Archive for April, 2008

Haikus und Tankas, Jotin, 29. 04. bis 01.05.08: Was verbindet das Reliquiar in einem Bernstein-Kreuz auf Burg Vischering im Münsterland mit den Knochen eines Schamanen in einem Museum in Schwerin? / Sprache der Tiere II

Dienstag, April 29th, 2008

Burg Vischering im Münsterland!

Burg Vischering im Westfälischen! (eigenes Photo)

Dohle im Innenhof von Burg Fischering!

Dohle im Innenhof von Burg Vischering!

Was verbindet das Reliquiar in einem Bernstein-Kreuz auf Burg Vischering im Münsterland mit den Knochen eines Schamanen in einem Museum im Zentrum von Schwerin?

Burg Vischering im Münsterland gilt als die schönste Wasser-Rund-Burg in West-Europa. Sie wurde 1271 vom Fürstbischof von Münster errichtet und von sogenannten Drosten verwaltet. Da der Droste später seinen Wohnsitz woanders nahm, fiel die Burg – von Neuerungen weitgehend verschont – Ende des 16. Jahrhunderts in einen Dornröschen-Schlaf. Sie ließ das Mittelalter wieder lebendig werden, als wir von der Vor-Burg über eine Brücke in den engen Innenhof der Burg mit der Wehrmauer gelangten. Eine Treppe führt hinauf. Ein kluger Rabenvogel, eine Dohle, saß in einem Baum und blickte aufmerksam herüber, als der Autor den Fotoapparat auf sie richtete. An dem einen Ende der Wehrmauer befindet sich die Tür zu einem Museum, dessen Objekte das Leben zu der Zeit veranschaulichen, in der die Burg als Wehranlage diente. Als der Autor die Eingangstür hinter sich geschlossen hatte, begann er, wie gewohnt, nach dem Platz bzw. Objekt mit der stärksten Ausstrahlung zu suchen. Er erhielt auch ein Signal. Aha, dachte er, das wird wohl die Burgkapelle sein! Nachdem er eine Madonna, mittelalterliche Silber-Münzen und andere Ausstellungs-Stücke betrachtet hatte, darunter auch die Portraits von Drosten und ihren Gemahlinnen, gelangte er zu dem Ort, von dem das Signal ausgeht. Es ist eine Nische. Darin steht das Bernstein-Kreuz, das unten abgebildet ist. Im Sockel des Kreuzes befindet sich ein Reliquiar.

Die Strahlung geht von dem Reliquiar im Sockel des Bernstein-Kreuzes aus. Der Autor war fasziniert. Ihm fiel ein ähnliches Erlebnis ein, welches eine der Wandlungen in seinem Weltverständnis bewirkte. Kurz nach der Wende besichtigte er ein Museum im Zentrum von Schwerin. Im Flur des Erdgeschosses suchte der Autor ebenfalls nach dem Ort bzw. Objekt mit der stärksten Schwingung. Die Suche kann man radiästhetisch mit der L-Rute z. B. vornehmen oder auch ohne Hilfsmittel. Ohne Hilfsmittel muss man sich stärker konzentrieren und benötigt mehr Zeit. Auch ist das Ergebnis oft weniger sicher, dafür erhält man jedoch mehr Informationen. Der Autor erhielt ein starkes Signal aus dem ersten Stock und machte sich sofort auf den Weg dorthin. Das Signal führte ihn in einen Raum mit dem Grab eines Schamanen unter Glas. Das Grab enthielt die Knochen und die Gerätschaften des Schamanen, darunter eine Art Rassel. Aus der Art der Gerätschaften hatte man geschlossen, dass es sich um das Grab eines Schamanen handelte. Das Signal wird wohl von der Rassel ausgehen, nahm der Autor an. Das war aber nicht der Fall. Quelle der feinstofflichen Strahlung waren die Knochen. Der Autor war verblüfft. Das hatte er nicht erwartet. Er umrundete das Grab, soweit das möglich war und peilte die Beinknochen und Überreste anderer Knochen mehrfach an. Es blieb dabei. Das starke Signal ging von den Knochen des Schamanen aus.

Jetzt stand er hier auf Burg Vischering vor einem christlichen Reliquiar und erhielt ein ähnlich starkes Signal. Die Haupt-Energie, welche die Knochen des Schamanen wahrscheinlich immer noch ausstrahlen, entsprach der I-Ging Energie von Hexagramm 7) SCHI / DAS HEER bzw. GESAMMELTE KRAFT mit den Trigrammen von Kun, der Erde und dem Empfangenden oben und Kan, dem Wasser und Abgründigen unten. Wenn Disziplin herrscht, ist das Heer eine Quelle der Macht, welche der Aufrechterhaltung der Ordnung dient. Walter Niesel hat Hexagramm 7 die Affirmation

ICH NUTZE MEINE GESAMMELTE KRAFT zugeordnet. Dies ist auch die Haupt-Energie, welche von dem Reliquiar im Sockel des Bernstein-Kreuzes ausgeht. Und es war auch die Haupt-Energie der Dohle, die draußen im Baum saß und den Autor musterte, als er sie fotografierte. Bei einem christlichen Reliquiar, das etwas von den Überresten eines Heiligen enthalten sollte, hatte er diese Energie eigentlich nicht erwartet. Aber er musste es hinnehmen und vielleicht ist sie sogar charakteristisch für das Leben mancher Heiliger. Schließlich geht es auch in ihrem Leben vielfach um Disziplin und Macht, nämlich um Macht über den eigenen Körper. Als der Autor später im Burg-Restaurant saß und das Spiel des von den Wellen des Sees reflektierten Sonnenlichtes an der Decke betrachtete, suchte er sich einen Überblick zu verschaffen. Der Reliquien-Handel im Mittelalter war ja offensichtlich doch mehr als eine clevere Geschäfts-Idee gewesen. Die Buddhisten hatten Reliquien schon eine große Bedeutung beigemessen, bevor es das Christentum gab. Das war wohl so zu deuten, dass sie die starken Schwingungen spürten, die von den Überresten insbesondere Buddhas Körper ausgehen und sie als Hilfe auf ihrem Erleuchtungsweg empfanden.

Was war die Wirkung des Reliquiars im Sockel des Bernsteinkreuzes auf den Autor gewesen? Als er in dem kleinen Raum vor dem Bernsteinkreuz stand, hatte das Reliquiar die Stärke der siebten Energie-Hülle in seiner Aura, darstellbar durch „Ich nutze meine gesammelt Kraft“, auf das Doppelte erhöht. Er hatte sich deutlich stärker gefühlt als sonst und fühlte sich immer noch gut. Die feinstoffliche Energie dieser siebten Schicht in der Aura entspricht der Energie von Hexagramm Nr. 7, wie sie oben beschrieben ist. Das Reliquiar dürfte auch die Stärke anderer Menschen erhöhen. Jetzt verstand er, warum Menschen im Mittelalter sogar Kapseln mit den Reliquien mehrerer Heiliger um den Hals getragen hatten.  

I

Das Reliquar auf Burg Vischering!

Das Bernsteinkreuz auf Burg Vischering, in dessen Sockel sich ein Reliquiar befindet! (eigenes Photo)

Das Bernsteinkreuz auf Burg Vischering mit einem im Sockel verborgenen Reliquiar

Nach einem Text zur Herkunft des Bernsteinkreuzes wurde das Kreuz möglicherweise im ehemaligen Ostpreußen hergestellt, das im 17.Jahrhundert ein Zentrum der Bernsteinproduktion war. Eine Inschrift auf der Rückseite des Sockels weist auf eine Schenkung an ein Kloster hin (anscheinend das Agneten Kloster in Dordrecht), und zwar am St. Johannistag Mittsommer (24. Juni) 1327. Diese Schenkung bezieht sich wahrscheinlich auf ein im Sockel des Kreuzes verborgenes Reliquiar.

Im 19. Jahrhundert schenkten niederländische Katholiken dem Kölner Erzbischof Clemens August Freiherr zu Vischering (1723-1845) das Kreuz in einem hierfür angefertigten hölzernen Schrein. Der Erzbischof hatte sich in Auseinandersetzungen mit dem preußischen Staat mit Nachdruck für die katholische Sache eingesetzt und wurde deshalb eineinhalb Jahre inhaftiert.

Sprache der Tiere II

Futter suchende Dohle auf Burg Vischering!

Futter suchende Dohle auf Burg Vischering! (eigenes Photo)

Die Haupt-Energie der Futter suchenden Dohle entspricht der Energie des I-Ging Hexagramms Nr. 15) KIEN / DIE BESCHEIDENHEIT, dem Walter Niesel die Affirmation

ICH GLEICHE DIE KRÄFTE DES LEBENS AUS zugeordnet hat. Dieses Hexagramm wurde in einem vorhergehenden Weblog bereits besprochen.

Zwei Amselmännchen, die sich bekriegen!

Zwei Amselmännchen, die sich bekriegen! (eigenes Photo)

Die beiden Amseln waren vorher in Luftkämpfen aufeinander losgegangen. Zu dem Zeitpunkt, da die Aufnahmen gemacht wurden, war der Kampf noch nicht entschieden. Sie gerieten sich kurz darauf wieder in die Federn. 

Die Haupt-Energie der streitenden männlichen Amseln (Die Farbe des Schnabels männlicher Amseln ist gelb.) entspricht der Energie des I-Ging Hexagramms Nr. 6) SUNG / DER STREIT. Das Hexagramm enthält oben das Trigramm Kien, das Schöpferische, der Himmel und unten das Trigramm Kan, das Abgründige, das Wasser. Zu dem Hexagramm heißt es bei Richard Wilhelm: „Himmel und Wasser gehen einander entgegengesetzt: das Bild des Streites…“ und an anderer Stelle: „Wo List Gewalt vor sich hat, da gibt es Streit.“Der Autor fand diese Energie auch bei einer Kuh, die mit ihren Hörnern auf eine andere losging. Die Energie war „linksdrehend“. Radiästheten können mit dem Begriff „linksdrehend“, wie er hier gebraucht wird, etwas anfangen und sie von „rechtsdrehenden“ Energien unterscheiden. Man kann eine linksdrehende Energie auch als „falsch“ und unangenehm empfinden.

Wer mit Tieren, die gefährlich werden können, zu tun hat, hat vielleicht ein Interesse daran, wie er diese Energie unabhängig vom Verhalten des Tieres erkennen kann. Dazu sollte er diese Energie zuerst bei sich kennen lernen, indem er die chinesische Bezeichnung „SUNG“ des Hexagramms 6) SUNG / DER STREIT mehrfach ausspricht oder denkt und dabei in der Nähe seines Körpers nach der Schicht in seiner Aura sucht, deren Energie der „Streit-Energie“ entspricht. Man geht dabei mit der Hand aus etwa 50 cm Abstand auf den Körper zu und wenn dann in der Hand oder in den Fingern ein Wärme- oder Kribbel-Gefühl auftritt, hat man die Schicht gefunden.  

Goldfarbenes Raps-Feld!

Goldfarbenes Raps-Feld!

917

Das Reliquiar

eines Heiligen „strahlt“ schon

mehr als tausend, die

Knochen eines Schamanen

mehr als zehntausend Jahre!

918

Schöpfung ist Rahmen,

Schöpfung ist gleich einem Kelch.

Fülle sie aus, Mensch!

I

Durchsage eines Engels bei Gitta Mallasc

919!

Gelb leuchtet der Raps

und oben singt die Lerche;

es duftet ringsum!

Haikus und Tankas, Jotin, 25. bis 28.04.08: Die Sprache der Tiere, ihre Grundstimmung, lernen! (I)

Freitag, April 25th, 2008

In der Luft kreisen zwei Bussarde!

In der Luft kreisen zwei Bussarde! (eigenes Photo)

Zwei Löwen!

Zwei Löwen im Duisburger Zoo! (eigenes Photo)

Was haben die beiden kreisenden Bussarde mit den beiden Löwen gemeinsam?

Über beiden Paaren schwebt eine liebreizende Aphrodite-Tochter. Love is in the air, aber auch am Boden! Beide Paare strahlen eine Haupt-Energie aus, welcher der Energie des I-Ging Hexagramms 8) BI / Das Zusammenhalten entspricht. In diesem Hexagramm hat oben das Trigramm Kan, das Wasser und unten Kun, das Empfangende, die Erde seinen Platz. Bei den Tieren ist BI / Das Zusammenhalten, sich vereinigen die Paarungs-Energie. Die beiden Bussarde kreisen im Balz-Flug umeinander, Löwe und Löwin sind in den Flitterwochen.

Die Sprache der Tiere, ihre Grundstimmung, lernen! (I)

Wenn wir einen Raben krächzen hören. Was hat sein Rufen dann zu bedeuten? Ist er hungrig, auf der Suche nach einer Gefährtin, will er seine Besitzansprüche auf ein bestimmtes Gebiet kundtun? Es gibt eine relativ einfache Methode dies herauszufinden. Wie andere Fähigkeiten auch muss sie allerdings eingeübt werden.

Das gefährlichste Tier auf der Erde ist bekanntlich ein männlicher Elefant in der Musth (= Brunft).  Die Musth rechtzeitig zu erkennen, kann Menschenleben retten, das von Mahouts und Teilnehmern von Umzügen mit Elefanten in Indien und auch von Touristen in Namibia z.B., die einem einsamen Elefanten begegnen, oder von Tierwärtern in unseren Zoos. Die Methode, die im folgenden beschrieben wird, sollte auch dazu verwendet werden können, die Musth rechtzeitig zu erkennen bzw. das Entstehen von Aggressionen bei weiblichen Tieren.

Der Elefant ist das gefährlichste Wildtier in Menschenhand. Das gilt auch für weibliche Elefanten. Zwischen 1982 und 2006 starben bei 90 bekannt gewordenen Angriffen durch Elefanten in Zoos 40 Menschen, über 50 wurden verletzt, 20 davon schwer. Zwischen 1996 und 2006 gab es 17 Tote, die meisten davon Pfleger.

IElefanten am Wasserloch in Namibia mit Hütergeist!

Elefanten am Wasserloch in Namibia mit Hütergeist, einem der Engel des Elefanten-Gottes Ganesha (bei genauerem Hinsehen deutlich zu erkennen)! (eigene Photos)

Die Elefanten strahlen als Haupt-Energie die I-Ging Energie des Hexagramms Nr. 11) TAI / Der Friede bzw. Gedeihen aus, dem Walter Niesel die Affirmation

„Ich bringe dem Strom meines Lebens Frieden“ zugeordnet hat.

Es ist dies auch die Energie des Blesshuhns mit Küken in einem der letzten Weblogs. Sie wird dort näher erläutert. Die große Bedeutung dieser das Leben auf der Erde zusammen mit ihrer Partnerin „tragenden“ Energie geht aus ihrer Stellung im „Dreifaltigen Himmelszelt“ hervor. 

Aber nun zu der Methode, um die es hier geht:

Prof. Walter Niesel, Dr. der Physik und Dr. der Medizin, hat herausgefunden, dass die 64 Hexagramme des I-Ging feinstoffliche Energien darstellen, die auch in der Aura von Menschen zu finden sind. Der am nächsten zum Körper des Menschen gelegene Teil der Aura besteht aus 64 Schalen von I-Ging Energien. In diesen Schalen fließt in bestimmten Bahnen Chi. Mit Hilfe der chinesischen Kurzbezeichnungen der Hexagramme oder der von Walter Niesel und seiner Frau entwickelten Affirmationen lassen sich die einzelnen Energieschalen auffinden und können dann untersucht und beeinflusst werden. Jede der 64 I-Ging Energien bzw. jede der 64 Energie-Hüllen der menschlichen Aura entspricht der chinesischen Kurzbezeichnung des entsprechenden Hexagramms bzw. der Affirmation wie sie von Walter und Bärbel Niesel durch Probieren herausgefunden wurde. Die Kurzbezeichnung oder die Affirmation baut die spezifische Energie des Hexagramms auf, wenn die Kurzbezeichnung oder Affirmation gedacht oder gesprochen wird. So baut die Affirmation

„Ich begegne meinem Leben mit heiterer Gelassenheit“

die I-Ging Energie des Hexagramms Nr. 10)  LI / Das Auftreten auf. Das Hexagramm stellt mit seinem oberen und unteren Trigramm den Himmel über einem ruhenden Gewässer dar. Wenn diese Energie (in Übereinstimmung mit den kosmischen Chi-Strömen) in einem Menschen stark ist, dann kann er einen ungewöhnlich gefährlichen Boden betreten, sozusagen auf dem Schwanz des Tigers gehen, ohne dass ihm etwas geschieht, besagt der I-Ging Kommentar zu diesem Hexagramm. Er soll in dem, was er unternimmt, eine völlige Handlungsfreiheit haben.

Die Aura unterliegt bis zu einem bestimmten Grad dem menschlichen Willen. Man kann sie nämlich näher an den Körper heranziehen oder sogar ganz in den Körper hineinnehmen, wie das bei bestimmten Arten der Meditation geschieht. In der Aura des Menschen finden sich die I-Ging Energien in der Reihenfolge, in der sie im I-Ging nummeriert sind. Die I-Ging Energie Nr. 1 fließt in der Energie-Schale, die den geringsten Abstand zum menschlichen Körper hat, in der Regel einige Zentimeter. Die I-Ging Energie Nr. 64 ist in der am weitesten entfernten Energie-Schale enthalten, gewöhnlich in ungefähr 80 cm Abstand. Normalerweise reicht man mit der Hand nicht bis zu dieser letzten Schale hin. Man kann die Aura jedoch willentlich näher an den Körper heranziehen. Der Wille, es zu tun, reicht aus. Nach einiger Zeit nimmt die Aura wieder ihre ursprüngliche Lage ein. Wenn man sich auf die chinesische Kurzbezeichnung oder die von Walter Niesel einem Hexagramm zugeordnete Affirmation konzentriert, sie wiederholt denkt oder ausspricht und dabei mit der Hand langsam durch seine Aura fährt, dann spürt man in den Fingern oder der Hand Wärme oder ein Kribbeln, wenn man auf die Schale trifft, deren Energie der Energie des Hexagramms mit diesem Namen bzw. dieser Affirmation entspricht.

Auch in der Aura von Tieren findet man die I-Ging Energien. Wie der Autor herausfand, allerdings weniger als 64. Die letzten Energien fehlen, und zwar umso mehr, je weniger entwickelt das Tier ist. Nun wird ein männlicher geschlechtsreifer Elefant z.B. vielleicht etwas dagegen haben, wenn man mit der Hand durch seine Aura fährt. Das ist auch gar nicht notwendig. Man kann seine Aura mit dem Blick erkunden. Wie man dies trainieren kann, wird in einem späteren Weblog erläutert.

I

Sieben Raben mit dem “richtigen” Auftreten!

Sieben Raben mit dem “richtigen” Auftreten!

Diese sieben Raben strahlen als Haupt-Energie die oben näher beschriebene Energie des I-Ging Hexagramms Nr. 10) LÜ / Das Auftreten aus, dem Walter Niesel die Affirmation

„Ich begegne meinem Leben mit heiterer Gelassenheit“

zugeordnet hat.

I

Gelbe Tulpen!

Gelbe Tulpen mit Tulpen-Fee (eigenes Photo)

912

Als spät in der Nacht

der Mond unterging, sangen

schon viele Vögel!

913

Jetzt endlich sind in

der Gruga auch die Tulpen

ganz prächtig erblüht!

914

Zwischen blühenden

Bäumen und Blumen spielen

Kinder mit Elfen!

915

Den Menschen formten

Kräfte hinter dem Wechsel

der Jahreszeiten!

916

„Normale“ Weltsicht

klammert das Wesentliche

als belanglos aus! 

Haikus und Tankas, Jotin, 22. bis 24.04.08: Das höhere Selbst – ein Engel von majestätischer Einfachheit!

Dienstag, April 22nd, 2008

Das höhere Selbst - ein Engel von hehrer Einfachheit!

Das höhere Selbst – ein Engel von hehrer Einfachheit!

Dreiundzwanzig Strahlen gehen von ihm aus. Diese leiten Heilung und Höherentwicklung ein. Dreiundzwanzig ist die Zahl, mit der die Wendung zum Besseren eingeleitet wird.

Das Höhere Selbst – ein Engel von majestätischer Einfachheit!

Die Psychologin Phyllis Krystal hat Symbole entwickelt, mit deren Hilfe man mit dem höheren Selbst in Kontakt treten kann. Das höhere Selbst stellt Phyllis Krystal auf eine Weise dar, von der sich der Autor angesprochen fühlt, da ihre Aussagen weitgehend auch seine Erfahrungen beschreiben. Deshalb wird hier auszugsweise zitiert, was die Psychologin über das höhere Selbst sagt:

„Das Höhere Selbst… ist. Es empfindet weder Emotionen, noch argumentiert es mit Vernunft oder Verstand, deshalb verurteilt es auch nicht. Es beobachtet und nimmt wahr und vor allem: Es gibt Sinn.“

“Menschen, denen der Weg zum Höheren Selbst zugänglich ist, verlieren sich nicht in belanglosen Einzelheiten, lassen sich nicht von den Banalitäten des täglichen Lebens verunsichern und aus ihrer Bahn werfen, sondern sind zeitlos und von einer Aura ruhiger Gelassenheit umgeben, die auf ihrem inneren Frieden begründet ist.“

„Das Höhere Selbst ist in direkter Verbindung mit einem göttlichen Urgrund, der in jedem Menschen vorhanden ist und „nur“ darauf wartet, entdeckt zu werden.

“Das Höhere Selbst sieht das Streben des Menschen nach Glück im Zusammenhang mit einem größeren Ganzen:

„Der Mensch lebt nicht für sich allein!“„Das Höhere Selbst verurteilt nicht, teilt nicht in „Gut“ oder „Böse“ ein, sondern stellt immer die allumfassende Liebe an erste Stelle, weil dies seiner Verbundenheit mit dem göttlichen Prinzip entspricht.“

„Das Prinzip der Liebe beinhaltet aber auch ein Nein gegenüber dem Egoismus, und damit ein Ja für den Anderen, eine Erfahrung, die nur über das Höhere Selbst gemacht werden kann, das sich allumfassende Liebe nur auf seiner Ebene manifestiert. Nur dort lässt sich wirklich erfahren, dass Freude und „glücklich sein“ auch dann möglich ist, wenn es sich auf andere bezieht…“

„Dort, wo das Ich mit Verstand und Vernunft scheitern muss, kann das Höhere Selbst mit Liebe Wunder bewirken.“

„Auch wenn die Stimme des Höheren Selbst…leise ist, ist sie doch für das Ich wahrnehmbar, denn sie spricht überaus deutlich: durch das Schicksal.“

„Es gibt es immer wieder Situationen, in denen die Impulse des Höheren Selbst das persönliche Leben lenken und verändern, ohne dass man sich dessen bewusst ist. Das Höhere Selbst zeichnet sich durch vollkommenes Wissen und Erkennen von Sinn und Ziel des persönlichen Lebens…aus… Es kann zur sicheren Führung werden, wenn man bereit ist, bewusst mit ihm in Verbindung zu treten.“Soweit Phyllis Kristal.

Ihre Symbole stellen eine von vielen Möglichkeiten dafür dar, mit dem Höheren Selbst in Verbindung zu treten.

Die Engel-Durchsagen der Gitta Mallasz!

Gitta Mallasz hat in ihren Büchern Durchsagen von Engeln aufgezeichnet. Diese Engel-Botschaften tragen den Stempel der Echtheit. Sie sind  tiefgründig und nicht immer sofort zu verstehen. Man muss sie auf sich wirken lassen, um hinter ihren Sinn zu kommen. Viele Menschen spüren, dass diese Botschaften von großer Bedeutung sind. Ihre Bücher, wie z. B. „die Engel erlebt“, Daimon Verlag Zürich, wurden in andere Sprachen übersetzt und mehrfach aufgelegt.

Die Engel, zu denen insbesondere das Höhere Selbst gehört, wiesen Gitta Mallasz darauf hin, „dass sie ständig durch uns strahlen können.“Die hiermit in Zusammenhang stehende Engel-Durchsage lautet:

DAS MASS IST ERST VOLL, WENN SICH ALLES UM EUCH FREUT. DAS IST MÖGLICH. GLAUBT IHR ES NICHT, SO GLAUBT IHR NICHT AN IHN.

Gitta Mallasz nennt die Freude der Engel sonnenhaft. „Die Engel sind die Freude selber“, sagt sie, „und ihr ständiges bedingungsloses Ausstrahlen entspricht ihrer göttlichen Natur.“

Weiter sagt sie:„Der Energiefluss des Engels (des Höheren Selbst, wenn wir uns in der Meditation mit ihm verbinden) bewirkt in uns das Wachstum neuer lichtempfänglicher Organe, die uns erlauben, die neue Lebensfrequenz nicht nur hier und da in „begnadeten Augenblicken“, sondern ständig zu ertragen, zu erleben.“

Die entsprechende Engelbotschaft lautet:

JETZT WIRKT DIE GÖTTLICHE KRAFT, DIE PLÄNE PLANT; NACH NEUEN PLÄNEN WACHSEN NEUE ORGANE.

Das ist die Transformation, welche insbesondere durch die Meditation erfolgt. 

I

Bogenbrücke im Chinesischen Garten mit Stufen unterschiedlicher Höhe! 

Bogen-Brücke im Chinesischen Garten des Duisburger Zoos – eine der schönsten der Welt – mit Teppenstufen unterschiedlicher Höhe und Breite (eigenes Photo)

Zehn Stufen führen die Treppe der Bogenbrücke hinauf. Diese Stufen sind von unterschiedlicher Höhe und Breite. Unten und oben sind sie flach und breit, in der Mitte etwa doppelt so hoch und schmal. Sie entsprechen den verschiedenen Lebensalter-Stufen des Menschen, die unteren Stufen von geringer Höhe und großer Breite Kindern, die spielen und lernen und sich auf das Leben vorbereiten, die oberen breiten alten Menschen, die durch ihre Lebenserfahrungen Überblick und Weisheit gewonnen haben, die hohen schmalen Stufen in der Mitte Menschen, die auf der Höhe ihrer Kraft sich anstrengen müssen, das Leben zu meistern.

(Eine Tafel informiert: Es handelt sich um einen Garten im Yin-Stil. Yin ist der Name der Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Chu, das sich vor 2000 Jahren im Gebiet von Wuhans heutiger Provinz Hubei befand.)

908

Das Höhere Selbst

kennt weder Geburt noch Tod.

Es lebt immerdar!

909

Wind spielt mit Blüten

und dürrem Laub, das grünen

Blättern weichen muss.

910

Bussard , von Krähen

verfolgt, sucht Schutz im Geäst

einer Baumkrone!

911!

Kein Vogel singt mehr.

Ruhig steht der gold´ne Mond

am Frühlings-Himmel. 

I

Aufgehender Vollmond am 21.04.08 gegen halb zwölf

Aufgehender Vollmond am 21.04.08 gegen halb zwölf (eigenes Photo)

Haikus und Tankas, Jotin, 18. bis 21.04.08: Die wichtigste Voraussetzung, um in der Meditation auch tatsächlich der Erleuchtung entgegen zu gehen!

Freitag, April 18th, 2008

Blesshuhn auf Küken auf der “Insel der Unsterblichen”!

Blesshuhn mit Küken auf der “Insel der Unsterblichen”! (eigenes Photo; Chinesischer Garten im Duisburger Zoo)

Die Haupt-Energie des Blesshuhns mit seinen Küken entspricht der Energie des I-Ging Hexagramms 11) TAI / DER FRIEDE bzw. GEDEIHEN, in dem das obere Trigramm das Empfangende, die Erde und das untere Trigramm das Schöpferische, der Himmel ist. Nach dem „Dreifaltigen Himmelszelt…“ ist es neben den Hexagrammen 1) DER HIMMEL und 2) DIE ERDE das wohl bedeutendste Hexagramm des I-Ging. Es ist eines der vier Hexagramme sowohl großer Harmonie als auch großer Reinheit (Unschuld) und steht für die positive Verbindung zwischen Himmel und Erde, in dem sich das Schöpferische mit dem Empfangenden vereinigt.

Mit Hexagramm 12 zusammen bildet Hexagramm 11 die Mittelachse des Heiligtums des Dreifaltigen Himmelszeltes, die Mittelachse des Emblems der Erde, des Emblems der Erde in ihrer Beziehung zur Sonne sowie die Mittelachse des gleichschenkligen I-Ging-Kreuzes.

Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging!

Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging!

Richard Wilhelm schreibt u. a. zu diesem Hexagramm: Himmel und Erde vereinigen sich, so dass alle Wesen blühen und gedeihen.

Walter Niesel hat diesem Hexagramm die Affirmation „Ich bringe dem Strom meines Lebens Frieden.“ zugeordnet.  

IEnten-Idylle!

Enten-Idylle! (eigenes Photo; Chinesischer Garten im Duisburger Zoo) Die Haupt-Energie dieser Enten-Idylle entspricht der Energie von Hexagramm 15) KIEN / DIE BESCHEIDENHEIT. Das Zeichen setzt sich zusammen aus dem Trigramm Erde oben und dem Trigramm Berg unten. Der Berg ist der jüngste Sohn des Schöpferischen und der Repräsentant des Himmels auf Erden. Die Erde ist hier noch über ihn gestellt bzw. der Berg und damit der Himmel in ihr verborgen enthalten. Das Hexagramm ist eines der zwölf Hexagramme großer Reinheit bzw. Unschuld. In dem Heiligtum des Dreifaltigen Himmelszeltes ist es nicht enthalten, da es zur Paargruppe Mensch/Erde gehört.

Walter Niesel hat diesem Hexagramm die Affirmation

 „Ich gleiche die Kräfte des Lebens aus.“ zugeordnet.

Die wichtigste Voraussetzung, um in der Meditation tatsächlich der „Erleuchtung“ entgegen zu gehen!

Buddha soll seine Jünger aufgefordert haben, immer wieder alles in Frage zu stellen, auch ihn. Wenn die Meditation, das sich Versenken und Stillsitzen, so wichtig ist, um sich der Erleuchtung anzunäheren, dann geht ja vielleicht auch dieses Blesshuhn oben mit seinen Küken beim Stillsitzen auf seinem Gelege der Erleuchtung entgegen, zumal es ja auch wie jedes fühlende Wesen die Buddha-Natur besitzt.

Der Autor stellt in Frage, dass Stillsitzen und sich Versenken nur beim Menschen ein so außergewöhnliches Resultat wie das der Erleuchtung hervorbringt.

Dazu ist in Bezug auf das Blesshuhn folgendes zu sagen:

Durch das Ausbrüten von Gelegen wird das Leben auf der Erde weitergereicht und darum ist das Brutgeschäft für das Leben auf der Erde wichtiger als Meditation, die vielfach schweißtreibende Schwerstarbeit darstellt und letztlich ja bewirken soll, dass keine Inkarnation mehr stattfindet.

Das Blesshuhn muss sich in einer feindlichen Umgebung behaupten. Es muss sich beim Brüten abschirmen, möglichst unsichtbar machen und falls notwendig, verteidigen oder falls unumgänglich flüchten. Darauf muss es seine Aufmerksamkeit richten. Seine Gruppenseele, sein höheres Selbst, das es mit anderen Blesshühner gemeinsam hat,  beteiligt sich daran nur in Notfällen. Abgesehen von anderen Gründen reicht diese Nichtbeteiligung des höheren Selbst schon aus, dass das Stillsitzen auf Gelegen nicht Meditation ist. Das höhere Selbst seiner Gruppe kommt dem Blesshuhn nur dann zur Hilfe, wenn es sein Gelege oder seine Küken gegen Feinde verteidigen muss. Dann erhöht das höhere Selbst seine Kampfkraft um ein Vielfaches. (Man denke an den Unterschied zwischen ängstlichem Huhn und Küken führender Klucke.) Im Kampf lernen vielfach auch die Menschen erst ihr höheres Selbst kennen. Dies ist schon in den heiligen Schriften der Inder überliefert.

Geist und Körper müssen sich vereinen, damit die Energie fließen kann, heißt es im Aikido, einer Kampfsport-Art. Aber das ist für eine erfolgreiche Meditation nicht genug und auch nicht für ein Spitzen-Aikido. Denn unter Geist versteht man in diesem Zusammenhang landläufig die Aufmerksamkeit, mit der aber ist das höhere Selbst in der Regel so ohne weiteres nicht verknüpft. Bei der Meditation geht man mit der Aufmerksamkeit bevorzugt ins Hara (einen „Punkt“ etwa zwei Fingerbreit unter dem Bauchnabel und etwa ein Drittel in den Körper hinein.) Aber die Aufmerksamkeit allein reicht nicht aus. Abgesehen davon, dass  sich der Körper entspannt, muss das höhere Selbst bzw. der Ur-Geist zusammen mit der Aufmerksamkeit ins Hara gehen und dort am besten auf diesen einen Punkt konzentriert verweilen. Das höhere Selbst bzw. der Ur-Geist bewirkt, dass die Energie fließt, die für die zur Erleuchtung führende Transformation benötigt wird. Dabei ist der Energiefluss umso größer, je größer die Intensität der Konzentration ist. Da gibt es große Unterschiede.

Wenn man mit der Meditation beginnt, ist anfangs nur die Aufmerksamkeit im Hara.  Nach einiger Zeit, Wochen oder Monaten, kommt das höhere Selbst hinzu. Es muss spüren, dass wir es mit der Meditation ernst meinen. Außerdem spielt das Vorbild des Meditations-Lehrers eine große Rolle. Wenn dessen höheres Selbst bei der Meditation ins Hara geht und diesen Punkt „aktiv hält“ , wird das Entsprechende nach einiger Zeit auch beim Schüler stattfinden.

Das Hara wird auch als unteres Dantien bezeichnet. Es ist auch eine meditative Konzentration auf das mittlere (zwischen den Brustwarzen) und das obere Dantien (etwa zwischen den Augenbrauen) und natürlich auch noch auf andere Punkte möglich.

Man kann ein Gespür dafür entwickeln, ob die Aufmerksamkeit zusammen mit dem höheren Selbst im Hara ist oder nur die Aufmerksamkeit allein. Das gemeinsame Wirken von Aufmerksamkeit und höherem Selbst fühlt sich kraftvoller an als die Aufmerksamkeit allein.

Wer seine Aufmerksamkeit „aktiv“ mit seinem höheren Selbst verbinden kann, meditiert nicht nur erfolgreich, sondern verfügt damit  auch über ein wirkungsvolles Werkzeug, Blockaden des feinstofflichen Energieflusses in seinem Körper aufzulösen und damit Krankheiten vorzubeugen oder im Krankheitsfall auch eine Heilung einzuleiten. 

 

904

In der Versenkung

muss sich der Urgeist mit dem

Körper vereinen,

so wird der zur Erleuchtung

führende Pfad beschritten!

Manche Buchen haben unten am Stamm grüne Blätter, in der Krone jedoch keine!

Buchen auf sehr guten Plätzen haben unten am Stamm schon leuchtend grüne Blätter, weiter oben und in der Krone jedoch sind die Blattknospen noch geschlossen. (eigenes Photo)

905

Wer auch freudlos in

die Natur hinausgeht, kehrt

doch fröhlich zurück!

906

Vögel singen in

diesem April immer noch

vor kahlen Bäumen!

907

Mit dunklem Grün dicht

belaubt, ist der Hollunder

schon weit gediehen.

Hell und zart entfalten sich

jetzt auch Blätter der Buchen!

Haikus und Tankas, Jotin, 15. bis 17.04.08: Das Aufscheinen der Erleuchtung in der Meditation!

Dienstag, April 15th, 2008

Avalokiteshvara mit eigenem Thron!

Der Bodhisattva Avalokiteshvara auf eigenem Thron (eigenes Photo)

Halle der 1001 Kannon-Bodhisattvas!

Halle der tausend und einer Kannon in Kyoto; Ausschnitt aus der Eintrittskarte. Kannon ist der japanische Name für Avalokiteshvara. 

Tausend Statuen der Kannon (aus dem 12. bzw. 13. Jahrhundert) stehen in der Halle.  Das Zentrum dieser tausend Engel-Statuen bildet eine riesige sitzende Statue, die eigentliche Kannon-Gottheit. Die Atmosphäre in der Halle ist sehr wohltuend und dicht.

Das Aufscheinen der Erleuchtung in der Meditation!

Avalokiteshvara ist der Bodhisattva, der „herabschaut auf die Nöte der Welt“. Er gilt als die Verkörperung des Mitleids und wird häufig tausend-armig und elf-gesichtig dargestellt. In China wird er als Guanyin und in Japan als Kannon verehrt.

Avalokiteshvara hat die Macht, den Menschen zu helfen, wenn sie ihn anrufen. Er nimmt ihnen jegliche Furcht. Wenn sie ihn anrufen, während sie auf die andere Seite gehen, gelangen sie auf direktem Wege in sein Paradies.

Im Vimalakirtinirdes´a-Sutra werden allen Versammelten sogenannte Löwenthrone zur Verfügung gestellt. Die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Bodhisattvas können sich sofort auf die riesigen Throne setzen. Die übrigen Jünger des Buddha müssen erst den Bodhisattva darum bitten, von dem die Löwenthrone kommen.

Löwe als Symbol für den Löwenthron!

Löwe als Symbol für den Löwenthron! (eigenes Photo)

Zentrale Themen dieses Sutras (= Lehr-Rede des Buddha) ist das Konzept der Nicht-Zweiheit aller gegensätzlichen Dinge wie Leben und Tod (Die Toten sind nicht tot.) sowie die „wunderbare absolute Befreiung“. Der Text soll „befreiende Wirkung“ haben. Die Versammelten öffnen ihr Herz für die wunderbare absolute Befreiung. Das Sutra stellt auch eine der Grundlagen des Zen-Buddhismus dar, in dem Meditation den Schwerpunkt bildet. 

Lektüre: Grundtexte des Buddhismus „Vimalakirtinirdes´a II“, Dr. habil. Hermann -Josef Röllicke im EKO-Haus der Japanischen Kultur in Düsseldorf

 Eine Muschel als Symbol der vier Welten im Buddhismus!

Die vier Welten des Buddhismus sind vielfach noch weiter unterteilt worden, z. B. in sieben Seins-Ebenen. Das höhere Selbst, in China Ur-Geist genannt, kommt von der höchsten, der siebten Ebene. Diese könnte mit dem Nirwana identisch sein. Die Energie des höheren Selbst ist anscheinend unerschöpflich. Je tiefer man in der Meditation in der Großen Leere bzw. der Nicht-Zweiheit versinkt, umso  stärker ist der Energie-Strom, der einem zur Verfügung gestellt wird.

Die Lebewesen kommen von verschiedenen Ebenen, die einfachen von der zweiten, viele Menschen von der dritten Ebene, der Ebene der Engel und Teufel. Die vierte Ebene ist die Ebene der Glückseligkeit. Die Anzahl der Menschen, die von dort kommen, ist geringer. Von den noch höheren Ebenen kommen nicht viele Menschen. (Unabhängig von ihrer „Heimat-Ebene“ stammt das höhere Selbst aller Menschen von der siebten Ebene.)

Raum und Zeit verändern sich auf den höheren Ebenen, der Zeit-Fluss anscheinend umso mehr, je höher die Ebene ist.

Meditation stärkt den Geistkörper. Meditierende bilden im Laufe ihrer Entwicklung auch Geistkörper für die Ebenen aus, auf denen sie bisher nicht „zu Hause“ waren.

Der Autor hat lange Zeit zwischen Geistwesen „mit Form“ und bestimmten anderen „ohne Form“ unterschieden, bis er von einer sehr alten Seele darauf hingewiesen, feststellte, dass manche dieser Wesenheiten „ohne Form“ zwar auf den unteren Ebenen keine Form aufweisen, wohl aber auf der höheren, die anscheinend ihre Heimat ist.  

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Wer sich beim Sitzen

seines Dösens bewusst ist,

hat schon viel erreicht!

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Erfahrung der „Goldenen Blüte“, zum Haiku umgeformt im „Dreifaltigen Himmelszelt…“

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Mögen sich alle

versammeln am gleichen Ort,

lebend oder „tot“!

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Buddhistische Weisheit

Buddha in Kirschblüten!

Buddha vom Mount Hiei im Kaisergarten zur Kirschblüten-Zeit! (eigene Photos, Kyoto/Japan)

Für die Kirschblüte, das große Ereignis in Japan, ist eine Gottheit, ein Kami, zuständig. Kamis und Bodhisattvas aber wurden in Japan gleichgesetzt.

Haikus und Tankas, Jotin, 12. bis 14.04.08:“…finden Geist und Gemüt zu bleibender Heiterkeit und Fröhlichkeit, … dass der ganze Körper von Harmonie erfüllt ist wie ein heiterer Frühlingstag!

Samstag, April 12th, 2008

Buddha mit “Heiligenschein”!

Buddha mit „Heiligenschein“! (eigenes Photo; bearbeitet)

„…finden Geist und Gemüt zu bleibender Heiterkeit und Fröhlichkeit, … dass der ganze Körper von Harmonie erfüllt ist wie ein heiterer Frühlingstag!“ 

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In der Versenkung

das Denken ausschalten! Es

wird zum Reinen Licht.

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In dem chinesischen Weisheitsbuch „Die Erfahrung der Goldenen Blüte“ (Herausgeber Mokusen Miyuki, Scherz Verlag 1972) wird die Wichtigkeit der Überwindung des diskursiven (schlussfolgernden) Denkens in der Meditation folgendermaßen begründet: Sowie das Denken einsetzt, wird das Licht zum Bewusstsein. Schaltet man das Denken aus,  so wird es zum Reinen Licht. Das Reine Licht ist die unbegrenzte Energie des Urgeistes oder höheren Selbst bzw. die Energie des DAO. In Kapitel 35 des Daodejing heißt es sinngemäß: „Man kann das DAO weder hören noch sehen, doch wenn man es gebraucht, ist es unerschöpflich.“Das Reine Licht des Urgeistes setzt in der Meditation ein spirituelles Wachstum in Gang, welches den Meditierenden nach und nach mit einem höheren Bewusstsein ausstattet, das auch als Himmelslicht bezeichnet wird, sowie anderen Zeichen und Fähigkeiten, wie z. B. der Kraft der Heilung. Dies wird als die Erfahrung der Goldenen Blüte bezeichnet. „In der Stille finden Geist und Gefühl zu tiefer und bleibender Heiterkeit und Fröhlichkeit, als wären sie berauscht und neu gebadet. Dies bedeutet, dass der ganze Körper von Yang und Harmonie erfüllt ist wie ein heiterer Frühlingstag. Dies ist das „Knospen der Goldenen Blüte“. Hat sich die Goldene Blüte voll entfaltet, so ist dies das Zeichen der Erleuchtung.“Das Knospen der Goldenen Blüte ist nicht nur ein Symbol, sondern etwas, das im Feinstofflichen seine Entsprechung hat.

Wer einen spirituellen Weg geht, beginnt schließlich auf der feinstofflichen Ebene zu „strahlen“. Der Heiligenschein um den Kopf kann als Zeichen hierfür aufgefasst werden. Heilige bzw. Erleuchtete wurden sowohl im Christentum als auch im Buddhismus auf diese Weise dargestellt. Der Heiligenschein bedeutet, dass der Mensch, der auf diese Weise dargestellt wird, sich in ein „Lichtwesen“ verwandelt hat, dessen Ausstrahlung andere Menschen in seiner Umgebung positiv beeinflusst, so dass sie sich besser und glücklicher fühlen. 

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Wort ist weniger

als der Gedanke, dieser

weniger als die

Erfahrung. „Erleuchtung“ ist

ein Wort ohne Gedanke!

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Erleuchtung und Denken schließen sich aus!

Das Wort ist Filtrat des Gedankens, der Gedanke Filtrat der Erfahrung! Doch Erleuchtung und Denken schließen sich aus.

Worte sind Filtrate der Gedanken, diese Filtrate der Erfahrungen. Erleuchtung ist nur möglich, wenn in der Versenkung das diskursive Denken verschwindet und die „Zweiheiten“  Ich und Du, Leben und Tod usw. sich auflösen. Bei der Beschreibung der Erfahrung der Erleuchtung  fehlt also zwangsläufig die Zwischenstufe des Denkens. Dies ist einer der Gründe dafür, warum das Erleuchtungs-Erlebnis schwierig zu beschreiben ist.

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In der Versenkung

kann man schon die Erleuchtung

aufscheinen sehen!

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U. a. hat der dem Dalai Lama nahestehende buddhistische Mönch Matthieu Ricard Revel diese Erfahrung gemacht. Er schreibt:„Man muss versuchen, den Gedankenstrom für einige Augenblicke zu unterbrechen. Ohne vergangene Gedanken festzuhalten oder zukünftige zu schüren, verharrt man, und sei es nur kurz, in einem Zustand gegenwärtigen Erwachens -„Erwachen“ ist ein anderer Ausdruck für „Erleuchtung“-, der frei von diskursiven (schlussfolgernden) Gedanken ist. Mit der Zeit wird man fähig, dieses Erwachen zu verlängern und aufrecht zu erhalten…“ Jean Francois und Matthieu Ricard Revel: „Der Mönch und der Philosoph“ KiWi Köln 2003

Die buddhistische Überlieferung unterscheidet hauptsächlich drei Aspekte der Erleuchtung. Als erstes wird ein Zustand reinen, klaren Gewahrseins genannt, ein Zustand von Wissen oder spiritueller Schauung, in der die Dinge unmittelbar, klar und richtig gesehen werden. (Dies glaubt der Autor mitunter ansatzweise erlebt zu haben, wenn er zu Beginn einer Meditation die Lösung eines komplexen Problems plötzlich visionsartig mit Korrekturen seiner Fehlkombinationen vor sich sah.) Weiter soll sich ein Zustand von Liebe und mitfühlendem Erbarmen für alle Lebewesen einstellen.

Drittens besteht Erleuchtung in einem Erleben unerschöpflicher, mentaler und spiritueller Energie.

Von diesem Aspekt war der Autor dieser Weblog bisher am meisten fasziniert. Seine Erwartungen in Bezug auf Gesundheit und Heilung wurden dabei immer wieder übertroffen. Das Aufscheinen der Erleuchtung in der Meditation reicht offensichtlich  schon für einen gewaltigen Energiestrom aus.

Sangharakshita: „Erleuchtung“, aus dem Englischen übersetzt von Freunden des Westlichen Buddhistischen Ordens, ISBN 3-929447-00-2

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Raben mit der richtigen Energie des Auftretens!  Raben mit der „richtigen“Energie des Auftretens! (eigenes Photo)

Die Haupt-Energie dieser sieben Raben über grünem Feld entspricht der Energie des I-Ging Hexagramms Nr. 10) LU, Auftreten. In dem Hexagramm hat das Trigramm Himmel seinen Platz über dem Trigramm See.

Walter Niesel hat diesem Hexagramm die Affirmation

„Ich begegne meinem Leben mit heiterer Gelassenheit“ zugeordnet.

Im Dreifaltigen Himmelszelt… ist Hexagramm 10 ein Hexagramm der einfachen Harmonie sowie der einfachen Reinheit und gehört zur Erde. Es entspricht der Sommer-Sonnenwende im 1. Jahr. Zusammen mit den anderen Hexagrammen der Sommer-Sonnenwende stellt es das alte chinesische Sternbild des „Dreibeinigen Roten Raben“ dar, der ein Symbol der Sonne ist. 

 

Haikus und Tankas, Jotin, 09. bis 11.04.08: Meditation verjüngt das Gehirn und erhält länger jung!/Steht das jugendliche Aussehen des Buddhas der Zukunft, Maitreya, damit in Verbindung?

Mittwoch, April 9th, 2008

Meditierender Buddha in völliger Reinheit “Licht ausstrahlend”!

Meditierender Buddha bzw. Bodhisattva in „Reinheit Licht ausstrahlend”! (Eigenes Photo einer Buddha-Statue der Stiftung Hombroich)

Der Buddha bzw. Bodhisattva aus der Hombroich-Stiftung strahlt als Haupt-Energie die I-Ging Energie aus, welche dem Hexagramm 32) HUNG, Die Dauer entspricht. Nach dem Dreifaltigen Himmelszelt… ist dies ein Hexagramm der Erde und entspricht  der Solarperiode 8 bzw. dem Sommer-Anfang im zweiten Jahr und ist weiterhin Teil eines Diagramms, in dem sich die schöpferischen und auflösenden Kräfte des Kosmos miteinander verbinden.

Walter Niesel hat Hexagramm 32 die Affirmation „Ich stabilisiere mich im Wechselspiel des Lebens“  zugeordnet.

Richard Wilhelm schreibt zum Bild des Hexagramms, das sich aus den Trigrammen Donner, die erregende Kraft (oben) und Wind, das Sanfte (unten) zusammensetzt: „Donner und Wind: das Bild der Dauer. So steht der Edle fest und wandelt seine Richtung nicht.

Das Gesicht des Buddha bzw. Bodhisattva ähnelt mit seinem jugendlichen Aussehen und  seinem schmalen Nasen-Rücken, in welche die beiden Brauenbogen geschwungen eingehen, dem des Bodhisattva Maitreya, den die folgende Abbildung darstellt.

Maitreya, der Buddha der Zukunft!

Maitreya (auf koreanisch Miruk), der Buddha der Zukunft mit jugendlichem Aussehen!

Eintrittskarte zur Ausstellung KOREA, Die Alten Königreiche der Kulturstiftung Ruhr, Villa Hügel, Essen vom 5.6.-17.10.1999 

Hat das jugendliche Aussehen des Buddhas der Zukunft, Maitreya, etwas damit zu tun, dass sich in Zukunft viele Menschen durch Meditation verjüngen werden? 

Maitreya, auf koreanisch Miruk, ist der Buddha der Zukunft. Er ist hier in Gestalt eines koreanischen „Blumenjunkers“ dargestellt. Ein Blumenjunker ist ein Angehöriger einer Organisation junger Männer, die seit dem 6. Jh. eine wichtige Rolle in Staat und Gesellschaft des Shilla-Reiches spielen. In dieser Darstellung – Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand an die Wange gelegt, das rechte Bein angewinkelt und den Fuß auf dem Oberschenkel – sinnt Maitreya darüber nach, wie er sich auf Erden manifestieren soll, um den Menschen am besten helfen zu können.

Aus dem Katalog zur Ausstellung KOREA, Die Alten Königreiche, Kulturstiftung Ruhr Essen, Hirmer Verlag 1999

Der Bodhisattva Maitreya strahlt als Haupt-Energie die I-Ging Energie aus, welche der des  Hexagramms 24 FU, Die Wiederkehr entspricht. Nach dem Dreifaltigen Himmelszelt… ist dies ein Hexagramm des Menschen. Es entspricht der Solarperiode 24 im ersten Jahr bzw. dem chinesischen Jahres-Ausklang, nach dem das neue Jahr und gleichzeitig auch das Frühjahr beginnt, und ist Teil des Sternbildes „Großer Wagen“, das als Zirkumpolar-Sternbild nicht untergeht.

Walter Niesel hat diesem Hexagramm die Affirmation „Die Wiederkehr“ zugeordnet. „Ein wesentliches Merkmal dieses Hexagramms“, schreiben zwei Sinologen „ist das Zurückkehren zum Anfangspunkt eines früheren Prozesses, der jetzt von neuem in verbesserter Form durchlaufen werden kann.“

R. Ritsema und H. Schneider: Yi Jing, Das Buch der Wandlungen, Zweitausendeins Frankfurt 2000

Richard Wilhelm schreibt zu Hexagramm 24 in Das Urteil: „Die Wiederkehr hat Gelingen…. Am siebten Tag kommt die Wiederkehr.“ 

Hexagramm 24) FU, Die Wiederkehr!

Hexagramm 24) FU, Die Wiederkehr!

Die dunklen Linien haben die lichten nach oben hinausgedrängt. Nun tritt wieder ein lichter Strich von unten her in das Zeichen ein. Die Zeit des Dunkels ist vorüber. (Nach Richard Wilhelm)

 

Meditation verjüngt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen das Gehirn und erhält länger jung!/Steht das jugendliche Aussehen des Buddhas der Zukunft, Maitreya, damit in Verbindung?

In dem FAZ-Aufsatz „Eine betörende Flucht aus der Gedankenflut“ beschreibt die Hirn-Forscherin Britta Hölzel, wie sich ein Meditations-Training auf die Funktion und Struktur des Gehirns auswirkt. Die hauptsächlich untersuchte Meditationstechnik ist die Achtsamkeits-Meditation. Meditierende berichten, dass sie ihre Aufmerksamkeit und ihre Gefühle besser kontrollieren können, dass sie intensiver und sensitiver leben und dass die Meditation sie bereichert. Desweiteren sind sie sich stärker ihres Körpers bewusst.

Von ähnlichen Erfahrungen kann auch der seit Jahren regelmäßig meditierende Autor berichten. Das Körperbewusstsein erhöht sich  dann am stärksten, wenn man sich bei Chi Gong tief ins Hara versenkt. (Die Körperübungen Chi Gong – sehr gut bei chinesischen Lehrern zu erlernen- entfalten erst dann ihre Wirkung, wenn man sie meditativ ausübt. Ohne meditative Versenkung sind sie nur ein wenig Gymnastik, wie Meister Zhi-Chang Li sagt.

Tibetische Mönche, die in der Meditation Mitgefühl üben (zuerst für Freunde und Verwandte und schließlich für alle Menschen), zeigen eine entsprechende Aktivierung in entsprechenden Hirnregionen, wenn sie menschliche Laute des Leidens hören. Tibetische Mönche sind  auch eine erste Adresse, um Meditation zuverlässig zu erlernen, desweiteren Zen-Lehrer. (Zen-Mönche werden in Japan als diejenigen bezeichnet, die den Weg ohne Bücher gehen. In den Zen-Meistern ist der Geist des Patriarchen, der Zen von China nach Japan gebracht hat, immer noch lebendig.)Wie Vergleiche mit Nicht-Meditierenden zeigen, erhöht die Meditation die graue Substanz in verschiedenen Hirnbereichen. Dies soll die jeweilige Funktion des entsprechenden Hirn-Areals verbessern. Mehr graue Substanz ist bei Meditierenden u. a. in dem Hirnbereich vorhanden, in dem Emotionen reguliert werden. Der Autors hat die Erfahrung gemacht, dass sich in der Meditation Unmut und selbst Hass allmählich verringern, bis sie schließlich ganz verschwinden und auch nach beendeter Meditation in der Regel nicht mehr zurückkehren. Durch Meditation gewinnt man Abstand von den Dingen, erlangt Seelenfrieden und lebt glücklicher.

Degenerative Prozesse im Alter führen insbesondere zu einem Verlust an grauer Substanz in den frontalen Regionen des Gehirns. Dies geht einher mit einer Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten, wie die Verfasserin schreibt. So fällt das logische Schlussfolgern schwerer. Eine der Erfahrungen des Autors ist, dass Meditation zu intuitivem Erkennen führt. Zu Beginn der Meditation stehen vielfach komplexe Sachverhalte, in die  zum Teil irrtümliche Vorstellungen und Schlussfolgerungen eingeflossen waren, plötzlich  mit einem Schlag klar vor dem inneren Auge, ohne dass man während der Meditation an sie gedacht hat. Bei Untersuchungen langjähriger Meditierender wurde herausgefunden, dass die altersbedingte Abnahme der frontalen Großhirnrinde bei ihnen ausgeblieben ist. Das bedeutet: Regelmäßige Meditation verhindert Demenz!

Dies erscheint dem Autor eine für alle Menschen wichtige  Erkenntnis, auch für solche, die keine “ Erleuchtung“ anstreben, wie es das Ziel buddhistischer Mönche ist.

Soweit Britta Hölzel. Ihr Aufsatz wurde stark gekürzt und in der Formulierung  verändert. In Kursiv-Schrift Ausführungen des Autors.

Neben der Erhöhung der grauen Substanz im Gehirn treten bei regelmäßiger Meditation nach und nach eine Reihe von feinstofflichen Veränderungen ein, die heute noch nicht wissenschaftlich untersucht werden. Das feinstoffliche Energiefeld von („richtig“) Meditierenden erhöht sich. (Bei Anfängern noch nicht.) Das ist das, was Radiästheten z. B.  als erstes feststellen können. Hierdurch ist man besser gegen Krankheiten geschützt. Darüber hinaus gibt es weitere Veränderungen. Meditierende entwickeln z. B. Energie-Körper für die verschiedenen Ebenen des Seins. Als Endziel aber wird „Erleuchtung“ genannt, die wahrscheinlich u. a. mit Erkenntnis und der Ausbildung eines Lichtkörpers gleichgesetzt werden kann. Der „Heiligenschein“ um den Kopf mancher Buddha-Statuen scheint dies anzudeuten. 

Auf Veränderungen des feinstofflichen Energie-Körpers sowie das Endziel „Erleuchtung“ wird im nächsten Weblog eingegangen.

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894

Meditiere und

beobachte, was geschieht;

Worte des Buddha.

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Meditation

geschieht mit der Himmels-Kraft

des Höheren Selbst.

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Die Bedeutung des Höheren Selbst für das Gelingen der Meditation ist sehr groß. Dem Höheren Selbst, das von den Chinesen als Urgeist bezeichnet wird, steht anscheinend unendlich viel Energie zur Verfügung.

Wildtaube hüllt sich in Rauchfahne!

Wildtaube hüllt sich in Rauchfahne! (eigenes Photo)

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Kälte-Einbruch im

Frühjahr! Die Wildtaube hüllt

sich in Schornstein-Rauch.

897

In kalten Regen

mischen sich Schneeflocken und

auch Blütenblätter.

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Blaumeise singend in Felsenbirne!

Blaumeise, singend in Felsenbirne! (eigenes Photo)

898!

Hoch über dem Feld

singt eine Lerche ihr Lied

im kalten April! 

Haikus und Tankas, Jotin, 06. bis 08.04.08: Kann der rituelle Verzehr eines Bärenherzens bei den Samen in Lappland mit der Eucharistie im Christentum verglichen werden?

Sonntag, April 6th, 2008

Opferplatz der Samen in Nord-Finnland!

Opferstätte der Samen im nördlichen Finnland! (eigenes Photo) Opferplatz der Männer, die Frauen haben bzw. hatten ihre eigenen Kultplätze. Sie mußten sie Opferplätze der Männer in großem Bogen umgehen.

Der gesamte Platz ist heilig. Der eigentliche Opferfelsen (Seida) war mitunter durch einen darauf liegenden Stein gekennzeichnet.

Einer der Opferplätze in der Nähe des Inari-Sees war an der Straße durch einen in etwa 1/3 Höhe gefällten Baum gekennzeichnet. Die abgesägte Krone war noch mit dem unteren Stamm verbunden; beide zusammen bildeten ein Dreieck. Auf dem Platz selber fanden sich zwei Eisen-Fässer mit Löchern darin, eines davon ziemlich verrostet. Sie dienten bzw. hatten während der Kulthandlungen im Winter als Öfen gedient.

Kosmos der Samen auf Schamanen-Trommel (Ausschnitt)

Heilige Symbole und Tiere auf einer Schamanen-Trommel der Samen aus dem 17. Jahrhundert im Nordischen Museum Stockholm!

(Paulson, Hultkrantz, Jettmar: Die Religionen Nordeurasiens und der amerikanischen Arktis, Kohlhammer Verlag 1962) 

Vom Autor wurde das zentrale Symbol abgezeichnet; die entsprechenden Stellen mit Tieren wurden zum Teil mit eigenen Photos von Raben, Rentieren und eines Nadelbaumes versehen; Rentiere und Nadelbaum aus dem nördlichen Lappland.

Am rechten Rand der Schamanen-Trommel ist Beive, die Sonne, dargestellt. Ihr opferten die Samen weiße Rentiere, damit sie das Gras für die Rentiere wachsen ließ.  Der große Felsen im Hintergrund auf dem Photo der Opferstätte oben war Beive gewidmet. Die Geweihe der Opfertiere wurden im Kreis vor ihm aufgestellt.

Unter den heiligen Symbolen ist das Kreuz mehrfach vertreten.

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Die Trommel ist das

Reittier des Schamanen in

das Reich der Geister!

Tibetisches Fadenkreuz als Geisterfalle!

Einfache Form eines tibetische Fadenkreuzes, das u.a. als „Geisterfalle“ verwendet wurde! (Vom Autor abgezeichnet) Es besteht eine gewisse Verwandschaft mit dem zentralen Kreuz-Symbol auf der Schamanentrommel der Samen. In die entsprechende Fläche auf der Trommel ist ein Rentier eingezeichnet. Der Geist des Rentieres galt damit möglicherweise als gefangen. Wenn der Geist eines Tieres gefangen ist, dann läßt es sich leichter erlegen.

(Michael Albrecht Nicolazzi: Mönche, Geister und Schamanen – Die Bön-Religion Tibets, Walter Verlag 1995)

Geschehen auf einer Opferstätte der Samen ebenso heilige Dinge wie in einer christlichen Kirche? Kann der rituelle Verzehr eines Bärenherzens bei den Samen in Lappland mit der Eucharistie im Christentum verglichen werden?

Während eines Urlaubs fuhr der Autor mit seinem Pkw von Helsinki im Süden Finnlands etwa 1000 Kilometer nach Norden über den Polarkreis hinaus bis in die Gegend des Inari-Sees in Finnisch Lappland. Unterwegs rastete er an vielen (ehemals) bedeutsamen Opferstätten der Samen. Die Strahlung, die von diesen Plätzen ausgeht, ist stark und lässt sich von Radiästheten, die Geomantie betreiben, aus großer Entfernung anpeilen. Die Opferstätten können auf diese Weise leicht gefunden werden. Es gibt dann auch in der normalen Wirklichkeit Bestätigungen dafür, dass es sich tatsächlich um Opferstätten handelt, wie Steine auf dem Opferfelsen oder andere Dinge, wie sie oben erwähnt sind. Während die Opferstätten im Süden nicht mehr benutzt wurden, waren sie im hohen Norden anscheinend noch in Betrieb oder bis vor kurzem in Betrieb gewesen. 

In Bücher kann man lesen, dass das Merkmal eines Opferplatzes der Samen seine landschaftliche Schönheit sei. Dies konnte der Autor nicht bestätigen. Die Opferstätten waren nicht nach landschaftlicher Schönheit ausgesucht worden, sondern nach ihren „Strahlungskräften“. Die Orte, an denen sie liegen, weisen die gleichen feinstofflichen Merkmale auf wie im christlichen Europa die Orte der meisten Kirchen und insbesondere der Wallfahrtsstätten. Ihre wichtigsten feinstofflichen Merkmale sind im folgenden aufgeführt, soweit der Autor für sie empfänglich ist. Desweiteren werden auch die an diesen Orten durchgeführten Rituale verglichen.

Gemeinsamkeiten zwischen den verborgenen Kräften der Orte, an denen christliche Kirchen erbaut wurden und den Kräften der Orte, an welchen in Finnisch-Lappland die Opferstätten der Samen zu finden sind: 

          Es handelt sich um Plätze mit starker Strahlkraft, um Orte der Kraft, wie sie in der Geomantie genannt werden.

         In der Höhe finden sich starke sogenannte Einstrahlungspunkte, wie sie Radiästheten bekannt sind. Am Boden unter ihnen kann man sich aufladen und seine Lebens-Energien auftanken.

        Es gedeiht dort der heilige Baum des Lebens (Yggdrasil) und auch noch andere ebenso bedeutsame Mysterien haben dort ihren Platz.  Sie holen Energie aus höheren Dimensionen und stellen sie den Lebewesen auf der Erde zur Verfügung. Darüber hinaus haben sie mit grundlegenden Strukturen des Lebens zu tun, wie sie heute noch unbekannt sind.

          Über jeden dieser Plätze wacht eine geistige Wesenheit.  

Dem Autor war es vergönnt, dass im hohen Norden einer dieser geistigen Wesenheiten, ein Schamane der Samen, Verbindung mit ihm aufnahm und ihm einen kleinen Vortrag hielt. Die Präsenz und die Rede der geistigen Wesenheit waren so klar und überwältigend, dass der Autor mit großer Sicherheit wusste, dass es der Hüter der Opferstätte war, der mit ihm sprach. Es waren Ratschläge, aber auch eine Zurechtweisung, die sich der Autor anhören musste und von ihm etwas beschämt akzeptiert wurde.

Diese Liste der gemeinsamen Merkmale von christlichen Kirchen und den Opferstätten der Samen lässt sich fortsetzen. Wenn die Örtlichkeiten in der nicht-alltäglichen-Wirklichkeit auch ähnlich sind, so kommt es doch in erster Linie darauf an, was während einer christlichen Messe und was während eines Opferrituals der Samen als Wesentliches in der nicht-alltäglichen-Wirklichkeit geschieht. Auch diese Frage glaubt der Autor beantworten zu können.

Kann der rituelle Verzehr eines Bärenherzens bei den Samen in Lappland mit der Eucharistie im Christentum verglichen werden?

In Ritualen holen höhere Wesen Kraft auf die Erde herab und stellen sie den Teilnehmern zur Stärkung und Reinigung zur Verfügung. Wenn die Samen ein Bärenherz rituell verzehren, so erhalten sie dabei wahrscheinlich andere Energien als die Teilnehmer an einem christlichen Gottesdienst. (Es dürfte sich um Lebens-Energien der kraftvollen Gattung der Bären handeln, die bei den Samen als höhere Wesen verehrt wurden.) Wenn sie aber den höchsten Himmelsgott anrufen, so dürften die Kräfte, welche die Samen erhalten, die gleichen sein wie die Teilnehmer an einer Messe. Die heilige Eucharistie in einer Kirche und ein archaisches Opferritual der Samen unter freiem Himmel dürften dann die gleiche positive Wirkung auf die Teilnehmer haben. Die jenseitigen Wesenheiten helfen den Menschen ohne Rücksicht auf die Art, wie sie verehrt werden.

Die Kalewala, das Nationalepos der Finnen, beginnt mit der Aufzählung von Eigenschaften des Himmelsgottes  Ukko, der später mit Gottvater und Christus gleichgesetzt wurde. Ukko wurde ursprünglich nur von den Finnen, später auch von den Samen verehrt. Obwohl längst zum Christentum bekehrt, sollen die Fischer-Samen noch bis vor einigen Jahrzehnten zu der Waldinsel Ukkokivi im Inari-See hinaus gerudert sein, um dort Ukko, dem Himmelsgott, Fische, Fleisch, Rentiergeweihe und Felle zu opfern. Der Autor besuchte die Insel.

Nachdem das Schiff angelegt hatte, stapfte er zusammen mit Japanern durch Moos und über Baumstämme an Fichten und Kiefern vorbei den Opferberg hinauf. (Ähnlich wie bei den Samen so werden auch in Japan heute noch Naturgottheiten, die Kamis, verehrt.) Wenn heute auch auf dieser Insel im Inari-See nicht mehr geopfert wird, so bleibt sie dennoch der heilige, heilbringende Ort, der sie immer schon gewesen war, lange, bevor Menschen hierherkamen.

Der Autor konnte dort die Gräber zweier Schamanen muten, von denen eine starke feinstoffliche Strahlung ausging. Auch an den sonstigen Opferstätten der Samen, die der Autor aufsuchte, waren Schamanen in der Nähe der Opferfelsen begraben, übrige Stammesmitglieder in größerem Abstand davon.  Die Schamanen, deren Gräber nahe der Opferfelsen liegen, sind anscheinend auch die Hüter dieser Plätze. Mit den Hütern der Plätze kann man anscheinend auch in Verbindung treten. 

Quelle der starken Schwingungen, die von ihren Gräbern ausgehen, sind die Knochen der Schamanen. Dies ist ein eigenartiges Phänomen. Der Autor war überrascht, als er dies bei anderer Gelegenheit zweifelsfrei feststellen konnte. Es spricht dafür, dass der Reliqienkult im christlichen Europa nicht nur auf einer Geschäfts-Idee beruhte.

(Der Inari-See mit vierzig Kilometer Länge und dreißig Kilometer Breite der größte See Lapplands, fast schon ein Binnenmeer. Er liegt dreihundert Kilometer über dem Polarkreis.)

Der Himmelsgott Ukko im finnischen National-Epos Kalevala:

„Groß und mächtig ist Ukko, der Gott der Götter, der König der Könige, den das Volk auch Jumala nennt. Weiß ist sein Haar und weiß sein Bart, eine feuerfarbene Wolke ist sein Gewand, der Blitz ist sein Schwert und der Regenbogen seine Armbrust. Himmel und Erde sind ihm untertan“, so beginnt das Epos.

Von der zauberischen Geisterwelt heißt es:

Viele Geister und Dämonen hausen in Fels und Strom, in Busch und Baum, große und kleine, gute und böse,

Ilmatar, der schöne, herrscht in der Luft,

Wellamo, die wilde, im Wasser,

Tuoni, der finstere, im Reich der Toten.

Über ihnen allen aber ist Ukko“.

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891

Seinen Geschöpfen

half GOTT immer schon, wenn sie

IHN darum baten!

892

Im heil´gen Ritus

angerufen, schenkt GOTT uns

Kraft und auch Reinheit!

Kahler Baum über grünem Strauch mit roten Blumen!

Kahler Baum über grünem Strauch mit roter Kamelie! (eigenes Photo)

893

Die kahlen Bäume

blicken neidvoll auf Sträucher

mit grünen Blättern!

Haikus und Tankas, Jotin, 03. bis 05.04.08: Ist Religion Wahn; käme die Menschheit besser ohne sie zurecht?

Donnerstag, April 3rd, 2008

Christus über der Abendsonne!

Christus über der Abendsonne (eigene Photos)

Ist Religion Wahn; käme die Menschheit besser ohne sie zurecht?

Religion steht in Beziehung zur Jenseitigen Welt. Sie regelt diese Beziehungen. Die Jenseitige Welt bildet die Grundlage der irdischen.

Dass es die Jenseitige Welt gibt und dass unser Leben in vielfältiger Weise in sie eingebettet und von ihr abhängig ist, wissen viele Menschen. Es handelt sich um ein Wissen aufgrund von Erfahrung, nicht um „Glauben“. Wer diese Erfahrungen machen und Wissen um die Jenseitige Welt erwerben will, kann dies; er muss nur etwas Ausdauer mitbringen. Der schamanische Weg, Meditation, Radiästhesie, der Weg englischer Medien und andere sind Erfahrungs-Wege zu diesem Wissen. Wissen um die Jenseitige Welt kann einen großen seelischen Reichtum darstellen!

Religionen können geändert werden. Dies ist viele Male in der Menschheitsgeschichte geschehen. Doch sie abzuschaffen, heißt letztlich die Existenz der Jenseitigen Welt und unsere Abhängigkeit von ihr zu leugnen. Das aber ist so, als ob man behaupte, dass es keine Sonne gäbe und das Leben auf der Erde nicht von ihr abhängig sei.

Man kann sich eine Erde vorstellen, über welcher das Firmament dauernd von dichten Wolken bedeckt ist, so dass nur wenige Menschen für kurze Augenblicke die Sonne gesehen haben, die große Mehrheit jedoch nie in ihrem Leben. Zweifellos würden dann Bücher darüber geschrieben werden, dass der Glaube an die Existenz einer Sonne und ihre große Bedeutung für das Leben auf der Erde Aberglaube sei, so wie heute Bücher die Religion als  Aberglauben hinstellen wollen.

Die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage lautet deshalb:

Religion ist kein Wahn und kann deshalb auch nicht abgeschafft werden. Wenn es sie nicht gäbe, wäre unser Leben schwerer und viel ärmer. Wissen um die Jenseitige Welt kann einen großen seelischen Reichtum darstellen!

Anmerkung zur Radiästhesie:

Das Wort Radiästhesie wurde von einem katholischen Geistlichen geprägt und bedeutet „Strahlungsfühligkeit“. Der Ingenieur Jörg Purner hat mit seiner Arbeit „Radiästhetische Untersuchungen an Kirchen und Kultstätten“ an der Technischen Hochschule in Graz promoviert. In seinem Buch „Radiästhesie – Ein Weg zum Licht?“ M u. T Verlag Zürich 1988 schreibt er, dass Radiästhesie einen Weg darstellen kann, der zum Mysterium heiliger Stätten führt.

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884

Die Jenseits-Welt kann

eine Sache absolut

sich´ren Wissens sein!

885

Die Religion

erinnert uns daran, dass

wir Geistwesen sind

und uns´re eigentliche

Heimat die Ewigkeit ist!

886

Die Rituale

holen Kraft vom Himmel und

bewirken Reinheit!

887

Das Leben erscheint

mitleidlos, doch kann es uns

lehren zu lieben!

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Menschen empfinden

Mitleid, auch wenn sie keine

Bodhisattvas sind!

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Bodhisattvas sind im Buddhismus erleuchtete Wesenheiten von „grenzenlosem Mitleid und höchster Weisheit“. Ihr Ziel ist es, alle Wesen zur Erlösung bzw. Erleuchtung zu führen.

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Eltern und Kinder

bleiben auch über den Tod

hinaus verbunden!

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Kohlmeise in blühender Felsenbirne!

Kohlmeise in blühender Felsenbirne!