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30.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 30.11.07: “Nimm mein Brot”, sagt er, legt sich in den Schnee und stirbt, so…

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Altar der Abtei Königsmünster

Altar der Abtei Königsmünster aus massivem Fels, von einer unterirdischen Säule getragen

Ort der Kraft in der Kirche ist der Altar, auf dem Brot und Wein gesegnet werden und auf den bei der heiligen Eucharistie-Feier ein Engel herabsteigt und den Menschen Kraft zuströmen läßt.

(Wenn man in einer Synagoge nach dem “heiligen Ort” fragt, findet man eine Buchrolle, die Thora.)

Engel des Abendmahls

Engel des Abendmahls, ähnlich wird er gesehen; charakteristisch ist sein strahlender Glanz

535

Kraft des Segnens ist

im Stein, die des Engels des

Abendmahls darüb´r!

536

Himmel und Erde

können sich an jedem Ort

berühr´n, wo wir sind,

doch an manchen Orten tun

sie´s eher als anderswo.

537

Die Mönche singen

und beten und jeder hat

auch seinen Beruf,

den er solange ausübt,

wie es seine Kraft zuläßt.

538

Singen verstärkt die

Kraft des Gebetes. Wind des

Geistes weht ins Herz!

539

“Nimm mein Brot”, sagt er,

legt sich in den Schnee und stirbt.

So überlebt´ich!

I

Aus der Kriegs-Gefangenschaft in Rußland

Stein aus Sion/Jerusalem

Stein aus Sion/Jerusalem, eingemauert in die Wand der Klosterkirche der Abtei Königsmünster

29.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 29.11.07:… im Fluss der Zeit am Ufer des Ew´gen ankernd!

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Klosterkirche der Abtei Königsmünster in Meschede im Hochsauerland

Klosterkirche der Abtei Königsmünster über Meschede im Hochsauerland

In der Kirche ist ein Ort der Kraft, der sich schon von außen spüren läßt.

530

Die Kirche ein Schiff -

im Fluss der Zeit am Ufer

des Ew´gen ankernd!

531!

Einer großen  Burg

gleich ragt das Kloster gegen

den dunklen Himmel!

532

Das Ewige Licht

leuchtet rot im Halbdunkel

der Kloster-Kirche!

533!

Wieder zu Hause

in meiner Kloster-Zelle.

Draußen die Berge!

534

Sie verehren Gott

in allem, was sie tun, die

Jünger Benedikts!

Geschmiedeter Gingko im Kloster-Garten

Geschmiedeter Gingko im Kloster-Garten zeugt von der Kunstfertigkeit des Mönch-Schmieds.

28.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 28.11.07: Idun hütet die magischen… /Avalon bedeutet “Apfel”

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Obstbaum-Garten im November

Apfelbaum-Garten im November vor dem “Haus der Stille” bei den Benediktinern, Vorbild für Tines Apfelbaum-Garten

Im Vordergrund Yggdrasil

Apfelbaum mit Rabe und Äpfeln

Apfelbaum mit Rabe und Äpfeln im November

522

Dicht verzweigter Freund

nährst Vögel und Menschen mit

Früchten des Lebens!

523

Idun hütet die

magischen Äpfel, welche

Jugend verleihen!

524

Es hat schon geschneit,

doch Apfelbäume tragen

noch ihre Früchte.

Vögel werden sie fressen;

Menschen ernten sie nicht mehr!

525!

An kahlen Bäumen

hängen noch gelbe Äpfel,

nur für die Krähen!

526

Als ich fastete,

riefen die Äpfel am Baum

laut: “Komm, iß mich!”

527

Gelbes Laub wirbelt

hoch durch die Luft. Ein Sturm reißt

letzte Blätter fort.

528

Sturm im Apfelbaum!

Schneeflocken wirbeln im Kreis;

Stämme schneebedeckt.

529!

Gelassen stehen

die alten Apfelbäume

im Klostergarten!

27.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 27.11.07: Die Erlenfrau zuerst “rauh wie Baumrinde”, doch auf einer anderen Ebene von engelhaftem Glanz und eine Fürstin des Landes!

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Abendrot im November im Hochsauerland

Abendrot im November im Hochsauerland

513

Wolken kleiden sich

an November-Abenden

in Rosa und Rot!

514

Glutrot der Himmel

wie das Stammholz gefällter

Erlen am Wasser!

515!

Verzaubert bin ich

immer wieder vom rosa-

goldenen Himmel!

516!

Der Himmel schmückt sich

mit rosa Wolkenbändern

am frühen Morgen!

517

Gruppenweis´ recken

Fichten ihre Häupter in

mondhellen Himmel!

518

Berge, waldbedeckt,

wohin ich schau´. Im Talgrund

da rauschen Bäche!

519

Früher Herbst-Abend!

Wir wandern unter Erlen

am murmelnden Bach.

520

Die Füße sinken

ein in morastigen Grund

um Wasser-Lachen.

521

Aus düsterem Moor

leuchtet das Holz gefällter

Schwarz-Erlen blutrot!

I

Die Erle ist vor allem der schwarze Baum des stehenden Wasser oder gar Moores und wird auch als Wesen des Nebels erfahren. In Goethes Ballade “Erlkönig” wird ein Knabe, der in der Nacht mit seinem Vater auf einem Pferd unterwegs ist, vom Erlkönig umschmeichelt, mitzukommen und schließlich berührt. Mit einem Schrei auf den Lippen stirbt er. Wohl oder übel gehört er nun zur Schar des Erlkönigs und seiner Töchter.

Die Ballade soll auf das dänische Lied “Die Tochter des Elbenkönigs” zurückgehen, eine Auffassung, die aber auch angezweifelt wird:

Oluf begegnet bei einem nächtlichen Spaziergang Elben, die wie immer auf einer Wiese tanzen. Die Tochter des Elben-Königs lädt Oluf zum Tanz ein, aber er lehnt ab. Da gibt ihm das Elben-Mädchen einen Schlag aufs Herz, setzt ihn leblos und bleich in den Sattel seines Pferdes und schickt es nach Hause. Am nächsten Morgen soll Olufs Hochzeit stattfinden, aber seine Braut findet ihn tot. (Nach Jaques Brosse: Mythologie der Bäume, Walter Verlag, 1990)

Die australischen Ureinwohner, die Aborigines, sagen, dass in den Menschen die Seelen des Landes inkarnieren. Zu den Seelen des Landes gehören auch die Elben. Vor diesem Hintergrund kann die Tat der Elbenkönigin auch noch andere Ursachen haben als verletzter Stolz.

Wenn die Seele eines Menschen aus dem Elbenreich stammt, besitzt er in stärkerem Maße als andere die Gabe der Weissagung und auch noch andere Fähigkeiten.

Wie alte Mythen zeigen, gibt es auch die Erlen-Frau und es soll kein Zufall sein, dass die germanischen Worte für Elfen und Elben so ähnlich sind. Die Erlen-Frau soll Wanderern als verführerisch schöne Frau erscheinen. In der mittelalterlischen Sage von Wolfdietrich erscheint sie zunächst “rauh wie Baumrinde”, aber auf einer anderen Ebene ist sie von engelhaftem Glanz und eine Fürstin des Landes. (Nach Fred Hageneder: Geist der Bäume, Neue Erde Verlag GmbH, 2000) 

Erlenholz, Schnittfläche

Erlenholz, Schnittfläche

Erlen “bluten”.  Bei Berührung mit Luft färbt sich ihr Saft rot.

26.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 26.11.07: “Bring mich nach dem Hardenberg, da will ich verehret sein!”

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Madonna im Dom zu Neviges

Madonna im Dom zu Neviges (eigenes Photo)

Das Gnadenbild, das die Heilige Maria als Immaculata (Unbefleckte Empfängnis) zeigt, ist unten in die große Marien-Statue (Photo oben) eingelassen. Der Franziskaner Mönch Pater Antonius Shirley, der im Kloster in Dorsten täglich vor dem Gnadenbild  betete, hörte, wie eine Stimme aus dem Bild sprach:

“Bring mich nach dem Hardenberg, da will ich verehret sein!”

Dies war zur Zeit der Reformation, in der die Katholiken mit den Evangelischen im Streit lagen. Da die Stimme auch eine wunderbare Krankenheilung weissagte, übersandte der Pater das Marienbild den Franziskanern in Neviges, das zur Herrschaft der Fürsten von Hardenberg gehörte. Die Heilung fand statt und es wurden weitere Heilungen bezeugt.

Wunder stehen nicht

im Widerspruch zur Natur,

sondern im Widerspruch

zu unserem Wissen von der Natur.

                                         Augustinus

Auf dem Gnadenbild ist Maria mit der Sonne umkleidet. Von ihrem Körper gehen Strahlen aus.

Sie steht auf dem Mond, der von Christen im Zusammenhang mit Maria als Immakulata als Symbol der Unbeständigkeit aufgefaßt wurde, da seine Gestalt dauernd wechselt. Maria ersetzt aber als Gottesmutter und Himmelskönigin die alten Muttergöttinnen bzw. ist nur ein anderer Name für eine mächtige, insbesondere den Frauen helfende Wesenheit, wie z.B Freya bei den Germanen und Isis in Ägypten. Deshalb ist der Mond, auf dem Maria steht, in stärkerem Maße ein Symbol weiblicher Fruchtbarkeit und ewigen Lebens.

Der Autor war mit einem Heiler befreundet, der im Namen der Gottesmutter heilte. Tatsächlich konnte der Autor bei dem Heiler, wenn dieser seiner Heiler-Tätigkeit nachging, eine Wesenheit wahrnehmen, die sich als “Engel der Gottesmutter” ansprechen ließ. Diese wurde in dem Maße, in dem die Fähigkeiten des Heilers zunahmen, immer stärker. Zur Verblüffung des Autors ließ sich die Wesenheit, die dem Heiler zur Seite stand, nicht nur als “Engel der Gottesmutter”, sonder auch als “Engel der Freya” sowie “Engel der Isis” ansprechen. Die Resonanz war bei “Engel der Freya” mit Abstand am größten!

In der Offenbarung des Johannes wurde eine Darstellung der Gottesmutter und Himmelskönigin gesehen:

“Eine großes Zeichen erschien am Himmel: eine Frau mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt einen Kranz von 12 Sternen” (Offb 72,7).

Die 12 Sterne wurden als die 12 Apostel gesehen, sie stellen aber in stärkerem Maße die 12 Monate des Jahres dar. Die Zwölfheit gilt als vollständiger Zyklus. In China gibt es die 12 Erdstämme (Tierkreise), Herodot spricht von 12 Olympischen Göttern und Göttinnen usw.

513

Eine brennende

Kerze zu den and´ren vor

der Gottesmutter!

514

Im November in

der Kirche für Verstorb´ne

Kerzen anzünden!

515

Die Wege trauern

wie die von Sion, wenn Leid

die Menschen bedrückt!

I

(Sion hier Name für Jerusalem)

516

Im November sind

Seelen vieler Verstorb´ner

tags auf dem Friedhof

anzutreffen, nachts feiern

sie in der Kirche die Messe!

517

Ich lege beide

Hände auf das Gnadenbild

der Mutter-Gottes,

bitt´sie um ihren Segen.

Kraft strömt mir zu und stärkt mich!

518

Regen und Sonne

fallen erst auf die Haut und

dann in die Seele.

Auch die Nähe von Engeln

spürt zuerst unser Körper!

24.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 24. und 25. 11. 07: Ein “himmlisches” Reh biss Tine ins Bein, weil…/ Tanz der Elben!

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Tor zu einem Kami-Schrein in Nara, Japan

Tor zu einem Kami-Schrein in Nara, Japan (eigenes Photo)

“Himmlische” Rehe in Nara

“Himmlische” Rehe in Nara, Japan (eigenes Photo)

Nara war in der Zeit von 710 bis 784 Sitz des Kaiser-Hauses und die erste “feste” Hauptstadt Japans.

Im Nara-Park, in dem sich die bedeutendsten sakralen Bauwerke Naras befinden, laufen mehr als 1000 zahme Rehe und Hirsche frei umher. Die Tiere erinnern an die Ursprungs-Legende des Kasuga-Schreins, nach der die vier Gottheiten des Schreins auf Hirschen reiten. Wie alle anderen Tiere, die mit Gottheiten in Verbindung stehen, so sollen auch die “himmlischen” Rehe und Hirsche des Nara-Parks über magische Fähigkeiten verfügen, die sie nach eigenem Gutdünken nutzen.  

Himmlisches Reh auf Kanaldeckel in Nara, Japan

Ein “himmlisches” Reh auf einem Kanaldeckel in Nara, Japan (eigenes Photo)

509

Das himmlische Kind,

der Wind, treibt Schäfchen-Wolken

über den Himmel!

510

Kaum zu erkennen

inmitten fahler Blätter -

Rehe braun wie Laub!

511

In Nara biss ein

“himmlisches” Reh Tine in´s

Bein, weil sie ihm nicht

schnell genug das Futter gab!

Rehe auch auf Kanal-Deckeln.

512

Wer kennt die Stellen,

wo Rehe aus der Erde

ins Leben treten?

I

Nach dem Wissen australischer Ureinwohner treten die Känguruhs an bestimmten Stellen aus der Erde ins Leben. Dies gilt bei uns auch für die Rehe.

Vollmond

Photo des Vollmondes von Microsoft

Nach dem Kalender ist am 24.11.07 um 15.30 Vollmond.

Der Vollmond steht für Frau, Fruchtbarkeit, Reife, Sexualität.

An den drei Tagen des Vollmondes tanzen die Elben in größeren Kreisen. Bei ihrem Rundtanz baut sich in der Mitte des Tanzkreises ein Energiefeld auf. Sobald dieses Feld eine bestimmte Höhe erreicht hat, schwebt eine Elbe hoch und nimmt die Energie in sich auf. Das Energiefeld verschwindet. Da der Tanz ohne Unterbrechung weiter geht, baut es sich rasch wieder auf und die nächste Elbe schwebt hoch und nimmt seine Energie in sich auf. Während eine Elbe die Energie aufnimmt, ist sie “energiestark”. Sie wird sozusagen von ihr “geschüttelt”.

Es gibt Plätze, wo man Elben öfter hat tanzen sehen. (Wuppertal-)Elberfeld soll z.B. seinen Namen daher haben. Auch der Name des nach dem Rhein größten deutschen Flusses, der Elbe, soll von den Elben herrühren. Menschen, die in der Nacht an tanzenden Elben vorbeikommen, sollen dazu aufgefordert werden können, mitzutanzen. Wer sich dabei nicht zu ungeschickt anstellt und keine Tabus bricht, kann mit einem Glück bringenden Segensspruch bedacht werden.

Es sollen sich im übrigen nicht nur die Naturgeister und Engel, sondern auch die Geister der Verstorbenen zum Tanz zusammenfinden. Hierüber gibt es viele Berichte. In einem Mythos des nordamerikanischen Stammes der Obija tanzen die Geister der Toten Nacht für Nacht. Das Reich der Toten wird bei einigen alten Völkern als dem der Elben ähnlich angesehen.

Auch wenn (lebende) Menschen tanzen, bauen sie ein Energiefeld auf. Wenn z.B. ein Schamane tanzt, so kann er die feinstofflich Energie, die er dabei gewinnt, für sich selber nutzen oder sie seinem Hilfsgeist zur Verfügung stellen, damit dieser die ihm gestellte Aufgabe erledigt. Manche Hilfsgeister verlangen den Tanz. Die Anhänger der modernen Hexenkulte verwenden immer noch den Tanz, um Kraft zu erzeugen. Die Energie des Tanzes kann auch dazu benutzt werden, um einen heiligen Ort zu schaffen. Mit Tanz wurde auch die Gottheit geehrt. In der Bibel steht, daß David vor der Bundeslade des Herrn getanzt hat.

Gomoro, ein traditioneller Azteke und Leiter einer Tanzgruppe, schreibt zur Wirkung des Tanzes u.a. folgendes:

“Die Energie, die bei unseren Tänzen entsteht, ist sehr stark. Sie ist so gewaltig, dass wir ohne weiteres Regen erzeugen können oder es der Sonne an einem seit Tagen bewölkten Himmel gelingt, durchzukommen. Wir können Menschen durch die Tänze heilen…”.

23.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 23.11.07: Klarheit!

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Kalligraphie “Klarheit” von Christine Lehmann, 2004

Kalligraphie “Klarheit” von Christine Lehmann, 2004

Das chinesische Schriftzeichen für Klarheit geht aus den Schriftzeichen für Sonne und Mond hervor.

1

Himmels-Augenpaar -

der Mond in der Sternen-Nacht,

die Sonne am Tag!

2

In schwarzer Tusche

Sonne und Mond zusammen -

das Licht der Klarheit!

3

Das Tusche-Zeichen

dort schwarz auf weißem Papier

steht für Erleuchtung,

geschaffen als ein Symbol

der Klarheit in Versenkung.

4

In der Versenkung

das Denken beruhigen;

Klarheit durch Stille!

5

Denken wie gewohnt

führt niemals zur Erleuchtung,

Meister der Worte!

6

Kleine Wahrheiten

nur haben klare Worte,

die großen nur Schweigen!

7

Der dreibeinige

Rabe wohnt in der Sonne,

der Hase im Mond.

22.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 22.11.07: … Hohe Wellen gischtgekrönt, Rosse Neptuns, weiß gemähnt!

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Schatten von Felsen am Meeresstrand von Etritat

Schatten von Felsen am Meeresstrand von Etretat in der Normandie (eigenes Photo)

1

Der Felsenzinnen

Schattenburg am Strand gewiegt

von Meereswellen!

2

Ein rauher Wind bläst

vom Meer; wir suchen Schutz am

Strand hinter Felsen.

3

Das Lied des Meeres

ist der Gesang der Mutter;

es hat uns gebor´n.

4

Sturm peitscht Sandkörner

in unser Gesicht, als wir

uns dem Strand nähern.

Hohe Wellen gischtgekrönt,

Rosse Neptuns weiß gemähnt.

I

Rosse Neptuns sind Meereswesen, die von der Energie der Brandung leben.

5

Die Mondsichel hängt

schmal am nachtblauen Himmel.

Rings funkeln Sterne!

6

“Im Sommer eine

Fläche blau zu malen, ist

wie baden im Meer.”

21.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 21.11.07: Blick auf´s Meer bei Etretat - Tefnut trifft sich mit Meer-Engeln!

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Blick auf den Atlantik von den Kreidefelsen bei Etritat in der Normandie

(eigenes Photo) 

1

Unterwegs zum Meer.

Fern schon ein heller Schimmer

am Wolken-Himmel.

2

Von weißen Felsen

aus schweift der Blick über den

grauen Atlantik.

3

Wellen umspielen

die nackten Füße, als wir

am Strand entlang geh´n.

4

Über den Wellen

bis fern zum Horizont hin

hell gleißendes Licht!

5

Nebel vom Meer her

lässt die Sonne verblassen;

Tefnut trifft sich mit

Meer-Engeln. Den Menschen wird´s

ungemütlich; sie frösteln!

6

Tiefgraue Wolken,

ein blaues Himmels-Fenster,

vom Wind geöffnet!

7

Blaugrau der Himmel,

darunter graugrün das Meer.

Hellblau der Himmel,

darunter tiefblau die See.

Vom Himmel wird es bestimmt!

20.11.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 20.11.07: Möwen bei der Futtersuche am Meeres-Strand!

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Möwen beim Baden im Atlantik

Möwen bei der Futtersuche am Atlantik (eigenes Photo)

1

Vom Cafe´am Strand

schauen wir hinaus auf´s Meer.

Samba zur Brandung!

2

Auf der Bank sitzend,

tosende Brandung um uns;

Schauen und Horchen!

3

Welle um Welle

bricht sich schaumgekrönt am Fels.

Wilder Atlantik!

4

Hoch auf spritzt die Gischt -

die Wellen brechen stürzend,

fluten die Felsen!

Darin unsichtbar Wesen,

die Kraft der Brandung nutzend.

5

Freude der Welt und

aller ihrer Wesen ist

die Freude Gottes!

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