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31.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 31.10.07: Galadriel, Herrin des Waldreiches der Elben:

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Galadriel, bei Tolkien Herrin des Waldreiches der Elben

Galadriel, bei Tolkien Herrin des Waldreiches der Elben (eigenes Photo einer Figur der Herrin von Lothlorien). Ihre Macht besteht darin, anderen “ins Herz zu blicken”.

379

Sich Elben öffnen,

heißt teilhaben an ihrem

Wissen und es auch

nutzen können! Elben und

Menschen sind Nahverwandte.

I

Eigene Erfahrungen:

Nachdem der Autor wegen eines verletzten Waldbaumes im Winter einen längeren Umweg machte, um dem Baum die Heilkraft Reiki zu geben, weihten ihn Baumfürsten in den folgenden Wochen in ihre “Geheimnisse” ein, soweit er fähig war, sie zu verstehen.

380

Zwischen Tag und Traum

Wissen erlangen und es

wie von selbst nutzen!

381

Druiden sagen,

Magie sei nur mit Hilfe

von Elben möglich.

382

Elben und Engel

suchen Liebe in Seelen,

dort gehen sie hin;

Dämonen, die suchen Hass,

um sich davon zu nähren.

383

Ewigkeit berühr´

die Erde; jeder Ort sei

heute Avalon!

30.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 30.10.2007: Halloween-Dämon, vor uns´ren Kürbisfackeln musst du weichen!

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Portal-Skulptur über dem Eingang zu einem Schloß in Norddeutschland - Drache, der mit einer Schlange kämpft

Skulptur Schloß Clemenswerth, Emsland - Drache, der mit einer Schlange kämpft (eigenes Photo)

374

Die Säge hat die

Hecke gerupft wie der Greif

einen Singvogel!

375

Hohe Holzklafter

säumen unseren Herbstweg -

Wald vom Sturm gefällt.

376

Grauslicher Dämon -

Ausgeburt unserer Wut,

nicht der Phantasie;

Hass genährt - sichtbar zwischen

Tag und Traum. VERNICHTE IHN!

I

Eine der grundlegenden Erfahrungen des Autors. Es gibt auch die Auffassung, dass Dämonen durch negative Emotionen wie Hass aus anderen Sphären angezogen werden. Sie heften sich an uns und können von Sensitiven wahrgenommen werden. Wenn wir den Hass überwinden, wird er gewöhnlich wieder verschwinden.

Wer von einem Dämon angegriffen wird, weil sich z.B. jemand an ihm rächen will - beim Einschlafen oder im Traum wird dies gewöhnlich von dem Angegriffenen wahrgenommen -, der kann sich folgendermaßen dagegen wehren:

Vollständig wach, führt er Tiefatmungen durch, vielleicht zehn Minuten lang, und stellt die dadurch angesammelte überschüssige Energie seinen Schutzgeistern und seinem höheren Selbst mit der Bitte zur Verfügung, den Angriff zu unterbinden. Die Tiefatmung muss eventuell mehrere Male wiederholt werden.

Der Autor sah beim Einschlafen einmal jemand, der ein Gewehr auf ihn anlegte. (An der Stelle, an der man von einer “Geisterkugel” getroffen wird, soll sich Krebs entwickeln können.) Schlaftrunken führte er die oben beschriebene Tiefatmung durch und bat seine Schutzgeister, den Angriff abzuwehren. Aber als er sich wieder schlafen legte, wurde erneut ein Gewehr auf ihn gerichtet. Wieder suchte er auf die  beschriebene Weise dagegen vorzugehen, doch erneut tauchte der Schütze beim nächsten Einschlafen auf. Danach völlig wach und auf´s höchste alarmiert, ersuchte er nun sehr konzentriert und ernsthaft um die Hilfe seiner unsichtbaren Bundesgenossen. Der Schütze tauchte in seinem Traum jedoch wieder auf, aber ehe er noch sein Gewehr anlegen konnten, waren mehrere Polizisten zur Stelle und schleppten ihn fort.

Wie der Angriff zustande gekommen war, konnte in den nächsten Tagen  aufgeklärt werden.

Bei solchen Angriffen kann auch der hl. Antonius angerufen werden, der sich ja gegen die ihn bedrängenden Dämonen erfolgreich zur Wehr setzen konnte. Je nach der Schwere des Angriffs muss man längere Zeit beten.

377

Halloween, auch Fest

des Treffens alter Freunde

aus dem Land der Feen!

378

Ruf des Feen-Landes

zu Halloween: Erkennen,

Freude und Reinheit

dieses Reiches erwachen

in uns wieder zum Leben!

29.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 29.10.07: Vorbereitung auf Halloween!

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Yggdrasil mit Fürstenlinde, vorne links zwei Kürbisköpfe für Halloween

Vorne unsichtbar der Lebensbaum Yggdrasil, im Zentrum eine Fürstenlinde mit einem Baumgeist von hohem spirituellem Rang. 

Vorne links zwei Kürbisköpfe für Halloween, im Hintergrund Kinder, die aus Kürbissen Köpfe für Halloween schnitzen und auch diese beiden Köpfe geschnitzt haben. (Vorsicht! Der Boden ist bedeckt mit Kürbiskernen und daher äußerst glitschig.)

Halloween am Vorabend von Allerheiligen war bei den Kelten und Germanen das Winteranfangs-Opferfest. “Halloween” erinnert an die Totengöttin, Hellia oder Frau Holle bzw. die Erdgöttin. Die Kirche setzte an seine Stelle Allerheiligen und Allerseelen, das Totenfest, (1. und 2. 11.). Der Sinn des Opfers ist ein Opfer für die Ahnen, die Verstorbenen. Da die Natur stirbt, gedenkt man auch der Toten. Es gibt auch andere Deutungen. Das Brauchtum war in Europa von Land zu Land etwas verschieden.

Zu Halloween sind die Schranken zwischen der Menschenwelt und der Welt der Geister und Gottheiten durchlässiger als sonst. Menschen können dann leichter als sonst Geistwesen wahrnehmen und mit ihnen kommunizieren, wie z.B. mit Yggdrasil oder dem Baumgeist der Fürsten-Linde auf dem Photo oben. Andererseits besuchen dann aber auch Geister und wahrscheinlich leider auch Dämonen die Menschenwelt. Die Geister der Verstorbenen wurden früher von ihren Angehörigen eingeladen,  sie zu besuchen. “Ein Tag im Jahr ist den Toten frei”. hieß es. Man bewirtete die Geister der Verstorbenen und aß die Opfergaben anschließend selber auf. Von ihnen sollte eine positive Kraft ausgehen. Die Geister der Verstorbenen dürften die feinstoffliche Kraft der Nahrungsmittel in sich aufgenommen haben.

369

Halloween fallen

die Schranken zwischen uns´rer

und der Anderwelt.

370

Halloween-Dämon,

vor uns´ren Kürbisfackeln

mußt du jetzt weichen!

371

Die Anderwelt ist

unsichtbar für unsere

Augen, nicht jedoch

uns´re Welt für die “Augen”

der Wesen der Anderwelt.

372

Im Reich der Feen kann

eine Minute wie ein

Menschen-Leben sein.

373

Die Menschenwelt treibt

auf der Anderwelt wie ein

Boot auf einem Fluss.

27.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 27. u. 28.10.07: Am Altar strahlt ein Licht auf, als der Geistliche Brot und Wein segnet!

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Fliegende Möwe über dem Fluß

Die Möwe Jonathan über dem Fluss; im Hintergrund ein Auenwald.

Wenn Seeleute Möwen sehen, wissen sie, dass das nächste Ufer nicht weit entfernt ist. Bei manchen Küstenbewohnern galt die Möwe auch als Seelenvogel, der die Seelen ertrunkener Menschen zum Himmel, vorher aber noch zu ihren Verwandten an Land zurückträgt.

170

In der Dämmerung

kehren Vögel heim vom Meer

auf breiten Schwingen.

Sind es die weißen Möwen,

wohin mögen sie fliegen?

360

Oktober-Vollmond -

den Kopf im Nacken blicke

ich zu dir hinauf.

Dein gold´nes Licht fällt auf gelb

sich verfärbende Blätter.

361

Der Morgen heute

grau in grau, doch vergoldet

vom Laub der Bäume.

362

Blaugraues Schimmern

vieler Wildgänse von der

grünen Fluß-Aue.

363

Möwen fangen Brot,

das wir ihnen zuwerfen,

mühelos im Flug.

364

Im Gottesdienst klingt

eine Stimme auf, füllt mit

Gesang Raum und Herz!

365

Am Altar strahlt ein

Licht auf, als der Geistliche

Brot und Wein segnet.

I

Haikus von Tine:

366

Auf der Dachrinne

landet federnd die Krähe.

Ob sie was findet?

367

Schon wieder kommt sie,

die Krähe, und scharrt emsig

in der Dachrinne.

368

Auf der Dachrinne

hüpft federnd eine Krähe

mit suchendem Blick.

26.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 26.10.07: Mein herbstlicher Mond!

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Ahornbaum in gold´nem Herbstlaub

Ahornbaum in gold´nem Herbstlaub (Im Zentrum der Baumgeist)

356

Im Herbst schmücken sich

die Bäume mit goldenem

Laub wie mit Blüten.

357

Mit ihrem roten

Laub werden Bäume im Herbst

zu Chrysanthemen.

358

Heute nacht, da das

Licht des vollen Mondes auf

gold´ne Blätter fällt,

tanzen die Elben-Völker

im Groß-Kreis den Ernte-Dank.

359

Haiku von Tine:

Noch nicht völlig rund,

aber doch schon so makellos

mein herbstlicher Mond!

25.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 25.10.07: I-Ging erspürt Wandlungen des Schicksals als Yin und Yang!

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An den Eichen ist das Laub braun verfärbt

An den Eichen ist das Laub braun verfärbt (Photo vom 20-10-07)

Ahorn hat als erster seine Blätter auf das Feld geworfen

Ahorn hat als erster seine Blätter auf das Feld geworfen. (Das Ahornlaub reflektiert das Sonnenlicht.) (Photo vom 23.10.07)

351

Nach altem Gesetz

fallen die Blätter dieser

Bäume früh, jen´r spät.

352

Wandlung ist immer;

im Herbst wird sie sichtbar in

goldener Reife;

I-Ging erspürt Wandlungen

des Schicksal als Yin und Yang!

353

Nebelschwaden zieh´n

über reifbedecktes Land,

weißgold´n in Sonne!

354

Kinder der Elben

zeigen, dass auch sie sterben

nach langem Leben.

355

Das Reich der Träume

multidimensional,

nach Zukunft greifend!

23.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 24.10.07: Sie brachten Äpfel für Maria und ihr Kind!

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In Altötting geweihte Marienfigur; den Hintergrund bildet ein Ausschnitt des Christine Lehmann gemalten Lilienbildes.

In Altötting geweihte Marien-Figur; den Hintergrund bildet ein Ausschnitt des von Christine Lehmann gemalten Lilien-Bildes. Das Bild strahlt die Kraft der Himmels-Lilien sowie die große Kraft der schwarzen Madonna des bayerischen Wallfahrtsortes Altötting aus.

Altötting gilt als der größte und bedeutendste Marien-Wallfahrtsort Deutschlands. Bereits in vorchristlicher Zeit sollen hier jenseitige Mächte angerufen worden sein. Nach der Überlieferung wurde hier Anfang des 8. Jahrhunderts ein Tempel, der sieben Planetengöttern geweiht war, in eine christliche Kirche umgewandelt. Fritz Fenzel, der Verfasser des Buches “Wunder in Bayern”, Ehrenwirth Verlag, München 1997, ein Theologe, beschreibt die Wirkung der Inneren Kapelle mit der Schwarzen Madonna folgendermaßen:

“Der Raum der Inneren Kapelle, die kultische Verehrung der Schwarzen Madonna in der stofflich und mental dichten Atmosphäre - all das ist ein “Kraftwerk des Spirituellen” und erzeugt eine Stimmung von gedanklicher Komprimierung, der sich keiner entziehen kann.”

Der Autor dieses Weblogs kann dies nur bestätigen. Er war mehrere Male in Altötting, um die Kapelle aufzusuchen, und war jedesmal stark beeindruckt. Die Wirkung war überwältigend, wenn er relativ ungestört unmittelbar vor der Schwarzen Madonna knien konnte. Die Wirkung war die einer Kraftübertragung. Er mußte immer wieder schlucken, so als ob er hierdurch die Kraft der Schwarzen Madonna in sich aufnähme.

Die deutschen Kaiser sind von ihren Reichstagen zumeist über Altötting nach Wien zurückgekehrt. General Tilly und mit ihm die meisten Feldherren des Dreißigjährigen Krieges haben immer wieder den Kraftort aufgesucht. Die Wirkung der Gnadenstätte könnte auf diese Weise die Geschichte beeinflußt haben. (Nach Fritz Fenzel)

I

Die Große Mutter

spinnt als die große Spinn´rin

das Schicksal der Welt!

Warum liegen in der Kirche St. Maria im Kapitol in Köln Äpfel unter der Marien-Statue?

Hermann Josef von Steinfeld, um 1150 in Köln geboren, soll dem Standbild der Gottesmutter in der Kirche St. Maria im Kapitol in Köln als Junge Äpfel als Geschenk gebracht haben. Als Dank dafür habe ihm die Jungfrau zugelächelt. Die Heiligsprechung von Hermann Josef erfolgte 1958. Sie wurde auch schon im 17. Jahrhundert beantragt. Das Grab des Heiligen im Kloster Steinfeld in der Eifel ist eine bekannte Wallfahrtsstätte. Traditionell werden auch frische Äpfel an sein Grab gelegt.

Haiku von Tine: 

347

Sie brachten Äpfel

für Maria und ihr Kind!

Rot leuchten Kerzen.

348

Herbst hat den Äpfeln

als Zeichen der Süße die

Farbe Rot verlieh´n.

349

Sind nicht christliche

Völker Götzen-Anbeter

oder verehren

sie Gott und die Heiligen

nur unter and´ren Namen?

350

War Maria bei

den Germanen Freya, bei den

Ägyptern Isis,

wird sie in China Kuan-Yin,

in Nippon Kannon genannt?

II

“Das erfuhr ich unter Menschen

Als Wunder größtes

Dass Erde nicht war

Noch Himmel darüber

Noch irgendein Baum

Noch Berg nicht war

Noch irgendein Stern

Noch Sonne schien

Noch Mond nicht leuchtete

Noch das gewaltige Meer.

Als da nirgends nichts war

An Enden und Wenden

Da war doch der eine

Allmächtige Gott.”

Wessobrunner Gebet

Madonna über dem Portal des Kölner Doms

Madonna über dem Portal des Kölner Doms. Da sie auf der Mondsichel steht, wird sie mit der Kraft des Mondes und des Weiblichen in Verbindung gebracht.

Haikus und Tankas, Jotin, 23.10.07: Gelbe Rosen im grauen Steinkrug aus der Normandie!

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Gelbe Rosen im grauen Steinkrug aus der Normandie

Gelbe Rosen im grauen Steinkrug aus der Normandie

Photo und Haikus von Tine:

342

Rosa Morgenlicht.

still stehen die Herbst-Astern.

Es ist kalt heute.

343

Wie graue Wolken,

wie die Steine und das Meer

der graue Steinkrug.

344

Im grauen Steinkrug

aus der Normandie duften

die letzten Rosen.

345

Heller Sonnenschein

auf dem Strauß gelber Rosen.

Da öffnen sie sich!

346

Von weißen Felsen

schweift der Blick weit über den

grauen Atlantik.

22.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 22.10.07: Die keltische Pferdegöttin Epona reitet auf einem Pferd, die Erdgöttin Nerthus auf weißem Hirsch mit goldenem Geweih!

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Epona, Pferdegöttin der Keltin

Epona, Pferdegöttin der Keltin; sie wurde zur Kaiserzeit besonders im römischen Provinzheer verehrt. (Man kann sie auch als Herrscherin über die Hütergeister der Pferde ansehen.)

Standbild vor einem römischen Tempel im Archäologischen Park Cambodunum (APC) in Kempten/Allgäu.

337

Immer noch reitet

Nerthus auf weißem Hirsch mit

goldenem Geweih

über das herbstliche Land

und entzückt Menschen-Herzen!

I

Die Göttin Nerthus wird von Tacitus als Mutter Erde bezeichnet.  Nerthus wurde von sieben germanischen Stämmen, dem sogenannten Nerthus-Bund, verehrt.

338

Herbst verwandelt die

Blätter in Gold und wirft es

uns vor die Füße.

339

Kaum zu erkennen

im braunen Herbstlaub äsen

im Wald drei Rehe.

340

Zweige der Krone

der Buche ohne Blätter,

doch voller Tauben!

341

Der Bachlauf im Tal

gesäumt von Weiden. Ihr Laub

versunk´n im Wasser!

20.10.2007

Haikus und Tankas, Jotin, 20. und 21.10.07: Haben Sie schon die Fäden gesehen, mit denen ein Magnet Eisen anzieht?

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Buddha-Skulptur mit “Heiligenschein”

Buddha-Skulptur mit “Heiligenschein” aus der Tang-Zeit in China (618-907) (eigenes Photo)

Der Künstler, der diese Statue schuf, hat einen Menschen abgebildet, der eng mit seinem höheren Selbst verbunden ist. Das höhere Selbst oder auch die unsterbliche Seele des Menschen ist Teil des “Urgrunds des Seins”, in China als DAO bezeichnet. Als Folge seiner engen Verbindung mit dem höheren Selbst strahlt dieser Mensch, sehr wahrscheinlich ein buddhistischer Mönch, “Licht” aus, das von sensitiven Menschen wahrgenommen werden kann. Wer es nicht wahrnimmt, fühlt sich zumindest in Gegenwart dieses Mönches sehr wohl, ohne zu wissen warum. Da der Mönch auf der feinstofflichen Ebene “Licht” abstrahlt, gilt er als Erleuchteter und wurde mit einem “Heiligenschein” um den Kopf dargestellt, wie er auch auf  Abbildungen christlicher Heiliger zu sehen ist.

Bei langer Meditationspraxis stellt sich eine dauerhafte Verbindung mit dem höheren Selbst ein, die sich während der Meditation erhöht. Das höhere Selbst gilt als der göttliche Teil im Menschen, u.a. deshalb, weil man ihm keinen Rang zuordnen kann. Man findet keine Grenze. Sein Rang ist unendlich und es ist auch eine Quelle anscheinend unerschöpflicher Energie. Über das höhere Selbst läßt sich noch viel mehr sagen. Es gilt auch als der stille Beobachter. Aber es ist nicht nur Beobachter. In der Gefahr und anscheinend ausweglosen Situationen ist es sehr präsent. Dann wird man von ihm getragen. Manche sehen in ihm deshalb auch den Schutzengel. Aber das ist das höhere Selbst nicht, wenn es auch Schutzengel-Funktionen ausübt. Es ist ein Teil des Menschen, der bedeutendste. Wenn man ihm Energie durch Tiefatmung z.B. zuführt, kann es das “Schicksal” “günstiger” gestalten.

Im I-Ging, dem alten chinesischen Weisheits- und Orakelbuch, ist dem Hexagramm mit der Ordnungszahl 30 die Bedeutung “Das Ausstrahlen” zugeordnet, und zwar aus folgendem Grund:

In der Zahl 30 verbindet sich die Zahl 3 mit der Null, wobei die 3 in der altchinesischen Mythologie für den Menschen steht, die Zahl Null aber für das DAO bzw. den Urgrund des Seins. Die Zahl 30 ist also das Symbol für die Verbindung des Menschen mit dem Urgrund des Seins. Wenn der Mensch aber eine solche Verbindung eingeht, in der Meditation z.B., so kann er “erleuchtet” werden und “Licht” ausstrahlen.

Das ist der Grund dafür, warum dem Hexagramm 30 im I-Ging “Das Ausstrahlen” zugeordnet ist. In dem Buch “Das Dreifaltige Himmelszelt im Entschlüsselten I-Ging” wird dies näher erläutert. 

328

“Strahlkraft” “höherer”

Menschen ist diejenige

höherer Mächte.

329

“Höhere” Menschen 

steh´n in der Mitte zwischen

Himmel und Erde.

330

“Höhere” Menschen

wirken als Mittler zwischen

Himmel und Erde.

331

Höheres Selbst gleich

unsterblicher Seele: Teil

des Urgrunds des Seins!

332

Höhere Mächte,

Urgrund des Seins: die Chiffren

von Unsagbarem.

333

Des Menschen Herkunft,

Ziel - eingebettet in das

Große Geheimnis.

334

Herbst erinnert an

das Ziel der Reise uns´res

Lebens auf Erden.

335

Herbstblumen welken

und auch der Mensch. Sie sterben

und erblühen neu!

336

“Ich glaub´ nur das, was

ich seh`n und anfassen kann!”

“Haben Sie denn schon

den Faden geseh´n, mit dem

ein Magnet Eisen anzieht?”

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