Archive for November, 2008

Haikus und Tankas, Jotin, 24.11. bis 07.12.08: Heil-Kraft der Erde auf dem Kurama-Berg, wo dem Mönch Mikao Usui die Reiki-Heilkraft verliehen wurde.

Montag, November 24th, 2008

Kopf der Buddha-Statue am Eingang des Kurama-Tempelbezirkes

Kopf der Buddha-Statue am Eingang des Kurama-Tempelbezirkes (eigenes Foto).

Heil-Kraft der Erde auf dem Kurama-Berg, wo dem Mönch Mikao Usui die Reiki-Heilkraft verliehen wurde. I

Mikao Usui wurde die Kraft, mit Reiki zu heilen, während einer Meditations- und Fasten-Übung auf dem Kurama-Yama verliehen, der nördlich der alten japanischen Hauptstadt Kyoto liegt. Die Tempel-Anlagen dieses Berges wurden damals (bis 1949) von der Tendai-Richtung des Buddhismus betrieben, welcher Mikao Usui angehörte.

Heute ist der Kurama-Berg Hauptquartier der Kurama Kokyo Richtung des Buddhismus, welche die sogenannte Sonten Philosophie vertritt. Sonten bedeutet ebenso wie Reiki Universelle Lebens-Energie. Sonten wird als der Schöpfer des Universums angesehen, der jeglichen Fortschritt auf der Erde und im Universum bewirkt. In einem Gebet an Sonten heißt es:

„O Sonten!

So schön, wie der Mond,

so warm wie die Sonne,          

so kraftvoll, wie die Erde…“

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Anordnung dreieckiger Steinplatten vor dem Kurama-Haupttempel mit der Reiki-Heilkraft im Mittelpunkt

Anordnung dreieckiger Steinplatten vor dem Kurama-Haupttempel mit der Reiki-Heilkraft im Mittelpunkt (eigens Foto).

Das Foto zeigt eine Anordnung dreieckiger Steinplatten vor dem Haupt-Tempel auf dem Kurama-Yama. Wer sich auf die kleinere dreieckige Steinplatte in der Mitte stellt, tritt in Kontakt mit der universellen Lebenskraft Reiki, auch wenn er keine Reiki-Einweihung erhalten und nicht um Reiki gebeten hat. Dies ist auf dem Platz vor dem Tempel, soweit der Autor feststellen konnte, nur an dieser markierten Stelle der Fall. Die Reiki-Heilkraft strömt dabei sowohl von oben als auch von unten her in die Person ein, die hier steht. Die Lebens-Kraft aus der Tiefe der Erde entfaltet dabei allem Anschein nach eine größere Heilwirkung als diejenige, die von oben her in sie einströmt. Da viele Menschen sich – aus was für Gründen auch immer – nur mit der Kraft verbinden, die von oben kommt, ist diese Beobachtung nicht nur für den Autor von Bedeutung. Es ist möglich, die aus der Erde kommende Heilkraft zu aktivieren.

Doch nun die Begebenheiten der Reihe nach. Noch sind nicht nur einige Treppenstufen empor zu steigen, bevor der Haupttempel auf dem Kurama-Yama erreicht ist.

Der Eintritt in den Tempel-Bezirk erfolgt nach einer rituellen Waschung am Fuß des Berges.

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Buddha-Statue mit Brunnen am Eingang des Kurama-Tempelbezirkes

Buddha-Statue mit Brunnen am Eingang des Kurama-Tempelbezirkes (eigenes Foto).

Aus dem Gefäß in der linken Hand des Buddha fällt ein Wasser-Strahl in einen kleinen Brunnen, auf dessen Rand zwei Schöpflöffel aus Bambus liegen. Die rechte Hand des Buddha zeigt nach unten; die Handfläche weist nach vorn. Dies ist die Geste der Gunstgewährung. Sie verweist auf das Gelübde Buddhas, allen menschlichen Wesen den Weg zur Erleuchtung zu weisen. Als Kopfschmuck trägt der Buddha eine Krone, wie es für den Buddha Vairocana (jap. Dainichi Nyorai) typisch ist.

Der Autor bemüht sich, das Reinigungs-Ritual so auszuführen, wie er gelesen hat, dass es richtig sei. Er nimmt den Schöpfkelle in die rechte Hand, lässt etwas Wasser in das Gefäß hineinlaufen und gießt das Wasser über die linke Hand. Dann nimmt er die Kelle in die linke Hand und gießt etwas Wasser über die rechte. Dann schüttet er wieder etwas Wasser über die linke Hand und reinigt Hände und Lippen. Zum Schluss spült er den Mund mit Wasser aus, das er mit der hohlen rechten Hand zum Munde führt. Gerade rechtzeitig kann er sich noch davor bewahren, die Schöpfkelle selber zum Mund zu führen. Das ist nämlich verpönt.

Das Wasser-Ritual reinigt von „seelischen Belastungen“. Es wirkt damit gesundheitsfördernd und bereitet gleichzeitig auf die Begegnung mit dem Buddha bzw. dem Sonten vor.

Wenn er sich recht erinnert, sollte er jetzt noch zweimal in die Hände klatschen, um die Aufmerksamkeit des Buddhas zu erregen. Aber er verneigt sich nur und trägt, ohne in die Hände zu klatschen, dem Buddha seinen Wunsch vor. Als einer der wenigen Westler unter vielen Japanern nimmt der Buddha ihn vielleicht auch so wahr.

Der Autor fotografiert Buddha-Statue und Brunnen, verneigt sich noch einmal und tritt den Weg bergauf an. Bald gelangt er an eine Station, von der aus er und seine Begleiterin mit einer Bergbahn weiter bergauf fahren. Es geht auf einer längeren Strecke ziemlich steil und schnell den Berg hinauf. Der Autor ist der Technik dankbar. Auch für sie sind Geistwesen zuständig. Der Berg ist immerhin 570 m hoch. Der Haupttempel liegt niedriger.

In der Vorhalle am Fuß der Bergbahn befindet sich ein Altar mit einem zornvollen Buddha. Ein Buddha kann auch zornvolle Aktivitäten zum Wohle aller Wesen ausführen.

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Alter Treppen-Aufstieg mit den Spuren des Reiki-Begründers Mikao Usui!

Alter Treppen-Aufstieg mit den Spuren des Reiki-Begründers Mikao Usui (eigenes Foto).

Das Foto zeigt einen alten relativ schmalen und steilen Treppen-Aufstieg, an dessen Endpunkt der Platz vor dem Kurama-Haupttempel liegt. Die Treppe ist gesperrt. Der Autor findet auf ihr die (feinstofflichen) Spuren des Reiki-Begründers Mikao Usui. Die Erde hat sie gespeichert. Mikao Usui ist diese Treppe viele Male hinauf und hinunter gestiegen. Heute steht Mönchen und Besuchern eine breitere Treppe zur Verfügung.  

(Die Erde speichert alle Ereignisse, die auf ihr stattfinden. Deshalb konnte Buddha in der Erdberührungs-Geste, dem Mudra der Erleuchtung, bei der letzten Anfechtung des Versuchers Mara auch die Erde als Zeugin dafür anrufen, dass er sich durch zahlreiche gute Taten in früheren Leben ein Anrecht darauf erworben habe, auf der Erde zu verweilen. Die Gottheit der Erde stieg darauf hin aus dem Abgrund auf, bestätigte seine Behauptung und bezeugte das Recht Buddhas, seine Lehre auf der Erde zu verkünden.)

Blick in die Berglandschaft vom Haupttempel auf dem Kurama-Yama aus (eigenes Foto vom 09.11.08!)

Blick in die Berglandschaft vom Haupttempel auf dem Kurama-Yama aus (eigenes Foto vom 09.11.08).

In der ersten November-Hälfte ist der Herbst in Mittel-Japan (Hauptstadt Tokio, Tempelstadt Kyoto) noch nicht so weit fortgeschritten wie in Deutschland.

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Linke Wächterfigur – eine Großkatze - vor dem Kurama-Haupttempel. Sie hält ihr Maul geschlossen.

Linke Wächterfigur – eine Großkatze – vor dem Kurama-Haupttempel. Sie hält ihr Maul geschlossen (eigenes Foto).

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Rechte Wächterfigur – eine Großkatze - vor dem Kurama-Haupttempel. Sie hat ihr Maul geöffnet

Rechte Wächterfigur – eine Großkatze – vor dem Kurama-Haupttempel. Sie hat ihr Maul geöffnet (eigenes Foto).

Vor den Eingängen buddhistischer Tempel und größeren Kami-Schreinen sind zwei Wächter-Figuren aufgestellt. Diese können zornvolle Gottheiten, Krieger oder auch insbesondere Tiere sein. Vor dem Eingang zum Haupttempel auf dem Kurama-Yama sind es zwei Großkatzen. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass das Vahana (Reittier) des Buddhas Vairocana (jap. Dainichi Nyorai) der Löwe bzw. Drache ist.

Von den beiden Wächter-Figuren, gleich welcher Gattung, hat die linke stets ihren Mund geschlossen, die rechte ihren Mund geöffnet. Dies wird a-un no kokyo genannt. „A“ und „Un“ stehen für den Prozess des Ein- und Ausatmens. „A“ ist im Sanskrit der erste stimmhafte Vokal mit dem Mund geöffnet und „Un“ der letzte stimmhafte Vokal mit dem Mund geschlossen. Zusammen symbolisieren sie Beginn und Ende. Gleichzeitig stehen sie für eine Synchronisation des Atemrhythmus der beiden Partner, wie sie auch von den Sumo-Ringern vor einem Wettkampf gefordert wurde.

(Mit den Wächterfiguren buddhistischer Tempel und Kami-Kultstätten sind auch unsichtbare Wesenheiten verknüpft: Als der Autor vor etwa 10 oder 15 Jahren das EKO-Haus der Japanischen Kultur in Düsseldorf zum ersten mal  aufsuchte, hatte er in der Nacht zuvor einen „Traum“, in dem er einem Wächter des buddhistischen Tempels im EKO-Haus begegnete. Er hat diese Begegnung im Gästebuch des EKO-Hauses bei dem Besuch beschrieben. Damals wusste er noch nicht, dass japanische Tempel mit zwei Wächtern ausgestattet sind. Der Wächter erschien ihm stark und schrecklich und anfangs auch furchteinflößend, am Ende der Begegnung aber nicht bedrohlich.)

Rauchbecken mit dem aufsteigenden Rauch von Räucherstäbchen vor dem Eingang zum Kurama-Haupttempel.

Rauchbecken mit dem aufsteigenden Rauch von Räucherstäbchen vor dem Eingang zum Kurama-Haupttempel (eigenes Foto).

Die Rauchbecken vor Tempel-Eingängen sind oft von Gläubigen umlagert, die Räucherstäbchen anzünden und sich den Rauch zufächeln. Diesem Rauch wird eine segensreiche Wirkung zugesprochen. Der Rauch wirkt reinigend und damit auch heilend und stärkend. Wie das Reinigung-Ritual mit Wasser am Eingang zum Tempelbezirk dient es sowohl der Gesundheit als auch der Vorbereitung auf die Begegnung mit dem Buddha bzw. der Gottheit. Auch der Autor kauft einige Räucherstäbchen, zündet sie an und steckt sie mit dem Stiel in die Asche des Rauchbeckens. Den aromatischen Rauch atmet er ein. Er spürt eine leicht bewusstseinsverändernde Wirkung.

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Christine Lehmann im Zentrum des Kreises vor dem Kurama-Haupttempel, auf dem jedem die Reiki-Heilkraft zur Verfügung steht.

Christine Lehmann im Zentrum des Kreises vor dem Kurama-Haupttempel, auf dem jedem die Reiki-Heilkraft zur Verfügung steht (eigenes Foto).

Christine Lehmann hat den Platz im Zentrum des Kreises vor dem Kurama-Haupttempel eingenommen, auf dem jedem die Reiki-Heilkraft zur Verfügung steht. Sie kann zwischen der Reiki-Heilkraft, die von oben kommt und derjenigen aus der Erde unterscheiden und spürt die größere Wirkung der Reiki-Heilkraft aus der Tiefe der Erde. (Siehe auch Christine Lehmanns Bilder-Gallerie)

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Blick in den Haupttempel auf dem Kurama-Yama

Blick in den Haupttempel auf dem Kurama-Yama (eigenes Foto)

Nachdem wir die Schuhe ausgezogen haben, steigen wir die Stufen empor, betreten den Tempel und werfen Münzen in den dafür vorgesehenen Behälter, wie schon bei so vielen anderen Tempeln in Nippon und insbesondere in Kyoto. Doch diesmal ist etwas anderes. Der Autor fühlt sich dem Tempel verbunden und spendet auch Münzen von größerem Wert als sonst. Dies ist einer der Knotenpunkte in seinem Leben, die nicht ausgelassen werden können. In diesem seinem Leben war es ihm bestimmt, hier zu stehen. Das Licht ist gedämpft. Wir verharren eine Zeitlang in Andacht.

Als wir uns weiter draußen umsehen, spürt der Autor plötzlich die Gegenwart des Reiki-Begründers Mikao Usui. Er weiß, dass er nicht träumt oder es sich einbildet. Diese Sicherheit hat ihn das Jahres-Seminar mit dem englischen  Medium Doris Forster gelehrt, in dem es darum ging, mit den Geistern von Verstorbenen in Verbindung zu treten. Mikao Usui begrüßt ihn freundlich und gibt ihm zu verstehen, dass er ein besonderer Gast sei. Der Autor möchte dies zurückweisen. Doch Mikao Usui besteht darauf und begründet dies damit, dass mit ihm, dem Autor, eine neue Blütezeit der Heilung mit Reiki beginne. Jedenfalls glaubt der Autor ihn so zu verstehen.

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1016

Buddhas Antlitz, so

gelassen und harmonisch,

durch die Nicht-Zweiheit!

1017

Vor Buddhas Antlitz,

gelassen, harmonisch, sind

Tod und Leben eins!

1018

Vor Tempel-Stufen

reinigt selbst Rauch den Menschen

von seinen „Sünden“!

1019

Sich freuen über

wilde Natur zieht Elfen

und auch Gnome an!

1020

Flüsse schlängeln sich

dort unten und fern gleißt Schnee

auf Gebirgs-Graten!

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Auf dem Rückflug über Sibirien

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Haikus und Tankas, Jotin, 10.11. bis 23.11.08: Welche Heilmethoden können die Antibiotika ersetzen? Teil III

Montag, November 10th, 2008

Der kosmische Buddha Dainichi Nyorai!

Der kosmische Buddha Dainichi Nyorai (der japanische Name für Vairocana, den Sonnengleichen) in einem Tempel des Klosters Enryaku-ji auf dem Berg Hiei bei Kyoto. (eigenes Foto)

War es dieser kosmische Buddha, der Mikao Usui die Reiki-Kraft verlieh?

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Welche Heilmethoden können die Antibiotika ersetzen? Teil III

Zur Diagnose von Krankheiten:

Radiästhesie, d.h. Rutengehen, Pendeln und Dinge mit der Hand erspüren, ist eine alte Wissenschaft. Sie wurde etwa 1000 Jahre lang vom 7. bis zum 17. Jahrhundert in Klöstern gelehrt, bis ein Papst den Mönchen die Ausübung der Radiästhesie verbot. Aber auch danach haben Mönche sich noch mit dem Rutengehen befasst und darüber geschrieben. Der Begriff Radiästhesie wurde z.B. von einem französischen Abt vor über 100 Jahren eingeführt. Er bedeutet Strahlenfühligkeit.

Der Autor wurde in die Radiästhesie von bedeutenden Lehrern eingeführt, u.a. von Prof. Dr. Dr. Walter Niesel, einem Physiker und Mediziner, sowie dem verstorbenen Reinhard Schneider, der vielen älteren Rutengängern ein Begriff ist. Der Autor war mit Reinhard Schneider u.a. auf einer Studienreise in Ägypten.Als Geophysiker war der Autor fasziniert davon, mit Hilfe einfacher radiästhetischer Instrumente in die Erde „sehen“ zu können.

Begonnen hatte sein Studienprogramm auf einem Seminar bei Claus und Ulrike Claussen in Todtmoos-Rütte im Schwarzwald. Eiin englisches Medium leitete das Seminar und sagte ihm, ein Mönch Peter (der Geist eines mittelalterlichen Mönches) frage, ob er sein Geistführer sein könne. Der Autor, offen für neue Erfahrungen, stimmte zu. Das Medium gratulierte ihm und sagte, die mittelalterlichen Mönche hätten ein großes Wissen besessen. Darin würde ihn Mönch Peter nun unterrichten. Der Autor war skeptisch, doch dann begann er Erfahrungen zu machen, die sein Weltbild völlig veränderten. Er wurde geführt, ohne die Führung durch den Mönch zu spüren. Er  registrierte lediglich, dass sich seine Interessen veränderten und er Dinge unternahm, die früher für ihn nicht infrage gekommen wären.

Mitunter vernahm er allerdings auch eine innere Stimme. Einmal sagte sie zu ihm: „Es ist jetzt wichtig für dich, dass du mit dem Mann da vorn ins Gespräch kommst. Wir hatten beide an der gleichen VDI-Sitzung teilgenommen und waren auf dem Heimweg. Ich lief hinter ihm her und sprach ihn an. Im Verlauf der längeren Zugfahrt  begeisterte er mich für Radiästhesie, die ich zuvor abgelehnt hatte. Er gab mir die Adresse von Walter Niesel, bei dem ich in der Folgezeit viele Radiästhesie-Kurse belegte.

Bei dem Physiker und Mediziner Walter Niesel ging es weniger darum, Wasseradern zu finden, als Körper-Energien zu erspüren und die feinstofflichen Energien von Heilkräutern und Kultplätzen zu erkunden.

Über Kultplätze laufen häufig Verwerfungen, d.h. Brüche in der Erdkruste, an denen sich Erdschichten gegeneinander verschieben. Es gehen starke Signale von ihnen aus, die auf einem Kultplatz veränderte Bewusstseins-Zustände hervorrufen können, auf einem Schlafplatz aber zu Krankheiten führen. Verwerfungen lassen sich auch mit geophysikalischen Messgeräten bestimmen. In Steinbrüchen kann man sie optisch sehen. Es lässt sich also kontrollieren, ob man eine Verwerfung mit der Rute richtig bestimmt hat. Solche Kontrollen sind in der Radiästhesie sehr wichtig und werden auf Lehrgängen, soweit möglich, auch durchgeführt.

Mit am einfachsten lassen sich Hohlräume in der Erde muten, wenn man sich z.B. auf folgende Weise dafür sensibilisiert hat. Man hält die linke Hand in Richtung des Hohlraumes und nimmt sich vor, dass man sich jetzt für das Signal, das von dem Hohlraum ausgeht, sensibilisieren und darauf eichen möchte. In der Rechten hält man die L-Rute, die Signale anzeigt, indem sie sich kreisförmig bewegt. Bei starken Signalen kann sie sich viele Male um sich selber drehen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Eichung ist, dass an dem Ort keine anderen stärkeren Signale vorhanden sind. Nach ein, zwei Minuten hat man das Signal im Unbewussten gespeichert. Man kann dann die „Erinnerung“ an das Signal wieder aufrufen, indem man sich einen Hohlraum, einen Stollen in der Erde z.B., vorstellt oder auch einfach nur „Hohlraum“ denkt und dann die aufgerufene im Unbewußten gespeicherte Erinnerung an das Signal mit dem Signal vergleicht, das man gerade erhält. Der Vergleich geschieht unbewusst. Stimmt das bei einer Mutung  erhaltene Signal mit der im Unbewussten gespeicherte Erinnerung an das Signal überein, schlägt die L-Rute in der Hand kreisförmig aus.

Von Burgen gehen in der Regel unterirdische Fluchtwege aus. Der Autor hat sie eine Zeitlang über längere Strecken mit der L-Rute verfolgt. Sich ein- oder zweimal darauf einzustimmen, reicht aus. Man muss sich nicht immerfort einen Stollen vorstellen oder „Hohlraum“ sagen. Mitunter erhielt der Autor  die Bestätigung dafür, dass er tatsächlich einem unterirdischen Stollen gefolgt war. Einmal landete er z.B. bei alten Erdwällen und Erd-Aufschüttungen im Wald, von deren Existenz er vorher nichts gewusst hatte und die wahrscheinlich die Überreste einer alten Holz-Burg darstellten. Einige Male traf er bei der Verfolgung unterirdischer Stollen auch auf eine Stelle, an denen ein Stollen dem Gewicht eines mächtigen Baumes darüber nicht länger standgehalten hatte, sondern eingestürzt war. Der Baum stand dann in einer trichterförmigen Vertiefung. 

Von Schloss Burg an der Wupper führt ein Fluchtstollen unter der Wupper her auf die andere Seite. In einiger Entfernung verläuft er dann im Wald unter einer alten Wallanlage her. An der Stelle, an der er den Erd-Wall unterirdisch kreuzt, verrät eine breite Einbuchtung im Wall, dass der Stollen hier eingestürzt ist. Der Fluchtstollen hat dem Gewicht des Erdwalls nicht mehr standgehalten.

Wie man sich auf die Signale, die von einem Hohlraum in der Erde ausgehen, auf Wasser oder Verwerfungen eichen kann, so kann man sich auch auf die Energie-Felder von Menschen eichen, auf sein Energie-Niveau, seine Störfelder und seine Krankheiten, auf Aids z.B. Bei Aids kann man dann noch zwischen dem Krankheitsgeist – der ist am einfachsten anzupeilen -, den Retro-Viren und dem Prozentwert der Anzahl der Helferzellen unterscheiden, der bis auf Null zurückgeht.

Bei Aids-Kranken, die in ärztlicher Behandlung sind, kommen die Aids-Signale hauptsächlich aus dem Kopf. (Kopf und Rumpf haben getrennte Kreisläufe.)  Der Kopf ist das Rückzugsgebiet des Aids-Krankheitsgeistes Bei einem Behandlungs-Versuch mit Reiki sollte deshalb der Kopf des Patienten im Mittelpunkt stehen. Da Aids bei einem Patienten, der sich in ärztlicher Behandlung befindet, auf dem Rückzug ist, könnte eine Reiki-Behandlung, wenn sie in kurzen Abständen oft genug wiederholt wird, die Retro-Viren völlig zum Absterben bringen.

Der Autor fordert die Reiki-Heiler auf, dies bei aids-kranken Verwandten und Freunden zu versuchen!

Der Versuch sollte allerdings nicht bei Menschen stattfinden, die sich aufgrund ihrer sexuellen Kontakte sofort wieder neu anstecken. Frauen, die von ihrem Partner infiziert wurden und sich darauf hin von ihm getrennt haben, kommen da schon eher infrage.  

Im nächsten Weblog geht es u.a. wieder um Heil-Energien! 

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Fahnen und Zettel auf dem Berg Hiei bei dem kosmischen Buddha Dainichi Nyorai!

Fahnen und davor Wunsch-Zettel auf dem Berg Hiei bei dem kosmischen Buddha Dainichi Nyorai! (eigenes Foto)

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Von welchem Buddha erhielt Mikao Usui die Reiki-Kraft, vom Buddha des Heilens (jap. Yakushi) oder dem kosmischen Buddha Vairocana, dem Sonnengleichen ( jap. Dainichi Nyorai)?

Für Heilungen ist auch in Japan der Medizin-Buddha oder Buddha des Heilens zuständig und natürlich auch die Kannon, der Bodhisattva der Barmherzigkeit. Der Medizin-Buddhas verfügt über ärztliche und pharmazeutische Kenntnisse und wird u.a. angerufen, um dem Patienten oder seinem Arzt die richtige Therapie einzugeben.

Mikao Usui wurde die Kraft zu heilen während einer Meditations- und Fasten-Übung der Richtung des Tendai-Buddhismus verliehen. Der Hauptsitz des Tendai-Buddhismus ist seit der Gründung im Jahre 788 das Kloster Enryaku-ji auf dem Berg Hiei bei Kyoto, in dem auch heute noch viele Mönche leben. In einem Tempel dieses Klosters wird der Buddha Dainichi Nyorai verehrt, den manche für denjenigen halten, der Mikao Usui die Kraft zu heilen verliehen hat.

Dainichi Nyorai ist der japanische Name für den Buddha Vairocana, den Sonnengleichen. Es ist der goldene Buddha auf der Abbildung oben. Er trägt eine Krone und sitzt auf einer überdimensionalen Lotus-Blüte. Dainichi Nyorai wird auch als kosmischer Buddha bezeichnet, der nicht aus einer menschlichen Existenz hervorging, sondern von Anfang an eins mit dem universalen Dharma war. Er hält nach dieser Auffassung sowohl auf der Ebene der absoluten Erkenntnis, als auch auf der Ebene der sichtbaren Dinge die höchste Stellung inne. In einem der Haupt-Sutren tritt er als Offenbarer des Geheimnisses der Gesetzmäßigkeit des Universums auf. Im esoterischen Buddhismus werden alle anderen Buddhas und Bodhisattvas aus ihm heraus geboren. 

Um herauszufinden, welcher der beiden Buddhas Mikao Usui letztlich die Reiki-Kraft verliehen hat, hat der Autor die drei hauptsächlichen I-Ging Energien bestimmt, welche der Buddha des Heilens und welche der kosmische Buddha Dainichi Nyorai ausstrahlen und sie dann mit der Haupt- und den beiden stärksten Neben-Energien der Reiki-Heilenergie verglichen. Die Haupt-Energie steht in der folgenden Aufstellung jeweils an erster Stelle.

Der Medizin-Buddha strahlt die feinstofflichen Energien aus, welche den Energien der I-Ging Hexagramme 23, 24 und 40 entsprechen, der kosmische Buddha Dainichi Nyorai die Energien der I-Ging Hexagramme 48, 32 und 23.Die universale Lebenskraft Reiki aber weist die Energien der I-Ging Hexagramme 23, 40 und 48 auf. Die Energien der Hexagramme 23 und 24 sind typische Heil- und Erneuerungs-Energien.  Hexagramm 23 trägt den Titel: BO / DIE ZERSPLITTERUNG mit der Walter Niesel Affirmation ICH WEICHE DESTRUKTIVEN KRÄFTEN AUS, Hexagramm 24 den Titel: FU / DIE WIEDERKEHR mit der Walter Niesel-Affirmation ICH ERNEUERE DEN NATÜRLICHEN FLUSS MEINES LEBENS. Nach dem „Dreifaltigen Himmelszelt im Entschlüsselt I-Ging“ entsprechen die Hexagramme 23 und 24 den beiden Solarperioden des Winter-Ausklangs, in dem sich verborgen in der Erde bereits das neue Leben des  bevorstehenden Frühjahrs entfaltet. Hexagramm 32 trägt den Titel: HONG / FORTFÜHRUNG mit der Walter Niesel-Affirmation ICH STABILISIERE MICH IM WECHSELSPIEL DES LEBENS.Hexagramm 40 trägt den Titel: HIE / DIE BEFREIUNG mit der Walter Niesel-Affirmation ICH BEFREIE MICH VON DRÜCKENDER LAST.Hexagramm 48 schließlich geht dem Neu-Anfang auf der höheren dritten Ebene voraus, mit dem eine durchgreifende Umwandlung stattfindet.Es steht in Resonanz mit Hexagramm 24. Dieses bedeutende Hexagramm trägt den Titel: DSING / DIE QUELLE mit der Walter Niesel-Affirmation ICH TRINKE AUS UNERSCHÖPFLICHEN QUELLEN!

Sowohl der kosmische Buddha Dainichi Nyorai als auch die Lebenskraft Reiki  weisen die Energie von Hexagramm 48 auf. Dem kosmischen Buddha Dainichi Nyorai fließt demnach Energie aus unerschöpflichen Quellen zu. Die Lebenskraft Reiki aber stammt aus unerschöpflichen Quellen. Der Autor zieht deshalb folgenden Schluss: Reiki wurde und wird den Menschen von dem kosmischen Buddha Dainichi Nyorai zur Verfügung gestellt. Mikao Usui war der Mittelsmann.  

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Abendsonne mit fallenden Blättern!

Abendsonne mit fallenden Blättern! (eigenes Foto)

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Die Sonne sinkt früh

ins Abendrot und gelbrot

fallen die Blätter!

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In klarer Herbst-Nacht

steigt im Osten Orion

am Himmel empor!

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