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7.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 07.11.07: …unter den Fittichen…

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Herbstliche Abendstimmung mit dem Garten-Engel in der Gruga, Essen

Herbstliche Abendstimmung unter den Fittichen des Garten-Engels in der Gruga, Essen (eigenes Photo)

Hoch über dem Park, höher als die Bäume und etwas davor, schwebt der Garten-Engel der Gruga. Seine Schwingungen sind im Bild enthalten und können gespürt werden.

Eine Garten-Deva wacht über jeden Garten. Ihr unterstehen die Elben, die vor Ort die Pflanzen betreuen. Von der Garten-Deva gehen “Strahlen” in Richtung der Grenzen des Gartens aus. Sie sind relativ leicht zu beobachten. Ihre Wellenlänge verschiebt sich vom Sommer zum Herbst vom grünen in den roten Bereich. Schwächere “Strahlen” treten in kleinen, stärkere in größeren Abständen auf.

Man kann der Garten-Deva lauschen und ihr Fragen stellen. Sie soll Ratschläge geben, wie ihre Pflanzen zu behandeln sind. Gwennie Armstrong Frazer (Im Licht der Engel, Aquamarin Verlag, 1991) wurde von einem Ebereschen-Baumdeva u.a. folgendes mitgeteilt:

“…die Hinwendung zu einer Eberesche im Garten ist die Hinwendung zur ganzen Ebereschenart… Worauf auch immer du deine Aufmerksamkeit richtest, du nährst (es) mit Liebe…” Die “Strahlkraft” seines Lebens steigert sich.

!!!:

423

Feurig loht das Laub

gegen den blauen Himmel

mit rauschendem Lied!

424

Ganz weit ist die Sicht

über die Hügel heut´früh

im Licht voll Herbst-Gold!

425

So verschwenderisch

schmücken die Bäume den Weg

mit ihrem Gold-Laub!

426

Herbst-Fest der Farben,

dieses Jahr so lange schon!

Winter soll warten.

427

Keilförmig fliegen

Wildgänse hoch am Himmel;

vorne ein Wechsel!

6.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 06.11.07: Trennung schürt Sehnsucht, lässt…

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Das Schriftzeichen Liebe

Liebe - Das chinesische Schriftzeichen in frei abstrahierter Form (Kalligraphie von Christine Lehmann, 2004)

Mit der Kalligraphie ist ein Engel der Aphrodite verknüpft. Das Bild steht in Resonanz mit Aphrodite, der Urmutter und Krishna, nicht jedoch mit Lilith.

414

“Liebe im Goldton!”

Ihre große Strahlkraft schafft

den heiligen Raum!

415

Seelen der Menschen

kommen aus allen Reichen,

schaffen und wirken,

bewegen ihr Element

mit Händen, schließen Freundschaft!

416

“Da brach mir das Herz”,

klagte sie und weinte, “ich

spürte es deutlich.”

417

Geführt von Engeln,

trösteten wir beide sie,

so gut wir konnten.

418

Humpelnd unterwegs

zwei alte Hunde, jeder

mit seinem Frauchen.

419

Einem knicken die

Hinterbeine ein. Frauchen

hebt ihn am Schwanz hoch.

Auf  den Vorderpfoten geht

es nun weiter durch den Wald.  

420

Kampf um´s Dasein? Nein!

Das Leben ist Liebe mit

Leidensbereitschaft.

421

Trennung schürt Sehnsucht

und lässt die Liebe wachsen -

auch zum Ewigen!

422

Regen rauscht nieder

und die Luft ist kühl, doch das

Herz hüpft vor Freude!

5.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 05.11.07: In ihr weiß wallend Gewand gehüllt, …

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Nebel in einer Baumkrone 

Nebel in einer Baumkrone! (eigenes Photo)

409

Wolkenverhangen

der Nachthimmel, die Erde

in Nebel gehüllt.

410

In ihr weiß wallend

Gewand gehüllt, schwebt Tefnut,

die Nebelfrau, aus

Wolken herab zur Erde.

Tautropfen säum´n ihren Weg.

411

Durch das Tal wandelt

die Nebel-Fürstin Tefnut.

Man streut Tauperlen!

I

Tefnut: In Ägypten Tochter des Sonnengottes und Gemahlin des Luftgottes Schu. Sie und ihr Volk leben von der Umwandlung von Wasserdampf in Wassertröpfchen, das sind Wolken, Nebel oder Tau.

Wasser verwandelt sich in Dampf, wenn dem Wasser (hauptsächlich von der Sonne) Wärme zugeführt wird. Wenn dann der Dampf in der Form von Wolken, Nebel oder Tau wieder zu Wassertröpchen kondensiert, wird diese Wärme wieder frei. Es ist der feinstoffliche Anteil dieser freiwerdenden Energie, welche den Elben der Fürstin Tefnut als Nahrung dient.

Tefnut, die Göttin des lebensspendenden Taus, und Schu, der Luftgott, bringen die Zweiheit in die Welt. Mit diesem Paar beginnt nach mythologischer Vorstellung Alt-Ägyptens die geschlechtliche Fortpflanzung.

In dem finnischen National-Epos “Kalevala”  heißt es in der ersten Rune:

“… Sturmwind wiegte dort die Jungfrau (aus den Lüften),

spielte mit der Maid die Meerflut,

in dem blauen Seegebiete

schaumgekrönter Wellenkämme:

weht der schwere Wind sie schwanger,

gibt das Meer ihr Mutterfülle. …”

Für die Liebe ist ebenfalls eine Göttin zuständig, die dem Wasser entstammt. Die Griechen haben ihre Liebesgöttin Aphrodite, die Meerschaum-Geborene,  am ausführlichsten beschrieben. Aphrodite ist die Göttin der Liebe, des süßen Verlangens und der sinnlichen Lust. Sie trägt aber auch die Züge einer Urmutter. Für die Erde ist Aphrodite die Göttin der blühenden Natur und des segensreichen Wachstums. Der Begleiter von Aphrodite ist Eros. Eros ist für die Anziehung zwischen den Geschlechtern, Aphrodite für ihre Vereinigung zuständig. Eros und Aphrodite sind leibhaftig anwesend, wenn die Geschlechter von Liebe zueinander ergriffen werden und sich im Liebesakt vereinigen. Wenn Aphrodite in die Körper der Liebenden hineingeht, steigert sie die Liebe zu Rausch und Ekstase. Gleichzeitig verleiht sie den Liebenden größere Anmut und Schönheit. Ohne ihre Mithilfe können die absoluten Höhepunkte nicht erreicht werden.

Auch in die Mythen anderer Völker, der Inder z.B., ist die Beobachtung eingeflossen, dass Liebesgottheiten beim Liebesakt dabei sind. Krishna der “Vielgeliebte”sagt zu den tanzenden Gopi-Mädchen, dass er von nun an bei jedem Liebesakt, den Mann und Frau vollziehen, dabei sein wird.

Die mittelalterlichen Mönche wußten über die Wirkungsweise von Naturgeistern, welche Menschen in bestimmten Lebenssituationen stark beeinflussen und ihnen den Kopf verdrehen, ebenfalls gut Bescheid. Da diese Wesen sie in ihrem meditativen Leben störten, betrachteten sie sie als Dämonen, die es zu bekämpfen galt. Die schöne Aphrodite war für sie der “Dämon der Unzucht, der direkt in den Leib fährt und ihn in Brand steckt.” Dabei wären ohne die Mithilfe der Liebesgöttin die Menschheit und die höheren Tierarten wahrscheinlich gar nicht erst entstanden. Um die zwischen zwei Menschen bestehenden Mauern nieder zu reißen, damit sie in Paar bilden, eine Familie gründen und Kinder haben, bedarf es außergewöhnlicher Kräfte.

Die dämonische Seite der Aphrodite wird von manchen mit Lilith, der ersten Frau Adams, in Verbindung gebracht. In Goethes Faust warnt Mephisto den Faust vor ihren Verführungskünsten. Lilith ist auch eine Symbolfigur der Emanzipation.  

!! :

412

Weiches Nebelgrau

umfängt die gelben Bäume.

Ganz still stehen sie.

413

Den ganzen Tag schon

ist es regnerisch und kühl;

es glänzt der Asphalt.

3.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 03. und 04.11.07: Manchmal sind die Kräfte, welche eine Seele auf der Erde festhalten, so stark, dass sie dem Toten-Geleiter nicht folgen kann oder mag!

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Grabmal eines Künstlers auf einem Friedhof in St. Petersburg (eigenes Photo)

Grabmal des Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowski auf dem Tichwiner Friedhof in St. Petersburg (eigenes Photo)

Wohl nicht zufällig ”schwebt” der größte Engel auf dem Tichwiner Friedhof  über dem Grab von Tschaikowski.

Bei dem Engel auf dem Photo oben handelt es sich um einen Seelenführer oder Totengeleiter, welcher die Seelen von Verstorbenen vom Diesseits ins Jenseits geleitet und evtl. auch beim Totengericht assistiert. In Indien ist dies u.a. Agni, der Feuergeist, in Ägypten Anubis, bei den Griechen Hermes, bei den Germanen die Walküren und im Christentum ein Engel des Erzengels Michael. Letzterer wird von der Skulptur oben dargestellt. Gezwungen, ihm zu folgen, wird die Seele von dem Totengeleiter anscheinend nicht. Manchmal sind die Kräfte, die sie auf der Erde festhalten, so stark, dass sie dem Engel nicht folgen kann oder mag. Diese Seelen sind dann für kürzere oder längere Zeit “erdgebunden”. Von einem Selbstmörder wird gesagt, dass er bis zu dem Zeitpunkt auf der Erde bleiben muss, an dem er gestorben wäre, wenn er sich nicht das Leben genommen hätte.  

Im November, dem Totenmonat, sind Geister von Verstorbenen überall auf dem Friedhof anzutreffen; ansonsten halten sie sich bis etwa sechs Wochen nach ihrem Tod über ihrem Grab auf, erwarten dort Besuche von Angehörigen und Freunden und kehren zwischendurch auch mal nach ihrem bisherigen Zuhause zurück.

Auch die einfacher gestalteten Geister von Tieren halten sich nach ihrem Tod noch eine Zeitlang bei ihrem Körper bzw. den Resten davon auf. (Der Haupt-Unterschied zum Menschen besteht darin, dass sie kein höheres Selbst besitzen, sondern Teil einer Gruppenseele sind.) Man kann sie mit radiästhetischen Instrumenten, wie der Wünschelrute, oder auch einfach mit der Handfläche ausfindig machen und dabei leicht mit lebenden Tieren verwechseln. Auf diese Weise kam der Autor zum erstenmal bewußt in Kontakt mit dem Geist eines toten Rehkitzes. Er erhielt vom Rand eines Getreidefeldes das Signal eines Rehes, konnte es aber beim besten Willen nicht sehen. Das Signal des Tieres war jedoch überdeutlich, so dass er schließlich in das Getreidefeld hineinging, um herauszufinden, was ihm dort ein Reh vorspiegelte. Etwa an der Stelle, von der das Signal ausging, fand er die Reste eines Rehkitzes, Knochen und vertrocknete Fellstücke. Der Geist des Rehkitzes war etwas zurückgewichen, kehrte aber zurück, als sich der Autor entfernte. Er hat dann noch viele Male nach den Geistern toter Tiere Ausschau gehalten und immer das gleiche gefunden. Die Geister der Tiere schwebten über ihren Körpern oder Resten davon und wichen etwas zurück, wenn er in ihre Nähe kam. Ein Radiästheten-Kollege, welcher diese Beobachtungen ebenfalls machte, ein Professor, ermahnte ihn, den Geistern der Tiere mit Respekt zu begegnen. Freundlichkeit sollte ebenfalls dazu gehören, meint der Autor.

Einmal lag ein kleiner Vogel tot auf der Erde. Sein Geist war aber nicht dabei. Der Autor konnte ihn der Nähe des Vogel-Körpers auch nicht ausfindig machen, so viel Mühe er sich auch gab. Schließlich fand er ihn in etwa zwei Meter Höhe, vor der Mauer, die dort stand. Der Autor hat sich dann folgendes zusammengereimt: Eine Windboe hatte den Vogel nach unten gedrückt, so dass er gegen die Mauer prallte und tot zu Boden fiel. Der Vogel-Geist hatte die veränderte Situation jedoch noch nicht registriert. Er flog weiter, kam aber nicht über die Mauer hinweg.

Ähnlich geht es Soldaten, die im Gefecht fallen. Sie kämpfen weiter und wundern sich, dass ihre Waffen keine Wirkung mehr zeigen.

401

Die harte Schale

des Ich trennt uns von der Welt.

Sie muß zerbrechen!

402

Gott singt die Welt. Wir

lauschen, ohne sein  Lied als

Ganzes zu kennen.

403

Wie der Fluss ein Teil

des Ozeans, so ist die

Seele Teil von Gott.

404

Das Meer kann den Fluss,

doch ein Fluss niemals das Meer

in sich aufnehmen!

405

Wo bin ich denn hier?

November-Nebel macht die

Welt ganz unwirklich!

406

Ein gold´ner Lichtschein

aus weißem Nebel: Blätter

des Ahorn-Baumes!

!!

Zwei Haikus von Tine:

407

Blauweiße Blüten -

sie sollen winterfest sein.

Ob sie dann frieren?

408

Früh der erste Frost.

Ob es die Balkon-Blumen

schon gemerkt haben?

2.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 02.11.07:… Tag, der den “Toten” frei ist. Sie besuchen uns, wenn wir ihrer freundlich gedenken!

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Baumstämme am Wegrand

Baumstämme am Wegrand (eigenes Photo)

Vier Haikus von Tine:

392

Hohe Holzklafter

säumen unseren Herbstweg:

Wald vom Sturm gefällt!

393

Laub tanzt durch die Luft:

Verirrte Sommer-Vögel

im Herbst-Sonnenschein!

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Die Krähen rufen

am Morgen laut hin und her.

Leise fällt Herbst-Laub.

395

Es ist ihr Stammplatz.

Die Krähe auf dem Dachfirst

pickt dort an dem Brot.

I

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Fallende Blätter

und Baumstämme am Wegrand -

Bilder des Wandels.

397

Sturm reißt Laub von

den Zweigen und tief aus dem

Erdreich die Wurzeln.

Nun kann im nächsten Frühjahr

alles wieder neu wachsen.

398

Toten-Sonntag heut´

ist der Tag, der wie immer

den “Toten” frei ist.

Sie besuchen uns, wenn wir

ihrer freundlich gedenken!

399

Auf´m Weg zum Friedhof

liegt der “Tote” nicht im Sarg;

er geht hinter her!

Fächer-Ahorn im Herbst-Regen

Fächer-Ahorn im Herbst-Regen (eigenes Photo)

400

Wie das Herbst-Laub des

Fächer-Ahorns so brennt heut´

abend der Himmel!

1.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 01.11.07: Ein Opferstein, auf dem auch Menschen geopfert wurden.

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 Opferstein in einem Wald in Norddeutschland

Opferstein in Norddeutschland aus der Germanenzeit. Es wurden Tier- und auch Menschenopfer dargebracht. Kriegsgefangene wurden einer Gottheit geopfert. Sie mußten dieser eine Zeitlang dienen. Wer dies zu ihrer Zufriedenheit tat, kehrte bei einer Reinkarnation mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet zu den Menschen zurück. Diese Fähigkeiten waren solche, die ihm die Gottheit verliehen hatte, damit er seinen Dienst bei ihr verrichten konnte. (In dem Märchen von Frau Holle wird etwas ähnliches in Bezug auf ein Mädchen geschildert.)

Woher weiß man dies? Es ist in der Aura von Menschen gespeichert. Wer in der Aura zu lesen vermag, kann dies auch finden.

Das Wesen in dem Stein hat sich von der feinstofflichen Kraft des Blutes der Opfer ernährt und wurde später von christlichen Missionaren verteufelt. Es ist nicht gerade freundlich gesinnt. Man kann es aber als indifferent in Bezug auf Menschen ansehen.

Schälchenstein aus Norddeutschland

Schalenstein aus Norddeutschland; man findet Schalensteine an vielen Stellen in Europa; auch in Menhiren der Bretagne sind (künstliche) Vertiefungen vorhanden.

Schale auf der Rückseite eines Menhirs vor einem Steingrab

Schale auf der Rückseite eines Menhirs vor einem Steingrab am Meer bei Locmariaquer in der Bretagne

Wahrscheinlich wurde Steinstaub aus den Schälchen ausgekratzt und mit Wasser vermischt als Heiltrank bei bestimmten Krankheiten getrunken. Diese Praxis wird heute noch von manchen Heilern ausgeübt. Es gibt auch andere Beobachtungen. Mellie Uyldert schreibt in ihrem Buch “Mutter Erde”, Hugendubel, 1987:

“Häufig werden sie heute noch am Allerseelentag im Herbst gebraucht; man gießt dann Wachs oder Öl hinein und einen Docht, der entzündet wird.

Das Wesen in dem Stein ist den Menschen wohlgesonnen.

Steine ”leben” viel, viel länger als Menschen. Ihr Alter kann nach Millionen, ja Milliarden von Jahren zählen, letzteres bei Meteoriten. Alles ist beseelt, auch ein Stein; die Beseelung eines Steines erhält im Laufe der Zeit viele Anstöße zur Entwicklung “spiritueller Intelligenz”. Die Wesen von Steinen im Fluss und am Meeresstrand erhalten Energie durch die Bewegung in der Strömung bzw. Brandung. Ein Stein kann auch einem höheren Geistwesen als (vorübergehender) Aufenthaltsort dienen. Hierfür gibt es Beispiele aus Indien und dem Umbanda-Kult Südamerikas. Xango, ein Gott, der für Gerechtigkeit sorgt, “lebt in einem Stein”, heißt es dort.

384

Das Sichtbare ist

nur ein winz´ger Bereich der

ganzen Wirklichkeit.

385

Ost-Nordost stieg am

Abend der abnehmende

Mond am Himmel hoch.

386

Lumpen-Laterne

und auch nicht “Sonne der Nacht”;

du bist ein Magier,

gebietest über Ebbe

und Flut und das Weibliche!

387

Der Himmel ist klar;

Mond und Sterne leuchten hell.

Die Luft köstlich frisch!

!!!!

Vier Haikus von Tine:

388

Er nimmt wieder ab

und leuchtet doch noch so hell,

der stille Herbst-Mond.

389

Über den Hügeln

leuchtet in klarer Herbstnacht

der freundliche Mond.

390

So weit im Osten

stand heute abend der Mond,

dass ich ihn suchte.

391

Am dunklen Himmel

leuchtet in klarer Herbstnacht

unser stiller Mond!

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