Archive for April, 2009

Haikus und Tankas, Jotin, 27. April bis 10. Mai 2009: Von der außergewöhnlichen Kraft des Segnens!

Sonntag, April 26th, 2009

Segnender Engel/ buddhistischer Mönch mit der Geste der Schutzgewährung (eigene Fotos)

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Buddha mit der rechten Hand in der Geste (Mudra) der Lehrdarlegung!
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Buddha mit der rechten Hand in der Geste (Mudra) der Lehrdarlegung! (eigenes Foto)

 

Im Christentum steht dieses Mudra ebenfalls im Zusammenhang mit dem Wort. Christus wird auf alten byzantinischen Ikonen mit dieser Geste dargestellt.

 

Von der außergewöhnlichen Kraft des Segnens!

In einer katholischen Kirche gibt es gewöhnlich zwei deutlich starke Orte. Diese können aufgespürt werden, indem man sich

a) versenkt und ihre Kraft auf sich wirken lässt, z.B. auf den Solarplexus und auf diese Weise Richtung und Lage der starken Orte in der Kirche herausfindet,

b) indem man mit der Hand danach sucht – wenn die Hand in Richtung einer starken Stelle weist, beginnt sie zu „vibrieren“ oder „warm zu werden“,

c) indem man sie mit der Wünschelrute, der L-Rute z.B., ausfindig macht. Man dreht sich im Kreis, dann schlägt die Wünschelrute in Richtung eines starken Ortes aus. Wenn man dann in Richtung dieses Signals geht, verschwindet es schließlich. Dann ist man am Ziel angekommen oder schon darüber hinweg gelaufen.

Die beiden starken Orte in einer katholischen Kirche sind einmal der Tabernakel, in dem geweihte Hostien aufbewahrt werden, und zum anderen der Reliquien-Schrein.

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Tabernakel, in dem Hostien aufbewahrt wurden!

Tabernakel, in dem geweihte Hostien aufbewahrt wurden (eigenes Foto)

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Reliquien-Schrein im Zelebrations-Altar der Klosterkirche Kamp mit Reliquie der heiligen Agatha

Reliquien-Schrein im Zelebrations-Altar der Klosterkirche Kamp mit Reliquie der heiligen Agatha (eigenes Foto)

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Statue der heiligen Agatha, die 251 n.Chr. den Märtyrer-Tod starb, in der Klosterkirche Kamp

Statue der heiligen Agatha, die 251 n.Chr. den Märtyrer-Tod starb, in der Klosterkirche Kamp (eigenes Foto)

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Was haben Tabernakel und Reliquien-Schrein in einer katholischen Kirche  mit der Kraft des Segnens zu tun?

Die Antwort lautet:

Die geweihten Hostien haben ihre Kraft durch Segnen erhalten, die Reliquie aber stammt von einem Menschen, dessen Kraft des Segnens  groß war, als er auf der Erde lebte und auch weiterhin noch ist, nachdem er auf die „andere Seite“ hinüber gewechselt ist. (Ein Beispiel hierfür aus heutiger Zeit ist Pater Pio.)

Geweihte Hostien und Reliquien sind in besonders starkem Maße mit einer Kraft durchtränkt, die in der Religion der Irokesen Orenda, in indischen Religionen Brahman und von polynesischen Völkern Mana genannt wird. Viele Völker kennen diese Kraft und haben Namen für sie. Bei germanischen Völkern hieß sie z.B. Od. (Odin (Wodan) war der germanische Hoch-Gott, der anscheinend in besonderem Maße mit der feinstofflichen Kraft Od zu tun hatte.) Die Heilkraft Reiki gehört auch zu dieser feinstofflichen Kraft.

Diese Kraft, wie sie die verschiedenen Völker nun auch nennen, wird durch Segnen übertragen und kann alles Mögliche bewirken, insbesondere auch Blockaden des Energieflusses im menschlichen Körper auflösen und die Lebenskraft erhöhen, so dass ein erkrankter Mensch gesundet. Sie kann aber auch Glück und Erfolg bewirken oder eine spirituelle Entwicklung einleiten. Bei geweihten Hostien und Reliquien kann man dieses in besonderer Ausprägung vorhandene Fluidum auch Kraft der Heiligkeit nennen.

Segnungen in unterschiedlichen Formen sind aus vielen alten Kulturen überliefert, eine besonders große Rolle spielen sie in der jüdischen Kultur und in etwas weniger starker Form auch im Christentum.

Segnen geht in der jüdischen Religion über den gottesdienstlichen Rahmen hinaus. Die jüdische Tradition fordert jeden Angehörigen ihrer Religion dazu auf, täglich einhundert Segenssprüche zu sagen. Die Praktizierenden erfahren durch diese Segenssprüche, dass ihr Leben gesegnet ist, aber auch, dass sie Gottes Segen in die Welt bringen und so zum Heilwerden der Welt beitragen. Gott wird als die Quelle jeden Segens angesehen. Mit einem Segen wird jemand die Kraft Gottes zugesichert bzw. er wird mit heilvoller Kraft ausgestattet.

Segenssprüche werden zu vielen täglich wiederkehrenden Anlässen und Begebenheiten gesprochen.

Ein wichtiger Segen in der jüdischen Kultur ist der sogenannte aaronitische Segen, der in etwas abgeänderter Form auch im Christentum gesprochen wird. Er lautet:„Der Ewige segne dich und behüte dich.
Der Ewige lasse sein Antlitz dir leuchten und sei dir gnädig.
Der Ewige wende sein Antlitz dir zu und gebe dir Glückseligkeit.“
Der aaronitische Segen wird von den Priestern im Gottesdienst, aber auch von den Eltern als Segen über ihre Kinder am Freitagabend sowie am Vorabend des Versöhnungstages und bei der Eheschließung gesprochen. Für Pater Pio war übrigens der Muttersegen der stärkste Segen nach dem Priestersegen.

Durch die Einbeziehung eines Namen Gottes in einen Segen wird die Kraft des Segnens erhöht. Dies kann allein schon damit zusammenhängen, dass die Namen Gottes sehr viel Orenda enthalten. In einigen Religionen wird die Orenda bzw. Brahman oder ähnlich genannte Kraft gleich Gott gesetzt.

Ein einfacher Segen lautet: „Segen komme über dich“, „Sei gesegnet“. Man kann dabei das Kreuzzeichen machen, auch wenn man kein Christ ist. Das Kreuz ist ein Symbol, das älter ist als das Christentum. Mit der Senkrechten wird ein Segen vom Himmel zur Erde, mit der Waagerechten das Wirksam-werden dieses Segens erbeten. (Das Kreuz spielt auch im I-Ging eine große Rolle. Siehe „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“!)

Im nächsten Weblog wird darauf eingegangen, wessen Kraft des Segnens über das Normale hinausgeht, was ein solcher Segen bedeutet und wie man selber eine große Kraft des Segnens erlangt.

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Abteikirche Liebfrauen Kamp, ehemalige Kirche der Zisterzienser-Abtei Kamp, heute Filialkirche der Kirchengemeinde St. Josef in Kamp-Lintfort

Abteikirche Liebfrauen Kamp, ehemalige Kirche der Zisterzienser-Abtei Kamp, heute Filialkirche der Kirchengemeinde St. Josef in Kamp-Lintfort (eigenes Foto)

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Kloster Kamp wurde 1123 gegründet. Die geistliche Ausstrahlung muss anfangs sehr faszinierend gewesen sein, schreibt Dr. Georg Geisbauer O. Carm. sinngemäß, der Verfasser einer Schrift über Kloster Kamp, denn es fanden so viele Neuaufnahmen statt, dass in weniger als 25 Jahren 5 Tochterklöster entstanden. Insgesamt wurden von Kamp aus 14 Tochter-Klöster gegründet, wobei für eine Neugründung mindestens 12 Mönche und ein Abt notwendig waren.

Wenn ein Kloster eine faszinierende geistliche Ausstrahlung aufweist, so dürften einer oder mehrere der Mönche hierfür verantwortlich sein. Der Autor fragte sich, ob nicht unter den Mönchen, die in Kloster Kamp beteten und arbeiteten, nicht eine oder mehrere Personen waren, die als wirkliche Heilige gelebt haben. Von ihrem Grab sollte dann die gleiche Ausstrahlung ausgehen wie von den Reliquien anderer Heiligen, die von der Kirche zu Heiligen erklärt wurden. Tatsächlich fand der Autor eine solche Ausstrahlung. Auf der rechten Seite des langgestreckten Gebäudes der Klosterkirche und des Klosters auf dem Foto oben ist eine kleine Baumgruppe zu sehen. Eine Ausstrahlung der Kraft der Heiligkeit kommt aus dieser Richtung.

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Blütenblätter im Spinnweb (eigenes Foto)
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Päonien im Tempel-Garten (eigenes Foto)

Haikus und Tankas, Jotin, 13. bis 26. April 2009: Die Erlangung von Lebenskraft durch einen christlichen Ritus aus der Woche vor Ostern!

Sonntag, April 12th, 2009

Engel der Anbetung

Engel der Anbetung (eigenes Foto)

Engel der Anbetung stellen sich während des Gottesdienstes über den Köpfen der Gläubigen ein. Sie scheinen der Kinderstube der Engel zu entstammen. Über dem Altarraum schwebt während der Messe ein größerer Engel des Gebetes.

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Die Erlangung von Lebenskraft durch einen christlichen Ritus aus der Woche vor Ostern!

Nachdem sich Erde und Sonne gebildet hatte, existierte auf der Erde zunächst nur die Geisterwelt. Wie auch heute noch, lebte sie von den energetischen Vorgängen in der Natur, dem Feuer, dem Sonnen-Feuer, dem fließenden Wasser, Wind, Vulkanismus, Erdbeben usw. Als sich dann Pflanzen, Tiere und schließlich die Menschen entwickelten, geschah dies in Symbiose mit der Geisterwelt. Die nicht inkarnierten Geistwesen hatten und haben ein großes Interesse daran, dass es den Pflanzen, Tieren und Menschen gut geht, in denen sich ihre Freunde und Verwandte inkarnieren, dass sie am Leben bleiben, sich fortpflanzen und die Aufgaben erfüllen, um deren willen sie in die grobstoffliche Welt gehen. Also begleiten sie ihre Freunde und Verwandte als Schutzgeister, wenn diese auf der Erde geboren werden, stehen ihnen in Notlagen bei und als Geistführer beraten sie sie auch, wenn dies gewünscht wird. Unter den Geistwesen gibt es allerdings nicht nur Verbündete, wie die Schamanen sie nennen, sondern auch Feinde, wie Krankheitsgeister, welche den Menschen die Lebenskraft rauben, und dämonische Wesen, die den Menschen für ihre eigenen negativen Ziele einzuspannen suchen. Hellsichtige Menschen haben diese Vorgänge immer wieder beobachtet, insbesondere auch, unter welchen Voraussetzungen engelhafte Wesen den Menschen in besonderem Maße helfen können. Die Beobachtungen dieser Sensitiven haben sich in den Religionen nieder geschlagen, in den Natur-Religionen ebenso wie in den sogenannten Hoch-Religionen, zu denen auch der Buddhismus zählt.

Helfer der Menschen sind nicht nur die Schutzengel und Geistführer, sondern auch die Engel der Riten. Bei den nordamerikanischen Indianern ist ein wichtiger und beliebter Ritus das Inipi- bzw. Schwitzhütten-Ritual. Bei den alten Griechen waren wichtige Riten das Vorlesen von Ilias und Odyssee zu Ehren der Göttin Pallas Athene. Bei den Buddhisten stellt das Rezitieren der Sutren einen Ritus dar. Das Rezitieren des Herz-Sutra ist z.B. ein sehr bedeutungsvoller Ritus. In der Katholischen Kirche ist der wichtigste Ritus die heilige Eucharistie bzw. in der Evangelischen Kirche das Abendmahl.

Ein römisch-katholischer Ritus in der Woche vor Ostern, der wichtigsten Woche im Kirchenjahr, waren die sogenannten Finstermetten  (lat. Tenebrae). (Sie wurden auf dem zweiten vatikanischen Konzil (1962 bis 1965) aus dem Gottesdienst entfernt.) 

Erläuterungen zu den Finstermetten:
Den Text der römischen Liturgie bildeten Teile der Lamentationen (Klagen) des Propheten Jeremias über die Zerstörung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezar II  587 v.Chr. (Die Klagelieder wurden diesem Propheten zugeschrieben, sollen aber von einem unbekannten Autor stammen, da Jeremias zu der Zeit der ersten Zerstörung Jerusalems nicht mehr lebte.) Das Volk Juda wurde deportiert. Für die Christen war es später der gekreuzigte Heiland, um den man trauerte und auf dessen Tod man die Klage um das zerstörte Jerusalem übertrug.
In der Bibel bestehen die Lamentationen aus 5 Kapiteln zu je 22 Versen, von denen die ersten 4 Kapitel im hebräischen Text alphabetische Akrosticha sind (Die Anfangsbuchstaben dieser Kapitel bilden der Legende zufolge den Namens Gottes). Die hebräischen Buchstaben Aleph, Beth, Gimel etc., die dort zugleich der Nummerierung dienen, sind unverändert auch in die lateinische Übersetzung übernommen worden. Jede Lection schließt refrainartig mit dem Vers Jerusalem, Jerusalem, convertere ad Dominum Deum tuum (Jerusalem, Jerusalem, kehre zu deinem Gott zurück).

Fünfzehn Kerzen müssen bei den Lamentationen brennen. Die fünfzehn Kerzen stellen die 11 Jünger (Judas ist bereits ausgeschieden), die drei Marien: Maria, die Mutter Jesu, Maria Magdalena und Maria, die Mutter von zwei Jüngern, sowie Christus dar. Nach jedem Psalm wird eine Kerze ausgelöscht, bis zuletzt nur eine übrigbleibt, nämlich die Christus-Kerze. Das Auslöschen der 14 von den 15 Kerzen war das Zeichen dafür, dass die Jünger und die drei Marien nach und nach einschliefen, als Jesus im Ölgarten in der Nacht vor seiner Kreuzigung wachte und sein Schicksal beklagte, bis er von einem Engel getröstet wurde.

Vom Mittelalter bis in die Neuzeit haben viele Komponisten den bewegenden Text vertont. So sind einige der bedeutendsten Werke europäischer Kirchenmusik entstanden. Im 20. Jahrhundert war es vor allem der Dresdner Kreuzkantor Rudolf Mauersberger, der im Frühjahr 1945 das erste der Klagelieder des Jeremia vertonte, diesmal aus Trauer über das zerstörte Dresden.

Am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern 2009, nahm der Autor an dem Ritus der Finstermetten statt, der von dem Sinologen Dr. habil. Hermann-Josef Röllicke privat organisiert und geleitet wurde. In knapp vier Stunden zwischen 20 und 24 Uhr wurden die Texte von zwei Personen abwechselnd vorgelesen und Vertonungen der Lamentationen von Disketten gespielt.

Der Ritus der Finstermette am Sonntag vor Ostern 2009:

Der Leiter hatte uns eingeschärft, weder vor, noch während, noch nach dem Ritus zu reden, sondern uns nur durch Zeichen zu verständigen. Schweigend betraten wir deshalb den Raum, begrüßten uns durch Händeschütteln oder Nicken und nahmen Platz. Auf dem Tisch vor uns wurden 15 Kerzen entzündet und es waren auch 15 Personen anwesend. (15 ist im Judentum die Zahl Gottes.)

Als die Lesung begann, versenkte sich der Autor in einen meditativen Zustand und suchte zu erfassen, was auf der feinstofflichen Ebene vor sich ging:

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Der Christus-Engel über der Christus-Kerze!

Der Christus-Engel über der Christus-Kerze (eigenes Foto)

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Es kam eine relativ starke engelhafte Wesenheit. Sie schwebte über der großen Kerze in der Mitte des Tisches, der Christus-Kerze und ließ sich als Christus-Engel ansprechen. Sie war ein Lichtwesen – bei weitem nicht jeder Engel ist ein Lichtwesen -, und zwar ein Lichtwesen der zweiten Ebene, der Ebene der Lebens-Energie. In der Sephira Tipheret (im Baum der Kabbala) ist sie zu Hause. (Die Sephira Tipheret = Schönheit ist u.a. dem Kosmischen CHRISTUS = LICHT der Welt zugeordnet) Der Christus-Engel blieb bis zum Schluss. Der Autor konnte ihn deutlich wahrnehmen. Ihm entspricht die Abbildung: „Der Christus-Engel über der Christus-Kerze“. 

Nach und nach wurden 14 Kerzen gelöscht. Nur die große Christus-Kerze in der Mitte brannte jetzt noch. Beeindruckende Vertonungen der Klagelieder des Jeremias wurden gespielt. Die Zeit verging schnell. Als nach 80 Minuten die erste Pause begann, konnte der Autor feststellen, dass bei allen Teilnehmern das Energie-Niveau angestiegen war. Es war wie bei dem Inipi-Ritual, an dem er einmal teilgenommen hatte. Die Teilnehmer hatten die Kraft höherer Wesen aufgenommen, so wie das nach dem Wissen der indianischen Medizinmänner immer der Fall ist, wenn Menschen an Riten teilnehmen (siehe die Weblogs vom 06. bis 10.03.08).

Der Autor fragte sich, wo die Kraft herkam, welche die Teilnehmer des Finstermetten-Ritus über den Christus-Engel erhielten. Er fand heraus, dass die Lebens-Energie von oben her in den Raum einströmte. Sie ging von einer Wesenheit aus der Sphäre von Kether aus, der Krone in dem Baum der Kabbala, der Sphäre nahe bei Gott. Diese Wesenheit war noch wesentlich stärker als der Christus-Engel. Sie ließ sich auch nicht als Erzengel ansprechen, sondern stand darüber. Die neun Chöre der himmlischen Wesenheiten kamen dem Autor in den Sinn und er fand heraus, dass die kraftgebende Wesenheit in der Höhe zu den Geistern der Kraft im dritten Himmel gehört, und zwar zu den sogenannten Thronen (siehe Tabelle). Die Geister der Kraft im dritten Himmel bilden die höchste Gruppe. Dies sind die Seraphim, Cherubim und Throne. Die Throne sind dabei die Geister des Willens. Zu den Thronen gehören die Kräfte des Mutes und damit verbunden die Opferbereitschaft, den Höheren Willen in die Tat umzusetzen. Sie helfen einem Menschen, sein Schicksal bewusst anzunehmen und an seiner Entwicklung zu arbeiten.

Während der weiteren Lesung nach der Pause wurde ein Krankheitsgeist aus einem der Teilnehmer hinausgeworfen. Die Energieströme des Teilnehmers waren so stark geworden, dass der Krankheitsgeist ihnen nicht länger standhalten konnte. Auch eine knappe Woche später war sein Energie-Niveau immer noch hoch. Anscheinend war eine Genesung eingetreten. Als die Lesungen fort geführt wurden, stieg das Energie-Niveau in den Teilnehmern weiter an, bis es am Ende des Ritus bei allen Teilnehmern mit Ausnahme von einem, der eingeschlafen war, das gleiche hohe Niveau erreichte. Es war auch noch etwas anderes geschehen, was der Autor als das Wichtigste ansah. Bei einem der Teilnehmer hatte sich das Dritte Auge etwas geöffnet und er hatte eine gewisse spirituelle Intelligenz erlangt. Zu Beginn des Ritus war sein Drittes Auge noch völlig geschlossen gewesen, wie der Autor festzustellen glaubte, und seine spirituelle Intelligenz gleich Null. Anscheinend hatte die Wesenheit der Kraft des dritten Himmels hier eine Entwicklung in Gang gesetzt.

Als die Lesung zu Ende war, öffnet der Leiter die Tür. Nachtluft strömte herein und erfrischte uns. Wir saßen noch eine Weile und ließen das Erlebte in uns nachklingen. Der Autor fühlte sich wach und sehr gut, obwohl es auf Mitternacht zuging. Das gleiche galt für seine Begleiterin. Die Erhöhung der Lebenskraft war auch körperlich zu spüren.

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DIE NEUN CHÖRE HIMMLISCHER WESENHEITEN

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Der Baum des Lebens in der Kabbala

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Engel der Anbetung

Engel der Anbetung (eigenes Foto)

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Der Wald wird grün, Aufnahme von Karfreitag 2009