Archive for August, 2008

Haikus und Tankas, Jotin, 24.08.08 bis 02.09.08: Wie kann man Verstorbenen helfen, die sich in „gefährliche Tote“, sogenannte „Wiedergänger“, verwandelt haben?

Sonntag, August 24th, 2008

Hallig vor der Nordfriesischen Küste!

Hallig vor der Nordfriesischen Küste! (eigenes Foto)

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Wie Träume liegen

die Halligen im Nebel

auf dem grauen Meer!

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Haiku nach einem Gedicht von Theodor Storm.

Reiter im Watt!

Reiter im Watt! (eigenes Foto)

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Schiff benannt nach dem untergegangenen Rungholt!

Schiff benannt nach dem untergegangenen Rungholt! (eigenes Foto)

Der Ort Rungholt und das Land ringsum im nordfriesischen Wattenmeer wurden am 16. Januar 1362 von der sogenannten Marcellus-Flut, „De grote Mandränke“ genannt, verschlungen. Um Rungholt ranken sich viele Sagen. Funde und schriftliche Überlieferungen zeigen, dass Rungholt kein Mythos ist, sondern wirklich existiert hat. Detlef von Liliencron hat 1882 dem Untergang Rungholts das Gedicht „Trutz Blanke Hans“ gewidmet. Es beginnt folgendermaßen:

„Heute bin ich über Rungholt gefahren,

Die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren.

Noch schlagen die Wellen da wild und empört,

Wie damals als sie die Marschen zerstört…“

„…Trutz Blanke Hans“

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Abendstimmung am Wattenmeer!

Abendstimmung am Wattenmeer! (eigenes Foto)

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Grabstein mit dem Schiff “Der brandende Berg” des “wohledlen Capitains Harck Nickelsen”, gestorben 1770, auf dem St. Clemens Friedhof auf Amrum in Nordfriesland!

Grabstein mit dem Handelsschiff “Der brandende Berg” des “wohledlen Capitains Harck Nickelsen”, gestorben 1770, auf dem St. Clemens Friedhof auf Amrum in Nordfriesland! (eigenes Foto)

Die Inschrift auf dem Spruchband lautet: „Durch Creutz und Leiden zu Himmels Freuden.“ Die Inschrift auf dem Spruchband über dem Schiff (auf dem Foto nicht enthalten) lautet: „Durch viel Beschwerden zu großen Ehren.“ Als Junge wurde Harck Nickolsen von türkischen Seeräubern gefangen und an den Bey von Algier verkauft, dem er drei Jahre lang diente.

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Watt-Wanderer durchqueren einen Priel!

Wattwanderer durchqueren einen Priel!(eigenes Foto)

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Möwen kehren zurück an Land!

Möwen kehren zurück an Land! (eigenes Foto)

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Kehren die Seelen

Ertrunk´ner mit den Möwen

zurück zur Küste?

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Wenn die Geister von Seeleuten nachts in nassen Kleidern nach Hause kamen, dann wussten ihre Angehörigen, dass sie ertrunken waren. Wenn ihre Seelen jedoch in den Sälen der Meeresgöttin Ran festgehalten wurden, dann konnten sie vielleicht nicht nach Hause kommen. Ran – ihr Name bedeutet „Raub“ – herrscht nach den Vorstellungen der Germanen über ein Totenreich, das von dem der Hel und von Walhall verschieden ist. Sie soll die Seeleute durch ihre Schönheit verlockt haben. Die Seelen der Seeleute in ihrem Totenreich inkarnieren möglicherweise als Wesenheiten des Meeres. Als solche können sie dann in Menschengestalt in die (mit Wasser-Äther gefüllten) Badestuben kommen, so wie das von den Liven, Küstenbewohnern der Ostsee, überliefert ist.

Der Meeresgöttin Ran opferten die Friesen auch noch eine Zeitlang nach der Christianisierung. In dem Ort Blocksberg an der Nordsee-Küste zwischen Dagebüll und Niebüll konnte der Autor eine Opferstätte der Ran ausfindig machen. Es gehen starke Schwingungen von ihr aus.  Nach Wikipedia „Blocksberg (Berg)“ wurde die Bezeichnung Blocksberg nicht nur für den Brocken im Harz, sondern vor allem im Niederdeutschen für verschiedene Berge verwendet, die als Treffpunkte für Hexenversammlungen galten. Der Ursprung des Namens Blocksberg liegt nach Wikipedia in der Bedeutung des Ausdrucks „Block“ oder „Klotz“ für das Hexenwesen, in dem er eine große Rolle spielt. Block und Klötzchen sind die Namen von Zauberinnen.

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Wie kann man Verstorbenen helfen, die sich in „gefährliche Tote“, sogenannte „Wiedergänger“, verwandelt haben?

Reinheit, das Freisein von Schuld und anderen seelischen Belastungen, ist die Voraussetzung für Gesundheit. In dem Augenblick, in dem jemand von seelischen Belastungen gereinigt wird,  kann das Organ, das in besonderem Maße betroffen war, wieder normal arbeiten. Eine Reinigung kann durch religiöse Rituale, wie das Sakrament der Buße und das Sakrament der heiligen Eucharistie im Christentum, ein Inipi-Ritual (Schwitzhütten-Ritual) der Sioux-Lakota, durch regelmäßige  meditative Chi-Gong Übungen, durch Gebet oder auf andere religiöse oder nichtreligiöse Weise erfolgen. Durch eine Reinigung sollte sich auch das Karma eines Menschen verändern,  nämlich die Wirkung seiner glück- und leidbringenden Handlungen, deren Früchte geerntet werden müssen und die nach hinduistischer Vorstellung den Kreislauf der Wiedergeburten verursachen. (Nach der Bhagavad-Gita soll selbstloses Handeln kein Karma erzeugen und nach den Upanishaden soll das Karma durch die spirituelle Erkenntnis bzw. Erleuchtung aufgelöst werden, dass die individuelle Seele Atman mit der Weltseele Brahman in ihrem Wesenskern identisch ist. Hierdurch soll der Kreislauf der Geburten überwunden werden.) Reinheit ist auch eine der Voraussetzungen dafür, dass jemand über die Kraft der Heiligkeit verfügt wie das z.B. bei Pater Pio der Fall war. Eine Reinigung ist nicht zuletzt auch die Voraussetzung dafür, dass sich der Mensch nach dem Tod des Körpers von der irdischen Sphäre lösen und weiter entwickeln kann. Die rituelle Waschung des Verstorbenen unmittelbar nach seinem Tode ist der Beginn einer solchen Reinigung. Desweiteren ist das Fegefeuer nach der römisch-katholischen Lehre der Ort oder Zustand , in dem der Verstorbene gereinigt wird, bevor er Teil des sündenfreien Himmels werden kann. Der Himmel ist dabei der Ort oder Zustand der Gottesnähe. Papst Johannes Paul II. hat sinngemäß hierzu folgendes gesagt: Viele Menschen haben sich zwar Gott geöffnet, aber ihr Leben mit Gott blieb unvollkommen. Um die volle Seligkeit zu erlangen, bedarf der Mensch deshalb nach dem Tode einer Art Reinigung. Dies umschreibt der Glaube der Kirche mit dem Begriff „Fegefeuer“.Über diese Beschreibung hinaus gehört zu einer Reinigung insbesondere auch die Auflösung der Anhaftung eines Verstorbenen an die irdische Sphäre. Dies ist sowohl für ein ungestörtes Leben der Zurückbleibenden als auch das Leben des Verstorbenen auf der anderen Seite von großer Bedeutung. Beispiele für extreme Anhaftungen an das irdische Leben, durch welche das Leben der Zurückbleibenden massiv gestört wurde, gibt es in großer Zahl in vielen Kulturen.Als erstes stellt ein Begräbnis-Ritual, unabhängig von der Art der Tradition, eine bedeutende Hilfe für den Übergang des Verstorbenen auf die andere Seite dar. Seit der Antike ist bekannt, dass ein solches Ritual jedoch nicht immer gelingt. Der Verstorbene kann sich dann in einen gefährlichen Toten, einen sogenannten Wiedergänger, verwandeln. Nach einer Statistik (in dem Werk von Claude Lecouteux: Geschichte der Gespenster und Wiedergänger im Mittelalter, Böhlau Verlag, Köln, 1987, Seite 33) ist dies bei Selbstmördern und Ertrunkenen überproportional häufig der Fall. Insbesondere diese Art von Tod kann den Übergang ins Jenseits verhindern. Es wurde gesagt, dass dann “Der Tote in einer Art Schleusenkammer zwischen zwei Welten gefangen ist.“ Vielfach rauben die gefährlichen Toten den Lebenden Energie. Dies kann im Extremfall zum Tode der Betroffenen führen. Diesen Wiedergängern und gefährlichen Toten und überhaupt allen Verstorbenen kann im christlichen Kulturkreis auf eine sehr wirkungsvolle Weise durch das heilige Messopfer geholfen werden. Besonders viel sollen die „Gregorianischen Messen helfen, bei denen an dreißig aufeinander folgenden Tagen die heilige Messe für einen Verstorbenen dargebracht wird. Desweiteren kann Verstorbenen durch Gebete und auch durch Kerzenopfer geholfen werden. Das Segnen mit der Kraft der Heiligkeit, wie es insbesondere von Pater Pio überliefert ist, stellt für Verstorbene ebenfalls eine  große Hilfe dar. Pater Pio sind, wie die Aufzeichnungen über sein Leben verraten, öfters Geister von Verstorbenen erschienen, damit er sie durch seinen Segen oder das heilige Messopfer von ihrer Schuld „reinigte“. Der erdgebundene Geist eines Verstorbenen, der z.B. in seiner Wohnung verblieben ist, oder über der Brücke, von der er in den Tod sprang, kann auch durch einen „Engel der Heimführung“ an den ihm gemäßen Ort auf der anderen Seite gebracht werden. Rhea Powers beschreibt in ihrem Buch „Heimkehren ins Licht“, CH. Falk-Verlag 8033 planegg, 1987, wie man dabei am besten vorgeht. Der Autor konnte die von ihr beschriebene Methode erfolgreich anwenden. (Beschreibung der Vorgehensweise und der Erfahrungen des Autors in diesem Zusammenhang in dem Weblog „Haikus und Tankas, Jotin, 27.05. bis 31.05.08: Der Erzengel Michael geleitet die Seelen von Verstorbenen auf ihrem Weg ins Jenseits!“)

Wer für seine verstorbenen Verwandten, die auf der anderen Seite angekommen sind, betet, kann von ihnen auch Hilfe erwarten. Pater Pio sagt, dass ihre Macht zu helfen, sehr groß sei. 

989

Schwierige Wege

führen eher zur Gottheit

zurück als eb`ne!

990 Wenn sich „Seelen des

Landes“ in Christen-Menschen

inkarnier´n, warten

sie nach ihrem Tod darauf,

in den Himmel zu kommen!

Nach den Vorstellungen der Aborigines – der Eingeborenen Australiens – inkarnieren sich in den Menschen die „Seelen des Landes“.

991

Nur die Heiligen

benötigen nach dem Tod

keine Reinigung!

992

Wer glaubt, nach Walhall

zu kommen, wenn er im Kampf

stirbt, den geleiten

Walküren oft auch dorthin.

Schwertgötter gibt es heut´ noch!

993

Seelen von Christen

steigen öfter als and´re

zur Ebene der

Glückseligkeit empor. Sie

müssen es sich verdienen!

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Haikus und Tankas, Jotin, 14.08. bis 23.08.08:War Pater Pio ein kompetenter spiritueller Lehrer und woran kann man erkennen, ob jemand ein authentischer spiritueller Lehrer und kein skrupelloser Menschenfänger ist?

Donnerstag, August 14th, 2008

Fenster-Rosette in der Kirche in Dagebüll, Nordfriesland zum Christuswort…

Fenster-Rosette in der Kirche zu Dagebüll in Nordfriesland (eigenes Foto),

1981 von Gerhard Hausmann zum Christuswort geschaffen:

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh. 8,12).

Christus nachzufolgen, dazu hatte das Lichtwesen Pater Pio sich inkarniert. Als sich unmittelbar vor seinem Tod seine Wundmale schlossen, war seine Lebensaufgabe erfüllt.

Die der Kirche in Dagebüll vorangehende Kapelle stand auf einer Hallig und war von Meer umgeben. Dagebüll wurde erst Anfang des 18. Jahrhunderts durch Eindeichung landfest. Der Kirchenraum ist durch ein leuchtend blaues Gestühl gekennzeichnet. Die Farbe blau könnte das Meer symbolisieren, das die Vorläuferin der Kirche einmal umgab.

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Wattenmeer vor Dagebüll, Nordfriesland!

Wattenmeer vor Dagebüll, Nordfriesland!

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Watt mit seichtem Wasser!

Watt mit seichtem Wasser!

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War Pater Pio ein kompetenter spiritueller Lehrer und woran kann man erkennen, ob jemand ein authentischer spiritueller Lehrer und kein skrupelloser Menschenfänger ist?

Pater Pio verwirklichte Jesus Christus und es ist bekannt, dass er vielen Menschen ein spiritueller Lehrer war. In den religiösen Traditionen besteht Übereinstimmung darüber, dass für eine spirituelle Entwicklung die Anleitung durch einen spirituellen Lehrer notwendig ist, im Sanskrit Guru genannt. Ein „äußerer“ spiritueller Lehrer wird zumindest im Anfang benötigt. Später kann dann der „innere“ Lehrer die Führung übernehmen. Ein kompetenter äußerer spiritueller Lehrer ist aber schwierig zu finden. Viele, die sich dafür ausgeben oder den Anschein erwecken, es zu sein, sind es leider nicht.

Wie kann nun ein Suchender, der einen spirituellen Weg gehen möchte, einen authentischen spirituellen Lehrer finden! Hierüber ist  viel geschrieben worden. Von den Merkmalen, die genannt werden, soll hier nur auf diejenigen eingegangen werden, die nach Erfahrung des Autors am bedeutungsvollsten sind. Als erstes hat man eine gewisse Gewähr für die Authentizität eines spirituellen Lehrers, wenn dieser in einer Tradition steht und man seinen Lehrer kennt. Diese Tradition kann christlich, jüdisch, islamisch, buddhistisch, hinduistisch, daoistisch oder auch die einer Naturreligion sein. In einer bewährten Tradition steht z.B. ein christlicher oder tibetischer Mönch, insbesondere auch ein Zen-Lehrer und auch der Lakota-Medizinmann Archie Fire Lame Deer, dessen Vorfahren ebenfalls bedeutende Medizinmänner waren.

Ein weiteres bedeutsames Merkmal für die Authentizität eines spirituellen Lehrers hat der Hindu-Heilige Ramana Maharshi (1879 bis 1950) genannt. Auf die Frage, woran man erkennen kann, ob jemand ein kompetenter spiritueller Lehrer ist, antwortete er, dass man in seiner Gegenwart Frieden findet und Achtung für ihn fühlt. Der Autor hat ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass man hieran die Authentizität eines spirituellen Lehrers erkennen kann. In der näheren Umgebung eines authentischen spirituellen Lehrers taucht man in ein Kraftfeld ein, in dem man sich gut fühlt. Die Seele findet Frieden. Und man spürt auch, dass man diesem Lehrer vertrauen kann. In seiner Gegenwart gewinnt man ebenfalls mehr Klarheit über sich selber.

Ein solches Kraftfeld wird ansatzweise auch schon von jemand erzeugt, der  auf fortgeschrittene Weise meditiert, d.h. an dessen Meditation sich sein höheres Selbst in stärkerem Maße beteiligt. Der Autor konnte viele Male beobachten, dass dann ebenfalls die Menschen in dessen unmittelbarer Umgebung bis zu einem gewissen Grad (maximal bis etwa zur Hälfte) ein solches Kraftfeld hervorbringen. Das höhere Selbst der Menschen in der Umgebung des Meditierenden verhält sich dann ähnlich wie dasjenige des Meditierenden. Die Menschen in der unmittelbaren Umgebung des Meditierenden dürfen dabei allerdings nicht abgelenkt sein, durch Lesen z.B. oder eine Unterhaltung. Die positive Beeinflussung ist am größten, wenn sie den Meditierenden anblicken, ohne dabei in Gedanken versunken zu sein. Ihr höheres Selbst geht dann ebenfalls z.B. auf aktive Weise in ihr Hara, diesen speziellen Punkt etwa zwei Finger breit unter dem Bauchnabel und etwa 1/3 in den Körper hinein oder auch ins mittlere Dantien (zwischen den beiden Brustwarzen) oder ins obere Dantien (zwischen den Augenbrauen). Die Menschen in der Umgebung des Meditierenden, bei denen dies geschieht, fühlen sich dann gut, ohne zu wissen warum. Sie müssen nicht einmal wissen, dass dort jemand ist, der meditiert. Eine gute Meditation stimmt friedvoll und ein gewisses Maß an Frieden finden auch die Menschen in der Umgebung des Meditierenden.

Die Wirkung langjähriger Meditation ist, dass sich das höhere Selbst, der göttliche Teil im Menschen, auf Dauer aktiv mit dem Meditierenden verbindet, und zwar in umso stärkerem Maße, je weiter fortgeschritten der Meditierende ist. Infolgedessen fühlt man sich in der Umgebung solch fortgeschrittener Meditierender, vieler Zen-Meister oder tibetischer Mönche z.B., auch schon gut, wenn diese nicht meditieren. Die Ursache hierfür liegt auch noch in folgendem: In dem Maße, wie jemand auf dem spirituellen Weg fortschreitet, entwickelt sich über ihm in zehn Meter oder größerer Höhe ein sogenannter Einstrahlpunkt, wie er in geringerer Stärke überall in der Landschaft auftritt und Radiästheten (Rutengängern) bekannt ist. (Kühe auf einer Weide wiederkäuen z.B. in der Regel unter einem solch schwächeren Einstrahlpunkt; siehe das Foto unten!)

Der Einstrahlpunkt über einem Meister erreicht bei langer Meditationspraxis eine Stärke, wie sie sonst nur die Einstrahlpunkte über bedeutenden Kultplätzen aufweisen. An den Einstrahlpunkten fließt gebündelte Energie aus dem Kosmos auf die Erde und verteilt sich dort. Diese Energie ist für das Leben auf der Erde von großer Bedeutung. Mächtige Bäume wachsen unter Einstrahlpunkten in großer Dichte. Alle Einstrahlpunkte sind mit einer geistigen Wesenheit verknüpft.

Wenn ein Meister meditiert, vergrößert sich seine Wirkung auf die Menschen in seiner Umgebung, einmal, weil sich dann sein höheres Selbst in stärkerem Maße aktiv mit ihm verbindet und zum anderen, weil sich dann auch die Wesenheit des Einstrahlpunktes über ihm mit ihren Energien in seinen Körper hinein begibt und die Meditation unterstützt. Als Ergebnis fließen große Ströme von Energie. Die Menschen in der Umgebung des Meisters finden ein hohes Maß an Frieden und können Augenblicke mystischer Entrückung erleben.  

Nun zu der Frage, ob Pater Pio ein authentischer spiritueller Lehrer war: Pater Pio stand in der christlichen Mönchs-Tradition. Seinen Lehrern kann man also Vertrauen entgegen bringen. Viele Menschen suchten seine Nähe und fanden dort Frieden. Nicht wenige bewegte er mit der Kraft der Heiligkeit  zur „Umkehr“ und Neu-Orientierung ihres Lebens. Ähnlich wie dies von den Meistern aus der hinduistischen Tradition bekannt ist, gab er ihnen sozusagen „Deeksha“, die Energie des Erwachens. Pater Pio war ohne jeden Zweifel ein authentischer spiritueller Lehrer.

Die größte Wirkung ging offenbar von ihm aus, wenn er die heilige Messe zelebrierte. Für die Teilnehmer dürfte dies so etwas wie eine Erleuchtungs-Erfahrung gewesen sein, die mit Worten nur unzulänglich beschrieben werden kann. Eine tiefe spirituelle Erfahrung machen auch Zen-Schüler, wenn ein Zen-Meister, der gleichzeitig auch katholischer Priester ist, die heilige Eucharistie feiert.  

Fortgeschrittene Zen-Meditierende!

Fortgeschrittene Zen-Meditierende, Schülerin eines Zen-Meisters, der gleichzeitig auch katholischer Priester ist! (eigenes Foto)

Um einen fortgeschrittenen Meditierenden baut sich ein Energiefeld auf. Menschen, die sich in dieses Feld begeben, geraten bis zu einem gewissen Grad in den gleichen friedvollen Zustand wie die meditierende Person. Voraussetzung ist, dass sie nicht zu sehr abgelenkt sind. Das Foto eines Meditierenden hat (abgeschwächt) eine ähnliche Wirkung auf den Betrachter.

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Kühe, auf der Weide ruhend mit der I-Ging Energie GEDEIHEN: Ich bringe dem Strom meines Lebens Frieden!

Kühe, ruhend auf der Weide, ausstrahlend die I-Ging Energie von Hexagramm 11) TAI / GEDEIHEN mit der Walter Niesel-Affirmation: ICH BRINGE DEM STROM MEINES LEBENS FRIEDEN! Die Kühe lagern unter einem sogenannten Einstrahlpunkt. (eigenes Foto)

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Als nicht Erde war,

noch das gewalt´ge Meer, als

nicht Sonne schien, noch

Mond, noch Sterne; da war doch

der eine allmächt´ge Gott!

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Tanka in Anlehnung an das um 800 n. Chr. entstandene Wessobrunner Gebet

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In der Versenkung

ein Kraftfeld erschaffen, in

dem man sich gut fühlt.

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Meine Versenkung

bringt auch dem Strom des Lebens

der Tiere Frieden!

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Die Kompetenz des

Meisters zeigt sich im Frieden,

den er vermittelt.

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Die Siddhi auf dem

Meditations-Weg sind

nicht nur Versuchung!

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Siddhi sind besondere Kräfte, die man durch lange spirituelle Praxis erlangt.  

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Mond mit Jupiter; im Sanskrit heißt der Jupiter Guru, was soviel wie Lehrer oder Lehrmeister bedeutet.

Mond mit Jupiter am 14.08.08; im Sanskrit heißt der Jupiter Guru, was soviel wie Lehrer oder Lehr-Meister bedeutet. (eigenes Foto)

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Partielle Mondfinsternis am 17.08.08 um Null Uhr Zehn, 1 Std nach maximaler Bedeckung durch den Erdschatten!

Partielle Mondfinsternis am 17.08.08 um Null Uhr Zehn, 1 Std nach maximaler Bedeckung durch den Erdschatten! (eigenes Foto)

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Haikus und Tankas, Jotin, 04.08. bis 13.08.08: Welche Wirkung hat das Segnen mit der Kraft der Heiligkeit auf den Menschen?

Montag, August 4th, 2008

Pater Pio!

Pater Pio! (eigenes Foto)

Segnet Pater Pio auch heute noch mit der Kraft der Heiligkeit von der „anderen Seite“ aus?

Über die Kraft der Heiligkeit verfügt der Mensch, sofern er sie besitzt, auch noch auf dem Totenbett. Sie ist mit dem höheren Selbst bzw. der unsterblichen Seele verbunden und bleibt über den Tod des Körpers hinaus erhalten. Über die Kraft der Heiligkeit verfügt Pater Pio auch auf der „anderen Seite“. Er segnet auch heute noch mit der Kraft der Heiligkeit. Der Autor bat in einer bestimmten Angelegenheit um seinen Segen und erhielt ihn. Er erlebte Padre Pio als außerordentlich liebevoll.

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Abendmahls-Kelch im Sakraments-Schrank der St. Clemens-Kirche auf der nordfriesischen Insel Amrum!

Abendmahls-Kelch im Sakraments-Schrank der St. Clemens-Kirche auf der nordfriesischen Insel Amrum! (eigenes Foto)

Der Sakraments-Schrank datiert aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts. Er stammt noch aus katholischer Zeit. Über dem in dem Sakraments-Schrank enthaltenen Abendmahls-Kelch schwebt ein höheres Selbst und strahlt die Kraft der Heiligkeit aus.

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Gemälde des gekreuzigten Christus auf der Innenseite der oberen eisenbeschlagenen Tür des Sakraments-Schrankes in der St. Clemens Kirche auf der nordfriesischen Insel Amrum!

Gemälde des gekreuzigten Christus auf der oberen Innenseite der Tür des Sakraments-Schrankes in der St. Clemens-Kirche auf Amrum.  (eigenes Foto) Der Leidensweg Jesu beginnt mit dem Abendmahl.

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Die heilige Eucharistie im Erleben von Pater Pio:

Im Mittelpunkt des Wirkens von Pater Pio standen die Beichte und die Messe. Die Messe war für ihn eine Ergänzung der Passion Jesu. Sie bedeutete für ihn den ganzen Kalvarienberg, das gesamte Leiden Jesu, das er während der Messe so innig nachvollzog, dass bei ihm die Wundmale Jesu aufbrachen und sich erst unmittelbar vor seinem Tod wieder schlossen. Die Messe von Pater Pio war sehr berühmt. Wer einmal an ihr teilgenommen hatte, soll sie nie mehr vergessen haben.Wenn Pater Pio die Hostie in seinen Händen erhob, war er wie ein „Berg der Heiligkeit“. Die Gläubigen sollen „wahrgenommen“ haben, wie sich jedwede Distanz zwischen dem Menschen Padre Pio und Gott verflüchtigte. Die Teilnehmer glaubten in seinem Gesicht das Antlitz Jesu zu sehen.

Pater Pio trug während der Messe eine feinstoffliche Dornenkrone, erlitt Geißelung, Verlassenheit und Todeskampf und wurde auch von einem Engel getröstet. Sein Leiden erreichte nach seinen Worten das Maximum zwischen heiliger Wandlung und Kommunion.

Wie er auf Befragung einer seiner Jüngerinnen enthüllte, bestand die Dornenkrone aus dreißig oder auch dreihundert Dornen. (In der Zahl Dreißig bzw. Dreihundert, dem zehnfachen von Dreißig, verbindet sich die Drei, die Zahl des Menschen, mit der Null, der Zahl der Gottheit. Wenn sich der Mensch mit der Gottheit verbindet, erlangt er Erleuchtung und die Kraft der Heiligkeit. (nach „Das Dreifaltige Himmelszelt im…“)) Nach den Worten von Pater Pio belebt Gott durch das Opfer die Welt neu. Hierin stimmt er mit dem neuzeitlichen Mystiker Friedrich Weinreb überein.

(Leben und Wirken von Pater Pio nach Renzo Allegri: Padre Pio Lehrer des Glaubens, Parvis Verlag CH-1648 Hauteville, 2002)

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Nordfriesisches Watten-Meer mit rosa Wolken!

Nordfriesisches Watten-Meer mit rosa Wolken! (eigenes Foto)

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Welche Wirkung hat das Segnen mit der Kraft der Heiligkeit auf den Menschen:

Heiligkeit ist eine Art von Mana, die eine sehr große Kraft besitzt. Sie stammt von einer Ebene aus der unmittelbaren Nähe Gottes und wird dem „reinen“ höheren Selbst, dem Urgeist bzw. unsterblichen Teil im Menschen verliehen, wenn der Mensch sich (in uneigennützigem Tun) Gott im Gebet, in der Meditation oder auf eine andere Weise annähert. Wie gewöhnliches Mana auch, lässt sich die Kraft der Heiligkeit übertragen, von einem Menschen auf einen anderen z.B. durch Segnen.

Als der Autor versuchte, die ursprüngliche, eigentliche Kraft der Heiligkeit einer der Hexagramm-Energien des I-Ging zuzuordnen, gelang ihm dies zunächst nicht. Erst als er sich meditativ versenkte und sich per Willensakt auf die höheren Ebenen des Seins „hinauf begab“, so wie das Meditierenden möglich ist, wenn sie die Anfangsgründe hinter sich haben, fand er schließlich auf der siebten Ebene Resonanz zwischen der Kraft der Heiligkeit und einer Hexagramm-Energie des I-Ging. Die siebte Ebene ist für den Autor die höchste. In der Kabbala entspricht sie der Ebene von Kether, der Krone, dem undifferenzierten weißen Licht der Gottheit. Darüber liegt EN SOPH, das Allumfassende.

Auf der siebten Ebene konnte der Autor die Kraft der Heiligkeit mit großer Sicherheit der I-Ging Energie von

Hexagramm 30) LI / DAS AUSSTRAHLEN bzw. DAS ZUSAMMENWIRKEN zuordnen.

Dieses Hexagramm besteht aus dem Doppelzeichen Feuer. Walter Niesel hat Hexagramm 30 die Affirmation ICH KOMME DURCH ZUSAMMENWIRKEN ZUM ERFOLG zugeordnet.

Die Kraft der Heiligkeit kann zur Heilung, aber auch für viele andere Dinge verwendet werden, so z.B. auch als Impuls für eine spirituelle Entwicklung. Von der Größe her sprengt die Kraft der Heiligkeit alle Grenzen. Der Autor kann bei ihr keine Grenze finden. Wer über diese Kraft verfügt, kann sie durch Segnen z.B. übertragen und ungewöhnliche Dinge bewirken. Er verfügt dann über eine Eigenschaft der Gottheit.

Um im Menschen wirken zu können, wandelt sich diese Energie in seinem Körper in andere Energien um, insbesondere in die Energie, der sich die Hexagramm-Energie Nr. 24) FU / WIEDERKEHR zuordnen lässt.

Walter Niesel hat Hexagramm 24 die Affirmation:ICH ERNEUERE DEN NATÜRLICHEN FLUSS MEINES LEBENS zugeordnet.

Hexagramm 24 ist der weibliche Partner von Hexagramm 23) BO / DIE ZERSPLITTERUNG bzw. VERSCHLECHTERUNG mit der Walter Niesel-Affirmation ICH WEICHE DESTRUKTIVEN KRÄFTEN AUS. Durch die Energie von Hexagramm 23 werden nach den Erfahrungen des Autors viele Heilungen eingeleitet. Wie in dem Buch „Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging“ nachgewiesen, wurde Hexagramm 24 von den Schöpfern des I-Ging der Solarperiode 24, der letzten des Vegetations- und Lebens-Zyklus eines Jahres, zugeordnet.

Während der Solarperiode 24 beginnt im Verborgenen bereits alles Leben sich zu erneuern und zu verjüngen.

Die Kraft der Heiligkeit wird im übrigen nicht nur durch das Segnen eines Menschen übertragen, der über die Kraft der Heiligkeit verfügt, sondern auch durch das Segnen mit Objekten, wie z.B. geweihten Hostien, mit denen die Kraft der Heiligkeit verknüpft ist.

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Eine Vogelgruppe im Watt, deren Energie der Energie des I-Ging Hexagramms Nr 10) LÜ / GEDEIHEN mit der Walter Niesel Affirmation ICH BRINGE DEM STROM MEINES LEBENS FRIEDEN  entspricht.

Eine Vogelgruppe im Watt, deren Energie der Energie des I-Ging Hexagramms Nr 11) TAI / GEDEIHEN mit der Walter Niesel Affirmation ICH BRINGE DEM STROM MEINES LEBENS FRIEDEN entspricht. (eigenes Foto)

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981

Die Messe war für

ihn das Leiden Jesu und

sein Tod am Kreuze!

982

Gott bringt sich selbst zum

Opfer dar. Beruht hierauf

die ganze Schöpfung?

983

Wer ist der Mensch, der

mit der Kraft der Heiligkeit

den Schöpfer segnet?

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