dinge, die den einen zum Segen, den anderen zum Fluch gereichen. Das Gift der Kobra gehört hierzu. Für die Schlange ist es von großem Nutzen, den Menschen, der von einer Kobra gebissen wird, kann es töten. Wenn ein Segen über eine Sache gesprochen wird, dann soll dieser Segen zum Segen für die Menschen werden, die mit dieser Sache zu tun haben. Die Absicht, die bewusst oder unbewusst in einen Segen hinein gelegt wird, ist immer von großer Bedeutung. Ein Beispiel hierfür findet sich in der Hebräischen Mythologie: Nach der Bibel wirbt der Aufseher Abrahams über die Herden um Rebeka als Frau für Abrahams Sohn Isaak. Nach einer von der Bibel abweichenden Version dieser Werbung in der hebräischen Mythologie misstraut Abrahams Beauftragter dem Bruder Rebekas, Laban. Er möchte, dass Rebeka sofort mit ihm geht und nicht noch zehn Tage bleibt, um den Tod ihres Vater zu betrauern. Rebeka ist damit einverstanden und da ihr Vater tot ist, kann sie auch selber entscheiden. Rebeka sagt zu ihrem Bruder Laban: „Ich werde selbst dann gehen, wenn ich damit gegen deinen Willen verstosse.!“

So zur Zustimmung gedrängt, segnet Laban sie mit solchem Hohn, dass sie viele Jahre unfruchtbar war.

(Nach Robert von Ranke-Graves u. Raphael Patai: „Hebräische Mythologie“ S. 231, rowohlts enzyklopädie, Hamburg 1994, teils wörtlich, teils sinngemäß)

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Madonna mit dem Strahlenkranz (Rokoko) und dem segnenden Jesuskind auf ihrem Arm als Königin der Welt in der Pfarrkirche des hl. Ägidius in Heiligenstadt.

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Madonna mit dem Strahlenkranz (Rokoko) und dem segnenden Jesuskind auf ihrem Arm als Königin der Welt in der Pfarrkirche des hl. Ägidius in Heiligenstadt (eigenes Foto)

In fast jeder Kirche findet er sich jetzt eine mit Blumen und Kerzen geschmückte Marienstatue oder ein Marienbild als optischer Mittelpunkt der Andachten zu Ehren der Gottesmutter in dem ihr gewidmeten Monat Mai, der Zeit der Blumen und Blüten, der grünen Landschaften und warmen Sonnentage.

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Heiligenstadt (Heilbad) liegt im Obereichsfeld, im Tal von Leine und Geislede, etwa 14 km östlich des Dreiländerecks von Hessen−Niedersachsen−Thüringen. Es wird umschlossen von ca. 450 m hohen waldreichen Berghöhen.
Im Jahre 973 erstmals urkundlich erwähnt, erlangte Heiligenstadt 1227 das Stadtrecht.
Der Bildhauer und Bildschnitzer Tilman Riemenschneider wurde um 1460 hier geboren. Theodor Storm wirkte 8 Jahre als Kreisrichter in Heiligenstadt.

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Die Marienkapelle in Heiligenstadt!

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Die Marienkapelle in Heiligenstadt! (eigenes Foto)

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Die Marienkapelle, auch Maria-Hilf-Kapelle genannt, steht am Eingang zum Kirchengelände der Pfarrkirche des hl. Ägidius und gilt als die am meisten besuchte religiöse Stätte in Heiligenstadt.

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Statue der Muttergottes mit segnendem Jesuskind auf ihrem Arm in der Marienkapelle!

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Statue der Muttergottes mit segnendem Jesuskind auf ihrem Arm in der Marienkapelle! (eigenes Foto)

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Durch einen achtstrahligen Stern markierte starke Stelle unter der Kuppel der Marienkapelle vor dem Gnadenbild.

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Durch einen achtstrahligen Stern markierte starke Stelle unter der Kuppel der Marienkapelle vor dem Gnadenbild. (eigenes Foto)

Wer sich auf die durch einen achtstrahligen Stern markierte Stelle unter der Kuppel der Marienkapelle stellt und in sich hineinhorcht, sollte eine positive Wirkung verspüren.

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Priester-Segen und Mutter-Segen!

Pater Pio sagt, dass der Mutter-Segen gleich nach dem Priester-Segen kommt. Ist denn ein Priester-Segen tatsächlich etwas Besonderes, der etwas bewirken kann? Bei dem Segen einer sorgenden Mutter können sich das viele schon eher vorstellen. Dem Segen einer Mutter traut man psychokinetische Kräfte zu, die für ihr Kind positive Dinge bewirken.

Der Autor dachte ähnlich, bis er mit Reiki in Berührung kam. Dabei erfuhr er zu seiner Überraschung, dass Einweihungen funktionieren. Menschen, die eine Reiki-Einweihung erhalten haben, können die Reiki-Heilenergie an andere und sich selber abgeben, nachdem sie zuvor um Reiki gebeten haben. Menschen ohne Reiki-Einweihung sind in der Regel kein Kanal für Heilenergien. Eine Reiki-Einweihung bewirkt den Anschluss an die Quelle der Reiki-Heilenergien bzw. an die Wesenheit, welche diese Heilenergien den Menschen zuteilt.

In Analogie hierzu schließt die Priesterweihe den Menschen an Kräfte und höhere Mächte an, die sowohl auf religiöser Ebene als auch im konkreten Alltag positive Dinge bewirken. Wie wirksam ein Priester-Segen ist, hängt dabei nicht nur von der Priester-Weihe ab. Ein Priester muss auch das Wissen darum haben, dass er ein Kanal für diese positiven Kräfte ist und sein Segen etwas bewirkt. Erst dann kann er mit der vollen Absicht segnen, dass sein Segen den Menschen, die er segnet, zum Heil gereicht. Erst dann kann er zu einem effektiven Kanal für die Segens-Kräfte werden, an die er durch seine Priester-Weihe angeschlossen ist. Erst dann werden diese Kräfte in vollem Umfang fließen und er kann auch spüren, dass diese Kräfte durch ihn hindurch strömen.

Viele Priester haben heute nicht mehr dieses Wissen. Für nicht wenige ist ihr Segnen nur eine schöne Geste. Als Folge hiervon hat ihr Segnen auch kaum eine Wirkung, auch wenn sie Gott dabei erwähnen. Als Beispiel hierfür sei der im vorigen Jahrhundert sehr einflussreiche reformierte Theologe Karl Barth angeführt, der die Segensrituale  für ein überflüssiges Relikt hielt und sie abschaffen wollte.

Wer die Reiki-Einweihung erhalten hat, aber nicht um Reiki bittet, bevor er einem Patienten z.B. die Hände auflegt, wird nicht zu einem Kanal für die Reiki-Heilenergie und kann keine Reiki-Heilenergie übertragen. Dies ist vergleichbar mit dem Segnen eines Priesters, der sein Segnen nur für eine schöne Geste hält.

Aber auch bei den Menschen, die um die Kraft des Segnens wissen, gibt es noch deutliche Unterschiede bezüglich der Wirksamkeit ihres Segnens. Die größte Kraft des Segnens haben die Heiligen bzw. die Erleuchteten im Buddhismus.

(Buddhistische Mönche sind Träger einer positiven spirituellen Kraft. Einige Mönche wie z.B. die in Thailand hoch verehrten Luang Pho (verehrter Vater) oder Phra Saksit (Mönche mit spiritueller Kraft) sind in besonderem Maße mit  heilkräftiger Energie ausgestattet. Von den Gläubigen werden dieser Energie vielfältige Eigenschaften zugeschrieben. So sind z.B. Amulette, die diese Mönche gesegnet haben, als Schutz vor negativen Geistwesen wie z.B. Krankheitsgeistern sehr gefragt.)

Durch eine lange Praxis des „richtigen“ Meditierens oder  Betens erhöht sich die Kraft des Segnens. Es gibt aber auch eine Abkürzung. Man kann höhere Wesen wie z.B. Pater Pio darum bitten, dass sie die Kraft des Segnens bei dem Bittenden erhöhen. Und noch ein weiterer Punkt kann von Bedeutung sein. Viele Menschen haben, ohne es zu wissen, einen sehr mächtigen Folgegeist, in der nordischen Mythologie Fylgie oder Fylgia genannt. Wenn sie diesen Folgegeist, der über sie wacht, in ihr Segnen einspannen, d.h. ihn bitten, dass er ihnen beim Segnen hilft, dann wird sich ihre Segenskraft vervielfachen.

Die Segenskraft von Müttern ist deswegen so groß, weil insbesondere sie und ihre Kinder unter dem Schutz einer mächtigen Muttergottheit stehen, die ihnen beim Segnen ihrer Kinder hilft. Da jeder von uns einmal ein Kind war, steht letzten Endes jeder von uns unter dem Schutz dieser mächtigen Muttergottheit und kann sich nicht nur in der Not an sie wenden. Diese Muttergottheit wird heute im christlichen Westen als Gottesmutter, in China als Guanyin und in Japan als „Kannon“ angerufen.

Im nächsten Weblog wird u.a. der Frage nachgegangen, ob der Mensch sich auch selber segnen kann!

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Guanyin als die Verkörperung der göttlichen Mutter in der chinesisch-buddhistischen Kultur.

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Guanyin als die Verkörperung der göttlichen Mutter in der chinesisch-buddhistischen Kultur. (eigenes Foto)

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Guanyin mit der Handhaltung (Mudra) „Mayura“ (der Pfauenkopf). (Ringfinger und Daumen berühren sich, die anderen Finger sind gestreckt.) Der Pfau ist das Guanyin geweihte Tier.

Guanyin ist die Verkörperung der göttlichen Mutter in der chinesisch-buddhistischen Kultur. Sie nimmt sich insbesondere der Frauen und der ankommenden Seelen an, die als Kinder inkarnieren wollen. Guanyin wird im Volksglauben als Göttin der selbstlosen Liebe verehrt. Im ostasiatischen Mahayana-Buddhismus ist sie ein weiblicher Bodhisattva der Barmherzigkeit und des Mitgefühls. In Japan ist Guanyin unter dem Namen Kannon, in Vietnam als Quan Am bekannt. Als Verkörperung des Göttlichen Mitgefühls und des Großen Erbarmens ist sie eine der am meisten verehrten Wesenheiten des ostasiatischen Buddhismus. Die Menschen suchen bei ihr Trost und Glück. Im Lotus-Sutra heißt es, den Namen Guanyin zu hören und ihre Erscheinung zu sehen, erlöst die Wesen von allen Leiden.

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Der Pfau ist der Göttin der Barmherzigkeit geweiht, Guanyin.

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Der Pfau ist der Göttin der Barmherzigkeit geweiht, Guanyin. (eigenes Foto)

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Der Pfau ist der Göttin der Barmherzigkeit geweiht, Guanyin. Er ist ihr Reittier. Der Pfau ist in Asien weit verbreitet. Ihm wird eine große Bedeutung beigemessen. In China ist er u.a. das Symbol von sehr großem Mitleid und Mitgefühl. In einer buddhistischen Legende wird Buddha mit dem König der Pfauen gleichgesetzt. In der tibetischen Mythologie nimmt der Pfau alles Negative auf und wandelt es in etwas Positives um. Im Sufismus gibt es die Legende der Erschaffung des Urgeistes in Form eines Pfaus.

Haikus der Maien-Vollmond-Nacht!