Archive for März, 2009

Haikus und Tankas, Jotin, 30. März bis 12. April 2009: Ist Gott für alle Menschen auf gleiche Weise da, gleichgültig, wie sie ihn benennen und welche Eigenschaften sie ihm zuschreiben? Ist es bei ihm wie mit der Sonne, die für alle Menschen auf gleiche Weise scheint, gleichgültig, welchen Namen sie ihr geben und mit welchen Eigenschaften sie bedacht wird?

Montag, März 30th, 2009

Aton, die Sonne als Gestirn, wird unter Echnaton mit Strahlen, die in Hände ausgehen, als einziger Gott verehrt!

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Ist Gott für alle Menschen auf gleiche Weise da, gleichgültig, wie sie ihn benennen und welche Eigenschaften sie ihm zuschreiben?

Ist es bei ihm wie mit der Sonne, die für alle Menschen auf gleiche Weise scheint, gleichgültig, welchen Namen man ihr gibt und mit welchen Eigenschaften sie bedacht wird?

Der griechische Historiker Plutarch sagt:

„Es gibt keine verschiedenen Götter unter den verschiedenen Völkern der Barbaren oder Griechen. Doch wie Sonne, Mond, Himmel und Erde und Meer gemeinsames Eigentum aller Menschen sind, werden sie durch die verschiedenen Nationen mit verschiedenen Namen bezeichnet.“

Hinzufügen kann man hier noch, dass die Menschen von Sonne, Mond, Himmel, Erde und Meer auch unterschiedliche Vorstellungen hatten und sie mit unterschiedlichen Eigenschaften ausstatteten, ohne dass dies  ihrem tatsächlichen Wesens-Charakter im geringsten Abbruch getan hätte.

Wenn man sich der Auffassung von Plutarch anschließt, dann verehrten Echnaton und Nofretete bereits den gleichen Gott wie wir heute im Abendland.

Echnaton mit Geburtsname Amenophis IV. war der Sohn von Amenophis III. und Königin Teje. (Regierungszeit ca. Mitte des 14. Jahrh. v. Chr.) Echnaton erhob den Gott Aton in Gestalt der Sonnenscheibe zum Gott über alle Götter Ägyptens und weihte ihm seine neue Hauptstadt Achet-Aton (heute Tell el Amarna). Der Pharao und seine Frau waren die Repräsentanten des Sonnengottes auf Erden. Es wird angenommen, dass seine Gattin, die schöne Nofretete, Echnaton als hohe Priesterin diente. Nach dem Tode von Echnaton wurde der Aton-Kult wieder verworfen, von der Hauptstadt Achet-Aton blieb nichts als Wüste, dennoch soll sich nach Jan Assmann die ägyptische Kultur mit der Einführung der Amarna-Religion auf eine tiefgreifende Weise verändert haben.

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Omphalos mit zwei Adlern!

Omphalos-Darstellung in Form eines phallischen Steins zusammen mit zwei Vögeln (eigene Abbildung)

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Mit Reinhard Schneider, dem Altmeister der physikalischen Radiästhesie, in Ägypten!

Mit Reinhard Schneider, dem Altmeister der physikalischen Radiästhesie, in Ägypten! (eigenes Foto)

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Wie Teilnehmer der damaligen, von ihm geleiteten Exkursion herausgefunden haben und wie auch der Autor in der Aura des Betreffenden lesen konnte, war Reinhard Schneider (1925 bis 2001)  allem Anschein nach in einem früheren Leben Eingeweihter und Hoher Priester im alten Ägypten.

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Kommunikation mit höheren Mächten mit Hilfe eines Omphalos?

Bei einem Besuch in Tell el Amarna stellte der Exkursionsleiter Reinhard Schneider dem Autor die Aufgabe, die Lage des Omphalos von Achet-Aton radiästhetisch zu bestimmen. Der Autor kam dieser Aufforderung nach. Die Stelle, die er in knapp 1 km Entfernung  herausfand, wurde von Reinhard Schneider bestätigt. Seine Mutung mit der von ihm entwickelten Lecher-Antenne ergab die gleiche Stelle.

Der Omphalos, gewöhnlich ein phallischer Stein, wurde im Zentrum einer geplanten Stadt unter Durchführung von Riten errichtet. Um den Omphalos als Zentrum wurde dann kreisförmig die Stadtgrenze festgelegt und befestigt. Wie dabei bei der Gründung Roms vorgegangen wurde, hat Plutarch beschrieben. Er vergleicht die von etruskischen Sachverständigen (Priestern?) vollzogenen Riten mit den Mysterien. Die Stelle des Omphalos befindet sich auf dem Forum Romanum. Es ist ein kleines, rundes Fundament, das als „Nabel der Stadt“ und damit später auch als Mittelpunkt des Imperiums und der Welt angesehen wurde. Soweit der Autor dies feststellen konnte, weist jede der von den Römern gegründeten Städte, wie z.B. Köln, Koblenz, Trier, Xanten usw., einen Omphalos auf, dessen Lage von Radiästheten relativ leicht bestimmt werden kann.

Eine der grundlegenden Energien, die von einem Omphalos abgestrahlt wird, entspricht der von I-GING-HEXAGRAMM NR. 6) SUNG / DER STREIT mit der Walter-Niesel-Affirmation ICH ENTZIEHE MICH DEM STREIT.

Dies stimmt damit überein, dass Städte und auch kleinere Siedlungen hauptsächlich deswegen gegründet und befestigt wurden, um sich gegen Feinde zu schützen. Am Anfang der vorgeschichtlichen Zeiträumen waren dies in erster Linie Raubtiere, später feindliche Stämme und Heere. Als Zentrum einer geplanten Stadt und damit als Standort des Omphalos wurde in der Regel eine Kreuzung größerer Ley-Lines bzw. geomantischer Zonen ausgewählt. Im Zentrum vollzogene Riten und Anrufungen breiten sich auf den Ley-Lines aus und werden vom Unbewussten der Menschen im Bereich der Ley-Lines und ihrer Verzweigungen aufgenommen. Anrufungen und Rituale sind insbesondere dort im Gedächtnis der Erde gespeichert, wo sie vollzogen wurden. Aus diesem Grund kann die Lage des Omphalos im Zentrum einer Stadt relativ leicht bestimmt werden, auch wenn von dem Omphalos selber physikalisch kaum noch etwas vorhanden ist.

Aus dem alten Ägypten sind Omphalos-Darstellungen in Form eines phallischen Steins überliefert, der gewöhnlich zusammen mit zwei Vögeln abgebildet wird. Die Darstellung von Vögeln bei einem Omphalos könnte darauf zurück zu führen sein, dass eine Kreuzung von Ley-Lines, die ja für die Lage des Omphalos ausgewählt wurde, häufig Vögeln als Ruheplatz dient. Sowohl Menschen als auch Vögel fühlen sich dort gut, weil sie sich auf den Kreuzungen von Ley-lines mit feinstofflicher Energie aufladen.

Als eine herausragende Eigenschaft der Omphalos-Steine gilt, dass sie eine unmittelbare Kommunikation mit den Gottheiten erlauben. Bei dem Omphalos von Achet-Aton ergibt sich eine starke und beglückende Verbindung zu Aton, wie er von Echnaton und Nofretete als einziger Schöpfergott angerufen wurde. Wer sich auf den Omphalos konzentriert, kann diese Verbindung spüren. Insbesondere Echnaton scheint eine starke Verbindung zu Aton gehabt zu haben, wenn von manchen Ägyptologen auch behauptet wird, dass die Einführung der Verehrung von Aton durch Echnaton einzig dem Zweck der politischen Kontrolle diente.

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Die beiden Kolosse von Memnon am Westufer des Nils bei Luxor!

Die beiden Kolosse von Memnon am Westufer des Nils bei Luxor (eigenes Foto)

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Schuf der Totenkult der alten Ägypter erdgebundene Seelen?

Pharao Amenophis III. (1388-1350 v. Chr.) ließ die beiden monumentalen Sitzfiguren von ca. 18 m Höhe vor den Eingangspylon seines Totentempels setzen. Der Tempel ist heute nicht mehr vorhanden. Im Hintergrund der Berg des Tals der Könige. Der nördliche Koloss (hier von einem Gerüst eingerahmt) bekam bei einem Erdbeben 27 v. Chr. Sprünge und erzeugte in der Folge allmorgendlich einen eigenartigen Klang, der als Gesang gedeutet wurde. Der Ton hing wahrscheinlich mit den Rissen im Gestein zusammen, in denen die Luft durch den Temperaturanstieg am Morgen zu vibrieren begann. Eine Restaurierung der Schäden etwa zwei Jahrhunderte später machte dem „Gesang“ ein Ende. Der „Gesang“ zog in der Antike viele Menschen an.

Die beiden Sitzstatuen sollen den Ka des Pharao Amenophis III. repräsentieren. (Ka ist die Seele des Menschen aus Fleisch und Blut.) Wenn man sich auf das Wort Ka konzentriert, findet man  Resonanz  in der Mitte der Statue links. Aber es ist nur das Wort „Ka“ dort gespeichert, eine Wesenheit hält sich dort nicht auf und es ist auch kein Stützpunkt für eine Wesenheit. Der Autor findet jedoch einen Stützpunkt für die Totenseele Ba des Pharao Amenophis III. in der Mitte zwischen den beiden Sitzfiguren ca. 2 bis 3 m über deren Köpfen. Tagsüber ist die Totenseele Ba des Pharao dort häufig anzutreffen, nicht jedoch in der Nacht. Ist der Pharao nun nach dem Tode seines grobstofflichen Körpers in das „volle Licht des Tages“ eingetreten und hat er die Freiheit erlangt, seinen Aufenthaltsort und seine Tätigkeit nach Belieben zu bestimmen, wie es die altägyptischen Toten-Rituale bewirken sollen oder ist er nur eine „erdgebundene Seele“, die nicht an dem ihr gemäßen Platz weilt?

Der Ba des Pharao wird von seinem höheren Selbst „begleitet“, das ist bei „erdgebundenen Seelen“ in der Regel nicht der Fall. Die erdgebundenen Seelen, die durch unerledigte Dinge hier festgehalten werden, sind gewöhnlich ohne höheres Selbst.  Amenophis III. hat weiterhin sein Leben als Pharao und auch die anscheinend zwei darauf folgenden Leben in seine Gesamt-Persönlichkeit integriert. Sein Tätigkeits-Feld ist deutlich größer als dasjenige von Menschen aus Fleisch und Blut und insbesondere auch als das Tätigkeitsfeld erdgebundener Seelen. Der Ba des Pharao ist daher auf keinen Fall mit einer „erdgebundenen Seele“ zu vergleichen.

Ist Amenophis III. nun um sein nachtodliches Schicksal zu beneiden, das durch Rituale eingeweihter Priester positiv beeinflusst werden sollte? Erging bzw. ergeht es ihm „besser“ als heutigen Menschen, deren Übergang auf die „andere Seite“ von christlichen, buddhistischen oder Ritualen anderer Religionen begleitet wird oder aber auf nichtreligiöse Weise erfolgt? Hierzu glaubt der Autor sagen zu können, dass das nachtodliche Schicksal von Amenophis III. zumindest deutlich besser ist als das vieler materialistisch eingestellter Menschen mit einem nichtreligiösen Übergang auf die „andere Seite“.

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Zwei Bussarde im Balzflug!

Haikus und Tankas, Jotin, 16. bis 29. März 2009: Wie man einen Krankheitsgeist auf einfache Weise aus seinem Körper hinauswirft; Der Djed-Pfeiler mit den Schwingungen der erwachten Kundalini; Wann werden Gebete erhört!

Montag, März 16th, 2009

Bastet – Katzengestaltige Göttin der Freude!

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Bastet – Katzengestaltige Göttin (eigenes Foto). Dargestellt wurde sie als Frau mit Katzenkopf. Die Katze ist ihr heiliges Tier. Vom Alten zum Neuen Reich gab die Göttin ihr aggressives Wesen an die Löwengöttin Sachmet ab. Sie erhielt immer freundlichere Züge, war sehr beliebt und wurde zur Göttin der Freude.

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Die Löwengöttin Sachmet als Verbündete des Pharao!

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Die Löwengöttin Sachmet als Verbündete des Pharao (eigenes Foto).

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Aufrichtung des Djed-Pfeilers durch den König mit Hilfe von Priestern. Das Ritual sollte seinem Königtum Dauer verleihen.

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Aufrichtung des Djed-Pfeilers durch den König mit Hilfe von Priestern. Das Ritual sollte seinem Königtum Dauer verleihen (eigenes Foto).

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Der Djed-Pfeiler ist ein aus prähistorischen Zeiten überkommener Fetisch. Man nimmt an, dass der Djed ursprünglich ein Pfahl war, um den stufenweise Getreideähren kreisförmig gebunden wurden. Er spielte bei ländlichen Fruchtbarkeitsriten eine Rolle; in ihm sollte die Kraft des Getreides bewahrt werden. Er wurde zum Symbol für Dauer und ging als solches in die Schrift ein.
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Osiris in Djed-Gestalt wird von Isis (links) und Nephthys (rechts) angebetet.

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Osiris in Djed-Gestalt wird von Isis (links) und Nephthys (rechts) angebetet (eigenes Foto).

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Osiris in Djed-Gestalt hält in seinen Armen die Sinnbilder der Macht und wird von Isis (links) und Nephthys (rechts) angebetet.  

Mit Beginn des neuen Reiches wurde der Djed-Pfeiler zum Symbol des Toten- und Fruchtbarkeits-Gottes Osiris. Er wurde als dessen Wirbelsäule gedeutet. Die vier oberen Wirbel sind das Symbol der „Schlange des Feuers“(, der Kundalini, die zusammengerollt am unteren Ende der Wirbelsäule ruht und aufsteigt, wenn die Kundalini aufgrund von Meditation z.B. „erwacht“).

Nephthys ist die Göttin der Toten. Isis und Nephthys sind Zwillings-Schwestern. Isis, die beliebteste der altägyptischen Göttinnen, war auch die Göttin des Tages und Nephthys die Göttin der Nacht. Nephthys half Isis bei der Heilung des Osiris. Auf den Sarkophagen sind deshalb die beiden Schwestern immer gemeinsam beim Wachen über den Toten dargestellt.

Der Djed-Pfeiler mit den Schwingungen der erwachten Kundalini:

Der Autor nimmt den Djed-Pfeiler als die Wirbelsäule eines Menschen wahr, in welcher die Kundalini-Kraft aufgestiegen ist. Das Signal geht von der Mitte der vier oberen Wirbel des Djed-Pfeilers aus. Bei einem Menschen, dessen Kundalini-Kraft aufgestiegen ist, erhält er das Signal vom oberen Ende der Wirbelsäule. Dieses Signal ist unterschiedlich stark, je nachdem, bis zu welchem Grad die Kundalini erwacht ist. (Der Zusammenhang mit dem Djed-Pfeiler ergibt sich möglicherweise aufgrund der Gesetzmäßigkeiten morphogenetischer Felder, wie sie von Rupert Sheldrake postuliert wurden.)

Die Haupt-Energie des Djed-Pfeilers und damit auch der Kundalini-Kraft entspricht der des I-Ging-Hexagramms Nr. 24) FU / DIE WIEDERKEHR mit der Walter-Niesel-Affirmation ICH ERNEUERE DEN NATÜRLICHEN FLUSS MEINES LEBENS.

Eine weitere bedeutende Energie des Djed-Pfeiler bzw. der Kundalini-Kraft entspricht der des I-Ging-Hexagramms Nr. 14) DA YU / SOUVERÄNITÄT bzw. DER BESITZ VON GROSSEM mit der Walter Niesel-Affirmation ICH SETZE SOUVERÄN MEINE POSITIVEN KRÄFTE EIN.

Der Aufstieg der Kundalini-Kraft setzt die geistigen Kräfte frei, welche diesen Affirmationen entsprechen.

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Die ägyptischen Göttinnen Isis und Nephthys, die Osiris anbeten sowie eine Betende als Skulptur von Wilhelm Lehmbruck.

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Die ägyptischen Göttinnen Isis und Nephthys, die Osiris anbeten sowie eine Betende als Skulptur von Wilhelm Lehmbruck.

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Was haben die Anrufung von Osiris durch Isis und Nephthys und das Gebet, das Lehmbruck in die „Betende“ hineingelegt hat, gemeinsam?

Zwischen den beiden Arten von Gebeten oben liegen mehr als dreitausend Jahre. Die Gebetshaltungen sind verschieden. Isis und Nephthys beten zu Osiris und bei Lehmbruck dürfte der christliche Gott angerufen werden. Wenn hier für manche Theologen auch unüberbrückbar erscheinende Unterschiede bestehen mögen, so sind die Energien, welche die beiden Darstellungen der Betenden ausstrahlen, dennoch die gleichen. Sie entsprechen nämlich als erstes der Energie von I-Ging Hexagramm 31) HIEN / ANZIEHUNG mit der Walter Niesel-Affirmation ICH GEDEIHE DURCH WECHSELSEITIGE EINWIRKUNGEN und desweiteren der Energie von I-Ging Hexagramm 15) KIEN / DIE MÄSSIGUNG bzw. DIE BESCHEIDENHEIT mit der Walter Niesel-Affirmation ICH GLEICHE DIE KRÄFTE DES LEBENS AUS.

Beide Hexagramme enthalten unten das Trigramm Gen, das Stillehalten, der Berg, oben aber einmal (Hexagramm 31)  das Trigramm Dui, das Heitere, der See und einmal (Hexagramm 15) das Trigramm Kun, das Empfangende, die Erde. Der Berg gilt als der Repräsentant des Himmels auf der Erde, der die Segnungen des Himmels spendet.

Wann werden Gebete erfüllt?

An wen sollte man Gebete richten, damit sie erfüllt werden. An die höchste oder an die zuständige Macht? Der Autor meint, an die höchste zuständige Macht. Wer im Krankheitsfall z.B. Buddha anruft, sollte sich an einen Buddha der Heilung wenden.

Welche Art von Gebeten wird am ehesten erhört: Solche, in denen in tiefer Versenkung wiederholt um sinnvolle Dinge gebeten wird, vor allem, wenn dies für andere geschieht.

Wie gehen Gebete in Erfüllung: Gebete können wörtlich in Erfüllung gehen. Deshalb sollte man sich genau überlegen, um was man bittet. Gebete können vor allem langfristig eine große Wirkung entfalten. Das Ergebnis muss dabei nicht unbedingt exakt den Vorstellungen des Betenden entsprechen. In höherem Sinn wird es viel besser sein!

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Wie man einen Krankheitsgeist auf einfache Weise aus seinem Körper hinauswirft:

Es ist altes Schamanen-Wissen, dass viele Krankheiten durch Krankheitsgeister verursacht oder verschlimmert werden. Die alten Ägypter besaßen dieses Wissen ebenfalls und wussten, es anzuwenden. In Indien existieren sogar Bücher, in denen die für die einzelnen Krankheiten typischen Krankheitsgeister so abgebildet sind, wie sie von den Patienten gesehen werden, insbesondere wenn sie in den Körper hineingehen oder ihn wieder verlassen.

Bei Krankheiten haben Krankheitsgeister die Möglichkeit, Lebens-Energie des Patienten für sich abzuzweigen. Sie verzögern deshalb die Heilung und verhindern sie in manchen Fällen sogar völlig. Den Krankheitsgeist bei einer Krankheit aus dem Körper hinaus zu werfen, beschleunigt deshalb die Heilung oder macht Heilung überhaupt erst möglich. Es gibt eine Reihe von  Möglichkeiten, einen Krankheitsgeist aus seinem Körper hinaus zu werfen. Eine besteht darin, sein feinstoffliches Energie-Niveau zu erhöhen. Solange das Energie-Niveau ausreichend hoch ist, kann ein Krankheitsgeist in der Regel nicht in den Körper eindringen.

Im Folgenden wird eine Methode beschrieben, die praktisch jeder anwenden kann, ohne über besondere Kenntnisse zu verfügen oder sich besonders anzustrengen. Man benötigt lediglich eine Wärmeflasche mit heißem Wasser, die man auf die schmerzende Stelle legt oder man nimmt ein Dampfbad über einer Schüssel oder einem Eimer mit heißem Wasser, in das man noch getrocknete Kamille hinein streut. Aha, werden jetzt viele sagen, es ist also die Wärme, die den Krankheitsgeist vertreibt. Diese Methode kannten wir schon. Man kann dafür auch ein Heizkissen verwenden.

Nein, so verhält sich die Sache nicht. Es ist nicht nur die Wärme. Zur Wärme muss Wasser hinzukommen. Ein Heizkissen kann man deshalb hierfür nicht verwenden. Es ist das heiße Wasser, auf das es ankommt. Wenn man sich eine Wärmeflasche mit heißem Wasser auf den schmerzenden Rücken z.B. legt, so geschieht folgendes: Die „negativen“ Schwingungen, die von dem schmerzenden Rücken ausgehen, gehen allmählich in das heiße Wasser der Wärmflasche hinein. Sie verdichten sich dort allmählich immer mehr. Das lässt sich z.B. radiästhetisch mit einem Pendel, der L-Rute oder einem anderen Instrument verfolgen. Wenn dann diese Schwingungen in dem heißen Wasser der Wärmeflasche ein bestimmtes Niveau erreicht haben, gibt es plötzlich einen „Plumps“ und der Krankheitsgeist ist ebenfalls in das heiße Wasser der Wärmeflasche „hinein gesprungen“. Von diesem Augenblick an fühlt man sich besser. Es ist so, als ob ein Druck von einem genommen worden wäre. Die Wärmeflasche  hat von jetzt an ihre heilende Wirkung verloren, so heiß das Wasser auch noch sein mag. Man schüttet die Wärmeflasche nebst Krankheitsgeist aus. In der Regel wird der Krankheitsgeist nach einiger Zeit (aus der Kanalisation) zurückkehren. Bis dahin kann ein gewisses Maß an Heilung stattfinden, die sonst viel langsamer oder überhaupt nicht erfolgt wäre. Nach einiger Zeit, in vielen Fällen am besten am gleichen Tag noch legt man sich wieder eine Wärmeflasche auf. Unter Umständen ist dies über Tage oder auch Wochen hinaus erforderlich. Häufig tritt die Heilung aber auch relativ rasch ein.

Bei einem Dampfbad mit einem Handtuch über dem Kopf über einer Schüssel oder einem Eimer mit heißem Wasser und Kamille, wie es die Heilung bei starken Erkältungen unterstützt, geht der Krankheitsgeist relativ rasch in das heiße Wasser hinein. Er ist dann oft schon drin, wenn das Wasser noch ziemlich heiß ist. Erst füllt sich das Wasser mit den „giftigen“ Schwingungen der Erkältung und dann gibt es einen Plumps und der Krankheitsgeist wird auch in das heiße Wasser hinein gezogen. Da man ja unter einem Handtuch oder Badetuch den „Blick“ auf das Wasser gerichtet hat, auch wenn die Augen geschlossen sind, lässt sich leicht ein Gespür dafür entwickeln, was passiert. Den Plumps, mit dem der Erkältungsgeist in das heiße Wasser mit den negativen Schwingungen hinein gleitet, kann man, wenn man sich dafür sensibilisiert, körperlich spüren, insbesondere auch, weil dann ein Druck von einem genommen wird. Dann schüttet man das Wasser in die Toilette.

Viel Erfolg bei der Heilung mit heißem Wasser!

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Krokusse großer Ausstrahlung, da mit Blüten-Fee!

 

Haikus und Tankas, Jotin, 02. bis 15. März 2009: Heilung durch eine altägyptische Gottheit!

Montag, März 2nd, 2009

Die altägyptische Heil- und Schutzgottheit Bes!

Die altägyptische Heil- und Schutzgottheit Bes! (eigenes Foto)

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Der missgestaltete Bes ist ein das Böse und damit auch Krankheitsgeister abwehrender und bekämpfender Schutzgeist. Sein Attribut ist die Keule, manchmal auch ein Messer. Er galt insbesondere als der Beschützer der Schwangeren und Kinder. Bes war im alten Ägypten eine der beliebtesten Gottheiten. Um Böses abzuwehren, hing sein Bild gewöhnlich in jedem Haus. Bes ist auch die Gottheit der Musik und der Kunst.

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Die zauberreiche Isis und die löwenköpfige Sachmet!

Die zauberreiche Isis und die löwenköpfige Sachmet! (eigenes Foto)

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Isis

Isis wurde als die Zauberreiche und als Gottesmutter, nämlich als die Mutter des Falken-Gottes Horus, verehrt. Sie soll die Körperteile ihres Mannes Osiris wieder zusammen gefügt haben, nachdem dieser von Seth zerstückelt worden war. Ihre Heilkraft, mit der sie dies bewerkstelligte, stellt sie auch allen Kranken und Verletzten zur Verfügung. Ihre Fürsorge für ihr Kind erstreckt sich auf alle Kinder und auch auf deren Mütter. Isis kann auch als eine Weihe, ein Greifvogel, erscheinen sowie in Menschengestalt mit Flügeln. Mit ihrem Flügelschlag kann sie den Menschen Lebenskraft geben, wie sie durch das Ankh-Kreuz dargestellt wird.

Der aus Alexandria stammende spätantike Philosoph Isidor – sein Name bedeutet: Geschenk der Göttin Isis – berichtet über Isis „… (Sie) hat Freude daran, den Menschen, die sie um Hilfe bitten, im Schlaf zu heilen.“

Isis stand im alten Ägypten im Mittelpunkt der Heilkunst und Medizin. Mächtige Geistwesen, die den Menschen im Krankheitsfall (auch heute) helfen, sind unter dem Namen Isis angerufen worden.

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Sachmet

Der Name Sachmet bedeutet die Mächtige. Sie wird als Löwin oder als Frau mit Löwenhaupt dargestellt und ist sowohl Schrecken verbreitende Kriegsgöttin und jemand, der Seuchen schickt, als auch Heilerin. Aus ihrem Körper geht eine Feuerlohe hervor. Die Ärzte waren im alten Ägypten gleichzeitig auch Priester. Als Priester dienten viele von ihnen der Göttin Sachmet, die als eine der Patroninen der Ärzte galt.

Die löwenköpfige Sachmet erscheint einmal als rächende Gottheit, als „Herrin der Seuchen“, als „Herrin der Pest“ oder als Botin des Todes und Vernichterin der Menschen. (Seuchen waren im alten Ägypten allgegenwärtig.) Gleichzeitig ist sie aber auch Patronin der Ärzte. In einer Inschrift wird sie als „Herrin der Heilkunst“ angesprochen.

In Bezug auf Ambivalenz und Heilung gibt es eine Parallele zu I-Ging Hexagramm 23) BO / DIE ZERSPLITTERUNG . Hexagramm 23 zeigt die gleiche Ambivalenz wie die löwenköpfige Sachmet.  Dieses Zeichen stellt einmal das Bild eines Berges dar, der in der Erde versinkt, desweiteren auch ein Haus, dessen Dach zerbrochen wird und das darauf hin zerfällt. Nach dem Eranos YI JING ist ein wesentliches Merkmal dieses Hexagramms die Beseitigung der letzten Reste einer nicht mehr zeitgemäßen Haltung. Hexagramm 23  ist wohl dasjenige der 64 Hexagramme des alten Weisheitsbuches I-Ging, welches vordergründig die größte negative Vorbedeutung aufweist. Andererseits steht dieses Hexagramm mit seinem Partner-Hexagramm 24)  FU / DIE WIEDERKEHR  aber auch für die Solarperiode des Winter-Ausklangs, in dem sich,  verborgen in der Erde, bereits das neue Leben des kommenden Frühjahrs entfaltet (siehe „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“) Desweiteren, und das ist das Besondere an diesem Hexagramm, wird praktisch jede Heilung mit seiner Energie eingeleitet. Walter Niesel hat Hexagramm 23 denn auch die Affirmation: ICH WEICHE DESTRUKTIVEN KRÄFTEN AUS zugeordnet. 

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Die löwenköpfige Sachmet und die Geier-Göttin Mut!

Die löwenköpfige Sachmet und die Geier-Göttin Mut! (eigenes Foto)

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Sachmet und Mut

Dass es sich bei der menschengestaltigen Wesenheit in der Abbildung oben rechts um die Göttin Mut handelt, ist an dem Balg eines Geiers auf ihrem Haupt zu erkennen. Mut wurde im alten Ägypten als eine Mutter-Gottheit verehrt. Ihr Name wird mit einem Geiersymbol geschrieben und bedeutet „Mutter“. Sie ist die Gemahlin des späteren Haupt- und Reichsgottes Amun und Mutter des Mondgottes Chons, des Herrn über die Zeit. Ihr Haupt-Kult-Ort war Theben. Im Mittleren Reich entstand eine enge Verbindung zwischen der Geier-Göttin Mut und der löwenköpfigen Sachmet. König Amenophis III. ließ im thebanischen Tempelbezirk zahlreiche löwenköpfige Statuen der Mut-Sachmet aufstellen.

(Bei einem Stadt-Rundgang in Assuan/Ober-Ägypten wurde dem Autor ein Haus gezeigt, über dessen Tür der Balg eines Geiers genagelt war. Dies soll das Zeichen dafür sein, dass hier ein Magier seinen Beruf ausübt und sich unter den Schutz der Geier-Göttin Mut gestellt hat. Tatsächlich ließen sich in dem Haus die positiven Schwingungen der Geier-Göttin Mut feststellen.)

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Skarabäus, Skarabäen versinnbildlichten die Morgensonne und die dahinter stehende Gottheit!

Skarabäus, Skarabäen versinnbildlichten die Morgensonne und die dahinter stehende Gottheit! (eigenes Foto)

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Skarabäus

Die Skarabäen (Käfersteine) sind Amulette. (Der abgebildete Skarabäus ist mit ungefähr 8 cm etwa zweieinhalb mal so groß wie die üblichen Skarabäen. Amenophis III. ließ auf diesen großen Skarabäen denkwürdige Ereignisse während seiner Regierungszeit beschreiben.) Skarabäen gelten als Verkörperung der Gottheit Chepre, welche für den Sonnenaufgang und die Morgensonne steht. Mit ihrer fast runden Gestalt und ihrer glänzenden, goldschimmernden Farbe der Flügeldecken gleichen diese Käfer der Gestalt und dem Glanz der Sonne. Ihre Tätigkeit, Dungkugeln vor sich her zu rollen, ist vergleichbar mit der des Sonnengottes Re, der mit der Sonnenbarke über den Himmel fährt. Die Skarabäen gelten desweiteren auch als Symbol der aus sich selbst wirkenden Schöpferkraft Gottes. Als erstes aber stand der Skarabäus für die aufgehende Sonne. Amulette in Skarabäen-Form waren weit verbreitet. Sie wurden getragen, um Licht und Wärme anzuziehen. 

Das Papyrus Moskau 127 weist dem Sonnengott bzw. der Sonne und ihren heilbringenden Strahlen eine herausragende Bedeutung für Gesundheit und Glück zu. In dem Papyros heißt es nämlich: „Mögest du eingehüllt sein von den Strahlen (der Sonne), während das Gestirn am Himmel sichtbar ist, sodass dein Körper wieder gesund werden kann, denn (der Sonnengott) hat deine Krankheit verjagt. Tatsächlich kommt er eilends zur Hilfe gelaufen, wenn der ruft, der in Schwierigkeiten ist…„  

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Heilung des Autors durch die mit dem Skarabäus verknüpfte altägyptische Gottheit:

Die alten Ägypter wussten, dass viele Krankheiten durch in den Körper eingedrungene Krankheitsgeister verursacht bzw. verschlimmert werden. Im Kampf gegen diese Krankheits-Dämonen konnten Gottheiten angerufen werden. Eine solche Anrufung lautete z.B.:

„O Horus (Falken-Gott), o Re (Sonnen-Gott), o Schu (Herr der Luft u. der Winde), o Geb (Erd-Gottheit), o Osiris (Gott des Jenseits, der Wiedergeburt und der Fruchtbarkeit), o (Gott) Zauber, o Nun (Göttin des Urgewässers)! Preis sei euch, ihr großen Götter… kommt zu mir, naht euch mir, gesellt euch zu mir, (denn) irgendwelche bösen Dinge haben mich befallen.“

(Nach Kamal Sabri Kolta, Doris Schwarzmann-Schafhauser: Die Heilkunde im Alten Ägypten, Franz Steiner Verlag Stuttgart, 2000)

Gottheiten wurden vor allem um Hilfe gebeten, wenn Krankheiten rational nicht erklärbar waren. Aber nicht nur, Gottheiten wurden auch bei rational erklärbaren Krankheiten angerufen. Der Autor hat über Jahrzehnte hinweg unter periodisch wieder kehrenden Herz-Beschwerden gelitten. Behandlungen hatten immer nur vorübergehend Erfolg. Spätestens nach einigen Wochen stellten sich die Beschwerden wieder ein. Nachdem der Autor in Ägypten den oben abgebildeten Skarabäus (ein Replikat) erworben hatte, kam ihm die Idee, die Heilkraft der mit dem Skarabäus verbundenen alten ägyptischen Gottheit doch einmal auf die Probe zu stellen und sich von ihr, wenn möglich, von seinen Herz-Beschwerden befreien zu lassen. Da die Kraft mehrerer Menschen größer ist als die eines einzelnen, bat er jemand, ihn dabei zu unterstützen. Gemeinsam nahmen sie den Skarabäus in die Hand und der Autor rief die mit dem Amulett verknüpfte Wesenheit an. Er bat sie, ihn ein für alle Male von seinen Herzschmerzen zu befreien. Die Betonung legte er auf „ein für alle Male“. Für einen Moment war die Präsenz einer mächtigen Wesenheit zu spüren und anschließend hatte er keine Herzschmerzen mehr. Aber das schien ihm nichts Besonderes, denn vorübergehend war sein Herz schon öfters „geheilt“ worden, wenn auch nicht ganz so schnell wie dieses Mal. Die Frage war, wie lange er von seinen Herzschmerzen befreit sein würde. Große Hoffnung, dass dies für immer sein könnte, machte er sich nicht. Die Zeit verging. Eines Tages wurde ihm klar, dass er jetzt schon fast ein Jahr lang keine Herz-Beschwerden mehr verspürt hatte. Er fühlte sich stark. Sein Herz schien völlig gesund, so als ob er nie Schwierigkeiten damit gehabt hätte. Der Autor war der ägyptischen Gottheit für die Heilung dankbar, aber er hätte auch gerne gewusst, wie diese es denn angestellt hatte, ihn für so lange schon von seinen Herzschmerzen zu befreien, nachdem dies früher nie gelungen war.

Aus dem Schamanismus ist bekannt, dass die Körper-Organe eine Beseelung aufweisen, die verloren gehen kann. Ein Schamane kann sie dann zurück holen. Natürlich ist in der Regel der gesamte Körper beseelt, u.a. auch Hände und Arme und bei Rheuma kann z.B. die Beseelung einer Hand oder eines Stück Armes verloren gehen. Die Beseelung eines Organs wie Leber oder Herz unterscheidet sich von der Beseelung einer Hand durch ihren deutlich höheren „Rang“. Auch die Seelen eines bestimmten Organs weisen bei den einzelnen Menschen einen unterschiedlichen „Rang“ auf. Dieser „Rang“, wie ihn der Autor beobachtet, ist nicht unveränderlich. Die Organseelen werden durch Krankheiten und Alter geschwächt. Ihr „Rang“ verringert sich hierdurch. Die Herz-Seele des Autors wies im Vergleich zu anderen Organ-Seelen schon früh einen unterdurchschnittlichen Rang auf und zu seinem Leidwesen schien es ihm, dass er sich damit abzufinden hätte.

Als er jetzt sein Herz so gesund empfand, als ob es nie krank gewesen sei, bestimmte er erneut den „Rang“ seiner Herz-Seele. Zu seiner Verblüffung war dieser „Rang“ jetzt deutlich höher, als er ihn jemals festgestellt hatte. Es war auch nicht die gleiche Herz-Seele, wie er sie früher besessen hatte. Es war eine andere und stärkere. Die ägyptische Heilungs-Gottheit hatte seine alte, schwache Herz-Seele durch eine starke, „unverbrauchte“ ersetzt. Die Heilung seiner Herz-Beschwerden schien vor allem durch diesen Austausch der Herz-Seele zustande gekommen zu sein. Die Heilung hat im übrigen bis jetzt, viele Jahre danach, angehalten.

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Zweimal die „Ba“-Seele!

Zweimal die „Ba“-Seele! (eigenes Foto)

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Die alten Ägypter unterschieden drei Seelengestalten, den „Ka“ („Es geht ein Mensch mit seinem Ka.“), den „Ba“, der als Vogel mit dem menschlichen Kopf des Verstorbenen dargestellt wurde und sich frei in der Welt bewegen kann, und den Ach, um den es sich nach älteren Vorstellungen um eine verklärte Seele im Jenseits handelt.

Die mit den genannten Namen verknüpften Seelenvorstellungen haben sich im alten Ägypten im Verlauf der Jahrtausende verändert. Der Autor gibt deshalb im Folgenden an, wie sich ihm diese drei genannten Seelengestalten darstellen:

Die Seelen eines Lebenden sind für den Autor Ka und Ba, die Seele eines Verstorbenen Ba, die Seele eines höherrangigen Verstorbenen, wie z.B. Pater Pio, Ach. Als Ach ansprechen, lassen sich die ägyptischen Gottheiten und die Gottheiten anderer Völker wie z.B. die Reisgottheit Inari bei den Japanern.

Reisen der Seele, wie sie im Schamanismus üblich sind, werden vor allem mit der Ba-Seele durchgeführt. Die Ba-Seele ist es auch, welche den Körper verlässt und ihre eigenen Wege geht, nachdem dieser abends eingeschlafen ist. .

Die Ba-Seele bleibt durch die Silberschnur mit dem Körper aus Fleisch und Blut verbunden, wenn sie ihn vorübergehend verlässt. Die Ka-Seele hat den Körper betreffende  Aufgaben zu erfüllen, nämlich ihn zu beleben. Die Ba-Seele muss demgegenüber in der Lage sein, sich besser als die Ka-Seele im Jenseits bzw. in der „anderen Wirklichkeit“ zu orientieren. Die Wahrnehmungs-Organe, wie sie schon in der Ka-Seele angelegt sind, müssen dafür aktiviert werden.

Bei der Ba-Seele findet der Autor ein Wahrnehmungs-Organ über der Nasen-Wurzel, das „Dritte Auge“. So etwas wie ein ein „Drittes Ohr“  dürfte ebenfalls vorhanden sein. In der „anderen Wirklichkeit“ nimmt die Ba-Seele darüber hinaus eine andere Energie auf als die Ka-Seele im Diesseits.

In der Abbildung oben ist zweimal die Ba-Seele dargestellt. Der Vogel mit dem Kopf eines Menschen ist die Ba-Seele. Die Skulptur von Wilhelm Lehmbruck in der Abbildung oben stellt ebenfalls die Ba-Seele dar. Der Bildhauer hat ihre Schwingungen in der Skulptur eingefangen. Ihre leiblichen Augen sind „tot“, dafür „sieht“ die Verstorbene, welche die Skulptur darstellt, jetzt mit ihrem Dritten Auge in der Mitte darüber. Tatsächlich geht von dieser Stelle eine entsprechende Schwingung aus.

U.a. verwendete Literatur: Gregoire Kolpaktchy: Ägyptisches Totenbuch, O.W Barth Verlag, München, 1970 

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